Donnerstag, 21. Juli 2016

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... von Veit Etzold ist am 14.07.2016 bei Bastei Lübbe erschienen, hat 416 Seiten und kostet als Taschenbuch EUR 10,99 sowie als E-Book EUR 8,99.

Ich durfte das E-Book vorab im Rahmen einer Leserunde in der Lesejury lesen und mit anderen diskutieren.


Zum Inhalt:
Christian arbeitet ganz frisch in einer Unternehmensberatung und steht unter erheblichem Stress, um den Anforderungen gerecht zu werden. Da erhält er plötzlich einen Link zu einem Video, das eine Wasserleiche zeigt. Doch das ist erst der Anfang!

Hier geht es zur Leseprobe des Verlags.

Meine Meinung:
Der Prolog ist auf eine von diesem Autor bekannte Weise gruselig und fesselnd zugleich. Jedoch scheint der Beginn der Geschichte so gar nichts damit zu tun zu haben. Genau deshalb hatte ich mich auch für die Leserunde beworben, denn „Der Totenzeichner“ vom gleichen Autor hat mir seinerzeit sehr gut gefallen. 
Doch leider wurde ich enttäuscht. Nicht nur, dass der Hauptprotagonist vollkommen nervig und unrealistisch „rüberkommt“, auch die Spannung insgesamt hält sich in Grenzen. Es gibt viele „Nebenstränge“, die (wie sich später rausstellt) für die Geschichte von keinerlei Relevanz sind bzw. höchstens als falsche Fährten ausgelegt sind. Auch die eigentliche Handlung wirkt zwischendurch doch sehr durcheinander und zerfahren, so dass ich mich fast zwingen musste, das Manuskript überhaupt zu beenden. 
Die Auflösung ist überraschend und lässt die im Grundsatz gut durchdachte Story erkennen. Dennoch konnte mich dieses Buch nicht überzeugen. Es bleibt als Fazit also: Schade!

Daher kann ich auf meiner Schulnoten-Skala nur eine 4 vergeben.

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