Samstag, 18. August 2018

Todesblau

… von Felix Leibrock ist im April 2015 als Taschenbuch bei Droemer Knaur erschienen, hat 347 Seiten und kostet EUR 9,99. Ich habe das Buch als Teilnehmer der Krimiwoche 2016 erhalten. Gelesen habe ich erst aber erst jetzt im Rahmen meines SuB-Abbaus. *zwinker*


Zum Inhalt:
Der Polizist Sascha Woltmann lässt sich von Berlin nach Weimar versetzen, da er in der Nähe seiner Eltern sein möchte. Sein Traum ist es bei der Kripo zu arbeiten, was in Berlin unmöglich war, in Weimar stehen seine Chancen aber auch nicht gut. Doch durch einen Zufall wird er in die Ermittlungen um den gewaltsamen Tod einer alten Dame eingebunden. Dieser Fall scheint jedoch größere Dimensionen zu haben, als anfangs vermutet.

Meine Meinung:
Der Klappentext klang interessant und auch der Einstieg in die Geschichte hat mir gut gefallen. Doch nach und nach empfand ich es als recht mühsam, dem Verlauf zu folgen. Zu viele Nebenschauplätze wurden aufgebaut, die den eigentlichen Kriminalfall in den Hintergrund drängten. 
Hier wurden DDR-Vergangenheit sowie alte Seilschaften, Ossi-/Wessi-Vorurteile, ansatzweise die NS-Zeit und Kulturgeschichte in einem Krimi verarbeitet. Ales für sich betrachtet sicher interessant, aber für meinen Geschmack zu komplex und damit dem Lesefluss bzw. der Spannung eher abträglich. 
Fazit: m.E. hat der Autor zu viel gewollt und ich kann keine Leseempfehlung aussprechen
Auf meiner Schulnoten-Skala gibt es daher eine 4.