Sonntag, 20. Mai 2018

Annas (fast) perfekte Hochzeit

… von Marion Stieglitz ist am 02.05.2018 als E-Book im Feelings-Verlag erschienen, hat 320 Seiten und kostet EUR 2,99. Das Taschenbuch, welches zeitgleich erschienen ist, kostet EUR 12,99. Ich habe das E-Book im Rahmen der NetGalleyDEChallenge als Rezensionsexemplar erhalten.


Zum Inhalt:
Als Anna an Silvester den länger erwarteten Heiratsantrag ihres Freundes erhält, schwebt sie im siebten Himmel. Im Rahmen der umfangreichen Hochzeitsplanungen beschließt sie, ihren kleinen Einrichtungsladen „Vintage Salon“ um Hochzeitsaccessoires zu ergänzen und somit zu einer Anlaufstelle für künftige Bräute zu machen. Doch all das, was ihr zunächst als die Erfüllung aller Träume erscheint, entwickelt sich mehr und mehr zur Katastrophe …

Meine Meinung:
Diese Mischung aus Romantik, Komik und Tragödien ist (natürlich) ein richtiger „Frauenroman“. 
Ich konnte mit der Protagonistin mitfühlen, aber habe an diversen Stellen auch vor mich hin geschmunzelt. Alle Charaktere sind bis in die Nebenrollen gut beschrieben. Auch die Tatsache, dass so einige Klischees eingearbeitet wurden (wie z.B. Vater mit zweiter, deutlich jüngerer Frau), schmälert das Lesevergnügen nicht.  
Im Nachhinein habe ich festgestellt, dass sogar einiges in dem Buch verarbeitet war, was man als „Lebenshilfe“ bezeichnen könnte. Da wären u.a. die Lehre, dass man nicht alles im Leben planen kann und vieles ganz anders kommt, als man es sich erträumt hat. Oder auch, dass man sein Leben nicht nach den Vorstellungen anderer ausrichten soll, sondern schon genau in sich hineinhören, was die eigenen Wünsche / Ideen / Träume sind. 
Mir hat auch außerordentlich gut gefallen, dass am Anfang jedes Kapitels ein Zitat berühmter Leute stand! Allein schon wegen dieser Zitate / Sprichwörter ist es fast wert, das Buch zu lesen. Es fiel mir sehr schwer, mich für eines zu entscheiden, um es hier zu zitieren. Aber schließlich habe ich mich für ein chinesisches Sprichwort entschieden: 
„Besser auf neuen Wegen etwas stolpern, als in alten Pfaden auf der Stelle zu treten.“
Auf meiner Schulnoten-Skala gibt es eine ganz klare 2.