29 März 2026

Die Leipziger Buchmesse

... ist nun seit einer Woche vorbei, aber ich zehre noch immer von meinen Erlebnissen.
Nachdem ich mich wieder im "richtigen Leben" akklimatisiert habe, kommt nun mein kleiner Messerückblick:

Ich hatte drei abwechslungsreiche, ausgefüllte Tage mit vielen Begegnungen, alten Bekannten, neuen Gesichtern und insgesamt 44.376 Schritten.

Der Donnerstag begann mit einer persönlichen Programmvorstellung durch Petra Asprion beim Gmeiner-Verlag für mich. Es gab viel Interessantes und neben meinem im Vorfeld angefragten Rezensionsexemplar "Mord und Mozartkugel" habe ich mich auch für eins der demnächst erscheinenden Bücher vormerken lassen.

Mein nächster Programmpunkt war das Diogenes-Bloggertreffen, welches jedes ein ein Muss für mich ist. Die Programmvorstellung hat dieses mal Susanne Bühler allein übernommen und der "Stargast" war Shelly Kupferberg, die über die interessante Recherche zu ihrem Buch "Stunden wie Tage" berichtet hat.

Anschließend bin ich zurück in die Stadt, um nach einem frühen Abendessen mein Hotelzimmer zu beziehen. Denn schließlich hatte ich einen Platz bei der Wohnzimmerlesung von Anne Stern ergattert. Großen Respekt für den Gastgeber, der geschätzt 15-20 fremde Personen bei sich bewirtet hat. Die Lesung wurde von Uwe Kalkowski aka Kaffehaussitzer sehr kompetent moderiert.
Leider konnte ich beim netten Plausch im Anschluß nicht mehr dabei sein, da ich todmüde war, denn mein Wecker hatte am Morgen um 4.30 Uhr geklingelt. Allerdings hat mir das gezeigt, dass ich in 2027 lieber bereits am Mittwochnachmittag anreise, wie einige andere Blogger auch.


Am Freitag war ich schon ein wenig aufgeregt, denn ich hatte einen Termin für mein erstes Video-Interview. Insofern bin ich zunächst nur ein wenig "ziellos" durch die Hallen geschlendert, da ich rechtzeitig im BL:OOM, wo ich einen Raum reserviert hatte, sein wollte, um alles aufzubauen.
Das Interview wird es erst in einem gesonderten Beitrag zu sehen geben, da noch Abstimmungen mit der Autorin ausstehen und auch die Technik für mich recht neu ist.

Leider hatte ich mir für die Veranstaltung mit Lilly Lucas zur "New Beginnings-Reihe", zu der ich mich angemeldet hatte, eine falsche Zeit notiert und bin erst angekommen, als alles vorbei war. Nun ja...
So bin ich noch ein wenig rumgeschlendert und nach einer Stärkung in der Stadt zur Abendveranstaltung "Lange Nacht der Phantastik" aufgebrochen. Diese war sehr gut besucht und ich war gespannt, da es bisher nicht so mein Genre war. Dabei ist es jedoch auch geblieben und ich bin in der ersten Pause gegangen.



Der Samstag war geprägt vom Blogger:innen-Treffen des Dumont-Verlages. Jedes Jahr das Highlight am Sonnabend! Die Vorschau auf die Sommer-/Herbsttitel verlängerte wie immer meine Wunschliste. Die Gastautorin war Katrin Zipse, die interessant über ihr Buch "Moosland" berichtet hat.

Aufgrund der Fülle an Menschen gab es dann nur noch ein paar gezielte Anlaufstellen für mich, bevor am Abend mein Zug zurück in die Heimat ging.

Ich freue mich nun auf die Lektüre der "Goodie"-Bücher sowie auf 2027, denn ... mein Hotel ist bereits gebucht.

21 März 2026

Good Spirits

• Autor*in: B. K. Borison
• Übersetzung: Michaela Link
• Verlag: HarperCollins
• Erscheinungsdatum: 23.09.2025
• Format: E-Book
• Seiten: 464
• Preis: EUR 12,99

Ich habe das E-Book als Rezensionsexemplar im Rahmen des NetGalley – Adventskalenders 2025 erhalten; daher [WERBUNG].
Zum Inhalt verweise ich auf den Klappentext:

Nolan Callahan plant, auch diese Feiertage wie alle anderen davor zu verbringen: Als Geist der vergangenen Weihnacht wird er die schrecklichen Menschen von Annapolis heimsuchen.

Harriet York ist ein guter Mensch – oder zumindest versucht sie es zu sein. Sie ist durch und durch empathisch und tut immer das, was von ihr erwartet wird.

Als Nolan beauftragt wird, die Antiquitätenladenbesitzerin bei seinem Weihnachtsspuk heimzusuchen, hat keiner von beiden eine Ahnung, warum. Um einander zu entkommen, müssen Harriet und Nolan die Fäden entwirren, die sie miteinander verbinden – und das alles bis zum Weihnachtsabend.

Hand in Hand decken sie die Vergangenheit des jeweils anderen auf, doch warum will Nolan nicht loslassen? Und könnte Harriet der Schlüssel sein, um dem Geist der vergangenen Weihnacht eine Zukunft zu geben?



Meine Meinung:

• Das Cover gefällt mir gut, da es klarmacht, dass es sich um eine weihnachtliche Lovestory handelt.

• Der amüsante und trotz „Zauberei“ realistische Schreibstil hat mich gut in der Story mitgenommen.

• Gerade Harriet ist schnell zu meinem Liebling geworden. Ihre leichte Tolpatschigkeit, aber auch ihre Empathie machen sie sehr sympathisch.

• Obwohl ich sonst die üblichen Weihnachtsgeschichten mit Geistern etc. nicht sonderlich mag, hat die Autorin es hier geschafft, dass ich „am Ball geblieben“ bin.

• Diese Stelle musste ich unbedingt zitieren:
„… Ich umklammere meine Zuckerstange. Sie ist nicht spitz genug, um ihn damit zu erstechen, aber mein Adrenalinspiegel ist so hoch, dass ich damit wahrscheinlich etwas Schaden anrichten könnte. ...“

• FAZIT: eine nette Geschichte für die Vorweihnachtszeit für alle, die ein wenig Magie mögen

12 März 2026

Heute in einer Woche

... startet die Leipziger Buchmesse und ich freue mich schon sehr darauf.

Mein Hotel hatte ich bereits gleich nach Ende der Messe in 2025 gebucht, den Zug im Oktober als der Winterfahrplan rauskam und meine Akkreditierung ging im Januar ebenfalls schnell. Jetzt hoffe ich nur, dass die Deutsche Bahn mitspielt, dann habe ich drei Tage volles Programm vor mir. 😊

Ich habe mich auch dieses Jahr wieder bemüht, ein wenig über den Tellerrand meiner "Komfortzone" hinauszugehen. So lasse ich mich auf einen Abend mit Phantastik ein und habe einen persönlichen Interviewtermin vereinbart.
Marie-Louise Monrad Møller darf ich Fragen aus Anlass ihres Debütromans "Viel wichtiger ist jetzt die Gegenwart" (erscheint am 17.03.2026 bei Kanon) stellen. Gibt es etwas, das Ihr wissen wollt? Dann teilt es mir mit, gern auch per Kommentar.

Sicher finde ich bei den Bloggertreffen von Diogenes und Dumont bekannte Gesichter. Doch auch ansonsten hoffe ich auf viele Gespräche und Begegnungen mit Euch.

09 März 2026

I know that you want me

• Autor*in: Saskia Louis
• Verlag: Selfpublished
• Erscheinungsdatum: 05.03.2026
• Format: E-Book
• Seiten: 357
• Preis: EUR 4,99

Ich habe mir das E-Book sofort zum Erscheiningstermin ausgeliehen, da mir Band 1 und 2 so gut gefallen haben.
Zum Inhalt verweise ich auf den Klappentext:

Cian hat nicht vor, jemals zu heiraten.
Als alleinerziehender Vater fehlt ihm die Zeit – und als Scheidungsanwalt die Motivation.
Doch als seine Ex das Sorgerecht einfordert und behauptet, er könne ihrer Tochter als überzeugter Dauersingle kein stabiles Zuhause bieten, muss er handeln. Dringend. Die Lösung? Eine Verlobte.
Also erfindet er eine. Blöd nur, dass er den Namen der Frau nennt, die ihn seit Jahren in den Wahnsinn treibt ... und in seine Träume verfolgt.

Hailey wünscht sich nichts sehnlicher als die große Liebe.
Leider kommt sie sehr viel besser mit Computern und Tieren klar als mit Menschen. Die meisten enttäuschen oder verlassen sie ohnehin über kurz oder lang. Und Cians Fake-Verlobte zu spielen, ist gleich dreifach dumm.
Erstens: Sie sind Freunde! Meistens. Wenn sie nicht gerade streiten. Also: manchmal. Zweitens: Ihr Leben ist ein einziges Chaos – seines strukturierter als eine Raufasertapete. Drittens: Cian ist gefährlich. Alles an ihm, von seinem Lächeln bis zu seinen großen Händen ... und wenn sie sich jemals auf ihn einlässt, wird sie mehr verlieren als nur ihren Verstand.



Meine Meinung:

• Das Cover ist den beiden ersten Bänden der „Sunshine Pier“ – Reihe sehr ähnlich und hat daher Wiedererkennungswert.

• Der lockere und realistische Schreibstil ließ mich nur so durch die Seiten „fliegen“ und ich habe das Buch innerhalb eines Tages ausgelesen.

• Ja, die einzelnen Bände sind in sich abgeschlossen, doch es ist schön, Figuren aus den Vorgängerbänden wiederzutreffen.

• Die Geschichte wird jedoch nicht nur von den sympathischen Protagonisten und ihren Freunden getragen, sondern zu einem großen Teil von dem Humor, den die Autorin in jedem ihrer Bücher integriert. Ich hatte laut meinem Mann beim Lesen fast ständig ein leichtes Grinsen im Gesicht. 😊

• Dieses Mal hat es mir gut gefallen, dass die spicy Szenen nur „am Rande“ vorkamen.

• Es gab haufenweise Stellen, die ich zitieren könnte und die auch bereits auf anderen Plattformen erwähnt wurden. Daher habe ich mich für folgende entschieden:
„… Verzeihen ist voll ihr Ding. Sie ist wie eine Heiligenfigur, die aus der katholischen Kirche ausgebüxt ist. ...“

• FAZIT: Wer auf der Suche nach einer herzerwärmenden Lovestory ist, die gute Laune verbreitet, wird von diesem Buch nicht enttäuscht.

01 März 2026

Im Februar

... ist mein Leseschwung wieder etwas abgeflacht, da zu viel "reales Leben" anstand.

Diese drei Bücher habe ich beendet:

  • "Porträt einer Ehe" von Maggie O'Farrell ist ein Buch, in dem Historisches mit Fiktivem auf eine wunderbare Art vermischt wurde, die fesselt. Dennoch konnte ich das Buch nicht "in einem Rutsch" lesen, sondern habe mehrere Pausen benötigt. Letztendlich habe ich es in 14 Abschnitten innerhalb von 2,5 Monaten gelesen, was jedoch nichts über die Qualität der Geschichte aussagt.
  • "Der Ozean unserer Erinnerung" von Lucy Clarke lag mehr als drei Jahre auf meinem SuB > meine Rezension
  • "The Secrets we live" von Kate Corell ist der zweite Band der "Brouwen Dynasty" und hat auch fast ein Jahr auf meinem Kindle geschlummert.

Mal sehen, wie der März lesetechnisch so läuft, denn es ist ja Leipziger Buchmesse. 😁