Mittwoch, 31. Dezember 2014

Jahresendstatistik

Das Jahr 2014 hat nur noch wenige Stunden, also ist es Zeit zurückzublicken:

  • Ich habe dieses Jahr deutlich weniger Bücher gelesen, als im Jahr davor und als ich mir vorgenommen hatte. Es waren 15 Bücher mit insgesamt 5.000 Seiten, also rund die Hälfte von 2013.
  • Mein Highlight war definitiv Öffne Deine Seele
  • Bei der ABC-Challenge 2014/2015 liege ich mit aktuell 8 gelesenen Büchern deutlich besser als zum Ende 2013/2014 mit 10 Büchern; denn sie geht ja noch bis Ende Mai.
  • Bei der Themen-Challenge von LovelyBooks habe ich das "Mindest-Ziel" von 15 Büchern erreicht. Auch hier sage ich mir: Auf ein Neues!

Ich wünsche meinen Lesern ein guten Rutsch in das neue Jahr und freue mich auf Eure Besuche in 2015!

An einem Tag in Paris

... von Ellen Sussmann war eines meiner ersten Bücher, das ich im September 2012 bei LovelyBooks gewonnen habe; und es war das letzte, welches ich in diesem Jahr gelesen habe. Es ist 2012 als Hardcover im Limes-Verlag erschienen und hat 254 Seiten.


Kurz zum Inhalt:

Erzählt wird die Geschichte eines Tages von drei Französischlehrern und ihren Privatschülern. Sehr kompakt, aber dennoch umfassend wird die jeweilige Lebenssituation und Gefühlslage dargebracht.
 
Meine Meinung:
Der Aufbau des Buches ähnelt ein wenig den sogenannten Episodenfilmen, wie z.B. L.A.Crash, wo abschnittsweise Einzelschicksale erzählt werden, die sich dann gegen Ende alle irgendwie kreuzen oder verbinden. Die Autorin hat das Ganze aber sehr charmant gemacht und ich fühlte beim Lesen eindeutig den „Zauber von Paris“. Hierbei hat sicher ein wenig geholfen, daß ich schon einmal da war. 
Die einzelnen Charaktere sind trotz der Kürze des Buches sehr bildlich beschrieben und ich konnte sie förmlich vor mir sehen. Die verschiedenen Empfindungen und Gefühle werden unaufdringlich, aber nachhaltig, eingebunden und regen zum Nachdenken an. 
Dieses Buch war für mich genau die richtige Mischung zwischen leichter, romantischer Kost und Anregung das Leben zu hinterfragen.
Auf meiner Schulnoten-Skala gibt es eine ganz klare 2!

Sonntag, 28. Dezember 2014

Ein wenig entäuscht

... war ich von dem Buch, das ich in der Vorweihnachtszeit gelesen habe:

"Die Weihnachtsbraut" von Donna Van Liere ist in 12/2006 als Taschenbuch bei Bastei Lübbe erscheinen und hat 254 Seiten.


Es stand schon ein wenig länger auf meiner Wunschliste, als ich es im Juni 2013 im Rahmen des LovelyBooks-Midsommar-Wichteln bekommen habe. Da es im letzten Jahr mit dem Lesen von Weihnachtsbüchern nicht geklappt hatte, war es in dieser Adventszeit das zweite Weihnachtsbuch, für das ich mich entschiede habe.

Die Kurzbeschreibung eines jungen Assistenzarztes, der als kleines Kind seine Mutter in der Weihnachtszeit durch eine kurze, aber heftige Krankheit verloren hat, und nun selbst um zwei junge Patienten kämpft, hatte mich neugierig gemacht.

Leider hat das Buch meine Erwartungen nicht erfüllt. Es liest sich flüssig, aber bleibt m.E. trotz der emotionalen Geschichte zu oberflächlich. Die Geschichte hat mich zu keinem Zeitpunkt richtig fesseln können. Ein wenig fühlte ich mich an die Romanheftchen von früher erinnert: Man hat sie zwar gelesen, aber es war leichte Kost, von der nichts hängengeblieben ist.

Leider kann ich daher nur eine knappe 4 auf meiner Schulnoten-Skala vergeben.

Donnerstag, 18. Dezember 2014

Gewonnen

... habe ich mal wieder "Lesestoff"; und zwar ein E-Book:

Ich bin gespannt ;-)

Samstag, 6. Dezember 2014

Eiskalte Weihnachtsengel

… ist eine Sammlung von 17 Mordgeschichten von verschiedenen weiblichen Autoren. Im November 2013 als Taschenbuch im Heyne-Verlag erschienen, hat es 254 Seiten und kostet EUR 8,99. Ich habe es mir letztes Jahr in der Vorweihnachtszeit gekauft, bin aber erst jetzt zum Lesen gekommen.


Durch die in sich abgeschlossenen „Kurz-Krimis“ muß das Buch nicht in einem Rutsch durchgelesen werden, sondern kann problemlos unterbrochen werden. Motiv in fast allen Geschichten ist Rache oder Enttäuschung. Manche der Stories versuchen krampfhaft lustig zu sein, bei anderen habe ich mich gefragt „Was soll das?“. Von den insgesamt 17 Geschichten haben mir lediglich fünf so gut gefallen, daß ich sie weiterempfehlen würde. Mein Highlight war „Der Omatrick“ von Annette Petersen!
 
Aufgrund der Tatsache, daß ich den Großteil der Geschichten als nichtssagend empfunden habe, kann ich nur eine 4 auf meiner Schulnoten-Skala vergeben.

Donnerstag, 4. Dezember 2014

Ein solider Thriller

... ist "Manhattan 212" von Alafair Burke. Ich habe das Buch im Rahmen der Weltbild-Edition "Thriller-Ladys" erworben; es hat 475 Seiten.


Zum Inhalt:
Manhattan 212 ist die Adresse eines Penthauses, in dem der erste Mord der Story passiert. Hier lernen wir auch gleich die Detectives Ellie Hatcher und J.J. Rogan kennen, die die Ermittlungen leiten. Im weiteren Verlauf geschehen noch mehr Morde und die gründlichen Ermittlungen führen dennoch auf die eine oder andere falsche Fährte.

Meine Meinung:

Die Geschichte ist flüssig zu lesen und in sich schlüssig. Die einzelnen Charaktere werden detailliert und lebensnah dargestellt. Auch haben die Ermittler ein Privatleben, was sie sympathisch macht. Die polizeilichen Ermittlungen sind gerade durch die zeitweisen Irrwege plausibel.
Ein gut geschriebener Thriller, der angenehm zu lesen ist und zum Mitraten einlädt.

Auf meiner Schulnoten-Skala vergebe ich eine 2.