13 Juli 2016

Mein Überraschungspaket

... für die teilnehmenden Blogger der Krimi- und Thrillerwoche konnte ich nach Versandproblemen nach meinem Urlaub am Montag endlich in Empfang nehmen!

Die von DHL behobene Beschädigung hielt sich in Grenzen




und der Inhalt hat es auch gut "überlebt". Lediglich eines der enthaltenen Taschenbücher ist an einer Ecke ein wenig "angeditscht".

Auf jeden Fall war das Paket randvoll gefüllt!

Also habe ich mich (leicht ungeduldig) ans Auspacken gemacht:

 
 
Es waren FÜNF (!!!) Taschenbücher enthalten, diverse Lesezeichen, Autogrammkarten, Promotionkarten, eine Leseprobe (Tante Poldi und die Früchte des Herrn), ein Stempel "geraubt von" sowie ein lieber Gruß der Mit-Organisatorin Tanja.

Die Taschenbücher waren
- Todesblau von Felix Leibrock
- Killerjagd von Christine Drews
- Blutapfel von Till Räther
- Sonne, Strand und Tod von Emma Bieling
- Falsche Haut von Leon Sachs (dieses sogar signiert!)

Liebes Team der Krimi- und Thrillerwoche, Ihr seid verrückt (im positiven Sinne)!
So viele tolle Bücher und Goodies nur dafür, dass ich (zu meinem eigenen Vergnügen) ein Interview mit Wiebke Lorenz geführt habe und über Euch berichtet habe.
Sehr, sehr gern würde ich im nächsten Jahr auch wieder mitmachen!

11 Juli 2016

Neue Bücher im Juni

... gab es wieder zuviele; ich konnte einfach nicht widerstehen.

Da wäre zunächst ein E-Book, der erste Band einer Reihe. Auf Lovelybooks wurde der aktuelle Band  beworben und klang für mich interessant; allerdings dachte ich mir, beginne ich lieber mit Band 1 und habe mir diesen gekauft:

Dann kam das Juni-Buch aus meinem Abo des Berlin-Verlages an:

Im Rahmen der Lesejury vom Bastei Lübbe Verlag darf ich das neue Buch von Veit Etzold als E-Book vor dem Erscheinen lesen und diskutieren:

Bei einem Gewinnspiel der Krimi-und Thrillerwoche habe ich diesen Thriller-Doppelband gewonnen:

Außerdem bin ich auf NetGalley mal wieder schwach geworden und habe folgende zwei E-Books als Rezenzionsexemplare bekommen:


Auch bei Vorablesen habe ich mal wieder ein sicher amüsantes E-Book gewonnen:

Last but not least kam zu meiner großen Freude ein unerwartetes Rezensionsexemplar aus der Verlagsgruppe Randomhouse bei mir an:

10 Juli 2016

Extrem ruhig

... war es hier ja in den letzten vier Wochen.

Da lag u.a. an der Fußball-EM, dem wohlverdienten Urlaub und dem damit verbundenen Vor-Urlaubs-Stress.

Es ist jedoch nicht so, dass ich nichts gelesen hätte ;-)
Ich muss allerdings noch einige Rezensionen in Form bringen, bevor ich sie veröffentlichen kann.

Kurzum, ich starte jetzt wieder durch!

13 Juni 2016

Autorenvorstellung Wiebke Lorenz

Im Rahmen der Krimi- und Thrillerwoche hatte man als Blogger die Möglichkeit, sich darum zu bewerben, einen der teilnehmenden Autoren bzw. der Autorinnen zu interviewen und auf dem eigenen Blog vorzustellen. Mir war sofort klar, dass ich unbedingt Wiebke Lorenz vorstellen möchte, denn ihr Psychothriller "Bald ruhest Du auch" war mein absolutes Lese-Highlight in 2015; wie man hier nachlesen kann.

Copyright www.pressebild.de

Wiebke Lorenz wurde 1972 in Düsseldorf geboren, hat in Trier studiert und lebt bereits seit längerem in Hamburg. Ihre Tochter Luzie ist mittlerweile drei Jahre alt. Sie schreibt nicht nur Thriller, sondern unter verschiedenen Pseudonymen auch sogenannte Frauenromane sowie gemeinsam mit ihrer Schwester als "Anne Hertz" heitere Komödien.
Weitere Informationen finden sich auf ihrer Homepage .


Wiebke war so nett, mir folgende Fragen zu beantworten:

Siehst Du Dich in erster Linie als Schriftstellerin oder doch als Journalistin?

Mittlerweile schreibe ich fast gar nicht mehr journalistisch, von daher sehe ich mich als Schriftstellerin. Oder als „Autorin“, das klingt nicht ganz so hochtrabend und deckt im Zweifel den Journalismus auch noch mit ab. Aber das Handwerk habe ich durch die vielen Jahren, die ich für Zeitungen und Zeitschriften geschrieben habe, gelernt. Und ganz sicher auch durch meine Drehbuchausbildung an der Internationalen Filmschule Köln. „Schriftsteller“ kann man ja nicht richtig lernen, das wird man durch Erfahrung und Arbeit an sich und seiner Schreibe. Finde ich jedenfalls.

Du schreibst in verschiedenen Genres – hast Du ein Lieblingsgenre? Und wenn ja, deckt sich dies mit Deinen persönlichen Lesevorlieben?

Mein Lieblingsgenre wechselt ständig, das hängt sehr von meiner Stimmung ab. Meist lese ich nacheinander mehrere Bücher aus dem gleichen Genre, dann bin ich erst einmal wieder „satt“ und wechsele. Thriller mag ich schon sehr gern, vor allem Psychothriller. Sowohl das Schreiben als auch das Lesen. Wobei: Einen Thriller zu schreiben ist für mich viel, viel, VIEL anstrengender als eine Komödie. Da verwende ich eine vollkommen andere Sprache, der Plot muss wesentlich ausgefeilter sein. Und das ist dann eben sehr arbeitsintensiv – aber auch eine Herausforderung. Ich lese aber auch gern lustige Romane bzw. liebe ich schwarzen Humor. Und hin und wieder lese ich auch Sachbücher, um meinen Horizont zu erweitern. Als Schriftsteller oder Autor sollte man ja nicht nur mit der Sprache umgehen können – in der besten aller Welten hat an auch was zu sagen, und dafür muss der Kopf immer wieder Input bekommen ;-)

Als „Anne Hertz“ schreibst Du mit Deiner Schwester zusammen Bücher. Wie seid ihr auf den Namen „Anne Hertz“ gekommen? Und empfindest Du es leichter oder schwerer ein Buch zu zweit zu schreiben als alleine? Was macht Dir mehr Spaß?

Tja, die Sache mit Anne Hertz war eigentlich ganz simpel: Wir suchten einen Namen, der zum Genre passt. „Anne“ fanden wir beide schön, meine Schwester Frauke schlug dann „Hertz“ vor – und zwar mit „t“ vor dem „z“, damit es nicht ganz so kitschig wirkt :-) Wenn man zusammen an einem Buch schreibt, macht das vieles leichter und schöner. Schreiben ist ja von Natur aus ein sehr, sehr einsamer Beruf, und da ist es toll, wenn man bei der Arbeit einen „Sparrings-Partner“ hat, der einen motiviert und unterstützt. Aber natürlich bringt es manchmal auch Komplikationen mit sich, denn während man bei einem Solo-Roman einfach alles allein entscheidet, muss man im Team auch Kompromisse eingehen. Ich würde sagen, ich mache beides gleichermaßen gern, sowohl das Schreiben im Team als auch allein.

Wie schreibst Du Deine Bücher? Also, hast Du eine Grundidee, deren Entwicklung Du dann erst beim Schreiben ausarbeitest? Oder entwickelst Du aus einer Idee zunächst die Geschichte im Groben und feilst dann beim Schreiben nur noch an den Details? Fertigst Du für Deine Protagonisten eine Art Steckbrief an oder hast Du das alles im Kopf?

Bevor ich mit dem Schreiben beginne, ist die Geschichte schon komplett fertig. Das heißt, erst kommt das Plotten, dann das Schreiben. Anders könnte ich das gar nicht, da würde ich unterwegs verloren gehen. Vor allem beim Krimi, denn da muss die Struktur einfach zu hundert Prozent stimmen. Steckbriefe schreibe ich nicht, das mache ich alles im Kopf. Aber beim Schreibprozess selbst habe ich immer eine Datei mit dem Titel „Notizen“, in der ich dann vermerke, wie alt eine Figur ist, wie sie aussieht, was sie für Vorlieben und Abneigungen hat etc. Das hilft mir, damit jemand nicht zu Beginn eines Romans blaue Augen hat, dann zwischendurch braune und am Ende grüne …

Schreibst Du zu festen Zeiten oder mehr so nach Lust und Laune? Hat sich das verändert seit Du Mutter bist?

Gemischt, ich bin leider nicht sehr diszipliniert. Bevor ich Mama wurde, habe ich oft auch sehr chaotisch die Nächte hindurch gearbeitet. Das geht jetzt nicht mehr, also muss ich mich unter der Woche nach den Kita-Zeiten richten und zwischen 9 und 15 Uhr schreiben. Oder dann eben abends, wenn meine Tochter im Bett ist. Ich suche da noch nach der richtigen Methode für mehr Regelmäßigkeit, ich möchte es gern schaffen, zu festen Arbeitszeiten zu finden, damit nicht immer mal wieder irgendwelche Last-Minute-Hauruck-Aktionen nötig sind. Aber, nun ja, daran arbeite ich noch ;-) Wie heißt es so schön? Am Abend wird der Faule fleißig, und ich habe manchmal den leisen Verdacht, dass ich bis zu einem gewissen Grad auch diesen „5 vor 12“-Druck brauche, um kreativ zu sein. Kurz vor Abgabetermin habe ich seltsamerweise immer die besten Ideen. Lästig, aber so ist es halt.

Schreibst Du am Computer oder noch „old-school“ mit der Hand?

Mit dem Computer. Etwas anderes ist für mich gar nicht vorstellbar, da würde nix bei rumkommen.

Arbeitest Du gerade an einem neuen Buch? Und wenn ja, kannst / darfst Du etwas darüber verraten?

Gerade erst habe ich unter dem Namen „Charlotte Lucas“ einen schönen Roman vollendet, der im September unter dem Titel „Dein perfektes Jahr“ bei Lübbe erscheint. Verraten darf ich auch schon was: "Kann man einem anderen Menschen das Glück schenken? Das ist die letzte Hoffnung von Kindergärtnerin Hannah, denn sie möchte ihrem Freund Simon nach einer schier ausweglosen Diagnose neuen Lebensmut geben. Und so plant sie sein perfektes Jahr – hält alle ihre Wünsche und Träume für sie beide als Termine in einem Filofax fest. Simon jedoch glaubt nicht mehr an eine Zukunft und sucht deswegen einen neuen Paten für den Terminkalender. Seine Wahl hat ungeahnte Konsequenzen, nicht nur für Hannah …"

Gibt es noch etwas, was Du gerne „loswerden“ möchtest?

Eigentlich nur, dass ich mich bei Dir und allen Lesern bedanken möchte, die es mir ermöglichen, diesen wunderbaren Beruf auszuüben. Auch, wenn er manchmal die Hölle ist …


Jetzt bleibt mir nur noch, mich ganz herzlich bei Wiebke Lorenz zu bedanken!
Und darauf hinzuweisen, dass es am Mittwoch, den 15. Juni um 20 Uhr, im Rahmen der Krimi- und Thrillerwoche eine Livelesung aus "Bald ruhest Du auch" gibt. Ich werde auf jeden Fall dabei sein ...

Kleine Anmerkung zu Schluss:
Ich finde es interessant, wie sich unser Leseverhalten gleicht, denn auch ich lese verschiedene Genres in "Schüben" ;-)
Das neue Buch habe ich mir schon vorgemerkt und werde ab September danach Ausschau halten.

10 Juni 2016

Royal Love

… von Geneva Lee ist am 18.04.2016 als Taschenbuch im blanvalet Verlag erschienen, kostet EUR 12,99 und hat 355 Seiten. Es ist der dritte Band der „Royal-Reihe“ und der letzte um Clara und Alexander.

 
Zum Inhalt:

Die Hochzeitsvorbereitungen von Clara und Alexander laufen nicht ganz problemlos ab. Diverses „Sperrfeuer“ kommt aus den unterschiedlichsten Richtungen …

Hier geht es zur LESEPROBE .

Meine Meinung:
Als erstes möchte ich noch kurz etwas zur Covergestaltung der Reihe sagen, was ich bei den bisherigen Bänden noch nicht getan habe: 
Matt silbern schimmernd von „königlichen“ Ornamenten eingerahmt ein schlichtes, schwarzes ROYAL, darüber eine Krone und darunter der Titel des jeweiligen Teiles der Trilogie; diese beiden Elemente bei jedem Band in einer anderen Farbe: türkisblau, grün und pink => das sind echte Eyecatcher und absolut passend für die Geschichte!  
Die „richtige“ Reihenfolge der Bücher erkennt man u.a. auch daran, dass auf dem Buchrücken eine, zwei bzw. drei Kronen abgebildet sind. Ein kleines, aber wie ich finde, entzückendes Detail!

 
Dieser dritte Band war für mich der beste; aber man sag ja schließlich auch „das Beste kommt zum Schluss“! In diesem Buch passiert so viel, Gutes wie Unangenehmes – es ist wirklich ein fulminantes Finale. Es fällt mir daher schwer, etwas zu Inhalt zu sagen, ohne zu spoilern. 
Wieder wird hier zum großen Teil aus Claras Sicht erzählt, aber auch Alexanders Erleben kommt nicht zu kurz. Obwohl alle Kapitel fortlaufend nummeriert sind, erkennt  man die aus Alexanders Perspektive daran, dass die Nummerierung in römischen Ziffern erfolgt. (Zu meiner Schande muss ich gestehen, dass mir das aber erst in diesem Band aufgefallen ist!) 
Trotz der weiterhin sehr ausführlichen Sexszenen steht dieses Mal m.E. die Rahmenhandlung im Vordergrund. Und die hat deutliches Filmpotenzial. 
Ein wirklich gelungener Abschluss der Trilogie, der mich als Leserin rundum zufrieden zurückgelassen hat.
Daher kann es auf meiner Schulnoten-Skala nur die Höchstnote geben: 1+.

04 Juni 2016

Info für Krimi- und Thriller-Fans

... am 13. Juni 2016 startet die Krimi- und Thriller-Woche auf Facebook:


Diese wird von diversen namhaften Verlagen unterstützt und es gibt viele Autorenlesungen sowie Gewinnspiele.

Es handelt sich zwar um eine "geschlossene Gruppe", aber die Anmeldung und Teilnahme ist kostenlos.

Ich bin dabei und schon sehr gespannt!

31 Mai 2016

Neue Bücher im Mai

... waren es mal wieder mehr als geplant!

Als erstes ist leihweise ein Buch von einer Kollegin bei mir eingezogen; ich darf mir mit dem Lesen aber reichlich Zeit lassen ;-)

Dann ist das Buch von der Loveletter Convention von Friedrich Kalpenstein eingetroffen:
 
Ich habe mir eine Neuerscheinung aus den Fischerverlagen gekauft, die ich als Thriller im Rahmen des Fischer Leseclubs lesen möchte:

Dann musste ich unbedingt Teil 2 und 3 der "Royal-Reihe" haben (und zu recht <3):


Ein Leserundenbuch ist bei mir eingetroffen:

Das Mai-Buch aus meinem Jahres-Abo vom Berlin-Verlag ist auch angekommen:

Aufgrund eines Gewinnspiels bei Facebook bin ich auf das folgende Buch aufmerksam geworden:

Beim Monatsbuch des Fischer Leseclubs habe ich leider nicht gewonnen, aber wollte das Buch aufgrund der Leseprobe unbedingt haben:

Und schließlich habe ich mir noch zwei E-Books zugelegt, bevor das vorübergehende Sonderangebot vorbei ist:



Aber immerhin habe ich vier der Bücher auch schon gelesen!

30 Mai 2016

Mit Oma in Roma

… von Tessa Hennig ist im Mai 2016 als Taschenbuch bei List (Ullstein-Verlage) erschienen, hat 349 Seiten und kostet EUR 9,99. Ich habe das Buch im Rahmen einer Leserunde auf Lovelybooks gewonnen.

 
Zum Inhalt:

Oma Inge ist sehr enttäuscht, als die geplante Reise ihrer Gemeindegruppe nach Rom zur Papst-Audienz wegen Krankheit des Busfahrers ausfallen muss. Leider lassen sich auch die drei Mitglieder ihrer Kartenspielrunde nicht davon überzeugen, dass man das auch mit dem Zug alleine hinbekommt. Kurzentschlossen bucht sie nur für sich eine Zugfahrt und macht sich auf den Weg.
Dumm nur, dass ihre Enkeltochter Nina bei einem Spontanbesuch vermutet, Inge ist etwas zugestoßen. Mit ihren Bedenken schafft Nina es, auch ihre Mutter Heike in Unruhe zu versetzen. Und so machen sich die beiden auf den Weg, um Oma zu folgen.

 
Meine Meinung:
Das Buch liest sich leicht und locker weg. Die Beschreibungen von Rom und den anderen Stationen der Italienreise sind sehr gut und treffend. 
Die drei Hauptprotagonistinnen sind alle in ihren Eigenarten sehr gut dargestellt, jedoch agieren sie teilweise sehr unrealistisch. Probleme, die sie untereinander haben, werden zwar aufgezeigt, aber nicht konsequent aufgearbeitet, sondern lösen sich teilweise einfach in Wohlgefallen auf. 
Leider verliert sich die Story mit Fortschreiten der Handlung in einer Anhäufung von Zufällen, die der Autorin anscheinend als für das umfassende Happyend als erforderlich erschienen sind. 
Grundsätzlich hat mir die Idee des Buches gefallen, aber hier wäre „weniger mehr gewesen“.
Mich konnte das Buch nicht überzeugen, daher kann ich nur eine 4 auf meiner Schulnoten-Skala vergeben.

26 Mai 2016

Royal Desire

… von Geneva Lee ist am 14.03.2016 im blanvalet Verlag als Taschenbuch erschienen, hat 346 Seiten und kostet EUR 12,99. Es ist Band 2 der "Royal-Reihe".

 
Zum Inhalt:

Clara hat sich nach einer weiteren unvergesslichen Nacht von Alexander getrennt, da sie keine Zukunft für sich als Paar gesehen hat. Obwohl es ihr schwer fällt, ignoriert sie seine Versuche, sie umzustimmen, stattdessen stürzt sie sich in die Arbeit und vergräbt sich zuhause. Doch die Erinnerungen bleiben in ihr lebendig. Dann auf einmal wird es von Alexanders Seite aus still. – Dachte Clara zumindest. Es stellt sich jedoch heraus, dass wohlmeinende Freunde die Briefe von Alexander an Clara abgefangen haben, um ihr die Trennung zu erleichtern.

Die Leseprobe findet ihr hier!

Meine Meinung:
Anfangs war ich ein wenig enttäuscht vom Fortgang der Geschichte. Aber das lag wohl u.a. daran, dass im ersten Band hinten eine sehr umfangreiche Leseprobe zu Teil 2 enthalten war. 
Nachdem ich diesen Part überwunden hatte, stellte sich das gleiche wohlige Gefühl wie im ersten Teil ein und ich bin quasi durch die Geschichte geflogen. In diesem Band wechseln sich Passagen, wo alles für Clara und Alexander recht gut läuft, mit einigen unschönen Begebenheiten und deren Folgen ab. 
Auch dieser Teil wird fast ausschließlich aus Claras Sicht erzählt, aber es gibt zwei Kapitel, die aus Alexanders Sicht geschildert werden. Ich bin gespannt, wie es sich diesbezüglich in Band 3 verhält. 
Fast deutet alles auf ein Happyend hin, aber der Epilog weckt böse Ahnungen. (Die Leseprobe für Band 3 habe ich dieses Mal links liegengelassen!) 
Insgesamt hat mir der zweite Teil auch sehr gut gefallen, aber der erste doch ein wenig besser.

Ich vergebe daher die Schulnote 1-.

24 Mai 2016

Der Wahnsinn den man Liebe nennt

 … von Clara Römer ist am 09.05.2016 im DIANA Verlag als Taschenbuch erschienen, hat 319 Seiten und kostet EUR 9,99. Ich habe das Buch als Rezensionsexemplar über das Randomhouse Bloggerportal erhalten.

 
Zum Inhalt:

Susa ist vor kurzem mit ihrem Mann Wolf in eine todschicke Dachgeschoßwohnung in einer der besten Gegenden Münchens gezogen. Da bekommt sie während er auf einer Dienstreise ist einen Anruf, in dem es um die Lieferung eines Kühlschranks im Namen ihres Mannes geht. Allerdings soll dieser an eine andere Adresse geliefert werden. Zunächst denkt sie sich nichts dabei. Dann sucht sie aber doch Wolfs Partner in deren Maklerfirma auf. Als dieser sehr merkwürdig rumdruckst, nimmt sie sich vor, Wolf nach seiner Rückkehr zu befragen. Dieser kommt jedoch früher als erwartet zurück und überrascht sie mit einem romantischen Kurztrip. Dennoch bleibt ein komisches Gefühl bei Susa zurück. – Es kommt wie es kommen muss: Susa findet heraus, dass Wolf bereits seit einigen Jahren ein Verhältnis und daraus sogar eine kleine Tochter hat …

Hier geht es zur Leseprobe.

Meine Meinung:
Zunächst möchte ich das Cover erwähnen. Es ist mir sofort durch den dezenten cremefarbenen Hintergrund mit den vielen rosa Herzen aufgefallen. Erst beim näheren Hinsehen stellte ich fest, dass es an manchen Stellen so wirkt, als ob es aufgebrochen bzw. eingerissen ist. Hier ist die Covergestaltung sehr gut auf die Geschichte abgestimmt! 
Die Story scheint wie aus dem Leben gegriffen zu sein. Bei allen Begebenheiten kann man sich gut vorstellen, dass sie so passieren könnten. Dennoch erzählt die Autorin stets mit viel Herz und einem kleinen Augenzwinkern. Selbst in den „dunkelsten Momenten“ der Geschichte glaubt man daran, dass es gut ausgehen kann. 
Der Schreibstil ist angenehm und lebensnah. Die Handlung passt sehr gut in die heutige Zeit. Ich kann das Buch besten Gewissens weiterempfehlen; nicht umsonst habe ich es an einem Samstag ausgelesen!

Auf meiner Schulnoten-Skala vergebe ich eine 2.