03 November 2016

TTT - Top Ten Thursday

Auch heute mache ich wieder bei dieser Aktion, die von Steffi organisiert wird, mit.


Das heutige Thema lautet

"10 Bücher, die Dich emotional tief berührt haben"
 
Und hier kommt meine Auswahl in alphabetischer Reihenfolge:
 
 
 
 
 
 
 
Natürlich habe ich diese Bücher alle schon gelesen (und rezensiert), sonst wüsste ich ja nicht, dass sie mich berührt haben ;-)
Und wie man sieht, sind es nicht nur Liebesromane!

27 Oktober 2016

TTT - Top Ten Thursday

Ich will versuchen, ab und zu bei dieser Aktion, die von Steffi organisiert wird, mitzumachen.


Das heutige Thema lautet

"10 blutrünstigste Bücher (egal ob Thriller / Horror / Fantasy etc.)"

Und hier kommt meine Auswahl, die ausschließlich aus Thrillern besteht, da ich die Genres Horror und Fantasy gar nicht lese; die Reihenfolge ist ganz willkürlich und sagt nichts über den Grad der Blutrünstigkeit aus ;-)

  


    


 

Ich habe diese Bücher auch alle bereits gelesen und rezensiert.

25 Oktober 2016

Schuld war nur der Mistelzweig

… von Judy Astley ist am 13.10.2016 als Taschenbuch im Verlag Kiepenheuer & Witsch erschienen, hat 314 Seiten und kostet EUR 9,99. Ich habe über Vorablesen ein Rezensionsexemplar erhalten.

 
Zum Inhalt:

Theas Eltern haben die ganze Familie, bestehend aus ihren 3 Kindern, nebst Partnern und Enkelkindern, über die Weihnachtsfeiertage nach Cornwall eingeladen. Thea, die erst vor kurzem von ihrem Verlobten verlassen wurde, schwankt zwischen Freude über die dann nicht einsame Zeit und Schrecken bei dem Gedanken nur glückliche Paare um sich zu haben. Andererseits soll es ein letztes harmonisches Weihnachtsfest für alle werden, bevor ihre Eltern sich endgültig scheiden lassen …
Eine Leseprobe gibt es H I E R .

 
Meine Meinung:
Eigentlich sprechen Titel und Cover dafür, dieses Buch in der Vorweihnachtszeit zu lesen, aber die Leseprobe hatte mich gepackt und schließlich gibt es ja auch schon Spekulatius und Lebkuchen zu kaufen! 
Meine Erwartungen wurden nicht enttäuscht. Es ist ein leichter, angenehmer Roman über die komplizierten Beziehungen innerhalb einer Familie, den Umgang mit Veränderungen und natürlich über die Liebe. Dies alles wird noch von einer Prise Weihnachtszauber und ordentlich Schnee umrahmt. 
Alle Charaktere sind sehr realistisch beschrieben, sowohl optisch, als auch in ihren Eigenarten. Auch die Interaktionen untereinander sind aus dem Leben gegriffen. Die Autorin scheint eine gute Beobachtungsgabe zu haben. Überhaupt wirkt die ganze Geschichte irgendwie echt. Hier trägt sicher auch die lockere und natürliche Erzählweise zu bei. 
Kurzum, es handelt sich m.E. um einen romantischen Wohlfühlroman, der es einem an kalten Abenden warm ums Herz werden lässt.

Daher vergebe ich auf meiner Schulnoten-Skala eine 2.

22 Oktober 2016

Das Böse in Euch

… von Rhena Weiss ist am 16.05.2016 als Taschenbuch im Goldmann-Verlag erschienen, hat 407 Seiten und kostet EUR 9,99. Ich habe es als Rezensionsexemplar über das Randomhouse Bloggerportal erhalten.

 
Zum Inhalt:
Gleich der Prolog beginnt in einer Art Gefängniszelle, wo drei junge Mädchen gefangen gehalten werden.  Hier kommt es zu einem Todesfall.
Als diese Leiche gefunden wird, übernimmt das LKA Wien den Fall. Das Ermittlungsteam um Michaela Baltzer wird mit dem Fall betraut. Im Rahmen der Untersuchungen stellt man fest, dass sich an der Toten die DNA von weiteren verschwundenen jungen Mädchen befindet.
Das macht Michaela sehr betroffen, da erst vor kurzem ihre Nichte Valerie, die im gleichen Alter ist, für ein Jahr bei ihr eingezogen ist.

Zur Leseprobe geht es H I E R .

Meine Meinung:

Die Autorin hat hier einen atmosphärisch dichten Psychothriller zu Papier gebracht. Gleich der Beginn lässt den Leser in die menschlichen Abgründe blicken.  
Der Schreibstil ist klar und schnörkellos. Mir persönlich gefällt es sehr, dass der „Schmäh“ fehlt, der vielen anderen Büchern anhaftet, die in Österreich handeln oder von Österreichern geschrieben wurden. Dieser klare Stil macht es auch möglich, der Geschichte problemlos zu folgen, obwohl sie im Wesentlichen auf drei Ebenen erzählt wird: Da sind zum einen die Gefangenen und der Täter, dann die Ermittler vom LKA und schließlich noch die Kindheit des Täters. Gerade diese vergangenheitsbezogene Zeitschiene bietet die Möglichkeit, den Anlass für die Handlungen des Täters zu erläutern und weitere Grausamkeiten darzustellen. 
Das Ermittlungsteam wird auch im privaten Umfeld dargestellt, was sicher für die geplante Buchreihe mit weiteren Fällen hilfreich ist. Ich bin schon gespannt und werde sicher versuchen, einen Folgeband zu lesen. 
Obwohl die Autorin in ihrer Danksagung extra das ihrer Meinung nach passende Cover erwähnt, finde ich, dass es zwar grundsätzlich für einen Thriller passt, aber nicht direkt zu dieser Story. Vielleicht habe ich jedoch ein anderes Kopfkino als die Autorin. ;-)

Ich vergebe auf meiner Schulnoten-Skala eine 2.

13 Oktober 2016

Irgendwo im Glück

… von Anna McPartlin ist am 26.08.2016 als Taschenbuch bei rororo erschienen, hat 459 Seiten und kostet EUR 12,99. Ich habe im Rahmen der Lesechallenge September bei Lovelybooks ein Exemplar gewonnen.

 
Zum Inhalt:

Das Buch erzählt die Geschichte von Maisie Bean und ihrer Familie, anlässlich des Verschwindens ihres Sohnes Jeremy. Abgesehen von Prolog und Epilog findet die Handlung nur an fünf Tagen statt. Durch diverse Rückblenden bzw. Erinnerungen erfährt der Leser jedoch fast alles, was sich vor diesen fünf Tagen zugetragen hat und zu den aktuellen Entwicklungen geführt hat.
Eine Leseprobe findet Ihr auf der Verlagsseite.

 
Meine Meinung:
Obwohl ich schon viel von Anna McPartlin und ihren Büchern gehört hatte (vor allem Positives), war dies mein erstes Buch der Autorin. Ich bin daher mit einer ziemlich großen Erwartungshaltung gestartet und diese wurde nicht enttäuscht. 
Der Schreibstil ist sehr emotional, aber trotzdem irgendwie sachlich. Hier wirkt nichts übertrieben, sondern wird klar und einfach geschildert. Vielleicht ist es gerade das, warum mich die Geschichte so gepackt hat. Es gibt Situationen zum Schmunzeln und andere, die mich als Leser sehr betroffen gemacht haben. Obwohl der Ausgang der Geschichte bereits im Prolog „verraten“ wird, möchte man unbedingt wissen, wie es dazu gekommen ist, und leidet mit den Protagonisten mit. 
Die einzelnen Charaktere sind fast alle in gewisser Weise gebrochen worden, aber trotzdem auf eine eigene Weise stark. Ich denke, dies ist eine positive Lehre, die der Leser aus dem Buch ziehen kann: nicht aufzugeben, egal wie schlimm es manchmal scheint. 
Eine kurze Anmerkung noch zum Cover: Es ist, wie alle bisher erschienenen Bücher von Anna McPartlin, ein wenig bunt und strahlt etwas Fröhliches aus. Eine hübsche Idee ist es auch, dass sich das „Muster“ der Titel- und Rückseite auf den inneren Umschlagseiten wiederholt. Ich finde auch, dass das Fröhliche keineswegs im Widerspruch zu der „tragischen“ Geschichte steht, denn die Autorin schafft es, dass man das Buch mit einem guten Gefühl beendet!

Natürlich vergebe ich auf meiner Schulnoten-Skala eine 1.

Rückstände

... haben sich hier seit über einer Woche ohne Internetzugang so einige aufgebaut; Rezensionen, Challenges und andere Aktionen. Aber die werde ich jetzt ganz tapfer nach und nach alle abbauen!

02 Oktober 2016

Neue Bücher im September

Ich weiß auch nicht, wie ich meinen SuB mal reduzieren soll, aber wenn mich immer wieder Bücher quasi anspringen ...  ;-)

Franziska hat über Instagram diverse Bücher, von denen sie sich trennen will, über einen Flohmarkt angeboten. Eines davon wollte ich unbedingt haben und damit sich der Versand auch lohnt, ist noch ein zweites dazugekommen:
 

Dann wurde mir direkt vom Verlag Heyne Hardcore ein Rezensionsexemplar angeboten, welches prima in mein "Beuteschema" gepasst hat:
Die Rezension findet Ihr hier!

Dann habe ich bei der Blogparade #MörderischGut mitgemacht, in der es um das nachstehende Buch ging:

Über Facebook habe ich bei "feelings" ein E-Book gewonnen:

Dann mache ich bei der Lovelybooks Lesechallenge im September mit und habe das Buch gewonnen:

Auch ein angefragtes Rezensionsexemplar vom Randomhouse Bloggerportal ist angekommen:

Da ich bei Vorablesen kein Glück hatte, aber das Buch unbedingt lesen möchte, musste ich es mir kaufen:

Last but not least ist das Buch angekommen, welches ich vorab als Manuskript bei der Lesejury von Bastei Lübbe gelesen habe. Es ist ganz toll von der Ausstattung her und dann gab es noch einen passenden Kalender für 2017 dazu:
 

30 September 2016

Liebe vertagen, Mörder jagen

… von Vera Nentwich ist am 23.09.2016 als Taschenbuch / Selbstveröffentlichung (Vera Books) erschienen, hat 283 Seiten und kostet EUR 9,95. Ich habe im Rahmen der Blogparade #MörderischGut ein signiertes Exemplar von der Autorin erhalten.

 
Zum Inhalt:
Biene (= Sabine Hagen), aktuell arbeitslose Steuerfachangestellte aus Grefrath, befindet sich zusammen mit Jago, einem attraktiven Argentinier, in Paris und hofft auf ein amouröses Abenteuer. Da erreicht sie die Nachricht, dass ihr langjähriger guter Freund Jochen aufgrund eines Mordes vom Dienst als Polizist suspendiert ist. Es steht für Biene außer Frage, sofort nach Hause zu fahren und Jochen zu helfen.

Dort angekommen, wird sie sofort wieder von ihrer Oma, bei der sie lebt, umsorgt. Diese ist allerdings nicht davon begeistert, zu hören, dass Biene sich als Detektivin versuchen will. Nach kurzer Zeit taucht auch Jago in Grefrath auf und versucht Biene bei ihren „Ermittlungen“ zu unterstützen. Biene ihrerseits ist nun hin- und hergerissen zwischen Jochen und Jago …

Meine Meinung:
Der Schreibstil des Buches ist locker und liest sich flüssig weg. Lediglich mit dem Begriff „Kengk“ konnte ich überhaupt nichts anfangen. Da er von Beginn an öfter auftauchte, musste ich Google bemühen. (Jetzt weiss ich allerdings, dass es ein rheinischer Begriff für „Kind“ ist.) 
Die Protagonisten sind allesamt sehr liebenswert beschrieben und ein wenig schrullig. Die Story an sich ist auch recht plausibel und macht Spaß. Lediglich die Orts- und Straßenbeschreibungen waren für mich teilweise ein wenig zu ausführlich. 
Es handelt sich hier in gewisser Weise um eine Fortsetzung von „Tote Models nerven nur“, aber es ist keinesfalls erforderlich den ersten Teil zu kennen. Auch ich habe ihn nicht gelesen. Alles, was man hieraus wissen muss, wird im Verlaufe der Story erklärt. 
Kurzum handelt es sich bei dem Buch m.E. um eine nette Mischung aus Liebeskomödie und Krimi, die solide erzählt wird.

Auf meiner Schulnoten-Skala gibt es eine gute 3.

27 September 2016

Blogparade #MörderischGut


Als unter den Mainwunder-Buchbloggern aufgerufen wurde, an einer Blogparade zum Buch von Vera Nentwich "Liebe vertagen, Mörder jagen" teilzunehmen, klang das für mich interessant und ich habe mich angemeldet. Zu meiner ersten Teilnahme an einer Blogparade / Blogtour! Es waren im Vorfeld auch schon ein paar Leitfragen bekannt (s.u.) und Parallelen zum Buch bzw. seinen Charakteren könne man auch ziehen.


  • Was an dir findest du mörderisch gut?
  • War das schon immer so?
  • Wie ist es dir gelungen, dich selbst so anzunehmen wie du bist?
  • Wo waren die Hürden, was war besonders schwer - oder auch leicht?
  • Gibt es eine bestimmte Person, die dir dabei geholfen hat, zu dir selbst zu stehen, dich zu outen, dich selbst zu lieben?

Nachdem ich das Buch (welches mich richtig gut unterhalten hat) ausgelesen habe, frage ich mich allerdings, ob die Anmeldung wirklich so eine gute Idee war? Auf einmal starre ich auf die Leitfragen und denke mir: „Davon passt so gar nichts zu Dir!“ Und eigentlich fallen mir auch keine Parallelen zu den Personen aus dem Buch ein. Ich mag jedoch auch nicht die bereits veröffentlichten Beiträge der anderen Teilnehmer lesen, denn das wäre wie „spoilern“ und dann etwas nur ein wenig abgewandelt kopieren will ich auch nicht.

Letztendlich bin ich zu dem Schluss gekommen, dass es bei dieser Blogparade #MörderischGut darum geht, ein wenig von sich selbst preiszugeben, die Leser des Blogs durch persönliche Dinge sozusagen einen Blick hinter die Kulissen werfen zu lassen und zu zeigen, dass man ein „ganz normaler“ Mensch mit Stärken und Schwächen ist.

 

Gut an mir finde ich meinen Gerechtigkeitssinn und dass man sich auf mich verlassen kann. Hierzu eine kleine Geschichte aus Kindertagen, die mir (warum auch immer) noch deutlich in Erinnerung ist:

Es war in der Grundschule. Ich denke, ich war in der ersten oder maximal in der zweiten Klasse. Zur Faschingszeit gab es eine Feier, zu der auch die Eltern und Geschwister eingeladen waren. Meine jüngere Schwester und ich waren als Zwerge verkleidet. (Unsere Eltern haben uns immer ganz tolle Verkleidungen geschneidert / gebastelt!) Nach einem offiziellen Teil ging es für die Kinder ans Kuchen essen. Dafür waren die Tische als eine lange Tafel in U-Form aufgestellt. An jedem Platz lag eine Serviette, so quasi als Tischset. Meine Schwester und ich saßen bereits, als die Plätze irgendwie neu verteilt wurden. Jedenfalls sollten wir ein paar Stühle weiter rutschen und dort lag am Platz meiner Schwester keine Serviette als Platzset. Wir haben dann beide angefangen zu weinen und wollten nach Hause. Im Handumdrehen hat eine der Lehrerinnen auch diesen Platz ausstaffiert und wir haben uns wieder beruhigt. – Ich habe also nicht nur an mich gedacht, sondern auch an meine kleine Schwester. ;-)

 

Was war ein Problem für mich, das ich erst im Laufe der Zeit zu akzeptieren geschafft habe?

Ich habe einen Leberfleck ziemlich mitten auf der Stirn. Viele, viele Jahre – speziell in meiner Teenagerzeit - empfand ich diesen als sehr störend. Daher habe ich immer Frisuren mit Pony getragen, um ihn zu verdecken.

 
 

Erst im Laufe der Jahre hat mein Mann mich davon überzeugt, dass das mit dem Pony Quatsch ist – und seitdem kommt Luft an meine Stirn ;-)
 

25 September 2016

Asphaltseele

… von Gregor Weber ist am 12.09.2016 bei Heyne Hardcore als Taschenbuch erschienen, hat 240 Seiten und kostet EUR 14,99. Mir wurde vom Verlag ein Rezensionsexemplar angeboten, welches ich sehr gern angenommen habe.

 
Zum Inhalt:

Ruben Rubeck ist Kriminalpolizist in Frankfurt. Er ist geschieden, eigenbrötlerisch, keineswegs ehrgeizig und lebt gerne im Bahnhofsviertel mit all seinen „Möglichkeiten“. Er erinnert ein wenig an Schimanski. Eines Abends „stolpert“ er nach einem Besuch in seiner Stammkneipe „Schlabbekicker“ zufällig in eine Schießerei, nach deren Ende er zwei Unbeteiligte gerettet und einen Beteiligten angeschossen hat. Doch das ist erst der Anfang …
H I E R geht es zur Leseprobe!

 
Meine Meinung:
Für mich war es ein Krimi „der etwas anderen Art“: sehr realistisch, in einer teilweise recht derben Sprache, die Charaktere mit Ecken und Kanten sowie nicht vorhersehbaren Wendungen. 
Die Story wird auf zwei Zeitebenen erzählt, die auf den ersten Blick nichts miteinander zu tun haben. Der Hauptteil wird aus der Sicht von Rubeck erzählt. Dennoch liest sich das Buch flüssig und ich mochte es nicht aus der Hand legen, so dass ich auf eine Fortsetzung hoffe! Auch eine Verfilmung kann ich mir gut vorstellen. 
Herrlich fand ich auch Rubecks Gedanken und möchte unbedingt drei Zitate, bei denen ich sehr grinsen musste, kommentieren: 
„… Am Nachmittag – schon das Wort klingt nach zu engen Hosen und quietschendem Schreibtischstuhl …“ > DAS kann ich vollkommen nachvollziehen! ;-) 
„… Das Gute daran, dass man einen Schuss hört, ist, dass man nicht tot ist. …“ > ach was :-D 
„… Das Gemüse schaufelte ich mir nur wegen der Blutwerte rein, aber mit ordentlich Butter war es okay. …“ > ein wenig kontraproduktiv oder? 
Kurzum: Daumen hoch!

Hier kann es daher auf meiner Schulnoten-Skala eine 1 geben.