Mittwoch, 29. Januar 2014

Ganze Tage im Café

... von Sólveig Jónsdóttir ist als Taschenbuch im Insel-Verlag erschienen, hat 416 Seiten und kostet EUR 9,99. Ich habe das Buch im Rahmen der Januar-Challenge bei Lovelybooks gewonnen.

Zum Inhalt:
Erzählt wird die Geschichte von vier Isländerinnen - Hervör, Silja, Mia und Karen -, die alle im kalten isländischen Winter in Reykjavik vor einer Neuausrichtung ihres Lebens stehen. Doch haben sie sich nicht aus freien Stücken dazu entschieden, sondern stehen vielmehr von einem Moment auf den anderen vor ihren zerplatzten Zukunftsplänen. Sie gehen alle ganz unterschiedlich damit um und das prägt auch die Entwicklung, die sie durchleben, sowie die Perspektiven, die sich daraus ergeben.

Meine Meinung:
Der Erzählstil der Autorin ist klar und läßt sich gut lesen. Die isländischen Personen- und Ortsnamen sind etwas ungewohnt und haben mich leider phasenweise aus dem Lesefluß gerissen. Insgesamt sind die Protagonisten glaubwürdig und lebensnah mit Ecken und Kanten beschrieben, und ich konnte mich stellenweise in sie hineinversetzen. Das Buch hat mir im Großen und Ganzen recht gut gefallen, auch wenn der Klappentext bzw. die Buchbeschreibung einen ganz anderen Roman „versprochen haben“.

Auf meiner Schulnotenskala vergeben ich eine 3.

Mittwoch, 22. Januar 2014

Was habe ich doch auch dieses Jahr wieder für ein Glück

... denn ich habe bei der lieben Ina von "Ina's Little Bakery" ein signiertes Exemplar des Buches "Es wird keine Helden geben" gewonnen.
Dieses Buch wurde vom Oetinger-Verlag im Rahmen einer Blogger-Aktion promotet und was ich so in den verschiedenen Blog über das Buch gelesen habe, hat mich sehr angesprochen. Und jetzt werde ich selbst bald in meinem signierten Buch lesen können. ;-)

Montag, 20. Januar 2014

Im wiedereröffneten Zoopalast

 … haben wir uns am Sonntag "The Wolf of Wallstreet" angesehen.

Zunächst zum Kino:
Auch wenn die Säle an sich neu ausgestattet wurden, haben jedoch der Eingangsbereich und der Vorraum weiterhin einen morbiden 60er-Jahre-Charme, was sicher dem Denkmalschutz geschuldet ist. Gut hat mir am Kinosaal (Nr. 4) gefallen, daß man von allen Plätzen aus sehr gut über den Vordermann hinwegsehen kann; egal, wie groß oder klein der Vordermann oder man selbst ist.
Sehr zu wünschen übrig ließ aber die Einlaßorganisation. Hier wurden die Besucher im Hauptvorraum bis ca. 10 Minuten vor Filmbeginn stehengelassen, obwohl es direkt vor den Eingängen zu den Kinos (Nr. 2, 3 und 4) einen weiteren Warte-/Vorraum gab. Da der Filmbeginn in zwei der Kinos zur gleichen Zeit (16.30 Uhr) angesetzt war –im dritten lag er bei 16.40 Uhr- standen die Wartenden bunt gemischt durcheinander. Als der Einlaß in den „kleinen“ Vorraum endlich begann, wurde den in erster Reihe Stehenden mitgeteilt, daß zunächst nur Kino 2 – Besucher durchtreten dürfen. Es gab keine offizielle Anzeige oder Ansage, diese Information mußte in Mund-zu-Mund-Propaganda von den Kinogästen weitergegeben werden.  -  Ich bin der Ansicht, daß derartige Organisationsprobleme zwei Monate nach der Wiedereröffnung nicht mehr bestehen dürften.

Aber jetzt zum Film:
Der Film ist erneut in der erfolgreichen Kombination Martin Scorsese (Regie) und Leonardo DiCaprio (Hauptdarsteller) entstanden und für 5 Oscars nominiert (Bester Film, Bester Hauptdarsteller, Bester Nebendarsteller, Beste Regie und Bestes adaptiertes Drehbuch). Er basiert auf den Memoiren von Jordan Belfort, einem US-amerikanischen Aktienhändler der 80er-Jahre.

Mich hat zum einen Scorsese/DiCaprio gereizt (ich fand "Departed" sehr gelungen), und zum anderen die Story an sich ("Wallstreet" mag ich sehr).

Zunächst einmal: In meinen Augen kommt er an beide Filme nicht ran. Er ist sicher nicht schlecht, aber irgendwie „too much“: zu lang, zu überdreht, zu viel Drogen und zu viel Sex. Die erste Hälfte des Films hat mir noch recht gut gefallen und es gab auch einiges zu schmunzeln. Danach wurde es aber für meinen Geschmack zu abgehoben und abstrus. Ich denke, man hätte den Film auch kürzer machen können, ohne daß etwas von der Geschichte / der Botschaft verlorengegangen wäre. Der Drogenkonsum in diesem Film übertrifft bei weitem die „Cheech und Chong – Filme“ der 80er-Jahre, deren einziges Thema ja Drogen waren. Hinsichtlich des Anteils an nackter Haut und Sex wird zumindest so mancher Softporno übertroffen. Ob all das in diesem Ausmaß notwendig ist / war, ist fraglich. Dennoch denke ich, daß der Film in den Kinos erfolgreich wird.

Ich vergebe auf meiner Schulnoten-Skala jedoch nur eine 3-.

OMG

... da bin ich doch tatsächlich dieses Mal bei den Gewinnern der dm-Lieblinge dabei!
freu freu freu

Samstag, 18. Januar 2014

Die ersten neuen Bücher

... für 2014 sind am Donnerstag bei mir angekommen:
 
"Ganze Tage im Café" darf ich für die Januar-Challenge bei Lovelybooks mitlesen, und
"Öffne Deine Seele" ist als Wanderbuch bei mir zu Besuch.

Sonntag, 12. Januar 2014

Das erste Buch

... in 2014 habe ich nun beendet und es paßt auch gleich für zwei Challenges. ;-)
Es handelt sich hierbei um
Es ist als Taschenbuch im fhl-Verlag erschienen, hat 210 Seiten, kostet EUR 12,-- und ich habe es im Rahmen einer Leserunde auf Lovelybooks gewonnen.

Zum Inhalt (gemäß Klappentext):

Ein Hai als Mordwaffe.
Eine Beerdigung als Chance zur Rache.
Ein Paar Schuhe als Zeuge.
Ein Computerausdruck, bei dem auf 1057 Seiten kein vernünftiges Wort steht.
Ein Pilz, der eine Party zum tödlichen Roulette macht.
 
Zum zweiten Mal haben Autorinnen und Autoren vom Krimi-Stammtisch Leipzig ihrer Fantasie freien Lauf gelassen, legen eine Anthologie vor. Geschichten, bei denen es um die ewigen Motive für Mord, Erpressung oder Diebstahl geht: Liebe, Hass und Eifersucht, Rache und Habgier.
Dreizehn Storys fesseln diesmal Leserinnen und Leser, eine aus der Feder von Gast-Schreiber Edgar Franzmann, dem Sprecher der Krimi-Autoren-Vereinigung Syndikat.
Eines ist allen gemein: Wie bei den ersten Stammtisch-Morden geht es auch diesmal nie um Dutzendverbrechen, sondern um Leckerbissen für Krimi-Feinschmecker.

Meine Meinung:
Kurzgeschichten haben den Vorteil, daß man auch bei wenig Zeit eine in sich abgeschlossene Story lesen kann. Allerdings haben sie auch manchmal den Nachteil, daß sie es nicht schaffen, den Leser zu fesseln. Das liegt dann mal am Schreibstil und mal an der Grundidee der Geschichte. Manchmal versucht der Autor aber auch, einfach zu viel Handlung unterzubringen.
Bei diesen 13 Krimis waren einige echte Highlights dabei. Das waren für mich die Storys "Kriminelle Fantasie" (richtig kurz, aber überraschend), "Tanz in den Tod" (aufgrund der außergewöhnlichen Erzählperspektive) sowie "Das Pfötchenhotel" (ungewöhnlicher Mord).
Da mich jedoch leider auch die Hälfte der Geschichten vollkommen kalt gelassen hat, kann ich keine vorbehaltslose Empfehlung aussprechen.
Auf meiner Schulnoten-Skala gibt es daher nur eine 4+.
 
 

Sonntag, 5. Januar 2014

Challenges

In 2013 habe ich bei der Querbeet-Challenge und auch bei der Debütautoren-Challenge nicht das Ziel erreicht, dennoch habe ich für 2014 zwei neue Challenges "angenommen", die beide dem Abbau meines SUB dienen. ;-) Was auch unbedingt notwendig ist!

Und zwar sind das bei Lovelybooks die "SUB-Abbau-Gruppe 2014 - Entdecker der verborgenen Schätze" und die "Themen-Challenge 2014". Für beide werde ich noch eine extra Seite einrichten, wo es Näheres zu erfahren gibt und ich meinen Fortschritt darstellen werde. Die ABC-Challenge läuft ja noch bis zum 31.05.2014 und ich bin hier noch guter Hoffnung ;-)

Das neue Jahr

... wird mir hoffentlich "blogtechnisch" ein wenig neuen Schwung geben, denn in den letzten Monaten bzw. in der zweiten Jahreshälfte 2013 habe ich hier ganz schön nachgelassen. Aber der Wille ist da, es besser zu machen ;-)


Zunächst ein kleiner Statistik-Rückblick:
In 2013 habe ich 28 Bücher (inkl. 5 E-Books) mit insgesamt 9.613 Seiten gelesen. Das sind durchschnittlich immerhin mehr als 2 Bücher im Monat!

Daher nehme ich mir für 2014 vor mindestens 30 Bücher (inkl. E-Books) und / oder mindestens 10.000 Seiten zu lesen.


Auch wenn ich nicht gelesen habe, konnte ich doch neuen Büchern nicht widerstehen und habe meinen SUB weiter aufgestockt:
Dieses Buch habe ich mir Ende Dezember zugelegt, als ich eigentlich nur ein Nikolausgeschenk kaufen wollte.
Das hier habe ich bei der Buchboutique gewonnen.
Da Joy Fielding bereits seit Jahren zu einer meiner Lieblingsautorinnen zählt, mußte ich es beim Weihnachtsshopping einfach mitnehmen.

Diese beiden Wunschbücher habe ich beim Wichteln auf Lovelybooks bekommen.

Allerdings muß ich zugeben, noch nicht eines von den obigen Büchern bisher gelesen zu haben.