Ich persönlich kenne die Autorin und ihre Bücher noch nicht, was sich aber nach der lit.Love wahrscheinlich geändert haben wird. 😉
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Die Geschichte beginnt mit dem tragischen Ereignis und wird zunächst aus Rebeccas Sicht erzählt, bevor in zeitlichen Rückblenden auch Evie zur Erzählerin wird. Durch diesen Aufbau lernt der Leser sowohl Rebecca, als auch Evie Stück für Stück kennen. Doch jedes Mal wenn ich dachte, Zusammenhänge zu erkennen, kam die jeweils andere Hauptperson „zu Wort“ und hat Ereignisse in einem anderen Licht dargestellt. Dennoch werden die Zeitsprünge nicht verwirrend.
Viel spielt sich hier in den Gedanken der Protagonisten ab und in ihrer Einschätzung von Vorgängen. Gerade dies hat mich als Leser immer von Neuem zu Spekulationen veranlasst. Als ich dachte, die Geschehnisse des Beginns schließlich zu kennen, hat die Autorin zum Schluß einen für mich völlig unerwarteten Dreh eingebaut. Und ich bin ganz ehrlich, ohne diesen wäre ich wohl ein wenig enttäuscht gewesen.
Fazit: ein durchaus lesenswerter Psychothriller, der am Ende doch noch überraschtAuf meiner Schulnoten-Skala vergebe ich daher eine 3.
Zunächst einmal muss ich den Familien-Stammbaum am Anfang des Buches lobend erwähnen, denn gerade im ersten Drittel der Geschichte wäre ich sonst mit den Mitgliedern der Familie Bartolami ein wenig durcheinander gekommen.
Auch wenn die Hauptprotagonistin, Aurelia, manchmal ein wenig sehr verschlossen, analytisch und fast mit autistischen Zügen rüberkommt, war sie mir sehr sympathisch, da auch ich eher dem Verstand als dem Herzen folge.
Insgesamt hat die Autorin wirklich authentisch das Leben einer italienischen Großfamilie in all ihren Facetten dargestellt. Auch wenn es Streit gibt, siegt doch zumeist die Zusammengehörigkeit. Die Beschreibungen der Fattoria und das viele gute italienische Essen sind weitere Pluspunkte, die das Buch zu einem Wohlfühlroman machen.
Die diversen "eingestreuten" italienischen Textstellen haben mir viel Spaß gemacht, zumal ich der italienischen Sprache mächtig bin.
Fazit: ein Wohlfühlroman, der zwar nicht unbedingt überrascht, aber Lust auf eine Italienreise machtAuf meiner Schulnoten-Skala vergebe ich eine 2.
Mit ihrem Erstlingswerk hat die Autorin einen bezaubernden Liebesroman geschrieben, der nicht nur durch die ausgefallene Grundidee, sondern auch immer wieder durch amüsante Momente gut unterhält.
Ein, aus meiner Sicht, gelungener Schachzug ist es, dass die Story abwechselnd aus Tiffys Sicht sowie aus der von Leon erzählt wird. Dadurch wird weiterer Schwung hineingebracht.
Obwohl es viele lustige Situationen im Buch gibt, bleibt die Geschichte an sich ernsthaft. Ein Aspekt, der gerade auch durch die Szenen aus Leons Beruf untermauert wird.
Wenn auch manche Situationen ein wenig weit hergeholt erscheinen, passen sie doch zum Verlauf des Romans und machen ihn „rund“.
Fazit: ein Liebesroman, der mich gut unterhalten hat und definitiv nicht kitschig warAuf meiner Schulnoten-Skala gibt es eine 2.
Dieses Buch ist mehr als nur eine Liebesgeschichte. Es geht hier auch um das Erkennen eigener Stärken und Schwächen sowie den Umgang mit diesen. Weiterhin ist die Akzeptanz der eigenen Vergangenheit ein wichtiger Aspekt.
Außerdem merkt man der Geschichte an, dass die Autorin ein Fan von Island ist. Ein Land, für das ich mich bisher überhaupt nicht interessiert habe. Durch die Lektüre ist es jedoch mehr in meinen Fokus gerückt; auch wenn mich jetzt ganz sicher nicht der nächste Urlaub dorthin führen wird.
Mit manchen Orts- und Personennamen habe ich mich zwar ein wenig schwer getan, aber dennoch hat sich das Buch flüssig gelesen.
Fazit: eine Geschichte, die Mut macht, Veränderungen anzugehenIch vergebe auf meiner Schulnoten-Skala eine 3.
Wie bereits im ersten Buch hat der Autor wieder sehr aktuelle Themen verarbeitet und die dargestellten Hintergründe liegen definitiv im Rahmen des Möglichen. So ist es als Leser schwer festzustellen, wie viel von der Story Realität und wie viel Fiktion ist. Aber gerade das macht es interessant!
Die Geschichte ist abwechslungsreich ohne größere Längen, wenn auch nicht ganz so actiongeladen wie Teil 1, und liest sich flüssig.
Während der Handlungsschwerpunkt bei Teil 1 in Deutschland lag, ist es dieses Mal die USA. Ich empfand diesen Thriller insgesamt als deutlich „amerikanischer“ als den ersten, was ich ein wenig schade finde, denn gerade das „wiederzuerkennende“ Lokalkolorit hat den ersten Teil für mich so besonders gemacht.
Fazit: ein solider Thriller mit interessanten Überlegungen zu den Hintergründen (und sicher ein Muss für Anhänger von Verschwörungstheorien)Auf meiner Schulnoten-Skala gibt es eine 3.
Das Buch hat mich von Anfang an durch die ruhige Erzählweise gefesselt. Fein ausgearbeitete Personenbeschreibungen, nicht zu lange Kapitel und gleich am Beginn einige offene Fragen haben den Einstieg leicht gemacht.
Die Autorin hat es auf wunderbare Weise geschafft, Zeitgeschichtliches mit berührenden Momenten, Spannung und menschlichen Abgründen in eine stimmige Rahmenhandlung zu verpacken. Diese Geschichte wird sicher noch eine Weile „in mir nachhallen“.
Es ist schon erstaunlich, wie die Morde, trotz der grausamen Details, im Roman in den Hintergrund treten, und dagegen die Facetten menschlichen Lebens im Vordergrund bleiben. Auch wenn die Spannung durchweg spürbar ist, gibt es hier keine Effekthascherei, um den Leser „bei der Stange zu halten“. Ein Buch, das ich nicht aus der Hand legen wollte, und gleichzeitig wollte ich nicht, dass es endet.
Fazit: eine absolute LeseempfehlungAuf meiner Schulnoten-Skala muss ich einfach eine 1 vergeben.