31 Januar 2026

Der Januar

... hat mich wieder mehr zum Lesen gebracht und auch hier läuft es langsam wieder an. 💪

Ich habe diese Bücher beendet:

  • "In seinen Händen" von Harlan Coben lag ein Weilchen auf meinem SuB, bevor ich es nun im Rahmen von #12für2026 gelesen habe. Wie in meiner Rezension festgestellt, hat es mir nicht so gut gefallen, wie die anderen Bücher dieses Autors.
  • "How to kill Fate" von Saskia Louis ist der zweite Band der Dilogie, den ich mir sofort nach Erscheinen auf meinen Kindle geladen habe. Es ist eine gelungene Fortsetzung, wenngleich mir Band 1 besser gefallen hat.
  • "Holiday ever after" von Hannah Grace stammt aus meiner ersten deLYX-Buchbox. Anfangs hatte ich Schwierigkeiten mit der Story warm zu werden, da mir vieles irgendwie schon aus anderen Büchern bekannt vorkam. Aber nach gut einem Drittel des Buches wollte ich dann nicht mehr damit aufhören.
  • "Skates & Sparks" von Saskia Louis habe ich mir aufgrund der Verbindung zu Band 7 der "Love and Hockey"-Reihe als E-Book ausgeliehen. Es war schön, wieder in das Eishockey-Umfeld einzutauchen. Für meinen Geschmack gab es ein paar spicy Szenen zu viel, aber da kann man ja drüber hinweglesen.


Außerdem bin ich dazu übergegangen zwei Bücher parallel zu lesen, was ich bisher stets abgelehnt habe. Doch "Porträt einer Ehe" von Maggie O'Farrell ist zwar ein sehr interessanter historischer Roman, aber manchmal recht anstrengend. Da passt dann Lektüre aus anderen (leichteren) Genres gut zwischen.

27 Januar 2026

In seinen Händen

• Autor*in: Harlan Coben
• Übersetzung: Gunnar Kwisinski
• Verlag: Goldmann
• Erscheinungsdatum: 16.03.2020
• Format: Taschenbuch
• Seiten: 448
• Preis: EUR 10,00

Ich habe mir das Buch im Mai 2020 gekauft, es aber erst jetzt im Rahmen von #12für2026 gelesen.
Zum Inhalt verweise ich auf den Klappentext:
Die 17-jährige Haley McWaid führt ein idyllisches Vorstadtleben: Sie ist eine mustergültige Schülerin, Captain des Lacrosse-Teams und schon mit einem Bein in einem renommierten Elite-College. Doch dann verschwindet Haley von einem Tag auf den anderen spurlos, und für die McWaids bricht eine Welt zusammen. Eine verzweifelte Suche beginnt. Schließlich ist es der Zufall, der Fernsehreporterin Wendy Tynes auf eine Spur führt: Ein Sozialarbeiter wird als Täter gebrandmarkt. Doch Wendy selbst kommen Zweifel – und in der Vorstadtidylle tun sich Abgründe auf, in denen nichts so ist, wie es scheint ...


Meine Meinung:

• Zum Cover kann ich diesmal nichts groß sagen, denn es hat nichts „besonderes“.

• Der leicht lesbare, flüssige Schreibstil ließ mich gut durch die ersten Kapitel kommen. Doch irgendwann flachte die Story ab und wurde nach meinem Dafürhalten ein wenig langatmig. Zum Ende hingegen nahm die Dramatik jedoch wieder zu und die Auflösung war von mir nicht so erwartet.

• Die Figuren waren mir ein wenig zu stereotyp.

• Zwei kurze Stellen möchte ich zitieren:
„… Es gab keinen unwirklicheren und leereren Ort als einen nächtlichen Schulkorridor. …“ > Ich finde Schulkorridore sind ohnehin stets speziell.
„… und war umgeben von dieser Ich-habe-alles-erlebt-Aura …“ > So jemandem ist wohl jeder schon mal begegnet.

• FAZIT: Obwohl ich die Bücher von Harlan Coben immer mochte, hat mich dieses nicht so ganz erreicht.

18 Januar 2026

Sophie - Die Kaisermacherin

• Autor*in: Michaela Baumgartner
• Verlag: Gmeiner
• Erscheinungsdatum: 10.09.2025
• Format: Paperback
• Seiten: 320
• Preis: EUR 17,50

Ich habe das Buch als Rezensionsexemplar über den Verlag erhalten; daher [WERBUNG].
Zum Inhalt verweise ich auf den Klappentext:
Roman über Sisis ungeliebte Schwiegermutter
Mit gemischten Gefühlen, aber jeder Menge Optimismus im Gepäck verlässt Sophie, die Tochter des bayrischen Königs, 1824 ihre geliebte Heimat. Dass künftige Generationen sie ausgerechnet als böse Schwiegermutter ihrer charismatischen Nichte Sisi in Erinnerung behalten werden, kann sie zu diesem Zeitpunkt nicht ahnen. Ihr steht ein langer, harter Weg bevor - von der lebenslustigen Biedermeierprinzessin zur mächtigsten Frau am Wiener Kaiserhof.



Meine Meinung:

• Das Cover stellt meiner Ansicht nach eine Person in einem dunkelgrün-schwarz gemusterten langärmeligen Abendkleid dar und passt insofern zu dem Bild, was uns aus den „Sissi-Filmen“ über Erzherzogin Sophie vermittelt wurde.

• Der Schreibstil hat mich gut in die Geschichte starten lassen und auch einige „altmodische“ Ausdrücke haben meinen Lesefluss nicht ausgebremst.

• Die Figuren entsprechen nicht unbedingt dem romantischen Bild der Verfilmungen, kommen jedoch deutlich authentischer rüber.

• Durch die geschickte Verknüpfung von belegten Tatsachen mit Fiktion ist das damalige Leben am Kaiserhof sehr lebendig.

• Das umfangreiche Quellen- und Literaturverzeichnis macht deutlich wie viel Vorarbeiten und Recherche in der Story stecken. Erfreut habe ich festgestellt, dass eines der Bücher bereits bei mir wartet, gelesen zu werden.

• FAZIT: ein historischer Roman, der Lust macht, mehr über diese Zeit zu erfahren