Samstag, 8. August 2020

Verschollen in Palma

… mit dem Untertitel „Ein Mallorca-Krimi“ von Mons Kallentoft (Übersetzung Christel Hildebrandt) ist am 25.07.2020 als Klappenbroschur im Tropen Verlag erschienen, hat 409 Seiten und kostet EUR 15,00. Ich habe das Buch als Rezensionsexemplar über Vorablesen erhalten; daher [WERBUNG].


Zum Inhalt:
Seit Emme, die 16jährige Tochter von Tim und Rebecka Blanck, vor drei Jahren auf Mallorca verschwunden ist, sucht Tim fast fanatisch nach ihr. Die örtliche Polizei hat die Nachforschungen mehr oder weniger eingestellt, aber Tim hat seine Zelte in Schweden abgebrochen und schlägt sich als Privatdetektiv auf Mallorca durch – immer in der Hoffnung doch noch eine Spur zu Emme zu finden. Im Rahmen eines Auftrages zur Beschattung erhält er plötzlich Einblick in die üblen Machenschaften, die auf der Urlaubsinsel ablaufen. Und auch einen Hinweis auf Emme findet er ...

Meine Meinung:
Das Cover mit der Kathedrale von Palma ist ein bekanntes Motiv, doch die Wolken am Himmel wirken leicht bedrohlich, was gut zur Story passt.
Der Schreibstil des Autors war für mich sehr gewöhnungsbedürftig und hat sich recht mühsam gelesen. Verschiedene Erzählstränge / Gedanken verschiedener Protagonisten gehen ineinander über und Vergangenheit und Gegenwart vermengen sich fließend. Dazu kommt, dass manchmal mitten im Satz ein neuer Absatz mit einem Szenenwechsel erfolgt.
Die „Abgründe“ und Machenschaften, die im Hintergrund auf der Insel ablaufen, sind sehr detailreich beschrieben, was schon interessant ist. Jedoch wird dadurch keine Spannung aufgebaut, es gibt keine „Action“ und irgendwie kam mir die Geschichte zäh und träge vor. Nach etwas mehr als der Hälfte des Buches wurde es dann aber abwechslungsreicher und es kam doch noch Spannung auf. Ab diesem Zeitpunkt kam ich in einen besseren Lesefluss, trotz der weiterhin ungewöhnlichen Erzählweise.
Die Charaktere haben durchaus Profil, aber richtig „warmgeworden“ bin ich mit keinem von ihnen.
Fazit: ein Krimi, der mich leider nicht überzeugen konnte
Auf meiner Schulnoten-Skala kann ich nur eine 4 vergeben.

Donnerstag, 6. August 2020

Remember me - Tödliche Vergangenheit

… von Annabell Nolan ist am 01.08.2020 als E-Book bei be-eBooks erschienen, hat 288 Seiten und kostet EUR 6,99. Ich habe das Buch als Rezensionsexemplar über die Lesejury erhalten; daher [WERBUNG].


Zum Inhalt:
Jubilee Harper hat vor vielen Jahren einen schweren Fehler begangen und lebt nun zurückgezogen unter anderem Namen in New York. Gerade als sie beginnt, sich dem Leben und ihrem neuen Nachbarn ein wenig zu öffnen, holt ihre Vergangenheit sie wieder ein ...

Eine Leseprobe findet Ihr auf der Verlagsseite.

Meine Meinung:
Das Cover liegt zwar im aktuellen Trend, hat für mich aber keinerlei Beziehung zur Story. 
Der Schreibstil der Autorin hat es mir einfach gemacht, flüssig durch die Geschichte zu kommen. Der Spannungsbogen wird gut aufgebaut, da man als Leser erst nach und nach erfährt, was in der Vergangenheit der Protagonistin wirklich passiert ist. Auch sind die Ängste der Hauptperson sehr realistisch beschrieben und ich konnte diese gut nachempfinden. 
Das Setting in dem New Yorker Apartment passt gut zur Story, auch wenn es ein wenig an andere Bücher oder Filme erinnert. Doch das schmälert das Lesevergnügen nicht, wenn ich auch im letzten Drittel eine Ahnung hatte, wie das Ganze ausgehen könnte. 
Fazit: eine gelungene Mischung aus Psychothriller und Lovestory
Auf meiner Schulnoten-Skala gibt es eine 2 .

Freitag, 17. Juli 2020

Auf Spurensuche

... im Auftrag von Mainwunder - daher [WERBUNG] - begeben sich dieser Zeit einige Blogger


in Zusammenarbeit mit der "Detektei Hübner", um das Verschwinden von "Ameli" in Amsterdam aufzuklären.


Eine sehr wichtige Rolle spielt "Gerrit Beelen". Er ist der Direktor des Pianola Museums, wo Ameli zuletzt gesehen wurde. Mit Anfang / Mitte 30 scheint er für diesen Job recht jung zu sein. Aber sein Wissen über Pianolas ist schon erstaunlich. Wer weiß schon, dass
  • Amsterdam ein bedeutendes Handelszentrum für Pianolas war,
  • Pianolas erstmals 1897 in New York vermarktet wurden, und
  • Pianolas mit Luftdruck arbeiten, um die Töne zu erzeugen?
Ich jedenfalls nicht. 😉

Herr Beelen wohnt über dem Museum und hat eine Vorliebe für Pastis sowie Lavendelseife aus der Provence. Diese Seife scheint er jedoch äußerst großzügig zu verwenden, denn der ihn umgebende Duft ist sehr "atemraubend".

Wenn Ihr jetzt wissen wollt, wie das alles zusammenhängt, dann könnt Ihr das nachlesen im Buch "Tote spielen kein Klavier" von Kees van Kikkerland (was natürlich ein Künstlername ist) aus dem Piper Verlag.

Dazu gibt es noch viele Informationen über Amsterdam.

Donnerstag, 16. Juli 2020

Einen Stau

... genauer gesagt, einen Rezensions-Stau habe ich derzeit.

Aber manchmal hält sich das "echte Leben" nicht an die Pläne, die man gemacht hat.

Insofern bitte ich alle Verlage und Autoren, denen ich noch eine Rezension "schuldig" bin, um Nachsicht und etwas Geduld. DANKE!

Dienstag, 7. Juli 2020

Eine neue Runde #litlovetalk

Nachdem ich letzten Monat wieder ausgesetzt habe, geht es im Juli um folgende Frage:

Sommer, Strand und Urlaub - welche litlove-Romane dürfen da nicht fehlen?

Die Antwort zu dieser Frage wird sicher für jeden anders ausfallen.
Ich habe mir mal die "Sommer-Neuerscheinungen" der litLove-Autorinnen angesehen und habe folgende Auswahl getroffen:

  • "Die Gartenvilla" von Cristina Caboni scheint mir aufgrund des Handlungsortes Positano geeignet zu sein. Denn Bella Italia geht doch immer.
  • Dann handeln die Romane von Claudia Winter eigentlich immer an Urlaubs-Sehnsuchtsorten.  Da macht "Wie sagt man ich liebe dich" mit Portugal keine Ausnahme.
  • Und schließlich muss es für mich definitiv der letzte Teil der Royals-Reihe von Geneva Lee "Royal Secrets" sein, denn diese Lovestory passt für mich überall hin!
Wie würdet Ihr denn diese Frage beantworten? Schaut doch auch mal bei Instagram rein, wie die anderen #litlovebloggerinnen die Frage beantwortet haben.

Samstag, 4. Juli 2020

Und leise rieselt der Schnee am 21. November

… von Elisabeth von Sydow ist am 03.06.2020 im Selfpublishing erschienen, hat 530 Seiten und kostet als Taschenbuch EUR 12,17 bzw. als E-Book EUR 1,99. Ich habe das E-Book direkt von der Autorin als Rezensionsexemplar erhalten; daher [WERBUNG].


Zum Inhalt:
Ebha fühlt sich schuldig am Tod ihrer Schwester Brianna. Ref kann den Tod seiner Frau Brianna nicht verwinden. Als Ebha und Ref aufeinandertreffen nimmt das Schicksal seinen Lauf …

Meine Meinung:
Die Story lässt zunächst auf eine Liebesgeschichte schließen, mit den „üblichen“ Komplikationen. Doch schon bald zeigt sich, dass hier so viel mehr drinsteckt. 
Die beiden Protagonisten haben (für mich) sehr ungewöhnliche Vornamen, was ich zunächst mit dem Handlungsort in Friesland verbunden habe. Bei einer kleinen Recherche habe ich dann zumindest für „Ebha“ herausgefunden, dass dieser Name gälischer und irischer Herkunft ist und eine Form von „Eva“. 
Das Cover ist sehr dezent gehalten und folgt nicht den aktuell üblichen Trends. Ehrlicherweise muss ich zugeben, dass ich in der Buchhandlung nicht zu diesem Buch gegriffen hätte. Aber dann hätte ich definitiv etwas verpasst! 
Die Geschichte um Ref, Ebha und Brianna hat mich sehr berührt. Dies war auch dadurch begründet, dass hier eine ganze Palette von Gefühlen angesprochen wurde. Ich habe an manchen Stellen geschmunzelt, an anderer Stelle mitgelitten, dann wieder Romantik verspürt, war wütend oder auch betroffen. 
Die Autorin hat es auf behutsame Weise geschafft, ein für viele bedrückendes Thema wie den Tod nahestehender Menschen derart in ihr Buch einzubinden, dass es nicht kitschig wird oder auf die Tränendüse drückt, sondern einfach zum Leben dazu gehört. 
Ich wurde zum Nachdenken angeregt und obwohl es mir das Herz zerrissen hat, bin ich froh, das Buch gelesen zu haben. 
Fazit: eine wunderbare und ergreifende Geschichte, die ich jedem nur ans Herz legen kann
Auf meiner Schulnoten-Skala muss es daher eine 1 sein.

Sonntag, 28. Juni 2020

Wie sagt man ich liebe dich

… von Claudia Winter ist am 15.06.2020 als Taschenbuch im Goldmann Verlag erschienen, hat 480 Seiten und kostet EUR 9,99. Obwohl es in gewisser Weise eine Fortsetzung zum Buch „Die Wolkenfischerin“ ist, ist es aber nicht erforderlich dieses gelesen zu haben. Ich habe das Buch über das Randomhouse Bloggerportal als Rezensionsexemplar erhalten; daher [WERBUNG].


Zum Inhalt:
Die gehörlose Maelys lebt bei ihrer Tante in Paris, seit sie ein Stipendium für ein Kunststudium erhalten hat. Doch als ihre Tante in finanzielle Schwierigkeiten gerät, beginnt Maelys am Montmartre Touristen zu porträtieren. Da erhält sie eines Tages von einem Fremden das Angebot, seinen Großvater in Lissabon gegen ein stattliches Honorar zu malen. Maelys ahnt nicht, was diese Reise alles mit sich bringen wird ...

LESEPROBE

Meine Meinung:
Ein wunderschön sommerliches Cover und die Kurzbeschreibung haben mich sofort angesprochen. Auch ist die Autorin für mich ein Garant für Liebesgeschichten an Sehnsuchtsorten. 
Im Roman erfährt man viel über Lissabon und portugiesisches Leben, aber auch Paris kommt nicht zu kurz. Der Schreibstil ist gewohnt flüssig zu lesen und mit regionalen Begriffen und Redewendungen „gespickt“. 
Erzählt wird aber nicht nur Maelys Geschichte, sondern auch die ihrer Tante Valérie, welche jedoch in der Vergangenheit angesiedelt ist. Beide Geschichten sind herzergreifend, wenn auch für mich Maelys ein wenig zu kurz kommt. Das hat mich ein klein wenig enttäuscht, da es in Kurzbeschreibung und Klappentext nur um Maelys geht. Insofern nehme ich im Vergleich zur „Wolkenfischerin“ einen kleinen Abstrich vor. 
Insgesamt habe ich mich mit dem Buch sehr wohl gefühlt und habe zwei wunderschöne Stellen für Euch ausgewählt, die ich unbedingt zitieren möchte: 
- auf Seite 195 heißt es „...Ich verspreche dir nicht, dass du den Rest deines Lebens glücklich sein wirst… Aber ich könnte deine Hand halten, wenn du traurig bist. ...“ 😍
- und auf Seite 203 „… Es ist immer das Nein, das wir eines Tages bereuen. ...“ 
Fazit: definitiv eine Leseempfehlung
Auf meiner Schulnoten-Skala gibt es eine 2.

Donnerstag, 25. Juni 2020

Vardo

… mit dem Untertitel „Nach dem Sturm“ von Kiran Millwood Hargrave (Übersetzung Carola Fischer) ist am 02.03.2020 als Hardcover im DIANA Verlag erschienen, hat 432 Seiten und kostet EUR 20,00. Ich habe das Buch als Rezensionsexemplar über „Buchflüsterer“ erhalten; daher [WERBUNG].


Zum Inhalt:
Als Weihnachten 1617 ein verheerender Sturm auf die norwegische Insel Vardo zu zieht, sind die Männer gerade beim Fischfang. Gegen das Unwetter haben sie keine Chance. Die Frauen der Insel haben ihre Männer, Väter, Brüder verloren und versinken in gemeinschaftlicher Trauer. Doch das Leben muss weitergehen ...
Dann wird ein Kommissar auf die Insel geschickt, der sich in Schottland mit Hexenprozessen einen Namen gemacht hat. Er wird begleitet von seiner jungen, ihm frisch angetrauten Ehefrau ...

LESEPROBE

Meine Meinung:
Das Buch hätte ich mir von selbst nie gekauft, da der Klappentext nicht meinen Lesevorlieben entspricht. Auch das Cover hätte mich nicht dazu animiert, mich näher damit zu befassen. Da ist es doch gut, wenn man mal ein Überraschungsbuch erhält. 😇 
Ich habe etwas mehr als 100 Seiten gebraucht, bis ich in der Geschichte „angekommen“ bin. Und es ist auch keine „leichte“ Lektüre, aber es lohnt sich „dranzubleiben“. 
Die ausführlichen Schilderungen des Lebens in der damaligen Zeit fand ich sehr beeindruckend. Die Unterschiede zwischen Stadt und Dorf sowie zwischen besser situierten und einfachen Leuten waren schon seinerzeit sehr deutlich. Rückblickend aus heutiger Sicht wirkte jedoch alles recht bedrückend auf mich. 
Sehr detailliert wird auch auf die Rolle der Frauen eingegangen, die so gut wie keinerlei Rechte und Ansprüche hatten. Und wenn sich doch eine Frau traute, aufzubegehren, lief sie Gefahr als Hexe verurteilt zu werden. Das Leben war für sie somit ständig eine Gratwanderung. 
Explizit verarbeitet die Story auch die große Palette von menschlichen Verhaltensweisen – sowohl in positiver Hinsicht, als auch in schlechter. Es wird aufgezeigt, wie sich aus Nichtigkeiten und kleinen Eifersüchteleien im Rahmen einer Gruppe Tendenzen ausbreiten können, die im Endeffekt eine Eigendynamik entwickeln und schwer zu stoppen sind. 
Fazit: eine kraftvolle Geschichte mit viel Dramatik
Auf meiner Schulnoten-Skala vergebe ich eine 3.

Mittwoch, 17. Juni 2020

Die Wolkenfischerin

… von Claudia Winter ist am 18.12.2017 als Taschenbuch bei Goldmann erschienen, hat 400 Seiten und kostet EUR 9,99. Ich habe das Buch bei einem spontanen Treffen dieses Jahr in Leipzig von der Autorin signiert geschenkt bekommen, damit ich die Vorgeschichte zu ihrem neuen Buch kenne, welches am 15.06.2020 erschienen ist.



Zum Inhalt:
Claire arbeitet bei einem Berliner Gourmet- und Lifestyle-Magazin und jeder hält die charmante Französin dort für eine geborene Pariserin mit einem Kunststudium, was jedoch nicht der Wahrheit entspricht. Als sie einen familiären Hilferuf erhält, droht ihr Lügengebilde aufzufliegen, denn Claire muss umgehend in ihre Heimat die Bretagne reisen. Als in ihrem Heimatort dann noch ihr Chef auftaucht, ist das Chaos komplett…

LESEPROBE

Meine Meinung:
Das ist jetzt mein drittes Buch von Claudia Winter gewesen und für mich das bisher beste! Ich brauchte zwar anfangs ein wenig, bis ich in der Geschichte richtig angekommen bin, aber dann wollte ich sie nicht mehr aus der Hand legen. 
Ich habe erst im Verlauf der Lektüre mitbekommen, dass es eine Verbindung zu „Aprikosenküsse“ gibt, denn die dortige Protagonistin, Hanna, war eine Kollegin von Claire bei besagtem Gourmet-Magazin. 
Mit der Hauptperson Claire hat die Autorin einen vielschichtigen Charakter erschaffen, was sich dem Leser nach und nach erschließt. Trotz all ihrer Fehler habe ich sie ins Herz geschlossen. 
Auch gibt es hier einen schönen Spannungsbogen, der mich sogar an einem Happyend zweifeln ließ. 
Obwohl diverse Beschreibungen der Bretagne Reiselust vermitteln, steht Claires Geschichte immer im Vordergrund, was leider nicht bei allen Liebesromanen so ist, die in Urlaubsregionen spielen. Neben den örtlichen Beschreibungen hat die Autorin auch immer wieder kleine französische Redewendungen eingebaut. So hat mir besonders „Parfum pour rien“ gefallen, wie auf Seite 50 beschrieben: 
"...Siebzehn Proben desselben Parfums hatten sie in mehreren Geschäften abgestaubt und nun besaß Gwenaelle ihr erstes eigenes Parfum pour rien – für umsonst, denn sie hatten keinen Cent dafür ausgegeben." 
Fazit: ein echtes Herzensbuch und eines meiner Highlights dieses Jahr
Daher muss ich auf meiner Schulnoten-Skala eine 1 vergeben.

Samstag, 13. Juni 2020

Lessons from a One-Night-Stand

… von Piper Rayne (Übersetzung Cherokee Moon Agnew) ist am 02.06.2020 als E-Book im Forever Verlag erschienen, hat 380 Seiten und kostet EUR 4,99. Das Taschenbuch erscheint am 29.06.2020 bei Ullstein und kostet EUR 12,99. Ich habe das E-Book als Rezensionsexemplar über NetGalley erhalten; daher [WERBUNG].


Zum Inhalt:
Als Holly ihren neuen Job als Rektorin an einer Highschool antritt, muss sie feststellen, dass ihr One-Night-Stand vom Vorabend der Baseball-Coach dort ist. Prompt gibt es Gerede. Aber Austin ist wirklich attraktiv…

Meine Meinung:
Der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen und ich war von Beginn an „in der Geschichte drin“. Die Story abwechselnd aus der Sicht von Austin und Holly zu erzählen, ist ein geschickter Schachzug, da man als Leser den beiden Protagonisten so oft einen Schritt voraus ist. 
Das Setting und Leben in einer amerikanischen Kleinstadt ist zwar nichts neues, wird aber durch die Familienverhältnisse von Austin „aufgepeppt“. Hierdurch lässt sich vermuten, dass es noch einige Folgebücher geben wird, denn die doch sehr unterschiedlichen Charaktere bieten definitiv Ansatzpunkte selbst zum Protagonisten zu werden. 
Die Geschichte mit all ihren Wendungen liest sich flüssig weg. Für mich hätten es die so detaillierten Sexszenen jedoch nicht sein müssen. 
Fazit: eine lockere Story für zwischendurch
Ich vergebe auf meiner Schulnoten-Skala eine 3.