Mittwoch, 31. Juli 2019

Islandsommer

… von Kiri Johansson (alias Jeanine Krock) ist am 13.05.2019 als Taschenbuch bei Heyne erschienen, hat 380 Seiten und kostet EUR 9,99. Ich habe das Buch als Rezensionsexemplar in einem Überraschungspaket vom Verlag erhalten; daher [WERBUNG].


Zum Inhalt:
Als ihr Freund ihr mitteilt, dass er sich in jemand anderes verliebt habe, und sie gleichzeitig auffordert, aus der Wohnung auszuziehen, nimmt Merit kurzentschlossen eine Stelle als „Haus- und Katzensitter“ an. Allerdings ist das in Reykjavík, was nicht gerade um die Ecke von Berlin liegt ...

LESEPROBE

Meine Meinung:
Dieses Buch ist mehr als nur eine Liebesgeschichte. Es geht hier auch um das Erkennen eigener Stärken und Schwächen sowie den Umgang mit diesen. Weiterhin ist die Akzeptanz der eigenen Vergangenheit ein wichtiger Aspekt.
Außerdem merkt man der Geschichte an, dass die Autorin ein Fan von Island ist. Ein Land, für das ich mich bisher überhaupt nicht interessiert habe. Durch die Lektüre ist es jedoch mehr in meinen Fokus gerückt; auch wenn mich jetzt ganz sicher nicht der nächste Urlaub dorthin führen wird.
Mit manchen Orts- und Personennamen habe ich mich zwar ein wenig schwer getan, aber dennoch hat sich das Buch flüssig gelesen.
Fazit: eine Geschichte, die Mut macht, Veränderungen anzugehen
Ich vergebe auf meiner Schulnoten-Skala eine 3.

Sonntag, 28. Juli 2019

Helios

… von Florian Schwiecker ist am 17.05.2019 als Taschenbuch im Selfpublishing erschienen, hat 261 Seiten und kostet EUR 12,95 bzw. als E-Book EUR 7,99. Es handelt sich um den zweiten „Luk-Krieger-Thriller“ nach „Verraten“ und m.E. sollte man den ersten Teil kennen. Ich habe ein E-Book als Rezensionsexemplar über die Presseagentur des Autors erhalten; daher [WERBUNG].

Zum Inhalt:
Luk Krieger und seine Kollegin Anna Cole, die nun ebenfalls bei der geheimen Anti-Terror-Sondereinheit arbeitet, werden in die USA geschickt, um mit der dortigen Spezialeinheit die Hintergründe zu einem von Menschenhand erzeugten Ozonloch über Afrika zu ermitteln. Die zugrunde liegende Verschwörung könnte die gesamte Menschheit bedrohen …

Eine Leseprobe findet Ihr auf der Internetseite des Autors.

Meine Meinung:
Wie bereits im ersten Buch hat der Autor wieder sehr aktuelle Themen verarbeitet und die dargestellten Hintergründe liegen definitiv im Rahmen des Möglichen. So ist es als Leser schwer festzustellen, wie viel von der Story Realität und wie viel Fiktion ist. Aber gerade das macht es interessant!
Die Geschichte ist abwechslungsreich ohne größere Längen, wenn auch nicht ganz so actiongeladen wie Teil 1, und liest sich flüssig.
Während der Handlungsschwerpunkt bei Teil 1 in Deutschland lag, ist es dieses Mal die USA. Ich empfand diesen Thriller insgesamt als deutlich „amerikanischer“ als den ersten, was ich ein wenig schade finde, denn gerade das „wiederzuerkennende“ Lokalkolorit hat den ersten Teil für mich so besonders gemacht.
Fazit: ein solider Thriller mit interessanten Überlegungen zu den Hintergründen (und sicher ein Muss für Anhänger von Verschwörungstheorien)
Auf meiner Schulnoten-Skala gibt es eine 3.

Leider

... hatte ich einen Festplatten-Crash und meine letzte Datensicherung lag sechs Wochen zurück. 💣

Der Austausch der Festplatte war mit professioneller Hilfe recht zügig erledigt. Allerdings war es mühsam, die nicht gesicherten Daten zu rekonstruieren. Aber ich habe zumindest den größten Teil wieder hinbekommen.

Es wird hier also nun wieder Leben in die Bude kommen! 🎉

Montag, 1. Juli 2019

Mehr als die Erinnerung

… von Melanie Metzenthin ist am 14.05.2019 als Taschenbuch im Verlag Tinte & Feder erschienen, hat 374 Seiten und kostet EUR 9,99. Ich habe das Buch als Rezensionsexemplar über die Agentur ehrlich & anders erhalten; daher [WERBUNG].


Zum Inhalt:
Auf Gut Mohlenberg werden 1920 psychisch kranke Menschen behandelt. Es ist jedoch keine geschlossene Anstalt, sondern hier wird durch Friederike von Aalen und ihrem Team versucht, den Menschen ein weitgehend selbständiges Leben zu ermöglichen. Einer der Patienten ist Friederikes Mann Bernhard, der im Krieg eine Hirnverletzung erlitten hat.
Eines Tages geschehen kurz hintereinander zwei grausame Morde und im Dorf ist man sich sicher, dass das nur einer der „Irren“ gewesen sein kann. Das bezweifelt Friederike und beginnt eigene Nachforschungen …

Meine Meinung:
Das Buch hat mich von Anfang an durch die ruhige Erzählweise gefesselt. Fein ausgearbeitete Personenbeschreibungen, nicht zu lange Kapitel und gleich am Beginn einige offene Fragen haben den Einstieg leicht gemacht.
Die Autorin hat es auf wunderbare Weise geschafft, Zeitgeschichtliches mit berührenden Momenten, Spannung und menschlichen Abgründen in eine stimmige Rahmenhandlung zu verpacken. Diese Geschichte wird sicher noch eine Weile „in mir nachhallen“.
Es ist schon erstaunlich, wie die Morde, trotz der grausamen Details, im Roman in den Hintergrund treten, und dagegen die Facetten menschlichen Lebens im Vordergrund bleiben. Auch wenn die Spannung durchweg spürbar ist, gibt es hier keine Effekthascherei, um den Leser „bei der Stange zu halten“. Ein Buch, das ich nicht aus der Hand legen wollte, und gleichzeitig wollte ich nicht, dass es endet.
Fazit: eine absolute Leseempfehlung
Auf meiner Schulnoten-Skala muss ich einfach eine 1 vergeben.