Mittwoch, 11. Januar 2017

Das Glück der fast perfekten Tage

… von Fioly Bocca ist am 16.12.2016 als Hardcover im Verlag Wunderlich erschienen, hat 187 Seiten und kostet EUR 16,95 (als E-Book EUR 14,99). Ich habe das Buch als Rezensionsexemplar über die Buchboutique erhalten.

 

Zum Inhalt:

Anita lebt ihr Leben in eingefahrenen Wegen: Ihr Job dient nur zum Geldverdienen und ist weit von dem entfernt, was sie sich mal erträumt hat. Ihre Beziehung zu Tancredi hat sich im Laufe der Jahre zur Gewohnheit entwickelt und aktuell deutet nichts auf die ursprünglich mal geplante Hochzeit und Familie hin.

Doch ihrer schwer kranken Mutter gegenüber schildert Anita ihr Leben so, wie sie es sich erträumt hatte. Als sie auf dem Weg zu einem längeren Besuch bei ihrer Mutter ist, trifft sie im Zug auf Arun, der etwas in ihr „zum Klingen bringt“.

Dann stirbt Anitas Mutter …

 
Eine Leseprobe findet Ihr auf der Verlagswebseite .

 
Meine Meinung:
Als ich das Buch erhielt, war ich zunächst erstaunt, wie dünn es ist. Aber es ist optisch sehr schön gestaltet. Der Schutzumschlag ist in harmonischen Grüntönen gehalten. Der Name der Autorin (in kräftigerem Grün) sowie der Titel (in pink) sind in einer schönen Schreibschrift leicht erhaben aufgedruckt, so dass schon der haptische Eindruck sehr ansprechend ist. Außerdem enthält das Buch ein Lesebändchen in dem gleichen Pink wie der Titeldruck. (Ich liebe es, wenn Bücher Lesebändchen haben!) Dazu kommt noch, dass sich das Papier im Inneren überaus glatt anfühlt.
Der poetische Schreibstil ist trotz kleinerer „Schnörkel“ klar und hat mich durch etliche zitierenswerte Stellen begeistert. Erzählt wird fast ausschließlich aus der Sicht und der Gedankenwelt von Anita. Und obwohl die Geschichte demzufolge manchmal ein wenig „hin und her springt“, hatte ich keine Mühe dem roten Faden zu folgen. 
Das Hauptaugenmerk liegt hier nicht auf viel Handlung, sondern auf der Entwicklung von Anita. Und dies regt zum Nachdenken über das eigene Leben sowie Ziele, Wünsche und Träume an! 
Von all den vielen Stellen im Buch, die ich mir markiert bzw. rausgeschrieben habe, fiel es mir schwer eine hier als Zitat auszuwählen. Schlussendlich habe ich mich aber entschieden für:
"Sich etwas vorzustellen heißt zwar noch nicht, dass es auch tatsächlich passiert, aber es kann ein Impuls sein, das Leben selbst in die Hand zu nehmen."
Auf meiner Schulnoten-Skala vergebe ich eine sehr gute 2!

Keine Kommentare:

Kommentar posten