Mittwoch, 29. August 2018

Deine Träume, mein Leben und unsere Liebe

… von Alexandra Schwarting ist am 20.08.2018 erschienen und hat 348 Seiten. Als E-Book kostet es EUR 2,99 (derzeit als Einführungspreis EUR 1,49) und als Paperback kostet es EUR 12,99. Ich habe das E-Book von der Autorin direkt als Rezensionsexemplar erhalten.


Zum Inhalt:
Mina versucht, ihr Leben auf Gran Canaria neu zu ordnen. Hierzu benötigt sie einen Mietkoch. Anstatt des gebuchten Kochs kommt jedoch Tim. Auch sein Leben verläuft nicht gradlinig. Beide empfinden eine gegenseitige Anziehungskraft, die nicht in ihre Pläne passen …

Meine Meinung:
Die Autorin hat hier zwei sehr komplexe Charaktere „auf einander losgelassen“. Beide haben diverse Ecken und Kanten sowie Geheimnisse, die erst im Laufe der Geschichte bekannt werden. Manche Eigenarten der beiden kamen mir bekannt vor, jedoch nicht in der jeweiligen Konstellation. 
Mir hat gefallen, wie die Protagonisten ihren Weg gehen und versuchen, ihre Träume zu verwirklichen. 
Sehr schön wurde für mein Empfinden auch das Setting der Kanaren eingearbeitet. 
Das Buch wird als Liebesroman eingestuft, was auch seine Richtigkeit hat. Ich persönlich finde dafür aber die teilweise sehr detaillierten Sexszenen als unpassend bzw. erwarte ich sie in diesem Genre nicht. 
Fazit: ein lockerer Sommerroman
Ich vergebe auf meiner Schulnoten-Skala eine gute 3.

Montag, 20. August 2018

Das rote Adressbuch

… von Sofia Lundberg (Übersetzung Kerstin Schöps) ist am 20.08.2018 als Hardcover im Goldmann Verlag erschienen, hat 351 Seiten und kostet EUR 20,00. Ich habe das Buch als Überraschungs-Rezensionsexemplar direkt vom Verlag erhalten.


Zum Inhalt:
Das Buch erzählt die Lebensgeschichte von Doris, die als junges Mädchen ihre Familie verlassen musste. Ein rotes Adressbuch, das ihr von ihrem Vater geschenkt wurde, beinhaltet all die Personen, die in ihrem Leben wichtig waren. Dieses Adressbuch dient ihr am Lebensende als Hilfe auf einen Rückblick ihres Lebens.

Hier geht es zur Leseprobe!

Meine Meinung:
Es fällt mir schwer, die richtigen Worte für dieses wunderbare Buch zu finden. In gewisser Weise ist es ein Rückblick auf vergangene Zeiten und zugleich ein Abbild unserer heutigen Zeit. 
Die Autorin wurde durch eine alte Tante zu diesem Buch inspiriert, der sie leider zu wenig Zeit bzw. Aufmerksamkeit geschenkt hat. Ich denke, wir alle haben diese „alten“ Verwandten, die wir glauben gut zu kennen und sicher mögen, aber denen wir keine Zeit schenken. Dabei vergessen wir, dass nur durch den Kontakt mit Zeitzeugen die Geschichte nicht in Vergessenheit gerät. 
Der Erzählstil ist -auch in den Rückblicken- sehr aktuell und macht es leicht, der Geschichte zu folgen. 
Mich hat diese Mischung aus Rückblicken auf das Zeitgeschehen und der sehr drastisch dargestellten Gegenwart sehr berührt. Mehrmals sind mir eigene Versäumnisse in der Vergangenheit oder auch künftig besser zu machende Verhaltensweisen deutlich bewusst geworden. Ich will damit nicht sagen, dass mich das Buch zu einem besseren Menschen gemacht hat, aber ich sehe so einiges jetzt mit anderen Augen. 
Fazit: ein durch und durch berührendes Buch, bei dem ich am Ende Tränen in den Augen hatte und das ich JEDEM empfehle, zu lesen
Auf meiner Schulnoten-Skala kann es für dieses Highlight 2018 nur eine 1+ geben!

Samstag, 18. August 2018

Todesblau

… von Felix Leibrock ist im April 2015 als Taschenbuch bei Droemer Knaur erschienen, hat 347 Seiten und kostet EUR 9,99. Ich habe das Buch als Teilnehmer der Krimiwoche 2016 erhalten. Gelesen habe ich erst aber erst jetzt im Rahmen meines SuB-Abbaus. *zwinker*


Zum Inhalt:
Der Polizist Sascha Woltmann lässt sich von Berlin nach Weimar versetzen, da er in der Nähe seiner Eltern sein möchte. Sein Traum ist es bei der Kripo zu arbeiten, was in Berlin unmöglich war, in Weimar stehen seine Chancen aber auch nicht gut. Doch durch einen Zufall wird er in die Ermittlungen um den gewaltsamen Tod einer alten Dame eingebunden. Dieser Fall scheint jedoch größere Dimensionen zu haben, als anfangs vermutet.

Meine Meinung:
Der Klappentext klang interessant und auch der Einstieg in die Geschichte hat mir gut gefallen. Doch nach und nach empfand ich es als recht mühsam, dem Verlauf zu folgen. Zu viele Nebenschauplätze wurden aufgebaut, die den eigentlichen Kriminalfall in den Hintergrund drängten. 
Hier wurden DDR-Vergangenheit sowie alte Seilschaften, Ossi-/Wessi-Vorurteile, ansatzweise die NS-Zeit und Kulturgeschichte in einem Krimi verarbeitet. Ales für sich betrachtet sicher interessant, aber für meinen Geschmack zu komplex und damit dem Lesefluss bzw. der Spannung eher abträglich. 
Fazit: m.E. hat der Autor zu viel gewollt und ich kann keine Leseempfehlung aussprechen
Auf meiner Schulnoten-Skala gibt es daher eine 4.

Donnerstag, 16. August 2018

Bücher-Kurz-Meinung

Blasse Helden

… von Arthur Isarin ist im März 2018 als Hardcover im Knaus-Verlag erschienen, hat 318 Seiten und kostet EUR 22,--. Ich habe es im April 2018 als „Überraschungsbuch“ von den Buchflüsterern erhalten.


Zum Inhalt (lt. Verlagsseite):
Der romantische Deutsche Anton zieht zu Beginn der 1990er Jahre nach Moskau. Hier hofft er jene Leichtigkeit und Freiheit zu finden, die er im Westen vermisst. Engagiert wird der 32-Jährige Deutsche von einem Rohstoffhändler, der für seine riskanten Geschäfte in der rapide zerfallenden Sowjetunion einen zuverlässigen Mr. Fix-it sucht. Anton ist dafür der ideale Mann: Er hat keine politische Haltung, stellt keine moralischen Fragen und beherrscht die Kunst lässig-dionysischen Gleitens. Es verlangt ihn nach schönen Frauen, der hohen Kultur und, natürlich, Geld. Schnell erhält Anton Zugang zu den neuen Eliten des Landes. Er lässt sich treiben und führt als „blasser Held“ ein bizarres Leben unter kultivierten Banditen, Künstlern, Geheimdienstleuten, Betrügern, korrupten Unternehmern, Kokotten und mittellosen Schönheiten. Sein lustvoller Gleitflug endet jäh, als Putin ein Jahrzehnt später die Szene betritt. Anton muss sich entscheiden.

Meine Meinung:
Obwohl die Thematik der Geschichte interessant ist, bin ich trotz mehrerer Versuche nicht „in das Buch reingekommen“. Der Erzählstil war für mich zu irgendwie zu ausschmückend, aber gleichzeitig zu nichtssagend. 
Ich habe das Buch abgebrochen.

Montag, 13. August 2018

Dinge, die mir gehören

… von Christian Kärger ist am 09.07.2018 als Taschenbuch im Penguin Verlag erschienen, hat 446 Seiten und kostet EUR 10,00 (bzw. als E-Book EUR 9,99). Ich habe das Buch als Rezensionsexemplar über das Randomhouse Bloggerportal erhalten.


Zum Inhalt:
Als ein gesuchter Entführer auf einem Bauernhof außerhalb von München tot aufgefunden wird -an den Füßen aufgehängt und mit durchgeschnittener Kehle- wird Kriminalhauptkommissar Paul Simon mit der Leitung der neu gebildeten Soko betraut. Kurz darauf geschieht ein weiterer Mord nach dem gleichen Schema und der Zeitdruck erhöht sich. Da findet Paul Simon durch Zufall heraus, dass der Täter an beiden Tatorten Kleinigkeiten hinterlassen hat, die aus dem engsten Umfeld von Simon stammen. Jetzt beginnt ein Wettlauf …

Eine Leseprobe findet Ihr hier!

Meine Meinung:
Die wechselnde Erzählperspektive zwischen dem Täter und der Polizei intensiviert die ohnehin recht hohe Spannung beim Lesen noch zusätzlich. Zumal die Gedanken des Täters den Leser immer wieder von neuem über den Hintergrund bzw. das Motiv grübeln lassen. Ich persönlich war erst im letzten Viertel auf einer annähernd richtigen Spur. 
Die einzelnen Charaktere sind detailliert sowie mit kleinen Eigenarten dargestellt, jedoch wirkt nichts übertrieben. Speziell der Hauptprotagonist, Paul Simon, macht es dem Leser leicht, sich in ihn hineinzuversetzen und seine Ängste nachzuempfinden. 
Insgesamt merkt man, dass der Autor bisher als Drehbuchschreiber tätig war, denn eine Verfilmung erscheint mir gut umsetzbar. 
Das Buch wird auf der Verlagsseite mit der Unterbezeichnung „Paul Simon ermittelt (1)“ aufgeführt, was vermuten lässt, dass eine Reihe angedacht ist. Dazu passt auch, dass es ganz am Ende des Buches eine Szene gibt, die „zweideutig“ ist. 
Fazit: ein überaus fesselnder Thriller, der hoffentlich Folgebände bekommt
Ich vergebe auf meiner Schulnoten-Skala eine 2+.

Donnerstag, 9. August 2018

Fire Queen

… von Vanessa Sangue ist am 27.07.2018 als Paperback sowie als E-Book im LYX-Verlag erschienen, hat 309 Seiten und kostet EUR 12,90 als Paperback bzw. EUR 9,99 als E-Book. Ich habe mir das E-Book gekauft, einen Tag nachdem ich den ersten Teil „Cold Princess“ ausgelesen hatte.


Zum Inhalt:
Die Welt von Saphira De Angelis liegt in Trümmern, denn sie wurde bei dem Versuch den Mörder ihrer Familie zu töten schwer verletzt. Ihre Famiglia ist durch die fehlende Führung angreifbar geworden. Und die Wahrheit über Madox Varga zu erfahren, hat ihr das Herz gebrochen. Doch während sie sich bemüht, die Situation in den Griff zu begonnen, droht neues Unheil von unerwarteter Seite …

Meine Meinung:
Da mich der erste Teil so gefesselt hat, wollte ich natürlich sofort wissen, wie es nach dem spannenden Ende weitergeht. 
Konsequent und logisch setzen sich hier die Geschehnisse aus dem ersten Teil fort. Den Großteil der handelnden Personen kennt der Leser (oder eher die Leserin) bereits aus diesem Teil, so dass hier kaum Geheimnisse offen sind. 
Die Mischung aus Mafia-Handlungen und Liebesgeschichte ist noch immer recht ausgeglichen, wenn rückblickend jedoch die Liebesgeschichte m.E. ein wenig überwogen hat. Leider nicht mehr mit ganz so viel Knistern zwischen Saphira und Madox wie in „Cold Princess“, finde ich. 
Fazit: eine gute Fortsetzung, die mich aber nicht ganz so gefesselt hat wie Teil 1, dennoch würde ich eine Leseempfehlung aussprechen
Hier vergebe ich somit auf meiner Schulnoten-Skala eine gute 2.

Dienstag, 7. August 2018

Cold Princess

… von Vanessa Sangue ist am 29.03.2018 als Paperback im LYX-Verlag erschienen, hat 338 Seiten und kostet EUR 12,90 (bzw. als E-Book EUR 9,99). Ich habe das Buch von der Autorin signiert auf der LLC erhalten.
Da ich nach einer Lesung auf der LLC wusste, dass das Buch mit einem gewaltigen Cliffhanger enden wird, habe ich mit dem Lesen gewartet, bis am 27.07.2018 der zweite Teil „Fire Queen“ erschienen ist.


Zum Inhalt:
Saphira De Angelis ist sehr jung zu einem der mächtigsten Capos der Mafia geworden, nachdem ihre Familie bei einem Anschlag getötet wurde. Als junge Frau in diesem Gewerbe darf sie keine Schwäche zeigen. Doch als Madox Caruso zu einem ihrer Leibwächter wird, fühlt sie sich auf verbotene Weise zu ihm hingezogen. Aber dieser verfolgt ganz eigene Ziele …

Meine Meinung:
Ich habe gut daran getan, mit dem Lesen zu warten; denn nachdem ich das Buch (innerhalb eines Tages) ausgelesen hatte, habe ich mir gleich am nächsten Tag Band 2 als E-Book runtergeladen.  
Die Autorin hat in einem Vorwort vor drastischen Szenen im Buch gewarnt, doch ich habe schon andere Bücher gelesen, die hinsichtlich der Morde deutlich schrecklicher waren, und auch welche, die ohne eine derartige Vorwarnung grenzwertigere Sexszenen enthielten. 
Ich mag Filme oder Bücher über die Mafia, somit stand dieses Buch schon mal unter guten Vorzeichen. Vanessa Sangue hat es geschafft, eine m.E. durch und durch glaubwürdige Liebesgeschichte innerhalb der Mafia zu erzählen. Die Mischung von Gefühlsbeschreibungen und dem „täglichen Geschäft“ der Mafia ist ihr sehr gut gelungen. Hinzu kommt, dass die einzelnen Personen gut beschrieben sind und Ecken, Kanten und Geheimnisse haben.
Fazit: ein gelungener Auftakt und ich freue mich schon darauf zu erfahren, was sich die Autorin für ein Ende der Geschichte ausgedacht hat
Hier kann es auf meiner Schulnoten-Skala nur eine 1 geben.

Mittwoch, 1. August 2018

Sizilianisches Verderben

… von Ann Baiano ist am 14.05.2018 als Taschenbuch im Goldmann Verlag erschienen, hat 281 Seiten und kostet EUR 15,00 (bzw. als E-Book EUR 9,99). Ich habe das Buch als Rezensionsexemplar über das Randomhouse Bloggerportal erhalten.


Zum Inhalt:
Als der Journalist Luca seinen Freund Matteo bei der Reportage in einem Kloster unterstützt, in dem nur noch drei sehr alte Nonnen leben, stirbt eine davon. Matteo vermutet Mord, doch Luca kommt dieser Verdacht erst, als ein weiterer Todesfall –und zwar eindeutig ein Mord- geschieht. Lucas Freundin Ada entdeckt derweil in der Klosterbibliothek ein altes Tagebuch, das von einer unglücklichen Liebe erzählt, und fragt sich, ob dies mit den Morden zusammenhängt …

Hier geht es zu einer LESEPROBE.

Meine Meinung:
Ich hatte nach der Leseprobe und dem Klappentext eigentlich einen „normalen“ Krimi erwartet. Doch es ist eine gelungene Symbiose zwischen einem Krimi und einer historischen Geschichte. 
Die Autorin entwickelt beide Erzählstränge behutsam parallel, ohne dass es den Leser verwirrt. Vielmehr wollte ich, je tiefer ich in die Story einstieg, immer noch mehr über die Hintergründe erfahren. 
Zusätzlich erfährt man auch so einiges über die Landschaft sowie die Eigenarten von Sizilien und seinen Bewohnern. Hilfreich ist hier, dass in der vorderen Umschlagklappe eine kleine Karte der Insel abgedruckt ist. 
Fazit: ein etwas anderer Krimi, der mich gut unterhalten hat, und eine Empfehlung für alle Fans von Geschichten wie sie auch Dan Brown schreibt
Auf meiner Schulnoten-Skala gibt es eine 2.