Dienstag, 19. Mai 2020

Wie uns die Liebe fand

… Claire Stihlé ist am 04.05.2020 als Paperback bei Droemer erschienen, hat 268 Seiten zzgl. diverser landestypischer Rezepte und kostet EUR 14,99. Ich habe das Buch über Lovelybooks gewonnen; daher [WERBUNG].


Zum Inhalt:
Das Buch erzählt die Lebensgeschichte der 92jährigen Madame Nan, die mit ihren vier Töchtern im Elsass, nahe der Grenze zu Deutschland lebt.

Meine Meinung:
Die Beschreibung des Buches mit „ein zauberhafter Roman über die Liebe und wie man ihr auf die Sprünge hilft“ sowie „… berührender Roman über das Finden der Liebe ...“ und das Cover zusammen mit dem Klappentext haben mein Interesse für das Buch geweckt. Leider hat mich das Buch dann aber enttäuscht. 
Zum einen lag es am Schreibstil, der für mich sehr altmodisch und „gestelzt“ daherkam. Die Erzählungen waren zudem äußerst detailverliebt und es wurde oft abgeschweift, was sicher zu den Erinnerungen einer alten Dame passt. Mich hat es jedoch beim Lesen gestört. Manche Sätze musste ich sogar zweimal lesen. 
Zum anderen plätschert die Geschichte so vor sich hin. Es gibt keine Höhen und Tiefen, bzw. Vorkommnisse, die dazu geeignet wären, werden aus meiner Sicht nicht entsprechend herausgearbeitet. 
Nach meinem Dafürhalten wurden hier zu viele Ideen miteinander vermengt. Was im Endeffekt dazu geführt hat, dass es weder eine interessante Familiengeschichte geworden ist, noch ein packender Liebesroman und auch keine historisch gut angelegte Geschichte. 
Ein Zitat ist mir aber hängengeblieben: „Man sucht immer einen Schuldigen für die Tragik des Lebens.“ 
Ich habe mich schon lange nicht mehr derart durch ein Buch gequält. Wäre es kein Rezensionsexemplar / Gewinn gewesen, hätte ich es abgebrochen. 
Fazit: Für mich war diese Lektüre verschenkte Zeit.
So muss es dieses Mal auf meiner Schulnoten-Skala eine 5 sein.

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