01 März 2026

Im Februar

... ist mein Leseschwung wieder etwas abgeflacht, da zu viel "reales Leben" anstand.

Diese drei Bücher habe ich beendet:

  • "Porträt einer Ehe" von Maggie O'Farrell ist ein Buch, in dem Historisches mit Fiktivem auf eine wunderbare Art vermischt wurde, die fesselt. Dennoch konnte ich das Buch nicht "in einem Rutsch" lesen, sondern habe mehrere Pausen benötigt. Letztendlich habe ich es in 14 Abschnitten innerhalb von 2,5 Monaten gelesen, was jedoch nichts über die Qualität der Geschichte aussagt.
  • "Der Ozean unserer Erinnerung" von Lucy Clarke lag mehr als drei Jahre auf meinem SuB > meine Rezension
  • "The Secrets we live" von Kate Corell ist der zweite Band der "Brouwen Dynasty" und hat auch fast ein Jahr auf meinem Kindle geschlummert.

Mal sehen, wie der März lesetechnisch so läuft, denn es ist ja Leipziger Buchmesse. 😁

10 Februar 2026

Der Ozean unserer Erinnerung

• Autor*in: Lucy Clarke
• Übersetzung: Karin Dufner
• Verlag: Piper
• Erscheinungsdatum: 28.07.2022
• Format: Paperback
• Seiten: 464
• Preis: EUR 14,00

Ich habe mir das Buch kurz nach Erscheinen gekauft – aber erst jetzt gelesen.
Zum Inhalt verweise ich auf den Klappentext:
Eine kleine Insel im Südwestpazifik, Sonne, Palmen und wunderschöne Korallenriffe – für die Schwestern Erin und Lori sollte es ein Traumurlaub werden. Doch auf dem Hinflug kommt es zwischen den beiden zum Streit, und Erin lässt ihre Schwester nach einem Zwischenstopp alleine weiterfliegen. Eine Entscheidung, die sie bitter bereut. Denn die Maschine verschwindet spurlos, Lori kommt nie an ihrem Ziel an. Erins Welt gerät ins Wanken. Fieberhaft sucht sie nach einem Lebenszeichen ihrer Schwester, ohne Erfolg. Bis zwei Jahre später der Pilot des Flugzeugs überraschend wieder auftaucht. Ist auch Lori noch am Leben? Aber warum meldet sie sich dann nicht? Noch einmal begibt sich Erin an den Ort, an dem das Schicksal seinen Lauf nahm.


Meine Meinung:

• Das Cover passt mit den exotischen Blumen gut zur Handlung in der Südsee.

• Wie bereits in anderen Büchern dieser Autorin wird die Geschichte auf zwei Zeitebenen erzählt. Dabei nähert sich das Geschehen beider bis zum Finale immer mehr an. Dieses Stilelement gefällt mir sehr gut.

• Durch die wenigen Protagonisten kann man als Leser:in gut versuchen, die einzelnen Beweggründe zu ermitteln.

• Die Vergangenheitsebene zieht ihre Spannung aus dem kammerspielartigen Umfeld. Während die Gegenwartsebene mehr berichtend angelegt ist.

• Das Ende kann, auch wenn es überraschend ist, nicht ganz mit dem „Tempo“ der restlichen Story mithalten.

• FAZIT: eine Leseempfehlung - auch wenn es für mich bisher das „schwächste“ Buch von Lucy Clarke ist, was ich gelesen habe

06 Februar 2026

Royal Heist

• Autor*in: Lena Kiefer
• Verlag: LYX digital
• Erscheinungsdatum: 17.11.2025
• Format: E-Book
• Seiten: 495
• Preis: EUR 11,99

Ich habe das E-Book als Rezensionsexemplar im Rahmen des NetGalley-Adventskalenders erhalten; daher [WERBUNG].
Zum Inhalt verweise ich auf den Klappentext:
Darcy ist eine brillante Trickbetrügerin, die in jede Rolle schlüpfen kann. Mit ihrer Crew begeht sie spektakuläre Raubzüge - immer mit dem Ziel, Gerechtigkeit zu üben. Ihr größter Coup steht allerdings noch bevor: Rache an den britischen Royals, die ihre Familie zerstörten, als sie noch ein Kind war. Um in den inneren Kreis der Königsfamilie zu gelangen, gibt sie sich als perfekte Kandidatin für Kronprinz Spencer aus, der mit einer Hochzeit den Ruf der Monarchie retten will. Doch ausgerechnet sein unberechenbarer Bruder Tristan droht Darcys Pläne zu durchkreuzen - er fordert sie ständig heraus und zieht sie gleichzeitig in seinen Bann. Während Darcy zwischen ihrem Herzen und ihrer Pflicht hin- und hergerissen ist, wird es immer schwieriger, ihre Tarnung aufrechtzuerhalten. Aber sie weiß genau, dass Tristan und sie keine Zukunft haben. Denn wenn er herausfindet, wer sie wirklich ist, verliert sie alles ...


Meine Meinung:

• Das schlicht gehaltene Cover passt für meinen Geschmack sehr gut zum Titel.

• Es war mein erstes Buch der Autorin, doch ihr Schreibstil war dazu geeignet, mich sofort in der Geschichte zu verlieren.

• Eine nette Idee finde ich es, dass es zu Beginn des Buches eine kleine Galerie der Protagonisten gibt. So kann das Augenmerk im weiteren Verlauf mehr auf die Eigenarten und Charakterzüge als auf die ausführliche Beschreibung von Äußerlichkeiten gerichtet werden.

• Die Story hat so ziemlich alles, was ich mag:
◦ royales Umfeld
◦ Rückblicke auf Vergangenes, was für das aktuelle Geschehen wichtig ist
◦ Konflikte innerhalb der Familie
◦ eine Lovestory, die eigentlich zum Scheitern verurteilt ist
◦ ein paar „Mission Impossible – Vibes“
◦ und einen fiesen Cliffhanger
• Meine einzige Kritik besteht darin, dass ich nun bis April auf die Fortsetzung warten muss. 😉

• Verwundert hat mich übrigens, dass es eine kleine Verbindung zur „The Darlington“ – Reihe gab, welche jedoch von einer anderen Autorin ist?!

• FAZIT: ein Buch, das mich wirklich gut unterhalten hat und ich gern weiterempfehle

31 Januar 2026

Der Januar

... hat mich wieder mehr zum Lesen gebracht und auch hier läuft es langsam wieder an. 💪

Ich habe diese Bücher beendet:

  • "In seinen Händen" von Harlan Coben lag ein Weilchen auf meinem SuB, bevor ich es nun im Rahmen von #12für2026 gelesen habe. Wie in meiner Rezension festgestellt, hat es mir nicht so gut gefallen, wie die anderen Bücher dieses Autors.
  • "How to kill Fate" von Saskia Louis ist der zweite Band der Dilogie, den ich mir sofort nach Erscheinen auf meinen Kindle geladen habe. Es ist eine gelungene Fortsetzung, wenngleich mir Band 1 besser gefallen hat.
  • "Holiday ever after" von Hannah Grace stammt aus meiner ersten deLYX-Buchbox. Anfangs hatte ich Schwierigkeiten mit der Story warm zu werden, da mir vieles irgendwie schon aus anderen Büchern bekannt vorkam. Aber nach gut einem Drittel des Buches wollte ich dann nicht mehr damit aufhören.
  • "Skates & Sparks" von Saskia Louis habe ich mir aufgrund der Verbindung zu Band 7 der "Love and Hockey"-Reihe als E-Book ausgeliehen. Es war schön, wieder in das Eishockey-Umfeld einzutauchen. Für meinen Geschmack gab es ein paar spicy Szenen zu viel, aber da kann man ja drüber hinweglesen.


Außerdem bin ich dazu übergegangen zwei Bücher parallel zu lesen, was ich bisher stets abgelehnt habe. Doch "Porträt einer Ehe" von Maggie O'Farrell ist zwar ein sehr interessanter historischer Roman, aber manchmal recht anstrengend. Da passt dann Lektüre aus anderen (leichteren) Genres gut zwischen.

27 Januar 2026

In seinen Händen

• Autor*in: Harlan Coben
• Übersetzung: Gunnar Kwisinski
• Verlag: Goldmann
• Erscheinungsdatum: 16.03.2020
• Format: Taschenbuch
• Seiten: 448
• Preis: EUR 10,00

Ich habe mir das Buch im Mai 2020 gekauft, es aber erst jetzt im Rahmen von #12für2026 gelesen.
Zum Inhalt verweise ich auf den Klappentext:
Die 17-jährige Haley McWaid führt ein idyllisches Vorstadtleben: Sie ist eine mustergültige Schülerin, Captain des Lacrosse-Teams und schon mit einem Bein in einem renommierten Elite-College. Doch dann verschwindet Haley von einem Tag auf den anderen spurlos, und für die McWaids bricht eine Welt zusammen. Eine verzweifelte Suche beginnt. Schließlich ist es der Zufall, der Fernsehreporterin Wendy Tynes auf eine Spur führt: Ein Sozialarbeiter wird als Täter gebrandmarkt. Doch Wendy selbst kommen Zweifel – und in der Vorstadtidylle tun sich Abgründe auf, in denen nichts so ist, wie es scheint ...


Meine Meinung:

• Zum Cover kann ich diesmal nichts groß sagen, denn es hat nichts „besonderes“.

• Der leicht lesbare, flüssige Schreibstil ließ mich gut durch die ersten Kapitel kommen. Doch irgendwann flachte die Story ab und wurde nach meinem Dafürhalten ein wenig langatmig. Zum Ende hingegen nahm die Dramatik jedoch wieder zu und die Auflösung war von mir nicht so erwartet.

• Die Figuren waren mir ein wenig zu stereotyp.

• Zwei kurze Stellen möchte ich zitieren:
„… Es gab keinen unwirklicheren und leereren Ort als einen nächtlichen Schulkorridor. …“ > Ich finde Schulkorridore sind ohnehin stets speziell.
„… und war umgeben von dieser Ich-habe-alles-erlebt-Aura …“ > So jemandem ist wohl jeder schon mal begegnet.

• FAZIT: Obwohl ich die Bücher von Harlan Coben immer mochte, hat mich dieses nicht so ganz erreicht.

18 Januar 2026

Sophie - Die Kaisermacherin

• Autor*in: Michaela Baumgartner
• Verlag: Gmeiner
• Erscheinungsdatum: 10.09.2025
• Format: Paperback
• Seiten: 320
• Preis: EUR 17,50

Ich habe das Buch als Rezensionsexemplar über den Verlag erhalten; daher [WERBUNG].
Zum Inhalt verweise ich auf den Klappentext:
Roman über Sisis ungeliebte Schwiegermutter
Mit gemischten Gefühlen, aber jeder Menge Optimismus im Gepäck verlässt Sophie, die Tochter des bayrischen Königs, 1824 ihre geliebte Heimat. Dass künftige Generationen sie ausgerechnet als böse Schwiegermutter ihrer charismatischen Nichte Sisi in Erinnerung behalten werden, kann sie zu diesem Zeitpunkt nicht ahnen. Ihr steht ein langer, harter Weg bevor - von der lebenslustigen Biedermeierprinzessin zur mächtigsten Frau am Wiener Kaiserhof.



Meine Meinung:

• Das Cover stellt meiner Ansicht nach eine Person in einem dunkelgrün-schwarz gemusterten langärmeligen Abendkleid dar und passt insofern zu dem Bild, was uns aus den „Sissi-Filmen“ über Erzherzogin Sophie vermittelt wurde.

• Der Schreibstil hat mich gut in die Geschichte starten lassen und auch einige „altmodische“ Ausdrücke haben meinen Lesefluss nicht ausgebremst.

• Die Figuren entsprechen nicht unbedingt dem romantischen Bild der Verfilmungen, kommen jedoch deutlich authentischer rüber.

• Durch die geschickte Verknüpfung von belegten Tatsachen mit Fiktion ist das damalige Leben am Kaiserhof sehr lebendig.

• Das umfangreiche Quellen- und Literaturverzeichnis macht deutlich wie viel Vorarbeiten und Recherche in der Story stecken. Erfreut habe ich festgestellt, dass eines der Bücher bereits bei mir wartet, gelesen zu werden.

• FAZIT: ein historischer Roman, der Lust macht, mehr über diese Zeit zu erfahren