13 September 2026

Der Briefladen, in dem die Zeit stillstand

• Autor*in: Baek Seungyeon
• Übersetzung: Sebastian Bring
• Verlag: Kiepenheuer & Witsch
• Erscheinungsdatum: 12.02.2026
• Format: E-Book
• Seiten: 368
• Preis: EUR 18,99

Ich habe das E-Book als Rezensionsexemplar über NetGalley erhalten; daher [WERBUNG].
Zum Inhalt verweise ich auf den Klappentext:
Ein Roman für alle, die schönes Briefpapier lieben und die nach Entschleunigung suchen.
In dem Briefladen, in dem die Zeit stillstand, umgeben von schönsten Dingen, lernt Hyoyeong nach einem schweren Schicksalsschlag, das Leben wieder zu spüren. Sie hört die Geschichten von Menschen, die ihre Hoffnungen, Ängste und Träume zu Papier bringen, und lernt dabei nicht nur neue Freund*innen kennen, sondern auch, wie man zu sich selbst zurückfindet.



Meine Meinung:

• Der erste Satz des Klappentextes fasst es sehr gut zusammen. Beim Lesen des Buches habe ich große Lust bekommen, eines meiner schönen, noch immer nicht benutzten Notizbücher zur Hand zu nehmen und drauf los zu schreiben.

• Das Cover gefällt mir sehr gut und spiegelt den Ort der Story passend wider.

• Ich empfand den Schreibstil anfangs etwas befremdlich. Je weiter ich im Buch voran kam, desto mehr hat mich die ruhige Erzählweise eingenommen. Es wird sehr viel beobachtend beschrieben, gibt jedoch kaum „Handlung“, die mir aber auch nicht gefehlt hat.

• Probleme hatte ich lediglich mit den vielen, mir doch sehr fremden Namen der Personen. Ich konnte mir bei manchen (außer den Hauptfiguren) nicht merken, wer sie waren. Im Namensregister am Anfang des Buches nachzuschlagen, war mir dann aber doch zu aufwendig beim E-Book.

• Es gab viele schön formulierte Stellen, die ich mir markiert habe. Folgende zwei davon möchte ich hier zitieren:
„… wie schwimmende Wasserpflanzen trieben diese Emotionen in ihrem Inneren …“
„… Jung und unschuldig zu sein, bedeutete, leicht Freude und Bestätigung in kleinen Dingen zu finden. ...“

• FAZIT: ein Roman, der bei Leser*innen Ruhe verbreitet, und eine Empfehlung für alle, die noch gern einem Stift zur Hand nehmen, um Gedanken oder Grüße zu Papier zu bringen

31 August 2026

Der Sommermonat August

... war lesetechnisch für mich mit 3 Büchern ein wenig unterdurchschnittlich.

"Tutto bene" von Laura Wagner wurde beim Bloggertreffen von DUMONT auf der LBM 2026 vorgestellt und hat gleich mein Interesse geweckt > meine Rezension findet Ihr HIER

"Verhängnisvoller Champagner" von Tom Hillenbrand stand schon länger im Regal und hat die Bezeichnung kulinarischer Krimi wirklich verdient - meine Rezension folgt

"Der Briefladen, in dem die Zeit still stand" von Baek Seungyeon ist ein wunderbarer, ruhiger Roman / diesen habe ich gelesen, da ich Anfang September zu einer Veranstaltung anlässlich des Folgebands "Der Briefladen, in dem ich Dich fand" gehe und der Ansicht war, ich sollte Band 1 kennen / auch hier folgt meine Rezension noch

05 August 2026

Tutto bene

• Autor*in: Laura Wagner
• Verlag: DUMONT
• Erscheinungsdatum: 14.07.2026
• Format: Hardcover
• Seiten: 288
• Preis: EUR 24,00

Ich habe das Buch vorab als Rezensionsexemplar über den Verlag erhalten; daher [WERBUNG].
Zum Inhalt verweise ich auf den Klappentext:
Mars, Snickers, Happy Cherries – wenn Emma die Späti-Regale aufstockt, sieht sie nur eins: Kalorien. Ihr Studium hat sie abgebrochen, genauso wie den Kontakt zu ihrem Vater, der vermutlich irgendwo auf einer Parkbank seinen letzten Rausch ausschläft. Und auch Emma steht kaum einen Abend ohne Müller-Thurgau durch, die Tasse unter dem Tresen hilft ihr beim Vergessen. Ist doch tutto bene, oder? Nicht. Aber dann ist da plötzlich Ingrid: fünfzehn, rotzfrech und seit Neuestem Schülerpraktikantin im Späti. Nicht nur Udo, der einzig für Schokolade und Energydrinks hinter seinem Gaming-Computer hervorkriecht, mag die neunmalkluge Teenagerin auf Anhieb. Auch Emma lässt Ingrid bald unbedacht in ihr Herz. Unbedacht, denn jetzt muss sie ihre Probleme wirklich angehen – und die steigern sich exponentiell, als sie den Matrosen, der eigentlich Leo heißt, kennenlernt. Er will das, was sie seit Jahren scheut: eine Beziehung, mit allem, was dazugehört. Doch Emma wagt ja noch nicht mal, sich ein Tattoo stechen zu lassen, wie soll sie sich da zu so etwas Großem committen? Sich jemandem auch nur einen Spaltbreit zu öffnen, ist schon schwer genug.


Meine Meinung:

• Das Cover hebt sich gut vom Mainstream ab. Es ist schlicht und trotzdem ein Hingucker. Fast hätte ich das lila Lesebändchen übersehen, welches prima zum Cover passt.

• Ich habe selten ein Buch mit so einem realistischen Erzählrhythmus gelesen. Ich war von Anfang an sofort mitten dabei und habe alles sehr bildlich vor mir gesehen.

• Die Figuren sind äußerst detailliert und lebensecht beschrieben. Sie sind durchweg unvollkommen, wissen das aber selbst. Ich mochte sie einfach alle.

• Ich gehe davon aus, dass die Autorin eine überaus gute Beobachtungsgabe hat. Darüber hinaus hat sie es auch verstanden, all diese Kleinigkeiten zu einer komplexen und unterhaltsamen Geschichte zu verweben.

• Die Originalität der Story speist sich hier aus der Normalität und hat mich gerade deshalb berührt.

• Folgende Stelle hat mir aus der Seele gesprochen:
„… Kleinkinder nicht mitgezählt. Dabei müsste man die aufgrund ihrer Lautstärke doppelt rechnen. ...“

• FAZIT: ein gelungener Debütroman über das Leben, die Liebe und die Freundschaft, der noch lange nachhallen wird – eine Leseempfehlung!

31 Juli 2026

Im Juli

... habe ich es trotz diverser Termine und anderer Aktivitäten endlich mal wieder geschafft, einige ausstehende Rezensionen zu schreiben.

Gelesen habe ich aber nur zwei Bücher, die ich auch bereits rezensiert habe:

"Der Hut des Präsidenten" von Antoine Laurain

und

"Keine Angst, Darling" von Vera Buck

27 Juli 2026

Keine Angst, Darling

• Autor*in: Vera Buck
• Verlag: Lübbe
• Erscheinungsdatum: 03.08.2026
• Format: E-Book
• Seiten: 446
• Preis: EUR 12,99

Ich habe das E-Book vorab als Rezensionsexemplar über NetGalley erhalten; daher [WERBUNG].
Zum Inhalt verweise ich auf den Klappentext:
In der Luxussiedlung Santa Familia in Florida hat Lea endlich, wonach sie sich immer gesehnt hat: ein sicheres Zuhause, eine Tochter, die sie über alles liebt, und einen Mann, der sie auf Händen trägt. Für ihr schillerndes Leben wird sie online von Millionen gefeiert - nur ihre Schwester Paula misstraut der makellosen Inszenierung. Als Lea plötzlich verstummt, reist Paula besorgt von Deutschland nach Florida. Doch in der Sancta Familia ist ihre Schwester nicht. Ihr Mann behauptet, sie sei in einem Retreat. Aber warum gibt es kein Lebenszeichen? Je tiefer Paula in die scheinbar heile Welt der Siedlung eindringt, desto sichtbarer werden die Risse: Strenge Regeln erfordern bedingungslosen Gehorsam. Und Frauen, die sich widersetzen, verschwinden ...


Meine Meinung:

• Beim Cover springen als erstes der Titel sowie der Name der Autorin ins Auge. Erst bei genauerem Betrachten ist mir die bildlich dargestellte Szene aufgefallen.

• Es hat ein wenig gedauert, bis ich mit dem Aufbau der Geschichte / der Erzählweise klar gekommen bin. Nach der Eingewöhnungsphase war ich aber gespannt, was noch so alles passiert.

• Die einzelnen Figuren gewinnen erst nach und nach an Kontur und waren anfangs für mich nicht nicht ganz greifbar.

• Mich hat die Story zu großen Teilen an den Film „Die Frauen von Stepford“ erinnert. Allerdings hat die Autorin es geschafft, mich durch recht unerwartete Wendungen „bei der Stange zu halten“.

• Ich hatte mir mehrere Stellen markiert, mich aber schlussendlich für folgendes Zitat entschieden:
… Persönliche Erfahrung ersetzt manchmal eben jede Ausbildung. ...

• FAZIT: ein Buch, welches ich trotz persönlicher Anlaufschwierigkeiten den Fans von psychologischen Thrillern empfehlen kann

23 Juli 2026

Der Hut des Präsidenten

• Autor*in: Antoine Laurain
• Übersetzung: Claudia Kalscheuer
• Verlag: Knaur
• Erscheinungsdatum: 2016
• Format: Taschenbuch
• Seiten: 240 • Preis ? – nur noch gebraucht zu erwerben

Ich habe das Buch 2023 im Buchjournal entdeckt und dann im Februar 2024 als preisreduziertes Mängelexemplar gekauft; aber erst jetzt im Rahmen von #12für2026 gelesen.
Zum Inhalt verweise ich auf den Klappentext:
Es ist nicht einfach irgendein Hut, der dem schüchternen Buchhalter Daniel endlich das Selbstvertrauen gibt zu zeigen, was er wirklich kann: Die Kopfbedeckung aus schwarzem Filz hat zuvor das Haupt von François Mitterrand geziert. Und nicht nur auf Daniels Kopf entfaltet der Hut des Präsidenten seine ganz besondere Wirkung – er verleiht einer jungen Frau den Mut, ihren verheirateten Geliebten zu verlassen, und inspiriert einen blockierten Parfumeur zu einer einzigartigen Kreation. Ganz ohne Zauberkraft und mit typisch französischer Leichtigkeit erzählt, verändert der Hut das Leben seiner Träger. Und ein bisschen auch das der Leser.


Meine Meinung:

• Das Cover zeigt worum es geht: einen Hut und Paris bzw. Frankreich.

• Es ist mein zweites Buch dieses Autors und auch hier findet sich der poetische und definitv französische Schreibstil wieder, den ich bereits bei „Ein Tropfen vom Glück“ so gemocht habe.

• Die handelnden Figuren haben alle etwas an sich, das sie sehr realistisch erscheinen lässt.

• Es ist eines der Bücher, die den Leser erst nach und nach in ihren Bann ziehen. Dann aber lassen sie einen irgendwie zufrieden zurück.

• Es gibt viele kleine „Weisheiten“ im Buch, besonders gefallen hat mir:
„… Die wichtigen Ereignisse unseres Lebens sind immer die Folge einer Verkettung winziger Details. ...“

• FAZIT: ein charmanter, kleiner Roman

18 Juli 2026

How to catch a (fake) cowboy

• Autor*in: Maren Vivien Haase
• Verlag: Blanvalet
• Erscheinungsdatum: 01.06.2026
• Format: E-Book
• Seiten: 384
• Preis: 14,99

Ich habe mir das E-Book kurz nach Erscheinen zum Promotionpreis von EUR 4,99 gekauft, da ich den Humor der Autorin sehr mag und mich die Lese-Schnipsel im Vorfeld neugierig gemacht haben.
Zum Inhalt verweise ich auf den Klappentext:
Für die New Yorker Journalistin Riley lief es bisher schleppend im Job. Ihr nächster Artikel soll aber der Durchbruch werden: »Yeehaw is a state of mind – Warum wir alle Cowboys lieben«. Also ab nach Texas und sich einen waschechten Cowboy für ein Interview angeln. In einer Bar entdeckt sie Nate – charmant, heiß, Cowboyhut. Jackpot!
Doch zu früh gefreut: Denn Nate wollte nur zu einer Party – im Cowboy-Kostüm, versteht sich. Aber wie kann er der schlagfertigen Frau, die ihn anfleht, sie auf seine Ranch mitzunehmen, widerstehen? Ein paar Flunkereien, um Zeit mit ihr zu verbringen – was soll da schon schiefgehen?



Meine Meinung:

• Das Cover springt durch die Farbgebung sofort ins Auge und macht durch die Gestaltung auch deutlich, dass es sich um Romance handelt.

• Genau so, wie ich die Autorin auf einer Veranstaltung erlebt habe, ist auch ihr Schreibstil: lebendig, frech, mit viel Humor und ohne Probleme, sich auch mal selbst „auf die Schippe zu nehmen“.

• Sympathische Protagonisten, liebenswerte bis hin zu sehr skurrilen Nebenfiguren (und Tieren) machen die Besetzung aus.

• Und der Unterschied zwischen der Metropole New York und dem verschlafenen Städtchen Sundown Ridge spiegelt auch das Aufeinandertreffen der Großstadtreporterin mit den Dorfbewohnern wider.

• Abgesehen von der wirklich funkensprühenden Story zeigen die Kapitelüberschriften allein schon wozu die Autorin fähig ist – nämlich dafür zu sorgen, dass ich das Buch innerhalb von 24 Stunden ausgelesen habe.

• FAZIT: eine Leseempfehlung für alle Fans von Rom-Coms, die sich nicht vom Cowboy-Thema abschrecken lassen – es lohnt sich

14 Juli 2026

Die Familie sehen und sterben

• Autor*in: Toni Rivera
• Verlag: Galiani Berlin
• Erscheinungsdatum: 12.03.2026
• Format: Paperback
• Seiten: 288
• Preis: EUR 17,00

Ich habe das Buch als Rezensionsexemplar über den Verlag erhalten; daher [WERBUNG].
Zum Inhalt verweise ich auf den Klappentext:
Zwei Unfalltote, bei denen etwas nicht stimmt. Ein mächtiger Bruder, der undurchsichtige Geschäfte betreibt. Eine ehrgeizige Assistentin, die ihn einschüchtert. Und ein ungesühntes Verbrechen, das noch immer nach Rache verlangt. – Willkommen in der Welt von Capitano Rossi! Willkommen am Fuße des Monte Brè!
Als seine Assistentin, Ispettrice Gemma Crivelli, ihm den Polizeicode für »Mord« gleich zweimal simst, glaubt Capitano Enzo Rossi zuerst, sie habe sich vertippt. Die Zeiten, in denen es im Tessiner Süden etwas zu ermitteln gab, liegen lange zurück. Doch Crivelli hat recht: Zwei unklare Todesfälle innerhalb weniger Stunden! Rossi beginnt zu ermitteln, zugegeben etwas eingerostet und mit einem ausgeprägten Hang zur Improvisation. Als die erste echte Spur auftaucht, verschlägt es ihm den Atem: Seine eigene Familie scheint in die Fälle involviert zu sein. Für Rossi beginnt ein gefährliches Spiel um Loyalität, Verrat und Familienbande …



Meine Meinung:

• Das Cover ist recht schlicht gehalten und erinnert durch den cremeweißen Hintergrund ein wenig an die Aufmachung der Diogenes-Bücher. In der vorderen Innenklappe ist ein Plan von Lugano und den umliegenden Handlungsorten eingezeichnet; diesen habe ich jedoch nicht benötigt.

• Der Schreibstil hat mir anfangs Probleme bereitet. Ich bin daher mit dem Buch und seinen Protagonisten einfach nicht warm geworden.

• Die Story wird aus der Sicht des Enzo Rossi erzählt. Hierbei wechseln sich Handlung und Gedankengänge unregelmäßig ab, was bei Leser:innen m.E. viel Konzentration erfordert.

• Erst im letzten Drittel nahm die Geschichte für mich Fahrt auf und fand zu guter Letzt ein sehr überraschendes Ende.

• FAZIT: eine neue Krimireihe, die etwas „anders“ ist und sicher ihre Fans finden wird – auch wenn ich nicht dazu gehöre

01 Juli 2026

Im doch SEHR warmen Juni

... habe ich es trotzdem geschafft, vier Bücher zu beenden:


"Code Null - Dieses Spiel kennt keine Regeln" von Florian Schwiecker - hat mir wirklich gut gefallen - meine Rezension findet Ihr HIER

"Cruel Noblesse - Elixier der Täuschung" von Greta Milán - war der lang erwartete Band 2 und ich habe ihn wieder quasi "eingeatmet" - hier geht es zu meiner Rezension

"Die Familie sehen und sterben" von Toni Rivera - hat sich für mich doch ein wenig zäh gelesen, lediglich im letzten Viertel kam ein wenig Schwung auf - meine Rezension folgt demnächst

"How to catch a (fake) Cowboy" vom Maren Vivien Haase - war sehr amüsant - auch hier kommt noch eine Rezension

29 Juni 2026

Cruel Noblesse - Elixier der Täuschung

• Autor*in: Greta Milán
• Verlag: Penguin
• Erscheinungsdatum: 17.06.2026
• Format: Paperback
• Seiten: 608
• Preis: EUR 17,00

Ich habe das Buch vorab als Rezensionsexemplar über das Bloggerportal von Penguin erhalten; daher [WERBUNG].
Zum Inhalt verweise ich auf den Klappentext:
Kronprinzessin Scarlett de Roquefort hasst es nicht nur, im Mittelpunkt zu stehen, sie verabscheut auch ihr Erbe als todbringende Nekromantin. Als ihre Eltern von ihr verlangen, vor der gesamten Pariser Aristokratie ihre Macht zu demonstrieren, wendet sie sich an Damien de Lancrais. Der charmante, freiheitsliebende Illusionsmagier ist ein Meister der Täuschung und hat eigentlich kein Interesse daran, der Prinzessin zu helfen. Zumindest nicht ohne Gegenleistung. Schnell merkt er, dass er nicht als einziger sein wahres Gesicht verbirgt. Auch Scarlett trägt ständig eine Maske – und sie durchschaut Damien wie niemand sonst. Als im Palais Royal ein Wettstreit um Scarletts Hand ausgerufen wird, ist für aufkeimende Gefühle kein Platz mehr. Es sei denn, Damien meldet sich als Heiratskandidat …


Meine Meinung:

• Optisch steht das Buch dem ersten Band in nichts nach. Ich freue mich schon darauf, die gesamte Trilogie im Bücherregal stehen zu haben.

• Obwohl zwischen den beiden Bänden knapp ein Vierteljahr lag, in dem ich natürlich andere Bücher gelesen habe, bin ich ganz leicht wieder in die Welt der Pariser Aristokratie eingetaucht. Hilfreich war es dafür auch, dass der Prolog genau am Ende von Buch 1 beginnt.

• Mit den verschiedenen Magierfamilien bzw. ihren Mitgliedern war ich jetzt so vertraut, dass ich kaum noch den Stammbaum am Anfang des Buches nutzen musste.

• Dieser Teil der Geschichte lebt u.a. von der inneren Zerrissenheit der beiden Protagonisten, die eine vorhandene Anziehungskraft immer wieder torpediert.

• Damien und Scarlett sind mir schnell ans Herz gewachsen und ich wollte das Buch kaum aus der Hand legen.

• Hier kommen beide Hauptfiguren aus der Magierwelt und wissen über die dunklen Machenschaften Bescheid, was es für sie aber nicht leichter macht, denn sie kennen nicht alle Geheimnisse.

• FAZIT: bravouröse Fortsetzung, die Lust macht auf Teil 3

27 Juni 2026

Code Null - Dieses Spiel kennt keine Regeln

• Autor*in: Florian Schwiecker
• Verlag: Knaur
• Erscheinungsdatum: 01.06.2026
• Format: Taschenbuch
• Seiten: 448
• Preis: EUR 12,99

Ich habe das Buch vorab als Rezensionsexemplar über Vorablesen erhalten; daher [WERBUNG].
Zum Inhalt verweise ich auf den Klappentext:
Cyberterroristen vs. künstliche Intelligenz in einem Spiel, das keine Regeln kennt!
Um exakt 16:05 an einem Sonntagnachmittag fallen in Berlin für wenige Sekunden flächendeckend die Navigationssysteme aus. Kaum jemand nimmt Notiz davon. Doch im Hintergrund stehen die Alarmzeichen auf Rot: »Timeout«, eine Gruppe von Cyberterroristen, erpresst die EU. Sie haben sich Kontrolle über das Galileo-Satellitensystem verschafft. Größere Ausfälle hätten für den Flugbetrieb oder die Börse katastrophale Folgen, von sensibler militärischer Infrastruktur ganz zu schweigen.
Die Ermittler stellen schnell fest, dass der Cyber-Angriff auf die Systeme so massiv und komplex ist, dass sie ihn nicht abwehren können. Sie haben nur eine Chance: eine Künstliche Intelligenz auf »Timeout« anzusetzen.
KIM ist ein KI-Prototyp, der schneller und kreativer Probleme lösen kann, als es einem Menschen je möglich wäre. KIM soll den Angriff von »Timeout« stoppen. Doch was, wenn KIM nicht nur Probleme löst, sondern neue erschafft? Und was, wenn der Kopf hinter KIM – Charlie, eine junge Programmiererin und Hackerin – selbst zum Ziel der Terroristen wird?



Meine Meinung:

• Das Cover springt durch die Farbgestaltung sofort ins Auge.

• Der sehr realistische Schreibstil und die verhältnismäßig kurzen Kapitel haben es leicht gemacht, der Story zu folgen. Hinzu kommt, dass der Autor eine gute Berlin-Kenntnis hat (wie ich schon in anderen seiner Bücher feststellen konnte). Ich mag es sehr, wenn ich die Handlungsorte eines Buches kenne. Das hilft mir besser, alles vor meinem inneren Auge zu sehen.

• Die Protagonisten haben ihre Fehler und Unzulänglichkeiten, waren mir jedoch durchweg sympathisch.

• Die Möglichkeiten und auch Bedrohungen durch KI werden sehr überzeugend dargestellt. Dies zusammen mit dem Touch von Agenten-Stories machen die Spannung und Faszination der Geschichte aus.

• FAZIT: ein rasanter, realistischer Thriller, den es sich zu lesen lohnt

31 Mai 2026

Mein Rückblick auf den Lesemonat Mai

Im Mai wurde das Wetter besser, also wieder mehr Golf gespielt, so dass es "nur" drei Bücher geworden sind:
"Cruel Noblesse" von Greta Milán hat mir gut gefallen und ich warte nun auf Band 2, der Mitte Juni erscheint - meine Rezension

"Die Sekunde zwischen Dir und mir" von Emma Steele hatte ich 2023 im Buchjournal entdeckt, mir dann Anfang 2024 als Mängel-Exemplar gekauft und jetzt im Rahmen von #12für2026 gelesen - nach rund 70 Seiten habe ich über Abbruch nachgedacht, es gab für mich zu viele verschiedene Zeitebenen mit unterschiedlichen Erzählern - ich habe dann doch immer wieder weitergelesen, da ich hinter das Geheimnis kommen wollte - im Endeffekt hat es mich dann nicht überzeugt

"Spanish Love Deception" von Elena Armas lag auch lange auf meinem SuB - die Story hat mich gut unterhalten und ich freue mich, dass ein weiteres Buch dieser Autorin im Regal auf mich wartet - meine Rezension

27 Mai 2026

Spanish Love Deception

• Autor*in: Elena Armas
• Übersetzung: Vanessa Lamatsch
• Verlag: everlove
• Erscheinungsdatum: 13.10.2022
• Format: Klappenbroschur
• Seiten: 544
• Preis: EUR 16,00

Ich habe das Buch Anfang 2023 über ein Gewinnspiel des Verlags erhalten.
Zum Inhalt verweise ich auf den Klappentext:
Catalina Martín braucht dringend ein Date für die Hochzeit ihrer Schwester in Spanien. Vor allem, weil ihre gesamte spanische Großfamilie endlich ihren amerikanischen Freund kennenlernen will – der allerdings nicht existiert. Lina hat nur vier Wochen, um jemanden zu finden, der mit ihr von New York nach Spanien reist, um ihre Familie davon zu überzeugen, dass es die große Liebe ist. Als sich ausgerechnet ihr Arbeitskollege Aaron dazu bereiterklärt, ihr zu helfen, würde sie am liebsten sofort ablehnen. Kein anderer Mann hat sie so oft auf die Palme gebracht! Aber die Hochzeit rückt näher, und Aaron ist ihre beste (und einzige) Option. In Spanien muss Lina feststellen: Nicht nur als Fake-Boyfriend kann Aaron wirklich charmant sein …


Meine Meinung:

• Der lockere Schreibstil und die originelle Einstiegsszene haben es mir leicht gemacht, nur so durch die Seiten zu fliegen.

• Gerade die weibliche Hauptfigur habe ich mit all ihren Unsicherheiten, Zweifeln und manchmal tolpatschigem Benehmen sofort ins Herz geschlossen. Sie macht sich das Leben zeitweilig selbst unnötig schwer.

• Natürlich ist bei einer Lovestory das Ende in fast allen Fällen von vornherein klar. Doch wie heißt es so schön: „Der Weg ist das Ziel“. Genau diesen Weg, der über Spanien führt, hat die Autorin zauberhaft beschrieben.

• Mein Lieblingszitat hat selbstredend einen Bezug zu Spanien:
„Aber im Land des Weins konnte man nicht zu Abend essen, ohne wenigstens eine Flasche zu bestellen.“

• FAZIT: eine gelungene Rom-Com, die Spaß macht

14 Mai 2026

Cruel Noblesse - Melodie der Rache

• Autor*in: Greta Milán
• Verlag: Penguin
• Erscheinungsdatum: 25.03.2026
• Format: Paperback
• Seiten: 576
• Preis: EUR 17,00

Ich habe das Buch als Rezensionsexemplar über das Bloggerportal von Penguin erhalten; daher [WERBUNG].
Zum Inhalt verweise ich auf den Klappentext:
Blaues Blut, grenzenloser Einfluss. Die Pariser Aristokratie ist reich, tugendhaft, traditionsbewusst – und eine Lüge. Denn niemand weiß, dass der Adel aus magiebegabten Familien besteht und sich hinter der elitären Fassade eine grausame Welt verbirgt. Wenn es nach Caspian de Morreau geht, sollen sie alle sterben. Er ist im Exil aufgewachsen, nachdem er als Kind seine Familie bei einem Großbrand verloren hat. Dieses furchtbare Unglück war allerdings kein Unfall, sondern ein Anschlag. Verübt von Magiern. Nach all den Jahren will Caspian endlich Vergeltung üben. Sein Plan ist perfekt. Doch er hat nicht mit Arianne gerechnet. Die schlagfertige Chansonsängerin zieht ihn in einen Bann, dem er sich nicht entziehen kann. Dabei sollte er sie doch eigentlich hassen …


Meine Meinung:

• Das Buch ist ein optischer Leckerbissen: ein dezent geheimnisvolles Cover, dessen Muster sich sowohl auf der Rückseite, als auch den Innenklappen und dem Buchschnitt fortsetzt.

• Wie ich es aus dem Genre schon kenne, werden die Kapitel wechselnd aus der Sicht der beiden Protagonisten erzählt. Das gefällt mir gut.

• Definitiv hilfreich war es, dass am Anfang des Buches eine Art Stammbaum / Hierarchie der verschiedenen Magierfamilien abgedruckt ist. Hierauf musste ich doch von Zeit zu Zeit zurückgreifen.

• Die langsame Annäherung von Caspian und Arianne wurde überzeugend aufgebaut; wenngleich es für mich weniger spicy Szenen hätten sein dürfen.

• Auch die Nebencharaktere sind abwechslungsreich dargestellt und wecken Interesse.

• Der flüssig zu lesende Schreibstil und die interessante Phantasiewelt mit Anklängen an wirkliches Paris (Montmartre sowie Mode und Klatsch) haben mich das Buch innerhalb von zwei Tagen auslesen lassen.

• FAZIT: gelungener Auftakt einer Romantasy-Trilogie, auf deren Fortsetzung ich nun warte

05 Mai 2026

Mord und Mozartkugel

• Autor*in: diverse
• Verlag: Gmeiner
• Erscheinungsdatum: 11.03.2026
• Format: Taschenbuch
• Seiten: 336
• Preis: EUR 14,50

Ich habe das Buch als Rezensionsexemplar vom Verlag erhalten; daher [WERBUNG].
Zum Inhalt verweise ich auf den Klappentext:
Die Festspielstadt Salzburg fasziniert: Wolfgang Amadeus Mozart, barocke Herrlichkeit, Weltkulturerbe - Millionen Gäste aus aller Welt lassen sich jedes Jahr begeistern. Doch hat dieses glanzvolle Ambiente auch dunkle Seiten? Findet man Mysteriöses oder kommt gar Unerlaubtes ans Licht, wenn man nur gründlich sucht? 20 namhafte Autorinnen und Autoren des SYNDIKATS haben sich aufgemacht, um im Vorfeld des Festivals CRIMINALE Abgründiges zu erforschen. Das Ergebnis sind 20 kriminell spannende Geschichten aus Stadt und Land Salzburg.


Meine Meinung:

• Dieses Buch enthält 20 Krimis, die ausschließlich in und um Salzburg spielen; geschrieben von 20 verschiedenen, z.T. sehr namhaften Autoren.

• Und wie es nun mal so ist, bei unterschiedlichen Autoren liegt dem Leser nicht jeder Schreib- bzw. Erzählstil.

• Manche der Geschichten fand ich ganz nett, andere wiederum waren für mich zu verdreht und einige haben mich nur gelangweilt.

• Folgende drei sind jedoch eine gesonderte Erwähnung wert:
◦ „Gottes Engel“ von Claudia Rossbacher hatte viele Schilderungen, die sehr nah an der erschreckenden Realität alter, kranker Menschen waren. Das hat berührt.
◦ „Waschecht“ von Katharina Eigner hat mir gut gefallen, da nicht alles so war, wie es zunächst erschien.
◦ „Schnitzel mit Nudeln“ von Beate Ferchländer war mein Highlight, da hier sehr gekonnt mit Klischees gespielt wurde.

• FAZIT: eine abwechslungsreiche Mischung von Kurzkrimis, bei denen bestimmt jeder etwas findet, das ihm gefällt

01 Mai 2026

Im Verlauf des Aprils

... wurden folgende Bücher von mir gelesen:

- "Welcome Home" von Arno Strobel - wurde mir von meiner Nichte ausgeliehen, die es bei der Lesung gekauft hat, zu der wir im September 2025 gewesen sind / mich hat die Story doch sehr an "Die App" erinnert / ich fand es ok, aber mehr auch nicht

- "21 Tage zum Verlieben" von Lia Louis - es war nicht ganz so gut wie die Bücher, die ich bisher von der Autorin gelesen habe - stellenweise hat es sich ziemlich gezogen / insgesamt eine nette Lovestory

- "Royal Fake" von Lena Kiefer - Hier habe ich dem Erscheinungstermin entgegen gefiebert, da Teil 1 "Royal Heist" mit einem fiesem Cliffhanger endete. Leider ist es hier noch schlimmer - und nun muss ich wieder bis September warten. / definitiv eine Leseempfehlung

- Die drei Kurzgeschichten von Lena Kiefer "Royal Past", "Royal Crew" und "Royal Fight" habe ich natürlich anschließend auch gelesen.

- "The Pumpkin Spice Latte Disaster" von Kyra Groh - Über dieses Buch bin ich schon des Öfteren gestolpert, nun habe ich es mir endlich zulegt. / eine gelungene Lovestory mit Screwball-Comedy Charakter; ich musste immer wieder schmunzeln

"Mord und Mozartkugel" von 20 verschiedenen Autoren - Das Buch habe ich auf der Leipziger Buchmesse als Rezensionsexemplar direkt vom Gmeiner-Verlag erhalten / die Rezension folgt hier in Kürze

20 April 2026

Viel wichtiger ist jetzt die Gegenwart

• Autor*in: Marie-Louise Monrad Møller
• Verlag: Kanon
• Erscheinungsdatum: 17.03.2026
• Format: Hardcover
• Seiten: 288
• Preis: EUR 23,00

Ich habe das Buch vorab als Druckfahne / Rezensionsexemplar in Vorbereitung auf mein Interview auf der Leipziger Buchmesse über die Agentur Literaturtest erhalten; daher [WERBUNG].
Zum Inhalt verweise ich auf den Klappentext:
Die Ich-Erzählerin ist zurück im Elternhaus. Schleswig-Holstein: Salzwiesen. Vogelschwärme. Windräder. Die Gegenwart wird zum Stillleben, während die Zeit rückwärtsläuft: Die dominante Mutter, evangelische Pastorin, die Pumps trägt zum Talar. Die von April bis Oktober auf Strümpfe verzichtet. Die heiße Kartoffeln stets mit den bloßen Fingern pellt. Die ihr Kind im Supermarkt vergisst. Die jetzt eine Echthaarperücke trägt und ihre eigene Beerdigung plant. – Wie geht vergeben, wenn nicht mehr viel Zeit bleibt?


Meine Meinung:

• Das Cover ist wirklich schlicht gehalten und ehrlich gesagt denke ich nicht, dass ich in der Buchhandlung deshalb zum Buch gegriffen hätte.

• Der Schreibstil ist echt und lebensnah. Die teilweise sehr ausführlichen Beschreibungen haben sofort für Bilder in meinem Kopf gesorgt. So konnte ich mich an vielen Stellen gut in die Erzählerin hineinversetzen.

• Die Protagonisten werden stückweise passend beschrieben, so dass sich nach und nach ein klares Bild ergibt.

• Manche Kapitel haben bedrückende Empfindungen hinterlassen, so dass ich stellenweise Angst hatte, was wohl noch folgen würde. Andererseits gibt es viele Passagen, die einen unterschwelligen, manchmal recht schrägen Humor haben.

• Nach ca. einem Drittel des Buches hat mich die Vermischung von Gegenwart und Vergangenheit ein wenig verwirrt, was sich im weiteren Verlauf jedoch wieder gelegt hat.

• Als Zitat habe ich ein Beispiel für den etwas schrägen Humor gewählt:
„… Sex mit einem Bestatter zu haben? Wenn jemand, der den ganzen Tag Tote anfäßt, mit seinen Händen deinen Körper berührt? ...“

• FAZIT: ein Buch, welches man sicher nicht „in einem Rutsch“ liest – aber eines, das nachhallt

01 April 2026

Interview mit Marie-Louise Monrad Møller

Auf der LBM 2026 hatte ich die Gelegenheit der Autorin von "Viel wichtiger ist jetzt die Gegenwart" ein paar Fragen zu stellen:

Der März

... wurde lesetechnisch natürlich durch die Leipziger Buchmesse beeinflusst und dennoch habe ich folgende 7 Bücher gelesen:

  • "I know that you want me" von Saskia Louis ist der dritte Teil der "Sunshine Pier-Reihe", den ich natürlich gleich nach Erscheinen lesen musste - der Humor der Autorin ist einfach grandios
  • "Ein bisschen Gefühl, bitte" ebenfalls von Saskia Louis ist zwar Teil 8 der "Eden Bay-Reihe", da es jedoch einen Bezug zum "Sunshine Pier" gibt, wollte ich unbedingt die Hintergründe / die Vergangenheit kennenlernen
  • "Viel wichtiger ist jetzt die Gegenwart" von Marie-Louise Monrad Møller hatte ich in Vorbereitung für mein Interview auf der LBM vorab als Druckfahne bekommen - Rezension folgt
  • Da die angekündigte Neuerscheinung von Poppy J. Anderson von Teil 3 der Reihe "Blütenküsse in Notting Hill" sehr amüsant klang, habe ich zunächst "Flowers for Violet" und "Flowers for Daisy" gelesen, bevor ich dann mit "Flowers for Tori" in der richtigen Reihenfolge war - Die Reihe hat mich gut unterhalten, daher warte ich nun auf Teil 4.
  • Last but not least habe ich noch ein Buch meiner "12 für 2026" - Aktion von SuB befreit: "Fluch der Aphrodite" von Marah Woolf. Das Buch habe ich 2020 im Rahmen der coronabedingt ausgefallenen LBM bei einer Lesung erstanden. Ich bin ja ein Fan von griechischen Göttersagen und hier wurden diese mit dem heutigen Leben verknüpft - eine interessante Idee.

29 März 2026

Die Leipziger Buchmesse

... ist nun seit einer Woche vorbei, aber ich zehre noch immer von meinen Erlebnissen.
Nachdem ich mich wieder im "richtigen Leben" akklimatisiert habe, kommt nun mein kleiner Messerückblick:

Ich hatte drei abwechslungsreiche, ausgefüllte Tage mit vielen Begegnungen, alten Bekannten, neuen Gesichtern und insgesamt 44.376 Schritten.

Der Donnerstag begann mit einer persönlichen Programmvorstellung durch Petra Asprion beim Gmeiner-Verlag für mich. Es gab viel Interessantes und neben meinem im Vorfeld angefragten Rezensionsexemplar "Mord und Mozartkugel" habe ich mich auch für eins der demnächst erscheinenden Bücher vormerken lassen.

Mein nächster Programmpunkt war das Diogenes-Bloggertreffen, welches jedes ein ein Muss für mich ist. Die Programmvorstellung hat dieses mal Susanne Bühler allein übernommen und der "Stargast" war Shelly Kupferberg, die über die interessante Recherche zu ihrem Buch "Stunden wie Tage" berichtet hat.

Anschließend bin ich zurück in die Stadt, um nach einem frühen Abendessen mein Hotelzimmer zu beziehen. Denn schließlich hatte ich einen Platz bei der Wohnzimmerlesung von Anne Stern ergattert. Großen Respekt für den Gastgeber, der geschätzt 15-20 fremde Personen bei sich bewirtet hat. Die Lesung wurde von Uwe Kalkowski aka Kaffehaussitzer sehr kompetent moderiert.
Leider konnte ich beim netten Plausch im Anschluß nicht mehr dabei sein, da ich todmüde war, denn mein Wecker hatte am Morgen um 4.30 Uhr geklingelt. Allerdings hat mir das gezeigt, dass ich in 2027 lieber bereits am Mittwochnachmittag anreise, wie einige andere Blogger auch.


Am Freitag war ich schon ein wenig aufgeregt, denn ich hatte einen Termin für mein erstes Video-Interview. Insofern bin ich zunächst nur ein wenig "ziellos" durch die Hallen geschlendert, da ich rechtzeitig im BL:OOM, wo ich einen Raum reserviert hatte, sein wollte, um alles aufzubauen.
Das Interview wird es erst in einem gesonderten Beitrag zu sehen geben, da noch Abstimmungen mit der Autorin ausstehen und auch die Technik für mich recht neu ist.

Leider hatte ich mir für die Veranstaltung mit Lilly Lucas zur "New Beginnings-Reihe", zu der ich mich angemeldet hatte, eine falsche Zeit notiert und bin erst angekommen, als alles vorbei war. Nun ja...
So bin ich noch ein wenig rumgeschlendert und nach einer Stärkung in der Stadt zur Abendveranstaltung "Lange Nacht der Phantastik" aufgebrochen. Diese war sehr gut besucht und ich war gespannt, da es bisher nicht so mein Genre war. Dabei ist es jedoch auch geblieben und ich bin in der ersten Pause gegangen.



Der Samstag war geprägt vom Blogger:innen-Treffen des Dumont-Verlages. Jedes Jahr das Highlight am Sonnabend! Die Vorschau auf die Sommer-/Herbsttitel verlängerte wie immer meine Wunschliste. Die Gastautorin war Katrin Zipse, die interessant über ihr Buch "Moosland" berichtet hat.

Aufgrund der Fülle an Menschen gab es dann nur noch ein paar gezielte Anlaufstellen für mich, bevor am Abend mein Zug zurück in die Heimat ging.

Ich freue mich nun auf die Lektüre der "Goodie"-Bücher sowie auf 2027, denn ... mein Hotel ist bereits gebucht.