Montag, 18. Mai 2015

Eine Rezension

..., die schon längst geschrieben sein sollte:

"Der Sommer, in dem es zu schneien begann" von Lucy Clarke ist im April 2015 als Taschenbuch im Piper-Verlag erschienen. Das Buch hat 390 Seiten und kostet EUR 14,99. Ich habe es im Rahmen der April-Lesechallenge bei Lovelybooks erhalten.



Zum Inhalt:

Eva ist überglücklich mit Jackson, doch kurz nach der Hochzeit wird er beim Angeln ins Meer gespült. Für sie bricht eine Welt zusammen, denn sie hatten noch so viele gemeinsame Pläne.  Um Jackson doch noch irgendwie nahe sein zu können, reist Eva kurzentschlossen nach Tasmanien, um seine Familie kennenzulernen. Doch sowohl sein Vater, als auch sein Bruder Saul verhalten sich Eva gegenüber merkwürdig reserviert und wollen auch nicht über Jackson reden ...
Meine Meinung:
Das Buch ist schon optisch ein echter Hingucker: Die „Wellen“ in blau und weiß ziehen sich um das gesamte Buch herum, also auch im Buchschnitt. Hinzu kommt, daß es vom Format her ein wenig größer ist, als „normale“ Taschenbücher. In einer Buchhandlung wäre es mir definitiv in Auge gesprungen. 
Lucy Clarke hat es auch mit ihrem zweiten Buch wieder geschafft, mich zu berühren und ein wenig nachdenklich zurückzulassen. Ihr Schreibstil ist klar, aber dennoch detailliert genug, um im Leser Bilder der Personen und der beschriebenen Landschaften entstehen zu lassen. Sie findet für meinen Geschmack hier genau das richtige Maß, um nicht langatmig zu werden. 
Thema der Geschichte sind nicht nur die große Liebe, Vertrauen und die damit verbundenen Enttäuschungen sowie wahre Freundschaften, sondern auch die komplexen Familienbeziehungen, speziell zwischen Geschwistern. Hier findet Lucy Clarke erneut genau den richtigen Weg, um Zwischentöne und atmosphärische „Schwingungen“ rüberzubringen. Und genau diese Ansätze sind es, die das Buch meiner Meinung nach so besonders machen!
 Es kann nur eine 1 auf meiner Schulnoten-Skala geben!

Keine Kommentare:

Kommentar posten