• Autor*in: Elena Armas
• Übersetzung: Vanessa Lamatsch
• Verlag: everlove
• Erscheinungsdatum: 13.10.2022
• Format: Klappenbroschur
• Seiten: 544
• Preis: EUR 16,00
Ich habe das Buch Anfang 2023 über ein Gewinnspiel des Verlags erhalten.
Zum Inhalt verweise ich auf den Klappentext:
Catalina Martín braucht dringend ein Date für die Hochzeit ihrer Schwester in Spanien. Vor allem, weil ihre gesamte spanische Großfamilie endlich ihren amerikanischen Freund kennenlernen will – der allerdings nicht existiert. Lina hat nur vier Wochen, um jemanden zu finden, der mit ihr von New York nach Spanien reist, um ihre Familie davon zu überzeugen, dass es die große Liebe ist. Als sich ausgerechnet ihr Arbeitskollege Aaron dazu bereiterklärt, ihr zu helfen, würde sie am liebsten sofort ablehnen. Kein anderer Mann hat sie so oft auf die Palme gebracht! Aber die Hochzeit rückt näher, und Aaron ist ihre beste (und einzige) Option. In Spanien muss Lina feststellen: Nicht nur als Fake-Boyfriend kann Aaron wirklich charmant sein …
Meine Meinung:
• Der lockere Schreibstil und die originelle Einstiegsszene haben es mir leicht gemacht, nur so durch die Seiten zu fliegen.
• Gerade die weibliche Hauptfigur habe ich mit all ihren Unsicherheiten, Zweifeln und manchmal tolpatschigem Benehmen sofort ins Herz geschlossen. Sie macht sich das Leben zeitweilig selbst unnötig schwer.
• Natürlich ist bei einer Lovestory das Ende in fast allen Fällen von vornherein klar. Doch wie heißt es so schön: „Der Weg ist das Ziel“. Genau diesen Weg, der über Spanien führt, hat die Autorin zauberhaft beschrieben.
• Mein Lieblingszitat hat selbstredend einen Bezug zu Spanien:
„Aber im Land des Weins konnte man nicht zu Abend essen, ohne wenigstens eine Flasche zu bestellen.“
• FAZIT: eine gelungene Rom-Com, die Spaß macht
27 Mai 2026
14 Mai 2026
Cruel Noblesse - Melodie der Rache
• Autor*in: Greta Milán
• Verlag: Penguin
• Erscheinungsdatum: 25.03.2026
• Format: Paperback
• Seiten: 576
• Preis: EUR 17,00
Ich habe das Buch als Rezensionsexemplar über das Bloggerportal von Penguin erhalten; daher [WERBUNG]. Zum Inhalt verweise ich auf den Klappentext:
Blaues Blut, grenzenloser Einfluss. Die Pariser Aristokratie ist reich, tugendhaft, traditionsbewusst – und eine Lüge. Denn niemand weiß, dass der Adel aus magiebegabten Familien besteht und sich hinter der elitären Fassade eine grausame Welt verbirgt. Wenn es nach Caspian de Morreau geht, sollen sie alle sterben. Er ist im Exil aufgewachsen, nachdem er als Kind seine Familie bei einem Großbrand verloren hat. Dieses furchtbare Unglück war allerdings kein Unfall, sondern ein Anschlag. Verübt von Magiern. Nach all den Jahren will Caspian endlich Vergeltung üben. Sein Plan ist perfekt. Doch er hat nicht mit Arianne gerechnet. Die schlagfertige Chansonsängerin zieht ihn in einen Bann, dem er sich nicht entziehen kann. Dabei sollte er sie doch eigentlich hassen …
Meine Meinung:
• Das Buch ist ein optischer Leckerbissen: ein dezent geheimnisvolles Cover, dessen Muster sich sowohl auf der Rückseite, als auch den Innenklappen und dem Buchschnitt fortsetzt.
• Wie ich es aus dem Genre schon kenne, werden die Kapitel wechselnd aus der Sicht der beiden Protagonisten erzählt. Das gefällt mir gut.
• Definitiv hilfreich war es, dass am Anfang des Buches eine Art Stammbaum / Hierarchie der verschiedenen Magierfamilien abgedruckt ist. Hierauf musste ich doch von Zeit zu Zeit zurückgreifen.
• Die langsame Annäherung von Caspian und Arianne wurde überzeugend aufgebaut; wenngleich es für mich weniger spicy Szenen hätten sein dürfen.
• Auch die Nebencharaktere sind abwechslungsreich dargestellt und wecken Interesse.
• Der flüssig zu lesende Schreibstil und die interessante Phantasiewelt mit Anklängen an wirkliches Paris (Montmartre sowie Mode und Klatsch) haben mich das Buch innerhalb von zwei Tagen auslesen lassen.
• FAZIT: gelungener Auftakt einer Romantasy-Trilogie, auf deren Fortsetzung ich nun warte
• Verlag: Penguin
• Erscheinungsdatum: 25.03.2026
• Format: Paperback
• Seiten: 576
• Preis: EUR 17,00
Ich habe das Buch als Rezensionsexemplar über das Bloggerportal von Penguin erhalten; daher [WERBUNG]. Zum Inhalt verweise ich auf den Klappentext:
Blaues Blut, grenzenloser Einfluss. Die Pariser Aristokratie ist reich, tugendhaft, traditionsbewusst – und eine Lüge. Denn niemand weiß, dass der Adel aus magiebegabten Familien besteht und sich hinter der elitären Fassade eine grausame Welt verbirgt. Wenn es nach Caspian de Morreau geht, sollen sie alle sterben. Er ist im Exil aufgewachsen, nachdem er als Kind seine Familie bei einem Großbrand verloren hat. Dieses furchtbare Unglück war allerdings kein Unfall, sondern ein Anschlag. Verübt von Magiern. Nach all den Jahren will Caspian endlich Vergeltung üben. Sein Plan ist perfekt. Doch er hat nicht mit Arianne gerechnet. Die schlagfertige Chansonsängerin zieht ihn in einen Bann, dem er sich nicht entziehen kann. Dabei sollte er sie doch eigentlich hassen …
Meine Meinung:
• Das Buch ist ein optischer Leckerbissen: ein dezent geheimnisvolles Cover, dessen Muster sich sowohl auf der Rückseite, als auch den Innenklappen und dem Buchschnitt fortsetzt.
• Wie ich es aus dem Genre schon kenne, werden die Kapitel wechselnd aus der Sicht der beiden Protagonisten erzählt. Das gefällt mir gut.
• Definitiv hilfreich war es, dass am Anfang des Buches eine Art Stammbaum / Hierarchie der verschiedenen Magierfamilien abgedruckt ist. Hierauf musste ich doch von Zeit zu Zeit zurückgreifen.
• Die langsame Annäherung von Caspian und Arianne wurde überzeugend aufgebaut; wenngleich es für mich weniger spicy Szenen hätten sein dürfen.
• Auch die Nebencharaktere sind abwechslungsreich dargestellt und wecken Interesse.
• Der flüssig zu lesende Schreibstil und die interessante Phantasiewelt mit Anklängen an wirkliches Paris (Montmartre sowie Mode und Klatsch) haben mich das Buch innerhalb von zwei Tagen auslesen lassen.
• FAZIT: gelungener Auftakt einer Romantasy-Trilogie, auf deren Fortsetzung ich nun warte
05 Mai 2026
Mord und Mozartkugel
• Autor*in: diverse
• Verlag: Gmeiner
• Erscheinungsdatum: 11.03.2026
• Format: Taschenbuch
• Seiten: 336
• Preis: EUR 14,50
Ich habe das Buch als Rezensionsexemplar vom Verlag erhalten; daher [WERBUNG]. Zum Inhalt verweise ich auf den Klappentext:
Die Festspielstadt Salzburg fasziniert: Wolfgang Amadeus Mozart, barocke Herrlichkeit, Weltkulturerbe - Millionen Gäste aus aller Welt lassen sich jedes Jahr begeistern. Doch hat dieses glanzvolle Ambiente auch dunkle Seiten? Findet man Mysteriöses oder kommt gar Unerlaubtes ans Licht, wenn man nur gründlich sucht? 20 namhafte Autorinnen und Autoren des SYNDIKATS haben sich aufgemacht, um im Vorfeld des Festivals CRIMINALE Abgründiges zu erforschen. Das Ergebnis sind 20 kriminell spannende Geschichten aus Stadt und Land Salzburg.
Meine Meinung:
• Dieses Buch enthält 20 Krimis, die ausschließlich in und um Salzburg spielen; geschrieben von 20 verschiedenen, z.T. sehr namhaften Autoren.
• Und wie es nun mal so ist, bei unterschiedlichen Autoren liegt dem Leser nicht jeder Schreib- bzw. Erzählstil.
• Manche der Geschichten fand ich ganz nett, andere wiederum waren für mich zu verdreht und einige haben mich nur gelangweilt.
• Folgende drei sind jedoch eine gesonderte Erwähnung wert:
◦ „Gottes Engel“ von Claudia Rossbacher hatte viele Schilderungen, die sehr nah an der erschreckenden Realität alter, kranker Menschen waren. Das hat berührt.
◦ „Waschecht“ von Katharina Eigner hat mir gut gefallen, da nicht alles so war, wie es zunächst erschien.
◦ „Schnitzel mit Nudeln“ von Beate Ferchländer war mein Highlight, da hier sehr gekonnt mit Klischees gespielt wurde.
• FAZIT: eine abwechslungsreiche Mischung von Kurzkrimis, bei denen bestimmt jeder etwas findet, das ihm gefällt
• Verlag: Gmeiner
• Erscheinungsdatum: 11.03.2026
• Format: Taschenbuch
• Seiten: 336
• Preis: EUR 14,50
Ich habe das Buch als Rezensionsexemplar vom Verlag erhalten; daher [WERBUNG]. Zum Inhalt verweise ich auf den Klappentext:
Die Festspielstadt Salzburg fasziniert: Wolfgang Amadeus Mozart, barocke Herrlichkeit, Weltkulturerbe - Millionen Gäste aus aller Welt lassen sich jedes Jahr begeistern. Doch hat dieses glanzvolle Ambiente auch dunkle Seiten? Findet man Mysteriöses oder kommt gar Unerlaubtes ans Licht, wenn man nur gründlich sucht? 20 namhafte Autorinnen und Autoren des SYNDIKATS haben sich aufgemacht, um im Vorfeld des Festivals CRIMINALE Abgründiges zu erforschen. Das Ergebnis sind 20 kriminell spannende Geschichten aus Stadt und Land Salzburg.
Meine Meinung:
• Dieses Buch enthält 20 Krimis, die ausschließlich in und um Salzburg spielen; geschrieben von 20 verschiedenen, z.T. sehr namhaften Autoren.
• Und wie es nun mal so ist, bei unterschiedlichen Autoren liegt dem Leser nicht jeder Schreib- bzw. Erzählstil.
• Manche der Geschichten fand ich ganz nett, andere wiederum waren für mich zu verdreht und einige haben mich nur gelangweilt.
• Folgende drei sind jedoch eine gesonderte Erwähnung wert:
◦ „Gottes Engel“ von Claudia Rossbacher hatte viele Schilderungen, die sehr nah an der erschreckenden Realität alter, kranker Menschen waren. Das hat berührt.
◦ „Waschecht“ von Katharina Eigner hat mir gut gefallen, da nicht alles so war, wie es zunächst erschien.
◦ „Schnitzel mit Nudeln“ von Beate Ferchländer war mein Highlight, da hier sehr gekonnt mit Klischees gespielt wurde.
• FAZIT: eine abwechslungsreiche Mischung von Kurzkrimis, bei denen bestimmt jeder etwas findet, das ihm gefällt
01 Mai 2026
Im Verlauf des Aprils
... wurden folgende Bücher von mir gelesen:
- "Welcome Home" von Arno Strobel - wurde mir von meiner Nichte ausgeliehen, die es bei der Lesung gekauft hat, zu der wir im September 2025 gewesen sind / mich hat die Story doch sehr an "Die App" erinnert / ich fand es ok, aber mehr auch nicht
- "21 Tage zum Verlieben" von Lia Louis - es war nicht ganz so gut wie die Bücher, die ich bisher von der Autorin gelesen habe - stellenweise hat es sich ziemlich gezogen / insgesamt eine nette Lovestory
- "Royal Fake" von Lena Kiefer - Hier habe ich dem Erscheinungstermin entgegen gefiebert, da Teil 1 "Royal Heist" mit einem fiesem Cliffhanger endete. Leider ist es hier noch schlimmer - und nun muss ich wieder bis September warten. / definitiv eine Leseempfehlung
- Die drei Kurzgeschichten von Lena Kiefer "Royal Past", "Royal Crew" und "Royal Fight" habe ich natürlich anschließend auch gelesen.
- "The Pumpkin Spice Latte Disaster" von Kyra Groh - Über dieses Buch bin ich schon des Öfteren gestolpert, nun habe ich es mir endlich zulegt. / eine gelungene Lovestory mit Screwball-Comedy Charakter; ich musste immer wieder schmunzeln
"Mord und Mozartkugel" von 20 verschiedenen Autoren - Das Buch habe ich auf der Leipziger Buchmesse als Rezensionsexemplar direkt vom Gmeiner-Verlag erhalten / die Rezension folgt hier in Kürze
- "Welcome Home" von Arno Strobel - wurde mir von meiner Nichte ausgeliehen, die es bei der Lesung gekauft hat, zu der wir im September 2025 gewesen sind / mich hat die Story doch sehr an "Die App" erinnert / ich fand es ok, aber mehr auch nicht
- "21 Tage zum Verlieben" von Lia Louis - es war nicht ganz so gut wie die Bücher, die ich bisher von der Autorin gelesen habe - stellenweise hat es sich ziemlich gezogen / insgesamt eine nette Lovestory
- "Royal Fake" von Lena Kiefer - Hier habe ich dem Erscheinungstermin entgegen gefiebert, da Teil 1 "Royal Heist" mit einem fiesem Cliffhanger endete. Leider ist es hier noch schlimmer - und nun muss ich wieder bis September warten. / definitiv eine Leseempfehlung
- Die drei Kurzgeschichten von Lena Kiefer "Royal Past", "Royal Crew" und "Royal Fight" habe ich natürlich anschließend auch gelesen.
- "The Pumpkin Spice Latte Disaster" von Kyra Groh - Über dieses Buch bin ich schon des Öfteren gestolpert, nun habe ich es mir endlich zulegt. / eine gelungene Lovestory mit Screwball-Comedy Charakter; ich musste immer wieder schmunzeln
"Mord und Mozartkugel" von 20 verschiedenen Autoren - Das Buch habe ich auf der Leipziger Buchmesse als Rezensionsexemplar direkt vom Gmeiner-Verlag erhalten / die Rezension folgt hier in Kürze
20 April 2026
Viel wichtiger ist jetzt die Gegenwart
• Autor*in: Marie-Louise Monrad Møller
• Verlag: Kanon
• Erscheinungsdatum: 17.03.2026
• Format: Hardcover
• Seiten: 288
• Preis: EUR 23,00
Ich habe das Buch vorab als Druckfahne / Rezensionsexemplar in Vorbereitung auf mein Interview auf der Leipziger Buchmesse über die Agentur Literaturtest erhalten; daher [WERBUNG]. Zum Inhalt verweise ich auf den Klappentext:
Die Ich-Erzählerin ist zurück im Elternhaus. Schleswig-Holstein: Salzwiesen. Vogelschwärme. Windräder. Die Gegenwart wird zum Stillleben, während die Zeit rückwärtsläuft: Die dominante Mutter, evangelische Pastorin, die Pumps trägt zum Talar. Die von April bis Oktober auf Strümpfe verzichtet. Die heiße Kartoffeln stets mit den bloßen Fingern pellt. Die ihr Kind im Supermarkt vergisst. Die jetzt eine Echthaarperücke trägt und ihre eigene Beerdigung plant. – Wie geht vergeben, wenn nicht mehr viel Zeit bleibt?
Meine Meinung:
• Das Cover ist wirklich schlicht gehalten und ehrlich gesagt denke ich nicht, dass ich in der Buchhandlung deshalb zum Buch gegriffen hätte.
• Der Schreibstil ist echt und lebensnah. Die teilweise sehr ausführlichen Beschreibungen haben sofort für Bilder in meinem Kopf gesorgt. So konnte ich mich an vielen Stellen gut in die Erzählerin hineinversetzen.
• Die Protagonisten werden stückweise passend beschrieben, so dass sich nach und nach ein klares Bild ergibt.
• Manche Kapitel haben bedrückende Empfindungen hinterlassen, so dass ich stellenweise Angst hatte, was wohl noch folgen würde. Andererseits gibt es viele Passagen, die einen unterschwelligen, manchmal recht schrägen Humor haben.
• Nach ca. einem Drittel des Buches hat mich die Vermischung von Gegenwart und Vergangenheit ein wenig verwirrt, was sich im weiteren Verlauf jedoch wieder gelegt hat.
• Als Zitat habe ich ein Beispiel für den etwas schrägen Humor gewählt:
„… Sex mit einem Bestatter zu haben? Wenn jemand, der den ganzen Tag Tote anfäßt, mit seinen Händen deinen Körper berührt? ...“
• FAZIT: ein Buch, welches man sicher nicht „in einem Rutsch“ liest – aber eines, das nachhallt
• Verlag: Kanon
• Erscheinungsdatum: 17.03.2026
• Format: Hardcover
• Seiten: 288
• Preis: EUR 23,00
Ich habe das Buch vorab als Druckfahne / Rezensionsexemplar in Vorbereitung auf mein Interview auf der Leipziger Buchmesse über die Agentur Literaturtest erhalten; daher [WERBUNG]. Zum Inhalt verweise ich auf den Klappentext:
Die Ich-Erzählerin ist zurück im Elternhaus. Schleswig-Holstein: Salzwiesen. Vogelschwärme. Windräder. Die Gegenwart wird zum Stillleben, während die Zeit rückwärtsläuft: Die dominante Mutter, evangelische Pastorin, die Pumps trägt zum Talar. Die von April bis Oktober auf Strümpfe verzichtet. Die heiße Kartoffeln stets mit den bloßen Fingern pellt. Die ihr Kind im Supermarkt vergisst. Die jetzt eine Echthaarperücke trägt und ihre eigene Beerdigung plant. – Wie geht vergeben, wenn nicht mehr viel Zeit bleibt?
Meine Meinung:
• Das Cover ist wirklich schlicht gehalten und ehrlich gesagt denke ich nicht, dass ich in der Buchhandlung deshalb zum Buch gegriffen hätte.
• Der Schreibstil ist echt und lebensnah. Die teilweise sehr ausführlichen Beschreibungen haben sofort für Bilder in meinem Kopf gesorgt. So konnte ich mich an vielen Stellen gut in die Erzählerin hineinversetzen.
• Die Protagonisten werden stückweise passend beschrieben, so dass sich nach und nach ein klares Bild ergibt.
• Manche Kapitel haben bedrückende Empfindungen hinterlassen, so dass ich stellenweise Angst hatte, was wohl noch folgen würde. Andererseits gibt es viele Passagen, die einen unterschwelligen, manchmal recht schrägen Humor haben.
• Nach ca. einem Drittel des Buches hat mich die Vermischung von Gegenwart und Vergangenheit ein wenig verwirrt, was sich im weiteren Verlauf jedoch wieder gelegt hat.
• Als Zitat habe ich ein Beispiel für den etwas schrägen Humor gewählt:
„… Sex mit einem Bestatter zu haben? Wenn jemand, der den ganzen Tag Tote anfäßt, mit seinen Händen deinen Körper berührt? ...“
• FAZIT: ein Buch, welches man sicher nicht „in einem Rutsch“ liest – aber eines, das nachhallt
01 April 2026
Interview mit Marie-Louise Monrad Møller
Auf der LBM 2026 hatte ich die Gelegenheit der Autorin von "Viel wichtiger ist jetzt die Gegenwart" ein paar Fragen zu stellen:
Der März
... wurde lesetechnisch natürlich durch die Leipziger Buchmesse beeinflusst und dennoch habe ich folgende 7 Bücher gelesen:
- "I know that you want me" von Saskia Louis ist der dritte Teil der "Sunshine Pier-Reihe", den ich natürlich gleich nach Erscheinen lesen musste - der Humor der Autorin ist einfach grandios
- "Ein bisschen Gefühl, bitte" ebenfalls von Saskia Louis ist zwar Teil 8 der "Eden Bay-Reihe", da es jedoch einen Bezug zum "Sunshine Pier" gibt, wollte ich unbedingt die Hintergründe / die Vergangenheit kennenlernen
- "Viel wichtiger ist jetzt die Gegenwart" von Marie-Louise Monrad Møller hatte ich in Vorbereitung für mein Interview auf der LBM vorab als Druckfahne bekommen - Rezension folgt
- Da die angekündigte Neuerscheinung von Poppy J. Anderson von Teil 3 der Reihe "Blütenküsse in Notting Hill" sehr amüsant klang, habe ich zunächst "Flowers for Violet" und "Flowers for Daisy" gelesen, bevor ich dann mit "Flowers for Tori" in der richtigen Reihenfolge war - Die Reihe hat mich gut unterhalten, daher warte ich nun auf Teil 4.
- Last but not least habe ich noch ein Buch meiner "12 für 2026" - Aktion von SuB befreit: "Fluch der Aphrodite" von Marah Woolf. Das Buch habe ich 2020 im Rahmen der coronabedingt ausgefallenen LBM bei einer Lesung erstanden. Ich bin ja ein Fan von griechischen Göttersagen und hier wurden diese mit dem heutigen Leben verknüpft - eine interessante Idee.
29 März 2026
Die Leipziger Buchmesse
... ist nun seit einer Woche vorbei, aber ich zehre noch immer von meinen Erlebnissen.
Nachdem ich mich wieder im "richtigen Leben" akklimatisiert habe, kommt nun mein kleiner Messerückblick:
Ich hatte drei abwechslungsreiche, ausgefüllte Tage mit vielen Begegnungen, alten Bekannten, neuen Gesichtern und insgesamt 44.376 Schritten.
Der Donnerstag begann mit einer persönlichen Programmvorstellung durch Petra Asprion beim Gmeiner-Verlag für mich. Es gab viel Interessantes und neben meinem im Vorfeld angefragten Rezensionsexemplar "Mord und Mozartkugel" habe ich mich auch für eins der demnächst erscheinenden Bücher vormerken lassen.
Mein nächster Programmpunkt war das Diogenes-Bloggertreffen, welches jedes ein ein Muss für mich ist. Die Programmvorstellung hat dieses mal Susanne Bühler allein übernommen und der "Stargast" war Shelly Kupferberg, die über die interessante Recherche zu ihrem Buch "Stunden wie Tage" berichtet hat.
Anschließend bin ich zurück in die Stadt, um nach einem frühen Abendessen mein Hotelzimmer zu beziehen. Denn schließlich hatte ich einen Platz bei der Wohnzimmerlesung von Anne Stern ergattert. Großen Respekt für den Gastgeber, der geschätzt 15-20 fremde Personen bei sich bewirtet hat. Die Lesung wurde von Uwe Kalkowski aka Kaffehaussitzer sehr kompetent moderiert. Leider konnte ich beim netten Plausch im Anschluß nicht mehr dabei sein, da ich todmüde war, denn mein Wecker hatte am Morgen um 4.30 Uhr geklingelt. Allerdings hat mir das gezeigt, dass ich in 2027 lieber bereits am Mittwochnachmittag anreise, wie einige andere Blogger auch.
Am Freitag war ich schon ein wenig aufgeregt, denn ich hatte einen Termin für mein erstes Video-Interview. Insofern bin ich zunächst nur ein wenig "ziellos" durch die Hallen geschlendert, da ich rechtzeitig im BL:OOM, wo ich einen Raum reserviert hatte, sein wollte, um alles aufzubauen.
Das Interview wird es erst in einem gesonderten Beitrag zu sehen geben, da noch Abstimmungen mit der Autorin ausstehen und auch die Technik für mich recht neu ist.
Leider hatte ich mir für die Veranstaltung mit Lilly Lucas zur "New Beginnings-Reihe", zu der ich mich angemeldet hatte, eine falsche Zeit notiert und bin erst angekommen, als alles vorbei war. Nun ja...
So bin ich noch ein wenig rumgeschlendert und nach einer Stärkung in der Stadt zur Abendveranstaltung "Lange Nacht der Phantastik" aufgebrochen. Diese war sehr gut besucht und ich war gespannt, da es bisher nicht so mein Genre war. Dabei ist es jedoch auch geblieben und ich bin in der ersten Pause gegangen.
Der Samstag war geprägt vom Blogger:innen-Treffen des Dumont-Verlages. Jedes Jahr das Highlight am Sonnabend! Die Vorschau auf die Sommer-/Herbsttitel verlängerte wie immer meine Wunschliste. Die Gastautorin war Katrin Zipse, die interessant über ihr Buch "Moosland" berichtet hat.
Aufgrund der Fülle an Menschen gab es dann nur noch ein paar gezielte Anlaufstellen für mich, bevor am Abend mein Zug zurück in die Heimat ging.
Ich freue mich nun auf die Lektüre der "Goodie"-Bücher sowie auf 2027, denn ... mein Hotel ist bereits gebucht.
Nachdem ich mich wieder im "richtigen Leben" akklimatisiert habe, kommt nun mein kleiner Messerückblick:
Ich hatte drei abwechslungsreiche, ausgefüllte Tage mit vielen Begegnungen, alten Bekannten, neuen Gesichtern und insgesamt 44.376 Schritten.
Der Donnerstag begann mit einer persönlichen Programmvorstellung durch Petra Asprion beim Gmeiner-Verlag für mich. Es gab viel Interessantes und neben meinem im Vorfeld angefragten Rezensionsexemplar "Mord und Mozartkugel" habe ich mich auch für eins der demnächst erscheinenden Bücher vormerken lassen.
Mein nächster Programmpunkt war das Diogenes-Bloggertreffen, welches jedes ein ein Muss für mich ist. Die Programmvorstellung hat dieses mal Susanne Bühler allein übernommen und der "Stargast" war Shelly Kupferberg, die über die interessante Recherche zu ihrem Buch "Stunden wie Tage" berichtet hat.
Anschließend bin ich zurück in die Stadt, um nach einem frühen Abendessen mein Hotelzimmer zu beziehen. Denn schließlich hatte ich einen Platz bei der Wohnzimmerlesung von Anne Stern ergattert. Großen Respekt für den Gastgeber, der geschätzt 15-20 fremde Personen bei sich bewirtet hat. Die Lesung wurde von Uwe Kalkowski aka Kaffehaussitzer sehr kompetent moderiert. Leider konnte ich beim netten Plausch im Anschluß nicht mehr dabei sein, da ich todmüde war, denn mein Wecker hatte am Morgen um 4.30 Uhr geklingelt. Allerdings hat mir das gezeigt, dass ich in 2027 lieber bereits am Mittwochnachmittag anreise, wie einige andere Blogger auch.
Am Freitag war ich schon ein wenig aufgeregt, denn ich hatte einen Termin für mein erstes Video-Interview. Insofern bin ich zunächst nur ein wenig "ziellos" durch die Hallen geschlendert, da ich rechtzeitig im BL:OOM, wo ich einen Raum reserviert hatte, sein wollte, um alles aufzubauen.
Das Interview wird es erst in einem gesonderten Beitrag zu sehen geben, da noch Abstimmungen mit der Autorin ausstehen und auch die Technik für mich recht neu ist.
Leider hatte ich mir für die Veranstaltung mit Lilly Lucas zur "New Beginnings-Reihe", zu der ich mich angemeldet hatte, eine falsche Zeit notiert und bin erst angekommen, als alles vorbei war. Nun ja...
So bin ich noch ein wenig rumgeschlendert und nach einer Stärkung in der Stadt zur Abendveranstaltung "Lange Nacht der Phantastik" aufgebrochen. Diese war sehr gut besucht und ich war gespannt, da es bisher nicht so mein Genre war. Dabei ist es jedoch auch geblieben und ich bin in der ersten Pause gegangen.
Der Samstag war geprägt vom Blogger:innen-Treffen des Dumont-Verlages. Jedes Jahr das Highlight am Sonnabend! Die Vorschau auf die Sommer-/Herbsttitel verlängerte wie immer meine Wunschliste. Die Gastautorin war Katrin Zipse, die interessant über ihr Buch "Moosland" berichtet hat.
Aufgrund der Fülle an Menschen gab es dann nur noch ein paar gezielte Anlaufstellen für mich, bevor am Abend mein Zug zurück in die Heimat ging.
Ich freue mich nun auf die Lektüre der "Goodie"-Bücher sowie auf 2027, denn ... mein Hotel ist bereits gebucht.
21 März 2026
Good Spirits
• Autor*in: B. K. Borison
• Übersetzung: Michaela Link
• Verlag: HarperCollins
• Erscheinungsdatum: 23.09.2025
• Format: E-Book
• Seiten: 464
• Preis: EUR 12,99
Ich habe das E-Book als Rezensionsexemplar im Rahmen des NetGalley – Adventskalenders 2025 erhalten; daher [WERBUNG]. Zum Inhalt verweise ich auf den Klappentext:
Nolan Callahan plant, auch diese Feiertage wie alle anderen davor zu verbringen: Als Geist der vergangenen Weihnacht wird er die schrecklichen Menschen von Annapolis heimsuchen.
Harriet York ist ein guter Mensch – oder zumindest versucht sie es zu sein. Sie ist durch und durch empathisch und tut immer das, was von ihr erwartet wird.
Als Nolan beauftragt wird, die Antiquitätenladenbesitzerin bei seinem Weihnachtsspuk heimzusuchen, hat keiner von beiden eine Ahnung, warum. Um einander zu entkommen, müssen Harriet und Nolan die Fäden entwirren, die sie miteinander verbinden – und das alles bis zum Weihnachtsabend.
Hand in Hand decken sie die Vergangenheit des jeweils anderen auf, doch warum will Nolan nicht loslassen? Und könnte Harriet der Schlüssel sein, um dem Geist der vergangenen Weihnacht eine Zukunft zu geben?
Meine Meinung:
• Das Cover gefällt mir gut, da es klarmacht, dass es sich um eine weihnachtliche Lovestory handelt.
• Der amüsante und trotz „Zauberei“ realistische Schreibstil hat mich gut in der Story mitgenommen.
• Gerade Harriet ist schnell zu meinem Liebling geworden. Ihre leichte Tolpatschigkeit, aber auch ihre Empathie machen sie sehr sympathisch.
• Obwohl ich sonst die üblichen Weihnachtsgeschichten mit Geistern etc. nicht sonderlich mag, hat die Autorin es hier geschafft, dass ich „am Ball geblieben“ bin.
• Diese Stelle musste ich unbedingt zitieren:
„… Ich umklammere meine Zuckerstange. Sie ist nicht spitz genug, um ihn damit zu erstechen, aber mein Adrenalinspiegel ist so hoch, dass ich damit wahrscheinlich etwas Schaden anrichten könnte. ...“
• FAZIT: eine nette Geschichte für die Vorweihnachtszeit für alle, die ein wenig Magie mögen
• Übersetzung: Michaela Link
• Verlag: HarperCollins
• Erscheinungsdatum: 23.09.2025
• Format: E-Book
• Seiten: 464
• Preis: EUR 12,99
Ich habe das E-Book als Rezensionsexemplar im Rahmen des NetGalley – Adventskalenders 2025 erhalten; daher [WERBUNG]. Zum Inhalt verweise ich auf den Klappentext:
Nolan Callahan plant, auch diese Feiertage wie alle anderen davor zu verbringen: Als Geist der vergangenen Weihnacht wird er die schrecklichen Menschen von Annapolis heimsuchen.
Harriet York ist ein guter Mensch – oder zumindest versucht sie es zu sein. Sie ist durch und durch empathisch und tut immer das, was von ihr erwartet wird.
Als Nolan beauftragt wird, die Antiquitätenladenbesitzerin bei seinem Weihnachtsspuk heimzusuchen, hat keiner von beiden eine Ahnung, warum. Um einander zu entkommen, müssen Harriet und Nolan die Fäden entwirren, die sie miteinander verbinden – und das alles bis zum Weihnachtsabend.
Hand in Hand decken sie die Vergangenheit des jeweils anderen auf, doch warum will Nolan nicht loslassen? Und könnte Harriet der Schlüssel sein, um dem Geist der vergangenen Weihnacht eine Zukunft zu geben?
Meine Meinung:
• Das Cover gefällt mir gut, da es klarmacht, dass es sich um eine weihnachtliche Lovestory handelt.
• Der amüsante und trotz „Zauberei“ realistische Schreibstil hat mich gut in der Story mitgenommen.
• Gerade Harriet ist schnell zu meinem Liebling geworden. Ihre leichte Tolpatschigkeit, aber auch ihre Empathie machen sie sehr sympathisch.
• Obwohl ich sonst die üblichen Weihnachtsgeschichten mit Geistern etc. nicht sonderlich mag, hat die Autorin es hier geschafft, dass ich „am Ball geblieben“ bin.
• Diese Stelle musste ich unbedingt zitieren:
„… Ich umklammere meine Zuckerstange. Sie ist nicht spitz genug, um ihn damit zu erstechen, aber mein Adrenalinspiegel ist so hoch, dass ich damit wahrscheinlich etwas Schaden anrichten könnte. ...“
• FAZIT: eine nette Geschichte für die Vorweihnachtszeit für alle, die ein wenig Magie mögen
12 März 2026
Heute in einer Woche
... startet die Leipziger Buchmesse und ich freue mich schon sehr darauf.
Mein Hotel hatte ich bereits gleich nach Ende der Messe in 2025 gebucht, den Zug im Oktober als der Winterfahrplan rauskam und meine Akkreditierung ging im Januar ebenfalls schnell. Jetzt hoffe ich nur, dass die Deutsche Bahn mitspielt, dann habe ich drei Tage volles Programm vor mir. 😊
Ich habe mich auch dieses Jahr wieder bemüht, ein wenig über den Tellerrand meiner "Komfortzone" hinauszugehen. So lasse ich mich auf einen Abend mit Phantastik ein und habe einen persönlichen Interviewtermin vereinbart.
Marie-Louise Monrad Møller darf ich Fragen aus Anlass ihres Debütromans "Viel wichtiger ist jetzt die Gegenwart" (erscheint am 17.03.2026 bei Kanon) stellen. Gibt es etwas, das Ihr wissen wollt? Dann teilt es mir mit, gern auch per Kommentar.
Sicher finde ich bei den Bloggertreffen von Diogenes und Dumont bekannte Gesichter. Doch auch ansonsten hoffe ich auf viele Gespräche und Begegnungen mit Euch.
Mein Hotel hatte ich bereits gleich nach Ende der Messe in 2025 gebucht, den Zug im Oktober als der Winterfahrplan rauskam und meine Akkreditierung ging im Januar ebenfalls schnell. Jetzt hoffe ich nur, dass die Deutsche Bahn mitspielt, dann habe ich drei Tage volles Programm vor mir. 😊
Ich habe mich auch dieses Jahr wieder bemüht, ein wenig über den Tellerrand meiner "Komfortzone" hinauszugehen. So lasse ich mich auf einen Abend mit Phantastik ein und habe einen persönlichen Interviewtermin vereinbart.
Marie-Louise Monrad Møller darf ich Fragen aus Anlass ihres Debütromans "Viel wichtiger ist jetzt die Gegenwart" (erscheint am 17.03.2026 bei Kanon) stellen. Gibt es etwas, das Ihr wissen wollt? Dann teilt es mir mit, gern auch per Kommentar.
Sicher finde ich bei den Bloggertreffen von Diogenes und Dumont bekannte Gesichter. Doch auch ansonsten hoffe ich auf viele Gespräche und Begegnungen mit Euch.
09 März 2026
I know that you want me
• Autor*in: Saskia Louis
• Verlag: Selfpublished
• Erscheinungsdatum: 05.03.2026
• Format: E-Book
• Seiten: 357
• Preis: EUR 4,99
Ich habe mir das E-Book sofort zum Erscheiningstermin ausgeliehen, da mir Band 1 und 2 so gut gefallen haben. Zum Inhalt verweise ich auf den Klappentext:
Cian hat nicht vor, jemals zu heiraten.
Als alleinerziehender Vater fehlt ihm die Zeit – und als Scheidungsanwalt die Motivation.
Doch als seine Ex das Sorgerecht einfordert und behauptet, er könne ihrer Tochter als überzeugter Dauersingle kein stabiles Zuhause bieten, muss er handeln. Dringend. Die Lösung? Eine Verlobte.
Also erfindet er eine. Blöd nur, dass er den Namen der Frau nennt, die ihn seit Jahren in den Wahnsinn treibt ... und in seine Träume verfolgt.
Hailey wünscht sich nichts sehnlicher als die große Liebe.
Leider kommt sie sehr viel besser mit Computern und Tieren klar als mit Menschen. Die meisten enttäuschen oder verlassen sie ohnehin über kurz oder lang. Und Cians Fake-Verlobte zu spielen, ist gleich dreifach dumm.
Erstens: Sie sind Freunde! Meistens. Wenn sie nicht gerade streiten. Also: manchmal. Zweitens: Ihr Leben ist ein einziges Chaos – seines strukturierter als eine Raufasertapete. Drittens: Cian ist gefährlich. Alles an ihm, von seinem Lächeln bis zu seinen großen Händen ... und wenn sie sich jemals auf ihn einlässt, wird sie mehr verlieren als nur ihren Verstand.
Meine Meinung:
• Das Cover ist den beiden ersten Bänden der „Sunshine Pier“ – Reihe sehr ähnlich und hat daher Wiedererkennungswert.
• Der lockere und realistische Schreibstil ließ mich nur so durch die Seiten „fliegen“ und ich habe das Buch innerhalb eines Tages ausgelesen.
• Ja, die einzelnen Bände sind in sich abgeschlossen, doch es ist schön, Figuren aus den Vorgängerbänden wiederzutreffen.
• Die Geschichte wird jedoch nicht nur von den sympathischen Protagonisten und ihren Freunden getragen, sondern zu einem großen Teil von dem Humor, den die Autorin in jedem ihrer Bücher integriert. Ich hatte laut meinem Mann beim Lesen fast ständig ein leichtes Grinsen im Gesicht. 😊
• Dieses Mal hat es mir gut gefallen, dass die spicy Szenen nur „am Rande“ vorkamen.
• Es gab haufenweise Stellen, die ich zitieren könnte und die auch bereits auf anderen Plattformen erwähnt wurden. Daher habe ich mich für folgende entschieden:
„… Verzeihen ist voll ihr Ding. Sie ist wie eine Heiligenfigur, die aus der katholischen Kirche ausgebüxt ist. ...“
• FAZIT: Wer auf der Suche nach einer herzerwärmenden Lovestory ist, die gute Laune verbreitet, wird von diesem Buch nicht enttäuscht.
• Verlag: Selfpublished
• Erscheinungsdatum: 05.03.2026
• Format: E-Book
• Seiten: 357
• Preis: EUR 4,99
Ich habe mir das E-Book sofort zum Erscheiningstermin ausgeliehen, da mir Band 1 und 2 so gut gefallen haben. Zum Inhalt verweise ich auf den Klappentext:
Cian hat nicht vor, jemals zu heiraten.
Als alleinerziehender Vater fehlt ihm die Zeit – und als Scheidungsanwalt die Motivation.
Doch als seine Ex das Sorgerecht einfordert und behauptet, er könne ihrer Tochter als überzeugter Dauersingle kein stabiles Zuhause bieten, muss er handeln. Dringend. Die Lösung? Eine Verlobte.
Also erfindet er eine. Blöd nur, dass er den Namen der Frau nennt, die ihn seit Jahren in den Wahnsinn treibt ... und in seine Träume verfolgt.
Hailey wünscht sich nichts sehnlicher als die große Liebe.
Leider kommt sie sehr viel besser mit Computern und Tieren klar als mit Menschen. Die meisten enttäuschen oder verlassen sie ohnehin über kurz oder lang. Und Cians Fake-Verlobte zu spielen, ist gleich dreifach dumm.
Erstens: Sie sind Freunde! Meistens. Wenn sie nicht gerade streiten. Also: manchmal. Zweitens: Ihr Leben ist ein einziges Chaos – seines strukturierter als eine Raufasertapete. Drittens: Cian ist gefährlich. Alles an ihm, von seinem Lächeln bis zu seinen großen Händen ... und wenn sie sich jemals auf ihn einlässt, wird sie mehr verlieren als nur ihren Verstand.
Meine Meinung:
• Das Cover ist den beiden ersten Bänden der „Sunshine Pier“ – Reihe sehr ähnlich und hat daher Wiedererkennungswert.
• Der lockere und realistische Schreibstil ließ mich nur so durch die Seiten „fliegen“ und ich habe das Buch innerhalb eines Tages ausgelesen.
• Ja, die einzelnen Bände sind in sich abgeschlossen, doch es ist schön, Figuren aus den Vorgängerbänden wiederzutreffen.
• Die Geschichte wird jedoch nicht nur von den sympathischen Protagonisten und ihren Freunden getragen, sondern zu einem großen Teil von dem Humor, den die Autorin in jedem ihrer Bücher integriert. Ich hatte laut meinem Mann beim Lesen fast ständig ein leichtes Grinsen im Gesicht. 😊
• Dieses Mal hat es mir gut gefallen, dass die spicy Szenen nur „am Rande“ vorkamen.
• Es gab haufenweise Stellen, die ich zitieren könnte und die auch bereits auf anderen Plattformen erwähnt wurden. Daher habe ich mich für folgende entschieden:
„… Verzeihen ist voll ihr Ding. Sie ist wie eine Heiligenfigur, die aus der katholischen Kirche ausgebüxt ist. ...“
• FAZIT: Wer auf der Suche nach einer herzerwärmenden Lovestory ist, die gute Laune verbreitet, wird von diesem Buch nicht enttäuscht.
01 März 2026
Im Februar
... ist mein Leseschwung wieder etwas abgeflacht, da zu viel "reales Leben" anstand.
Diese drei Bücher habe ich beendet:
Mal sehen, wie der März lesetechnisch so läuft, denn es ist ja Leipziger Buchmesse. 😁
Diese drei Bücher habe ich beendet:
- "Porträt einer Ehe" von Maggie O'Farrell ist ein Buch, in dem Historisches mit Fiktivem auf eine wunderbare Art vermischt wurde, die fesselt. Dennoch konnte ich das Buch nicht "in einem Rutsch" lesen, sondern habe mehrere Pausen benötigt. Letztendlich habe ich es in 14 Abschnitten innerhalb von 2,5 Monaten gelesen, was jedoch nichts über die Qualität der Geschichte aussagt.
- "Der Ozean unserer Erinnerung" von Lucy Clarke lag mehr als drei Jahre auf meinem SuB > meine Rezension
- "The Secrets we live" von Kate Corell ist der zweite Band der "Brouwen Dynasty" und hat auch fast ein Jahr auf meinem Kindle geschlummert.
Mal sehen, wie der März lesetechnisch so läuft, denn es ist ja Leipziger Buchmesse. 😁
10 Februar 2026
Der Ozean unserer Erinnerung
• Autor*in: Lucy Clarke
• Übersetzung: Karin Dufner
• Verlag: Piper
• Erscheinungsdatum: 28.07.2022
• Format: Paperback
• Seiten: 464
• Preis: EUR 14,00
Ich habe mir das Buch kurz nach Erscheinen gekauft – aber erst jetzt gelesen. Zum Inhalt verweise ich auf den Klappentext:
Eine kleine Insel im Südwestpazifik, Sonne, Palmen und wunderschöne Korallenriffe – für die Schwestern Erin und Lori sollte es ein Traumurlaub werden. Doch auf dem Hinflug kommt es zwischen den beiden zum Streit, und Erin lässt ihre Schwester nach einem Zwischenstopp alleine weiterfliegen. Eine Entscheidung, die sie bitter bereut. Denn die Maschine verschwindet spurlos, Lori kommt nie an ihrem Ziel an. Erins Welt gerät ins Wanken. Fieberhaft sucht sie nach einem Lebenszeichen ihrer Schwester, ohne Erfolg. Bis zwei Jahre später der Pilot des Flugzeugs überraschend wieder auftaucht. Ist auch Lori noch am Leben? Aber warum meldet sie sich dann nicht? Noch einmal begibt sich Erin an den Ort, an dem das Schicksal seinen Lauf nahm.
Meine Meinung:
• Das Cover passt mit den exotischen Blumen gut zur Handlung in der Südsee.
• Wie bereits in anderen Büchern dieser Autorin wird die Geschichte auf zwei Zeitebenen erzählt. Dabei nähert sich das Geschehen beider bis zum Finale immer mehr an. Dieses Stilelement gefällt mir sehr gut.
• Durch die wenigen Protagonisten kann man als Leser:in gut versuchen, die einzelnen Beweggründe zu ermitteln.
• Die Vergangenheitsebene zieht ihre Spannung aus dem kammerspielartigen Umfeld. Während die Gegenwartsebene mehr berichtend angelegt ist.
• Das Ende kann, auch wenn es überraschend ist, nicht ganz mit dem „Tempo“ der restlichen Story mithalten.
• FAZIT: eine Leseempfehlung - auch wenn es für mich bisher das „schwächste“ Buch von Lucy Clarke ist, was ich gelesen habe
• Übersetzung: Karin Dufner
• Verlag: Piper
• Erscheinungsdatum: 28.07.2022
• Format: Paperback
• Seiten: 464
• Preis: EUR 14,00
Ich habe mir das Buch kurz nach Erscheinen gekauft – aber erst jetzt gelesen. Zum Inhalt verweise ich auf den Klappentext:
Eine kleine Insel im Südwestpazifik, Sonne, Palmen und wunderschöne Korallenriffe – für die Schwestern Erin und Lori sollte es ein Traumurlaub werden. Doch auf dem Hinflug kommt es zwischen den beiden zum Streit, und Erin lässt ihre Schwester nach einem Zwischenstopp alleine weiterfliegen. Eine Entscheidung, die sie bitter bereut. Denn die Maschine verschwindet spurlos, Lori kommt nie an ihrem Ziel an. Erins Welt gerät ins Wanken. Fieberhaft sucht sie nach einem Lebenszeichen ihrer Schwester, ohne Erfolg. Bis zwei Jahre später der Pilot des Flugzeugs überraschend wieder auftaucht. Ist auch Lori noch am Leben? Aber warum meldet sie sich dann nicht? Noch einmal begibt sich Erin an den Ort, an dem das Schicksal seinen Lauf nahm.
Meine Meinung:
• Das Cover passt mit den exotischen Blumen gut zur Handlung in der Südsee.
• Wie bereits in anderen Büchern dieser Autorin wird die Geschichte auf zwei Zeitebenen erzählt. Dabei nähert sich das Geschehen beider bis zum Finale immer mehr an. Dieses Stilelement gefällt mir sehr gut.
• Durch die wenigen Protagonisten kann man als Leser:in gut versuchen, die einzelnen Beweggründe zu ermitteln.
• Die Vergangenheitsebene zieht ihre Spannung aus dem kammerspielartigen Umfeld. Während die Gegenwartsebene mehr berichtend angelegt ist.
• Das Ende kann, auch wenn es überraschend ist, nicht ganz mit dem „Tempo“ der restlichen Story mithalten.
• FAZIT: eine Leseempfehlung - auch wenn es für mich bisher das „schwächste“ Buch von Lucy Clarke ist, was ich gelesen habe
06 Februar 2026
Royal Heist
• Autor*in: Lena Kiefer
• Verlag: LYX digital
• Erscheinungsdatum: 17.11.2025
• Format: E-Book
• Seiten: 495
• Preis: EUR 11,99
Ich habe das E-Book als Rezensionsexemplar im Rahmen des NetGalley-Adventskalenders erhalten; daher [WERBUNG]. Zum Inhalt verweise ich auf den Klappentext:
Darcy ist eine brillante Trickbetrügerin, die in jede Rolle schlüpfen kann. Mit ihrer Crew begeht sie spektakuläre Raubzüge - immer mit dem Ziel, Gerechtigkeit zu üben. Ihr größter Coup steht allerdings noch bevor: Rache an den britischen Royals, die ihre Familie zerstörten, als sie noch ein Kind war. Um in den inneren Kreis der Königsfamilie zu gelangen, gibt sie sich als perfekte Kandidatin für Kronprinz Spencer aus, der mit einer Hochzeit den Ruf der Monarchie retten will. Doch ausgerechnet sein unberechenbarer Bruder Tristan droht Darcys Pläne zu durchkreuzen - er fordert sie ständig heraus und zieht sie gleichzeitig in seinen Bann. Während Darcy zwischen ihrem Herzen und ihrer Pflicht hin- und hergerissen ist, wird es immer schwieriger, ihre Tarnung aufrechtzuerhalten. Aber sie weiß genau, dass Tristan und sie keine Zukunft haben. Denn wenn er herausfindet, wer sie wirklich ist, verliert sie alles ...
Meine Meinung:
• Das schlicht gehaltene Cover passt für meinen Geschmack sehr gut zum Titel.
• Es war mein erstes Buch der Autorin, doch ihr Schreibstil war dazu geeignet, mich sofort in der Geschichte zu verlieren.
• Eine nette Idee finde ich es, dass es zu Beginn des Buches eine kleine Galerie der Protagonisten gibt. So kann das Augenmerk im weiteren Verlauf mehr auf die Eigenarten und Charakterzüge als auf die ausführliche Beschreibung von Äußerlichkeiten gerichtet werden.
• Die Story hat so ziemlich alles, was ich mag:
• Verwundert hat mich übrigens, dass es eine kleine Verbindung zur „The Darlington“ – Reihe gab, welche jedoch von einer anderen Autorin ist?!
• FAZIT: ein Buch, das mich wirklich gut unterhalten hat und ich gern weiterempfehle
• Verlag: LYX digital
• Erscheinungsdatum: 17.11.2025
• Format: E-Book
• Seiten: 495
• Preis: EUR 11,99
Ich habe das E-Book als Rezensionsexemplar im Rahmen des NetGalley-Adventskalenders erhalten; daher [WERBUNG]. Zum Inhalt verweise ich auf den Klappentext:
Darcy ist eine brillante Trickbetrügerin, die in jede Rolle schlüpfen kann. Mit ihrer Crew begeht sie spektakuläre Raubzüge - immer mit dem Ziel, Gerechtigkeit zu üben. Ihr größter Coup steht allerdings noch bevor: Rache an den britischen Royals, die ihre Familie zerstörten, als sie noch ein Kind war. Um in den inneren Kreis der Königsfamilie zu gelangen, gibt sie sich als perfekte Kandidatin für Kronprinz Spencer aus, der mit einer Hochzeit den Ruf der Monarchie retten will. Doch ausgerechnet sein unberechenbarer Bruder Tristan droht Darcys Pläne zu durchkreuzen - er fordert sie ständig heraus und zieht sie gleichzeitig in seinen Bann. Während Darcy zwischen ihrem Herzen und ihrer Pflicht hin- und hergerissen ist, wird es immer schwieriger, ihre Tarnung aufrechtzuerhalten. Aber sie weiß genau, dass Tristan und sie keine Zukunft haben. Denn wenn er herausfindet, wer sie wirklich ist, verliert sie alles ...
Meine Meinung:
• Das schlicht gehaltene Cover passt für meinen Geschmack sehr gut zum Titel.
• Es war mein erstes Buch der Autorin, doch ihr Schreibstil war dazu geeignet, mich sofort in der Geschichte zu verlieren.
• Eine nette Idee finde ich es, dass es zu Beginn des Buches eine kleine Galerie der Protagonisten gibt. So kann das Augenmerk im weiteren Verlauf mehr auf die Eigenarten und Charakterzüge als auf die ausführliche Beschreibung von Äußerlichkeiten gerichtet werden.
• Die Story hat so ziemlich alles, was ich mag:
◦ royales Umfeld• Meine einzige Kritik besteht darin, dass ich nun bis April auf die Fortsetzung warten muss. 😉
◦ Rückblicke auf Vergangenes, was für das aktuelle Geschehen wichtig ist
◦ Konflikte innerhalb der Familie
◦ eine Lovestory, die eigentlich zum Scheitern verurteilt ist
◦ ein paar „Mission Impossible – Vibes“
◦ und einen fiesen Cliffhanger
• Verwundert hat mich übrigens, dass es eine kleine Verbindung zur „The Darlington“ – Reihe gab, welche jedoch von einer anderen Autorin ist?!
• FAZIT: ein Buch, das mich wirklich gut unterhalten hat und ich gern weiterempfehle
31 Januar 2026
Der Januar
... hat mich wieder mehr zum Lesen gebracht und auch hier läuft es langsam wieder an. 💪
Ich habe diese Bücher beendet:
Außerdem bin ich dazu übergegangen zwei Bücher parallel zu lesen, was ich bisher stets abgelehnt habe. Doch "Porträt einer Ehe" von Maggie O'Farrell ist zwar ein sehr interessanter historischer Roman, aber manchmal recht anstrengend. Da passt dann Lektüre aus anderen (leichteren) Genres gut zwischen.
Ich habe diese Bücher beendet:
- "In seinen Händen" von Harlan Coben lag ein Weilchen auf meinem SuB, bevor ich es nun im Rahmen von #12für2026 gelesen habe. Wie in meiner Rezension festgestellt, hat es mir nicht so gut gefallen, wie die anderen Bücher dieses Autors.
- "How to kill Fate" von Saskia Louis ist der zweite Band der Dilogie, den ich mir sofort nach Erscheinen auf meinen Kindle geladen habe. Es ist eine gelungene Fortsetzung, wenngleich mir Band 1 besser gefallen hat.
- "Holiday ever after" von Hannah Grace stammt aus meiner ersten deLYX-Buchbox. Anfangs hatte ich Schwierigkeiten mit der Story warm zu werden, da mir vieles irgendwie schon aus anderen Büchern bekannt vorkam. Aber nach gut einem Drittel des Buches wollte ich dann nicht mehr damit aufhören.
- "Skates & Sparks" von Saskia Louis habe ich mir aufgrund der Verbindung zu Band 7 der "Love and Hockey"-Reihe als E-Book ausgeliehen. Es war schön, wieder in das Eishockey-Umfeld einzutauchen. Für meinen Geschmack gab es ein paar spicy Szenen zu viel, aber da kann man ja drüber hinweglesen.
Außerdem bin ich dazu übergegangen zwei Bücher parallel zu lesen, was ich bisher stets abgelehnt habe. Doch "Porträt einer Ehe" von Maggie O'Farrell ist zwar ein sehr interessanter historischer Roman, aber manchmal recht anstrengend. Da passt dann Lektüre aus anderen (leichteren) Genres gut zwischen.
27 Januar 2026
In seinen Händen
• Autor*in: Harlan Coben
• Übersetzung: Gunnar Kwisinski
• Verlag: Goldmann
• Erscheinungsdatum: 16.03.2020
• Format: Taschenbuch
• Seiten: 448
• Preis: EUR 10,00
Ich habe mir das Buch im Mai 2020 gekauft, es aber erst jetzt im Rahmen von #12für2026 gelesen. Zum Inhalt verweise ich auf den Klappentext:
Die 17-jährige Haley McWaid führt ein idyllisches Vorstadtleben: Sie ist eine mustergültige Schülerin, Captain des Lacrosse-Teams und schon mit einem Bein in einem renommierten Elite-College. Doch dann verschwindet Haley von einem Tag auf den anderen spurlos, und für die McWaids bricht eine Welt zusammen. Eine verzweifelte Suche beginnt. Schließlich ist es der Zufall, der Fernsehreporterin Wendy Tynes auf eine Spur führt: Ein Sozialarbeiter wird als Täter gebrandmarkt. Doch Wendy selbst kommen Zweifel – und in der Vorstadtidylle tun sich Abgründe auf, in denen nichts so ist, wie es scheint ...
Meine Meinung:
• Zum Cover kann ich diesmal nichts groß sagen, denn es hat nichts „besonderes“.
• Der leicht lesbare, flüssige Schreibstil ließ mich gut durch die ersten Kapitel kommen. Doch irgendwann flachte die Story ab und wurde nach meinem Dafürhalten ein wenig langatmig. Zum Ende hingegen nahm die Dramatik jedoch wieder zu und die Auflösung war von mir nicht so erwartet.
• Die Figuren waren mir ein wenig zu stereotyp.
• Zwei kurze Stellen möchte ich zitieren:
„… Es gab keinen unwirklicheren und leereren Ort als einen nächtlichen Schulkorridor. …“ > Ich finde Schulkorridore sind ohnehin stets speziell.
„… und war umgeben von dieser Ich-habe-alles-erlebt-Aura …“ > So jemandem ist wohl jeder schon mal begegnet.
• FAZIT: Obwohl ich die Bücher von Harlan Coben immer mochte, hat mich dieses nicht so ganz erreicht.
• Übersetzung: Gunnar Kwisinski
• Verlag: Goldmann
• Erscheinungsdatum: 16.03.2020
• Format: Taschenbuch
• Seiten: 448
• Preis: EUR 10,00
Ich habe mir das Buch im Mai 2020 gekauft, es aber erst jetzt im Rahmen von #12für2026 gelesen. Zum Inhalt verweise ich auf den Klappentext:
Die 17-jährige Haley McWaid führt ein idyllisches Vorstadtleben: Sie ist eine mustergültige Schülerin, Captain des Lacrosse-Teams und schon mit einem Bein in einem renommierten Elite-College. Doch dann verschwindet Haley von einem Tag auf den anderen spurlos, und für die McWaids bricht eine Welt zusammen. Eine verzweifelte Suche beginnt. Schließlich ist es der Zufall, der Fernsehreporterin Wendy Tynes auf eine Spur führt: Ein Sozialarbeiter wird als Täter gebrandmarkt. Doch Wendy selbst kommen Zweifel – und in der Vorstadtidylle tun sich Abgründe auf, in denen nichts so ist, wie es scheint ...
Meine Meinung:
• Zum Cover kann ich diesmal nichts groß sagen, denn es hat nichts „besonderes“.
• Der leicht lesbare, flüssige Schreibstil ließ mich gut durch die ersten Kapitel kommen. Doch irgendwann flachte die Story ab und wurde nach meinem Dafürhalten ein wenig langatmig. Zum Ende hingegen nahm die Dramatik jedoch wieder zu und die Auflösung war von mir nicht so erwartet.
• Die Figuren waren mir ein wenig zu stereotyp.
• Zwei kurze Stellen möchte ich zitieren:
„… Es gab keinen unwirklicheren und leereren Ort als einen nächtlichen Schulkorridor. …“ > Ich finde Schulkorridore sind ohnehin stets speziell.
„… und war umgeben von dieser Ich-habe-alles-erlebt-Aura …“ > So jemandem ist wohl jeder schon mal begegnet.
• FAZIT: Obwohl ich die Bücher von Harlan Coben immer mochte, hat mich dieses nicht so ganz erreicht.
18 Januar 2026
Sophie - Die Kaisermacherin
• Autor*in: Michaela Baumgartner
• Verlag: Gmeiner
• Erscheinungsdatum: 10.09.2025
• Format: Paperback
• Seiten: 320
• Preis: EUR 17,50
Ich habe das Buch als Rezensionsexemplar über den Verlag erhalten; daher [WERBUNG]. Zum Inhalt verweise ich auf den Klappentext:
Roman über Sisis ungeliebte Schwiegermutter
Mit gemischten Gefühlen, aber jeder Menge Optimismus im Gepäck verlässt Sophie, die Tochter des bayrischen Königs, 1824 ihre geliebte Heimat. Dass künftige Generationen sie ausgerechnet als böse Schwiegermutter ihrer charismatischen Nichte Sisi in Erinnerung behalten werden, kann sie zu diesem Zeitpunkt nicht ahnen. Ihr steht ein langer, harter Weg bevor - von der lebenslustigen Biedermeierprinzessin zur mächtigsten Frau am Wiener Kaiserhof.
Meine Meinung:
• Das Cover stellt meiner Ansicht nach eine Person in einem dunkelgrün-schwarz gemusterten langärmeligen Abendkleid dar und passt insofern zu dem Bild, was uns aus den „Sissi-Filmen“ über Erzherzogin Sophie vermittelt wurde.
• Der Schreibstil hat mich gut in die Geschichte starten lassen und auch einige „altmodische“ Ausdrücke haben meinen Lesefluss nicht ausgebremst.
• Die Figuren entsprechen nicht unbedingt dem romantischen Bild der Verfilmungen, kommen jedoch deutlich authentischer rüber.
• Durch die geschickte Verknüpfung von belegten Tatsachen mit Fiktion ist das damalige Leben am Kaiserhof sehr lebendig.
• Das umfangreiche Quellen- und Literaturverzeichnis macht deutlich wie viel Vorarbeiten und Recherche in der Story stecken. Erfreut habe ich festgestellt, dass eines der Bücher bereits bei mir wartet, gelesen zu werden.
• FAZIT: ein historischer Roman, der Lust macht, mehr über diese Zeit zu erfahren
• Verlag: Gmeiner
• Erscheinungsdatum: 10.09.2025
• Format: Paperback
• Seiten: 320
• Preis: EUR 17,50
Ich habe das Buch als Rezensionsexemplar über den Verlag erhalten; daher [WERBUNG]. Zum Inhalt verweise ich auf den Klappentext:
Roman über Sisis ungeliebte Schwiegermutter
Mit gemischten Gefühlen, aber jeder Menge Optimismus im Gepäck verlässt Sophie, die Tochter des bayrischen Königs, 1824 ihre geliebte Heimat. Dass künftige Generationen sie ausgerechnet als böse Schwiegermutter ihrer charismatischen Nichte Sisi in Erinnerung behalten werden, kann sie zu diesem Zeitpunkt nicht ahnen. Ihr steht ein langer, harter Weg bevor - von der lebenslustigen Biedermeierprinzessin zur mächtigsten Frau am Wiener Kaiserhof.
Meine Meinung:
• Das Cover stellt meiner Ansicht nach eine Person in einem dunkelgrün-schwarz gemusterten langärmeligen Abendkleid dar und passt insofern zu dem Bild, was uns aus den „Sissi-Filmen“ über Erzherzogin Sophie vermittelt wurde.
• Der Schreibstil hat mich gut in die Geschichte starten lassen und auch einige „altmodische“ Ausdrücke haben meinen Lesefluss nicht ausgebremst.
• Die Figuren entsprechen nicht unbedingt dem romantischen Bild der Verfilmungen, kommen jedoch deutlich authentischer rüber.
• Durch die geschickte Verknüpfung von belegten Tatsachen mit Fiktion ist das damalige Leben am Kaiserhof sehr lebendig.
• Das umfangreiche Quellen- und Literaturverzeichnis macht deutlich wie viel Vorarbeiten und Recherche in der Story stecken. Erfreut habe ich festgestellt, dass eines der Bücher bereits bei mir wartet, gelesen zu werden.
• FAZIT: ein historischer Roman, der Lust macht, mehr über diese Zeit zu erfahren
01 Dezember 2025
Im November
... habe ich zwar 9 Bücher gelesen, aber noch keines rezensiert. 😳
Begonnen habe ich mit Mir hat sehr gut gefallen, wie die Autorin recherchierte Tatsachen mit Fiktion verbunden hat. Meine Rezension folgt voraussichtlich um Weihnachten.
Dann habe ich durch die geschickte "Promotion" von Saskia Louis auf Instagram dem Erscheinungstermin von entgegen gefiebert und das Buch anschließend umgehend gelesen. Die Story hat wieder diesen herrlichen Humor, wie ich ihn bereits aus "I think you should kiss me" kenne. Erst während der Lektüre habe ich dann festgestellt, dass es sich um Band 7 der "Love and Hockey"-Reihe handelt. Und da mir die Ideen der Autorin für urkomische Situationen sehr gefallen, habe ich also anschließend Band 1 - 6 gelesen. Hier habe ich das Team der "Los Angeles Hawks" näher kennengelernt und durfte weitere, nahezu slapstickhafte Situationen erleben. Für mein Gefühl enthielten die einzelnen Geschichten ein wenig zu viel detaillierte spicy Szenen, aber die konnte ich auch überspringen oder nur querlesen.
Mit den Zitaten, die ich aus all diesen Büchern notiert habe, könnte ich einen gesonderten Post füllen. Aber so begnüge ich mich damit, Euch diese wirklich kurzweilige Reihe ans Herz zu legen.
Last but not least habe ich dann noch das Spinoff "I bet I can love you" gelesen, was der Reihe an Komik in nichts nachsteht.
Begonnen habe ich mit Mir hat sehr gut gefallen, wie die Autorin recherchierte Tatsachen mit Fiktion verbunden hat. Meine Rezension folgt voraussichtlich um Weihnachten.
Dann habe ich durch die geschickte "Promotion" von Saskia Louis auf Instagram dem Erscheinungstermin von entgegen gefiebert und das Buch anschließend umgehend gelesen. Die Story hat wieder diesen herrlichen Humor, wie ich ihn bereits aus "I think you should kiss me" kenne. Erst während der Lektüre habe ich dann festgestellt, dass es sich um Band 7 der "Love and Hockey"-Reihe handelt. Und da mir die Ideen der Autorin für urkomische Situationen sehr gefallen, habe ich also anschließend Band 1 - 6 gelesen. Hier habe ich das Team der "Los Angeles Hawks" näher kennengelernt und durfte weitere, nahezu slapstickhafte Situationen erleben. Für mein Gefühl enthielten die einzelnen Geschichten ein wenig zu viel detaillierte spicy Szenen, aber die konnte ich auch überspringen oder nur querlesen.
Mit den Zitaten, die ich aus all diesen Büchern notiert habe, könnte ich einen gesonderten Post füllen. Aber so begnüge ich mich damit, Euch diese wirklich kurzweilige Reihe ans Herz zu legen.
Last but not least habe ich dann noch das Spinoff "I bet I can love you" gelesen, was der Reihe an Komik in nichts nachsteht.
31 Oktober 2025
Mein Leserückblick auf den Oktober
... fällt endlich mal wieder umfangreicher aus. Zum einen hat das Wetter nur bedingt Outdoor-Aktivitäten zugelassen, zum anderen hat uns beide eine dicke Erkältung ausgeknockt, so dass lesen der einzig mögliche Zeitvertreib war.
Und diese Bücher habe ich gelesen (chronologische Reihenfolge):
"A Taste of Bitter Secrets" von Anne Goldberg habe ich mir gleich nach Erscheinen als E-Book gekauft, da ich die "Remember-Reihe" sehr gemocht habe. Zudem haben mich auch die Textschnipsel, die die Autorin auf Instagram gepostet hat, neugierig gemacht. Das Buch hat mir gut gefallen, gerade weil es auch viel um leckere Gerichte geht. Und die Wortgefechte zwischen Gwen und Henry erinnern doch sehr an die Screwball-Komödien Hollywoods, für die ich schon immer zu haben war.
Diese Textstelle hat es mir angetan, denn sofort ging mein Kopfkino an:
"... Rory stieß ein Grunzen aus, als hätte sein Körper nun das Alter seines Liebenswerte-Grandma-Seelentiers aufgeholt, und er müsste aus einem tief gelegten Wagen aussteigen. ..."
"Die Verwegene" von Charlotte Leonard habe ich mir 2022 als Mängelexemplar zugelegt. An Hollywood bin ich ja, wie schon öfter angemerkt, immer interessiert und die Geschichte der Hedy Lamarr war interessant, wenngleich das Buch die eine oder andere Länge hatte.
"Das kleine Cafe der zweiten Chancen" von Shioro Ota habe ich bereits HIER rezensiert.
"Just for the Summer" von Abby Jimenez habe ich mir spontan bei einem Besuch in der Buchhandlung gekauft, da mir die bisher von dieser Autorin gelesenen Bücher stets gut gefallen haben. Und auch hier wurde ich nicht enttäuscht. Erst etwas später im Buch ist mir aufgefallen, dass es Verbindungen zu den bisherigen "Krankenhaus-Büchern" gibt.
An Stellen, die ich gern zitiert hätte, gab es so einige; schlußendlich habe ich mich für folgende entschieden:
"... Wenn du ein neues Handy kaufst, behältst du bestimmt die Schachtel, oder?
Du hebst nicht die Handy-Schachtel auf? Und was ist, wenn du sie brauchst?
Sie sah mich amüsiert an: Hast du sie je wirklich gebraucht? ..."
Ich gehöre zu der Kategorie, die die Schachteln aufhebt. 😇
"How to fight Fate" von Saskia Louis habe ich mir aufgrund der vielen Posts bei Instagram zugelegt. Besonders da ich ja erst kürzlich mein Interesse an diesem Genre entdeckt habe. Völlig übersehen habe ich jedoch, dass der zweite Teil erst im Januar 2026 erscheint, denn ich lese Reihen eigentlich lieber "am Stück". Also heißt es jetzt warten, denn ich muss natürlich wissen, wie es mit Kiana, Tyron und Nevin weitergeht!
"Die Nacht schreibt uns neu" von Dani Atkins habe ich im Dezember 2016 gewonnen und dann auf meinem SuB vergessen. Dabei mag ich die Bücher von dieser Autorin sehr. Dieses Buch ist ihr zweites auf deutsch veröffentlichte und für mich hatte es im Gegensatz zu den späteren doch die eine oder andere Länge. Ich bin nicht ganz so flüssig durchgekommen wie sonst. Dennoch erkennt man bereits das "Schreibmuster", welches sich durch alle ihre Bücher zieht. Das Ende hat mich (in leicht abgewandelter Form) an das von "Versprich mir, dass Du tanzt" erinnert. Ich muss jetzt wirklich mal suchen, welche Bücher von Dani Atkins noch auf meinem SuB schlummern - ich denke es sind mindestens zwei.
Hier habe ich ein Zitat, in dem ich mich wiedererkenne, denn das passiert mir öfter:
... Die Bettdecke steckte mittlerweile wie ein verdrehtes Origami-Gebilde zwischen seinen Beinen. ..."
"Eisbraut" von Lisa Black habe ich mir vor ewigen Zeiten im Rahmen der Weltbild-Reihe "Thriller-Ladys" gekauft. Nun habe ich es endlich aus meinem Regal befreit und es hat mir sehr gut gefallen, zumal ich schon seit Monaten keinen Krimi oder Thriller gelesen habe.
Folgende zwei Stellen muss ich unbedingt mit Euch teilen:
"... Jogger und Wanderer finden mehr Leichen als jeder andere ..." - zu Glück wandere ich kaum noch 😉
und
"... Tiefgaragen mussten der feuchte Traum eines jeden Vergewaltigers sein, abgeschnitten von allem, schlecht beleuchtet, nur wenige Ausgänge ..." - genau deshalb gibt es in vielen Filmen mindestens eine beängstigende Tiefgaragen-/Parkhaus-Szene 😨
Auch "Nichts bleibt begraben" von Harlan Coben habe ich bereits hier rezensiert.
Und diese Bücher habe ich gelesen (chronologische Reihenfolge):
"A Taste of Bitter Secrets" von Anne Goldberg habe ich mir gleich nach Erscheinen als E-Book gekauft, da ich die "Remember-Reihe" sehr gemocht habe. Zudem haben mich auch die Textschnipsel, die die Autorin auf Instagram gepostet hat, neugierig gemacht. Das Buch hat mir gut gefallen, gerade weil es auch viel um leckere Gerichte geht. Und die Wortgefechte zwischen Gwen und Henry erinnern doch sehr an die Screwball-Komödien Hollywoods, für die ich schon immer zu haben war.
Diese Textstelle hat es mir angetan, denn sofort ging mein Kopfkino an:
"... Rory stieß ein Grunzen aus, als hätte sein Körper nun das Alter seines Liebenswerte-Grandma-Seelentiers aufgeholt, und er müsste aus einem tief gelegten Wagen aussteigen. ..."
"Die Verwegene" von Charlotte Leonard habe ich mir 2022 als Mängelexemplar zugelegt. An Hollywood bin ich ja, wie schon öfter angemerkt, immer interessiert und die Geschichte der Hedy Lamarr war interessant, wenngleich das Buch die eine oder andere Länge hatte.
"Das kleine Cafe der zweiten Chancen" von Shioro Ota habe ich bereits HIER rezensiert.
"Just for the Summer" von Abby Jimenez habe ich mir spontan bei einem Besuch in der Buchhandlung gekauft, da mir die bisher von dieser Autorin gelesenen Bücher stets gut gefallen haben. Und auch hier wurde ich nicht enttäuscht. Erst etwas später im Buch ist mir aufgefallen, dass es Verbindungen zu den bisherigen "Krankenhaus-Büchern" gibt.
An Stellen, die ich gern zitiert hätte, gab es so einige; schlußendlich habe ich mich für folgende entschieden:
"... Wenn du ein neues Handy kaufst, behältst du bestimmt die Schachtel, oder?
Du hebst nicht die Handy-Schachtel auf? Und was ist, wenn du sie brauchst?
Sie sah mich amüsiert an: Hast du sie je wirklich gebraucht? ..."
Ich gehöre zu der Kategorie, die die Schachteln aufhebt. 😇
"How to fight Fate" von Saskia Louis habe ich mir aufgrund der vielen Posts bei Instagram zugelegt. Besonders da ich ja erst kürzlich mein Interesse an diesem Genre entdeckt habe. Völlig übersehen habe ich jedoch, dass der zweite Teil erst im Januar 2026 erscheint, denn ich lese Reihen eigentlich lieber "am Stück". Also heißt es jetzt warten, denn ich muss natürlich wissen, wie es mit Kiana, Tyron und Nevin weitergeht!
"Die Nacht schreibt uns neu" von Dani Atkins habe ich im Dezember 2016 gewonnen und dann auf meinem SuB vergessen. Dabei mag ich die Bücher von dieser Autorin sehr. Dieses Buch ist ihr zweites auf deutsch veröffentlichte und für mich hatte es im Gegensatz zu den späteren doch die eine oder andere Länge. Ich bin nicht ganz so flüssig durchgekommen wie sonst. Dennoch erkennt man bereits das "Schreibmuster", welches sich durch alle ihre Bücher zieht. Das Ende hat mich (in leicht abgewandelter Form) an das von "Versprich mir, dass Du tanzt" erinnert. Ich muss jetzt wirklich mal suchen, welche Bücher von Dani Atkins noch auf meinem SuB schlummern - ich denke es sind mindestens zwei.
Hier habe ich ein Zitat, in dem ich mich wiedererkenne, denn das passiert mir öfter:
... Die Bettdecke steckte mittlerweile wie ein verdrehtes Origami-Gebilde zwischen seinen Beinen. ..."
"Eisbraut" von Lisa Black habe ich mir vor ewigen Zeiten im Rahmen der Weltbild-Reihe "Thriller-Ladys" gekauft. Nun habe ich es endlich aus meinem Regal befreit und es hat mir sehr gut gefallen, zumal ich schon seit Monaten keinen Krimi oder Thriller gelesen habe.
Folgende zwei Stellen muss ich unbedingt mit Euch teilen:
"... Jogger und Wanderer finden mehr Leichen als jeder andere ..." - zu Glück wandere ich kaum noch 😉
und
"... Tiefgaragen mussten der feuchte Traum eines jeden Vergewaltigers sein, abgeschnitten von allem, schlecht beleuchtet, nur wenige Ausgänge ..." - genau deshalb gibt es in vielen Filmen mindestens eine beängstigende Tiefgaragen-/Parkhaus-Szene 😨
Auch "Nichts bleibt begraben" von Harlan Coben habe ich bereits hier rezensiert.
28 Oktober 2025
Nichts bleibt begraben
• Autor*in: Harlan Coben
• Übersetzung: Gunnar Kwisinski
• Verlag: Goldmann
• Erscheinungsdatum: 21.12.2022
• Format: Taschenbuch
• Seiten: 432
• Preis: EUR 11,00
Ich habe mir das Buch im Mai 2024 gekauft, aber erst jetzt gelesen. Zum Inhalt verweise ich auf den Klappentext:
Vor über zwanzig Jahren wurde Patricia Lockwood während eines Raubüberfalls entführt und schwer misshandelt. Ihr gelang die Flucht, doch ihr Peiniger wurde nie gefasst. Auch die damals gestohlenen Gemälde blieben verschollen. Bis in einem New Yorker Apartment neben einer Leiche eines der Bilder gefunden wird – und der Koffer, den der Entführer Patricia zu packen zwang. Zeit für Patricias Cousin, Windsor Horne Lockwood III, den Dingen auf den Grund zu gehen: Win, wie seine wenigen Freunde ihn nennen, ist hochintelligent, skrupellos und wild entschlossen, den Fall zu lösen. Einen Fall, der die dunkelsten Geheimnisse seiner Familie ans Tageslicht zu bringen droht ...
Meine Meinung:
• Das Cover ist im Stil der anderen Bücher des Autors gehalten, hat hier aber auch eine gewisse Verbindung zur Story.
• Wie bei diesem Autor üblich liest sich der Schreibstil sehr flüssig und natürlich. Es zog mich quasi von Beginn an in die Story.
• Der Hauptprotagonist und Erzähler, Win, ist vielleicht nicht für jeden ein Sympathieträger. Mir hat er jedoch gut gefallen und gerade seine kritische Selbstbeobachtung und -einschätzung hat ihn mir nahegebracht.
• Das Buch beginnt schon recht dramatisch und Harlan Coben schafft es wieder, die Spannung durchweg hoch zu halten. Nur wenige Seiten gibt es zwischendrin immer mal, die dem Leser die Gelegenheit geben, ein wenig durchzuatmen, bevor der nächste Paukenschlag erfolgt.
• Von Anfang bis Ende eine gut durchdachte Story, mit einer Auflösung, die ich so nicht erwartet hatte.
• Natürlich habe ich mir auch zwei Zitate rausgesucht:
„… Die meisten Menschen ertragen die Stille nicht und tun alles, um das Schweigen zu brechen, selbst wenn sie dazu etwas sagen müssen, mit dem sie sich selbst belasten. …“
Diese Aussage ist hier zwar auch Verhöre gemünzt, trifft aber sicher auch auf andere Situationen zu.
„… damals, als Banken noch kathedralenartige, Ehrfurcht einflößende Bauten waren und noch nicht die heute üblichen Ladenfronten hatten, die die Wärme einer Kettenmotellobby ausstrahlen. …“
Sehr treffend beobachtet und mir gefällt speziell die „Kettenmotellobby“.
• FAZIT: ein lesenswerter Thriller, den ich unbedingt weiterempfehle
• Übersetzung: Gunnar Kwisinski
• Verlag: Goldmann
• Erscheinungsdatum: 21.12.2022
• Format: Taschenbuch
• Seiten: 432
• Preis: EUR 11,00
Ich habe mir das Buch im Mai 2024 gekauft, aber erst jetzt gelesen. Zum Inhalt verweise ich auf den Klappentext:
Vor über zwanzig Jahren wurde Patricia Lockwood während eines Raubüberfalls entführt und schwer misshandelt. Ihr gelang die Flucht, doch ihr Peiniger wurde nie gefasst. Auch die damals gestohlenen Gemälde blieben verschollen. Bis in einem New Yorker Apartment neben einer Leiche eines der Bilder gefunden wird – und der Koffer, den der Entführer Patricia zu packen zwang. Zeit für Patricias Cousin, Windsor Horne Lockwood III, den Dingen auf den Grund zu gehen: Win, wie seine wenigen Freunde ihn nennen, ist hochintelligent, skrupellos und wild entschlossen, den Fall zu lösen. Einen Fall, der die dunkelsten Geheimnisse seiner Familie ans Tageslicht zu bringen droht ...
Meine Meinung:
• Das Cover ist im Stil der anderen Bücher des Autors gehalten, hat hier aber auch eine gewisse Verbindung zur Story.
• Wie bei diesem Autor üblich liest sich der Schreibstil sehr flüssig und natürlich. Es zog mich quasi von Beginn an in die Story.
• Der Hauptprotagonist und Erzähler, Win, ist vielleicht nicht für jeden ein Sympathieträger. Mir hat er jedoch gut gefallen und gerade seine kritische Selbstbeobachtung und -einschätzung hat ihn mir nahegebracht.
• Das Buch beginnt schon recht dramatisch und Harlan Coben schafft es wieder, die Spannung durchweg hoch zu halten. Nur wenige Seiten gibt es zwischendrin immer mal, die dem Leser die Gelegenheit geben, ein wenig durchzuatmen, bevor der nächste Paukenschlag erfolgt.
• Von Anfang bis Ende eine gut durchdachte Story, mit einer Auflösung, die ich so nicht erwartet hatte.
• Natürlich habe ich mir auch zwei Zitate rausgesucht:
„… Die meisten Menschen ertragen die Stille nicht und tun alles, um das Schweigen zu brechen, selbst wenn sie dazu etwas sagen müssen, mit dem sie sich selbst belasten. …“
Diese Aussage ist hier zwar auch Verhöre gemünzt, trifft aber sicher auch auf andere Situationen zu.
„… damals, als Banken noch kathedralenartige, Ehrfurcht einflößende Bauten waren und noch nicht die heute üblichen Ladenfronten hatten, die die Wärme einer Kettenmotellobby ausstrahlen. …“
Sehr treffend beobachtet und mir gefällt speziell die „Kettenmotellobby“.
• FAZIT: ein lesenswerter Thriller, den ich unbedingt weiterempfehle
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