18 Oktober 2026

Monsieur le Comte und die Kunst der Entführung

• Autor*in: Pierre Martin
• Verlag: Droemer Knaur
• Erscheinungsdatum: 03.11.2025
• Format: Paperback
• Seiten: 384
• Preis: EUR 16,99

Ich habe das Buch Anfang des Jahres bei einem Gewinnspiel des Verlags gewonnen.
Zum Inhalt verweise ich auf den Klappentext:
Lucien Comte de Chacarasse genießt das Leben an der Côte d’Azur in vollen Zügen: azurblaues Wasser, provenzalische Köstlichkeiten und die Leichtigkeit des Sommers. Doch dann überbringt seine Onkel Edmond einen neuen Mordauftrag. Das Opfer, ein schwerreicher Argentinier, lebt auf Sardinien. Und der Mann soll unbedingt vor seiner deutlich älteren Frau das Zeitliche segnen. Warum, will Edmond nicht verraten. Notgedrungen reist Lucien auf die italienische Mittelmeerinsel. Während er sein Opfer ausspioniert, hat er eine geniale Idee: Er inszeniert eine Entführung – und geht im letzten Moment dazwischen. Der geschockte Argentinier ist Lucien so dankbar, dass er ihn als Leibwächter einstellt. Jetzt muss der junge Comte nur noch ein Familiengeheimnis aufdecken und einen Weg finden, seinen Auftrag zu erfüllen, ohne jemanden zu töten …
Zurück im südfranzösischen Nizza gerät Lucien dann von allen Seiten in die Schusslinie. Eine junge Frau trachtet ihm nach dem Leben – eine völlig ungewohnte Situation für Lucien, den Auftragsmörder wider Willen. Er trifft eine kreative Entscheidung...



Meine Meinung:

• Es handelt sich um den dritten Band der Reihe. Band 1 kenne ich bereits, konnte mich damals aber nicht ganz für sich gewinnen. Trotzdem war ich neugierig, wie mir dieser Teil gefallen würde.

• Das Cover ähnelt den bisherigen Büchern und hat daher großen Wiedererkennungswert.

• Zu Beginn las sich das Buch recht fluffig und brachte für mich ein schönes französisches Savoir-vivre rüber. Das mochte ich gern und bin gut in die Geschichte gestartet.

• Etwa ab der Hälfte machten sich dann allerdings einige Längen bemerkbar. Auch manche Handlungsstränge empfand ich als unnötig, sodass mich das Geschehen nicht durchgehend fesseln konnte.

• Ich fand die beiden weiblichen Nebenfiguren, Francine und Rosalie, prägnanter als die titelgebende Hauptperson. Sie sind mir tatsächlich mehr im Gedächtnis geblieben als Monsieur le Comte selbst.

• FAZIT: Ein netter Roman für zwischendurch, der mich aber nicht durchgehend überzeugen konnte. Da mich schon Band 1 nicht ganz abgeholt hat und auch dieser Teil seine Längen hatte, glaube ich nicht, dass die Reihe noch richtig etwas für mich wird.

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