Sonntag, 9. November 2014

Ein absoluter Wohlfühlroman

… ist „Dancing Queens – Alle Wege führen nach Waterloo“ für mich gewesen. Der Roman von Jana Fuchs (hinter diesem Pseudonym verbergen sich Heike Abidi und Tanja Janz) ist im April 2014 als Taschenbuch bei Knaur erschienen, hat 315 Seiten und kostet EUR 8,99. Ich hatte ihn als ABBA-Fan natürlich schon längere Zeit auf meiner Wunschliste und konnte dann kürzlich nicht mehr widerstehen.



Zum Inhalt:
Helen und Linda kennen sich bisher nur über ein ABBA-Forum im Internet und haben außer ihrer Leidenschaft für ABBA fast nichts gemein. Trotzdem entschließen sie sich zu einem Treffen in Stockholm anläßlich eines Festivals zum 40. Grand Prix Jubiläum. Das Ganze entwickelt sich dann zu einer Art Road-Movie.


Meine Meinung:

Das ganze Buch nimmt stets bezug auf ABBA, was schon in den einzelnen Kapitelüberschriften beginnt, die jeweils aus einem ABBA-Song bestehen. Darüberhinaus werden viele Songtexte zitiert und Fakten aus der Karriere der vier eingebaut. Kurzum: Man sollte ABBA zumindest mögen, wenn man das Buch liest. 
Stilistisch hat es mir sehr gut gefallen, daß die Kapitel abwechselnd aus der Sicht der beiden Protagonistinnen geschrieben sind; so werden bestimmte Ereignisse aus beiden Perspektiven dargestellt. Trotz der Unterschiede zwischen beiden -Linda ist 32 und sehr spontan; Helen ist 44 und äußerst diszipliniert, strukturiert und ein wenig altbacken- sind sie absolut liebenswert. 
Die Geschichte ist so lebensnah erzählt, daß ich tatsächlich gegoogelt habe, ob es das ABBA-Forum, über das die beiden sich kennengelernt haben, gibt. Aber es ist fiktiv! 
Ein Zitat aus dem Buch (von Lindas Mutter) ist mir besonders hängengeblieben: „Eine Enttäuschung ist immer das Ende einer Täuschung!“

Auf meiner Schulnoten-Skala vergebe ich (sicher ein wenig nostalgie-geprägt) eine 1.

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