13 Juni 2016

Autorenvorstellung Wiebke Lorenz

Im Rahmen der Krimi- und Thrillerwoche hatte man als Blogger die Möglichkeit, sich darum zu bewerben, einen der teilnehmenden Autoren bzw. der Autorinnen zu interviewen und auf dem eigenen Blog vorzustellen. Mir war sofort klar, dass ich unbedingt Wiebke Lorenz vorstellen möchte, denn ihr Psychothriller "Bald ruhest Du auch" war mein absolutes Lese-Highlight in 2015; wie man hier nachlesen kann.

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Wiebke Lorenz wurde 1972 in Düsseldorf geboren, hat in Trier studiert und lebt bereits seit längerem in Hamburg. Ihre Tochter Luzie ist mittlerweile drei Jahre alt. Sie schreibt nicht nur Thriller, sondern unter verschiedenen Pseudonymen auch sogenannte Frauenromane sowie gemeinsam mit ihrer Schwester als "Anne Hertz" heitere Komödien.
Weitere Informationen finden sich auf ihrer Homepage .


Wiebke war so nett, mir folgende Fragen zu beantworten:

Siehst Du Dich in erster Linie als Schriftstellerin oder doch als Journalistin?

Mittlerweile schreibe ich fast gar nicht mehr journalistisch, von daher sehe ich mich als Schriftstellerin. Oder als „Autorin“, das klingt nicht ganz so hochtrabend und deckt im Zweifel den Journalismus auch noch mit ab. Aber das Handwerk habe ich durch die vielen Jahren, die ich für Zeitungen und Zeitschriften geschrieben habe, gelernt. Und ganz sicher auch durch meine Drehbuchausbildung an der Internationalen Filmschule Köln. „Schriftsteller“ kann man ja nicht richtig lernen, das wird man durch Erfahrung und Arbeit an sich und seiner Schreibe. Finde ich jedenfalls.

Du schreibst in verschiedenen Genres – hast Du ein Lieblingsgenre? Und wenn ja, deckt sich dies mit Deinen persönlichen Lesevorlieben?

Mein Lieblingsgenre wechselt ständig, das hängt sehr von meiner Stimmung ab. Meist lese ich nacheinander mehrere Bücher aus dem gleichen Genre, dann bin ich erst einmal wieder „satt“ und wechsele. Thriller mag ich schon sehr gern, vor allem Psychothriller. Sowohl das Schreiben als auch das Lesen. Wobei: Einen Thriller zu schreiben ist für mich viel, viel, VIEL anstrengender als eine Komödie. Da verwende ich eine vollkommen andere Sprache, der Plot muss wesentlich ausgefeilter sein. Und das ist dann eben sehr arbeitsintensiv – aber auch eine Herausforderung. Ich lese aber auch gern lustige Romane bzw. liebe ich schwarzen Humor. Und hin und wieder lese ich auch Sachbücher, um meinen Horizont zu erweitern. Als Schriftsteller oder Autor sollte man ja nicht nur mit der Sprache umgehen können – in der besten aller Welten hat an auch was zu sagen, und dafür muss der Kopf immer wieder Input bekommen ;-)

Als „Anne Hertz“ schreibst Du mit Deiner Schwester zusammen Bücher. Wie seid ihr auf den Namen „Anne Hertz“ gekommen? Und empfindest Du es leichter oder schwerer ein Buch zu zweit zu schreiben als alleine? Was macht Dir mehr Spaß?

Tja, die Sache mit Anne Hertz war eigentlich ganz simpel: Wir suchten einen Namen, der zum Genre passt. „Anne“ fanden wir beide schön, meine Schwester Frauke schlug dann „Hertz“ vor – und zwar mit „t“ vor dem „z“, damit es nicht ganz so kitschig wirkt :-) Wenn man zusammen an einem Buch schreibt, macht das vieles leichter und schöner. Schreiben ist ja von Natur aus ein sehr, sehr einsamer Beruf, und da ist es toll, wenn man bei der Arbeit einen „Sparrings-Partner“ hat, der einen motiviert und unterstützt. Aber natürlich bringt es manchmal auch Komplikationen mit sich, denn während man bei einem Solo-Roman einfach alles allein entscheidet, muss man im Team auch Kompromisse eingehen. Ich würde sagen, ich mache beides gleichermaßen gern, sowohl das Schreiben im Team als auch allein.

Wie schreibst Du Deine Bücher? Also, hast Du eine Grundidee, deren Entwicklung Du dann erst beim Schreiben ausarbeitest? Oder entwickelst Du aus einer Idee zunächst die Geschichte im Groben und feilst dann beim Schreiben nur noch an den Details? Fertigst Du für Deine Protagonisten eine Art Steckbrief an oder hast Du das alles im Kopf?

Bevor ich mit dem Schreiben beginne, ist die Geschichte schon komplett fertig. Das heißt, erst kommt das Plotten, dann das Schreiben. Anders könnte ich das gar nicht, da würde ich unterwegs verloren gehen. Vor allem beim Krimi, denn da muss die Struktur einfach zu hundert Prozent stimmen. Steckbriefe schreibe ich nicht, das mache ich alles im Kopf. Aber beim Schreibprozess selbst habe ich immer eine Datei mit dem Titel „Notizen“, in der ich dann vermerke, wie alt eine Figur ist, wie sie aussieht, was sie für Vorlieben und Abneigungen hat etc. Das hilft mir, damit jemand nicht zu Beginn eines Romans blaue Augen hat, dann zwischendurch braune und am Ende grüne …

Schreibst Du zu festen Zeiten oder mehr so nach Lust und Laune? Hat sich das verändert seit Du Mutter bist?

Gemischt, ich bin leider nicht sehr diszipliniert. Bevor ich Mama wurde, habe ich oft auch sehr chaotisch die Nächte hindurch gearbeitet. Das geht jetzt nicht mehr, also muss ich mich unter der Woche nach den Kita-Zeiten richten und zwischen 9 und 15 Uhr schreiben. Oder dann eben abends, wenn meine Tochter im Bett ist. Ich suche da noch nach der richtigen Methode für mehr Regelmäßigkeit, ich möchte es gern schaffen, zu festen Arbeitszeiten zu finden, damit nicht immer mal wieder irgendwelche Last-Minute-Hauruck-Aktionen nötig sind. Aber, nun ja, daran arbeite ich noch ;-) Wie heißt es so schön? Am Abend wird der Faule fleißig, und ich habe manchmal den leisen Verdacht, dass ich bis zu einem gewissen Grad auch diesen „5 vor 12“-Druck brauche, um kreativ zu sein. Kurz vor Abgabetermin habe ich seltsamerweise immer die besten Ideen. Lästig, aber so ist es halt.

Schreibst Du am Computer oder noch „old-school“ mit der Hand?

Mit dem Computer. Etwas anderes ist für mich gar nicht vorstellbar, da würde nix bei rumkommen.

Arbeitest Du gerade an einem neuen Buch? Und wenn ja, kannst / darfst Du etwas darüber verraten?

Gerade erst habe ich unter dem Namen „Charlotte Lucas“ einen schönen Roman vollendet, der im September unter dem Titel „Dein perfektes Jahr“ bei Lübbe erscheint. Verraten darf ich auch schon was: "Kann man einem anderen Menschen das Glück schenken? Das ist die letzte Hoffnung von Kindergärtnerin Hannah, denn sie möchte ihrem Freund Simon nach einer schier ausweglosen Diagnose neuen Lebensmut geben. Und so plant sie sein perfektes Jahr – hält alle ihre Wünsche und Träume für sie beide als Termine in einem Filofax fest. Simon jedoch glaubt nicht mehr an eine Zukunft und sucht deswegen einen neuen Paten für den Terminkalender. Seine Wahl hat ungeahnte Konsequenzen, nicht nur für Hannah …"

Gibt es noch etwas, was Du gerne „loswerden“ möchtest?

Eigentlich nur, dass ich mich bei Dir und allen Lesern bedanken möchte, die es mir ermöglichen, diesen wunderbaren Beruf auszuüben. Auch, wenn er manchmal die Hölle ist …


Jetzt bleibt mir nur noch, mich ganz herzlich bei Wiebke Lorenz zu bedanken!
Und darauf hinzuweisen, dass es am Mittwoch, den 15. Juni um 20 Uhr, im Rahmen der Krimi- und Thrillerwoche eine Livelesung aus "Bald ruhest Du auch" gibt. Ich werde auf jeden Fall dabei sein ...

Kleine Anmerkung zu Schluss:
Ich finde es interessant, wie sich unser Leseverhalten gleicht, denn auch ich lese verschiedene Genres in "Schüben" ;-)
Das neue Buch habe ich mir schon vorgemerkt und werde ab September danach Ausschau halten.

10 Juni 2016

Royal Love

… von Geneva Lee ist am 18.04.2016 als Taschenbuch im blanvalet Verlag erschienen, kostet EUR 12,99 und hat 355 Seiten. Es ist der dritte Band der „Royal-Reihe“ und der letzte um Clara und Alexander.

 
Zum Inhalt:

Die Hochzeitsvorbereitungen von Clara und Alexander laufen nicht ganz problemlos ab. Diverses „Sperrfeuer“ kommt aus den unterschiedlichsten Richtungen …

Hier geht es zur LESEPROBE .

Meine Meinung:
Als erstes möchte ich noch kurz etwas zur Covergestaltung der Reihe sagen, was ich bei den bisherigen Bänden noch nicht getan habe: 
Matt silbern schimmernd von „königlichen“ Ornamenten eingerahmt ein schlichtes, schwarzes ROYAL, darüber eine Krone und darunter der Titel des jeweiligen Teiles der Trilogie; diese beiden Elemente bei jedem Band in einer anderen Farbe: türkisblau, grün und pink => das sind echte Eyecatcher und absolut passend für die Geschichte!  
Die „richtige“ Reihenfolge der Bücher erkennt man u.a. auch daran, dass auf dem Buchrücken eine, zwei bzw. drei Kronen abgebildet sind. Ein kleines, aber wie ich finde, entzückendes Detail!

 
Dieser dritte Band war für mich der beste; aber man sag ja schließlich auch „das Beste kommt zum Schluss“! In diesem Buch passiert so viel, Gutes wie Unangenehmes – es ist wirklich ein fulminantes Finale. Es fällt mir daher schwer, etwas zu Inhalt zu sagen, ohne zu spoilern. 
Wieder wird hier zum großen Teil aus Claras Sicht erzählt, aber auch Alexanders Erleben kommt nicht zu kurz. Obwohl alle Kapitel fortlaufend nummeriert sind, erkennt  man die aus Alexanders Perspektive daran, dass die Nummerierung in römischen Ziffern erfolgt. (Zu meiner Schande muss ich gestehen, dass mir das aber erst in diesem Band aufgefallen ist!) 
Trotz der weiterhin sehr ausführlichen Sexszenen steht dieses Mal m.E. die Rahmenhandlung im Vordergrund. Und die hat deutliches Filmpotenzial. 
Ein wirklich gelungener Abschluss der Trilogie, der mich als Leserin rundum zufrieden zurückgelassen hat.
Daher kann es auf meiner Schulnoten-Skala nur die Höchstnote geben: 1+.

04 Juni 2016

Info für Krimi- und Thriller-Fans

... am 13. Juni 2016 startet die Krimi- und Thriller-Woche auf Facebook:


Diese wird von diversen namhaften Verlagen unterstützt und es gibt viele Autorenlesungen sowie Gewinnspiele.

Es handelt sich zwar um eine "geschlossene Gruppe", aber die Anmeldung und Teilnahme ist kostenlos.

Ich bin dabei und schon sehr gespannt!

31 Mai 2016

Neue Bücher im Mai

... waren es mal wieder mehr als geplant!

Als erstes ist leihweise ein Buch von einer Kollegin bei mir eingezogen; ich darf mir mit dem Lesen aber reichlich Zeit lassen ;-)

Dann ist das Buch von der Loveletter Convention von Friedrich Kalpenstein eingetroffen:
 
Ich habe mir eine Neuerscheinung aus den Fischerverlagen gekauft, die ich als Thriller im Rahmen des Fischer Leseclubs lesen möchte:

Dann musste ich unbedingt Teil 2 und 3 der "Royal-Reihe" haben (und zu recht <3):


Ein Leserundenbuch ist bei mir eingetroffen:

Das Mai-Buch aus meinem Jahres-Abo vom Berlin-Verlag ist auch angekommen:

Aufgrund eines Gewinnspiels bei Facebook bin ich auf das folgende Buch aufmerksam geworden:

Beim Monatsbuch des Fischer Leseclubs habe ich leider nicht gewonnen, aber wollte das Buch aufgrund der Leseprobe unbedingt haben:

Und schließlich habe ich mir noch zwei E-Books zugelegt, bevor das vorübergehende Sonderangebot vorbei ist:



Aber immerhin habe ich vier der Bücher auch schon gelesen!

30 Mai 2016

Mit Oma in Roma

… von Tessa Hennig ist im Mai 2016 als Taschenbuch bei List (Ullstein-Verlage) erschienen, hat 349 Seiten und kostet EUR 9,99. Ich habe das Buch im Rahmen einer Leserunde auf Lovelybooks gewonnen.

 
Zum Inhalt:

Oma Inge ist sehr enttäuscht, als die geplante Reise ihrer Gemeindegruppe nach Rom zur Papst-Audienz wegen Krankheit des Busfahrers ausfallen muss. Leider lassen sich auch die drei Mitglieder ihrer Kartenspielrunde nicht davon überzeugen, dass man das auch mit dem Zug alleine hinbekommt. Kurzentschlossen bucht sie nur für sich eine Zugfahrt und macht sich auf den Weg.
Dumm nur, dass ihre Enkeltochter Nina bei einem Spontanbesuch vermutet, Inge ist etwas zugestoßen. Mit ihren Bedenken schafft Nina es, auch ihre Mutter Heike in Unruhe zu versetzen. Und so machen sich die beiden auf den Weg, um Oma zu folgen.

 
Meine Meinung:
Das Buch liest sich leicht und locker weg. Die Beschreibungen von Rom und den anderen Stationen der Italienreise sind sehr gut und treffend. 
Die drei Hauptprotagonistinnen sind alle in ihren Eigenarten sehr gut dargestellt, jedoch agieren sie teilweise sehr unrealistisch. Probleme, die sie untereinander haben, werden zwar aufgezeigt, aber nicht konsequent aufgearbeitet, sondern lösen sich teilweise einfach in Wohlgefallen auf. 
Leider verliert sich die Story mit Fortschreiten der Handlung in einer Anhäufung von Zufällen, die der Autorin anscheinend als für das umfassende Happyend als erforderlich erschienen sind. 
Grundsätzlich hat mir die Idee des Buches gefallen, aber hier wäre „weniger mehr gewesen“.
Mich konnte das Buch nicht überzeugen, daher kann ich nur eine 4 auf meiner Schulnoten-Skala vergeben.

26 Mai 2016

Royal Desire

… von Geneva Lee ist am 14.03.2016 im blanvalet Verlag als Taschenbuch erschienen, hat 346 Seiten und kostet EUR 12,99. Es ist Band 2 der "Royal-Reihe".

 
Zum Inhalt:

Clara hat sich nach einer weiteren unvergesslichen Nacht von Alexander getrennt, da sie keine Zukunft für sich als Paar gesehen hat. Obwohl es ihr schwer fällt, ignoriert sie seine Versuche, sie umzustimmen, stattdessen stürzt sie sich in die Arbeit und vergräbt sich zuhause. Doch die Erinnerungen bleiben in ihr lebendig. Dann auf einmal wird es von Alexanders Seite aus still. – Dachte Clara zumindest. Es stellt sich jedoch heraus, dass wohlmeinende Freunde die Briefe von Alexander an Clara abgefangen haben, um ihr die Trennung zu erleichtern.

Die Leseprobe findet ihr hier!

Meine Meinung:
Anfangs war ich ein wenig enttäuscht vom Fortgang der Geschichte. Aber das lag wohl u.a. daran, dass im ersten Band hinten eine sehr umfangreiche Leseprobe zu Teil 2 enthalten war. 
Nachdem ich diesen Part überwunden hatte, stellte sich das gleiche wohlige Gefühl wie im ersten Teil ein und ich bin quasi durch die Geschichte geflogen. In diesem Band wechseln sich Passagen, wo alles für Clara und Alexander recht gut läuft, mit einigen unschönen Begebenheiten und deren Folgen ab. 
Auch dieser Teil wird fast ausschließlich aus Claras Sicht erzählt, aber es gibt zwei Kapitel, die aus Alexanders Sicht geschildert werden. Ich bin gespannt, wie es sich diesbezüglich in Band 3 verhält. 
Fast deutet alles auf ein Happyend hin, aber der Epilog weckt böse Ahnungen. (Die Leseprobe für Band 3 habe ich dieses Mal links liegengelassen!) 
Insgesamt hat mir der zweite Teil auch sehr gut gefallen, aber der erste doch ein wenig besser.

Ich vergebe daher die Schulnote 1-.

24 Mai 2016

Der Wahnsinn den man Liebe nennt

 … von Clara Römer ist am 09.05.2016 im DIANA Verlag als Taschenbuch erschienen, hat 319 Seiten und kostet EUR 9,99. Ich habe das Buch als Rezensionsexemplar über das Randomhouse Bloggerportal erhalten.

 
Zum Inhalt:

Susa ist vor kurzem mit ihrem Mann Wolf in eine todschicke Dachgeschoßwohnung in einer der besten Gegenden Münchens gezogen. Da bekommt sie während er auf einer Dienstreise ist einen Anruf, in dem es um die Lieferung eines Kühlschranks im Namen ihres Mannes geht. Allerdings soll dieser an eine andere Adresse geliefert werden. Zunächst denkt sie sich nichts dabei. Dann sucht sie aber doch Wolfs Partner in deren Maklerfirma auf. Als dieser sehr merkwürdig rumdruckst, nimmt sie sich vor, Wolf nach seiner Rückkehr zu befragen. Dieser kommt jedoch früher als erwartet zurück und überrascht sie mit einem romantischen Kurztrip. Dennoch bleibt ein komisches Gefühl bei Susa zurück. – Es kommt wie es kommen muss: Susa findet heraus, dass Wolf bereits seit einigen Jahren ein Verhältnis und daraus sogar eine kleine Tochter hat …

Hier geht es zur Leseprobe.

Meine Meinung:
Zunächst möchte ich das Cover erwähnen. Es ist mir sofort durch den dezenten cremefarbenen Hintergrund mit den vielen rosa Herzen aufgefallen. Erst beim näheren Hinsehen stellte ich fest, dass es an manchen Stellen so wirkt, als ob es aufgebrochen bzw. eingerissen ist. Hier ist die Covergestaltung sehr gut auf die Geschichte abgestimmt! 
Die Story scheint wie aus dem Leben gegriffen zu sein. Bei allen Begebenheiten kann man sich gut vorstellen, dass sie so passieren könnten. Dennoch erzählt die Autorin stets mit viel Herz und einem kleinen Augenzwinkern. Selbst in den „dunkelsten Momenten“ der Geschichte glaubt man daran, dass es gut ausgehen kann. 
Der Schreibstil ist angenehm und lebensnah. Die Handlung passt sehr gut in die heutige Zeit. Ich kann das Buch besten Gewissens weiterempfehlen; nicht umsonst habe ich es an einem Samstag ausgelesen!

Auf meiner Schulnoten-Skala vergebe ich eine 2.

17 Mai 2016

Royal Passion

… von Geneva Lee ist im Februar 2016 bei blanvalet als Taschenbuch erschienen, hat 430 Seiten und kostet EUR 12,99.

 
Zum Inhalt:
Clara trifft auf der Abschlußfeier ihrer Universität auf einen attraktiven Fremden, der sie kurz darauf leidenschaftlich küsst und anschließend verschwindet.
Am nächsten Morgen wird ihr bewusst, wer er war: der königliche Thronfolger, Alexander. Irgendwie ist dieser Kuss an die Presse gelangt und jetzt wird ihre Wohnung von Reportern belagert. Dennoch trifft sie ihn nochmal, da er sich für die entstandenen Unannehmlichkeiten entschuldigen will. Doch dabei bleibt es nicht …

Zur Leseprobe geht es hier!

Meine Meinung:
Irgendwie bin ich aufgrund der Werbung auf das Buch aufmerksam geworden und als „alte Royalistin“, die ich bin (ich sage nur Sissi…), konnte ich vor einiger Zeit dem Buch (das erste einer dreiteiligen Reihe) nicht widerstehen. 
Ich hatte bis dato noch keine Leseprobe konsumiert und so war mir auch entgangen, dass es sich um eine erotische Liebesgeschichte handelt. (Was eigentlich nicht zu meinen bevorzugten Genres gehört!) Doch im Gegensatz zu „The Club – Flirt“, was ich kürzlich gelesen habe, hat mich dieses Buch vollkommen überzeugt! Ja, es gibt diverse Sexszenen, aber die Rahmenhandlung ist einfach schön! 
Die Autorin schafft es, dass man als Leserin mit den beiden Protagonisten mitfühlt und –leidet. Beide, sowohl Clara, als auch Alexander, haben ihre Schattenseiten und Probleme; auch die jeweiligen Familien vereinfachen die Situation nicht gerade. Während die Geschichte im Wesentlichen aus Claras Sicht erzählt wird, erfährt man über Alexander nur scheibchenweise etwas; quasi genau wie Clara. Durch diese Form der Erzählung wird der Leser (bzw. wohl eher die Leserin) mit Neugier „bei der Stange gehalten“. Bei mir jedenfalls hat das funktioniert. 
Die Story hat sich für mich einfach stimmig angefühlt. So war ich enttäuscht, als das Buch am Ende war, und bin gleich am nächsten Tag losgezogen, um mir Band 2 zu kaufen. Da er gerade erschienen war, musste auch der dritte Teil erworben werden. Jetzt kann ich es kaum erwarten, zu erfahren, wie es mit Clara und Alexander sowie ihrem unmittelbaren Umfeld weitergeht. 
Hier also eine ganz klare Empfehlung von mir!

Auf meiner Schulnoten-Skala kann es daher nur eine 1 geben.

10 Mai 2016

Ich schweige für Dich

… von Harlan Coben ist am 08.03.2016 als Taschenbuch im Goldmann Verlag erschienen, hat 413 Seiten und kostet EUR 14,99. Ich habe das Buch als Rezensionsexemplar über das Randomhouse Bloggerportal erhalten.

 
Zum Inhalt:

Adam und Corinne führen eine normale, glückliche Ehe. Sie haben zwei wohlgeratene Söhne und leben in einer dieser „netten“ kleinen Vorstädte in den USA. Eines Abends wird Adam von einem Fremden angesprochen, der ihm etwas Ungeheuerliches über Corinne erzählt und danach sofort verschwindet. Aber die Zweifel in Adam sind da …

Zur Leseprobe geht es H I E R.

Meine Meinung:
Der Autor hat es hier wieder sehr gut verstanden, von einer Sekunde auf die andere aus ganz alltäglichen Situationen beklemmende Szenarien zu machen. Die Geschichte lebt davon, dass vieles nicht so ist, wie es scheint. Es „brodelt“ quasi in Hintergrund.
Ein klarer, schnörkelloser Schreibstil fördert den Lesefluss. Im Verlauf der Story stellen sich dem Leser immer neue Fragen, die jedoch (zum Glück) bis zum Ende aufgeklärt werden. Das Ende an sich war für mich völlig überraschend. Es passte zum Geschehen, aber ich hätte gern ein anderes gehabt. 
Die Grundlage der Verbrechen ist von der Thematik her sehr aktuell, was mir gut gefallen hat und zum Nachdenken anregt. 
Insgesamt ein sehr lesenswerter, fast unblutiger Thriller.

Ich vergebe somit hier die Schulnote 2.

06 Mai 2016

Mein Rückblick auf die Loveletter Convention 2016 - Teil 3

Last but not least will ich auch noch von den vielen tollen Goodies berichten, die neben den interessanten Begegnungen auch immer ein Highlight für mich sind.

Da wäre zunächst einmal die Conventiontasche:


Dieses Jahr in meiner absoluten Lieblingsfarbe pink; obwohl sie offiziell als magenta bezeichnet wurde.
Die Taschenfarben haben sich für meinen Geschmack von Jahr zu Jahr verbessert. In meinem ersten Jahr gab es sie in grün - nicht so ganz meins, aber sie wurde trotzdem schon als Begleitung für Radtouren oder an den Strand eingesetzt. Danach war sie lila mit goldener Schrift; sieht edel aus. Letztes Jahr war die Tasche hellblau / türkis; eine tolle Sommerfarbe! Ich bin schon sehr gespannt, wie die Tasche im nächsten Jahr aussehen wird.
Seit letztem Jahr erhält man die Tasche übrigens nur noch, wenn man ein Wochenendticket bucht.

Aber nun zum Inhalt:


  • das Programmheft (immer in der gleichen Farbe wie die Tasche) - mit kleinen Artikeln zu allen teilnehmenden Autorinnen/Autoren sowie den entsprechenden Verlagen - wird von vielen Teilnehmern zum Autogramme sammeln genutzt
  • das Band zum Befestigen des Besucherausweises hat ebenfalls die gleiche Farbe wie Tasche und Programmheft
  • statt eines "normalen" Taschenbuches gab es dieses Mal eine sogenannte "Anthologie", eine Sammlung von (Kurz-)Geschichten vom Ullstein-Verlag
  • ebenfalls vom Ullstein-Verlag gab es einen Eimer voll Zuckerwatte ;-)
  • von BoD (Books on demand) gab es ein Notizheft
  • ein "Herz am Stiel" gab es von Poppy J. Anderson; erst im Nachhinein ist mir aufgefallen, dass es sehr gut als Fächer zu verwenden ist
  • zwei als Buch gestaltete Post-It-Blöcke gab es vom Goldmann-Verlag "Aprikosenküsse" sowie vom Piper-Verlag "The Club - Flirt"
  • die enthaltenen vier Kugelschreiber waren
    • zum einen vom Veranstalter, natürlich auch in der passenden Farbe
    • vom Cora-Verlag
    • vom Drucie Ann Taylor
    • vom Romance-Newsboard (mit Touchspitze fürs Smartphone)
  • von "feelings" gab es einen kleinen Block in Herzform und eine pinkfarbene Nagelfeile
  • ein rotes Gummiherz war von Emma Wagner dabei
  • vom Heyne-Verlag / Anna Todd gab es ein Tütchen mit Fruchtgummi
  • von Tina Folsom ein Putztuch für die Brille (oder das Smartphone-Display)
  • ferner befanden in der Tasche noch zwei Ansteck-Buttons "zertifiziert büchersüchtig" und "LYX - You rock my world"

 

Dann gab es natürlich diverse Leseproben:
  • vom Bastei Lübbe - Verlag: "Rubinrote Kammer" / Pauline Peters
  • von Heyne: "Dark Love" / Estelle Maskame nebst einem passenden knallpinkfarbenen Nagellack
  • vom dtv-Verlag: "Almost" / Anne Eliot
  • von blanvalet: "Royal Passion" / Geneva Lee plus Bleistift mit Krone
  • sowie von LYX: "Hard wired - verführt" / Meredith Wild ebenfalls nebst passendem Bleistift
Ferner waren noch enthalten ein selbsthaftender Display-Reiniger von Feelings sowie einen dieser tollen Stoffbeutel von Lyx, dieses Mal in schwarz (das Format der Beutel ist super, da sie einen etwas breiteren Boden haben und außerdem sind sie sehr stabil!).

Aber das war noch nicht alles!

Hier seht Ihr noch:
  • zwei schöne "Bitte nicht stören"-Türhänger
  • eine Leseprobe zur "Spreewaldgurken-Verschwörung"
  • Gutscheine für Gratis-E-Books von Ullstein und feelings sowie zwei kostenlose Hörbücher von audible
  • diverse Promotion-Flyer
  • zwei Gewinnspiel-Karten von LYX sowie Romance-Newsboard
  • ein Flyer für die Loveletter Convention 2017
  • von Cassandra Day Samen für Zwergsonnenblumen
  • ein Heft mit Leseproben und Interviews "Truelove Storys"
Dann gab es noch:
  • auf der Lesung von Frieda Lamberti einen "Kummerkeks" sowie zwei Ansteck-Buttons in Herzform
  • ein Schokoherz von Impress-Books nebst einem Download
  • einen Glücks-Keks von LYX
Bei den "Afternoon-Drinks" von HarperCollins:

  • einen USB-Stick mit 4 GB Kapazität
  • zwei Romane
  • eine Piccolo Sekt rosé
  • sowie einen "Lese-Stoff-Beutel"

Und das war meine "Ausbeute" von der Signierstunde am Samstag:

ein Autogramm von sowie ein Foto mit Friedrich Kalpenstein, da die Signierexemplare nicht geliefert worden waren - dafür gab es die Zusage vom Verlag, dass man gegen Abgabe seiner Adresse im Nachhinein ein Buch zugeschickt bekommt (ich bin gespannt)

diese signierten Bücher; hier fehlt "Wolfgang muss weg" von Cathrin Moeller, welches ich meiner Schwester geschenkt habe


So, nachdem ich diesen Bericht jetzt fertig habe, könnte ich gleich wieder hingehen! ;-)