• Autor*in: Kyrah Groh
• Verlag: Ullstein / Forever
• Erscheinungsdatum: 15.10.2026
• Format: E-Book
• Seiten: 432
• Preis: EUR 12,99
Ich habe das E-Book vorab als Rezensionsexemplar über Vorablesen erhalten; daher [WERBUNG].
Zum Inhalt verweise ich auf den Klappentext:
Etwas mehr als ein Jahr ist vergangen, seit Olive herausgefunden hat, dass ihr Mann sie betrügt. Den schönen Schein hat sie bis jetzt aufrechterhalten, doch jetzt ist Tony weg, und Olive kann das Haus nicht alleine zahlen. Glücklicherweise sind der irische Liebesromanautor Casey und seine Tochter auf der Suche nach einer Bleibe in Lower Whilby. Nach langer Schreibblockade muss der 35-Jährige endlich seinen nächsten Weihnachtsroman verfassen und das englische Örtchen hat ihn inspiriert. Mit den beiden zieht das Chaos in Olives aufgeräumtes Leben ein. Die neue Wohnsituation bietet Casey viele Ideen für sein Buch – genau wie seine neue Mitbewohnerin. Wie sehr Olive ihn in ihren Bann gezogen hat, zeigt sich schon bald an Caseys Manuskript. Denn während sein Text wächst, verschwimmen die Grenzen zwischen Fiktion und Wirklichkeit immer mehr ...
Meine Meinung:
• Das Cover gefällt mir sehr gut. Es passt zum Inhalt und führt auch das Styling der Reihe schön weiter.
• Der Schreibstil von Kyra Groh sorgte von Beginn an für eine vertraute Atmosphäre. Dazu hat sicher auch beigetragen, dass die Charaktere aus den Vorgängerbänden wieder auftauchen.
• Mit Olive konnte ich mich in gewisser Weise identifizieren. Vor allem ihre Einstellung zu Perfektion konnte ich gut nachvollziehen, wodurch ich schnell einen persönlichen Zugang zu ihr gefunden habe. Ich mochte es, ihre Geschichte zu verfolgen und sie auf ihrem Weg zu begleiten. Auch ihre etwas prüde Art, wie sie auf die intimen Gespräche mit Jude und Eleanore reagiert, kann ich mitfühlen.
• Bei den spicy Szenen wurde für mich diesmal eine gute Balance gefunden. Im Gegensatz zu Band 2, bei dem es mir persönlich etwas zu viel war.
• Einen kleinen Kritikpunkt habe ich nur insofern, als dass die titelgebende Peppermint Hot Chocolate nur am Rande erwähnt wird. Das war bei Band 2 mit dem Iced Caramel Coffee genauso, nur in Band 1 spielte die Pumpkin Spice Latte wirklich eine Rolle.
• FAZIT: Ich hatte mit dem Buch eine unterhaltsame Lesezeit. Für mich ist es ein echter Wohlfühlroman und eine Empfehlung für alle, die die Reihe bereits kennen und liebgewonnene Figuren wieder treffen möchten.
29 September 2026
18 September 2026
Das Signal
• Autor*in: Ursula Poznanski
• Verlag: Knaur
• Erscheinungsdatum: 02.02.2026
• Format: E-Book
• Seiten: 400
• Preis: EUR 20,99
Ich habe das E-Book im Rahmen einer Sonderaktion im Juli 2026 für EUR 9,99 erworben. Zum Inhalt verweise ich auf den Klappentext:
Gefangen im eigenen Haus: Bei einem Unfall verliert die junge Innenarchitektin Viola Decker ein Bein – und plötzlich besteht ihre Welt nur noch aus Hindernissen. Zwar kümmert ihr Mann Adam sich rührend um sie; mit dem barrierefreien Umbau ihres abgelegenen alten Hauses scheint er es allerdings nicht eilig zu haben. Viola sitzt buchstäblich im Erdgeschoss fest, alleine mit einer wortkargen Pflegerin, von der sie sich ständig überwacht fühlt.
Und immer wieder verschwinden wichtige Dinge aus Violas Reichweite. Um nicht lange danach suchen zu müssen, stattet sie sie mit winzigen GPS-Trackern aus. Als Adams Verhalten sich zu verändern beginnt und er immer häufiger spät nach Hause kommt, beginnt sie heimlich, auch ihn zu tracken, und entdeckt schon bald beunruhigende Muster. Offensichtlich belügt er sie über seinen Tagesablauf – und nicht nur er. Warum? Mit jedem Tag und jeder Lüge wächst in Viola ein furchtbarer Verdacht …
Meine Meinung:
• Das Cover erinnert sehr an „Die Burg“ der Autorin. Ich denke, das ist auch so gewollt.
• Erzählt wird ausschließlich aus der Sicht von Viola. Insofern hat man als Leser:in auch keinen Wissensvorsprung, sondern erfährt Zusammenhänge in dem gleichen Tempo wie die Protagonistin. Jedoch gibt sie nicht jedes Wissen von Beginn an preis.
• Da es nur wenige Figuren gibt, die die Handlung tragen, glaubt man als Leser:in diese gut einschätzen zu können.
• Durch das räumlich begrenzte Umfeld, in dem die Story spielt, und die Konzentration auf die Erzählerin wird die Spannung getragen. Diese hält im Wesentlichen auch bis zum Ende an.
• Bei einem Thriller will man nicht spoilern, aber diese Stelle kann ich dennoch zitieren:
„… berühmt für ihre in Eigenregie gebrauten Teemischungen, die so grauenvoll schmecken, dass jede Erkältung allein aus Ekel die Flucht ergreift. ...“
• FAZIT: ein solider Thriller, eine spannend umgesetzte Grundidee – für mich jedoch nicht so gut wie „Die Burg“
• Verlag: Knaur
• Erscheinungsdatum: 02.02.2026
• Format: E-Book
• Seiten: 400
• Preis: EUR 20,99
Ich habe das E-Book im Rahmen einer Sonderaktion im Juli 2026 für EUR 9,99 erworben. Zum Inhalt verweise ich auf den Klappentext:
Gefangen im eigenen Haus: Bei einem Unfall verliert die junge Innenarchitektin Viola Decker ein Bein – und plötzlich besteht ihre Welt nur noch aus Hindernissen. Zwar kümmert ihr Mann Adam sich rührend um sie; mit dem barrierefreien Umbau ihres abgelegenen alten Hauses scheint er es allerdings nicht eilig zu haben. Viola sitzt buchstäblich im Erdgeschoss fest, alleine mit einer wortkargen Pflegerin, von der sie sich ständig überwacht fühlt.
Und immer wieder verschwinden wichtige Dinge aus Violas Reichweite. Um nicht lange danach suchen zu müssen, stattet sie sie mit winzigen GPS-Trackern aus. Als Adams Verhalten sich zu verändern beginnt und er immer häufiger spät nach Hause kommt, beginnt sie heimlich, auch ihn zu tracken, und entdeckt schon bald beunruhigende Muster. Offensichtlich belügt er sie über seinen Tagesablauf – und nicht nur er. Warum? Mit jedem Tag und jeder Lüge wächst in Viola ein furchtbarer Verdacht …
Meine Meinung:
• Das Cover erinnert sehr an „Die Burg“ der Autorin. Ich denke, das ist auch so gewollt.
• Erzählt wird ausschließlich aus der Sicht von Viola. Insofern hat man als Leser:in auch keinen Wissensvorsprung, sondern erfährt Zusammenhänge in dem gleichen Tempo wie die Protagonistin. Jedoch gibt sie nicht jedes Wissen von Beginn an preis.
• Da es nur wenige Figuren gibt, die die Handlung tragen, glaubt man als Leser:in diese gut einschätzen zu können.
• Durch das räumlich begrenzte Umfeld, in dem die Story spielt, und die Konzentration auf die Erzählerin wird die Spannung getragen. Diese hält im Wesentlichen auch bis zum Ende an.
• Bei einem Thriller will man nicht spoilern, aber diese Stelle kann ich dennoch zitieren:
„… berühmt für ihre in Eigenregie gebrauten Teemischungen, die so grauenvoll schmecken, dass jede Erkältung allein aus Ekel die Flucht ergreift. ...“
• FAZIT: ein solider Thriller, eine spannend umgesetzte Grundidee – für mich jedoch nicht so gut wie „Die Burg“
15 September 2026
Verhängnisvoller Champagner
• Autor*in: Tom Hillenbrand
• Verlag: Kiepenheuer & Witsch
• Erscheinungsdatum: 06.11.2025
• Format: Taschenbuch
• Seiten: 496
• Preis: EUR 14,00
Ich habe das Buch Ende vergangenen Jahres in einem Buchpaket von Crimethrill gewonnen, aber jetzt erst gelesen. Zum Inhalt verweise ich auf den Klappentext:
Seine Lehre hat der Luxemburger Koch Xavier Kieffer einst in der Champagne absolviert. Als er dort einen alten Freund besucht, der inzwischen ein Champagnerhaus leitet, wird er Zeuge eines schrecklichen Unfalls. Oder war es Mord?
Kieffer beginnt zu ermitteln und muss feststellen, dass sich hinter den luxuriösen Fassaden der großen Champagnerhäuser allerlei Geheimnisse verbergen...
Meine Meinung:
• Es ist ja bereits der 8. Band der Xavier Kieffer – Krimis, jedoch hat es keineswegs gestört, dass ich die Vorgängerbücher nicht kenne.
• Das Cover ist passend zum Titel gewählt, zeigt dennoch auch eine Konstanz zu der Reihe.
• Der angenehme Schreibstil hat mich von Beginn an mitten in die Szenerie gebracht. Die Bezeichnung „kulinarischer Krimi“ ist absolut passend, denn nicht nur der titel gebende Champagner wird reichlich genossen, auch gutes Essen kommt nicht zu kurz.
• Die wesentlichen Figuren sind nicht zu viele und bekommen daher auch alle ausreichend Entfaltungsspielraum.
• Hier werden der Krimi und die Kulinarik so gekonnt miteinander verwoben, dass ich fast bemüßigt bin zu sagen, die Kulinarik spielt die Hauptrolle. Ich habe viel über Champagner, Cremant und ähnliche Getränke gelernt. Und auch die beschriebenen Speisen haben mir immer wieder Appetit gemacht.
• Mir ist es schwer gefallen, mich für ein Zitat zu entscheiden. Schlußendlich ist es geworden:
„… Eine finnische Tradition. Kalsarikännit bedeutet in etwa: sich alleine zu Hause in Unterhosen betrinken. ...“ 😂
• FAZIT: Ich habe mich in mehrerer Hinsicht gut unterhalten gefühlt und wundere mich, dass ich nicht schon früher zu dieser Reihe gegriffen habe.
• Verlag: Kiepenheuer & Witsch
• Erscheinungsdatum: 06.11.2025
• Format: Taschenbuch
• Seiten: 496
• Preis: EUR 14,00
Ich habe das Buch Ende vergangenen Jahres in einem Buchpaket von Crimethrill gewonnen, aber jetzt erst gelesen. Zum Inhalt verweise ich auf den Klappentext:
Seine Lehre hat der Luxemburger Koch Xavier Kieffer einst in der Champagne absolviert. Als er dort einen alten Freund besucht, der inzwischen ein Champagnerhaus leitet, wird er Zeuge eines schrecklichen Unfalls. Oder war es Mord?
Kieffer beginnt zu ermitteln und muss feststellen, dass sich hinter den luxuriösen Fassaden der großen Champagnerhäuser allerlei Geheimnisse verbergen...
Meine Meinung:
• Es ist ja bereits der 8. Band der Xavier Kieffer – Krimis, jedoch hat es keineswegs gestört, dass ich die Vorgängerbücher nicht kenne.
• Das Cover ist passend zum Titel gewählt, zeigt dennoch auch eine Konstanz zu der Reihe.
• Der angenehme Schreibstil hat mich von Beginn an mitten in die Szenerie gebracht. Die Bezeichnung „kulinarischer Krimi“ ist absolut passend, denn nicht nur der titel gebende Champagner wird reichlich genossen, auch gutes Essen kommt nicht zu kurz.
• Die wesentlichen Figuren sind nicht zu viele und bekommen daher auch alle ausreichend Entfaltungsspielraum.
• Hier werden der Krimi und die Kulinarik so gekonnt miteinander verwoben, dass ich fast bemüßigt bin zu sagen, die Kulinarik spielt die Hauptrolle. Ich habe viel über Champagner, Cremant und ähnliche Getränke gelernt. Und auch die beschriebenen Speisen haben mir immer wieder Appetit gemacht.
• Mir ist es schwer gefallen, mich für ein Zitat zu entscheiden. Schlußendlich ist es geworden:
„… Eine finnische Tradition. Kalsarikännit bedeutet in etwa: sich alleine zu Hause in Unterhosen betrinken. ...“ 😂
• FAZIT: Ich habe mich in mehrerer Hinsicht gut unterhalten gefühlt und wundere mich, dass ich nicht schon früher zu dieser Reihe gegriffen habe.
13 September 2026
Der Briefladen, in dem die Zeit stillstand
• Autor*in: Baek Seungyeon
• Übersetzung: Sebastian Bring
• Verlag: Kiepenheuer & Witsch
• Erscheinungsdatum: 12.02.2026
• Format: E-Book
• Seiten: 368
• Preis: EUR 18,99
Ich habe das E-Book als Rezensionsexemplar über NetGalley erhalten; daher [WERBUNG]. Zum Inhalt verweise ich auf den Klappentext:
Ein Roman für alle, die schönes Briefpapier lieben und die nach Entschleunigung suchen.
In dem Briefladen, in dem die Zeit stillstand, umgeben von schönsten Dingen, lernt Hyoyeong nach einem schweren Schicksalsschlag, das Leben wieder zu spüren. Sie hört die Geschichten von Menschen, die ihre Hoffnungen, Ängste und Träume zu Papier bringen, und lernt dabei nicht nur neue Freund*innen kennen, sondern auch, wie man zu sich selbst zurückfindet.
Meine Meinung:
• Der erste Satz des Klappentextes fasst es sehr gut zusammen. Beim Lesen des Buches habe ich große Lust bekommen, eines meiner schönen, noch immer nicht benutzten Notizbücher zur Hand zu nehmen und drauf los zu schreiben.
• Das Cover gefällt mir sehr gut und spiegelt den Ort der Story passend wider.
• Ich empfand den Schreibstil anfangs etwas befremdlich. Je weiter ich im Buch voran kam, desto mehr hat mich die ruhige Erzählweise eingenommen. Es wird sehr viel beobachtend beschrieben, gibt jedoch kaum „Handlung“, die mir aber auch nicht gefehlt hat.
• Probleme hatte ich lediglich mit den vielen, mir doch sehr fremden Namen der Personen. Ich konnte mir bei manchen (außer den Hauptfiguren) nicht merken, wer sie waren. Im Namensregister am Anfang des Buches nachzuschlagen, war mir dann aber doch zu aufwendig beim E-Book.
• Es gab viele schön formulierte Stellen, die ich mir markiert habe. Folgende zwei davon möchte ich hier zitieren:
„… wie schwimmende Wasserpflanzen trieben diese Emotionen in ihrem Inneren …“
„… Jung und unschuldig zu sein, bedeutete, leicht Freude und Bestätigung in kleinen Dingen zu finden. ...“
• FAZIT: ein Roman, der bei Leser*innen Ruhe verbreitet, und eine Empfehlung für alle, die noch gern einem Stift zur Hand nehmen, um Gedanken oder Grüße zu Papier zu bringen
• Übersetzung: Sebastian Bring
• Verlag: Kiepenheuer & Witsch
• Erscheinungsdatum: 12.02.2026
• Format: E-Book
• Seiten: 368
• Preis: EUR 18,99
Ich habe das E-Book als Rezensionsexemplar über NetGalley erhalten; daher [WERBUNG]. Zum Inhalt verweise ich auf den Klappentext:
Ein Roman für alle, die schönes Briefpapier lieben und die nach Entschleunigung suchen.
In dem Briefladen, in dem die Zeit stillstand, umgeben von schönsten Dingen, lernt Hyoyeong nach einem schweren Schicksalsschlag, das Leben wieder zu spüren. Sie hört die Geschichten von Menschen, die ihre Hoffnungen, Ängste und Träume zu Papier bringen, und lernt dabei nicht nur neue Freund*innen kennen, sondern auch, wie man zu sich selbst zurückfindet.
Meine Meinung:
• Der erste Satz des Klappentextes fasst es sehr gut zusammen. Beim Lesen des Buches habe ich große Lust bekommen, eines meiner schönen, noch immer nicht benutzten Notizbücher zur Hand zu nehmen und drauf los zu schreiben.
• Das Cover gefällt mir sehr gut und spiegelt den Ort der Story passend wider.
• Ich empfand den Schreibstil anfangs etwas befremdlich. Je weiter ich im Buch voran kam, desto mehr hat mich die ruhige Erzählweise eingenommen. Es wird sehr viel beobachtend beschrieben, gibt jedoch kaum „Handlung“, die mir aber auch nicht gefehlt hat.
• Probleme hatte ich lediglich mit den vielen, mir doch sehr fremden Namen der Personen. Ich konnte mir bei manchen (außer den Hauptfiguren) nicht merken, wer sie waren. Im Namensregister am Anfang des Buches nachzuschlagen, war mir dann aber doch zu aufwendig beim E-Book.
• Es gab viele schön formulierte Stellen, die ich mir markiert habe. Folgende zwei davon möchte ich hier zitieren:
„… wie schwimmende Wasserpflanzen trieben diese Emotionen in ihrem Inneren …“
„… Jung und unschuldig zu sein, bedeutete, leicht Freude und Bestätigung in kleinen Dingen zu finden. ...“
• FAZIT: ein Roman, der bei Leser*innen Ruhe verbreitet, und eine Empfehlung für alle, die noch gern einem Stift zur Hand nehmen, um Gedanken oder Grüße zu Papier zu bringen
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