Sonntag, 31. Mai 2015

Neue Bücher

... sind diesen Monat nicht nur von der Loveletter Convention (für die es noch einen gesonderten Post geben wird) bei mir eingezogen:

Vorige Woche habe ich einen Gutschein von feelings, den ich auf der LLC erhalten habe, für ein kostenloses E-Book eingetauscht.

Ebenfalls letzte Woche kam mein erstes Rezensionsexemplar an, das ich als Blogger über das Bloggerportal der Verlagsgruppe Randomhouse bestellt habe.

Auch dieses E-Book habe ich von feelings kostenlos erhalten, dieses Mal über den Newsletter.

Last but not least habe ich ein Buch über Lovelybooks aus einer Rezensions-Verlosung von der Autorin erhalten.

Ihr seht also, der Lesestoff wird mir auf lange Zeit nicht ausgehen!

Samstag, 30. Mai 2015

Testen

... darf ich derzeit wieder ein Produkt über den Lisa Freundeskreis, und zwar: Becel Gold

Ich habe Becel schon vorher benutzt, aber die "Variante" Becel ProAktiv.

Bisher bin ich von Becel Gold positiv angetan. Sie ist von der Konsistenz her nicht so "wässerig" wie andere Margarinen und auch nicht so übermäßig weich. Sie erinnert wirklich sehr an streichfähige Butter!
Auch geschmacklich hat sie uns bisher überzeugt, sowohl zum Frühstück unter Marmelade etc.,
als auch pur auf Baguettebrot zum Käse.

Lediglich das Weitergeben an Familie und Freunde zum Testen stellt sich etwas schwierig dar, da die Ware ja gekühlt transportiert werden sollte. Aber das bekomme ich auch noch hin ;-)

Donnerstag, 28. Mai 2015

Die Loveletter Convention 2015

... ist nun fast vier Wochen her und ich komme erst jetzt dazu, meinen Bericht zu schreiben.
Zwar habe ich während der Convention kleine Statements auf Facebook und Instagram gepostet, aber das zählt irgendwie nicht, finde ich.
Aber nun mal der Reihe nach ...

Am Samstag habe ich mich gegen 8.30 Uhr nach einem leckeren Frühstück von meinem Mann verabschiedet und bin zur U-Bahn gegangen. Wegen der Bauarbeiten der BVG fiel die S-Bahn als Verkehrsmittel für mich aus und ich mußte auch (im Gegensatz zum Vorjahr) zweimal umsteigen. Da ich recht zügig unterwegs war, habe ich jedoch eine Bahn früher als geplant erwischt und auch die Umsteigeverbindungen verliefen unkompliziert.

Ich war also zeitig da und konnte in aller Ruhe meine Conventiontasche entgegennehmen und anschließend meinen Mantel sowie die Tasche für meine Schwester an der dieses Mal vorhandenen Garderobe deponieren. Während ich dann auf den Einlaß zur Lesung von Kristina Günak wartete, habe ich natürlich bereits einen ersten Blick auf die in der Tasche enthaltenen Goodies geworfen.


Die Lesung hat sehr viel Spaß gemacht und mir war klar, daß ich das neue Buch von Kristina Günak unbedingt lesen muß!

Mein nächster Programmpunkt war der Round Table zum Thema "Jobs in der Verlagsbranche":
- sehr aufschlußreich
- lockere Atmosphäre
- verbunden mit der Erkenntnis, daß ich wohl doch nicht mehr Lektor werden kann

Nächster Stop war die Verlagspräsentation von LYX, die mir wirklich sehr gefallen hat; aber meine Wunschliste ist erneut immens angewachsen ;-)

Nach der Mittagspause war die Lesung von Susanne Schomann mein Ziel. Da Ben Bennet leider absagen mußte, durfte Susanne Schomann ihre Lesung und anschließende Q&A fast doppelt solange ausdehnen.
Auch hier gab es wieder Zuwachs zur Wunschliste. Susanne Schomann war meine erste Lesung auf meiner ersten LLC 2013, insofern habe ich eine ganz besondere "Beziehung" zu ihr. Es war sehr interessant zu erfahren, daß zum Schreiben eines Romans schon eine Struktur, ein Plan benötigt wird.

Ein schöner Zufall war, daß ich bei meinem anschließenden "Blind Date" u.a. auch wieder auf Susanne Schomann getroffen bin. Außerdem durfte ich dort Regina Gärtner und Pea Jung näher kennenlernen.

Danach hatte ich eine weitere Lesung geplant, dieses Mal von Nina Bellem, die ich letztes Jahr bei einem Blind Date kennengelernt hatte.
Ein wenig erschrocken war ich, als sie verkündete, daß sie aus ihrem neuesten Gay-Romance-Buch lesen würde, da dies so gar nicht mein Genre ist. Allerdings war die vorgetragene Szene "neutral", sie hätte genauso gut aus jedem anderen Genre stammen können.

Last but not least hatte ich noch den Workshop "Verlagskontakte für Blogger" auf meinem Programm. Es war recht interessant, gerade für einen Gelegenheits-Blogger wie mich. Dort habe ich u.a. vom neuen Bloggerportal der Verlagsgruppe Randomhouse erfahren, wo ich mich dann auch angemeldet habe. (Mein erstes dort als Blogger zum Rezensieren angefordertes Buch habe ich auch bereits erhalten und lese es gerade.)

Mit vielen neuen Eindrücken und kaputt, aber voller Vorfreude auf den nächsten Tag habe ich mich dann von meinem Mann abholen und zum Essen ausführen lassen.

Samstag, 23. Mai 2015

Honigtot

... von Hanni Münzer ist im April 2015 als Taschenbuch im Piper-Verlag erschienen, es hat 466 Seiten und kostet EUR 9,99. Ich habe es als Testleser von Weltbild erhalten.


Zum Inhalt:

Ausgelöst durch den Tod ihrer Mutter, Maria, begibt sich Martha fluchtartig auf eine Reise in die Vergangenheit. Durch dieses unangekündigte Verschwinden werden ihr Mann und ihre Tochter Felicity sehr beunruhigt. Hals über Kopf geht Felicity auf die Suche nach Martha. Nachdem sie diese aufgespürt hat, entdecken sie gemeinsam die Familiengeheimnisse, die Maria bis dahin vor ihnen verborgen hatte.
 
Ein Zitat aus dem Buch (Seite 103), das nachdenklich stimmt:
... Sogleich schämte er sich - dies bereits zum zweiten Mal binnen weniger Minuten. Selbst wenn es sich bei dem Betroffenen nicht um seinen mutigen Freund handeln sollte, wie konnte er leichten Herzens jemand anderem das Unglück wünschen? Es war das ewige Kreuz der Menschheit. Ein jeder sah nur auf sich selbst und jene, die ihm am nächsten standen. Erleichtert seufzte man auf, wenn einen das Unglück nicht persönlich getroffen hatte. Um des eigenen Friedens willen zimmerte man sich seine Argumente zurecht - denn aus irgendeinem berechtigten Grund werden die Dinge wohl geschehen sein, nicht wahr? Also keinen weiteren Gedanken daran verschwenden, wegsehen, das eigene Leben in Ruhe wieder aufnehmen - schließlich hatte man am eigenen Joch genug zu tragen ...
 
Meine Meinung:
Das Cover des Buches finde ich sehr gelungen, denn es macht deutlich, um wen es in diesem Buch in erster Linie geht: um die Frauen.  
Hanni Münzer hat mit „Honigtot“ eine beeindruckende Familiengeschichte über vier Generationen geschrieben, die geprägt ist von Liebe und Verrat sowie den Schrecken des Nationalsozialismus. Trotz aller Grausamkeiten, die zur Sprache kommen, bleibt viel Raum für Zwischenmenschliches. Die Verquickung historischer Begebenheiten mit der Lebensgeschichte von Elisabeth Malpran und ihren Nachkommen ist sehr gut gelungen und hat nie etwas Belehrendes.  
Die Protagonisten sind bis in die kleinste „Nebenrolle“ detailliert beschrieben, mit allen Stärken und Schwächen. Dies läßt sie sehr lebendig wirken, zumal auch immer wieder geschickt Einblicke in ihr „Seelenleben“ von der Autorin eingebaut werden.  
Der Schreibstil war sehr angenehm zu lesen, auch die geschichtlichen Zusammenhänge kamen mir nie trocken und langatmig vor. Es fiel mir schwer, das Buch aus der Hand zu legen.  
Der einzige Kritikpunkt, den ich habe, ist das Ende. Der Schluß erscheint mir ein wenig zu sehr auf Happy-End ausgelegt zu sein. Nichts gegen ein Happy-End, aber es darf m.E. nicht so überstürzt und ohne richtige Einbettung in die Story kommen.
Auf meiner Schulnoten-Skala gibt es eine 1-2.

Montag, 18. Mai 2015

Eine Rezension

..., die schon längst geschrieben sein sollte:

"Der Sommer, in dem es zu schneien begann" von Lucy Clarke ist im April 2015 als Taschenbuch im Piper-Verlag erschienen. Das Buch hat 390 Seiten und kostet EUR 14,99. Ich habe es im Rahmen der April-Lesechallenge bei Lovelybooks erhalten.



Zum Inhalt:

Eva ist überglücklich mit Jackson, doch kurz nach der Hochzeit wird er beim Angeln ins Meer gespült. Für sie bricht eine Welt zusammen, denn sie hatten noch so viele gemeinsame Pläne.  Um Jackson doch noch irgendwie nahe sein zu können, reist Eva kurzentschlossen nach Tasmanien, um seine Familie kennenzulernen. Doch sowohl sein Vater, als auch sein Bruder Saul verhalten sich Eva gegenüber merkwürdig reserviert und wollen auch nicht über Jackson reden ...
Meine Meinung:
Das Buch ist schon optisch ein echter Hingucker: Die „Wellen“ in blau und weiß ziehen sich um das gesamte Buch herum, also auch im Buchschnitt. Hinzu kommt, daß es vom Format her ein wenig größer ist, als „normale“ Taschenbücher. In einer Buchhandlung wäre es mir definitiv in Auge gesprungen. 
Lucy Clarke hat es auch mit ihrem zweiten Buch wieder geschafft, mich zu berühren und ein wenig nachdenklich zurückzulassen. Ihr Schreibstil ist klar, aber dennoch detailliert genug, um im Leser Bilder der Personen und der beschriebenen Landschaften entstehen zu lassen. Sie findet für meinen Geschmack hier genau das richtige Maß, um nicht langatmig zu werden. 
Thema der Geschichte sind nicht nur die große Liebe, Vertrauen und die damit verbundenen Enttäuschungen sowie wahre Freundschaften, sondern auch die komplexen Familienbeziehungen, speziell zwischen Geschwistern. Hier findet Lucy Clarke erneut genau den richtigen Weg, um Zwischentöne und atmosphärische „Schwingungen“ rüberzubringen. Und genau diese Ansätze sind es, die das Buch meiner Meinung nach so besonders machen!
 Es kann nur eine 1 auf meiner Schulnoten-Skala geben!