20 April 2017

TTT - Top Ten Thursday

Ich mache auch heute wieder mit bei dieser Aktion, die von Steffi organisiert wird.

Das heutige Thema lautet

10 Bücher mit einem Gesicht auf dem Cover

Dieses Thema war ein wenig tricky, aber ich habe 10 Bücher zusammen bekommen:

Da wären zunächst die, die ich schon gelesen habe:
Dann wären da noch zwei E-Books, die bereits seit 2013 ungelesen auf meinem Kindle "schlummern":

sowie ein ungelesenes Taschenbuch

Und die folgenden drei Bücher habe ich kürzlich ungelesen weitergegeben, da mir klar war, dass ich sie ohnehin nicht mehr lesen würde:

Kennt Ihr das auch, dass Ihr Bücher unbedingt haben wollt, sie dann aber nicht gleich lest - und irgendwann auch nicht mehr lesen wollt?

18 April 2017

Tiefe Narbe - Im Kopf des Mörders

… von Arno Strobel ist am 26.01.2017 als Taschenbuch im Fischer-Verlag erschienen, hat 364 Seiten und kostet EUR 9,99.

 
Zum Inhalt:

Max Bischoff ist noch nicht lange bei der Mordkommission in Düsseldorf. Seine „modernen“ Ermittlungsmethoden gefallen seinem Partner Horst Böhmer, der schon sehr lange dabei ist, nicht. Aber man „rauft sich zusammen“.
Eines Morgens erscheint ein blutverschmierter Mann im Kommissariat, der leicht verwirrt wirkt. Wie sich herausstellt ist all das Blut nicht seins, sondern von einer Frau, die seit zwei Jahren vermisst wird. Ihre Leiche findet man jedoch nicht. Der Fall stellt die Beamten vor eine große Herausforderung, zumal nach und nach einige blutleere Frauenleichen gefunden werden.

Eine Leseprobe findet Ihr auf der Verlags-Webseite .


Meine Meinung:
Das Cover und die Aufmachung des Buches unterscheiden sich nicht von den anderen Büchern, die ich von Herrn Strobel aus dem Fischer-Verlag bereits gelesen habe: Grundton schwarz – Titel in einer kräftigen Farbe leicht erhaben gedruckt – eine Schwarz-weiß-Fotografie einer Frau als weiteres Stilelement. 
Die Geschichte an sich ist jedoch deutlich „blutrünstiger“ als die bisherigen Bücher. Diese waren zwar stets nervenzerfetzend spannend, aber doch mehr auf psychischer Basis. Ich bin mir noch nicht ganz sicher, ob mir das gefällt. Was allerdings genauso war, ist, dass ich das Buch kaum aus der Hand legen konnte und bis zur Auflösung nicht auf den tatsächlichen Täter gekommen bin. 
Dieses Buch soll der Auftakt einer Trilogie sein. Dies zeigt sich auch darin, dass es so einige Handlungsstränge gibt, die nicht aufgelöst werden. Hier wird sicher in den Folgebänden darauf aufgebaut. 
Auch wenn mich das Buch nicht 100%ig überzeugt hat und ich nicht weiß, ob ich die Folgebände lesen werde, handelt es sich doch um einen lesenswerten, spannenden Thriller.

Auf meiner Schulnoten-Skala gibt es eine 2.

13 April 2017

TTT - Top Ten Thursday

Ich mache heute wieder mit bei dieser Aktion, die von Steffi organisiert wird.


Das heutige Thema lautet

"10 Bücher, deren Titel mit einem "H" beginnen "
 
 
Bei diesem Anfangsbuchstaben hatte ich keine Probleme zehn Bücher zu finden, die ich sogar alle schon gelesen habe ;-)
 
Da wären zunächst drei Bücher, die von mir mit Schulnote 1 bewertet wurden:
 Dann mit Schulnote 2 diese drei Taschenbücher:
sowie folgende zwei E-Books:
Und last but not least:

Kennt Ihr von diesen Büchern etwas? Teilt Ihr meine Meinung oder seht Ihr das ganz anders?

10 April 2017

Mord am Campus

… von Susan Carner ist am 21.12.2016 als E-Book sowie als Taschenbuch erschienen, hat 264 Seiten und kostet als E-Book EUR 3,99 sowie als Taschenbuch EUR 9,62. Ich habe über Vermittlung von Mainwunder ein E-Book als Rezensionsexemplar direkt von der Autorin erhalten.

 
Zum Inhalt:

Ben Warden, Rechtsanwalt  mit Ambitionen auf einen Senatsposten, wird von seiner Frau Caroline verlassen, die ihm gleichzeitig mitteilt, dass seine geliebte Tochter Lilly einen anderen Vater hat.

Fast zeitgleich wird ein hochverdienter Professor der Harvard Law School in seinem Büro ermordet. Am Tatort findet man den Füller von Ben Warden …

Eine Leseprobe findet Ihr auf der Webseite der Autorin .
 
Meine Meinung:
Die Autorin hat ihren Debütroman mit dem aktuellen Präsidentschafts-Wahlkampf der USA 2016 verknüpft. Dies mag sicher mit der Auslöser für die Idee gewesen sein, aber auch ohne diese Verbindung hätte die Story ein „Daumen hoch“ verdient. 
Die US-amerikanische Justiz-Szene - angefangen vom Leben und Treiben an den Universitäten, über die Machtverhältnisse großer Kanzleien, bis hin zu Gerichtsverfahren - wird hier mindestens so gut wie in den bekannten TV-Serien beleuchtet, wenn nicht vielleicht sogar besser. Das Ganze wurde noch ein wenig „garniert“ mit Liebe, Sex und Eifersucht und hat mich bis kurz vor Ende immer wieder auf falsche Fährten hinsichtlich des Mörders und der Gesamtzusammenhänge geführt. 
Der trotz vieler Details sehr flüssig zu lesende Schreibstil hat mich nur so „durch die Seiten fliegen lassen“. 
Mich hat das Buch sehr gut unterhalten und ich kann es allen Fans von „L.A. Law“, „Law & Order“ oder auch „Billions“ nur ans Herz legen.
Auf meiner Schulnoten-Skala vergebe ich eine 2.
 

06 April 2017

Das Herz ist ein gutes Versteck

… von Ranka Keser ist am 13.02.2017 als Taschenbuch im Diana-Verlag erschienen, hat 380 Seiten und kostet EUR 9,99. Ich habe ein Rezensionsexemplar vom Randomhouse Bloggerportal erhalten.

 
Zum Inhalt:

Rieke betreibt einen Second-Hand-Laden für Designermode und ist mit ihrem Leben als Single rundum zufrieden. Als sie zu einem Klassentreffen geht, trifft sie nicht nur Patrick wieder, der ihr damals das Herz gebrochen hat, sondern auch Werner, der sich von einem unscheinbaren, schüchternen Jungen zu einem attraktiven, souveränen Mann gewandelt hat. Als eben dieser Werner ihr ein Angebot macht, dass es ihr finanziell erlauben würde, das neue, größere Geschäft zu mieten, von dem sie träumt, geht sie darauf ein. Doch sie hat nicht mit den Gefühlen gerechnet, die nun auf sie zukommen …
H I E R geht es zu einer Leseprobe.


Meine Meinung:
Es ist ein flott geschriebener Roman über Gefühle, die sich nicht rational planen lassen. Der Schreibstil der Autorin liest sich sehr angenehm und lässt die Seiten nur so dahinfliegen. 
Die Protagonisten sind alle sehr gut dargestellt und haben so ihre „Macken“. Einige davon kennt man aus dem eigenen Umfeld, andere wiederum kamen mir schon etwas skurril vor. Gerade die Hauptfigur, Rieke, hätte ich so manches Mal gern ein wenig geschüttelt, um sie zur Vernunft zu bringen. 
Obwohl es sich um einen humorigen Liebesroman handelt, gibt es doch die eine oder andere Stelle, die mich zum Nachdenken angeregt hat. Ich kann hier guten Gewissens eine Leseempfehlung aussprechen.

Auf meiner Schulnoten-Skala gibt es eine 2.

03 April 2017

Neue Bücher im März

... gab es sechs Stück bei mir:

 Als erstes habe ich mal wieder bei "Vorablesen" ein Buch gewonnen.

Dann kam dieses Buch recht unerwartet an. Ich hatte "irgendwo" bei einem Gewinnspiel mitgemacht und die Kombination Buch / Kino / Stars der 30-40er Jahre wie Rühmann, Leander, Harvey etc. hat mich sehr interessiert.

 

Diese beiden Wunschlisten-Bücher habe ich mir mal "gegönnt"; den Strobel habe ich auch bereits ausgelesen.

Wenigstens ein Buch wollte ich doch von der Leipziger Buchmesse mitbringen!

Dieses E-Book gab es kostenlos für Newsletter-Abonnenten.

02 April 2017

The couple next door

 … von Shari Lapena ist am 16.03.2017 als Taschenbuch bei Bastei Lübbe erschienen, hat 348 Seiten und kostet EUR 15,--. Ich durfte es als Manuskript vorab über die Lesejury lesen.

 
Inhalt:

Marco und Anne sind nebenan bei Cynthia und Graham zu einem Abendessen anläßlich von Grahams Geburtstag eingeladen. Da Cynthia jedoch einen „Erwachsenen-Abend“ möchte, lassen Marco und Anne ihre kleine Tochter Cora zuhause im Bettchen schlafen. Das fällt ihnen nicht ganz leicht, aber sie vereinbaren abwechselnd alle halbe Stunde ins Nachbarhaus zu gehen, um nach der Kleinen zu sehen. Als sie schließlich spät in der Nacht heimkommen, ist die Haustür nicht verschlossen! Sofort stürmen sie ins Kinderzimmer – aber das Bettchen ist leer und Cora nirgends zu finden …

 
Meine Meinung:
Der Einstieg in den Roman ist gelungen und führt sofort mitten ins Geschehen. Natürlich fängt man als Leser schon bald an, sich seine eigenen Gedanken über Täter und Abläufe zu machen. 
Durch die Erzählweise aus verschiedenen Perspektiven inklusive der jeweiligen Gedankenwelt (u.a. von Marco, Anne, dem ermittelnden Kommissar) werden viele Fährten gelegt, die dann im Nachhinein teilweise anders zu deuten sind. Dennoch wird man als Leser hierdurch nicht verwirrt und kann dem Verlauf der Geschichte gut folgen. 
Insgesamt ist das Buch ähnlich einem Kammerspiel aufgebaut; es gibt nur wenige Personen, um die es sich handelt und die untereinander agieren. 
Mein Fazit zu diesem Buch fällt zwiespältig aus: 
+ streckenweise war es so spannend, dass ich es gar nicht aus der Hand legen wollte 
+ die Grundidee, die hinter der Story steht, finde ich gelungen 
- andererseits fand ich vieles doch sehr konstruiert und nicht passend 
- die Klassifizierung als Thriller und der Titel entsprechen m.E. nicht dem Kern der Geschichte

Daher kann ich auf meiner Schulnoten-Skala nur eine 3- vergeben.

28 März 2017

Die Leipziger Buchmesse / letzter Teil

Nach der kleinen Stärkung habe ich mich zunächst noch einmal in Halle 5 begeben. Dort konnte ich dann mit Katrin von der LLC alle Fragen zu meinem diesjährigen Besuch klären. Außerdem habe ich am Stand vom Tushita-Verlag nicht widerstehen können und neben ein paar lustigen Karten auch noch ein wunderschönes Notizbuch erstanden:

Danach habe ich noch die riskante Trägerkonstruktion aus Büchern beim Stand von Kiepenheuer & Witsch bewundert,
und Tina und Marina bei Lovelybooks einen Besuch abgestattet. Die beiden waren gern bereit zu einem Foto (danke nochmal dafür):
(Gerade, wo ich das jetzt schreibe, fällt mir dazu das Lied "2 kleine Italiener" von Conny Froboess ein, da ging es auch um Tina und Marina ... )

In Halle 3, wo um 15.30 Uhr eine Lesung von Arno Strobel mit anschließender Signierstunde auf meinem Programm stand, hatte ich noch Zeit, die Büchereule vom Ullstein-Verlag zu fotografieren,
die Buchaufbauten bei Droemer Knaur zu bewundern
und musste mich bei der großen Bücher-Vielfalt der Randomhouse Verlagsgruppe zusammenreißen, nichts zu kaufen.

Aber dann habe ich mich auf den Weg zum Forum Literatur und Hörbuch gemacht, wo die Lesung stattfinden sollte, denn ich bin (zu recht) von einem großen Andrang ausgegangen. So habe ich mich bereits zu der Veranstaltung davor dort niedergelassen, auch wenn diese nicht so mein Geschmack war. Ich konnte immerhin meinen Füßen ein wenig Ruhe gönnen.
Nachdem dann dort von Amazon Publishing die "Dekoration" für Arno Strobel aufgebaut war, teilte man uns mit, dass er aus familiären Gründen leider absagen musste. Das fand ich persönlich natürlich schade, denn ich hatte ja extra das Buch dabei, aber für ihn tut es mir sehr leid.
Ich bin zur Lesung dann nicht geblieben (denn mir ging es ja um Herrn Strobel), sondern habe mich nochmal auf den Weg in Halle 2 gemacht. Dort musste es beim Piper Verlag doch noch ein Buch sein, dass aktuell auf meiner Wunschliste steht:
Dazu gab es neben einem passenden Taschenspiegel auch eine ausgefallene Tragetüte.

Danach ging bei mir nichts mehr und so habe ich mich ganz langsam auf den Weg zum Bahnhof gemacht, jedoch nicht ohne einen Blick zurückzuwerfen und zu denken "Das war schön!":

Am Bahnhof war es recht voll, in beiden Richtungen,
und mein Zug kam mit 8 Minuten Verspätung. Allerdings in anderer Reihenfolge, als ich gedacht hatte. Das bedeutete, als der Zug stand, rannten alle, die vorne standen nach hinten, und umgekehrt! In meinem Abteil saßen bereits zwei junge Leute, die mir sehr nach Studenten aussahen. Sie -mir gegenüber am Fenster- las ein Buch und er -in meiner Reihe am Gang- hörte Musik über's Smartphone. Ich war zum Lesen einfach zu "platt" und habe daher nur ein wenig aus dem Fenster gesehen
und die einsetzende Abenddämmerung genossen.

Mit einer guten Viertelstunde Verspätung kam ich am Bahnhof an, wo mein Mann mich schon erwartete. Wir sind dann noch Essen gegangen und danach war der Tag für mich vorbei.

Doch wie heißt es so schön: Nach der Messe ist vor der Messe! Und so steigt bei mir die Vorfreude auf die LoveLetter Convention im Mai <3

27 März 2017

Die Leipziger Buchmesse / Teil 2

... und weiter geht's:

Mein nächstes Ziel war die Halle 4. Hier habe ich die Stände der Verlage Suhrkamp, Fischer, HarperCollins, Bastei Lübbe, Piper und der falkemedia-Gruppe (die geben u.a. das "Büchermagazin" heraus) besucht.
Beim Piper Verlag hat mich besonders die Ecke mit den aktuellsten Büchern, wie auch "Paper Princess" interessiert.

Bei den Fischer Verlagen hat mich gefreut, dass u.a. "Tiefe Narbe" von Arno Strobel mehrfach vorhanden war, denn dieses Buch hatte ich auf der Bahnfahrt begonnen und wollte es mir nach der Lesung signieren lassen.

Anschließend habe ich mich zur Halle 5 aufgemacht und hatte genügend Zeit um vor meiner geplanten Veranstaltung noch einen Cappuccino in der Blogger-Lounge zu trinken und einen ersten Besuch beim Stand der LoveLetter Convention zu machen. Leider war Katrin, die Organisatorin der LLC, gerade nicht vor Ort, so dass ich meine Fragen nicht losgeworden bin. Dafür habe ich aber einen sehr netten Plausch mit der Autorin Kristina Günak gehalten.
Auf der Suche nach dem genauen Ort der Veranstaltung habe ich dieses Plakat gefunden:

Da ich rechtzeitig da war (noch während die vorhergehende Veranstaltung lief), hatte ich Glück und konnte einen Sitzplatz ergattern. Es war sehr locker gemacht und wurde von einer Studentin moderiert. Teilnehmer waren zwei "gestandene" Blogger, Philip von Book Walk und Lea von Liberiarium, sowie zwei auf das Medien-/Internetrecht spezialisierte Rechtsanwälte. Ich habe eine Menge an wissens- und beachtenswerten Dingen erfahren und weiß jetzt auch, was ich an meinem Blog noch ändern / ergänzen / beachten muss.
Ganz bis zum Schluß bin ich aber nicht geblieben, denn ich verspürte nach Frühstückskaffee daheim und dem Cappuccino ein menschliches Bedürfnis ;-) Wie bei "Massenveranstaltungen" dieser Art eigentlich üblich, musste man als Frau mal wieder gute 10 Minuten anstehen!

Jetzt war es Mittagszeit und ich bekam ein wenig Hunger. Aber anscheinend nicht nur ich. Einige Besucher hatten es sich aufgrund des schönen Wetters im Freien bequem gemacht.
Die hatten aber sicher Proviant dabei. Drinnen sah es dagegen recht überfüllt aus, wenn auch bei Weitem nicht so wie in 2014.
Dort war kein Platz zu finden, auch im Hinblick auf die vielen Leute, die an den einzelnen Verkaufsständen noch angestanden haben. Also habe ich mir in einem der "Messe-Imbisse" zwischen den Hallen eine "Currywurst" nebst Cola geholt. War natürlich nicht ansatzweise mit unserer Berliner Currywurst zu vergleichen! Jedoch musste ich nun nicht mehr befürchten, irgendwo durch lautes Magenknurren aufzufallen ;-)

26 März 2017

Die Leipziger Buchmesse

... habe ich am Freitag für einen Tag besucht und hier kommt Teil 1 meines Berichts darüber:

Ich bin ja mit einem "Sonderzug" gefahren, der neben dem normalen Fahrplan extra wegen der Messe eingesetzt wurde. Er kam aus Hamburg und war pünktlich. Auf dem Bahnsteig fiel meinem Mann auf, dass fast nur Frauen warteten. Dieses "Phänomen" stellt er auch jedes Mal fest, wenn er mich von der LLC abholt - es sind anscheinend überwiegend Frauen, die Bücher lesen!

So ist uns auch eine Dame aufgefallen, die ein wenig "ungewöhnlich" gekleidet war: auf den ersten Blick ein sommerlicher Rock und Sandalen. Bei genauerem Hinschauen bemerkte ich allerdings, dass sie wohl zur "Manga-Comic-Con" unterwegs war, denn der hellblaue Rock war mit lauter "Prinzessinnen" bedruckt und ihre Haare, die sie zu einem Knoten gesteckt hatte, waren mit einer Art Diadem geschmückt. Jedoch passte das Ganze für meinen Geschmack definitiv nicht zu ihrem Alter!

Da diese Zugverbindung mit einem IC durchgeführt wurde, gab es kein WLAN im Zug und bei der Fahrt "durchs platte Land" war eine Netzverbindung auch kaum bis gar nicht vorhanden. So konnte ich mir die Landschaft anschauen
und mir ein paar Notizen über meine Mitreisenden machen ;-)

Das Abteil war -entgegen der Sitzplatzvorschau- nicht voll belegt. Als ich in mein Abteil kam, räumte da gerade eine Dame (ca. Mitte 60) rum und wollte sich auf meinem reservierten Fensterplatz niederlassen. Nach meinem freundlichen Hinweis, dass ich diesen Platz reserviert hätte, sammelte sie ihre Sachen wieder ein und verließ das Abteil. Nur um kurz darauf zurückzukommen mit der Anmerkung "Es ist ja so viel reserviert, selbst in der 1. Klasse.". Dann ließ sie sich auf dem Platz mir gegenüber nieder.
Kurz darauf betrat ein älterer Herr (ca. Mitte 70) das Abteil und hatte anscheinend den Platz am Gang in meiner Reihe reserviert. Der Mittelplatz blieb leer, so konnten wir beide unsere Taschen dort deponieren. Er trug ein Tweed-Sakko, darunter Hemd und Pullover und wirkte ein wenig wie ein Lehrer oder Professor. Ungewöhnlich war allerdings die Tasche, die er dabei hatte: eine Umhängetasche, eine Art Beutel aus Gobelinstoff mit Blumenmuster.
Last but not least kam noch eine junge Frau (ca. Mitte 20) in das Abteil und belegte den Sitz gegenüber dem Herrn. Sie zog recht schnell die Schuhe aus, nahm die Füße hoch auf den Sitz und wickelte sich in eine Decke. Beim Studium des Programms der LBM hörte sie Musik übers Handy und futterte, zunächst Reiskekse und dann Pistazien.
In Delitzsch gab es einen kurzen Zwischenhalt, um einen zweiten Zugführer aufzunehmen. Danach haben meine Mitreisenden alle geschlafen.

Am Bahnhof Leipzig-Messe angekommen leerte sich der Zug merklich. Verlaufen konnte ich mich nicht, da alles in Richtung Messe strömte. Es war schön sonnig mit einem leichten Wind.
Angekommen hätte ich fast den Eingang zum Pressezentrum verpasst, aber dann konnte ich flugs meine Akkreditierung freischalten lassen. Im Gegensatz zu den "normalen" Eingängen ging die Taschen-Sicherheitskontrolle hier sehr schnell und schon "war ich drin".
Da die erste Veranstaltung, die ich definitiv besuchen wollte "Blogster Blogger - Recht für Buchblogger" um 12.00 Uhr in Halle 5 stattfand, sah mein Plan vor, zunächst alle meine geplanten Stände in Halle 2 und 4 "abzuarbeiten" und rechtzeitig in Halle 5 anzukommen. Vorgewarnt durch meinen Besuch in 2014 am Samstag habe ich mein "Programm" schnellen Schrittes gestartet. Allerdings stellte ich bald fest, dass es längst nicht so voll war wie samstags und ich mir mehr Zeit lassen konnte.
 






In Halle 2 wollte ich zum Verlag Thienemann-Esslinger, wo man sich gegen Abgabe einer Visitenkarte einen Blogplaner abholen konnte, den ich schon bei anderen Bloggern gesehen hatte.
Das habe ich auch getan. Ich habe allerdings erst zuhause festgestellt, dass dieser Verlag nur Kinder- und Jugendbücher herausgibt.

Dann war ich beim Verlag Ars Edition, die u.a. immer sehr schöne Notizbücher zu bestimmten Themen herausgeben. Mich hat dort zu einiges angesprochen, aber ich habe mich dann doch gegen einen Erwerb entschieden, da ich nicht so viel mit mir rumschleppen wollte, denn der Tag war ja noch lang. Allerdings habe ich jetzt einiges "in natura" gesehen, was ich mir vielleicht online bestelle.