Mittwoch, 13. Mai 2020

Pandatage

… von James Gould-Bourn (Übersetzung Stephan Kleiner) ist am 02.05.2020 bei Kiepenheuer&Witsch erschienen, hat 384 Seiten und kostet als Hardcover EUR 20,00 sowie als E-Book EUR 16,99. Ich habe das E-Book vorab als Rezensionsexemplar über NetGalley erhalten; daher [WERBUNG].


Zum Inhalt:
Seit dem Unfalltod seiner Mutter spricht Will nicht mehr – nicht mit seinem Vater, nicht in der Schule, überhaupt nicht. Danny, sein Vater, weiß nicht, was er dagegen tun soll. Als dieser zu allem Überfluss auch noch seinen Job verliert und der Vermieter schmerzhafte Konsequenzen wegen des Mietrückstandes androht, versucht er sein Glück im Park als tanzender Panda. Wo er doch gar nicht tanzen kann! Als Will durch Zufall im Park auftaucht, gibt Danny sich nicht zu erkennen. Plötzlich spricht Will aber mit dem unbekannten Panda und Danny steht vor einem Dilemma ...

Meine Meinung:
Wider Erwarten bin ich nur so „durch das Buch geflogen“. Ich hatte aufgrund der behandelten Themen wie Mobbing, Trauerarbeit etc. eine schwere Lektüre erwartet. Doch dem war nicht so. Im Gegenteil, die Geschichte von Will und Danny hat sich sehr angenehm gelesen. 
Die vorgenannten Themen werden angemessen behandelt und immer wieder gibt es kleine Lichtblicke. Obwohl es vom Grundsatz her eine traurige Geschichte ist, habe ich beim Lesen auch oft lächeln müssen. 
Das Happyend ist zwar für meinen Geschmack ein wenig zu „golden“ gewesen, aber das ist meckern auf hohem Niveau. 
Fazit: eine berührende Geschichte, die einen dennoch immer wieder lächeln lässt
Auf einer Schulnoten-Skala gibt es somit eine 2+.

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