Samstag, 11. Januar 2020

Scharfschütze

… von Christian Kärger ist am 09.09.2019 im Penguin Verlag als Taschenbuch erschienen, hat 509 Seiten und kostet EUR 10,00. Es ist eine Fortsetzung zu „Dinge, die mir gehören“, aber kann m.E. auch ohne Kenntnis des Vorgängers gelesen werden. Ich habe das Buch als Rezensionsexemplar über das Randomhouse Bloggerportal erhalten; daher [WERBUNG].


Zum Inhalt:
Kriminalkommissar Paul Simon ist auf eigenen Wunsch und seiner Familie zuliebe aus dem Polizeidienst ausgeschieden. Als jedoch in München fünf Menschen auf offener Straße erschossen werden und die Polizei bei ihren Ermittlungen nicht vorankommt, wird Paul eindringlich gebeten, als Sonderermittler für diesen Fall zurückzukommen. Durch seine Fähigkeit „um die Ecke zu denken“ wird er für die Lösung des Falls sehr wertvoll. Als der Scharfschütze ermittelt wird, soll der Fall abgeschlossen werden. Aber Paul ist sich sicher, dass mehr dahinter steckt ...

Zur Leseprobe

Meine Meinung:
Wie bereits im ersten Buch erhält der Leser gleich am Anfang Einblicke in die Gedankenwelt und Taten des Mörders ohne zu wissen, wer er ist, was mir sehr gut gefallen hat. Auch das „Wiedersehen“ mit Simons Kollegen Abel, der ständig hungrig ist, bringt eine weitere Facette ins Spiel, die so mancher Situation die Schärfe nimmt. 
Leider flachte die Story für meinen Geschmack zur Mitte hin ab und Enttäuschung machte sich bei mir breit. Zum Glück wurde es zum Ende hin wieder turbulent und spannend. Aus einigen Andeutungen lässt sich schließen, dass es u.U. auch einen dritten Teil geben wird. Ich bin gespannt … 
Fazit: Trotz eines Spannungsabfalls zur Mitte hin machen Anfang und Ende das Buch zu einem lesenswerten Thriller
Ich vergebe daher auf meiner Schulnoten-Skala eine 2-.

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