• Autor*in: Pierre Martin
• Verlag: Droemer Knaur
• Erscheinungsdatum: 03.11.2025
• Format: Paperback
• Seiten: 384
• Preis: EUR 16,99
Ich habe das Buch Anfang des Jahres bei einem Gewinnspiel des Verlags gewonnen.
Zum Inhalt verweise ich auf den Klappentext:
Lucien Comte de Chacarasse genießt das Leben an der Côte d’Azur in vollen Zügen: azurblaues Wasser, provenzalische Köstlichkeiten und die Leichtigkeit des Sommers. Doch dann überbringt seine Onkel Edmond einen neuen Mordauftrag. Das Opfer, ein schwerreicher Argentinier, lebt auf Sardinien. Und der Mann soll unbedingt vor seiner deutlich älteren Frau das Zeitliche segnen. Warum, will Edmond nicht verraten. Notgedrungen reist Lucien auf die italienische Mittelmeerinsel. Während er sein Opfer ausspioniert, hat er eine geniale Idee: Er inszeniert eine Entführung – und geht im letzten Moment dazwischen. Der geschockte Argentinier ist Lucien so dankbar, dass er ihn als Leibwächter einstellt. Jetzt muss der junge Comte nur noch ein Familiengeheimnis aufdecken und einen Weg finden, seinen Auftrag zu erfüllen, ohne jemanden zu töten …
Zurück im südfranzösischen Nizza gerät Lucien dann von allen Seiten in die Schusslinie. Eine junge Frau trachtet ihm nach dem Leben – eine völlig ungewohnte Situation für Lucien, den Auftragsmörder wider Willen. Er trifft eine kreative Entscheidung...
Meine Meinung:
• Es handelt sich um den dritten Band der Reihe. Band 1 kenne ich bereits, konnte mich damals aber nicht ganz für sich gewinnen. Trotzdem war ich neugierig, wie mir dieser Teil gefallen würde.
• Das Cover ähnelt den bisherigen Büchern und hat daher großen Wiedererkennungswert.
• Zu Beginn las sich das Buch recht fluffig und brachte für mich ein schönes französisches Savoir-vivre rüber. Das mochte ich gern und bin gut in die Geschichte gestartet.
• Etwa ab der Hälfte machten sich dann allerdings einige Längen bemerkbar. Auch manche Handlungsstränge empfand ich als unnötig, sodass mich das Geschehen nicht durchgehend fesseln konnte.
• Ich fand die beiden weiblichen Nebenfiguren, Francine und Rosalie, prägnanter als die titelgebende Hauptperson. Sie sind mir tatsächlich mehr im Gedächtnis geblieben als Monsieur le Comte selbst.
• FAZIT: Ein netter Roman für zwischendurch, der mich aber nicht durchgehend überzeugen konnte. Da mich schon Band 1 nicht ganz abgeholt hat und auch dieser Teil seine Längen hatte, glaube ich nicht, dass die Reihe noch richtig etwas für mich wird.
18 Oktober 2026
12 Oktober 2026
Cruel Noblesse - Vision der Schatten
• Autor*in: Greta Milán
• Verlag: Penguin
• Erscheinungsdatum: 30.09.2026
• Format: Paperback
• Seiten: 560
• Preis: EUR 17,00
Ich habe mir das Buch kurz nach Erscheinungstermin bestellt, da ich natürlich wissen wollte, wie alles endet. Zum Inhalt verweise ich auf den Klappentext:
Schattenmagier Taegan de Vellier glaubt an Gerechtigkeit. Doch weil der Pariser Adel wenig Wert auf diese Tugend legt, ist er im Gefängnis gelandet – und er sitzt nicht allein in den dunklen Kerkern fest. In der Nachbarzelle wird die Seherin Vivienne de Nevue gefangen gehalten. Seit einer schicksalhaften Vision ist sie ständiger Folter und Isolation ausgesetzt. Taegan gelingt es, ihre Lebensgeister zu wecken, und obwohl sie sich nicht sehen können, entwickeln sie Gefühle füreinander. Zu diesem Zeitpunkt ahnen die beiden noch nicht, welchen Gefahren sie sich bald stellen müssen. Gefahren, die nicht nur sie, sondern die gesamte Aristokratie in den Abgrund stürzen könnten ...
Meine Meinung:
• Es ist der dritte Band der Cruel Noblesse – Reihe und man sollte die Vorgängerbücher kennen. Ich habe mich auch hier sofort wieder in der Welt der magischen Aristokratie zurechtgefunden. Es war schön, in diese Welt zurückzukehren.
• Interessant fand ich die Tatsache, wie nahe sich Vivienne und Taegan kommen, ohne einander sehen zu können. Allerdings tut sich zwischen ihnen eine gewisse Schieflage auf, da Vivienne im Gegensatz zu Taegan vieles für sich behält.
• Die Folterungen, denen die beiden ausgesetzt sind, wurden sehr bildhaft, aber gleichzeitig auch behutsam beschrieben. So konnte man sich die Grausamkeiten gut vorstellen, ohne dass die Beschreibungen unnötig ausgeschmückt wirkten.
• Diese zwei Zitate von Vivienne enthalten so viel Aktualität, dass ich sie hier wiedergeben muss:
„… Gewalt kann niemals die Antwort auf Gewalt sein. Das ging in keiner Zukunft, die ich je gesehen habe, gut. …“
„… Wenn ich nach meinem Verständnis von Recht und Unrecht morde, was macht mich dann besser als die Tyrannen, die die Pariser Aristokratie aktuell anführen? ...“
• FAZIT: Für mich ist Vision der Schatten ein würdiger Abschluss der Reihe mit einem grandiosen Finale! Und jetzt freue ich mich darauf, alle drei Bände mit ihren wunderschönen Buchschnitten in meinem Regal stehen zu haben. Optisch sind sie wirklich ein Hingucker!
• SPOILER: Ganz sicher bin ich mir allerdings nicht, ob Greta Milan die Tür zu dieser Welt wirklich endgültig geschlossen hat. Wenn ich die letzten Worte im Epilog richtig deute, könnte sie sich ein kleines Fenster für eine Fortsetzung offengehalten haben. Ich wäre jedenfalls nicht abgeneigt.
• Verlag: Penguin
• Erscheinungsdatum: 30.09.2026
• Format: Paperback
• Seiten: 560
• Preis: EUR 17,00
Ich habe mir das Buch kurz nach Erscheinungstermin bestellt, da ich natürlich wissen wollte, wie alles endet. Zum Inhalt verweise ich auf den Klappentext:
Schattenmagier Taegan de Vellier glaubt an Gerechtigkeit. Doch weil der Pariser Adel wenig Wert auf diese Tugend legt, ist er im Gefängnis gelandet – und er sitzt nicht allein in den dunklen Kerkern fest. In der Nachbarzelle wird die Seherin Vivienne de Nevue gefangen gehalten. Seit einer schicksalhaften Vision ist sie ständiger Folter und Isolation ausgesetzt. Taegan gelingt es, ihre Lebensgeister zu wecken, und obwohl sie sich nicht sehen können, entwickeln sie Gefühle füreinander. Zu diesem Zeitpunkt ahnen die beiden noch nicht, welchen Gefahren sie sich bald stellen müssen. Gefahren, die nicht nur sie, sondern die gesamte Aristokratie in den Abgrund stürzen könnten ...
Meine Meinung:
• Es ist der dritte Band der Cruel Noblesse – Reihe und man sollte die Vorgängerbücher kennen. Ich habe mich auch hier sofort wieder in der Welt der magischen Aristokratie zurechtgefunden. Es war schön, in diese Welt zurückzukehren.
• Interessant fand ich die Tatsache, wie nahe sich Vivienne und Taegan kommen, ohne einander sehen zu können. Allerdings tut sich zwischen ihnen eine gewisse Schieflage auf, da Vivienne im Gegensatz zu Taegan vieles für sich behält.
• Die Folterungen, denen die beiden ausgesetzt sind, wurden sehr bildhaft, aber gleichzeitig auch behutsam beschrieben. So konnte man sich die Grausamkeiten gut vorstellen, ohne dass die Beschreibungen unnötig ausgeschmückt wirkten.
• Diese zwei Zitate von Vivienne enthalten so viel Aktualität, dass ich sie hier wiedergeben muss:
„… Gewalt kann niemals die Antwort auf Gewalt sein. Das ging in keiner Zukunft, die ich je gesehen habe, gut. …“
„… Wenn ich nach meinem Verständnis von Recht und Unrecht morde, was macht mich dann besser als die Tyrannen, die die Pariser Aristokratie aktuell anführen? ...“
• FAZIT: Für mich ist Vision der Schatten ein würdiger Abschluss der Reihe mit einem grandiosen Finale! Und jetzt freue ich mich darauf, alle drei Bände mit ihren wunderschönen Buchschnitten in meinem Regal stehen zu haben. Optisch sind sie wirklich ein Hingucker!
• SPOILER: Ganz sicher bin ich mir allerdings nicht, ob Greta Milan die Tür zu dieser Welt wirklich endgültig geschlossen hat. Wenn ich die letzten Worte im Epilog richtig deute, könnte sie sich ein kleines Fenster für eine Fortsetzung offengehalten haben. Ich wäre jedenfalls nicht abgeneigt.
07 Oktober 2026
Nicht ein Wort
• Autor*in: Brad Parks
• Übersetzung: Irene Eisenhut
• Verlag: Fischer
• Erscheinungsdatum: 22.02.2018
• Format: Paperback
• Seiten: 496
• Preis: EUR 14,99
Nachdem ich 2018 im Büchermagazin auf das Buch aufmerksam wurde, habe ich es mir 2020 schließlich gebraucht gekauft. Allerdings ist es dann bis dato in meinem SuB versauert. Zum Inhalt verweise ich auf den Klappentext:
Es hätte ein normaler Mittwochnachmittag werden sollen, an dem Bundesrichter Scott Sampson seine beiden Kinder Sam und Emma zum Schwimmen begleiten würde. Doch dann erreicht ihn eine SMS seiner Frau, die besagt, dass sie die beiden von der Schule abholt.
Als Alison später nach Hause kommt, sind die Kinder nicht bei ihr. Und sie hat auch keine SMS geschrieben.
Stattdessen klingelt das Telefon. „Ihre Kinder sind in unserer Gewalt!“ sagt eine Stimme. Wenn Scott sie wiedersehen will, hat er genaue Instruktionen in einem Drogenfall zu befolgen, der am nächsten Tag verhandelt werden soll.
Plötzlich steht das Schicksal seiner gesamten Familie auf dem Spiel, und Scott Sampson muss die schwerste Entscheidung seines Lebens treffen: Wird er Recht sprechen oder seine Familie retten?
Ein unglaublich aufwühlender und intensiver Thriller, der jedem Leser unter die Haut geht.
Meine Meinung:
• Das Cover erinnert mich doch sehr an die Bücher von Harlan Coben.
• Die Handlung wird überwiegend aus der Sicht von Richter Sampson erzählt. So bekommen die Leser auch nur seine Gedanken, Vermutungen und Schlussfolgerungen mit. Die kleinen Momente, in denen man etwas über den Täter erfährt, werden dagegen von einem neutralen Beobachter erzählt. Diesen Ansatz fand ich durchaus spannend.
• Die Grundidee des Buches fand ich interessant und sie hat mich zunächst auch neugierig gemacht. Es gab mehrere Wendungen, mit denen ich so nicht gerechnet hatte. Gerade diese haben mich immer wieder bei der Stange gehalten und dafür gesorgt, dass ich wissen wollte, wie alles zusammenhängt. Allerdings konnte mich das Ende nicht wirklich überzeugen.
• Leider hatte das Buch aber auch deutliche Längen. Schon ungefähr ab dem ersten Drittel sind mir die teilweise sehr ausführlichen Erklärungen zum amerikanischen Gerichtswesen aufgefallen. Später kamen noch längere Ausführungen zu politischen Themen dazu. Das war mir irgendwann einfach zu viel und hat den Lesefluss ziemlich gebremst. Deshalb habe ich immer öfter mehrere Seiten nur überflogen. Abgebrochen habe ich trotzdem nicht, weil mich die Auflösung interessiert hat.
• Folgende interessante Stelle möchte ich noch zitieren:
„… Offensichtlich kannte sie jenen Teil der Wald-und-Wiesen-Psychologie, der besagte, dass Menschen mit einem großen, offenen Raum im Hintergrund mächtiger erschienen als Menschen, die vor einer Wand saßen. ...“
• FAZIT: Ich bin etwas zwiegespalten. Die überraschenden Wendungen haben mir gefallen, aber die vielen langatmigen Passagen haben mir das Lesen zunehmend schwer gemacht. Ich kann somit keine eindeutige Leseempfehlung aussprechen.
• Übersetzung: Irene Eisenhut
• Verlag: Fischer
• Erscheinungsdatum: 22.02.2018
• Format: Paperback
• Seiten: 496
• Preis: EUR 14,99
Nachdem ich 2018 im Büchermagazin auf das Buch aufmerksam wurde, habe ich es mir 2020 schließlich gebraucht gekauft. Allerdings ist es dann bis dato in meinem SuB versauert. Zum Inhalt verweise ich auf den Klappentext:
Es hätte ein normaler Mittwochnachmittag werden sollen, an dem Bundesrichter Scott Sampson seine beiden Kinder Sam und Emma zum Schwimmen begleiten würde. Doch dann erreicht ihn eine SMS seiner Frau, die besagt, dass sie die beiden von der Schule abholt.
Als Alison später nach Hause kommt, sind die Kinder nicht bei ihr. Und sie hat auch keine SMS geschrieben.
Stattdessen klingelt das Telefon. „Ihre Kinder sind in unserer Gewalt!“ sagt eine Stimme. Wenn Scott sie wiedersehen will, hat er genaue Instruktionen in einem Drogenfall zu befolgen, der am nächsten Tag verhandelt werden soll.
Plötzlich steht das Schicksal seiner gesamten Familie auf dem Spiel, und Scott Sampson muss die schwerste Entscheidung seines Lebens treffen: Wird er Recht sprechen oder seine Familie retten?
Ein unglaublich aufwühlender und intensiver Thriller, der jedem Leser unter die Haut geht.
Meine Meinung:
• Das Cover erinnert mich doch sehr an die Bücher von Harlan Coben.
• Die Handlung wird überwiegend aus der Sicht von Richter Sampson erzählt. So bekommen die Leser auch nur seine Gedanken, Vermutungen und Schlussfolgerungen mit. Die kleinen Momente, in denen man etwas über den Täter erfährt, werden dagegen von einem neutralen Beobachter erzählt. Diesen Ansatz fand ich durchaus spannend.
• Die Grundidee des Buches fand ich interessant und sie hat mich zunächst auch neugierig gemacht. Es gab mehrere Wendungen, mit denen ich so nicht gerechnet hatte. Gerade diese haben mich immer wieder bei der Stange gehalten und dafür gesorgt, dass ich wissen wollte, wie alles zusammenhängt. Allerdings konnte mich das Ende nicht wirklich überzeugen.
• Leider hatte das Buch aber auch deutliche Längen. Schon ungefähr ab dem ersten Drittel sind mir die teilweise sehr ausführlichen Erklärungen zum amerikanischen Gerichtswesen aufgefallen. Später kamen noch längere Ausführungen zu politischen Themen dazu. Das war mir irgendwann einfach zu viel und hat den Lesefluss ziemlich gebremst. Deshalb habe ich immer öfter mehrere Seiten nur überflogen. Abgebrochen habe ich trotzdem nicht, weil mich die Auflösung interessiert hat.
• Folgende interessante Stelle möchte ich noch zitieren:
„… Offensichtlich kannte sie jenen Teil der Wald-und-Wiesen-Psychologie, der besagte, dass Menschen mit einem großen, offenen Raum im Hintergrund mächtiger erschienen als Menschen, die vor einer Wand saßen. ...“
• FAZIT: Ich bin etwas zwiegespalten. Die überraschenden Wendungen haben mir gefallen, aber die vielen langatmigen Passagen haben mir das Lesen zunehmend schwer gemacht. Ich kann somit keine eindeutige Leseempfehlung aussprechen.
03 Oktober 2026
Flowers for Rose
• Autor*in: Poppy J. Anderson
• Verlag: Self Publishing
• Erscheinungsdatum: 25.09.2026
• Format: E-Book
• Seiten: 412
• Preis: EUR 3,99
Zum Inhalt verweise ich auf den Klappentext:
Rose Buchanan glaubt nicht an die große Liebe. Sie glaubt an guten Sex, klare Regeln und Männer, die vor dem Frühstück verschwunden sind. Statt einer Beziehung will sie Freiheit, Unabhängigkeit und vor allem eines: ihr Leben genießen.
Da kommt Gabe Ashford gerade recht. Er ist gutaussehend, Musiker, mindestens genauso freiheitsliebend wie Rose – und nur auf der Durchreise in London. Schon bald soll sein nächstes Abenteuer in Südamerika beginnen.
Perfekte Voraussetzungen also für eine Freundschaft mit gewissen Vorzügen.
Keine Verpflichtungen. Keine Zukunft. Kein Drama. Keine Gefühle.
Zumindest war das der Plan.
Aber je näher Gabes Abreise rückt, desto schwieriger wird es für Rose, sich daran zu erinnern, warum sie eigentlich so verdammt froh sein sollte, ihn bald wieder loszuwerden.
Denn Rose weiß aus schmerzhafter Erfahrung, dass man manchmal mehr verlieren kann als nur sein Herz.
Meine Meinung:
• Das Buch ist der vierte Band der Reihe und knüpft -auch hinsichtlich des Covers- an die drei Vorgänger an. Deshalb würde ich die Bücher auf jeden Fall in der richtigen Reihenfolge lesen. Es macht einfach mehr Spaß, wenn man die Charaktere und ihre Biografien schon kennt.
• Der flüssig zu lesende Schreibstil zusammen mit der Kenntnis der vorherigen Geschichten hat es mir leicht gemacht, wieder in das Geschehen um „Hyacinths Garden“ einzutauchen.
• Bei Rose war schon vorher klar, dass es in ihrem Band etwas mehr Spice geben würde. Das hat mich daher nicht überrascht und wurde passend umgesetzt.
• Ein Highlight war für mich Gabes italienische Familie. Durch sie kommt noch einmal eine ganz eigene Dynamik in die Geschichte. Schön fand ich auch, dass einige italienische Gespräche nicht übersetzt wurden. Da ich selbst Italienisch kann, hat mir dieses kleine Detail besonders gut gefallen.
• In diesem Zusammenhang habe ich folgendes Zitat ausgewählt:
„… Da sein Italienisch ziemlich scheiße war, versuchte Gabe gar nicht erst, das Gespräch der beiden zu verstehen …“
• FAZIT: Ich habe Rose und Gabe wirklich gerne begleitet. Gerade die Mischung aus ihrer Lovestory, der italienischen Familie und den bekannten Charakteren aus den vorherigen Bänden hat mir sehr gefallen. Daher kann ich das Buch nur weiterempfehlen.
• Verlag: Self Publishing
• Erscheinungsdatum: 25.09.2026
• Format: E-Book
• Seiten: 412
• Preis: EUR 3,99
Zum Inhalt verweise ich auf den Klappentext:
Rose Buchanan glaubt nicht an die große Liebe. Sie glaubt an guten Sex, klare Regeln und Männer, die vor dem Frühstück verschwunden sind. Statt einer Beziehung will sie Freiheit, Unabhängigkeit und vor allem eines: ihr Leben genießen.
Da kommt Gabe Ashford gerade recht. Er ist gutaussehend, Musiker, mindestens genauso freiheitsliebend wie Rose – und nur auf der Durchreise in London. Schon bald soll sein nächstes Abenteuer in Südamerika beginnen.
Perfekte Voraussetzungen also für eine Freundschaft mit gewissen Vorzügen.
Keine Verpflichtungen. Keine Zukunft. Kein Drama. Keine Gefühle.
Zumindest war das der Plan.
Aber je näher Gabes Abreise rückt, desto schwieriger wird es für Rose, sich daran zu erinnern, warum sie eigentlich so verdammt froh sein sollte, ihn bald wieder loszuwerden.
Denn Rose weiß aus schmerzhafter Erfahrung, dass man manchmal mehr verlieren kann als nur sein Herz.
Meine Meinung:
• Das Buch ist der vierte Band der Reihe und knüpft -auch hinsichtlich des Covers- an die drei Vorgänger an. Deshalb würde ich die Bücher auf jeden Fall in der richtigen Reihenfolge lesen. Es macht einfach mehr Spaß, wenn man die Charaktere und ihre Biografien schon kennt.
• Der flüssig zu lesende Schreibstil zusammen mit der Kenntnis der vorherigen Geschichten hat es mir leicht gemacht, wieder in das Geschehen um „Hyacinths Garden“ einzutauchen.
• Bei Rose war schon vorher klar, dass es in ihrem Band etwas mehr Spice geben würde. Das hat mich daher nicht überrascht und wurde passend umgesetzt.
• Ein Highlight war für mich Gabes italienische Familie. Durch sie kommt noch einmal eine ganz eigene Dynamik in die Geschichte. Schön fand ich auch, dass einige italienische Gespräche nicht übersetzt wurden. Da ich selbst Italienisch kann, hat mir dieses kleine Detail besonders gut gefallen.
• In diesem Zusammenhang habe ich folgendes Zitat ausgewählt:
„… Da sein Italienisch ziemlich scheiße war, versuchte Gabe gar nicht erst, das Gespräch der beiden zu verstehen …“
• FAZIT: Ich habe Rose und Gabe wirklich gerne begleitet. Gerade die Mischung aus ihrer Lovestory, der italienischen Familie und den bekannten Charakteren aus den vorherigen Bänden hat mir sehr gefallen. Daher kann ich das Buch nur weiterempfehlen.
01 Oktober 2026
Der September
... war lesetechnisch ein voller Erfolg. Es sind diese 9 (!) Bücher geworden:
Begonnen habe ich nach längerer Zeit mal wieder mit einem Thriller, nämlich "Das Signal" von Ursula Poznanski - meine Rezension findet Ihr HIER
Mit "Where the waves rise higher" von Kathinka Engel habe ich ein Buch aus meinem SuB befreit, das bereits seit Februar 2023 dort schlummerte. Es hat mir gut gefallen, auch wenn ich das Ende ein wenig kitschig fand. Wie ich festgestellt habe, ist es Band 2 einer Reihe. Dass ich den ersten Band nicht kannte, hat aber nicht gestört.
"Ich will dies, das und Dich" von Saskia Louis habe ich mir für "zwischendurch" ausgeliehen, da ich unbedingt noch eine Prise von dem herrlichen Humor der Autorin brauchte.
"Royal Lies" von Lena Kiefer ist der Abschlußband der Trilogie, auf dessen Erscheinungstermin ich nach dem Cliffhanger in Band 2 sehr hingefiebert hatte. Das Buch war gut, hat für mich aber nicht die Intensität von Band 2 erreicht.
"The Iced Caramel Coffee Agreement" von Kyra Groh ist Band 2 der Reihe aus Lower Whilby und punktet durch den Wiedererkennungswert der Protagonisten.
Mit "Where Colors die" hat Saskia Louis bewiesen, dass sie auch im Fantasybereich ihren Humor einbringen kann. Leider muss ich jetzt bis April 2027 warten, um zu erfahren, wie es mit Yara und Jareth weitergeht.
"The Peppermint Hot Chocolate Dilemma" von Kyra Groh habe ich hier bereits rezensiert.
Mit "Where the waves rise higher" von Kathinka Engel habe ich ein Buch aus meinem SuB befreit, das bereits seit Februar 2023 dort schlummerte. Es hat mir gut gefallen, auch wenn ich das Ende ein wenig kitschig fand. Wie ich festgestellt habe, ist es Band 2 einer Reihe. Dass ich den ersten Band nicht kannte, hat aber nicht gestört.
"Ich will dies, das und Dich" von Saskia Louis habe ich mir für "zwischendurch" ausgeliehen, da ich unbedingt noch eine Prise von dem herrlichen Humor der Autorin brauchte.
"Royal Lies" von Lena Kiefer ist der Abschlußband der Trilogie, auf dessen Erscheinungstermin ich nach dem Cliffhanger in Band 2 sehr hingefiebert hatte. Das Buch war gut, hat für mich aber nicht die Intensität von Band 2 erreicht.
"The Iced Caramel Coffee Agreement" von Kyra Groh ist Band 2 der Reihe aus Lower Whilby und punktet durch den Wiedererkennungswert der Protagonisten.
Mit "Where Colors die" hat Saskia Louis bewiesen, dass sie auch im Fantasybereich ihren Humor einbringen kann. Leider muss ich jetzt bis April 2027 warten, um zu erfahren, wie es mit Yara und Jareth weitergeht.
"The Peppermint Hot Chocolate Dilemma" von Kyra Groh habe ich hier bereits rezensiert.
29 September 2026
The Peppermint Hot Chocolate Dilemma
• Autor*in: Kyrah Groh
• Verlag: Ullstein / Forever
• Erscheinungsdatum: 15.10.2026
• Format: E-Book
• Seiten: 432
• Preis: EUR 12,99
Ich habe das E-Book vorab als Rezensionsexemplar über Vorablesen erhalten; daher [WERBUNG]. Zum Inhalt verweise ich auf den Klappentext:
Etwas mehr als ein Jahr ist vergangen, seit Olive herausgefunden hat, dass ihr Mann sie betrügt. Den schönen Schein hat sie bis jetzt aufrechterhalten, doch jetzt ist Tony weg, und Olive kann das Haus nicht alleine zahlen. Glücklicherweise sind der irische Liebesromanautor Casey und seine Tochter auf der Suche nach einer Bleibe in Lower Whilby. Nach langer Schreibblockade muss der 35-Jährige endlich seinen nächsten Weihnachtsroman verfassen und das englische Örtchen hat ihn inspiriert. Mit den beiden zieht das Chaos in Olives aufgeräumtes Leben ein. Die neue Wohnsituation bietet Casey viele Ideen für sein Buch – genau wie seine neue Mitbewohnerin. Wie sehr Olive ihn in ihren Bann gezogen hat, zeigt sich schon bald an Caseys Manuskript. Denn während sein Text wächst, verschwimmen die Grenzen zwischen Fiktion und Wirklichkeit immer mehr ...
Meine Meinung:
• Das Cover gefällt mir sehr gut. Es passt zum Inhalt und führt auch das Styling der Reihe schön weiter.
• Der Schreibstil von Kyra Groh sorgte von Beginn an für eine vertraute Atmosphäre. Dazu hat sicher auch beigetragen, dass die Charaktere aus den Vorgängerbänden wieder auftauchen.
• Mit Olive konnte ich mich in gewisser Weise identifizieren. Vor allem ihre Einstellung zu Perfektion konnte ich gut nachvollziehen, wodurch ich schnell einen persönlichen Zugang zu ihr gefunden habe. Ich mochte es, ihre Geschichte zu verfolgen und sie auf ihrem Weg zu begleiten. Auch ihre etwas prüde Art, wie sie auf die intimen Gespräche mit Jude und Eleanore reagiert, kann ich mitfühlen.
• Bei den spicy Szenen wurde für mich diesmal eine gute Balance gefunden. Im Gegensatz zu Band 2, bei dem es mir persönlich etwas zu viel war.
• Einen kleinen Kritikpunkt habe ich nur insofern, als dass die titelgebende Peppermint Hot Chocolate nur am Rande erwähnt wird. Das war bei Band 2 mit dem Iced Caramel Coffee genauso, nur in Band 1 spielte die Pumpkin Spice Latte wirklich eine Rolle.
• FAZIT: Ich hatte mit dem Buch eine unterhaltsame Lesezeit. Für mich ist es ein echter Wohlfühlroman und eine Empfehlung für alle, die die Reihe bereits kennen und liebgewonnene Figuren wieder treffen möchten.
• Verlag: Ullstein / Forever
• Erscheinungsdatum: 15.10.2026
• Format: E-Book
• Seiten: 432
• Preis: EUR 12,99
Ich habe das E-Book vorab als Rezensionsexemplar über Vorablesen erhalten; daher [WERBUNG]. Zum Inhalt verweise ich auf den Klappentext:
Etwas mehr als ein Jahr ist vergangen, seit Olive herausgefunden hat, dass ihr Mann sie betrügt. Den schönen Schein hat sie bis jetzt aufrechterhalten, doch jetzt ist Tony weg, und Olive kann das Haus nicht alleine zahlen. Glücklicherweise sind der irische Liebesromanautor Casey und seine Tochter auf der Suche nach einer Bleibe in Lower Whilby. Nach langer Schreibblockade muss der 35-Jährige endlich seinen nächsten Weihnachtsroman verfassen und das englische Örtchen hat ihn inspiriert. Mit den beiden zieht das Chaos in Olives aufgeräumtes Leben ein. Die neue Wohnsituation bietet Casey viele Ideen für sein Buch – genau wie seine neue Mitbewohnerin. Wie sehr Olive ihn in ihren Bann gezogen hat, zeigt sich schon bald an Caseys Manuskript. Denn während sein Text wächst, verschwimmen die Grenzen zwischen Fiktion und Wirklichkeit immer mehr ...
Meine Meinung:
• Das Cover gefällt mir sehr gut. Es passt zum Inhalt und führt auch das Styling der Reihe schön weiter.
• Der Schreibstil von Kyra Groh sorgte von Beginn an für eine vertraute Atmosphäre. Dazu hat sicher auch beigetragen, dass die Charaktere aus den Vorgängerbänden wieder auftauchen.
• Mit Olive konnte ich mich in gewisser Weise identifizieren. Vor allem ihre Einstellung zu Perfektion konnte ich gut nachvollziehen, wodurch ich schnell einen persönlichen Zugang zu ihr gefunden habe. Ich mochte es, ihre Geschichte zu verfolgen und sie auf ihrem Weg zu begleiten. Auch ihre etwas prüde Art, wie sie auf die intimen Gespräche mit Jude und Eleanore reagiert, kann ich mitfühlen.
• Bei den spicy Szenen wurde für mich diesmal eine gute Balance gefunden. Im Gegensatz zu Band 2, bei dem es mir persönlich etwas zu viel war.
• Einen kleinen Kritikpunkt habe ich nur insofern, als dass die titelgebende Peppermint Hot Chocolate nur am Rande erwähnt wird. Das war bei Band 2 mit dem Iced Caramel Coffee genauso, nur in Band 1 spielte die Pumpkin Spice Latte wirklich eine Rolle.
• FAZIT: Ich hatte mit dem Buch eine unterhaltsame Lesezeit. Für mich ist es ein echter Wohlfühlroman und eine Empfehlung für alle, die die Reihe bereits kennen und liebgewonnene Figuren wieder treffen möchten.
18 September 2026
Das Signal
• Autor*in: Ursula Poznanski
• Verlag: Knaur
• Erscheinungsdatum: 02.02.2026
• Format: E-Book
• Seiten: 400
• Preis: EUR 20,99
Ich habe das E-Book im Rahmen einer Sonderaktion im Juli 2026 für EUR 9,99 erworben. Zum Inhalt verweise ich auf den Klappentext:
Gefangen im eigenen Haus: Bei einem Unfall verliert die junge Innenarchitektin Viola Decker ein Bein – und plötzlich besteht ihre Welt nur noch aus Hindernissen. Zwar kümmert ihr Mann Adam sich rührend um sie; mit dem barrierefreien Umbau ihres abgelegenen alten Hauses scheint er es allerdings nicht eilig zu haben. Viola sitzt buchstäblich im Erdgeschoss fest, alleine mit einer wortkargen Pflegerin, von der sie sich ständig überwacht fühlt.
Und immer wieder verschwinden wichtige Dinge aus Violas Reichweite. Um nicht lange danach suchen zu müssen, stattet sie sie mit winzigen GPS-Trackern aus. Als Adams Verhalten sich zu verändern beginnt und er immer häufiger spät nach Hause kommt, beginnt sie heimlich, auch ihn zu tracken, und entdeckt schon bald beunruhigende Muster. Offensichtlich belügt er sie über seinen Tagesablauf – und nicht nur er. Warum? Mit jedem Tag und jeder Lüge wächst in Viola ein furchtbarer Verdacht …
Meine Meinung:
• Das Cover erinnert sehr an „Die Burg“ der Autorin. Ich denke, das ist auch so gewollt.
• Erzählt wird ausschließlich aus der Sicht von Viola. Insofern hat man als Leser:in auch keinen Wissensvorsprung, sondern erfährt Zusammenhänge in dem gleichen Tempo wie die Protagonistin. Jedoch gibt sie nicht jedes Wissen von Beginn an preis.
• Da es nur wenige Figuren gibt, die die Handlung tragen, glaubt man als Leser:in diese gut einschätzen zu können.
• Durch das räumlich begrenzte Umfeld, in dem die Story spielt, und die Konzentration auf die Erzählerin wird die Spannung getragen. Diese hält im Wesentlichen auch bis zum Ende an.
• Bei einem Thriller will man nicht spoilern, aber diese Stelle kann ich dennoch zitieren:
„… berühmt für ihre in Eigenregie gebrauten Teemischungen, die so grauenvoll schmecken, dass jede Erkältung allein aus Ekel die Flucht ergreift. ...“
• FAZIT: ein solider Thriller, eine spannend umgesetzte Grundidee – für mich jedoch nicht so gut wie „Die Burg“
• Verlag: Knaur
• Erscheinungsdatum: 02.02.2026
• Format: E-Book
• Seiten: 400
• Preis: EUR 20,99
Ich habe das E-Book im Rahmen einer Sonderaktion im Juli 2026 für EUR 9,99 erworben. Zum Inhalt verweise ich auf den Klappentext:
Gefangen im eigenen Haus: Bei einem Unfall verliert die junge Innenarchitektin Viola Decker ein Bein – und plötzlich besteht ihre Welt nur noch aus Hindernissen. Zwar kümmert ihr Mann Adam sich rührend um sie; mit dem barrierefreien Umbau ihres abgelegenen alten Hauses scheint er es allerdings nicht eilig zu haben. Viola sitzt buchstäblich im Erdgeschoss fest, alleine mit einer wortkargen Pflegerin, von der sie sich ständig überwacht fühlt.
Und immer wieder verschwinden wichtige Dinge aus Violas Reichweite. Um nicht lange danach suchen zu müssen, stattet sie sie mit winzigen GPS-Trackern aus. Als Adams Verhalten sich zu verändern beginnt und er immer häufiger spät nach Hause kommt, beginnt sie heimlich, auch ihn zu tracken, und entdeckt schon bald beunruhigende Muster. Offensichtlich belügt er sie über seinen Tagesablauf – und nicht nur er. Warum? Mit jedem Tag und jeder Lüge wächst in Viola ein furchtbarer Verdacht …
Meine Meinung:
• Das Cover erinnert sehr an „Die Burg“ der Autorin. Ich denke, das ist auch so gewollt.
• Erzählt wird ausschließlich aus der Sicht von Viola. Insofern hat man als Leser:in auch keinen Wissensvorsprung, sondern erfährt Zusammenhänge in dem gleichen Tempo wie die Protagonistin. Jedoch gibt sie nicht jedes Wissen von Beginn an preis.
• Da es nur wenige Figuren gibt, die die Handlung tragen, glaubt man als Leser:in diese gut einschätzen zu können.
• Durch das räumlich begrenzte Umfeld, in dem die Story spielt, und die Konzentration auf die Erzählerin wird die Spannung getragen. Diese hält im Wesentlichen auch bis zum Ende an.
• Bei einem Thriller will man nicht spoilern, aber diese Stelle kann ich dennoch zitieren:
„… berühmt für ihre in Eigenregie gebrauten Teemischungen, die so grauenvoll schmecken, dass jede Erkältung allein aus Ekel die Flucht ergreift. ...“
• FAZIT: ein solider Thriller, eine spannend umgesetzte Grundidee – für mich jedoch nicht so gut wie „Die Burg“
15 September 2026
Verhängnisvoller Champagner
• Autor*in: Tom Hillenbrand
• Verlag: Kiepenheuer & Witsch
• Erscheinungsdatum: 06.11.2025
• Format: Taschenbuch
• Seiten: 496
• Preis: EUR 14,00
Ich habe das Buch Ende vergangenen Jahres in einem Buchpaket von Crimethrill gewonnen, aber jetzt erst gelesen. Zum Inhalt verweise ich auf den Klappentext:
Seine Lehre hat der Luxemburger Koch Xavier Kieffer einst in der Champagne absolviert. Als er dort einen alten Freund besucht, der inzwischen ein Champagnerhaus leitet, wird er Zeuge eines schrecklichen Unfalls. Oder war es Mord?
Kieffer beginnt zu ermitteln und muss feststellen, dass sich hinter den luxuriösen Fassaden der großen Champagnerhäuser allerlei Geheimnisse verbergen...
Meine Meinung:
• Es ist ja bereits der 8. Band der Xavier Kieffer – Krimis, jedoch hat es keineswegs gestört, dass ich die Vorgängerbücher nicht kenne.
• Das Cover ist passend zum Titel gewählt, zeigt dennoch auch eine Konstanz zu der Reihe.
• Der angenehme Schreibstil hat mich von Beginn an mitten in die Szenerie gebracht. Die Bezeichnung „kulinarischer Krimi“ ist absolut passend, denn nicht nur der titel gebende Champagner wird reichlich genossen, auch gutes Essen kommt nicht zu kurz.
• Die wesentlichen Figuren sind nicht zu viele und bekommen daher auch alle ausreichend Entfaltungsspielraum.
• Hier werden der Krimi und die Kulinarik so gekonnt miteinander verwoben, dass ich fast bemüßigt bin zu sagen, die Kulinarik spielt die Hauptrolle. Ich habe viel über Champagner, Cremant und ähnliche Getränke gelernt. Und auch die beschriebenen Speisen haben mir immer wieder Appetit gemacht.
• Mir ist es schwer gefallen, mich für ein Zitat zu entscheiden. Schlußendlich ist es geworden:
„… Eine finnische Tradition. Kalsarikännit bedeutet in etwa: sich alleine zu Hause in Unterhosen betrinken. ...“ 😂
• FAZIT: Ich habe mich in mehrerer Hinsicht gut unterhalten gefühlt und wundere mich, dass ich nicht schon früher zu dieser Reihe gegriffen haben.
• Verlag: Kiepenheuer & Witsch
• Erscheinungsdatum: 06.11.2025
• Format: Taschenbuch
• Seiten: 496
• Preis: EUR 14,00
Ich habe das Buch Ende vergangenen Jahres in einem Buchpaket von Crimethrill gewonnen, aber jetzt erst gelesen. Zum Inhalt verweise ich auf den Klappentext:
Seine Lehre hat der Luxemburger Koch Xavier Kieffer einst in der Champagne absolviert. Als er dort einen alten Freund besucht, der inzwischen ein Champagnerhaus leitet, wird er Zeuge eines schrecklichen Unfalls. Oder war es Mord?
Kieffer beginnt zu ermitteln und muss feststellen, dass sich hinter den luxuriösen Fassaden der großen Champagnerhäuser allerlei Geheimnisse verbergen...
Meine Meinung:
• Es ist ja bereits der 8. Band der Xavier Kieffer – Krimis, jedoch hat es keineswegs gestört, dass ich die Vorgängerbücher nicht kenne.
• Das Cover ist passend zum Titel gewählt, zeigt dennoch auch eine Konstanz zu der Reihe.
• Der angenehme Schreibstil hat mich von Beginn an mitten in die Szenerie gebracht. Die Bezeichnung „kulinarischer Krimi“ ist absolut passend, denn nicht nur der titel gebende Champagner wird reichlich genossen, auch gutes Essen kommt nicht zu kurz.
• Die wesentlichen Figuren sind nicht zu viele und bekommen daher auch alle ausreichend Entfaltungsspielraum.
• Hier werden der Krimi und die Kulinarik so gekonnt miteinander verwoben, dass ich fast bemüßigt bin zu sagen, die Kulinarik spielt die Hauptrolle. Ich habe viel über Champagner, Cremant und ähnliche Getränke gelernt. Und auch die beschriebenen Speisen haben mir immer wieder Appetit gemacht.
• Mir ist es schwer gefallen, mich für ein Zitat zu entscheiden. Schlußendlich ist es geworden:
„… Eine finnische Tradition. Kalsarikännit bedeutet in etwa: sich alleine zu Hause in Unterhosen betrinken. ...“ 😂
• FAZIT: Ich habe mich in mehrerer Hinsicht gut unterhalten gefühlt und wundere mich, dass ich nicht schon früher zu dieser Reihe gegriffen haben.
13 September 2026
Der Briefladen, in dem die Zeit stillstand
• Autor*in: Baek Seungyeon
• Übersetzung: Sebastian Bring
• Verlag: Kiepenheuer & Witsch
• Erscheinungsdatum: 12.02.2026
• Format: E-Book
• Seiten: 368
• Preis: EUR 18,99
Ich habe das E-Book als Rezensionsexemplar über NetGalley erhalten; daher [WERBUNG]. Zum Inhalt verweise ich auf den Klappentext:
Ein Roman für alle, die schönes Briefpapier lieben und die nach Entschleunigung suchen.
In dem Briefladen, in dem die Zeit stillstand, umgeben von schönsten Dingen, lernt Hyoyeong nach einem schweren Schicksalsschlag, das Leben wieder zu spüren. Sie hört die Geschichten von Menschen, die ihre Hoffnungen, Ängste und Träume zu Papier bringen, und lernt dabei nicht nur neue Freund*innen kennen, sondern auch, wie man zu sich selbst zurückfindet.
Meine Meinung:
• Der erste Satz des Klappentextes fasst es sehr gut zusammen. Beim Lesen des Buches habe ich große Lust bekommen, eines meiner schönen, noch immer nicht benutzten Notizbücher zur Hand zu nehmen und drauf los zu schreiben.
• Das Cover gefällt mir sehr gut und spiegelt den Ort der Story passend wider.
• Ich empfand den Schreibstil anfangs etwas befremdlich. Je weiter ich im Buch voran kam, desto mehr hat mich die ruhige Erzählweise eingenommen. Es wird sehr viel beobachtend beschrieben, gibt jedoch kaum „Handlung“, die mir aber auch nicht gefehlt hat.
• Probleme hatte ich lediglich mit den vielen, mir doch sehr fremden Namen der Personen. Ich konnte mir bei manchen (außer den Hauptfiguren) nicht merken, wer sie waren. Im Namensregister am Anfang des Buches nachzuschlagen, war mir dann aber doch zu aufwendig beim E-Book.
• Es gab viele schön formulierte Stellen, die ich mir markiert habe. Folgende zwei davon möchte ich hier zitieren:
„… wie schwimmende Wasserpflanzen trieben diese Emotionen in ihrem Inneren …“
„… Jung und unschuldig zu sein, bedeutete, leicht Freude und Bestätigung in kleinen Dingen zu finden. ...“
• FAZIT: ein Roman, der bei Leser*innen Ruhe verbreitet, und eine Empfehlung für alle, die noch gern einem Stift zur Hand nehmen, um Gedanken oder Grüße zu Papier zu bringen
• Übersetzung: Sebastian Bring
• Verlag: Kiepenheuer & Witsch
• Erscheinungsdatum: 12.02.2026
• Format: E-Book
• Seiten: 368
• Preis: EUR 18,99
Ich habe das E-Book als Rezensionsexemplar über NetGalley erhalten; daher [WERBUNG]. Zum Inhalt verweise ich auf den Klappentext:
Ein Roman für alle, die schönes Briefpapier lieben und die nach Entschleunigung suchen.
In dem Briefladen, in dem die Zeit stillstand, umgeben von schönsten Dingen, lernt Hyoyeong nach einem schweren Schicksalsschlag, das Leben wieder zu spüren. Sie hört die Geschichten von Menschen, die ihre Hoffnungen, Ängste und Träume zu Papier bringen, und lernt dabei nicht nur neue Freund*innen kennen, sondern auch, wie man zu sich selbst zurückfindet.
Meine Meinung:
• Der erste Satz des Klappentextes fasst es sehr gut zusammen. Beim Lesen des Buches habe ich große Lust bekommen, eines meiner schönen, noch immer nicht benutzten Notizbücher zur Hand zu nehmen und drauf los zu schreiben.
• Das Cover gefällt mir sehr gut und spiegelt den Ort der Story passend wider.
• Ich empfand den Schreibstil anfangs etwas befremdlich. Je weiter ich im Buch voran kam, desto mehr hat mich die ruhige Erzählweise eingenommen. Es wird sehr viel beobachtend beschrieben, gibt jedoch kaum „Handlung“, die mir aber auch nicht gefehlt hat.
• Probleme hatte ich lediglich mit den vielen, mir doch sehr fremden Namen der Personen. Ich konnte mir bei manchen (außer den Hauptfiguren) nicht merken, wer sie waren. Im Namensregister am Anfang des Buches nachzuschlagen, war mir dann aber doch zu aufwendig beim E-Book.
• Es gab viele schön formulierte Stellen, die ich mir markiert habe. Folgende zwei davon möchte ich hier zitieren:
„… wie schwimmende Wasserpflanzen trieben diese Emotionen in ihrem Inneren …“
„… Jung und unschuldig zu sein, bedeutete, leicht Freude und Bestätigung in kleinen Dingen zu finden. ...“
• FAZIT: ein Roman, der bei Leser*innen Ruhe verbreitet, und eine Empfehlung für alle, die noch gern einem Stift zur Hand nehmen, um Gedanken oder Grüße zu Papier zu bringen
31 August 2026
Der Sommermonat August
... war lesetechnisch für mich mit 3 Büchern ein wenig unterdurchschnittlich.
"Tutto bene" von Laura Wagner wurde beim Bloggertreffen von DUMONT auf der LBM 2026 vorgestellt und hat gleich mein Interesse geweckt > meine Rezension findet Ihr HIER
"Verhängnisvoller Champagner" von Tom Hillenbrand stand schon länger im Regal und hat die Bezeichnung kulinarischer Krimi wirklich verdient - meine Rezension folgt
"Der Briefladen, in dem die Zeit still stand" von Baek Seungyeon ist ein wunderbarer, ruhiger Roman / diesen habe ich gelesen, da ich Anfang September zu einer Veranstaltung anlässlich des Folgebands "Der Briefladen, in dem ich Dich fand" gehe und der Ansicht war, ich sollte Band 1 kennen / auch hier folgt meine Rezension noch
"Tutto bene" von Laura Wagner wurde beim Bloggertreffen von DUMONT auf der LBM 2026 vorgestellt und hat gleich mein Interesse geweckt > meine Rezension findet Ihr HIER
"Verhängnisvoller Champagner" von Tom Hillenbrand stand schon länger im Regal und hat die Bezeichnung kulinarischer Krimi wirklich verdient - meine Rezension folgt
"Der Briefladen, in dem die Zeit still stand" von Baek Seungyeon ist ein wunderbarer, ruhiger Roman / diesen habe ich gelesen, da ich Anfang September zu einer Veranstaltung anlässlich des Folgebands "Der Briefladen, in dem ich Dich fand" gehe und der Ansicht war, ich sollte Band 1 kennen / auch hier folgt meine Rezension noch
05 August 2026
Tutto bene
• Autor*in: Laura Wagner
• Verlag: DUMONT
• Erscheinungsdatum: 14.07.2026
• Format: Hardcover
• Seiten: 288
• Preis: EUR 24,00
Ich habe das Buch vorab als Rezensionsexemplar über den Verlag erhalten; daher [WERBUNG]. Zum Inhalt verweise ich auf den Klappentext:
Mars, Snickers, Happy Cherries – wenn Emma die Späti-Regale aufstockt, sieht sie nur eins: Kalorien. Ihr Studium hat sie abgebrochen, genauso wie den Kontakt zu ihrem Vater, der vermutlich irgendwo auf einer Parkbank seinen letzten Rausch ausschläft. Und auch Emma steht kaum einen Abend ohne Müller-Thurgau durch, die Tasse unter dem Tresen hilft ihr beim Vergessen. Ist doch tutto bene, oder? Nicht. Aber dann ist da plötzlich Ingrid: fünfzehn, rotzfrech und seit Neuestem Schülerpraktikantin im Späti. Nicht nur Udo, der einzig für Schokolade und Energydrinks hinter seinem Gaming-Computer hervorkriecht, mag die neunmalkluge Teenagerin auf Anhieb. Auch Emma lässt Ingrid bald unbedacht in ihr Herz. Unbedacht, denn jetzt muss sie ihre Probleme wirklich angehen – und die steigern sich exponentiell, als sie den Matrosen, der eigentlich Leo heißt, kennenlernt. Er will das, was sie seit Jahren scheut: eine Beziehung, mit allem, was dazugehört. Doch Emma wagt ja noch nicht mal, sich ein Tattoo stechen zu lassen, wie soll sie sich da zu so etwas Großem committen? Sich jemandem auch nur einen Spaltbreit zu öffnen, ist schon schwer genug.
Meine Meinung:
• Das Cover hebt sich gut vom Mainstream ab. Es ist schlicht und trotzdem ein Hingucker. Fast hätte ich das lila Lesebändchen übersehen, welches prima zum Cover passt.
• Ich habe selten ein Buch mit so einem realistischen Erzählrhythmus gelesen. Ich war von Anfang an sofort mitten dabei und habe alles sehr bildlich vor mir gesehen.
• Die Figuren sind äußerst detailliert und lebensecht beschrieben. Sie sind durchweg unvollkommen, wissen das aber selbst. Ich mochte sie einfach alle.
• Ich gehe davon aus, dass die Autorin eine überaus gute Beobachtungsgabe hat. Darüber hinaus hat sie es auch verstanden, all diese Kleinigkeiten zu einer komplexen und unterhaltsamen Geschichte zu verweben.
• Die Originalität der Story speist sich hier aus der Normalität und hat mich gerade deshalb berührt.
• Folgende Stelle hat mir aus der Seele gesprochen:
„… Kleinkinder nicht mitgezählt. Dabei müsste man die aufgrund ihrer Lautstärke doppelt rechnen. ...“
• FAZIT: ein gelungener Debütroman über das Leben, die Liebe und die Freundschaft, der noch lange nachhallen wird – eine Leseempfehlung!
• Verlag: DUMONT
• Erscheinungsdatum: 14.07.2026
• Format: Hardcover
• Seiten: 288
• Preis: EUR 24,00
Ich habe das Buch vorab als Rezensionsexemplar über den Verlag erhalten; daher [WERBUNG]. Zum Inhalt verweise ich auf den Klappentext:
Mars, Snickers, Happy Cherries – wenn Emma die Späti-Regale aufstockt, sieht sie nur eins: Kalorien. Ihr Studium hat sie abgebrochen, genauso wie den Kontakt zu ihrem Vater, der vermutlich irgendwo auf einer Parkbank seinen letzten Rausch ausschläft. Und auch Emma steht kaum einen Abend ohne Müller-Thurgau durch, die Tasse unter dem Tresen hilft ihr beim Vergessen. Ist doch tutto bene, oder? Nicht. Aber dann ist da plötzlich Ingrid: fünfzehn, rotzfrech und seit Neuestem Schülerpraktikantin im Späti. Nicht nur Udo, der einzig für Schokolade und Energydrinks hinter seinem Gaming-Computer hervorkriecht, mag die neunmalkluge Teenagerin auf Anhieb. Auch Emma lässt Ingrid bald unbedacht in ihr Herz. Unbedacht, denn jetzt muss sie ihre Probleme wirklich angehen – und die steigern sich exponentiell, als sie den Matrosen, der eigentlich Leo heißt, kennenlernt. Er will das, was sie seit Jahren scheut: eine Beziehung, mit allem, was dazugehört. Doch Emma wagt ja noch nicht mal, sich ein Tattoo stechen zu lassen, wie soll sie sich da zu so etwas Großem committen? Sich jemandem auch nur einen Spaltbreit zu öffnen, ist schon schwer genug.
Meine Meinung:
• Das Cover hebt sich gut vom Mainstream ab. Es ist schlicht und trotzdem ein Hingucker. Fast hätte ich das lila Lesebändchen übersehen, welches prima zum Cover passt.
• Ich habe selten ein Buch mit so einem realistischen Erzählrhythmus gelesen. Ich war von Anfang an sofort mitten dabei und habe alles sehr bildlich vor mir gesehen.
• Die Figuren sind äußerst detailliert und lebensecht beschrieben. Sie sind durchweg unvollkommen, wissen das aber selbst. Ich mochte sie einfach alle.
• Ich gehe davon aus, dass die Autorin eine überaus gute Beobachtungsgabe hat. Darüber hinaus hat sie es auch verstanden, all diese Kleinigkeiten zu einer komplexen und unterhaltsamen Geschichte zu verweben.
• Die Originalität der Story speist sich hier aus der Normalität und hat mich gerade deshalb berührt.
• Folgende Stelle hat mir aus der Seele gesprochen:
„… Kleinkinder nicht mitgezählt. Dabei müsste man die aufgrund ihrer Lautstärke doppelt rechnen. ...“
• FAZIT: ein gelungener Debütroman über das Leben, die Liebe und die Freundschaft, der noch lange nachhallen wird – eine Leseempfehlung!
31 Juli 2026
Im Juli
... habe ich es trotz diverser Termine und anderer Aktivitäten endlich mal wieder geschafft, einige ausstehende Rezensionen zu schreiben.
Gelesen habe ich aber nur zwei Bücher, die ich auch bereits rezensiert habe:
"Der Hut des Präsidenten" von Antoine Laurain
und
"Keine Angst, Darling" von Vera Buck
Gelesen habe ich aber nur zwei Bücher, die ich auch bereits rezensiert habe:
"Der Hut des Präsidenten" von Antoine Laurain
und
"Keine Angst, Darling" von Vera Buck
27 Juli 2026
Keine Angst, Darling
• Autor*in: Vera Buck
• Verlag: Lübbe
• Erscheinungsdatum: 03.08.2026
• Format: E-Book
• Seiten: 446
• Preis: EUR 12,99
Ich habe das E-Book vorab als Rezensionsexemplar über NetGalley erhalten; daher [WERBUNG]. Zum Inhalt verweise ich auf den Klappentext:
In der Luxussiedlung Santa Familia in Florida hat Lea endlich, wonach sie sich immer gesehnt hat: ein sicheres Zuhause, eine Tochter, die sie über alles liebt, und einen Mann, der sie auf Händen trägt. Für ihr schillerndes Leben wird sie online von Millionen gefeiert - nur ihre Schwester Paula misstraut der makellosen Inszenierung. Als Lea plötzlich verstummt, reist Paula besorgt von Deutschland nach Florida. Doch in der Sancta Familia ist ihre Schwester nicht. Ihr Mann behauptet, sie sei in einem Retreat. Aber warum gibt es kein Lebenszeichen? Je tiefer Paula in die scheinbar heile Welt der Siedlung eindringt, desto sichtbarer werden die Risse: Strenge Regeln erfordern bedingungslosen Gehorsam. Und Frauen, die sich widersetzen, verschwinden ...
Meine Meinung:
• Beim Cover springen als erstes der Titel sowie der Name der Autorin ins Auge. Erst bei genauerem Betrachten ist mir die bildlich dargestellte Szene aufgefallen.
• Es hat ein wenig gedauert, bis ich mit dem Aufbau der Geschichte / der Erzählweise klar gekommen bin. Nach der Eingewöhnungsphase war ich aber gespannt, was noch so alles passiert.
• Die einzelnen Figuren gewinnen erst nach und nach an Kontur und waren anfangs für mich nicht nicht ganz greifbar.
• Mich hat die Story zu großen Teilen an den Film „Die Frauen von Stepford“ erinnert. Allerdings hat die Autorin es geschafft, mich durch recht unerwartete Wendungen „bei der Stange zu halten“.
• Ich hatte mir mehrere Stellen markiert, mich aber schlussendlich für folgendes Zitat entschieden:
„… Persönliche Erfahrung ersetzt manchmal eben jede Ausbildung. ...“
• FAZIT: ein Buch, welches ich trotz persönlicher Anlaufschwierigkeiten den Fans von psychologischen Thrillern empfehlen kann
• Verlag: Lübbe
• Erscheinungsdatum: 03.08.2026
• Format: E-Book
• Seiten: 446
• Preis: EUR 12,99
Ich habe das E-Book vorab als Rezensionsexemplar über NetGalley erhalten; daher [WERBUNG]. Zum Inhalt verweise ich auf den Klappentext:
In der Luxussiedlung Santa Familia in Florida hat Lea endlich, wonach sie sich immer gesehnt hat: ein sicheres Zuhause, eine Tochter, die sie über alles liebt, und einen Mann, der sie auf Händen trägt. Für ihr schillerndes Leben wird sie online von Millionen gefeiert - nur ihre Schwester Paula misstraut der makellosen Inszenierung. Als Lea plötzlich verstummt, reist Paula besorgt von Deutschland nach Florida. Doch in der Sancta Familia ist ihre Schwester nicht. Ihr Mann behauptet, sie sei in einem Retreat. Aber warum gibt es kein Lebenszeichen? Je tiefer Paula in die scheinbar heile Welt der Siedlung eindringt, desto sichtbarer werden die Risse: Strenge Regeln erfordern bedingungslosen Gehorsam. Und Frauen, die sich widersetzen, verschwinden ...
Meine Meinung:
• Beim Cover springen als erstes der Titel sowie der Name der Autorin ins Auge. Erst bei genauerem Betrachten ist mir die bildlich dargestellte Szene aufgefallen.
• Es hat ein wenig gedauert, bis ich mit dem Aufbau der Geschichte / der Erzählweise klar gekommen bin. Nach der Eingewöhnungsphase war ich aber gespannt, was noch so alles passiert.
• Die einzelnen Figuren gewinnen erst nach und nach an Kontur und waren anfangs für mich nicht nicht ganz greifbar.
• Mich hat die Story zu großen Teilen an den Film „Die Frauen von Stepford“ erinnert. Allerdings hat die Autorin es geschafft, mich durch recht unerwartete Wendungen „bei der Stange zu halten“.
• Ich hatte mir mehrere Stellen markiert, mich aber schlussendlich für folgendes Zitat entschieden:
„… Persönliche Erfahrung ersetzt manchmal eben jede Ausbildung. ...“
• FAZIT: ein Buch, welches ich trotz persönlicher Anlaufschwierigkeiten den Fans von psychologischen Thrillern empfehlen kann
23 Juli 2026
Der Hut des Präsidenten
• Autor*in: Antoine Laurain
• Übersetzung: Claudia Kalscheuer
• Verlag: Knaur
• Erscheinungsdatum: 2016
• Format: Taschenbuch
• Seiten: 240 • Preis ? – nur noch gebraucht zu erwerben
Ich habe das Buch 2023 im Buchjournal entdeckt und dann im Februar 2024 als preisreduziertes Mängelexemplar gekauft; aber erst jetzt im Rahmen von #12für2026 gelesen. Zum Inhalt verweise ich auf den Klappentext:
Es ist nicht einfach irgendein Hut, der dem schüchternen Buchhalter Daniel endlich das Selbstvertrauen gibt zu zeigen, was er wirklich kann: Die Kopfbedeckung aus schwarzem Filz hat zuvor das Haupt von François Mitterrand geziert. Und nicht nur auf Daniels Kopf entfaltet der Hut des Präsidenten seine ganz besondere Wirkung – er verleiht einer jungen Frau den Mut, ihren verheirateten Geliebten zu verlassen, und inspiriert einen blockierten Parfumeur zu einer einzigartigen Kreation. Ganz ohne Zauberkraft und mit typisch französischer Leichtigkeit erzählt, verändert der Hut das Leben seiner Träger. Und ein bisschen auch das der Leser.
Meine Meinung:
• Das Cover zeigt worum es geht: einen Hut und Paris bzw. Frankreich.
• Es ist mein zweites Buch dieses Autors und auch hier findet sich der poetische und definitv französische Schreibstil wieder, den ich bereits bei „Ein Tropfen vom Glück“ so gemocht habe.
• Die handelnden Figuren haben alle etwas an sich, das sie sehr realistisch erscheinen lässt.
• Es ist eines der Bücher, die den Leser erst nach und nach in ihren Bann ziehen. Dann aber lassen sie einen irgendwie zufrieden zurück.
• Es gibt viele kleine „Weisheiten“ im Buch, besonders gefallen hat mir:
„… Die wichtigen Ereignisse unseres Lebens sind immer die Folge einer Verkettung winziger Details. ...“
• FAZIT: ein charmanter, kleiner Roman
• Übersetzung: Claudia Kalscheuer
• Verlag: Knaur
• Erscheinungsdatum: 2016
• Format: Taschenbuch
• Seiten: 240 • Preis ? – nur noch gebraucht zu erwerben
Ich habe das Buch 2023 im Buchjournal entdeckt und dann im Februar 2024 als preisreduziertes Mängelexemplar gekauft; aber erst jetzt im Rahmen von #12für2026 gelesen. Zum Inhalt verweise ich auf den Klappentext:
Es ist nicht einfach irgendein Hut, der dem schüchternen Buchhalter Daniel endlich das Selbstvertrauen gibt zu zeigen, was er wirklich kann: Die Kopfbedeckung aus schwarzem Filz hat zuvor das Haupt von François Mitterrand geziert. Und nicht nur auf Daniels Kopf entfaltet der Hut des Präsidenten seine ganz besondere Wirkung – er verleiht einer jungen Frau den Mut, ihren verheirateten Geliebten zu verlassen, und inspiriert einen blockierten Parfumeur zu einer einzigartigen Kreation. Ganz ohne Zauberkraft und mit typisch französischer Leichtigkeit erzählt, verändert der Hut das Leben seiner Träger. Und ein bisschen auch das der Leser.
Meine Meinung:
• Das Cover zeigt worum es geht: einen Hut und Paris bzw. Frankreich.
• Es ist mein zweites Buch dieses Autors und auch hier findet sich der poetische und definitv französische Schreibstil wieder, den ich bereits bei „Ein Tropfen vom Glück“ so gemocht habe.
• Die handelnden Figuren haben alle etwas an sich, das sie sehr realistisch erscheinen lässt.
• Es ist eines der Bücher, die den Leser erst nach und nach in ihren Bann ziehen. Dann aber lassen sie einen irgendwie zufrieden zurück.
• Es gibt viele kleine „Weisheiten“ im Buch, besonders gefallen hat mir:
„… Die wichtigen Ereignisse unseres Lebens sind immer die Folge einer Verkettung winziger Details. ...“
• FAZIT: ein charmanter, kleiner Roman
18 Juli 2026
How to catch a (fake) cowboy
• Autor*in: Maren Vivien Haase
• Verlag: Blanvalet
• Erscheinungsdatum: 01.06.2026
• Format: E-Book
• Seiten: 384
• Preis: 14,99
Ich habe mir das E-Book kurz nach Erscheinen zum Promotionpreis von EUR 4,99 gekauft, da ich den Humor der Autorin sehr mag und mich die Lese-Schnipsel im Vorfeld neugierig gemacht haben. Zum Inhalt verweise ich auf den Klappentext:
Für die New Yorker Journalistin Riley lief es bisher schleppend im Job. Ihr nächster Artikel soll aber der Durchbruch werden: »Yeehaw is a state of mind – Warum wir alle Cowboys lieben«. Also ab nach Texas und sich einen waschechten Cowboy für ein Interview angeln. In einer Bar entdeckt sie Nate – charmant, heiß, Cowboyhut. Jackpot!
Doch zu früh gefreut: Denn Nate wollte nur zu einer Party – im Cowboy-Kostüm, versteht sich. Aber wie kann er der schlagfertigen Frau, die ihn anfleht, sie auf seine Ranch mitzunehmen, widerstehen? Ein paar Flunkereien, um Zeit mit ihr zu verbringen – was soll da schon schiefgehen?
Meine Meinung:
• Das Cover springt durch die Farbgebung sofort ins Auge und macht durch die Gestaltung auch deutlich, dass es sich um Romance handelt.
• Genau so, wie ich die Autorin auf einer Veranstaltung erlebt habe, ist auch ihr Schreibstil: lebendig, frech, mit viel Humor und ohne Probleme, sich auch mal selbst „auf die Schippe zu nehmen“.
• Sympathische Protagonisten, liebenswerte bis hin zu sehr skurrilen Nebenfiguren (und Tieren) machen die Besetzung aus.
• Und der Unterschied zwischen der Metropole New York und dem verschlafenen Städtchen Sundown Ridge spiegelt auch das Aufeinandertreffen der Großstadtreporterin mit den Dorfbewohnern wider.
• Abgesehen von der wirklich funkensprühenden Story zeigen die Kapitelüberschriften allein schon wozu die Autorin fähig ist – nämlich dafür zu sorgen, dass ich das Buch innerhalb von 24 Stunden ausgelesen habe.
• FAZIT: eine Leseempfehlung für alle Fans von Rom-Coms, die sich nicht vom Cowboy-Thema abschrecken lassen – es lohnt sich
• Verlag: Blanvalet
• Erscheinungsdatum: 01.06.2026
• Format: E-Book
• Seiten: 384
• Preis: 14,99
Ich habe mir das E-Book kurz nach Erscheinen zum Promotionpreis von EUR 4,99 gekauft, da ich den Humor der Autorin sehr mag und mich die Lese-Schnipsel im Vorfeld neugierig gemacht haben. Zum Inhalt verweise ich auf den Klappentext:
Für die New Yorker Journalistin Riley lief es bisher schleppend im Job. Ihr nächster Artikel soll aber der Durchbruch werden: »Yeehaw is a state of mind – Warum wir alle Cowboys lieben«. Also ab nach Texas und sich einen waschechten Cowboy für ein Interview angeln. In einer Bar entdeckt sie Nate – charmant, heiß, Cowboyhut. Jackpot!
Doch zu früh gefreut: Denn Nate wollte nur zu einer Party – im Cowboy-Kostüm, versteht sich. Aber wie kann er der schlagfertigen Frau, die ihn anfleht, sie auf seine Ranch mitzunehmen, widerstehen? Ein paar Flunkereien, um Zeit mit ihr zu verbringen – was soll da schon schiefgehen?
Meine Meinung:
• Das Cover springt durch die Farbgebung sofort ins Auge und macht durch die Gestaltung auch deutlich, dass es sich um Romance handelt.
• Genau so, wie ich die Autorin auf einer Veranstaltung erlebt habe, ist auch ihr Schreibstil: lebendig, frech, mit viel Humor und ohne Probleme, sich auch mal selbst „auf die Schippe zu nehmen“.
• Sympathische Protagonisten, liebenswerte bis hin zu sehr skurrilen Nebenfiguren (und Tieren) machen die Besetzung aus.
• Und der Unterschied zwischen der Metropole New York und dem verschlafenen Städtchen Sundown Ridge spiegelt auch das Aufeinandertreffen der Großstadtreporterin mit den Dorfbewohnern wider.
• Abgesehen von der wirklich funkensprühenden Story zeigen die Kapitelüberschriften allein schon wozu die Autorin fähig ist – nämlich dafür zu sorgen, dass ich das Buch innerhalb von 24 Stunden ausgelesen habe.
• FAZIT: eine Leseempfehlung für alle Fans von Rom-Coms, die sich nicht vom Cowboy-Thema abschrecken lassen – es lohnt sich
14 Juli 2026
Die Familie sehen und sterben
• Autor*in: Toni Rivera
• Verlag: Galiani Berlin
• Erscheinungsdatum: 12.03.2026
• Format: Paperback
• Seiten: 288
• Preis: EUR 17,00
Ich habe das Buch als Rezensionsexemplar über den Verlag erhalten; daher [WERBUNG]. Zum Inhalt verweise ich auf den Klappentext:
Zwei Unfalltote, bei denen etwas nicht stimmt. Ein mächtiger Bruder, der undurchsichtige Geschäfte betreibt. Eine ehrgeizige Assistentin, die ihn einschüchtert. Und ein ungesühntes Verbrechen, das noch immer nach Rache verlangt. – Willkommen in der Welt von Capitano Rossi! Willkommen am Fuße des Monte Brè!
Als seine Assistentin, Ispettrice Gemma Crivelli, ihm den Polizeicode für »Mord« gleich zweimal simst, glaubt Capitano Enzo Rossi zuerst, sie habe sich vertippt. Die Zeiten, in denen es im Tessiner Süden etwas zu ermitteln gab, liegen lange zurück. Doch Crivelli hat recht: Zwei unklare Todesfälle innerhalb weniger Stunden! Rossi beginnt zu ermitteln, zugegeben etwas eingerostet und mit einem ausgeprägten Hang zur Improvisation. Als die erste echte Spur auftaucht, verschlägt es ihm den Atem: Seine eigene Familie scheint in die Fälle involviert zu sein. Für Rossi beginnt ein gefährliches Spiel um Loyalität, Verrat und Familienbande …
Meine Meinung:
• Das Cover ist recht schlicht gehalten und erinnert durch den cremeweißen Hintergrund ein wenig an die Aufmachung der Diogenes-Bücher. In der vorderen Innenklappe ist ein Plan von Lugano und den umliegenden Handlungsorten eingezeichnet; diesen habe ich jedoch nicht benötigt.
• Der Schreibstil hat mir anfangs Probleme bereitet. Ich bin daher mit dem Buch und seinen Protagonisten einfach nicht warm geworden.
• Die Story wird aus der Sicht des Enzo Rossi erzählt. Hierbei wechseln sich Handlung und Gedankengänge unregelmäßig ab, was bei Leser:innen m.E. viel Konzentration erfordert.
• Erst im letzten Drittel nahm die Geschichte für mich Fahrt auf und fand zu guter Letzt ein sehr überraschendes Ende.
• FAZIT: eine neue Krimireihe, die etwas „anders“ ist und sicher ihre Fans finden wird – auch wenn ich nicht dazu gehöre
• Verlag: Galiani Berlin
• Erscheinungsdatum: 12.03.2026
• Format: Paperback
• Seiten: 288
• Preis: EUR 17,00
Ich habe das Buch als Rezensionsexemplar über den Verlag erhalten; daher [WERBUNG]. Zum Inhalt verweise ich auf den Klappentext:
Zwei Unfalltote, bei denen etwas nicht stimmt. Ein mächtiger Bruder, der undurchsichtige Geschäfte betreibt. Eine ehrgeizige Assistentin, die ihn einschüchtert. Und ein ungesühntes Verbrechen, das noch immer nach Rache verlangt. – Willkommen in der Welt von Capitano Rossi! Willkommen am Fuße des Monte Brè!
Als seine Assistentin, Ispettrice Gemma Crivelli, ihm den Polizeicode für »Mord« gleich zweimal simst, glaubt Capitano Enzo Rossi zuerst, sie habe sich vertippt. Die Zeiten, in denen es im Tessiner Süden etwas zu ermitteln gab, liegen lange zurück. Doch Crivelli hat recht: Zwei unklare Todesfälle innerhalb weniger Stunden! Rossi beginnt zu ermitteln, zugegeben etwas eingerostet und mit einem ausgeprägten Hang zur Improvisation. Als die erste echte Spur auftaucht, verschlägt es ihm den Atem: Seine eigene Familie scheint in die Fälle involviert zu sein. Für Rossi beginnt ein gefährliches Spiel um Loyalität, Verrat und Familienbande …
Meine Meinung:
• Das Cover ist recht schlicht gehalten und erinnert durch den cremeweißen Hintergrund ein wenig an die Aufmachung der Diogenes-Bücher. In der vorderen Innenklappe ist ein Plan von Lugano und den umliegenden Handlungsorten eingezeichnet; diesen habe ich jedoch nicht benötigt.
• Der Schreibstil hat mir anfangs Probleme bereitet. Ich bin daher mit dem Buch und seinen Protagonisten einfach nicht warm geworden.
• Die Story wird aus der Sicht des Enzo Rossi erzählt. Hierbei wechseln sich Handlung und Gedankengänge unregelmäßig ab, was bei Leser:innen m.E. viel Konzentration erfordert.
• Erst im letzten Drittel nahm die Geschichte für mich Fahrt auf und fand zu guter Letzt ein sehr überraschendes Ende.
• FAZIT: eine neue Krimireihe, die etwas „anders“ ist und sicher ihre Fans finden wird – auch wenn ich nicht dazu gehöre
01 Juli 2026
Im doch SEHR warmen Juni
... habe ich es trotzdem geschafft, vier Bücher zu beenden:
"Code Null - Dieses Spiel kennt keine Regeln" von Florian Schwiecker - hat mir wirklich gut gefallen - meine Rezension findet Ihr HIER
"Cruel Noblesse - Elixier der Täuschung" von Greta Milán - war der lang erwartete Band 2 und ich habe ihn wieder quasi "eingeatmet" - hier geht es zu meiner Rezension
"Die Familie sehen und sterben" von Toni Rivera - hat sich für mich doch ein wenig zäh gelesen, lediglich im letzten Viertel kam ein wenig Schwung auf - meine Rezension folgt demnächst
"How to catch a (fake) Cowboy" vom Maren Vivien Haase - war sehr amüsant - auch hier kommt noch eine Rezension
"Code Null - Dieses Spiel kennt keine Regeln" von Florian Schwiecker - hat mir wirklich gut gefallen - meine Rezension findet Ihr HIER
"Cruel Noblesse - Elixier der Täuschung" von Greta Milán - war der lang erwartete Band 2 und ich habe ihn wieder quasi "eingeatmet" - hier geht es zu meiner Rezension
"Die Familie sehen und sterben" von Toni Rivera - hat sich für mich doch ein wenig zäh gelesen, lediglich im letzten Viertel kam ein wenig Schwung auf - meine Rezension folgt demnächst
"How to catch a (fake) Cowboy" vom Maren Vivien Haase - war sehr amüsant - auch hier kommt noch eine Rezension
29 Juni 2026
Cruel Noblesse - Elixier der Täuschung
• Autor*in: Greta Milán
• Verlag: Penguin
• Erscheinungsdatum: 17.06.2026
• Format: Paperback
• Seiten: 608
• Preis: EUR 17,00
Ich habe das Buch vorab als Rezensionsexemplar über das Bloggerportal von Penguin erhalten; daher [WERBUNG]. Zum Inhalt verweise ich auf den Klappentext:
Kronprinzessin Scarlett de Roquefort hasst es nicht nur, im Mittelpunkt zu stehen, sie verabscheut auch ihr Erbe als todbringende Nekromantin. Als ihre Eltern von ihr verlangen, vor der gesamten Pariser Aristokratie ihre Macht zu demonstrieren, wendet sie sich an Damien de Lancrais. Der charmante, freiheitsliebende Illusionsmagier ist ein Meister der Täuschung und hat eigentlich kein Interesse daran, der Prinzessin zu helfen. Zumindest nicht ohne Gegenleistung. Schnell merkt er, dass er nicht als einziger sein wahres Gesicht verbirgt. Auch Scarlett trägt ständig eine Maske – und sie durchschaut Damien wie niemand sonst. Als im Palais Royal ein Wettstreit um Scarletts Hand ausgerufen wird, ist für aufkeimende Gefühle kein Platz mehr. Es sei denn, Damien meldet sich als Heiratskandidat …
Meine Meinung:
• Optisch steht das Buch dem ersten Band in nichts nach. Ich freue mich schon darauf, die gesamte Trilogie im Bücherregal stehen zu haben.
• Obwohl zwischen den beiden Bänden knapp ein Vierteljahr lag, in dem ich natürlich andere Bücher gelesen habe, bin ich ganz leicht wieder in die Welt der Pariser Aristokratie eingetaucht. Hilfreich war es dafür auch, dass der Prolog genau am Ende von Buch 1 beginnt.
• Mit den verschiedenen Magierfamilien bzw. ihren Mitgliedern war ich jetzt so vertraut, dass ich kaum noch den Stammbaum am Anfang des Buches nutzen musste.
• Dieser Teil der Geschichte lebt u.a. von der inneren Zerrissenheit der beiden Protagonisten, die eine vorhandene Anziehungskraft immer wieder torpediert.
• Damien und Scarlett sind mir schnell ans Herz gewachsen und ich wollte das Buch kaum aus der Hand legen.
• Hier kommen beide Hauptfiguren aus der Magierwelt und wissen über die dunklen Machenschaften Bescheid, was es für sie aber nicht leichter macht, denn sie kennen nicht alle Geheimnisse.
• FAZIT: bravouröse Fortsetzung, die Lust macht auf Teil 3
• Verlag: Penguin
• Erscheinungsdatum: 17.06.2026
• Format: Paperback
• Seiten: 608
• Preis: EUR 17,00
Ich habe das Buch vorab als Rezensionsexemplar über das Bloggerportal von Penguin erhalten; daher [WERBUNG]. Zum Inhalt verweise ich auf den Klappentext:
Kronprinzessin Scarlett de Roquefort hasst es nicht nur, im Mittelpunkt zu stehen, sie verabscheut auch ihr Erbe als todbringende Nekromantin. Als ihre Eltern von ihr verlangen, vor der gesamten Pariser Aristokratie ihre Macht zu demonstrieren, wendet sie sich an Damien de Lancrais. Der charmante, freiheitsliebende Illusionsmagier ist ein Meister der Täuschung und hat eigentlich kein Interesse daran, der Prinzessin zu helfen. Zumindest nicht ohne Gegenleistung. Schnell merkt er, dass er nicht als einziger sein wahres Gesicht verbirgt. Auch Scarlett trägt ständig eine Maske – und sie durchschaut Damien wie niemand sonst. Als im Palais Royal ein Wettstreit um Scarletts Hand ausgerufen wird, ist für aufkeimende Gefühle kein Platz mehr. Es sei denn, Damien meldet sich als Heiratskandidat …
Meine Meinung:
• Optisch steht das Buch dem ersten Band in nichts nach. Ich freue mich schon darauf, die gesamte Trilogie im Bücherregal stehen zu haben.
• Obwohl zwischen den beiden Bänden knapp ein Vierteljahr lag, in dem ich natürlich andere Bücher gelesen habe, bin ich ganz leicht wieder in die Welt der Pariser Aristokratie eingetaucht. Hilfreich war es dafür auch, dass der Prolog genau am Ende von Buch 1 beginnt.
• Mit den verschiedenen Magierfamilien bzw. ihren Mitgliedern war ich jetzt so vertraut, dass ich kaum noch den Stammbaum am Anfang des Buches nutzen musste.
• Dieser Teil der Geschichte lebt u.a. von der inneren Zerrissenheit der beiden Protagonisten, die eine vorhandene Anziehungskraft immer wieder torpediert.
• Damien und Scarlett sind mir schnell ans Herz gewachsen und ich wollte das Buch kaum aus der Hand legen.
• Hier kommen beide Hauptfiguren aus der Magierwelt und wissen über die dunklen Machenschaften Bescheid, was es für sie aber nicht leichter macht, denn sie kennen nicht alle Geheimnisse.
• FAZIT: bravouröse Fortsetzung, die Lust macht auf Teil 3
27 Juni 2026
Code Null - Dieses Spiel kennt keine Regeln
• Autor*in: Florian Schwiecker
• Verlag: Knaur
• Erscheinungsdatum: 01.06.2026
• Format: Taschenbuch
• Seiten: 448
• Preis: EUR 12,99
Ich habe das Buch vorab als Rezensionsexemplar über Vorablesen erhalten; daher [WERBUNG]. Zum Inhalt verweise ich auf den Klappentext:
Cyberterroristen vs. künstliche Intelligenz in einem Spiel, das keine Regeln kennt!
Um exakt 16:05 an einem Sonntagnachmittag fallen in Berlin für wenige Sekunden flächendeckend die Navigationssysteme aus. Kaum jemand nimmt Notiz davon. Doch im Hintergrund stehen die Alarmzeichen auf Rot: »Timeout«, eine Gruppe von Cyberterroristen, erpresst die EU. Sie haben sich Kontrolle über das Galileo-Satellitensystem verschafft. Größere Ausfälle hätten für den Flugbetrieb oder die Börse katastrophale Folgen, von sensibler militärischer Infrastruktur ganz zu schweigen.
Die Ermittler stellen schnell fest, dass der Cyber-Angriff auf die Systeme so massiv und komplex ist, dass sie ihn nicht abwehren können. Sie haben nur eine Chance: eine Künstliche Intelligenz auf »Timeout« anzusetzen.
KIM ist ein KI-Prototyp, der schneller und kreativer Probleme lösen kann, als es einem Menschen je möglich wäre. KIM soll den Angriff von »Timeout« stoppen. Doch was, wenn KIM nicht nur Probleme löst, sondern neue erschafft? Und was, wenn der Kopf hinter KIM – Charlie, eine junge Programmiererin und Hackerin – selbst zum Ziel der Terroristen wird?
Meine Meinung:
• Das Cover springt durch die Farbgestaltung sofort ins Auge.
• Der sehr realistische Schreibstil und die verhältnismäßig kurzen Kapitel haben es leicht gemacht, der Story zu folgen. Hinzu kommt, dass der Autor eine gute Berlin-Kenntnis hat (wie ich schon in anderen seiner Bücher feststellen konnte). Ich mag es sehr, wenn ich die Handlungsorte eines Buches kenne. Das hilft mir besser, alles vor meinem inneren Auge zu sehen.
• Die Protagonisten haben ihre Fehler und Unzulänglichkeiten, waren mir jedoch durchweg sympathisch.
• Die Möglichkeiten und auch Bedrohungen durch KI werden sehr überzeugend dargestellt. Dies zusammen mit dem Touch von Agenten-Stories machen die Spannung und Faszination der Geschichte aus.
• FAZIT: ein rasanter, realistischer Thriller, den es sich zu lesen lohnt
• Verlag: Knaur
• Erscheinungsdatum: 01.06.2026
• Format: Taschenbuch
• Seiten: 448
• Preis: EUR 12,99
Ich habe das Buch vorab als Rezensionsexemplar über Vorablesen erhalten; daher [WERBUNG]. Zum Inhalt verweise ich auf den Klappentext:
Cyberterroristen vs. künstliche Intelligenz in einem Spiel, das keine Regeln kennt!
Um exakt 16:05 an einem Sonntagnachmittag fallen in Berlin für wenige Sekunden flächendeckend die Navigationssysteme aus. Kaum jemand nimmt Notiz davon. Doch im Hintergrund stehen die Alarmzeichen auf Rot: »Timeout«, eine Gruppe von Cyberterroristen, erpresst die EU. Sie haben sich Kontrolle über das Galileo-Satellitensystem verschafft. Größere Ausfälle hätten für den Flugbetrieb oder die Börse katastrophale Folgen, von sensibler militärischer Infrastruktur ganz zu schweigen.
Die Ermittler stellen schnell fest, dass der Cyber-Angriff auf die Systeme so massiv und komplex ist, dass sie ihn nicht abwehren können. Sie haben nur eine Chance: eine Künstliche Intelligenz auf »Timeout« anzusetzen.
KIM ist ein KI-Prototyp, der schneller und kreativer Probleme lösen kann, als es einem Menschen je möglich wäre. KIM soll den Angriff von »Timeout« stoppen. Doch was, wenn KIM nicht nur Probleme löst, sondern neue erschafft? Und was, wenn der Kopf hinter KIM – Charlie, eine junge Programmiererin und Hackerin – selbst zum Ziel der Terroristen wird?
Meine Meinung:
• Das Cover springt durch die Farbgestaltung sofort ins Auge.
• Der sehr realistische Schreibstil und die verhältnismäßig kurzen Kapitel haben es leicht gemacht, der Story zu folgen. Hinzu kommt, dass der Autor eine gute Berlin-Kenntnis hat (wie ich schon in anderen seiner Bücher feststellen konnte). Ich mag es sehr, wenn ich die Handlungsorte eines Buches kenne. Das hilft mir besser, alles vor meinem inneren Auge zu sehen.
• Die Protagonisten haben ihre Fehler und Unzulänglichkeiten, waren mir jedoch durchweg sympathisch.
• Die Möglichkeiten und auch Bedrohungen durch KI werden sehr überzeugend dargestellt. Dies zusammen mit dem Touch von Agenten-Stories machen die Spannung und Faszination der Geschichte aus.
• FAZIT: ein rasanter, realistischer Thriller, den es sich zu lesen lohnt
31 Mai 2026
Mein Rückblick auf den Lesemonat Mai
Im Mai wurde das Wetter besser, also wieder mehr Golf gespielt, so dass es "nur" drei Bücher geworden sind:
"Cruel Noblesse" von Greta Milán hat mir gut gefallen und ich warte nun auf Band 2, der Mitte Juni erscheint - meine Rezension
"Die Sekunde zwischen Dir und mir" von Emma Steele hatte ich 2023 im Buchjournal entdeckt, mir dann Anfang 2024 als Mängel-Exemplar gekauft und jetzt im Rahmen von #12für2026 gelesen - nach rund 70 Seiten habe ich über Abbruch nachgedacht, es gab für mich zu viele verschiedene Zeitebenen mit unterschiedlichen Erzählern - ich habe dann doch immer wieder weitergelesen, da ich hinter das Geheimnis kommen wollte - im Endeffekt hat es mich dann nicht überzeugt
"Spanish Love Deception" von Elena Armas lag auch lange auf meinem SuB - die Story hat mich gut unterhalten und ich freue mich, dass ein weiteres Buch dieser Autorin im Regal auf mich wartet - meine Rezension
"Die Sekunde zwischen Dir und mir" von Emma Steele hatte ich 2023 im Buchjournal entdeckt, mir dann Anfang 2024 als Mängel-Exemplar gekauft und jetzt im Rahmen von #12für2026 gelesen - nach rund 70 Seiten habe ich über Abbruch nachgedacht, es gab für mich zu viele verschiedene Zeitebenen mit unterschiedlichen Erzählern - ich habe dann doch immer wieder weitergelesen, da ich hinter das Geheimnis kommen wollte - im Endeffekt hat es mich dann nicht überzeugt
"Spanish Love Deception" von Elena Armas lag auch lange auf meinem SuB - die Story hat mich gut unterhalten und ich freue mich, dass ein weiteres Buch dieser Autorin im Regal auf mich wartet - meine Rezension
27 Mai 2026
Spanish Love Deception
• Autor*in: Elena Armas
• Übersetzung: Vanessa Lamatsch
• Verlag: everlove
• Erscheinungsdatum: 13.10.2022
• Format: Klappenbroschur
• Seiten: 544
• Preis: EUR 16,00
Ich habe das Buch Anfang 2023 über ein Gewinnspiel des Verlags erhalten. Zum Inhalt verweise ich auf den Klappentext:
Catalina Martín braucht dringend ein Date für die Hochzeit ihrer Schwester in Spanien. Vor allem, weil ihre gesamte spanische Großfamilie endlich ihren amerikanischen Freund kennenlernen will – der allerdings nicht existiert. Lina hat nur vier Wochen, um jemanden zu finden, der mit ihr von New York nach Spanien reist, um ihre Familie davon zu überzeugen, dass es die große Liebe ist. Als sich ausgerechnet ihr Arbeitskollege Aaron dazu bereiterklärt, ihr zu helfen, würde sie am liebsten sofort ablehnen. Kein anderer Mann hat sie so oft auf die Palme gebracht! Aber die Hochzeit rückt näher, und Aaron ist ihre beste (und einzige) Option. In Spanien muss Lina feststellen: Nicht nur als Fake-Boyfriend kann Aaron wirklich charmant sein …
Meine Meinung:
• Der lockere Schreibstil und die originelle Einstiegsszene haben es mir leicht gemacht, nur so durch die Seiten zu fliegen.
• Gerade die weibliche Hauptfigur habe ich mit all ihren Unsicherheiten, Zweifeln und manchmal tolpatschigem Benehmen sofort ins Herz geschlossen. Sie macht sich das Leben zeitweilig selbst unnötig schwer.
• Natürlich ist bei einer Lovestory das Ende in fast allen Fällen von vornherein klar. Doch wie heißt es so schön: „Der Weg ist das Ziel“. Genau diesen Weg, der über Spanien führt, hat die Autorin zauberhaft beschrieben.
• Mein Lieblingszitat hat selbstredend einen Bezug zu Spanien:
„Aber im Land des Weins konnte man nicht zu Abend essen, ohne wenigstens eine Flasche zu bestellen.“
• FAZIT: eine gelungene Rom-Com, die Spaß macht
• Übersetzung: Vanessa Lamatsch
• Verlag: everlove
• Erscheinungsdatum: 13.10.2022
• Format: Klappenbroschur
• Seiten: 544
• Preis: EUR 16,00
Ich habe das Buch Anfang 2023 über ein Gewinnspiel des Verlags erhalten. Zum Inhalt verweise ich auf den Klappentext:
Catalina Martín braucht dringend ein Date für die Hochzeit ihrer Schwester in Spanien. Vor allem, weil ihre gesamte spanische Großfamilie endlich ihren amerikanischen Freund kennenlernen will – der allerdings nicht existiert. Lina hat nur vier Wochen, um jemanden zu finden, der mit ihr von New York nach Spanien reist, um ihre Familie davon zu überzeugen, dass es die große Liebe ist. Als sich ausgerechnet ihr Arbeitskollege Aaron dazu bereiterklärt, ihr zu helfen, würde sie am liebsten sofort ablehnen. Kein anderer Mann hat sie so oft auf die Palme gebracht! Aber die Hochzeit rückt näher, und Aaron ist ihre beste (und einzige) Option. In Spanien muss Lina feststellen: Nicht nur als Fake-Boyfriend kann Aaron wirklich charmant sein …
Meine Meinung:
• Der lockere Schreibstil und die originelle Einstiegsszene haben es mir leicht gemacht, nur so durch die Seiten zu fliegen.
• Gerade die weibliche Hauptfigur habe ich mit all ihren Unsicherheiten, Zweifeln und manchmal tolpatschigem Benehmen sofort ins Herz geschlossen. Sie macht sich das Leben zeitweilig selbst unnötig schwer.
• Natürlich ist bei einer Lovestory das Ende in fast allen Fällen von vornherein klar. Doch wie heißt es so schön: „Der Weg ist das Ziel“. Genau diesen Weg, der über Spanien führt, hat die Autorin zauberhaft beschrieben.
• Mein Lieblingszitat hat selbstredend einen Bezug zu Spanien:
„Aber im Land des Weins konnte man nicht zu Abend essen, ohne wenigstens eine Flasche zu bestellen.“
• FAZIT: eine gelungene Rom-Com, die Spaß macht
14 Mai 2026
Cruel Noblesse - Melodie der Rache
• Autor*in: Greta Milán
• Verlag: Penguin
• Erscheinungsdatum: 25.03.2026
• Format: Paperback
• Seiten: 576
• Preis: EUR 17,00
Ich habe das Buch als Rezensionsexemplar über das Bloggerportal von Penguin erhalten; daher [WERBUNG]. Zum Inhalt verweise ich auf den Klappentext:
Blaues Blut, grenzenloser Einfluss. Die Pariser Aristokratie ist reich, tugendhaft, traditionsbewusst – und eine Lüge. Denn niemand weiß, dass der Adel aus magiebegabten Familien besteht und sich hinter der elitären Fassade eine grausame Welt verbirgt. Wenn es nach Caspian de Morreau geht, sollen sie alle sterben. Er ist im Exil aufgewachsen, nachdem er als Kind seine Familie bei einem Großbrand verloren hat. Dieses furchtbare Unglück war allerdings kein Unfall, sondern ein Anschlag. Verübt von Magiern. Nach all den Jahren will Caspian endlich Vergeltung üben. Sein Plan ist perfekt. Doch er hat nicht mit Arianne gerechnet. Die schlagfertige Chansonsängerin zieht ihn in einen Bann, dem er sich nicht entziehen kann. Dabei sollte er sie doch eigentlich hassen …
Meine Meinung:
• Das Buch ist ein optischer Leckerbissen: ein dezent geheimnisvolles Cover, dessen Muster sich sowohl auf der Rückseite, als auch den Innenklappen und dem Buchschnitt fortsetzt.
• Wie ich es aus dem Genre schon kenne, werden die Kapitel wechselnd aus der Sicht der beiden Protagonisten erzählt. Das gefällt mir gut.
• Definitiv hilfreich war es, dass am Anfang des Buches eine Art Stammbaum / Hierarchie der verschiedenen Magierfamilien abgedruckt ist. Hierauf musste ich doch von Zeit zu Zeit zurückgreifen.
• Die langsame Annäherung von Caspian und Arianne wurde überzeugend aufgebaut; wenngleich es für mich weniger spicy Szenen hätten sein dürfen.
• Auch die Nebencharaktere sind abwechslungsreich dargestellt und wecken Interesse.
• Der flüssig zu lesende Schreibstil und die interessante Phantasiewelt mit Anklängen an wirkliches Paris (Montmartre sowie Mode und Klatsch) haben mich das Buch innerhalb von zwei Tagen auslesen lassen.
• FAZIT: gelungener Auftakt einer Romantasy-Trilogie, auf deren Fortsetzung ich nun warte
• Verlag: Penguin
• Erscheinungsdatum: 25.03.2026
• Format: Paperback
• Seiten: 576
• Preis: EUR 17,00
Ich habe das Buch als Rezensionsexemplar über das Bloggerportal von Penguin erhalten; daher [WERBUNG]. Zum Inhalt verweise ich auf den Klappentext:
Blaues Blut, grenzenloser Einfluss. Die Pariser Aristokratie ist reich, tugendhaft, traditionsbewusst – und eine Lüge. Denn niemand weiß, dass der Adel aus magiebegabten Familien besteht und sich hinter der elitären Fassade eine grausame Welt verbirgt. Wenn es nach Caspian de Morreau geht, sollen sie alle sterben. Er ist im Exil aufgewachsen, nachdem er als Kind seine Familie bei einem Großbrand verloren hat. Dieses furchtbare Unglück war allerdings kein Unfall, sondern ein Anschlag. Verübt von Magiern. Nach all den Jahren will Caspian endlich Vergeltung üben. Sein Plan ist perfekt. Doch er hat nicht mit Arianne gerechnet. Die schlagfertige Chansonsängerin zieht ihn in einen Bann, dem er sich nicht entziehen kann. Dabei sollte er sie doch eigentlich hassen …
Meine Meinung:
• Das Buch ist ein optischer Leckerbissen: ein dezent geheimnisvolles Cover, dessen Muster sich sowohl auf der Rückseite, als auch den Innenklappen und dem Buchschnitt fortsetzt.
• Wie ich es aus dem Genre schon kenne, werden die Kapitel wechselnd aus der Sicht der beiden Protagonisten erzählt. Das gefällt mir gut.
• Definitiv hilfreich war es, dass am Anfang des Buches eine Art Stammbaum / Hierarchie der verschiedenen Magierfamilien abgedruckt ist. Hierauf musste ich doch von Zeit zu Zeit zurückgreifen.
• Die langsame Annäherung von Caspian und Arianne wurde überzeugend aufgebaut; wenngleich es für mich weniger spicy Szenen hätten sein dürfen.
• Auch die Nebencharaktere sind abwechslungsreich dargestellt und wecken Interesse.
• Der flüssig zu lesende Schreibstil und die interessante Phantasiewelt mit Anklängen an wirkliches Paris (Montmartre sowie Mode und Klatsch) haben mich das Buch innerhalb von zwei Tagen auslesen lassen.
• FAZIT: gelungener Auftakt einer Romantasy-Trilogie, auf deren Fortsetzung ich nun warte
05 Mai 2026
Mord und Mozartkugel
• Autor*in: diverse
• Verlag: Gmeiner
• Erscheinungsdatum: 11.03.2026
• Format: Taschenbuch
• Seiten: 336
• Preis: EUR 14,50
Ich habe das Buch als Rezensionsexemplar vom Verlag erhalten; daher [WERBUNG]. Zum Inhalt verweise ich auf den Klappentext:
Die Festspielstadt Salzburg fasziniert: Wolfgang Amadeus Mozart, barocke Herrlichkeit, Weltkulturerbe - Millionen Gäste aus aller Welt lassen sich jedes Jahr begeistern. Doch hat dieses glanzvolle Ambiente auch dunkle Seiten? Findet man Mysteriöses oder kommt gar Unerlaubtes ans Licht, wenn man nur gründlich sucht? 20 namhafte Autorinnen und Autoren des SYNDIKATS haben sich aufgemacht, um im Vorfeld des Festivals CRIMINALE Abgründiges zu erforschen. Das Ergebnis sind 20 kriminell spannende Geschichten aus Stadt und Land Salzburg.
Meine Meinung:
• Dieses Buch enthält 20 Krimis, die ausschließlich in und um Salzburg spielen; geschrieben von 20 verschiedenen, z.T. sehr namhaften Autoren.
• Und wie es nun mal so ist, bei unterschiedlichen Autoren liegt dem Leser nicht jeder Schreib- bzw. Erzählstil.
• Manche der Geschichten fand ich ganz nett, andere wiederum waren für mich zu verdreht und einige haben mich nur gelangweilt.
• Folgende drei sind jedoch eine gesonderte Erwähnung wert:
◦ „Gottes Engel“ von Claudia Rossbacher hatte viele Schilderungen, die sehr nah an der erschreckenden Realität alter, kranker Menschen waren. Das hat berührt.
◦ „Waschecht“ von Katharina Eigner hat mir gut gefallen, da nicht alles so war, wie es zunächst erschien.
◦ „Schnitzel mit Nudeln“ von Beate Ferchländer war mein Highlight, da hier sehr gekonnt mit Klischees gespielt wurde.
• FAZIT: eine abwechslungsreiche Mischung von Kurzkrimis, bei denen bestimmt jeder etwas findet, das ihm gefällt
• Verlag: Gmeiner
• Erscheinungsdatum: 11.03.2026
• Format: Taschenbuch
• Seiten: 336
• Preis: EUR 14,50
Ich habe das Buch als Rezensionsexemplar vom Verlag erhalten; daher [WERBUNG]. Zum Inhalt verweise ich auf den Klappentext:
Die Festspielstadt Salzburg fasziniert: Wolfgang Amadeus Mozart, barocke Herrlichkeit, Weltkulturerbe - Millionen Gäste aus aller Welt lassen sich jedes Jahr begeistern. Doch hat dieses glanzvolle Ambiente auch dunkle Seiten? Findet man Mysteriöses oder kommt gar Unerlaubtes ans Licht, wenn man nur gründlich sucht? 20 namhafte Autorinnen und Autoren des SYNDIKATS haben sich aufgemacht, um im Vorfeld des Festivals CRIMINALE Abgründiges zu erforschen. Das Ergebnis sind 20 kriminell spannende Geschichten aus Stadt und Land Salzburg.
Meine Meinung:
• Dieses Buch enthält 20 Krimis, die ausschließlich in und um Salzburg spielen; geschrieben von 20 verschiedenen, z.T. sehr namhaften Autoren.
• Und wie es nun mal so ist, bei unterschiedlichen Autoren liegt dem Leser nicht jeder Schreib- bzw. Erzählstil.
• Manche der Geschichten fand ich ganz nett, andere wiederum waren für mich zu verdreht und einige haben mich nur gelangweilt.
• Folgende drei sind jedoch eine gesonderte Erwähnung wert:
◦ „Gottes Engel“ von Claudia Rossbacher hatte viele Schilderungen, die sehr nah an der erschreckenden Realität alter, kranker Menschen waren. Das hat berührt.
◦ „Waschecht“ von Katharina Eigner hat mir gut gefallen, da nicht alles so war, wie es zunächst erschien.
◦ „Schnitzel mit Nudeln“ von Beate Ferchländer war mein Highlight, da hier sehr gekonnt mit Klischees gespielt wurde.
• FAZIT: eine abwechslungsreiche Mischung von Kurzkrimis, bei denen bestimmt jeder etwas findet, das ihm gefällt
01 Mai 2026
Im Verlauf des Aprils
... wurden folgende Bücher von mir gelesen:
- "Welcome Home" von Arno Strobel - wurde mir von meiner Nichte ausgeliehen, die es bei der Lesung gekauft hat, zu der wir im September 2025 gewesen sind / mich hat die Story doch sehr an "Die App" erinnert / ich fand es ok, aber mehr auch nicht
- "21 Tage zum Verlieben" von Lia Louis - es war nicht ganz so gut wie die Bücher, die ich bisher von der Autorin gelesen habe - stellenweise hat es sich ziemlich gezogen / insgesamt eine nette Lovestory
- "Royal Fake" von Lena Kiefer - Hier habe ich dem Erscheinungstermin entgegen gefiebert, da Teil 1 "Royal Heist" mit einem fiesem Cliffhanger endete. Leider ist es hier noch schlimmer - und nun muss ich wieder bis September warten. / definitiv eine Leseempfehlung
- Die drei Kurzgeschichten von Lena Kiefer "Royal Past", "Royal Crew" und "Royal Fight" habe ich natürlich anschließend auch gelesen.
- "The Pumpkin Spice Latte Disaster" von Kyra Groh - Über dieses Buch bin ich schon des Öfteren gestolpert, nun habe ich es mir endlich zulegt. / eine gelungene Lovestory mit Screwball-Comedy Charakter; ich musste immer wieder schmunzeln
"Mord und Mozartkugel" von 20 verschiedenen Autoren - Das Buch habe ich auf der Leipziger Buchmesse als Rezensionsexemplar direkt vom Gmeiner-Verlag erhalten / die Rezension folgt hier in Kürze
- "Welcome Home" von Arno Strobel - wurde mir von meiner Nichte ausgeliehen, die es bei der Lesung gekauft hat, zu der wir im September 2025 gewesen sind / mich hat die Story doch sehr an "Die App" erinnert / ich fand es ok, aber mehr auch nicht
- "21 Tage zum Verlieben" von Lia Louis - es war nicht ganz so gut wie die Bücher, die ich bisher von der Autorin gelesen habe - stellenweise hat es sich ziemlich gezogen / insgesamt eine nette Lovestory
- "Royal Fake" von Lena Kiefer - Hier habe ich dem Erscheinungstermin entgegen gefiebert, da Teil 1 "Royal Heist" mit einem fiesem Cliffhanger endete. Leider ist es hier noch schlimmer - und nun muss ich wieder bis September warten. / definitiv eine Leseempfehlung
- Die drei Kurzgeschichten von Lena Kiefer "Royal Past", "Royal Crew" und "Royal Fight" habe ich natürlich anschließend auch gelesen.
- "The Pumpkin Spice Latte Disaster" von Kyra Groh - Über dieses Buch bin ich schon des Öfteren gestolpert, nun habe ich es mir endlich zulegt. / eine gelungene Lovestory mit Screwball-Comedy Charakter; ich musste immer wieder schmunzeln
"Mord und Mozartkugel" von 20 verschiedenen Autoren - Das Buch habe ich auf der Leipziger Buchmesse als Rezensionsexemplar direkt vom Gmeiner-Verlag erhalten / die Rezension folgt hier in Kürze
20 April 2026
Viel wichtiger ist jetzt die Gegenwart
• Autor*in: Marie-Louise Monrad Møller
• Verlag: Kanon
• Erscheinungsdatum: 17.03.2026
• Format: Hardcover
• Seiten: 288
• Preis: EUR 23,00
Ich habe das Buch vorab als Druckfahne / Rezensionsexemplar in Vorbereitung auf mein Interview auf der Leipziger Buchmesse über die Agentur Literaturtest erhalten; daher [WERBUNG]. Zum Inhalt verweise ich auf den Klappentext:
Die Ich-Erzählerin ist zurück im Elternhaus. Schleswig-Holstein: Salzwiesen. Vogelschwärme. Windräder. Die Gegenwart wird zum Stillleben, während die Zeit rückwärtsläuft: Die dominante Mutter, evangelische Pastorin, die Pumps trägt zum Talar. Die von April bis Oktober auf Strümpfe verzichtet. Die heiße Kartoffeln stets mit den bloßen Fingern pellt. Die ihr Kind im Supermarkt vergisst. Die jetzt eine Echthaarperücke trägt und ihre eigene Beerdigung plant. – Wie geht vergeben, wenn nicht mehr viel Zeit bleibt?
Meine Meinung:
• Das Cover ist wirklich schlicht gehalten und ehrlich gesagt denke ich nicht, dass ich in der Buchhandlung deshalb zum Buch gegriffen hätte.
• Der Schreibstil ist echt und lebensnah. Die teilweise sehr ausführlichen Beschreibungen haben sofort für Bilder in meinem Kopf gesorgt. So konnte ich mich an vielen Stellen gut in die Erzählerin hineinversetzen.
• Die Protagonisten werden stückweise passend beschrieben, so dass sich nach und nach ein klares Bild ergibt.
• Manche Kapitel haben bedrückende Empfindungen hinterlassen, so dass ich stellenweise Angst hatte, was wohl noch folgen würde. Andererseits gibt es viele Passagen, die einen unterschwelligen, manchmal recht schrägen Humor haben.
• Nach ca. einem Drittel des Buches hat mich die Vermischung von Gegenwart und Vergangenheit ein wenig verwirrt, was sich im weiteren Verlauf jedoch wieder gelegt hat.
• Als Zitat habe ich ein Beispiel für den etwas schrägen Humor gewählt:
„… Sex mit einem Bestatter zu haben? Wenn jemand, der den ganzen Tag Tote anfäßt, mit seinen Händen deinen Körper berührt? ...“
• FAZIT: ein Buch, welches man sicher nicht „in einem Rutsch“ liest – aber eines, das nachhallt
• Verlag: Kanon
• Erscheinungsdatum: 17.03.2026
• Format: Hardcover
• Seiten: 288
• Preis: EUR 23,00
Ich habe das Buch vorab als Druckfahne / Rezensionsexemplar in Vorbereitung auf mein Interview auf der Leipziger Buchmesse über die Agentur Literaturtest erhalten; daher [WERBUNG]. Zum Inhalt verweise ich auf den Klappentext:
Die Ich-Erzählerin ist zurück im Elternhaus. Schleswig-Holstein: Salzwiesen. Vogelschwärme. Windräder. Die Gegenwart wird zum Stillleben, während die Zeit rückwärtsläuft: Die dominante Mutter, evangelische Pastorin, die Pumps trägt zum Talar. Die von April bis Oktober auf Strümpfe verzichtet. Die heiße Kartoffeln stets mit den bloßen Fingern pellt. Die ihr Kind im Supermarkt vergisst. Die jetzt eine Echthaarperücke trägt und ihre eigene Beerdigung plant. – Wie geht vergeben, wenn nicht mehr viel Zeit bleibt?
Meine Meinung:
• Das Cover ist wirklich schlicht gehalten und ehrlich gesagt denke ich nicht, dass ich in der Buchhandlung deshalb zum Buch gegriffen hätte.
• Der Schreibstil ist echt und lebensnah. Die teilweise sehr ausführlichen Beschreibungen haben sofort für Bilder in meinem Kopf gesorgt. So konnte ich mich an vielen Stellen gut in die Erzählerin hineinversetzen.
• Die Protagonisten werden stückweise passend beschrieben, so dass sich nach und nach ein klares Bild ergibt.
• Manche Kapitel haben bedrückende Empfindungen hinterlassen, so dass ich stellenweise Angst hatte, was wohl noch folgen würde. Andererseits gibt es viele Passagen, die einen unterschwelligen, manchmal recht schrägen Humor haben.
• Nach ca. einem Drittel des Buches hat mich die Vermischung von Gegenwart und Vergangenheit ein wenig verwirrt, was sich im weiteren Verlauf jedoch wieder gelegt hat.
• Als Zitat habe ich ein Beispiel für den etwas schrägen Humor gewählt:
„… Sex mit einem Bestatter zu haben? Wenn jemand, der den ganzen Tag Tote anfäßt, mit seinen Händen deinen Körper berührt? ...“
• FAZIT: ein Buch, welches man sicher nicht „in einem Rutsch“ liest – aber eines, das nachhallt
01 April 2026
Interview mit Marie-Louise Monrad Møller
Auf der LBM 2026 hatte ich die Gelegenheit der Autorin von "Viel wichtiger ist jetzt die Gegenwart" ein paar Fragen zu stellen:
Der März
... wurde lesetechnisch natürlich durch die Leipziger Buchmesse beeinflusst und dennoch habe ich folgende 7 Bücher gelesen:
- "I know that you want me" von Saskia Louis ist der dritte Teil der "Sunshine Pier-Reihe", den ich natürlich gleich nach Erscheinen lesen musste - der Humor der Autorin ist einfach grandios
- "Ein bisschen Gefühl, bitte" ebenfalls von Saskia Louis ist zwar Teil 8 der "Eden Bay-Reihe", da es jedoch einen Bezug zum "Sunshine Pier" gibt, wollte ich unbedingt die Hintergründe / die Vergangenheit kennenlernen
- "Viel wichtiger ist jetzt die Gegenwart" von Marie-Louise Monrad Møller hatte ich in Vorbereitung für mein Interview auf der LBM vorab als Druckfahne bekommen - Rezension folgt
- Da die angekündigte Neuerscheinung von Poppy J. Anderson von Teil 3 der Reihe "Blütenküsse in Notting Hill" sehr amüsant klang, habe ich zunächst "Flowers for Violet" und "Flowers for Daisy" gelesen, bevor ich dann mit "Flowers for Tori" in der richtigen Reihenfolge war - Die Reihe hat mich gut unterhalten, daher warte ich nun auf Teil 4.
- Last but not least habe ich noch ein Buch meiner "12 für 2026" - Aktion von SuB befreit: "Fluch der Aphrodite" von Marah Woolf. Das Buch habe ich 2020 im Rahmen der coronabedingt ausgefallenen LBM bei einer Lesung erstanden. Ich bin ja ein Fan von griechischen Göttersagen und hier wurden diese mit dem heutigen Leben verknüpft - eine interessante Idee.
29 März 2026
Die Leipziger Buchmesse
... ist nun seit einer Woche vorbei, aber ich zehre noch immer von meinen Erlebnissen.
Nachdem ich mich wieder im "richtigen Leben" akklimatisiert habe, kommt nun mein kleiner Messerückblick:
Ich hatte drei abwechslungsreiche, ausgefüllte Tage mit vielen Begegnungen, alten Bekannten, neuen Gesichtern und insgesamt 44.376 Schritten.
Der Donnerstag begann mit einer persönlichen Programmvorstellung durch Petra Asprion beim Gmeiner-Verlag für mich. Es gab viel Interessantes und neben meinem im Vorfeld angefragten Rezensionsexemplar "Mord und Mozartkugel" habe ich mich auch für eins der demnächst erscheinenden Bücher vormerken lassen.
Mein nächster Programmpunkt war das Diogenes-Bloggertreffen, welches jedes ein ein Muss für mich ist. Die Programmvorstellung hat dieses mal Susanne Bühler allein übernommen und der "Stargast" war Shelly Kupferberg, die über die interessante Recherche zu ihrem Buch "Stunden wie Tage" berichtet hat.
Anschließend bin ich zurück in die Stadt, um nach einem frühen Abendessen mein Hotelzimmer zu beziehen. Denn schließlich hatte ich einen Platz bei der Wohnzimmerlesung von Anne Stern ergattert. Großen Respekt für den Gastgeber, der geschätzt 15-20 fremde Personen bei sich bewirtet hat. Die Lesung wurde von Uwe Kalkowski aka Kaffehaussitzer sehr kompetent moderiert. Leider konnte ich beim netten Plausch im Anschluß nicht mehr dabei sein, da ich todmüde war, denn mein Wecker hatte am Morgen um 4.30 Uhr geklingelt. Allerdings hat mir das gezeigt, dass ich in 2027 lieber bereits am Mittwochnachmittag anreise, wie einige andere Blogger auch.
Am Freitag war ich schon ein wenig aufgeregt, denn ich hatte einen Termin für mein erstes Video-Interview. Insofern bin ich zunächst nur ein wenig "ziellos" durch die Hallen geschlendert, da ich rechtzeitig im BL:OOM, wo ich einen Raum reserviert hatte, sein wollte, um alles aufzubauen.
Das Interview wird es erst in einem gesonderten Beitrag zu sehen geben, da noch Abstimmungen mit der Autorin ausstehen und auch die Technik für mich recht neu ist.
Leider hatte ich mir für die Veranstaltung mit Lilly Lucas zur "New Beginnings-Reihe", zu der ich mich angemeldet hatte, eine falsche Zeit notiert und bin erst angekommen, als alles vorbei war. Nun ja...
So bin ich noch ein wenig rumgeschlendert und nach einer Stärkung in der Stadt zur Abendveranstaltung "Lange Nacht der Phantastik" aufgebrochen. Diese war sehr gut besucht und ich war gespannt, da es bisher nicht so mein Genre war. Dabei ist es jedoch auch geblieben und ich bin in der ersten Pause gegangen.
Der Samstag war geprägt vom Blogger:innen-Treffen des Dumont-Verlages. Jedes Jahr das Highlight am Sonnabend! Die Vorschau auf die Sommer-/Herbsttitel verlängerte wie immer meine Wunschliste. Die Gastautorin war Katrin Zipse, die interessant über ihr Buch "Moosland" berichtet hat.
Aufgrund der Fülle an Menschen gab es dann nur noch ein paar gezielte Anlaufstellen für mich, bevor am Abend mein Zug zurück in die Heimat ging.
Ich freue mich nun auf die Lektüre der "Goodie"-Bücher sowie auf 2027, denn ... mein Hotel ist bereits gebucht.
Nachdem ich mich wieder im "richtigen Leben" akklimatisiert habe, kommt nun mein kleiner Messerückblick:
Ich hatte drei abwechslungsreiche, ausgefüllte Tage mit vielen Begegnungen, alten Bekannten, neuen Gesichtern und insgesamt 44.376 Schritten.
Der Donnerstag begann mit einer persönlichen Programmvorstellung durch Petra Asprion beim Gmeiner-Verlag für mich. Es gab viel Interessantes und neben meinem im Vorfeld angefragten Rezensionsexemplar "Mord und Mozartkugel" habe ich mich auch für eins der demnächst erscheinenden Bücher vormerken lassen.
Mein nächster Programmpunkt war das Diogenes-Bloggertreffen, welches jedes ein ein Muss für mich ist. Die Programmvorstellung hat dieses mal Susanne Bühler allein übernommen und der "Stargast" war Shelly Kupferberg, die über die interessante Recherche zu ihrem Buch "Stunden wie Tage" berichtet hat.
Anschließend bin ich zurück in die Stadt, um nach einem frühen Abendessen mein Hotelzimmer zu beziehen. Denn schließlich hatte ich einen Platz bei der Wohnzimmerlesung von Anne Stern ergattert. Großen Respekt für den Gastgeber, der geschätzt 15-20 fremde Personen bei sich bewirtet hat. Die Lesung wurde von Uwe Kalkowski aka Kaffehaussitzer sehr kompetent moderiert. Leider konnte ich beim netten Plausch im Anschluß nicht mehr dabei sein, da ich todmüde war, denn mein Wecker hatte am Morgen um 4.30 Uhr geklingelt. Allerdings hat mir das gezeigt, dass ich in 2027 lieber bereits am Mittwochnachmittag anreise, wie einige andere Blogger auch.
Am Freitag war ich schon ein wenig aufgeregt, denn ich hatte einen Termin für mein erstes Video-Interview. Insofern bin ich zunächst nur ein wenig "ziellos" durch die Hallen geschlendert, da ich rechtzeitig im BL:OOM, wo ich einen Raum reserviert hatte, sein wollte, um alles aufzubauen.
Das Interview wird es erst in einem gesonderten Beitrag zu sehen geben, da noch Abstimmungen mit der Autorin ausstehen und auch die Technik für mich recht neu ist.
Leider hatte ich mir für die Veranstaltung mit Lilly Lucas zur "New Beginnings-Reihe", zu der ich mich angemeldet hatte, eine falsche Zeit notiert und bin erst angekommen, als alles vorbei war. Nun ja...
So bin ich noch ein wenig rumgeschlendert und nach einer Stärkung in der Stadt zur Abendveranstaltung "Lange Nacht der Phantastik" aufgebrochen. Diese war sehr gut besucht und ich war gespannt, da es bisher nicht so mein Genre war. Dabei ist es jedoch auch geblieben und ich bin in der ersten Pause gegangen.
Der Samstag war geprägt vom Blogger:innen-Treffen des Dumont-Verlages. Jedes Jahr das Highlight am Sonnabend! Die Vorschau auf die Sommer-/Herbsttitel verlängerte wie immer meine Wunschliste. Die Gastautorin war Katrin Zipse, die interessant über ihr Buch "Moosland" berichtet hat.
Aufgrund der Fülle an Menschen gab es dann nur noch ein paar gezielte Anlaufstellen für mich, bevor am Abend mein Zug zurück in die Heimat ging.
Ich freue mich nun auf die Lektüre der "Goodie"-Bücher sowie auf 2027, denn ... mein Hotel ist bereits gebucht.
21 März 2026
Good Spirits
• Autor*in: B. K. Borison
• Übersetzung: Michaela Link
• Verlag: HarperCollins
• Erscheinungsdatum: 23.09.2025
• Format: E-Book
• Seiten: 464
• Preis: EUR 12,99
Ich habe das E-Book als Rezensionsexemplar im Rahmen des NetGalley – Adventskalenders 2025 erhalten; daher [WERBUNG]. Zum Inhalt verweise ich auf den Klappentext:
Nolan Callahan plant, auch diese Feiertage wie alle anderen davor zu verbringen: Als Geist der vergangenen Weihnacht wird er die schrecklichen Menschen von Annapolis heimsuchen.
Harriet York ist ein guter Mensch – oder zumindest versucht sie es zu sein. Sie ist durch und durch empathisch und tut immer das, was von ihr erwartet wird.
Als Nolan beauftragt wird, die Antiquitätenladenbesitzerin bei seinem Weihnachtsspuk heimzusuchen, hat keiner von beiden eine Ahnung, warum. Um einander zu entkommen, müssen Harriet und Nolan die Fäden entwirren, die sie miteinander verbinden – und das alles bis zum Weihnachtsabend.
Hand in Hand decken sie die Vergangenheit des jeweils anderen auf, doch warum will Nolan nicht loslassen? Und könnte Harriet der Schlüssel sein, um dem Geist der vergangenen Weihnacht eine Zukunft zu geben?
Meine Meinung:
• Das Cover gefällt mir gut, da es klarmacht, dass es sich um eine weihnachtliche Lovestory handelt.
• Der amüsante und trotz „Zauberei“ realistische Schreibstil hat mich gut in der Story mitgenommen.
• Gerade Harriet ist schnell zu meinem Liebling geworden. Ihre leichte Tolpatschigkeit, aber auch ihre Empathie machen sie sehr sympathisch.
• Obwohl ich sonst die üblichen Weihnachtsgeschichten mit Geistern etc. nicht sonderlich mag, hat die Autorin es hier geschafft, dass ich „am Ball geblieben“ bin.
• Diese Stelle musste ich unbedingt zitieren:
„… Ich umklammere meine Zuckerstange. Sie ist nicht spitz genug, um ihn damit zu erstechen, aber mein Adrenalinspiegel ist so hoch, dass ich damit wahrscheinlich etwas Schaden anrichten könnte. ...“
• FAZIT: eine nette Geschichte für die Vorweihnachtszeit für alle, die ein wenig Magie mögen
• Übersetzung: Michaela Link
• Verlag: HarperCollins
• Erscheinungsdatum: 23.09.2025
• Format: E-Book
• Seiten: 464
• Preis: EUR 12,99
Ich habe das E-Book als Rezensionsexemplar im Rahmen des NetGalley – Adventskalenders 2025 erhalten; daher [WERBUNG]. Zum Inhalt verweise ich auf den Klappentext:
Nolan Callahan plant, auch diese Feiertage wie alle anderen davor zu verbringen: Als Geist der vergangenen Weihnacht wird er die schrecklichen Menschen von Annapolis heimsuchen.
Harriet York ist ein guter Mensch – oder zumindest versucht sie es zu sein. Sie ist durch und durch empathisch und tut immer das, was von ihr erwartet wird.
Als Nolan beauftragt wird, die Antiquitätenladenbesitzerin bei seinem Weihnachtsspuk heimzusuchen, hat keiner von beiden eine Ahnung, warum. Um einander zu entkommen, müssen Harriet und Nolan die Fäden entwirren, die sie miteinander verbinden – und das alles bis zum Weihnachtsabend.
Hand in Hand decken sie die Vergangenheit des jeweils anderen auf, doch warum will Nolan nicht loslassen? Und könnte Harriet der Schlüssel sein, um dem Geist der vergangenen Weihnacht eine Zukunft zu geben?
Meine Meinung:
• Das Cover gefällt mir gut, da es klarmacht, dass es sich um eine weihnachtliche Lovestory handelt.
• Der amüsante und trotz „Zauberei“ realistische Schreibstil hat mich gut in der Story mitgenommen.
• Gerade Harriet ist schnell zu meinem Liebling geworden. Ihre leichte Tolpatschigkeit, aber auch ihre Empathie machen sie sehr sympathisch.
• Obwohl ich sonst die üblichen Weihnachtsgeschichten mit Geistern etc. nicht sonderlich mag, hat die Autorin es hier geschafft, dass ich „am Ball geblieben“ bin.
• Diese Stelle musste ich unbedingt zitieren:
„… Ich umklammere meine Zuckerstange. Sie ist nicht spitz genug, um ihn damit zu erstechen, aber mein Adrenalinspiegel ist so hoch, dass ich damit wahrscheinlich etwas Schaden anrichten könnte. ...“
• FAZIT: eine nette Geschichte für die Vorweihnachtszeit für alle, die ein wenig Magie mögen
12 März 2026
Heute in einer Woche
... startet die Leipziger Buchmesse und ich freue mich schon sehr darauf.
Mein Hotel hatte ich bereits gleich nach Ende der Messe in 2025 gebucht, den Zug im Oktober als der Winterfahrplan rauskam und meine Akkreditierung ging im Januar ebenfalls schnell. Jetzt hoffe ich nur, dass die Deutsche Bahn mitspielt, dann habe ich drei Tage volles Programm vor mir. 😊
Ich habe mich auch dieses Jahr wieder bemüht, ein wenig über den Tellerrand meiner "Komfortzone" hinauszugehen. So lasse ich mich auf einen Abend mit Phantastik ein und habe einen persönlichen Interviewtermin vereinbart.
Marie-Louise Monrad Møller darf ich Fragen aus Anlass ihres Debütromans "Viel wichtiger ist jetzt die Gegenwart" (erscheint am 17.03.2026 bei Kanon) stellen. Gibt es etwas, das Ihr wissen wollt? Dann teilt es mir mit, gern auch per Kommentar.
Sicher finde ich bei den Bloggertreffen von Diogenes und Dumont bekannte Gesichter. Doch auch ansonsten hoffe ich auf viele Gespräche und Begegnungen mit Euch.
Mein Hotel hatte ich bereits gleich nach Ende der Messe in 2025 gebucht, den Zug im Oktober als der Winterfahrplan rauskam und meine Akkreditierung ging im Januar ebenfalls schnell. Jetzt hoffe ich nur, dass die Deutsche Bahn mitspielt, dann habe ich drei Tage volles Programm vor mir. 😊
Ich habe mich auch dieses Jahr wieder bemüht, ein wenig über den Tellerrand meiner "Komfortzone" hinauszugehen. So lasse ich mich auf einen Abend mit Phantastik ein und habe einen persönlichen Interviewtermin vereinbart.
Marie-Louise Monrad Møller darf ich Fragen aus Anlass ihres Debütromans "Viel wichtiger ist jetzt die Gegenwart" (erscheint am 17.03.2026 bei Kanon) stellen. Gibt es etwas, das Ihr wissen wollt? Dann teilt es mir mit, gern auch per Kommentar.
Sicher finde ich bei den Bloggertreffen von Diogenes und Dumont bekannte Gesichter. Doch auch ansonsten hoffe ich auf viele Gespräche und Begegnungen mit Euch.
09 März 2026
I know that you want me
• Autor*in: Saskia Louis
• Verlag: Selfpublished
• Erscheinungsdatum: 05.03.2026
• Format: E-Book
• Seiten: 357
• Preis: EUR 4,99
Ich habe mir das E-Book sofort zum Erscheiningstermin ausgeliehen, da mir Band 1 und 2 so gut gefallen haben. Zum Inhalt verweise ich auf den Klappentext:
Cian hat nicht vor, jemals zu heiraten.
Als alleinerziehender Vater fehlt ihm die Zeit – und als Scheidungsanwalt die Motivation.
Doch als seine Ex das Sorgerecht einfordert und behauptet, er könne ihrer Tochter als überzeugter Dauersingle kein stabiles Zuhause bieten, muss er handeln. Dringend. Die Lösung? Eine Verlobte.
Also erfindet er eine. Blöd nur, dass er den Namen der Frau nennt, die ihn seit Jahren in den Wahnsinn treibt ... und in seine Träume verfolgt.
Hailey wünscht sich nichts sehnlicher als die große Liebe.
Leider kommt sie sehr viel besser mit Computern und Tieren klar als mit Menschen. Die meisten enttäuschen oder verlassen sie ohnehin über kurz oder lang. Und Cians Fake-Verlobte zu spielen, ist gleich dreifach dumm.
Erstens: Sie sind Freunde! Meistens. Wenn sie nicht gerade streiten. Also: manchmal. Zweitens: Ihr Leben ist ein einziges Chaos – seines strukturierter als eine Raufasertapete. Drittens: Cian ist gefährlich. Alles an ihm, von seinem Lächeln bis zu seinen großen Händen ... und wenn sie sich jemals auf ihn einlässt, wird sie mehr verlieren als nur ihren Verstand.
Meine Meinung:
• Das Cover ist den beiden ersten Bänden der „Sunshine Pier“ – Reihe sehr ähnlich und hat daher Wiedererkennungswert.
• Der lockere und realistische Schreibstil ließ mich nur so durch die Seiten „fliegen“ und ich habe das Buch innerhalb eines Tages ausgelesen.
• Ja, die einzelnen Bände sind in sich abgeschlossen, doch es ist schön, Figuren aus den Vorgängerbänden wiederzutreffen.
• Die Geschichte wird jedoch nicht nur von den sympathischen Protagonisten und ihren Freunden getragen, sondern zu einem großen Teil von dem Humor, den die Autorin in jedem ihrer Bücher integriert. Ich hatte laut meinem Mann beim Lesen fast ständig ein leichtes Grinsen im Gesicht. 😊
• Dieses Mal hat es mir gut gefallen, dass die spicy Szenen nur „am Rande“ vorkamen.
• Es gab haufenweise Stellen, die ich zitieren könnte und die auch bereits auf anderen Plattformen erwähnt wurden. Daher habe ich mich für folgende entschieden:
„… Verzeihen ist voll ihr Ding. Sie ist wie eine Heiligenfigur, die aus der katholischen Kirche ausgebüxt ist. ...“
• FAZIT: Wer auf der Suche nach einer herzerwärmenden Lovestory ist, die gute Laune verbreitet, wird von diesem Buch nicht enttäuscht.
• Verlag: Selfpublished
• Erscheinungsdatum: 05.03.2026
• Format: E-Book
• Seiten: 357
• Preis: EUR 4,99
Ich habe mir das E-Book sofort zum Erscheiningstermin ausgeliehen, da mir Band 1 und 2 so gut gefallen haben. Zum Inhalt verweise ich auf den Klappentext:
Cian hat nicht vor, jemals zu heiraten.
Als alleinerziehender Vater fehlt ihm die Zeit – und als Scheidungsanwalt die Motivation.
Doch als seine Ex das Sorgerecht einfordert und behauptet, er könne ihrer Tochter als überzeugter Dauersingle kein stabiles Zuhause bieten, muss er handeln. Dringend. Die Lösung? Eine Verlobte.
Also erfindet er eine. Blöd nur, dass er den Namen der Frau nennt, die ihn seit Jahren in den Wahnsinn treibt ... und in seine Träume verfolgt.
Hailey wünscht sich nichts sehnlicher als die große Liebe.
Leider kommt sie sehr viel besser mit Computern und Tieren klar als mit Menschen. Die meisten enttäuschen oder verlassen sie ohnehin über kurz oder lang. Und Cians Fake-Verlobte zu spielen, ist gleich dreifach dumm.
Erstens: Sie sind Freunde! Meistens. Wenn sie nicht gerade streiten. Also: manchmal. Zweitens: Ihr Leben ist ein einziges Chaos – seines strukturierter als eine Raufasertapete. Drittens: Cian ist gefährlich. Alles an ihm, von seinem Lächeln bis zu seinen großen Händen ... und wenn sie sich jemals auf ihn einlässt, wird sie mehr verlieren als nur ihren Verstand.
Meine Meinung:
• Das Cover ist den beiden ersten Bänden der „Sunshine Pier“ – Reihe sehr ähnlich und hat daher Wiedererkennungswert.
• Der lockere und realistische Schreibstil ließ mich nur so durch die Seiten „fliegen“ und ich habe das Buch innerhalb eines Tages ausgelesen.
• Ja, die einzelnen Bände sind in sich abgeschlossen, doch es ist schön, Figuren aus den Vorgängerbänden wiederzutreffen.
• Die Geschichte wird jedoch nicht nur von den sympathischen Protagonisten und ihren Freunden getragen, sondern zu einem großen Teil von dem Humor, den die Autorin in jedem ihrer Bücher integriert. Ich hatte laut meinem Mann beim Lesen fast ständig ein leichtes Grinsen im Gesicht. 😊
• Dieses Mal hat es mir gut gefallen, dass die spicy Szenen nur „am Rande“ vorkamen.
• Es gab haufenweise Stellen, die ich zitieren könnte und die auch bereits auf anderen Plattformen erwähnt wurden. Daher habe ich mich für folgende entschieden:
„… Verzeihen ist voll ihr Ding. Sie ist wie eine Heiligenfigur, die aus der katholischen Kirche ausgebüxt ist. ...“
• FAZIT: Wer auf der Suche nach einer herzerwärmenden Lovestory ist, die gute Laune verbreitet, wird von diesem Buch nicht enttäuscht.
01 März 2026
Im Februar
... ist mein Leseschwung wieder etwas abgeflacht, da zu viel "reales Leben" anstand.
Diese drei Bücher habe ich beendet:
Mal sehen, wie der März lesetechnisch so läuft, denn es ist ja Leipziger Buchmesse. 😁
Diese drei Bücher habe ich beendet:
- "Porträt einer Ehe" von Maggie O'Farrell ist ein Buch, in dem Historisches mit Fiktivem auf eine wunderbare Art vermischt wurde, die fesselt. Dennoch konnte ich das Buch nicht "in einem Rutsch" lesen, sondern habe mehrere Pausen benötigt. Letztendlich habe ich es in 14 Abschnitten innerhalb von 2,5 Monaten gelesen, was jedoch nichts über die Qualität der Geschichte aussagt.
- "Der Ozean unserer Erinnerung" von Lucy Clarke lag mehr als drei Jahre auf meinem SuB > meine Rezension
- "The Secrets we live" von Kate Corell ist der zweite Band der "Brouwen Dynasty" und hat auch fast ein Jahr auf meinem Kindle geschlummert.
Mal sehen, wie der März lesetechnisch so läuft, denn es ist ja Leipziger Buchmesse. 😁
10 Februar 2026
Der Ozean unserer Erinnerung
• Autor*in: Lucy Clarke
• Übersetzung: Karin Dufner
• Verlag: Piper
• Erscheinungsdatum: 28.07.2022
• Format: Paperback
• Seiten: 464
• Preis: EUR 14,00
Ich habe mir das Buch kurz nach Erscheinen gekauft – aber erst jetzt gelesen. Zum Inhalt verweise ich auf den Klappentext:
Eine kleine Insel im Südwestpazifik, Sonne, Palmen und wunderschöne Korallenriffe – für die Schwestern Erin und Lori sollte es ein Traumurlaub werden. Doch auf dem Hinflug kommt es zwischen den beiden zum Streit, und Erin lässt ihre Schwester nach einem Zwischenstopp alleine weiterfliegen. Eine Entscheidung, die sie bitter bereut. Denn die Maschine verschwindet spurlos, Lori kommt nie an ihrem Ziel an. Erins Welt gerät ins Wanken. Fieberhaft sucht sie nach einem Lebenszeichen ihrer Schwester, ohne Erfolg. Bis zwei Jahre später der Pilot des Flugzeugs überraschend wieder auftaucht. Ist auch Lori noch am Leben? Aber warum meldet sie sich dann nicht? Noch einmal begibt sich Erin an den Ort, an dem das Schicksal seinen Lauf nahm.
Meine Meinung:
• Das Cover passt mit den exotischen Blumen gut zur Handlung in der Südsee.
• Wie bereits in anderen Büchern dieser Autorin wird die Geschichte auf zwei Zeitebenen erzählt. Dabei nähert sich das Geschehen beider bis zum Finale immer mehr an. Dieses Stilelement gefällt mir sehr gut.
• Durch die wenigen Protagonisten kann man als Leser:in gut versuchen, die einzelnen Beweggründe zu ermitteln.
• Die Vergangenheitsebene zieht ihre Spannung aus dem kammerspielartigen Umfeld. Während die Gegenwartsebene mehr berichtend angelegt ist.
• Das Ende kann, auch wenn es überraschend ist, nicht ganz mit dem „Tempo“ der restlichen Story mithalten.
• FAZIT: eine Leseempfehlung - auch wenn es für mich bisher das „schwächste“ Buch von Lucy Clarke ist, was ich gelesen habe
• Übersetzung: Karin Dufner
• Verlag: Piper
• Erscheinungsdatum: 28.07.2022
• Format: Paperback
• Seiten: 464
• Preis: EUR 14,00
Ich habe mir das Buch kurz nach Erscheinen gekauft – aber erst jetzt gelesen. Zum Inhalt verweise ich auf den Klappentext:
Eine kleine Insel im Südwestpazifik, Sonne, Palmen und wunderschöne Korallenriffe – für die Schwestern Erin und Lori sollte es ein Traumurlaub werden. Doch auf dem Hinflug kommt es zwischen den beiden zum Streit, und Erin lässt ihre Schwester nach einem Zwischenstopp alleine weiterfliegen. Eine Entscheidung, die sie bitter bereut. Denn die Maschine verschwindet spurlos, Lori kommt nie an ihrem Ziel an. Erins Welt gerät ins Wanken. Fieberhaft sucht sie nach einem Lebenszeichen ihrer Schwester, ohne Erfolg. Bis zwei Jahre später der Pilot des Flugzeugs überraschend wieder auftaucht. Ist auch Lori noch am Leben? Aber warum meldet sie sich dann nicht? Noch einmal begibt sich Erin an den Ort, an dem das Schicksal seinen Lauf nahm.
Meine Meinung:
• Das Cover passt mit den exotischen Blumen gut zur Handlung in der Südsee.
• Wie bereits in anderen Büchern dieser Autorin wird die Geschichte auf zwei Zeitebenen erzählt. Dabei nähert sich das Geschehen beider bis zum Finale immer mehr an. Dieses Stilelement gefällt mir sehr gut.
• Durch die wenigen Protagonisten kann man als Leser:in gut versuchen, die einzelnen Beweggründe zu ermitteln.
• Die Vergangenheitsebene zieht ihre Spannung aus dem kammerspielartigen Umfeld. Während die Gegenwartsebene mehr berichtend angelegt ist.
• Das Ende kann, auch wenn es überraschend ist, nicht ganz mit dem „Tempo“ der restlichen Story mithalten.
• FAZIT: eine Leseempfehlung - auch wenn es für mich bisher das „schwächste“ Buch von Lucy Clarke ist, was ich gelesen habe
06 Februar 2026
Royal Heist
• Autor*in: Lena Kiefer
• Verlag: LYX digital
• Erscheinungsdatum: 17.11.2025
• Format: E-Book
• Seiten: 495
• Preis: EUR 11,99
Ich habe das E-Book als Rezensionsexemplar im Rahmen des NetGalley-Adventskalenders erhalten; daher [WERBUNG]. Zum Inhalt verweise ich auf den Klappentext:
Darcy ist eine brillante Trickbetrügerin, die in jede Rolle schlüpfen kann. Mit ihrer Crew begeht sie spektakuläre Raubzüge - immer mit dem Ziel, Gerechtigkeit zu üben. Ihr größter Coup steht allerdings noch bevor: Rache an den britischen Royals, die ihre Familie zerstörten, als sie noch ein Kind war. Um in den inneren Kreis der Königsfamilie zu gelangen, gibt sie sich als perfekte Kandidatin für Kronprinz Spencer aus, der mit einer Hochzeit den Ruf der Monarchie retten will. Doch ausgerechnet sein unberechenbarer Bruder Tristan droht Darcys Pläne zu durchkreuzen - er fordert sie ständig heraus und zieht sie gleichzeitig in seinen Bann. Während Darcy zwischen ihrem Herzen und ihrer Pflicht hin- und hergerissen ist, wird es immer schwieriger, ihre Tarnung aufrechtzuerhalten. Aber sie weiß genau, dass Tristan und sie keine Zukunft haben. Denn wenn er herausfindet, wer sie wirklich ist, verliert sie alles ...
Meine Meinung:
• Das schlicht gehaltene Cover passt für meinen Geschmack sehr gut zum Titel.
• Es war mein erstes Buch der Autorin, doch ihr Schreibstil war dazu geeignet, mich sofort in der Geschichte zu verlieren.
• Eine nette Idee finde ich es, dass es zu Beginn des Buches eine kleine Galerie der Protagonisten gibt. So kann das Augenmerk im weiteren Verlauf mehr auf die Eigenarten und Charakterzüge als auf die ausführliche Beschreibung von Äußerlichkeiten gerichtet werden.
• Die Story hat so ziemlich alles, was ich mag:
• Verwundert hat mich übrigens, dass es eine kleine Verbindung zur „The Darlington“ – Reihe gab, welche jedoch von einer anderen Autorin ist?!
• FAZIT: ein Buch, das mich wirklich gut unterhalten hat und ich gern weiterempfehle
• Verlag: LYX digital
• Erscheinungsdatum: 17.11.2025
• Format: E-Book
• Seiten: 495
• Preis: EUR 11,99
Ich habe das E-Book als Rezensionsexemplar im Rahmen des NetGalley-Adventskalenders erhalten; daher [WERBUNG]. Zum Inhalt verweise ich auf den Klappentext:
Darcy ist eine brillante Trickbetrügerin, die in jede Rolle schlüpfen kann. Mit ihrer Crew begeht sie spektakuläre Raubzüge - immer mit dem Ziel, Gerechtigkeit zu üben. Ihr größter Coup steht allerdings noch bevor: Rache an den britischen Royals, die ihre Familie zerstörten, als sie noch ein Kind war. Um in den inneren Kreis der Königsfamilie zu gelangen, gibt sie sich als perfekte Kandidatin für Kronprinz Spencer aus, der mit einer Hochzeit den Ruf der Monarchie retten will. Doch ausgerechnet sein unberechenbarer Bruder Tristan droht Darcys Pläne zu durchkreuzen - er fordert sie ständig heraus und zieht sie gleichzeitig in seinen Bann. Während Darcy zwischen ihrem Herzen und ihrer Pflicht hin- und hergerissen ist, wird es immer schwieriger, ihre Tarnung aufrechtzuerhalten. Aber sie weiß genau, dass Tristan und sie keine Zukunft haben. Denn wenn er herausfindet, wer sie wirklich ist, verliert sie alles ...
Meine Meinung:
• Das schlicht gehaltene Cover passt für meinen Geschmack sehr gut zum Titel.
• Es war mein erstes Buch der Autorin, doch ihr Schreibstil war dazu geeignet, mich sofort in der Geschichte zu verlieren.
• Eine nette Idee finde ich es, dass es zu Beginn des Buches eine kleine Galerie der Protagonisten gibt. So kann das Augenmerk im weiteren Verlauf mehr auf die Eigenarten und Charakterzüge als auf die ausführliche Beschreibung von Äußerlichkeiten gerichtet werden.
• Die Story hat so ziemlich alles, was ich mag:
◦ royales Umfeld• Meine einzige Kritik besteht darin, dass ich nun bis April auf die Fortsetzung warten muss. 😉
◦ Rückblicke auf Vergangenes, was für das aktuelle Geschehen wichtig ist
◦ Konflikte innerhalb der Familie
◦ eine Lovestory, die eigentlich zum Scheitern verurteilt ist
◦ ein paar „Mission Impossible – Vibes“
◦ und einen fiesen Cliffhanger
• Verwundert hat mich übrigens, dass es eine kleine Verbindung zur „The Darlington“ – Reihe gab, welche jedoch von einer anderen Autorin ist?!
• FAZIT: ein Buch, das mich wirklich gut unterhalten hat und ich gern weiterempfehle
31 Januar 2026
Der Januar
... hat mich wieder mehr zum Lesen gebracht und auch hier läuft es langsam wieder an. 💪
Ich habe diese Bücher beendet:
Außerdem bin ich dazu übergegangen zwei Bücher parallel zu lesen, was ich bisher stets abgelehnt habe. Doch "Porträt einer Ehe" von Maggie O'Farrell ist zwar ein sehr interessanter historischer Roman, aber manchmal recht anstrengend. Da passt dann Lektüre aus anderen (leichteren) Genres gut zwischen.
Ich habe diese Bücher beendet:
- "In seinen Händen" von Harlan Coben lag ein Weilchen auf meinem SuB, bevor ich es nun im Rahmen von #12für2026 gelesen habe. Wie in meiner Rezension festgestellt, hat es mir nicht so gut gefallen, wie die anderen Bücher dieses Autors.
- "How to kill Fate" von Saskia Louis ist der zweite Band der Dilogie, den ich mir sofort nach Erscheinen auf meinen Kindle geladen habe. Es ist eine gelungene Fortsetzung, wenngleich mir Band 1 besser gefallen hat.
- "Holiday ever after" von Hannah Grace stammt aus meiner ersten deLYX-Buchbox. Anfangs hatte ich Schwierigkeiten mit der Story warm zu werden, da mir vieles irgendwie schon aus anderen Büchern bekannt vorkam. Aber nach gut einem Drittel des Buches wollte ich dann nicht mehr damit aufhören.
- "Skates & Sparks" von Saskia Louis habe ich mir aufgrund der Verbindung zu Band 7 der "Love and Hockey"-Reihe als E-Book ausgeliehen. Es war schön, wieder in das Eishockey-Umfeld einzutauchen. Für meinen Geschmack gab es ein paar spicy Szenen zu viel, aber da kann man ja drüber hinweglesen.
Außerdem bin ich dazu übergegangen zwei Bücher parallel zu lesen, was ich bisher stets abgelehnt habe. Doch "Porträt einer Ehe" von Maggie O'Farrell ist zwar ein sehr interessanter historischer Roman, aber manchmal recht anstrengend. Da passt dann Lektüre aus anderen (leichteren) Genres gut zwischen.
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