Montag, 20. November 2017

Der Rückblick

... auf meinen ersten Messetag bei der Frankfurter Buchmesse 2017 -nämlich den Freitag- beginnt damit, dass ich recht früh aufgestanden bin, denn um 10 Uhr hatte ich meinen Interviewtermin mit Benne Schröder. Da ich vorher noch nie auf der FBM war, wollte ich möglichst gleich zur Öffnung vor Ort sein, um mich ein wenig zu orientieren. Demnach bin ich um 6 Uhr aufgestanden, damit ich noch in Ruhe frühstücken, mich ein wenig zurechtmachen und mein "Messe-Survival-Kit" überprüfen konnte.
Schließlich wollte ich für alle Eventualitäten gewappnet sein.

Es hat alles gut geklappt und ich war pünktlich am Messegelände, wo auch der Einlass zügig, trotz Taschenkontrollen, vonstatten ging. Zunächst habe ich die Halle 3.0, wo auch das Interview stattfinden sollte, erkundet.

Wie konnte es anders sein, sind doch gleich einige Bücher auf meine Wunschliste gewandert:
 

Nach nur knapp einer halben Stunde stellte ich jedoch fest, dass die Luft in der Halle recht stickig und vor allem warm war. So habe ich vor dem Interview noch Frischluft auf dem Freigelände getankt und andere Messebesucher beobachtet. Gleichzeitig habe ich versucht, meine steigende Nervosität unter Kontrolle zu bringen.

Das Interview verlief dann ganz entspannt und hat mir Spaß gemacht. Ihr könnt es im nächsten Messebeitrag lesen.

Da mein nächster Termin erst um 13 Uhr war, habe ich mich erstmal orientiert, wo der Orbanism Space genau ist und wie es dort platzmäßig aussieht. Da die Sitzplätze rar waren und ich nicht vorhatte, zwei Stunden lang zu stehen, habe ich nur noch eine kleinere Biege durch die weiteren für mich interessanten Hallen gedreht.

Der "Blogger Future Place" hatte vier Themengebiete:
  • Buchblogger auf Youtube - "Booktube" / hier haben erfolgreiche Booktuber wie Lea ("Liberiarium") , Janine ("The empire of Books") und Tami ("Reading Teabag") Tipps und Hinweise für Neu-Youtuber gegeben und auch ermutigt, diesen Schritt zu gehen
  • im nächsten Programmpunkt ging es um die Zusammenarbeit von Bloggern mit Verlagen - Teilnehmer waren eine Bloggerin und eine Mitarbeiterin von NetGalley
  • der dritte Programmpunkt war der Phantastik-Literatur gewidmet (so gar nicht mein Thema!)
  • last but not least haben Philipp ("BookWalk") und Claudia ("Zwinkerlings Bibliothek") mit Tanja (Agentur Mainwunder) über die Möglichkeiten, mit einem Buchblog Geld zu verdienen, referiert

Ich bin bis zum Schluss geblieben, aber die Besucheranzahl nahm im Laufe der Veranstaltung deutlich ab. Die Akustik hätte auch ein wenig besser sein können.
Nach der Veranstaltung wurden für die angemeldeten Besucher (wie mich!) Goodiebags der Agentur Mainwunder verteilt.

Bevor ich mich zu einer Lesung aufgemacht habe, musste ich noch ein paar "buchige" Kleinigkeiten erwerben, mit denen ich vorher schon geliebäugelt hatte; ein Brillenputztuch sowie einen Postkartenblock mit tollen Fotos von Bibliotheken, als Beigabe habe ich eine faltbare Einkaufstasche erhalten.

Auf dem Weg zur Lesung von Andreas Föhr bei Droemer Knaur bin ich doch glatt noch "meinem Freund Robbie" begegnet ;-)))

Die Lesung hat mich eigentlich das vorgestellte Buch auf meine Wunschliste setzen lassen, aber dann fiel mir ein, dass eines der Vorgängerbücher noch ungelesen bei mir im Schrank steht - also ist dieses zunächst dran!

Obwohl ich noch einen weiteren Programmpunkt auf meiner Liste hatte, bin ich anschließend zurück in mein Hotel, denn ich war platt. Dort habe ich alles in Ruhe ausgepackt (Giveaways etc.),
ein wenig die Beine hochgelegt, dann unter die Dusche gehüpft, bevor ich mir ein Abendessen im Blockhouse (inkl. Nachtisch!) gegönnt habe:
Wider Erwarten war es auch nicht schlimm, alleine essen zu gehen, da -wahrscheinlich aufgrund der Messe- viele einzelne Gäste dort waren.


Es war ein toller Tag!

Samstag, 18. November 2017

Ich bin die Nacht

… von Ethan Cross ist der Auftakt zur Ackerman- oder auch Shepherd-Reihe. Das Taschenbuch ist am 20.12.2013 bei Bastei Lübbe erschienen, hat 395 Seiten und kostet EUR 10,90; als E-Book kostet es EUR 8,99. Ich habe das Buch im Juni über die Lesejury im Rahmen einer „Schnell-Leserunde“ erhalten, konnte es dann aber leider nicht wie geplant lesen und rezensieren.

 
Zum Inhalt:
Francis Ackerman jr. ist ein besonders perfider Serienkiller, der seine Opfer meist zu einem „Spiel“ herausfordert und sie so im Glauben lässt, sie hätten eine Chance auf’s Überleben.

Eine Leseprobe gibt es auf der Verlags-Webseite.

Meine Meinung:
Schon die Aufmachung des Buches ist ein Hingucker: ganz in schwarz gehalten und auf der Titelseite sind die Buchstaben leicht erhaben gedruckt. Der Buchschnitt ist auch überwiegend schwarz und rund um das Buch sind Titel und Autor in weiß zu lesen. 
Die Geschichte hat mich gleich im ersten Kapitel gefangen genommen, denn sie ist extrem spannend erzählt und wartet mit einigen Überraschungseffekten auf. Das zweite Kapitel erscheint auf den ersten Blick aus dem Zusammenhang gerissen zu sein, aber im weiteren Verlauf werden die verschiedenen Erzählstränge mehr und mehr miteinander verknüpft. 
Obwohl die Morde auf eine teils sehr gruselige Weise verübt werden, lassen manche Bemerkungen sowie die Überlegungen von Ackerman erkennen, dass es sich um einen durchaus intelligenten Täter handelt. 
Je weiter ich in das Buch vorgedrungen bin, desto mehr baute sich bei mir eine Anspannung auf, so dass ich beschloss, auf keinen Fall kurz vor dem Schlafengehen weiterzulesen. 
Auch wenn ich mit den Lösungsansätzen des Buches nicht ganz einverstanden bin, es ist mir zu „amerikanisch unrealistisch“, handelt es sich hier um einen echten Pageturner, den ich weiterempfehlen kann. Ich selbst denke darüber nach, zumindest den zweiten Band auch noch zu lesen.

Auf meiner Schulnoten-Skala vergebe ich daher eine 2+.

Montag, 13. November 2017

An der Ostsee sagt man nicht Amore

… von Katharina Jensen ist am 10.04.2017 als Taschenbuch bei Heyne erschienen, hat 318 Seiten und kostet EUR 9,99. Ich habe das Buch im Mai als Rezensionsexemplar erhalten, aber bin dann einfach nicht dazu gekommen, die Rezension auch zeitnah zu schreiben.

 
Zum Inhalt:

Als Anne am Tag ihrer Hochzeit mit Fabio ein Geheimnis entdeckt, welches er ihr verschwiegen hat, macht sie sich Hals über Kopf in ihrem kleinen Mini aus dem Staub – und zwar in ihrem Brautkleid. Sie will einfach nur weg von Fabio und weg aus Berlin. Und so entschließt sie sich, zu ihren Eltern nach Rügen zu fahren. Dort angekommen verlässt sie jedoch der Mut: wie soll sie ihren Eltern das erklären? Also fährt sie weiter bis zum Strand. Dort sitzt sie dann im Brautkleid, blickt in den Abendhimmel und gibt sich ihrem Elend hin. Als sie am nächsten Morgen erwacht, sieht sie nicht nur fürchterlich aus, sondern zu allem Unglück springt ihr Auto nicht mehr an. Der von seiner morgendlichen Arbeit zurückkehrende Fischer erscheint ihr daher wie ein Wink des Schicksals. Als sie ihn anspricht stellt sie fest, dass es sich um einen Jugendfreund handelt, den sie mal hat abblitzen lassen.
Zu einer Leseprobe geht es hier.

Meine Meinung:
Aufmerksam auf das Buch bin ich über eine Leseprobe geworden: und wieder eine Braut auf der Flucht. Das hat mich an „Crazy Sexy Love“ erinnert, allerdings mit der Handlung in bekannten Gefilden. Ich empfinde es so, dass Geschichten, die in einer mir bekannten Gegend spielen, irgendwie „realer“ sind, und darum lese ich sie recht gern. 
Die Charaktere sind wirklich sehr schön herausgearbeitet und ich konnte sie bildhaft vor mir sehen: 
  • Fabio, den temperamentvollen Italiener, der einen schon mit seiner Sprache und seinem italienischen Macho-Charme einwickelt
  • Fritz, den Fischer von der Ostsee, spröde und wortkarg, aber direkt und verlässlich
  • Anne, die zunächst in Selbstmitleid versinkt, aber dann beginnt, ihr Leben kritisch zu reflektieren
Die Story an sich ist zwar in gewisser Weise vorhersehbar, aber es gibt dennoch die eine oder andere kleine unerwartete Wendung. Ein großes Plus für mich war auch das gut eingearbeitete Lokalkolorit. Allerdings hätte ich die Hauptfigur, Anne, für manche ihrer Handlungen schütteln können, um sie zur Vernunft zu bringen. 
Kurzum habe ich hier einen leichten, unterhaltsamen „Liebesroman“ gefunden, den ich guten Gewissens weiterempfehlen kann.

Auf meiner Schulnoten-Skala gibt es daher eine 3.

Montag, 6. November 2017

Vor drei Wochen

... war ich auf der Frankfurter Buchmesse und erst jetzt komme ich dazu, meine Berichte zu schreiben. *Asche auf mein Haupt*

Beginne ich also mit meinem Fazit, dass
  • es mir sehr gefallen hat,
  • ich von den vielen Eindrücken noch immer zehre,
  • es auch nicht schlimm war, ohne Begleitung nach Frankfurt zu reisen,
  • es nicht gerade preiswert war, und
  • ich deutlich mehr Bücher gekauft habe als ich wollte.
Im weiteren Verlauf meiner Berichte gibt es u.a. noch ein Autoreninterview sowie eine kleine Verlosung.

Aber genug der Vorrede!


Mein Messe-Abenteuer begann am späten Donnerstagnachmittag. Flug und Hotel hatte ich ja bereits im April gebucht und jetzt sollte es endlich losgehen.

Allerdings waren die letzten Wochen davor von Unsicherheit meinerseits geprägt, ob denn mit dem Flug alles glatt gehen würde, da dies gerade die "heiße Phase" war, wo AirBerlin reihenweise Flüge gecancelt hat. Jedoch gehörte mein Flug nicht dazu und gut 1,5 Stunden vor Abflug haben wir uns sehr rechtzeitig auf den Weg zum Flughafen gemacht.

Rechtzeitig? Weit gefehlt, denn die Stadtautobahn wurde mit jedem Kilometer voller, bis schließlich fast gar nichts mehr ging. Mitten im Stau erfuhren wir dann, dass es aufgrund eines Unfalls kurz vor der Ausfahrt zum Flughafen eine Vollsperrung gab, so dass die Polizei den Verkehr einspurig umleitete. Jetzt wurde ich richtig nervös, denn die Zeit verrann und die Deadline zur Abgabe meines Koffers rückte immer näher.

Langer Rede - kurzer Sinn: Mein Mann konnte mich gerade noch gut 5 Minuten vor Annahmeschluss der Gepäckaufgabe auf der Taxispur absetzen und ich ins Abfertigungsgebäude stürmen. Als ich dann auf das Boarding wartete, war ich innerlich doch leicht zitterig und musste erstmal langsam "runterkommen".


Der Flieger war nicht ausgebucht und so blieb der Mittelplatz in meiner Reihe frei. Die junge Frau am Fenster hat fast den ganzen Flug verschlafen. Bevor ich die Ruhe hatte, zu lesen, habe ich zunächst mein Umfeld ein wenig beobachtet: In den Reihen vor, hinter und neben mir saß eine "arabische" Familie; 2 ältere Frauen und ca 6. Kinder im Alter von 3 bis 17. Nachdem sie sich ein paar Mal umgesetzt hatten, haben manche geschlafen, andere am Smartphone gespielt und einem ging es richtig schlecht, denn er hat zwei Tüten benutzt.

Die Landung in Frankfurt war ein bißchen rumpelig und auf meinen Koffer habe ich natürlich auch gewartet. Die Taxifahrt zum Hotel ging jedoch zügig. Beim Check-In hat man mir ein etwas größeres Zimmer als gebucht gegeben und den Check-Out am Sonntag konnte ich auch (kostenlos) bis 14.00 Uhr verlängern. Das Zimmer war sauber und ruhig und die Dusche groß, obwohl das Bad an sich recht klein war. Dass das Hotel überwiegend auf Messebesucher oder andere nur kurz bleibende Businessgäste ausgerichtet ist, hat man u.a. an dem winzigen "Kleiderschrank" gemerkt, sowie an dem nicht Vorhandensein von Hotelslippern, Bademantel und Wattepads etc. Auch fand ich es merkwürdig, dass es im Bad keine Steckdose für den Fön gab; man musste also entweder am Garderobenspiegel oder am Schreibtisch die Haare fönen. Aber das freie WLAN-Netz war sehr zügig.
Egal aus welcher Perspektive: der "Schrank" war sehr klein
Nachdem ich meinen Koffer ausgepackt und mich ein wenig frisch gemacht hatte, habe ich den Tag mit einer Pizza und einem Aperol Spritz in der Hotelbar beendet. Mit der entsprechenden Bettschwere habe ich eine erholsame Nacht verbracht und Energie für meinen ersten Messetag getankt.


~ Fortsetzung folgt ~

Donnerstag, 12. Oktober 2017

Meine Termine

... für die FBM habe ich nochmal überarbeitet, so dass es 5 Termine gibt, die fest vereinbart sind und für die ich auch angemeldet bin; nämlich

  • am Freitag um 11.00 Uhr mein erstes "echtes" Autoreninterview (also von Angesicht zu Angesicht und nicht nur per Email) mit Benne Schröder
  • dann um 13.00 Uhr die Veranstaltung "Blogger Future Place"
  • am Samstag um 11.00 Uhr das "Read & Greet" von vorablesen mit Emily Bold
  • um 16.00 Uhr dann das Bloggertreffen, organisiert von "Stopfi's Bücherwelten"
  • und um 19.00 Uhr schließlich die "Dan Brown - Veranstaltung"
Ansonsten habe ich noch ein paar für mich interessante Termine notiert, werde aber nach Lust und Laune entscheiden, ob ich hingehe oder nicht. Schließlich möchte ich auch genug Zeit haben, um stressfrei durch die Hallen zu schlendern und bei bekannten Verlagen vorbeizuschauen bzw. neue Verlage kennenzulernen.

Weitere Berichte von der #FBM17 wird es wahrscheinlich erst in der Woche danach geben, da ich ohne richtigen PC reise; Instagram und Twitter kann ich jedoch auch über das Smartphone "füttern".

Montag, 9. Oktober 2017

Die Frankfurter Buchmesse

... wirft ihre Schatten voraus und die Aufregung (bei mir) steigt!

Flug und Hotel sind bereits seit April gebucht, meine Akkreditierung / mein Presseticket liegt ausgedruckt zuhause und meine Planung habe ich dieses Wochenende auch (mehr oder weniger) abgeschlossen. Nun heißt es abwarten ...

Beim Stöbern durch die Beiträge auf diversen anderen Blogs habe ich mal wieder festgestellt, dass ich altersmäßig ein echter "Ausreißer" bin ;-) Aber ich trage es mit Fassung!

Mittwoch, 4. Oktober 2017

Im September

... ist es nun auch nichts geworden, mit der "Wiederbelebung" meines Blogs. Denn leider hat sich die Situation an meinem Arbeitsplatz noch immer nicht normalisiert!

Ich habe auch sehr wenig gelesen und nur ein neues Buch gekauft; ein E-Book als Sonderangebot:
Es war auch nicht allzu lang und hat sich sehr gut als kleine Abwechslung für zwischendurch gelesen.

Aber ich richte meinen Fokus jetzt auf die Frankfurter Buchmesse in der nächsten Woche, die ich zum ersten Mal besuchen werde. Einen kleinen Terminplan habe ich mir schon zusammengestellt, die Tipps auf diversen anderen Blogs studiert und hoffe nun, dass ich neben Verlagen und Autoren auch einige andere Blogger kennenlerne. Ich bin gespannt!

Samstag, 9. September 2017

Neue Bücher im Juli und August

... gab es nur drei - auch in dieser Hinsicht also "Sommerpause".

Es waren im Juli ...

... welches ich von "Büchertatzen" gebraucht erworben habe, sowie ...
... dieses reduzierte E-Book (denn ich finde, ich muss wieder mal einen "Südstaaten-Roman" lesen),

und im August ...
... musste es natürlich der Abschluß der "Royal-Reihe" sein, der mich jedoch nicht ganz überzeugt hat.

Mittwoch, 2. August 2017

Sommerpause

... nenne ich das jetzt einfach mal, was hier im Moment passiert (oder vielmehr nicht passiert).

Aber Temperaturen von an die 30 Grad in der Stadt, dazu oft Regen oder Gewitter sowie Nächte, die auch keine Abkühlung bringen, bekommen mir einfach nicht und ich fühle mich platt. Wenn dann im Büro mit dünner Personaldecke (aufgrund der großen Ferien) noch eine Neuorganisation bewältigt werden muss, bin ich auch geistig leer und bekomme einfach keine Rezensionen aufs Papier (bzw. den PC-Bildschirm). Da nutzt es mir auch nicht, dass ich zu den gelesenen Büchern stichpunktartige Notizen habe, die ich eigentlich nur ausformulieren muss. Es reicht bei mir zwar zum Lesen (was ja aber dann weitere Rezis verursacht) und für ein paar kleine Spielchen am PC, aber das war's auch.

Kurzum: spätestens ab Anfang September geht es hier wieder weiter und ich hole alles nach!

Dienstag, 11. Juli 2017

Neue Bücher im Juni

... gab es diesmal "nur" fünf:

Zunächst hatte ich über NetGalley zwei E-Books angefragt, da ich im Urlaub nur den E-Reader mitgenommen habe
 

Dann wurde ich als Testleser bei Weltbild ausgewählt

Im Rahmen der LYX-Geburtstagswochen bei LovelyBooks habe ich ein absolutes Wunschlisten-Buch gewonnen

Und last but not least bin ich bei der Schnell-Leserunde der Lesejury dabei


Aber auch meine Wunschliste habe ich beim Stöbern in den Verlags-Herbstvorschauen wieder ein wenig erweitert:
 

Sonntag, 9. Juli 2017

Eine Halbjahres-Statistik

... muss natürlich sein für mich alte Buchhalterseele ;-)

Trotz einer kleinen Leseflaute in den letzten Wochen habe ich im ersten Halbjahr 24 Bücher mit insgesamt 8.389 Seiten gelesen. Ich finde durchschnittlich 4 Bücher pro Monat ganz schön viel!

Meinen Stapel ungelesener Bücher habe ich diversen Neuzugängen zum Trotz auf 252 reduziert (also - 46 im Vergleich zum Jahresende). Das liegt u.a. auch daran, dass ich mich von einigen Büchern, die ich definitiv nicht mehr lesen würde, getrennt habe.

Mein Lese-Highlight im ersten Halbjahr ist dieses Mal kein Thriller, vielmehr konnte ich mich zwischen den folgenden zwei Büchern nicht entscheiden:

 

Samstag, 8. Juli 2017

Die Fotografin

... von Anne Chaplet ist am 08.12.2016 als E-Book im Verlag Edel Elements erschienen, hat 321 Seiten und kostet EUR 4,99. Ich habe Anfang Mai ein Rezensionsexemplar vom Verlag über eine Facebook-Aktion erhalten, komme leider aber erst jetzt dazu, meine Rezension einzustellen.


Zum Inhalt:
Zwei tote Frauen, eine in Frankfurt, eine in Südfrankreich, die augenscheinlich nichts miteinander zu tun haben; jedoch wird neben beiden eine alte Waffe gefunden. - Das macht Staatsanwältin Stark aus Frankfurt stutzig, doch dann wird sie zwangsbeurlaubt ...

Meine Meinung:
Die ersten Kapitel der Geschichte scheinen vollkommen von einander losgelöst zu sein, zumal sie auch auf verschiedenen Zeitebenen handeln. Erst nach und nach lassen sich erste Zusammenhänge erkennen. Dennoch schafft es die Autorin durch ihren sehr interessanten Schreibstil mich als Leser "bei der Stange zu halten".
Auf eine fesselnde Art werden hier geschichtliche Hintergründe und Fiktion verbunden. Dazu kommen noch eine Prise französische Lebensart sowie deutsche "Gründlichkeit" und schon liest sich die Kriminalgeschichte auch mit einem kleinen Augenzwinkern.
Insgesamt eine interessante Story, die jedoch an manchen Stellen ein wenig zu viele passende Zufälle beinhaltet. Mir persönlich kam es auch vor, als ob es sich bei diesem Buch um eine Fortsetzung handelt, da vieles in Bezug auf die Hauptprotagonistin und ihr Umfeld mit Andeutungen belegt wurde, die sich mir aus diesem Buch heraus nicht erklärt haben.
Auf meiner Schulnoten-Skala vergebe ich daher eine solide 3.

Donnerstag, 6. Juli 2017

TTT - Top Ten Thursday

Nach einer kleinen Pause mache ich wieder mit bei dieser Aktion, die von Steffi organisiert wird!

Das heutige Thema lautet

10 Bücher, deren Titel mit einem "N" beginnen

Gelesene Bücher habe ich lediglich drei gefunden:

Vier Bücher, die heute passen, schlummern noch auf meinem SuB:

  • "Noah will nach Hause" ist ein E-Book, welches ich angefangen hatte, aber nicht mit warm geworden bin - hier will ich aber irgendwann noch einen neuen Versuch starten
  • "Neben der Spur ist auch ein schöner Weg" habe ich von der LLC 2015 mitgebracht
  • "Novemberasche" wartet schon seit 2014 darauf, gelesen zu werden
  • "Die Nacht schreibt uns neu" stammt aus einem Gewinnpaket von Lovelybooks Ende 2016 und wird von den vier Büchern definitiv als erstes gelesen
Schließlich habe ich die 10 Bücher noch mit drei Wunschlistenbüchern ergänzt, die sich dort schon eine ganze Weile gehalten haben:

  • "Neuland" von Ildikó von Kürthy
  • "Muchachas" Band 2 von Kathrine Pancol
  • "Night Falls" von Jenny Milchman

Ich bin schon gespannt auf Eure Bücher und eventuelle Gemeinsamkeiten!

Mittwoch, 5. Juli 2017

Ziemlich ruhig

... war es in den letzten Wochen hier! Aber das hatte "Gründe" ;-)

In meinen zwei Wochen Urlaub war ich mehr in der Natur und draußen unterwegs und habe das Leben abseits von PC / Internet etc. genossen. Selbst gelesen habe ich -wider Erwarten- gar nicht. Diese Pause hat mir aber auch den nötigen Abstand gebracht, den ich (anscheinend) brauchte, um den Kopf mal wieder frei zu bekommen.

Dann kam die erste Arbeitswoche, und die war heftig.

Schließlich hat mich am letzten Wochenende eine eklige Bronchitis schachmatt gesetzt. Aber langsam geht es ein wenig aufwärts.


Somit werde ich in der nächsten Zeit diverse angedachte Beiträge nachholen und so einige ausstehende Rezensionen schreiben. (Hier bitte ich um Nachsicht der betroffenen Verlage / Communities, aber das Leben verläuft halt nicht immer wie geplant!)

Donnerstag, 22. Juni 2017

TTT - Top Ten Thursday

Auch heute bin ich wieder bei dieser Aktion, die von Steffi organisiert wird, dabei!

Das heutige Thema lautet

10 Bücher, deren Titel mit einem "M" beginnen

Leider kann ich dieses Mal nur mit drei gelesen Büchern aufwarten, die restlichen schlummern noch auf dem SuB!

ungelesene E-Books
ungelesene Taschenbücher

Donnerstag, 15. Juni 2017

Nur ein kleiner Gefallen

... von Darcey Bell ist am 10.04.2017 bei Harper Collins als Taschenbuch erschienen, hat 399 Seiten und kostet EUR 14,99. Ich habe über das neue Bloggerportal von Harper Collins  ein Rezensionsexemplar bekommen.


Zum Inhalt:
Stephanie eine junge Mutter und Witwe lebt mit ihrem Sohn Miles in einem beschaulichen Vorort von New York. Sie ist eine viel gelesene Bloggerin mit Tipps für Mütter. Vor nicht allzu langer Zeit hat sie sich mit Emily, der Mutter des besten Freundes (Nicky) von Miles, angefreundet. Als diese sie bittet, Nicky an einem Tag von der Schule mit zu sich nach Hause zu nehmen, denkt sich Stephanie nichts dabei, da Emily des Öfteren beruflich in New York sehr eingespannt ist. Doch Emily holt Nicky nicht am Abend ab. Und auch nicht am nächsten Tag! Stephanie versucht mit dem Vater, Sean, Kontakt aufzunehmen, aber dieser ist auf Geschäftsreise. Als er zurückkehrt, ist Emily noch immer nicht wieder aufgetaucht ...

Eine Leseprobe findet Ihr auf der Verlagsseite .

Meine Meinung:
Die Geschichte fängt zunächst ganz plausibel an, auch wenn mir Stephanie ein wenig wirr erscheint. Hierzu trägt auch bei, dass die Autorin zwischen Stephanies Blogeinträgen, ihrem "echten" Leben sowie ihren Gedanken und Rückblenden aus der Vergangenheit wechselt.
Nach und nach baut sich die Story in drei verschiedenen Perspektiven auf: aus Stephanies Sicht, aus der von Emily sowie aus der von Sean. Hierdurch wird der Leser immer wieder auf andere Fährten gelockt und fragt sich, welcher der Protagonisten denn nun falsch spielt bzw. wem man glauben kann.
Grundsätzlich finde ich die Idee zum Buch ganz gut, jedoch gibt es einige Längen und die Ausarbeitung konnte mich nicht vollkommen überzeugen.
Auf meiner Schulnoten-Skala vergebe ich daher eine 3.

Montag, 12. Juni 2017

Die LoveLetter Convention 2017 - Teil 2

Bevor ich meinen zweiten Tag vor Ort beschreibe und denn Inhalt der Convention-Tasche zeige, möchte ich ein wenig Allgemeines loswerden:

- Das Wetter war besser als am Vortag und die Temperaturen höher. Dennoch habe ich mich gefragt, warum immer die besonders fülligen Frauen ärmellos herumlaufen?! Und in der Warteschlange zur Signierstunde musste ich leider feststellen, dass bei einigen in meinem näheren Umkreis das Deo im Laufe des Tages anscheinend versagt hat! Sicher alles keine weltbewegenden Probleme, aber mich hat es schon irgendwie gestört.

- Ich habe mich gefreut, dass ich einige andere Blogger erkannt habe. Doch außer Franziska von Büchertatzen, die ich schon kannte, habe ich mich nicht getraut, die anderen wie Lea von liberiarium oder Ramona von Kielfeder anzusprechen. Hier muss ich unbedingt noch an mir arbeiten!

Doch nun zum Sonntag! Nach einem gemütlichen Frühstück mit meinem Mann habe ich festgestellt, dass ich durch die überaus leeren Straßen viel schneller zur Kastanienallee gekommen bin, als am Samstag. Allerdings habe ich dann genauso lange wie für die Fahrt auch für die Parkplatzsuche gebraucht.

Bei einem Kaffee im Garten habe ich zunächst beim Bullriding zugesehen, was als Promotion für das Buch von Emily Bold aufgebaut war. Sie war dann auch eine der ersten, die sich dort raufgewagt haben:

Ab 11 Uhr stand das Meet & Greet mit Kristina Günak an. Hier wollte ich mir unbedingt mein Manuskript von "Wer weiß schon, wie man Liebe schreibt" signieren lassen. Ich finde diese Manuskripte aus der Lesejury sind ohnehin etwas besonderes und wenn ich dann eines sogar signiert mein Eigentum nennen darf ...
Kristina war sehr nett und ist meinem Wunsch nachgekommen. Wir haben uns auch ein wenig über die Leserunde ausgetauscht und schließlich meinte sie noch "Ach, jetzt weiß ich wer Du bist, Du bist scarlett59". Das hat mich natürlich gefreut!

Zwei Lesungen wollte ich als nächstes besuchen. Zunächst Sarah Saxx, die aus ihrem zweiten Buch "King of Los Angeles" vorgelesen hat
und direkt anschließend Petra Hülsmann mit ihrem Buch "Das Leben fällt wohin es will".

In der Mittagspause habe ich verwundert festgestellt, dass die Schlange beim Barbecue kürzer war als am Vortag. Doch dann fiel mir auf, dass ich auch früher dran war. Beim Schlendern über das Gelände vor meinem nächsten Programmpunkt musste ich feststellen, dass sich vor der Aula schon eine kleine Warteschlange für die Signierstunde gebildet hatte - 2,5 Stunden vor Einlass!!!

Ich habe mich davon aber nicht irritieren lassen und wie geplant die Veranstaltung "Round Table: Muss es immer ein Bad Boy sein?" besucht. Moderiert hat hier Annie Stone (4) und mitdiskutiert haben Emily Bold (1), Corina Bomann (6), Martina Gercke (5), Karin Lindberg (3) und Inka Loreen Minden (2).
Die Diskussion wurde recht lebhaft geführt, zumal einige der Damen sogenannte Bad Boys als Protagonisten nutzen, andere wiederum nicht. Man war sich aber einig, dass ein Bad Boy jedoch niemals Gewalt gegen die weibliche Hauptfigur ausüben dürfe. Außerdem wurde diskutiert, ob es Berufe gibt, die eine Hauptfigur automatisch zum Bad Boy machen. Besonders ist mir hängengeblieben, dass ein Auftragskiller mit weichem Herzen mal als neuer Bad Boy kreiert werden soll.

Nach dem Ende dieser Veranstaltung habe auch ich mich gegen 15 Uhr in die Schlange zur Signierstunde begeben. Zum Glück wurden auch am zweiten Tag noch Cowboyhüte aus der Promotion von Emily Bold verteilt, denn die Sonne brannte ganz schön.

Anbetracht der Tatsache, dass ich vor dem Abendevent noch nach Hause wollte, um mich frisch zu machen, habe ich nur eine Runde in der Signierstunde gemacht. Folgende drei Bücher habe ich dabei mitgenommen:

Das Abendevent fand auch in der GLS Sprachenschule statt. Es war ein lockerer Rahmen mit sehr leckerem Fingerfood. Jedoch sind die Autoren unter sich geblieben, was ihnen ja auch vergönnt sein soll. Wir hatten dennoch interessante Gespräche mit Mitarbeitern aus dem LLC-Team.


Last but not least die Goodies aus der Convention-Tasche sowie das Team-T-Shirt:
 


Ich freue mich schon auf die LLC 2018, die am 13. und 14. Mai stattfinden wird!