Mittwoch, 22. April 2020

Im Schnee wird nur dem Tod nicht kalt

… von Jörg Maurer ist am 24.10.2018 als Paperback bei Fischer Scherz erschienen, hat 425 Seiten und kostet EUR 16,99. Ich habe das Buch im Oktober 2018 bei Lovelybooks im Rahmen einer Verlosung gewonnen; daher [WERBUNG].


Zum Inhalt:
Kommissar Jennerwein will auf seiner abgelegenen Berghütte mit seinem Team die Weihnachtsfeier veranstalten. Die Devise lautet: kein Wort über Ermittlungen oder Kriminalfälle. Doch der Abend entwickelt sich plötzlich ganz anders als geplant ...

Meine Meinung:
Der Titel sowie der Klappentext hatten mich vermuten lassen, dass es sich um einen Krimi der etwas amüsanteren Art mit viel bayerischem Lokalkolorit handelt. Doch da wurde ich enttäuscht. 
Der Autor erzählt die Story auf mehreren Zeit- sowie Personenebenen, die mich eher verwirrt haben, als dass sie Spannung aufgebaut haben. Manches davon kommt mir rückblickend als reines „Füllmaterial“ vor. Nach ca. der Hälfte des Buches baute sich zwar Spannung auf, die auch zum Finale recht rasant wurde, dennoch wurde mein Lesefluss weiterhin immer wieder ausgebremst. 
Die Auflösung sowie das Ende der Geschichte konnten mich leider nicht zufriedenstellen. 
Fazit: zu viele Nebenschauplätze bremsen das Lesevergnügen aus
So kann ich auf meiner Schulnoten-Skala nur eine 4 vergeben.

Donnerstag, 16. April 2020

Gestohlene Erinnerung

… von Blake Crouch (Übersetzung Rainer Schmidt) ist am 16.03.2020 als Paperback bei Goldmann erschienen, hat 418 Seiten und kostet EUR 15,00. Ich habe das Buch vom Verlag als Rezensionsexemplar erhalten; daher [WERBUNG].


Zum Inhalt:
Detective Barry Sutton wird in New York immer wieder mit Selbstmorden aufgrund von „falschen Erinnerungen“ konfrontiert. Die Forscherin Helena Smith ist an der Entwicklung der zugrunde liegenden Technologie beteiligt. Doch diese Erfindung scheint in falsche Hände geraten zu sein...

Meine Meinung:
Der Autor hat hier eine Geschichte zu Papier gebracht, wie sie spannender und zugleich verstörender kaum sein kann. Obwohl es nicht möglich zu sein scheint, bleibt doch immer ein Hauch von „vielleicht doch“ hängen. 
Ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen. Die atemberaubende Spannung und die rasant fortschreitenden Ereignisse machten es mir leicht, über die stellenweise gehäuft auftretenden Fachbegriffe hinweg zu sehen. 
Die Story macht deutlich, wie dicht doch oft Genie und Wahnsinn beieinander liegen. 
Obwohl hier definitiv Science Fiction – Elemente eine große Rolle spielen, gibt es auch viele sehr nahegehende zwischenmenschliche Momente im Buch. Speziell mit den Figuren von Barry und Helena hat der Autor mein Herz gewonnen. 
Fazit: eine zu Herzen gehende Mischung aus SciFi und Thriller, die ich einfach weiterempfehlen muss
Ich vergebe auf meiner Schulnoten-Skala eine 1.

Montag, 13. April 2020

Frühling im Herzen

… von Andrea Ego ist am 06.04.2020 als E-Book im Selfpublishing erschienen, hat 187 Seiten und kostet derzeit EUR 0,99. Ich habe das E-Book vorab von der Autorin als Rezensionsexemplar erhalten; daher [WERBUNG].


Zum Inhalt:
Danielle führt ein kleines Büchercafé, wo sie ihre Leidenschaften gut „an den Mann bringen“ kann: leckeres Gebäck, Buchempfehlungen und immer den passenden Tee. Als dieses kleine Paradies in Gefahr gerät, tritt der reiche und arrogante Hagen in ihr Leben und Café. Bei weiteren Begegnungen scheint er jedoch nicht so arrogant zu sein ...

Meine Meinung:
Der Titel sowie das (E-Book)-Cover passen m.E. nicht zur Story. Aber das ist sicher Geschmackssache. Die Lovestory selbst hingegen hat völlig meinen Geschmack getroffen und ich habe sie in einem Rutsch ausgelesen! 
Die Autorin hat zwei tolle Protagonisten erschaffen, die authentisch beschrieben sind und auch agieren. Die Idee mit der Firma von Hagen war auch mal etwas wirklich anderes. Danielles Beruf hingegen war schuld daran, dass ich beim Lesen ständig Appetit auf etwas Süßes hatte, da die angebotenen Kreationen stets sehr lecker klangen. 
Ein wenig mehr Information über die familiären Hintergründe / Zusammenhänge der beiden Protagonisten hätte mir noch gut gefallen. Und mir persönlich war die zweite Sexszene für diese Art Geschichte doch etwas zu explizit. Aber das ist alles „Meckern auf hohem Niveau“ und tut dem Lesespaß keinen Abbruch. 
Fazit: eine unterhaltsame Liebesgeschichte, die ich mit bestem Gewissen weiterempfehlen kann
Daher vergebe ich auf meiner Schulnoten-Skala eine 2.

Freitag, 10. April 2020

Sorry

..., dass es hier derzeit ein wenig "hakt". 😏

Hier liegen drei Rezensionen, die nur noch ein wenig "aufgehübscht" werden müssen, bevor sie online gehen können.

Aber irgendwie ...
... plagen mich aktuell die Birkenpollen recht heftig; nicht nur die Nase läuft ständig, sondern auch die Augen sind gereizt. So versuche ich derzeit nicht nur die Computerzeit einzuschränken, sondern mag auch nicht lesen.
... führt auch das #wirbleibenzuhause dazu, dass ich kaum noch weiß, welcher Wochentag ist und
... fühle ich mich so "weder Fisch noch Fleisch" (besser kann ich es nicht beschreiben).

Kurzum - ich hoffe, bald wieder durchzustarten. 😉

Bleibt gesund!

Donnerstag, 2. April 2020

Blutgott

… von Veit Etzold ist am 01.04.2020 als Taschenbuch bei Knaur erschienen, hat 464 Seiten (inkl. einer sehr langen Leseprobe zu einem neuen Buch) und kostet EUR 10,99. Ich habe das Buch als Rezensionsexemplar vorab direkt vom Verlag erhalten, da die Buchpremiere am 24.03.2020 in Berlin leider ausfallen musste; daher [WERBUNG].


Zum Inhalt:
Ein junges Mädchen wird in einem Zug während der Fahrt durch NRW bestialisch ermordet. Wie sich herausstellt, durch eine Gruppe von Minderjährigen. Nach und nach häufen sich Fälle von derartigen Tätergruppen. Das Team des LKA um Clara Vidalis macht sich erschüttert daran, die Hintergründe aufzuklären …

Eine Leseprobe findet Ihr hier .

Meine Meinung:
Obwohl es sich hier um den 7. Band der sogenannten „Clara Vidalis – Reihe“ handelt, muss man die Vorgängerbücher nicht kennen, um mit der Story zurechtzukommen. (Auch ich habe bisher nur Band 4 „Der Totenzeichner“ gelesen.) 
Was man aber wissen sollte, ist, dass die Bücher von Veit Etzold stets sehr blutig sind. Dies wissend empfand ich den ersten Mord in seinen ausführlich beschriebenen Details dennoch recht unappetitlich. Leider ging es danach zwar gewohnt blutig weiter, aber die Spannung konnte nicht durchgängig aufrechterhalten werden. 
Als störend für meinen Lesefluss waren auch die diversen Beschreibungen über Serientäter im Allgemeinen oder True-Crime-Fälle, die für meinen Geschmack einen zu großen Raum im Buch eingenommen haben. Selbst die Zitate aus Filmen wie „Heat“, die ich kenne, waren für die Story irgendwie unwichtig und eher störend. 
Das Ende entwickelte sich m.E. etwas zu schnell und überstürzt und der Schluss war definitiv nicht das, was ich mir gewünscht hätte. 
Fazit: richtig überzeugen konnte mich dieser Thriller nur phasenweise – schade!
Somit kann ich auf meiner Schulnoten-Skala gerade eine 3 vergeben.