01 Mai 2026

Im Verlauf des Aprils

... wurden folgende Bücher von mir gelesen:

- "Welcome Home" von Arno Strobel - wurde mir von meiner Nichte ausgeliehen, die es bei der Lesung gekauft hat, zu der wir im September 2025 gewesen sind / mich hat die Story doch sehr an "Die App" erinnert / ich fand es ok, aber mehr auch nicht

- "21 Tage zum Verlieben" von Lia Louis - es war nicht ganz so gut wie die Bücher, die ich bisher von der Autorin gelesen habe - stellenweise hat es sich ziemlich gezogen / insgesamt eine nette Lovestory

- "Royal Fake" von Lena Kiefer - Hier habe ich dem Erscheinungstermin entgegen gefiebert, da Teil 1 "Royal Heist" mit einem fiesem Cliffhanger endete. Leider ist es hier noch schlimmer - und nun muss ich wieder bis September warten. / definitiv eine Leseempfehlung

- Die drei Kurzgeschichten von Lena Kiefer "Royal Past", "Royal Crew" und "Royal Fight" habe ich natürlich anschließend auch gelesen.

- "The Pumpkin Spice Latte Disaster" von Kyra Groh - Über dieses Buch bin ich schon des Öfteren gestolpert, nun habe ich es mir endlich zulegt. / eine gelungene Lovestory mit Screwball-Comedy Charakter; ich musste immer wieder schmunzeln

"Mord und Mozartkugel" von 20 verschiedenen Autoren - Das Buch habe ich auf der Leipziger Buchmesse als Rezensionsexemplar direkt vom Gmeiner-Verlag erhalten / die Rezension folgt hier in Kürze

20 April 2026

Viel wichtiger ist jetzt die Gegenwart

• Autor*in: Marie-Louise Monrad Møller
• Verlag: Kanon
• Erscheinungsdatum: 17.03.2026
• Format: Hardcover
• Seiten: 288
• Preis: EUR 23,00

Ich habe das Buch vorab als Druckfahne / Rezensionsexemplar in Vorbereitung auf mein Interview auf der Leipziger Buchmesse über die Agentur Literaturtest erhalten; daher [WERBUNG].
Zum Inhalt verweise ich auf den Klappentext:
Die Ich-Erzählerin ist zurück im Elternhaus. Schleswig-Holstein: Salzwiesen. Vogelschwärme. Windräder. Die Gegenwart wird zum Stillleben, während die Zeit rückwärtsläuft: Die dominante Mutter, evangelische Pastorin, die Pumps trägt zum Talar. Die von April bis Oktober auf Strümpfe verzichtet. Die heiße Kartoffeln stets mit den bloßen Fingern pellt. Die ihr Kind im Supermarkt vergisst. Die jetzt eine Echthaarperücke trägt und ihre eigene Beerdigung plant. – Wie geht vergeben, wenn nicht mehr viel Zeit bleibt?


Meine Meinung:

• Das Cover ist wirklich schlicht gehalten und ehrlich gesagt denke ich nicht, dass ich in der Buchhandlung deshalb zum Buch gegriffen hätte.

• Der Schreibstil ist echt und lebensnah. Die teilweise sehr ausführlichen Beschreibungen haben sofort für Bilder in meinem Kopf gesorgt. So konnte ich mich an vielen Stellen gut in die Erzählerin hineinversetzen.

• Die Protagonisten werden stückweise passend beschrieben, so dass sich nach und nach ein klares Bild ergibt.

• Manche Kapitel haben bedrückende Empfindungen hinterlassen, so dass ich stellenweise Angst hatte, was wohl noch folgen würde. Andererseits gibt es viele Passagen, die einen unterschwelligen, manchmal recht schrägen Humor haben.

• Nach ca. einem Drittel des Buches hat mich die Vermischung von Gegenwart und Vergangenheit ein wenig verwirrt, was sich im weiteren Verlauf jedoch wieder gelegt hat.

• Als Zitat habe ich ein Beispiel für den etwas schrägen Humor gewählt:
„… Sex mit einem Bestatter zu haben? Wenn jemand, der den ganzen Tag Tote anfäßt, mit seinen Händen deinen Körper berührt? ...“

• FAZIT: ein Buch, welches man sicher nicht „in einem Rutsch“ liest – aber eines, das nachhallt

01 April 2026

Interview mit Marie-Louise Monrad Møller

Auf der LBM 2026 hatte ich die Gelegenheit der Autorin von "Viel wichtiger ist jetzt die Gegenwart" ein paar Fragen zu stellen:

Der März

... wurde lesetechnisch natürlich durch die Leipziger Buchmesse beeinflusst und dennoch habe ich folgende 7 Bücher gelesen:

  • "I know that you want me" von Saskia Louis ist der dritte Teil der "Sunshine Pier-Reihe", den ich natürlich gleich nach Erscheinen lesen musste - der Humor der Autorin ist einfach grandios
  • "Ein bisschen Gefühl, bitte" ebenfalls von Saskia Louis ist zwar Teil 8 der "Eden Bay-Reihe", da es jedoch einen Bezug zum "Sunshine Pier" gibt, wollte ich unbedingt die Hintergründe / die Vergangenheit kennenlernen
  • "Viel wichtiger ist jetzt die Gegenwart" von Marie-Louise Monrad Møller hatte ich in Vorbereitung für mein Interview auf der LBM vorab als Druckfahne bekommen - Rezension folgt
  • Da die angekündigte Neuerscheinung von Poppy J. Anderson von Teil 3 der Reihe "Blütenküsse in Notting Hill" sehr amüsant klang, habe ich zunächst "Flowers for Violet" und "Flowers for Daisy" gelesen, bevor ich dann mit "Flowers for Tori" in der richtigen Reihenfolge war - Die Reihe hat mich gut unterhalten, daher warte ich nun auf Teil 4.
  • Last but not least habe ich noch ein Buch meiner "12 für 2026" - Aktion von SuB befreit: "Fluch der Aphrodite" von Marah Woolf. Das Buch habe ich 2020 im Rahmen der coronabedingt ausgefallenen LBM bei einer Lesung erstanden. Ich bin ja ein Fan von griechischen Göttersagen und hier wurden diese mit dem heutigen Leben verknüpft - eine interessante Idee.

29 März 2026

Die Leipziger Buchmesse

... ist nun seit einer Woche vorbei, aber ich zehre noch immer von meinen Erlebnissen.
Nachdem ich mich wieder im "richtigen Leben" akklimatisiert habe, kommt nun mein kleiner Messerückblick:

Ich hatte drei abwechslungsreiche, ausgefüllte Tage mit vielen Begegnungen, alten Bekannten, neuen Gesichtern und insgesamt 44.376 Schritten.

Der Donnerstag begann mit einer persönlichen Programmvorstellung durch Petra Asprion beim Gmeiner-Verlag für mich. Es gab viel Interessantes und neben meinem im Vorfeld angefragten Rezensionsexemplar "Mord und Mozartkugel" habe ich mich auch für eins der demnächst erscheinenden Bücher vormerken lassen.

Mein nächster Programmpunkt war das Diogenes-Bloggertreffen, welches jedes ein ein Muss für mich ist. Die Programmvorstellung hat dieses mal Susanne Bühler allein übernommen und der "Stargast" war Shelly Kupferberg, die über die interessante Recherche zu ihrem Buch "Stunden wie Tage" berichtet hat.

Anschließend bin ich zurück in die Stadt, um nach einem frühen Abendessen mein Hotelzimmer zu beziehen. Denn schließlich hatte ich einen Platz bei der Wohnzimmerlesung von Anne Stern ergattert. Großen Respekt für den Gastgeber, der geschätzt 15-20 fremde Personen bei sich bewirtet hat. Die Lesung wurde von Uwe Kalkowski aka Kaffehaussitzer sehr kompetent moderiert.
Leider konnte ich beim netten Plausch im Anschluß nicht mehr dabei sein, da ich todmüde war, denn mein Wecker hatte am Morgen um 4.30 Uhr geklingelt. Allerdings hat mir das gezeigt, dass ich in 2027 lieber bereits am Mittwochnachmittag anreise, wie einige andere Blogger auch.


Am Freitag war ich schon ein wenig aufgeregt, denn ich hatte einen Termin für mein erstes Video-Interview. Insofern bin ich zunächst nur ein wenig "ziellos" durch die Hallen geschlendert, da ich rechtzeitig im BL:OOM, wo ich einen Raum reserviert hatte, sein wollte, um alles aufzubauen.
Das Interview wird es erst in einem gesonderten Beitrag zu sehen geben, da noch Abstimmungen mit der Autorin ausstehen und auch die Technik für mich recht neu ist.

Leider hatte ich mir für die Veranstaltung mit Lilly Lucas zur "New Beginnings-Reihe", zu der ich mich angemeldet hatte, eine falsche Zeit notiert und bin erst angekommen, als alles vorbei war. Nun ja...
So bin ich noch ein wenig rumgeschlendert und nach einer Stärkung in der Stadt zur Abendveranstaltung "Lange Nacht der Phantastik" aufgebrochen. Diese war sehr gut besucht und ich war gespannt, da es bisher nicht so mein Genre war. Dabei ist es jedoch auch geblieben und ich bin in der ersten Pause gegangen.



Der Samstag war geprägt vom Blogger:innen-Treffen des Dumont-Verlages. Jedes Jahr das Highlight am Sonnabend! Die Vorschau auf die Sommer-/Herbsttitel verlängerte wie immer meine Wunschliste. Die Gastautorin war Katrin Zipse, die interessant über ihr Buch "Moosland" berichtet hat.

Aufgrund der Fülle an Menschen gab es dann nur noch ein paar gezielte Anlaufstellen für mich, bevor am Abend mein Zug zurück in die Heimat ging.

Ich freue mich nun auf die Lektüre der "Goodie"-Bücher sowie auf 2027, denn ... mein Hotel ist bereits gebucht.

21 März 2026

Good Spirits

• Autor*in: B. K. Borison
• Übersetzung: Michaela Link
• Verlag: HarperCollins
• Erscheinungsdatum: 23.09.2025
• Format: E-Book
• Seiten: 464
• Preis: EUR 12,99

Ich habe das E-Book als Rezensionsexemplar im Rahmen des NetGalley – Adventskalenders 2025 erhalten; daher [WERBUNG].
Zum Inhalt verweise ich auf den Klappentext:

Nolan Callahan plant, auch diese Feiertage wie alle anderen davor zu verbringen: Als Geist der vergangenen Weihnacht wird er die schrecklichen Menschen von Annapolis heimsuchen.

Harriet York ist ein guter Mensch – oder zumindest versucht sie es zu sein. Sie ist durch und durch empathisch und tut immer das, was von ihr erwartet wird.

Als Nolan beauftragt wird, die Antiquitätenladenbesitzerin bei seinem Weihnachtsspuk heimzusuchen, hat keiner von beiden eine Ahnung, warum. Um einander zu entkommen, müssen Harriet und Nolan die Fäden entwirren, die sie miteinander verbinden – und das alles bis zum Weihnachtsabend.

Hand in Hand decken sie die Vergangenheit des jeweils anderen auf, doch warum will Nolan nicht loslassen? Und könnte Harriet der Schlüssel sein, um dem Geist der vergangenen Weihnacht eine Zukunft zu geben?



Meine Meinung:

• Das Cover gefällt mir gut, da es klarmacht, dass es sich um eine weihnachtliche Lovestory handelt.

• Der amüsante und trotz „Zauberei“ realistische Schreibstil hat mich gut in der Story mitgenommen.

• Gerade Harriet ist schnell zu meinem Liebling geworden. Ihre leichte Tolpatschigkeit, aber auch ihre Empathie machen sie sehr sympathisch.

• Obwohl ich sonst die üblichen Weihnachtsgeschichten mit Geistern etc. nicht sonderlich mag, hat die Autorin es hier geschafft, dass ich „am Ball geblieben“ bin.

• Diese Stelle musste ich unbedingt zitieren:
„… Ich umklammere meine Zuckerstange. Sie ist nicht spitz genug, um ihn damit zu erstechen, aber mein Adrenalinspiegel ist so hoch, dass ich damit wahrscheinlich etwas Schaden anrichten könnte. ...“

• FAZIT: eine nette Geschichte für die Vorweihnachtszeit für alle, die ein wenig Magie mögen

12 März 2026

Heute in einer Woche

... startet die Leipziger Buchmesse und ich freue mich schon sehr darauf.

Mein Hotel hatte ich bereits gleich nach Ende der Messe in 2025 gebucht, den Zug im Oktober als der Winterfahrplan rauskam und meine Akkreditierung ging im Januar ebenfalls schnell. Jetzt hoffe ich nur, dass die Deutsche Bahn mitspielt, dann habe ich drei Tage volles Programm vor mir. 😊

Ich habe mich auch dieses Jahr wieder bemüht, ein wenig über den Tellerrand meiner "Komfortzone" hinauszugehen. So lasse ich mich auf einen Abend mit Phantastik ein und habe einen persönlichen Interviewtermin vereinbart.
Marie-Louise Monrad Møller darf ich Fragen aus Anlass ihres Debütromans "Viel wichtiger ist jetzt die Gegenwart" (erscheint am 17.03.2026 bei Kanon) stellen. Gibt es etwas, das Ihr wissen wollt? Dann teilt es mir mit, gern auch per Kommentar.

Sicher finde ich bei den Bloggertreffen von Diogenes und Dumont bekannte Gesichter. Doch auch ansonsten hoffe ich auf viele Gespräche und Begegnungen mit Euch.

09 März 2026

I know that you want me

• Autor*in: Saskia Louis
• Verlag: Selfpublished
• Erscheinungsdatum: 05.03.2026
• Format: E-Book
• Seiten: 357
• Preis: EUR 4,99

Ich habe mir das E-Book sofort zum Erscheiningstermin ausgeliehen, da mir Band 1 und 2 so gut gefallen haben.
Zum Inhalt verweise ich auf den Klappentext:

Cian hat nicht vor, jemals zu heiraten.
Als alleinerziehender Vater fehlt ihm die Zeit – und als Scheidungsanwalt die Motivation.
Doch als seine Ex das Sorgerecht einfordert und behauptet, er könne ihrer Tochter als überzeugter Dauersingle kein stabiles Zuhause bieten, muss er handeln. Dringend. Die Lösung? Eine Verlobte.
Also erfindet er eine. Blöd nur, dass er den Namen der Frau nennt, die ihn seit Jahren in den Wahnsinn treibt ... und in seine Träume verfolgt.

Hailey wünscht sich nichts sehnlicher als die große Liebe.
Leider kommt sie sehr viel besser mit Computern und Tieren klar als mit Menschen. Die meisten enttäuschen oder verlassen sie ohnehin über kurz oder lang. Und Cians Fake-Verlobte zu spielen, ist gleich dreifach dumm.
Erstens: Sie sind Freunde! Meistens. Wenn sie nicht gerade streiten. Also: manchmal. Zweitens: Ihr Leben ist ein einziges Chaos – seines strukturierter als eine Raufasertapete. Drittens: Cian ist gefährlich. Alles an ihm, von seinem Lächeln bis zu seinen großen Händen ... und wenn sie sich jemals auf ihn einlässt, wird sie mehr verlieren als nur ihren Verstand.



Meine Meinung:

• Das Cover ist den beiden ersten Bänden der „Sunshine Pier“ – Reihe sehr ähnlich und hat daher Wiedererkennungswert.

• Der lockere und realistische Schreibstil ließ mich nur so durch die Seiten „fliegen“ und ich habe das Buch innerhalb eines Tages ausgelesen.

• Ja, die einzelnen Bände sind in sich abgeschlossen, doch es ist schön, Figuren aus den Vorgängerbänden wiederzutreffen.

• Die Geschichte wird jedoch nicht nur von den sympathischen Protagonisten und ihren Freunden getragen, sondern zu einem großen Teil von dem Humor, den die Autorin in jedem ihrer Bücher integriert. Ich hatte laut meinem Mann beim Lesen fast ständig ein leichtes Grinsen im Gesicht. 😊

• Dieses Mal hat es mir gut gefallen, dass die spicy Szenen nur „am Rande“ vorkamen.

• Es gab haufenweise Stellen, die ich zitieren könnte und die auch bereits auf anderen Plattformen erwähnt wurden. Daher habe ich mich für folgende entschieden:
„… Verzeihen ist voll ihr Ding. Sie ist wie eine Heiligenfigur, die aus der katholischen Kirche ausgebüxt ist. ...“

• FAZIT: Wer auf der Suche nach einer herzerwärmenden Lovestory ist, die gute Laune verbreitet, wird von diesem Buch nicht enttäuscht.

01 März 2026

Im Februar

... ist mein Leseschwung wieder etwas abgeflacht, da zu viel "reales Leben" anstand.

Diese drei Bücher habe ich beendet:

  • "Porträt einer Ehe" von Maggie O'Farrell ist ein Buch, in dem Historisches mit Fiktivem auf eine wunderbare Art vermischt wurde, die fesselt. Dennoch konnte ich das Buch nicht "in einem Rutsch" lesen, sondern habe mehrere Pausen benötigt. Letztendlich habe ich es in 14 Abschnitten innerhalb von 2,5 Monaten gelesen, was jedoch nichts über die Qualität der Geschichte aussagt.
  • "Der Ozean unserer Erinnerung" von Lucy Clarke lag mehr als drei Jahre auf meinem SuB > meine Rezension
  • "The Secrets we live" von Kate Corell ist der zweite Band der "Brouwen Dynasty" und hat auch fast ein Jahr auf meinem Kindle geschlummert.

Mal sehen, wie der März lesetechnisch so läuft, denn es ist ja Leipziger Buchmesse. 😁

10 Februar 2026

Der Ozean unserer Erinnerung

• Autor*in: Lucy Clarke
• Übersetzung: Karin Dufner
• Verlag: Piper
• Erscheinungsdatum: 28.07.2022
• Format: Paperback
• Seiten: 464
• Preis: EUR 14,00

Ich habe mir das Buch kurz nach Erscheinen gekauft – aber erst jetzt gelesen.
Zum Inhalt verweise ich auf den Klappentext:
Eine kleine Insel im Südwestpazifik, Sonne, Palmen und wunderschöne Korallenriffe – für die Schwestern Erin und Lori sollte es ein Traumurlaub werden. Doch auf dem Hinflug kommt es zwischen den beiden zum Streit, und Erin lässt ihre Schwester nach einem Zwischenstopp alleine weiterfliegen. Eine Entscheidung, die sie bitter bereut. Denn die Maschine verschwindet spurlos, Lori kommt nie an ihrem Ziel an. Erins Welt gerät ins Wanken. Fieberhaft sucht sie nach einem Lebenszeichen ihrer Schwester, ohne Erfolg. Bis zwei Jahre später der Pilot des Flugzeugs überraschend wieder auftaucht. Ist auch Lori noch am Leben? Aber warum meldet sie sich dann nicht? Noch einmal begibt sich Erin an den Ort, an dem das Schicksal seinen Lauf nahm.


Meine Meinung:

• Das Cover passt mit den exotischen Blumen gut zur Handlung in der Südsee.

• Wie bereits in anderen Büchern dieser Autorin wird die Geschichte auf zwei Zeitebenen erzählt. Dabei nähert sich das Geschehen beider bis zum Finale immer mehr an. Dieses Stilelement gefällt mir sehr gut.

• Durch die wenigen Protagonisten kann man als Leser:in gut versuchen, die einzelnen Beweggründe zu ermitteln.

• Die Vergangenheitsebene zieht ihre Spannung aus dem kammerspielartigen Umfeld. Während die Gegenwartsebene mehr berichtend angelegt ist.

• Das Ende kann, auch wenn es überraschend ist, nicht ganz mit dem „Tempo“ der restlichen Story mithalten.

• FAZIT: eine Leseempfehlung - auch wenn es für mich bisher das „schwächste“ Buch von Lucy Clarke ist, was ich gelesen habe