18 September 2026

Das Signal

• Autor*in: Ursula Poznanski
• Verlag: Knaur
• Erscheinungsdatum: 02.02.2026
• Format: E-Book
• Seiten: 400
• Preis: EUR 20,99

Ich habe das E-Book im Rahmen einer Sonderaktion im Juli 2026 für EUR 9,99 erworben.
Zum Inhalt verweise ich auf den Klappentext:
Gefangen im eigenen Haus: Bei einem Unfall verliert die junge Innenarchitektin Viola Decker ein Bein – und plötzlich besteht ihre Welt nur noch aus Hindernissen. Zwar kümmert ihr Mann Adam sich rührend um sie; mit dem barrierefreien Umbau ihres abgelegenen alten Hauses scheint er es allerdings nicht eilig zu haben. Viola sitzt buchstäblich im Erdgeschoss fest, alleine mit einer wortkargen Pflegerin, von der sie sich ständig überwacht fühlt.
Und immer wieder verschwinden wichtige Dinge aus Violas Reichweite. Um nicht lange danach suchen zu müssen, stattet sie sie mit winzigen GPS-Trackern aus. Als Adams Verhalten sich zu verändern beginnt und er immer häufiger spät nach Hause kommt, beginnt sie heimlich, auch ihn zu tracken, und entdeckt schon bald beunruhigende Muster. Offensichtlich belügt er sie über seinen Tagesablauf – und nicht nur er. Warum? Mit jedem Tag und jeder Lüge wächst in Viola ein furchtbarer Verdacht …



Meine Meinung:

• Das Cover erinnert sehr an „Die Burg“ der Autorin. Ich denke, das ist auch so gewollt.

• Erzählt wird ausschließlich aus der Sicht von Viola. Insofern hat man als Leser:in auch keinen Wissensvorsprung, sondern erfährt Zusammenhänge in dem gleichen Tempo wie die Protagonistin. Jedoch gibt sie nicht jedes Wissen von Beginn an preis.

• Da es nur wenige Figuren gibt, die die Handlung tragen, glaubt man als Leser:in diese gut einschätzen zu können.

• Durch das räumlich begrenzte Umfeld, in dem die Story spielt, und die Konzentration auf die Erzählerin wird die Spannung getragen. Diese hält im Wesentlichen auch bis zum Ende an.

• Bei einem Thriller will man nicht spoilern, aber diese Stelle kann ich dennoch zitieren:
„… berühmt für ihre in Eigenregie gebrauten Teemischungen, die so grauenvoll schmecken, dass jede Erkältung allein aus Ekel die Flucht ergreift. ...“

• FAZIT: ein solider Thriller, eine spannend umgesetzte Grundidee – für mich jedoch nicht so gut wie „Die Burg“

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