Sonntag, 25. September 2016

Asphaltseele

… von Gregor Weber ist am 12.09.2016 bei Heyne Hardcore als Taschenbuch erschienen, hat 240 Seiten und kostet EUR 14,99. Mir wurde vom Verlag ein Rezensionsexemplar angeboten, welches ich sehr gern angenommen habe.

 
Zum Inhalt:

Ruben Rubeck ist Kriminalpolizist in Frankfurt. Er ist geschieden, eigenbrötlerisch, keineswegs ehrgeizig und lebt gerne im Bahnhofsviertel mit all seinen „Möglichkeiten“. Er erinnert ein wenig an Schimanski. Eines Abends „stolpert“ er nach einem Besuch in seiner Stammkneipe „Schlabbekicker“ zufällig in eine Schießerei, nach deren Ende er zwei Unbeteiligte gerettet und einen Beteiligten angeschossen hat. Doch das ist erst der Anfang …
H I E R geht es zur Leseprobe!

 
Meine Meinung:
Für mich war es ein Krimi „der etwas anderen Art“: sehr realistisch, in einer teilweise recht derben Sprache, die Charaktere mit Ecken und Kanten sowie nicht vorhersehbaren Wendungen. 
Die Story wird auf zwei Zeitebenen erzählt, die auf den ersten Blick nichts miteinander zu tun haben. Der Hauptteil wird aus der Sicht von Rubeck erzählt. Dennoch liest sich das Buch flüssig und ich mochte es nicht aus der Hand legen, so dass ich auf eine Fortsetzung hoffe! Auch eine Verfilmung kann ich mir gut vorstellen. 
Herrlich fand ich auch Rubecks Gedanken und möchte unbedingt drei Zitate, bei denen ich sehr grinsen musste, kommentieren: 
„… Am Nachmittag – schon das Wort klingt nach zu engen Hosen und quietschendem Schreibtischstuhl …“ > DAS kann ich vollkommen nachvollziehen! ;-) 
„… Das Gute daran, dass man einen Schuss hört, ist, dass man nicht tot ist. …“ > ach was :-D 
„… Das Gemüse schaufelte ich mir nur wegen der Blutwerte rein, aber mit ordentlich Butter war es okay. …“ > ein wenig kontraproduktiv oder? 
Kurzum: Daumen hoch!

Hier kann es daher auf meiner Schulnoten-Skala eine 1 geben.

1 Kommentar:

  1. Sehr schöne Rezension. Und natürlich klasse, dass ich nicht der einzige bin, dem der Roman gefällt.

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