• Autor*in: Tom Hillenbrand
• Verlag: Kiepenheuer & Witsch
• Erscheinungsdatum: 06.11.2025
• Format: Taschenbuch
• Seiten: 496
• Preis: EUR 14,00
Ich habe das Buch Ende vergangenen Jahres in einem Buchpaket von Crimethrill gewonnen, aber jetzt erst gelesen.
Zum Inhalt verweise ich auf den Klappentext:
Seine Lehre hat der Luxemburger Koch Xavier Kieffer einst in der Champagne absolviert. Als er dort einen alten Freund besucht, der inzwischen ein Champagnerhaus leitet, wird er Zeuge eines schrecklichen Unfalls. Oder war es Mord?
Kieffer beginnt zu ermitteln und muss feststellen, dass sich hinter den luxuriösen Fassaden der großen Champagnerhäuser allerlei Geheimnisse verbergen...
Meine Meinung:
• Es ist ja bereits der 8. Band der Xavier Kieffer – Krimis, jedoch hat es keineswegs gestört, dass ich die Vorgängerbücher nicht kenne.
• Das Cover ist passend zum Titel gewählt, zeigt dennoch auch eine Konstanz zu der Reihe.
• Der angenehme Schreibstil hat mich von Beginn an mitten in die Szenerie gebracht. Die Bezeichnung „kulinarischer Krimi“ ist absolut passend, denn nicht nur der titel gebende Champagner wird reichlich genossen, auch gutes Essen kommt nicht zu kurz.
• Die wesentlichen Figuren sind nicht zu viele und bekommen daher auch alle ausreichend Entfaltungsspielraum.
• Hier werden der Krimi und die Kulinarik so gekonnt miteinander verwoben, dass ich fast bemüßigt bin zu sagen, die Kulinarik spielt die Hauptrolle. Ich habe viel über Champagner, Cremant und ähnliche Getränke gelernt. Und auch die beschriebenen Speisen haben mir immer wieder Appetit gemacht.
• Mir ist es schwer gefallen, mich für ein Zitat zu entscheiden. Schlußendlich ist es geworden:
„… Eine finnische Tradition. Kalsarikännit bedeutet in etwa: sich alleine zu Hause in Unterhosen betrinken. ...“ 😂
• FAZIT: Ich habe mich in mehrerer Hinsicht gut unterhalten gefühlt und wundere mich, dass ich nicht schon früher zu dieser Reihe gegriffen haben.
scarlett59
Hier geht es um Bücher (und ganz vereinzelt auch um Produkttests und Filmtipps)
15 September 2026
13 September 2026
Der Briefladen, in dem die Zeit stillstand
• Autor*in: Baek Seungyeon
• Übersetzung: Sebastian Bring
• Verlag: Kiepenheuer & Witsch
• Erscheinungsdatum: 12.02.2026
• Format: E-Book
• Seiten: 368
• Preis: EUR 18,99
Ich habe das E-Book als Rezensionsexemplar über NetGalley erhalten; daher [WERBUNG]. Zum Inhalt verweise ich auf den Klappentext:
Ein Roman für alle, die schönes Briefpapier lieben und die nach Entschleunigung suchen.
In dem Briefladen, in dem die Zeit stillstand, umgeben von schönsten Dingen, lernt Hyoyeong nach einem schweren Schicksalsschlag, das Leben wieder zu spüren. Sie hört die Geschichten von Menschen, die ihre Hoffnungen, Ängste und Träume zu Papier bringen, und lernt dabei nicht nur neue Freund*innen kennen, sondern auch, wie man zu sich selbst zurückfindet.
Meine Meinung:
• Der erste Satz des Klappentextes fasst es sehr gut zusammen. Beim Lesen des Buches habe ich große Lust bekommen, eines meiner schönen, noch immer nicht benutzten Notizbücher zur Hand zu nehmen und drauf los zu schreiben.
• Das Cover gefällt mir sehr gut und spiegelt den Ort der Story passend wider.
• Ich empfand den Schreibstil anfangs etwas befremdlich. Je weiter ich im Buch voran kam, desto mehr hat mich die ruhige Erzählweise eingenommen. Es wird sehr viel beobachtend beschrieben, gibt jedoch kaum „Handlung“, die mir aber auch nicht gefehlt hat.
• Probleme hatte ich lediglich mit den vielen, mir doch sehr fremden Namen der Personen. Ich konnte mir bei manchen (außer den Hauptfiguren) nicht merken, wer sie waren. Im Namensregister am Anfang des Buches nachzuschlagen, war mir dann aber doch zu aufwendig beim E-Book.
• Es gab viele schön formulierte Stellen, die ich mir markiert habe. Folgende zwei davon möchte ich hier zitieren:
„… wie schwimmende Wasserpflanzen trieben diese Emotionen in ihrem Inneren …“
„… Jung und unschuldig zu sein, bedeutete, leicht Freude und Bestätigung in kleinen Dingen zu finden. ...“
• FAZIT: ein Roman, der bei Leser*innen Ruhe verbreitet, und eine Empfehlung für alle, die noch gern einem Stift zur Hand nehmen, um Gedanken oder Grüße zu Papier zu bringen
• Übersetzung: Sebastian Bring
• Verlag: Kiepenheuer & Witsch
• Erscheinungsdatum: 12.02.2026
• Format: E-Book
• Seiten: 368
• Preis: EUR 18,99
Ich habe das E-Book als Rezensionsexemplar über NetGalley erhalten; daher [WERBUNG]. Zum Inhalt verweise ich auf den Klappentext:
Ein Roman für alle, die schönes Briefpapier lieben und die nach Entschleunigung suchen.
In dem Briefladen, in dem die Zeit stillstand, umgeben von schönsten Dingen, lernt Hyoyeong nach einem schweren Schicksalsschlag, das Leben wieder zu spüren. Sie hört die Geschichten von Menschen, die ihre Hoffnungen, Ängste und Träume zu Papier bringen, und lernt dabei nicht nur neue Freund*innen kennen, sondern auch, wie man zu sich selbst zurückfindet.
Meine Meinung:
• Der erste Satz des Klappentextes fasst es sehr gut zusammen. Beim Lesen des Buches habe ich große Lust bekommen, eines meiner schönen, noch immer nicht benutzten Notizbücher zur Hand zu nehmen und drauf los zu schreiben.
• Das Cover gefällt mir sehr gut und spiegelt den Ort der Story passend wider.
• Ich empfand den Schreibstil anfangs etwas befremdlich. Je weiter ich im Buch voran kam, desto mehr hat mich die ruhige Erzählweise eingenommen. Es wird sehr viel beobachtend beschrieben, gibt jedoch kaum „Handlung“, die mir aber auch nicht gefehlt hat.
• Probleme hatte ich lediglich mit den vielen, mir doch sehr fremden Namen der Personen. Ich konnte mir bei manchen (außer den Hauptfiguren) nicht merken, wer sie waren. Im Namensregister am Anfang des Buches nachzuschlagen, war mir dann aber doch zu aufwendig beim E-Book.
• Es gab viele schön formulierte Stellen, die ich mir markiert habe. Folgende zwei davon möchte ich hier zitieren:
„… wie schwimmende Wasserpflanzen trieben diese Emotionen in ihrem Inneren …“
„… Jung und unschuldig zu sein, bedeutete, leicht Freude und Bestätigung in kleinen Dingen zu finden. ...“
• FAZIT: ein Roman, der bei Leser*innen Ruhe verbreitet, und eine Empfehlung für alle, die noch gern einem Stift zur Hand nehmen, um Gedanken oder Grüße zu Papier zu bringen
31 August 2026
Der Sommermonat August
... war lesetechnisch für mich mit 3 Büchern ein wenig unterdurchschnittlich.
"Tutto bene" von Laura Wagner wurde beim Bloggertreffen von DUMONT auf der LBM 2026 vorgestellt und hat gleich mein Interesse geweckt > meine Rezension findet Ihr HIER
"Verhängnisvoller Champagner" von Tom Hillenbrand stand schon länger im Regal und hat die Bezeichnung kulinarischer Krimi wirklich verdient - meine Rezension folgt
"Der Briefladen, in dem die Zeit still stand" von Baek Seungyeon ist ein wunderbarer, ruhiger Roman / diesen habe ich gelesen, da ich Anfang September zu einer Veranstaltung anlässlich des Folgebands "Der Briefladen, in dem ich Dich fand" gehe und der Ansicht war, ich sollte Band 1 kennen / auch hier folgt meine Rezension noch
"Tutto bene" von Laura Wagner wurde beim Bloggertreffen von DUMONT auf der LBM 2026 vorgestellt und hat gleich mein Interesse geweckt > meine Rezension findet Ihr HIER
"Verhängnisvoller Champagner" von Tom Hillenbrand stand schon länger im Regal und hat die Bezeichnung kulinarischer Krimi wirklich verdient - meine Rezension folgt
"Der Briefladen, in dem die Zeit still stand" von Baek Seungyeon ist ein wunderbarer, ruhiger Roman / diesen habe ich gelesen, da ich Anfang September zu einer Veranstaltung anlässlich des Folgebands "Der Briefladen, in dem ich Dich fand" gehe und der Ansicht war, ich sollte Band 1 kennen / auch hier folgt meine Rezension noch
05 August 2026
Tutto bene
• Autor*in: Laura Wagner
• Verlag: DUMONT
• Erscheinungsdatum: 14.07.2026
• Format: Hardcover
• Seiten: 288
• Preis: EUR 24,00
Ich habe das Buch vorab als Rezensionsexemplar über den Verlag erhalten; daher [WERBUNG]. Zum Inhalt verweise ich auf den Klappentext:
Mars, Snickers, Happy Cherries – wenn Emma die Späti-Regale aufstockt, sieht sie nur eins: Kalorien. Ihr Studium hat sie abgebrochen, genauso wie den Kontakt zu ihrem Vater, der vermutlich irgendwo auf einer Parkbank seinen letzten Rausch ausschläft. Und auch Emma steht kaum einen Abend ohne Müller-Thurgau durch, die Tasse unter dem Tresen hilft ihr beim Vergessen. Ist doch tutto bene, oder? Nicht. Aber dann ist da plötzlich Ingrid: fünfzehn, rotzfrech und seit Neuestem Schülerpraktikantin im Späti. Nicht nur Udo, der einzig für Schokolade und Energydrinks hinter seinem Gaming-Computer hervorkriecht, mag die neunmalkluge Teenagerin auf Anhieb. Auch Emma lässt Ingrid bald unbedacht in ihr Herz. Unbedacht, denn jetzt muss sie ihre Probleme wirklich angehen – und die steigern sich exponentiell, als sie den Matrosen, der eigentlich Leo heißt, kennenlernt. Er will das, was sie seit Jahren scheut: eine Beziehung, mit allem, was dazugehört. Doch Emma wagt ja noch nicht mal, sich ein Tattoo stechen zu lassen, wie soll sie sich da zu so etwas Großem committen? Sich jemandem auch nur einen Spaltbreit zu öffnen, ist schon schwer genug.
Meine Meinung:
• Das Cover hebt sich gut vom Mainstream ab. Es ist schlicht und trotzdem ein Hingucker. Fast hätte ich das lila Lesebändchen übersehen, welches prima zum Cover passt.
• Ich habe selten ein Buch mit so einem realistischen Erzählrhythmus gelesen. Ich war von Anfang an sofort mitten dabei und habe alles sehr bildlich vor mir gesehen.
• Die Figuren sind äußerst detailliert und lebensecht beschrieben. Sie sind durchweg unvollkommen, wissen das aber selbst. Ich mochte sie einfach alle.
• Ich gehe davon aus, dass die Autorin eine überaus gute Beobachtungsgabe hat. Darüber hinaus hat sie es auch verstanden, all diese Kleinigkeiten zu einer komplexen und unterhaltsamen Geschichte zu verweben.
• Die Originalität der Story speist sich hier aus der Normalität und hat mich gerade deshalb berührt.
• Folgende Stelle hat mir aus der Seele gesprochen:
„… Kleinkinder nicht mitgezählt. Dabei müsste man die aufgrund ihrer Lautstärke doppelt rechnen. ...“
• FAZIT: ein gelungener Debütroman über das Leben, die Liebe und die Freundschaft, der noch lange nachhallen wird – eine Leseempfehlung!
• Verlag: DUMONT
• Erscheinungsdatum: 14.07.2026
• Format: Hardcover
• Seiten: 288
• Preis: EUR 24,00
Ich habe das Buch vorab als Rezensionsexemplar über den Verlag erhalten; daher [WERBUNG]. Zum Inhalt verweise ich auf den Klappentext:
Mars, Snickers, Happy Cherries – wenn Emma die Späti-Regale aufstockt, sieht sie nur eins: Kalorien. Ihr Studium hat sie abgebrochen, genauso wie den Kontakt zu ihrem Vater, der vermutlich irgendwo auf einer Parkbank seinen letzten Rausch ausschläft. Und auch Emma steht kaum einen Abend ohne Müller-Thurgau durch, die Tasse unter dem Tresen hilft ihr beim Vergessen. Ist doch tutto bene, oder? Nicht. Aber dann ist da plötzlich Ingrid: fünfzehn, rotzfrech und seit Neuestem Schülerpraktikantin im Späti. Nicht nur Udo, der einzig für Schokolade und Energydrinks hinter seinem Gaming-Computer hervorkriecht, mag die neunmalkluge Teenagerin auf Anhieb. Auch Emma lässt Ingrid bald unbedacht in ihr Herz. Unbedacht, denn jetzt muss sie ihre Probleme wirklich angehen – und die steigern sich exponentiell, als sie den Matrosen, der eigentlich Leo heißt, kennenlernt. Er will das, was sie seit Jahren scheut: eine Beziehung, mit allem, was dazugehört. Doch Emma wagt ja noch nicht mal, sich ein Tattoo stechen zu lassen, wie soll sie sich da zu so etwas Großem committen? Sich jemandem auch nur einen Spaltbreit zu öffnen, ist schon schwer genug.
Meine Meinung:
• Das Cover hebt sich gut vom Mainstream ab. Es ist schlicht und trotzdem ein Hingucker. Fast hätte ich das lila Lesebändchen übersehen, welches prima zum Cover passt.
• Ich habe selten ein Buch mit so einem realistischen Erzählrhythmus gelesen. Ich war von Anfang an sofort mitten dabei und habe alles sehr bildlich vor mir gesehen.
• Die Figuren sind äußerst detailliert und lebensecht beschrieben. Sie sind durchweg unvollkommen, wissen das aber selbst. Ich mochte sie einfach alle.
• Ich gehe davon aus, dass die Autorin eine überaus gute Beobachtungsgabe hat. Darüber hinaus hat sie es auch verstanden, all diese Kleinigkeiten zu einer komplexen und unterhaltsamen Geschichte zu verweben.
• Die Originalität der Story speist sich hier aus der Normalität und hat mich gerade deshalb berührt.
• Folgende Stelle hat mir aus der Seele gesprochen:
„… Kleinkinder nicht mitgezählt. Dabei müsste man die aufgrund ihrer Lautstärke doppelt rechnen. ...“
• FAZIT: ein gelungener Debütroman über das Leben, die Liebe und die Freundschaft, der noch lange nachhallen wird – eine Leseempfehlung!
31 Juli 2026
Im Juli
... habe ich es trotz diverser Termine und anderer Aktivitäten endlich mal wieder geschafft, einige ausstehende Rezensionen zu schreiben.
Gelesen habe ich aber nur zwei Bücher, die ich auch bereits rezensiert habe:
"Der Hut des Präsidenten" von Antoine Laurain
und
"Keine Angst, Darling" von Vera Buck
Gelesen habe ich aber nur zwei Bücher, die ich auch bereits rezensiert habe:
"Der Hut des Präsidenten" von Antoine Laurain
und
"Keine Angst, Darling" von Vera Buck
27 Juli 2026
Keine Angst, Darling
• Autor*in: Vera Buck
• Verlag: Lübbe
• Erscheinungsdatum: 03.08.2026
• Format: E-Book
• Seiten: 446
• Preis: EUR 12,99
Ich habe das E-Book vorab als Rezensionsexemplar über NetGalley erhalten; daher [WERBUNG]. Zum Inhalt verweise ich auf den Klappentext:
In der Luxussiedlung Santa Familia in Florida hat Lea endlich, wonach sie sich immer gesehnt hat: ein sicheres Zuhause, eine Tochter, die sie über alles liebt, und einen Mann, der sie auf Händen trägt. Für ihr schillerndes Leben wird sie online von Millionen gefeiert - nur ihre Schwester Paula misstraut der makellosen Inszenierung. Als Lea plötzlich verstummt, reist Paula besorgt von Deutschland nach Florida. Doch in der Sancta Familia ist ihre Schwester nicht. Ihr Mann behauptet, sie sei in einem Retreat. Aber warum gibt es kein Lebenszeichen? Je tiefer Paula in die scheinbar heile Welt der Siedlung eindringt, desto sichtbarer werden die Risse: Strenge Regeln erfordern bedingungslosen Gehorsam. Und Frauen, die sich widersetzen, verschwinden ...
Meine Meinung:
• Beim Cover springen als erstes der Titel sowie der Name der Autorin ins Auge. Erst bei genauerem Betrachten ist mir die bildlich dargestellte Szene aufgefallen.
• Es hat ein wenig gedauert, bis ich mit dem Aufbau der Geschichte / der Erzählweise klar gekommen bin. Nach der Eingewöhnungsphase war ich aber gespannt, was noch so alles passiert.
• Die einzelnen Figuren gewinnen erst nach und nach an Kontur und waren anfangs für mich nicht nicht ganz greifbar.
• Mich hat die Story zu großen Teilen an den Film „Die Frauen von Stepford“ erinnert. Allerdings hat die Autorin es geschafft, mich durch recht unerwartete Wendungen „bei der Stange zu halten“.
• Ich hatte mir mehrere Stellen markiert, mich aber schlussendlich für folgendes Zitat entschieden:
„… Persönliche Erfahrung ersetzt manchmal eben jede Ausbildung. ...“
• FAZIT: ein Buch, welches ich trotz persönlicher Anlaufschwierigkeiten den Fans von psychologischen Thrillern empfehlen kann
• Verlag: Lübbe
• Erscheinungsdatum: 03.08.2026
• Format: E-Book
• Seiten: 446
• Preis: EUR 12,99
Ich habe das E-Book vorab als Rezensionsexemplar über NetGalley erhalten; daher [WERBUNG]. Zum Inhalt verweise ich auf den Klappentext:
In der Luxussiedlung Santa Familia in Florida hat Lea endlich, wonach sie sich immer gesehnt hat: ein sicheres Zuhause, eine Tochter, die sie über alles liebt, und einen Mann, der sie auf Händen trägt. Für ihr schillerndes Leben wird sie online von Millionen gefeiert - nur ihre Schwester Paula misstraut der makellosen Inszenierung. Als Lea plötzlich verstummt, reist Paula besorgt von Deutschland nach Florida. Doch in der Sancta Familia ist ihre Schwester nicht. Ihr Mann behauptet, sie sei in einem Retreat. Aber warum gibt es kein Lebenszeichen? Je tiefer Paula in die scheinbar heile Welt der Siedlung eindringt, desto sichtbarer werden die Risse: Strenge Regeln erfordern bedingungslosen Gehorsam. Und Frauen, die sich widersetzen, verschwinden ...
Meine Meinung:
• Beim Cover springen als erstes der Titel sowie der Name der Autorin ins Auge. Erst bei genauerem Betrachten ist mir die bildlich dargestellte Szene aufgefallen.
• Es hat ein wenig gedauert, bis ich mit dem Aufbau der Geschichte / der Erzählweise klar gekommen bin. Nach der Eingewöhnungsphase war ich aber gespannt, was noch so alles passiert.
• Die einzelnen Figuren gewinnen erst nach und nach an Kontur und waren anfangs für mich nicht nicht ganz greifbar.
• Mich hat die Story zu großen Teilen an den Film „Die Frauen von Stepford“ erinnert. Allerdings hat die Autorin es geschafft, mich durch recht unerwartete Wendungen „bei der Stange zu halten“.
• Ich hatte mir mehrere Stellen markiert, mich aber schlussendlich für folgendes Zitat entschieden:
„… Persönliche Erfahrung ersetzt manchmal eben jede Ausbildung. ...“
• FAZIT: ein Buch, welches ich trotz persönlicher Anlaufschwierigkeiten den Fans von psychologischen Thrillern empfehlen kann
23 Juli 2026
Der Hut des Präsidenten
• Autor*in: Antoine Laurain
• Übersetzung: Claudia Kalscheuer
• Verlag: Knaur
• Erscheinungsdatum: 2016
• Format: Taschenbuch
• Seiten: 240 • Preis ? – nur noch gebraucht zu erwerben
Ich habe das Buch 2023 im Buchjournal entdeckt und dann im Februar 2024 als preisreduziertes Mängelexemplar gekauft; aber erst jetzt im Rahmen von #12für2026 gelesen. Zum Inhalt verweise ich auf den Klappentext:
Es ist nicht einfach irgendein Hut, der dem schüchternen Buchhalter Daniel endlich das Selbstvertrauen gibt zu zeigen, was er wirklich kann: Die Kopfbedeckung aus schwarzem Filz hat zuvor das Haupt von François Mitterrand geziert. Und nicht nur auf Daniels Kopf entfaltet der Hut des Präsidenten seine ganz besondere Wirkung – er verleiht einer jungen Frau den Mut, ihren verheirateten Geliebten zu verlassen, und inspiriert einen blockierten Parfumeur zu einer einzigartigen Kreation. Ganz ohne Zauberkraft und mit typisch französischer Leichtigkeit erzählt, verändert der Hut das Leben seiner Träger. Und ein bisschen auch das der Leser.
Meine Meinung:
• Das Cover zeigt worum es geht: einen Hut und Paris bzw. Frankreich.
• Es ist mein zweites Buch dieses Autors und auch hier findet sich der poetische und definitv französische Schreibstil wieder, den ich bereits bei „Ein Tropfen vom Glück“ so gemocht habe.
• Die handelnden Figuren haben alle etwas an sich, das sie sehr realistisch erscheinen lässt.
• Es ist eines der Bücher, die den Leser erst nach und nach in ihren Bann ziehen. Dann aber lassen sie einen irgendwie zufrieden zurück.
• Es gibt viele kleine „Weisheiten“ im Buch, besonders gefallen hat mir:
„… Die wichtigen Ereignisse unseres Lebens sind immer die Folge einer Verkettung winziger Details. ...“
• FAZIT: ein charmanter, kleiner Roman
• Übersetzung: Claudia Kalscheuer
• Verlag: Knaur
• Erscheinungsdatum: 2016
• Format: Taschenbuch
• Seiten: 240 • Preis ? – nur noch gebraucht zu erwerben
Ich habe das Buch 2023 im Buchjournal entdeckt und dann im Februar 2024 als preisreduziertes Mängelexemplar gekauft; aber erst jetzt im Rahmen von #12für2026 gelesen. Zum Inhalt verweise ich auf den Klappentext:
Es ist nicht einfach irgendein Hut, der dem schüchternen Buchhalter Daniel endlich das Selbstvertrauen gibt zu zeigen, was er wirklich kann: Die Kopfbedeckung aus schwarzem Filz hat zuvor das Haupt von François Mitterrand geziert. Und nicht nur auf Daniels Kopf entfaltet der Hut des Präsidenten seine ganz besondere Wirkung – er verleiht einer jungen Frau den Mut, ihren verheirateten Geliebten zu verlassen, und inspiriert einen blockierten Parfumeur zu einer einzigartigen Kreation. Ganz ohne Zauberkraft und mit typisch französischer Leichtigkeit erzählt, verändert der Hut das Leben seiner Träger. Und ein bisschen auch das der Leser.
Meine Meinung:
• Das Cover zeigt worum es geht: einen Hut und Paris bzw. Frankreich.
• Es ist mein zweites Buch dieses Autors und auch hier findet sich der poetische und definitv französische Schreibstil wieder, den ich bereits bei „Ein Tropfen vom Glück“ so gemocht habe.
• Die handelnden Figuren haben alle etwas an sich, das sie sehr realistisch erscheinen lässt.
• Es ist eines der Bücher, die den Leser erst nach und nach in ihren Bann ziehen. Dann aber lassen sie einen irgendwie zufrieden zurück.
• Es gibt viele kleine „Weisheiten“ im Buch, besonders gefallen hat mir:
„… Die wichtigen Ereignisse unseres Lebens sind immer die Folge einer Verkettung winziger Details. ...“
• FAZIT: ein charmanter, kleiner Roman
18 Juli 2026
How to catch a (fake) cowboy
• Autor*in: Maren Vivien Haase
• Verlag: Blanvalet
• Erscheinungsdatum: 01.06.2026
• Format: E-Book
• Seiten: 384
• Preis: 14,99
Ich habe mir das E-Book kurz nach Erscheinen zum Promotionpreis von EUR 4,99 gekauft, da ich den Humor der Autorin sehr mag und mich die Lese-Schnipsel im Vorfeld neugierig gemacht haben. Zum Inhalt verweise ich auf den Klappentext:
Für die New Yorker Journalistin Riley lief es bisher schleppend im Job. Ihr nächster Artikel soll aber der Durchbruch werden: »Yeehaw is a state of mind – Warum wir alle Cowboys lieben«. Also ab nach Texas und sich einen waschechten Cowboy für ein Interview angeln. In einer Bar entdeckt sie Nate – charmant, heiß, Cowboyhut. Jackpot!
Doch zu früh gefreut: Denn Nate wollte nur zu einer Party – im Cowboy-Kostüm, versteht sich. Aber wie kann er der schlagfertigen Frau, die ihn anfleht, sie auf seine Ranch mitzunehmen, widerstehen? Ein paar Flunkereien, um Zeit mit ihr zu verbringen – was soll da schon schiefgehen?
Meine Meinung:
• Das Cover springt durch die Farbgebung sofort ins Auge und macht durch die Gestaltung auch deutlich, dass es sich um Romance handelt.
• Genau so, wie ich die Autorin auf einer Veranstaltung erlebt habe, ist auch ihr Schreibstil: lebendig, frech, mit viel Humor und ohne Probleme, sich auch mal selbst „auf die Schippe zu nehmen“.
• Sympathische Protagonisten, liebenswerte bis hin zu sehr skurrilen Nebenfiguren (und Tieren) machen die Besetzung aus.
• Und der Unterschied zwischen der Metropole New York und dem verschlafenen Städtchen Sundown Ridge spiegelt auch das Aufeinandertreffen der Großstadtreporterin mit den Dorfbewohnern wider.
• Abgesehen von der wirklich funkensprühenden Story zeigen die Kapitelüberschriften allein schon wozu die Autorin fähig ist – nämlich dafür zu sorgen, dass ich das Buch innerhalb von 24 Stunden ausgelesen habe.
• FAZIT: eine Leseempfehlung für alle Fans von Rom-Coms, die sich nicht vom Cowboy-Thema abschrecken lassen – es lohnt sich
• Verlag: Blanvalet
• Erscheinungsdatum: 01.06.2026
• Format: E-Book
• Seiten: 384
• Preis: 14,99
Ich habe mir das E-Book kurz nach Erscheinen zum Promotionpreis von EUR 4,99 gekauft, da ich den Humor der Autorin sehr mag und mich die Lese-Schnipsel im Vorfeld neugierig gemacht haben. Zum Inhalt verweise ich auf den Klappentext:
Für die New Yorker Journalistin Riley lief es bisher schleppend im Job. Ihr nächster Artikel soll aber der Durchbruch werden: »Yeehaw is a state of mind – Warum wir alle Cowboys lieben«. Also ab nach Texas und sich einen waschechten Cowboy für ein Interview angeln. In einer Bar entdeckt sie Nate – charmant, heiß, Cowboyhut. Jackpot!
Doch zu früh gefreut: Denn Nate wollte nur zu einer Party – im Cowboy-Kostüm, versteht sich. Aber wie kann er der schlagfertigen Frau, die ihn anfleht, sie auf seine Ranch mitzunehmen, widerstehen? Ein paar Flunkereien, um Zeit mit ihr zu verbringen – was soll da schon schiefgehen?
Meine Meinung:
• Das Cover springt durch die Farbgebung sofort ins Auge und macht durch die Gestaltung auch deutlich, dass es sich um Romance handelt.
• Genau so, wie ich die Autorin auf einer Veranstaltung erlebt habe, ist auch ihr Schreibstil: lebendig, frech, mit viel Humor und ohne Probleme, sich auch mal selbst „auf die Schippe zu nehmen“.
• Sympathische Protagonisten, liebenswerte bis hin zu sehr skurrilen Nebenfiguren (und Tieren) machen die Besetzung aus.
• Und der Unterschied zwischen der Metropole New York und dem verschlafenen Städtchen Sundown Ridge spiegelt auch das Aufeinandertreffen der Großstadtreporterin mit den Dorfbewohnern wider.
• Abgesehen von der wirklich funkensprühenden Story zeigen die Kapitelüberschriften allein schon wozu die Autorin fähig ist – nämlich dafür zu sorgen, dass ich das Buch innerhalb von 24 Stunden ausgelesen habe.
• FAZIT: eine Leseempfehlung für alle Fans von Rom-Coms, die sich nicht vom Cowboy-Thema abschrecken lassen – es lohnt sich
14 Juli 2026
Die Familie sehen und sterben
• Autor*in: Toni Rivera
• Verlag: Galiani Berlin
• Erscheinungsdatum: 12.03.2026
• Format: Paperback
• Seiten: 288
• Preis: EUR 17,00
Ich habe das Buch als Rezensionsexemplar über den Verlag erhalten; daher [WERBUNG]. Zum Inhalt verweise ich auf den Klappentext:
Zwei Unfalltote, bei denen etwas nicht stimmt. Ein mächtiger Bruder, der undurchsichtige Geschäfte betreibt. Eine ehrgeizige Assistentin, die ihn einschüchtert. Und ein ungesühntes Verbrechen, das noch immer nach Rache verlangt. – Willkommen in der Welt von Capitano Rossi! Willkommen am Fuße des Monte Brè!
Als seine Assistentin, Ispettrice Gemma Crivelli, ihm den Polizeicode für »Mord« gleich zweimal simst, glaubt Capitano Enzo Rossi zuerst, sie habe sich vertippt. Die Zeiten, in denen es im Tessiner Süden etwas zu ermitteln gab, liegen lange zurück. Doch Crivelli hat recht: Zwei unklare Todesfälle innerhalb weniger Stunden! Rossi beginnt zu ermitteln, zugegeben etwas eingerostet und mit einem ausgeprägten Hang zur Improvisation. Als die erste echte Spur auftaucht, verschlägt es ihm den Atem: Seine eigene Familie scheint in die Fälle involviert zu sein. Für Rossi beginnt ein gefährliches Spiel um Loyalität, Verrat und Familienbande …
Meine Meinung:
• Das Cover ist recht schlicht gehalten und erinnert durch den cremeweißen Hintergrund ein wenig an die Aufmachung der Diogenes-Bücher. In der vorderen Innenklappe ist ein Plan von Lugano und den umliegenden Handlungsorten eingezeichnet; diesen habe ich jedoch nicht benötigt.
• Der Schreibstil hat mir anfangs Probleme bereitet. Ich bin daher mit dem Buch und seinen Protagonisten einfach nicht warm geworden.
• Die Story wird aus der Sicht des Enzo Rossi erzählt. Hierbei wechseln sich Handlung und Gedankengänge unregelmäßig ab, was bei Leser:innen m.E. viel Konzentration erfordert.
• Erst im letzten Drittel nahm die Geschichte für mich Fahrt auf und fand zu guter Letzt ein sehr überraschendes Ende.
• FAZIT: eine neue Krimireihe, die etwas „anders“ ist und sicher ihre Fans finden wird – auch wenn ich nicht dazu gehöre
• Verlag: Galiani Berlin
• Erscheinungsdatum: 12.03.2026
• Format: Paperback
• Seiten: 288
• Preis: EUR 17,00
Ich habe das Buch als Rezensionsexemplar über den Verlag erhalten; daher [WERBUNG]. Zum Inhalt verweise ich auf den Klappentext:
Zwei Unfalltote, bei denen etwas nicht stimmt. Ein mächtiger Bruder, der undurchsichtige Geschäfte betreibt. Eine ehrgeizige Assistentin, die ihn einschüchtert. Und ein ungesühntes Verbrechen, das noch immer nach Rache verlangt. – Willkommen in der Welt von Capitano Rossi! Willkommen am Fuße des Monte Brè!
Als seine Assistentin, Ispettrice Gemma Crivelli, ihm den Polizeicode für »Mord« gleich zweimal simst, glaubt Capitano Enzo Rossi zuerst, sie habe sich vertippt. Die Zeiten, in denen es im Tessiner Süden etwas zu ermitteln gab, liegen lange zurück. Doch Crivelli hat recht: Zwei unklare Todesfälle innerhalb weniger Stunden! Rossi beginnt zu ermitteln, zugegeben etwas eingerostet und mit einem ausgeprägten Hang zur Improvisation. Als die erste echte Spur auftaucht, verschlägt es ihm den Atem: Seine eigene Familie scheint in die Fälle involviert zu sein. Für Rossi beginnt ein gefährliches Spiel um Loyalität, Verrat und Familienbande …
Meine Meinung:
• Das Cover ist recht schlicht gehalten und erinnert durch den cremeweißen Hintergrund ein wenig an die Aufmachung der Diogenes-Bücher. In der vorderen Innenklappe ist ein Plan von Lugano und den umliegenden Handlungsorten eingezeichnet; diesen habe ich jedoch nicht benötigt.
• Der Schreibstil hat mir anfangs Probleme bereitet. Ich bin daher mit dem Buch und seinen Protagonisten einfach nicht warm geworden.
• Die Story wird aus der Sicht des Enzo Rossi erzählt. Hierbei wechseln sich Handlung und Gedankengänge unregelmäßig ab, was bei Leser:innen m.E. viel Konzentration erfordert.
• Erst im letzten Drittel nahm die Geschichte für mich Fahrt auf und fand zu guter Letzt ein sehr überraschendes Ende.
• FAZIT: eine neue Krimireihe, die etwas „anders“ ist und sicher ihre Fans finden wird – auch wenn ich nicht dazu gehöre
01 Juli 2026
Im doch SEHR warmen Juni
... habe ich es trotzdem geschafft, vier Bücher zu beenden:
"Code Null - Dieses Spiel kennt keine Regeln" von Florian Schwiecker - hat mir wirklich gut gefallen - meine Rezension findet Ihr HIER
"Cruel Noblesse - Elixier der Täuschung" von Greta Milán - war der lang erwartete Band 2 und ich habe ihn wieder quasi "eingeatmet" - hier geht es zu meiner Rezension
"Die Familie sehen und sterben" von Toni Rivera - hat sich für mich doch ein wenig zäh gelesen, lediglich im letzten Viertel kam ein wenig Schwung auf - meine Rezension folgt demnächst
"How to catch a (fake) Cowboy" vom Maren Vivien Haase - war sehr amüsant - auch hier kommt noch eine Rezension
"Code Null - Dieses Spiel kennt keine Regeln" von Florian Schwiecker - hat mir wirklich gut gefallen - meine Rezension findet Ihr HIER
"Cruel Noblesse - Elixier der Täuschung" von Greta Milán - war der lang erwartete Band 2 und ich habe ihn wieder quasi "eingeatmet" - hier geht es zu meiner Rezension
"Die Familie sehen und sterben" von Toni Rivera - hat sich für mich doch ein wenig zäh gelesen, lediglich im letzten Viertel kam ein wenig Schwung auf - meine Rezension folgt demnächst
"How to catch a (fake) Cowboy" vom Maren Vivien Haase - war sehr amüsant - auch hier kommt noch eine Rezension
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