Montag, 6. November 2017

Vor drei Wochen

... war ich auf der Frankfurter Buchmesse und erst jetzt komme ich dazu, meine Berichte zu schreiben. *Asche auf mein Haupt*

Beginne ich also mit meinem Fazit, dass
  • es mir sehr gefallen hat,
  • ich von den vielen Eindrücken noch immer zehre,
  • es auch nicht schlimm war, ohne Begleitung nach Frankfurt zu reisen,
  • es nicht gerade preiswert war, und
  • ich deutlich mehr Bücher gekauft habe als ich wollte.
Im weiteren Verlauf meiner Berichte gibt es u.a. noch ein Autoreninterview sowie eine kleine Verlosung.

Aber genug der Vorrede!


Mein Messe-Abenteuer begann am späten Donnerstagnachmittag. Flug und Hotel hatte ich ja bereits im April gebucht und jetzt sollte es endlich losgehen.

Allerdings waren die letzten Wochen davor von Unsicherheit meinerseits geprägt, ob denn mit dem Flug alles glatt gehen würde, da dies gerade die "heiße Phase" war, wo AirBerlin reihenweise Flüge gecancelt hat. Jedoch gehörte mein Flug nicht dazu und gut 1,5 Stunden vor Abflug haben wir uns sehr rechtzeitig auf den Weg zum Flughafen gemacht.

Rechtzeitig? Weit gefehlt, denn die Stadtautobahn wurde mit jedem Kilometer voller, bis schließlich fast gar nichts mehr ging. Mitten im Stau erfuhren wir dann, dass es aufgrund eines Unfalls kurz vor der Ausfahrt zum Flughafen eine Vollsperrung gab, so dass die Polizei den Verkehr einspurig umleitete. Jetzt wurde ich richtig nervös, denn die Zeit verrann und die Deadline zur Abgabe meines Koffers rückte immer näher.

Langer Rede - kurzer Sinn: Mein Mann konnte mich gerade noch gut 5 Minuten vor Annahmeschluss der Gepäckaufgabe auf der Taxispur absetzen und ich ins Abfertigungsgebäude stürmen. Als ich dann auf das Boarding wartete, war ich innerlich doch leicht zitterig und musste erstmal langsam "runterkommen".


Der Flieger war nicht ausgebucht und so blieb der Mittelplatz in meiner Reihe frei. Die junge Frau am Fenster hat fast den ganzen Flug verschlafen. Bevor ich die Ruhe hatte, zu lesen, habe ich zunächst mein Umfeld ein wenig beobachtet: In den Reihen vor, hinter und neben mir saß eine "arabische" Familie; 2 ältere Frauen und ca 6. Kinder im Alter von 3 bis 17. Nachdem sie sich ein paar Mal umgesetzt hatten, haben manche geschlafen, andere am Smartphone gespielt und einem ging es richtig schlecht, denn er hat zwei Tüten benutzt.

Die Landung in Frankfurt war ein bißchen rumpelig und auf meinen Koffer habe ich natürlich auch gewartet. Die Taxifahrt zum Hotel ging jedoch zügig. Beim Check-In hat man mir ein etwas größeres Zimmer als gebucht gegeben und den Check-Out am Sonntag konnte ich auch (kostenlos) bis 14.00 Uhr verlängern. Das Zimmer war sauber und ruhig und die Dusche groß, obwohl das Bad an sich recht klein war. Dass das Hotel überwiegend auf Messebesucher oder andere nur kurz bleibende Businessgäste ausgerichtet ist, hat man u.a. an dem winzigen "Kleiderschrank" gemerkt, sowie an dem nicht Vorhandensein von Hotelslippern, Bademantel und Wattepads etc. Auch fand ich es merkwürdig, dass es im Bad keine Steckdose für den Fön gab; man musste also entweder am Garderobenspiegel oder am Schreibtisch die Haare fönen. Aber das freie WLAN-Netz war sehr zügig.
Egal aus welcher Perspektive: der "Schrank" war sehr klein
Nachdem ich meinen Koffer ausgepackt und mich ein wenig frisch gemacht hatte, habe ich den Tag mit einer Pizza und einem Aperol Spritz in der Hotelbar beendet. Mit der entsprechenden Bettschwere habe ich eine erholsame Nacht verbracht und Energie für meinen ersten Messetag getankt.


~ Fortsetzung folgt ~

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