09 November 2014

Schattenfreundin

... von Christine Drews ist im April 2013 als Taschenbuch bei Bastei Lübbe erschienen, hat 286 Seiten und kostet EUR 8,99. Ich habe es mir von meiner Nichte ausgeliehen.



Zum Inhalt:
Katrin ist mit ihrer Familie frisch nach Münster gezogen, wo sie aufgewachsen ist. Ihr Mann ist beruflich sehr eingespannt, sodaß viel an ihr hängenbleibt. Insofern ist sie sehr froh, als sie im Kindergarten die nette Tanja kennenlernt. Diese bietet sich auch an, auf Katrins Sohn Leo zu achten, als diese zur Beerdigung ihres Vaters muß. Doch dann verschwinden Tanja und Leo …

 
Meine Meinung:
Schon der Prolog und die ersten Kapitel bauen eine schöne Spannung auf und machen neugierig. Im weiteren Verlauf werden viele neue Fährten gelegt und die Verdächtigen wechseln ständig. 
Ich fand das Buch sehr spannend und konnte es nicht aus der Hand legen, somit habe ich es an einem Nachmittag ausgelesen. Es hat alles, was ein guter Thriller m.E. braucht.

Auf meiner Schulnoten-Skala gibt es auch hier eine 1.

Ein absoluter Wohlfühlroman

… ist „Dancing Queens – Alle Wege führen nach Waterloo“ für mich gewesen. Der Roman von Jana Fuchs (hinter diesem Pseudonym verbergen sich Heike Abidi und Tanja Janz) ist im April 2014 als Taschenbuch bei Knaur erschienen, hat 315 Seiten und kostet EUR 8,99. Ich hatte ihn als ABBA-Fan natürlich schon längere Zeit auf meiner Wunschliste und konnte dann kürzlich nicht mehr widerstehen.



Zum Inhalt:
Helen und Linda kennen sich bisher nur über ein ABBA-Forum im Internet und haben außer ihrer Leidenschaft für ABBA fast nichts gemein. Trotzdem entschließen sie sich zu einem Treffen in Stockholm anläßlich eines Festivals zum 40. Grand Prix Jubiläum. Das Ganze entwickelt sich dann zu einer Art Road-Movie.


Meine Meinung:

Das ganze Buch nimmt stets bezug auf ABBA, was schon in den einzelnen Kapitelüberschriften beginnt, die jeweils aus einem ABBA-Song bestehen. Darüberhinaus werden viele Songtexte zitiert und Fakten aus der Karriere der vier eingebaut. Kurzum: Man sollte ABBA zumindest mögen, wenn man das Buch liest. 
Stilistisch hat es mir sehr gut gefallen, daß die Kapitel abwechselnd aus der Sicht der beiden Protagonistinnen geschrieben sind; so werden bestimmte Ereignisse aus beiden Perspektiven dargestellt. Trotz der Unterschiede zwischen beiden -Linda ist 32 und sehr spontan; Helen ist 44 und äußerst diszipliniert, strukturiert und ein wenig altbacken- sind sie absolut liebenswert. 
Die Geschichte ist so lebensnah erzählt, daß ich tatsächlich gegoogelt habe, ob es das ABBA-Forum, über das die beiden sich kennengelernt haben, gibt. Aber es ist fiktiv! 
Ein Zitat aus dem Buch (von Lindas Mutter) ist mir besonders hängengeblieben: „Eine Enttäuschung ist immer das Ende einer Täuschung!“

Auf meiner Schulnoten-Skala vergebe ich (sicher ein wenig nostalgie-geprägt) eine 1.

02 November 2014

5 Zimmer, Küche, Sarg

... ist ein neuseeländischer Film über eine "Vampir-WG", der diese Woche in Deutschland in die Kinos gekommen ist. Ich habe ihn gestern Abend in einem recht kleinen Kinosaal des Cinemaxx gesehen, der jedoch ausverkauft war.

Zum Inhalt:
Der Film erzählt die Geschichte von 4 Vampiren, die in Wellington in einer WG zusammenleben. Jeder von ihnen hat so seine -zum Teil auch sehr menschlichen- Marotten, die das WG-Leben nicht gerade einfach machen.
Der Film ist wie eine Real-Life-Dokumentation aufgebaut und erinnert von der Machart her ein wenig an "Borat".

HIER geht es zur offiziellen Homepage des Films.

Meine Meinung:
Die Vampire kamen für mich in gewisser Weise sympathisch rüber, trotz der mehrfach dargestellten Tatsache, daß sie Menschen töten. Auch die z.T. recht blutigen Szenen waren nicht direkt abschreckend, da immer eine Prise hintergründiger Humor zu spüren war.
Große Überraschungen gibt es nicht, aber die Story ist solide erzählt und hält das Publikum bei Laune.
Wer schwarzen Humor mag und sich nicht von einigen recht derben Szenen abschrecken läßt, wird sich einen Kinoabend lang gut unterhalten.

Auf meiner Schulnoten-Skala gibt es wieder eine gute 3.

01 November 2014

In dieser Woche

... habe ich diverses bei Amazon bestellt. Da die Lieferung immer versandkostenfrei ist, wenn ein Buch dabei ist, "mußte" ich natürlich ein Buch meiner Wunschliste mitbestellen.



Spätestens morgen will ich auch anfangen, es zu lesen!

28 Oktober 2014

Überraschend

... bekam ich heute eine Benachrichtigung, daß ein Päckchen von dm für mich in einem Geschäft in der Nachbarschaft abgegeben wurde. Ich war sehr erstaunt, denn bei den dm-Lieblingen bin ich dieses Mal erneut leer ausgegangen. Was konnte es sein?
Ich habe es dann heute Abend gerade noch so vor Ladenschluß geschafft, es abzuholen:
Ein Produkttester-Paket!

Und dann fiel mir wieder ein, daß ich mich vor einiger Zeit über Facebook beworben habe. Allerdings hatte ich keine Vorab-Benachrichtigung erhalten, daß ich dabei bin; umso größer war die Überraschung.
Ich werde also in den nächsten Wochen ordentlich testen und dann wieder berichten!

19 Oktober 2014

Bluteis

... von Marc Ritter ist als Taschenbuch bei Droemer Knaur erschienen, hat 451 Seiten und kostet EUR 16,99. Ich habe es im Rahmen einer Leserunde direkt vom Autor über Lovelybooks bekommen.

Ich hatte es bereits im Juni begonnen zu lesen, bin aber irgendwie nicht dazu gekommen, die letzten rd. 120 Seiten auszulesen. Als ich das diese Woche endlich nachgeholt habe, war ich erstaunt, wie problemlos ich wieder in die Geschichte reingekommen bin. (Lag vielleicht auch daran, daß ich in der Zwischenzeit auch kein anderes Buch gelesen habe; Leseflaute sozusagen!)

Zum Buch:
Ein Pferderennen auf dem zugefrorenen St. Moritzsee artet in eine Katastrophe aus, als die Oberfläche des Sees durch Explosionen aufbricht und unter den hochrangigen Zuschauern Panik ausbricht. Dies ist die Ausgangssituation auf der das Buch aufbaut. Im weiteren Verlauf werden die Hintergründe dieses Anschlags beleuchtet und natürlich die Aufklärung betrieben.

Schon die ersten Kapitel bringen viele neue Informationen, die mich gleich auf den weiteren Verlauf neugierig gemacht haben. Schnell werden aus diesen "losen Fäden" weitere Verflechtungen und Zusammenhänge, die zusammen mit den neuen Details wieder Fragen aufwerfen. Immer, wenn ich dachte "ach, so ist das also", stellte sich heraus, daß hier niemand der ist, der er zu sein scheint; jeder hat ein Geheimnis! Zwischendurch werden immer wieder auch die politischen und wirtschaftlichen Hintergründe beleuchtet. Dies hat meinen Lesefluß ein wenig ausgebremst, da es für meinen Geschmack zu viele Fakten auf einmal waren. Ein wenig später nimmt die Geschichte wieder Fahrt auf und Teil 1 endet mit einem schönen Cliffhanger.
 
Im 2. Teil werden diverse Handlungsstränge verfolgt, sodaß man wirklich sehr aufmerksam und konzentriert beim Lesen sein muß. Sehr oft gibt es hier auch Bezugnahmen auf den vorherigen Roman, die mir (der ich den vorherigen nicht gelesen habe) ein wenig diffus vorkommen. Auch in diesem Abschnitt gibt es wieder einige Detailangaben, die zwar sehr gut gemacht sind, ich persönlich zugunsten des Leseflusses teilweise aber nur überflogen habe. Der Handlungsstrang baut wieder die Spannung so auf, daß man Teil 3 nicht erwarten kann.
 
Leider hat der 3. und letzte Teil der Story nicht ganz gehalten, was versprochen wurde. Die Geschichte „versandet“ zwischendrin ein wenig. Dies auch durch die wieder zu ausführliche Beschreibung einer Skitour mit Nennung von unzähligen Gebirgspässen. Der eigentliche Showdown wiederum kommt für meinen Geschmack zu überstürzt mit zum Teil skurrilen Begebenheiten. Die Schlußszene deutet auf einen Fortsetzungsroman hin.

 
Mein Fazit:

Das Buch hat durchaus sehr spannende Teile. Ist jedoch stellenweise mit zuviel Fakten / Informationen überfrachtet, die den Lesefluß stören. Diese stehen im Gegensatz zu einigen m.E. ziemlich unrealistischen Passagen.

Auf meiner Schulnoten-Skala kann ich daher nur eine 3-4 vergeben.

18 Oktober 2014

Dr. Oetker Kleine Rührkuchen

Wie ich ja schon berichtet hatte, darf ich über "Konsumgöttinnen" die kleinen Kuchen testen. Hier zunächst der Inhalt des Testpakets:


Nachdem die ersten Tests (bei uns zuhause und im Büro) stattgefunden haben, kann ich nur eine Empfehlung aussprechen!  Die Kuchen sind wirklich sehr lecker und haben den bisherigen Testern sowohl vom Geschmack, als auch von der nicht zu trockenen Konsistenz sehr gefallen. Auch die Tatsache, daß die kleinen Kuchen jeweils einzeln verpackt sind, ist sehr praktisch; denn in einem kleineren Haushalt wird selten ein größerer Kuchen ganz verzehrt und der Rest trocknet schnell an. Durch die Einzelverpackungen eignen sie sich auch für unterwegs.

Auf meiner Schulnoten-Skala vergebe ich eine glatte 1.

02 Oktober 2014

Glück

... habe ich diese Woche gleich zwei Mal gehabt:

1. Darf ich nach längerer Zeit mal wieder ein Produkt testen über Konsumgöttinnen, und zwar

2. Habe ich von Britta Sabbag über Facebook einen tollen "Ponyhof"-Magneten gewonnen, der heute auch schon angekommen ist:

Und last but not least habe ich gestern die Tickets für die LoveLetterConvention 2015 für meine Schwester und mich bestellt und bekommen. Das wird sicher wieder ein tolles Wochenende!

21 September 2014

Seit rund 3 Monaten

... habe ich keine Zeile mehr gelesen (in Büchern)! Trotzdem konnte ich nicht widerstehen und habe meine erste Bestellung bei Arvelle getätigt. Es gab für Erstbesteller einen Rabatt und ab einer bestimmten Bestellsumme auch noch ein Buch geschenkt.

Am Freitagnachmittag kam das Paket mit 10 Büchern an und die Qualität ist top! Ein Teil der Bücher hat nicht einmal einen "Mängelexemplar-Stempel" und bei den anderen ist er wirklich ganz dezent auf der Unterseite.

Hier ist meine Ausbeute:

Zehn weitere Bücher wollen natürlich erstmal verstaut werden und so habe ich meinen gesamten Buchbestand umgeräumt. Bei dieser Gelegenheit war auch gleich ein wenig Statistik fällig:
  • Aktuell habe ich 118 Bücher hier, die ich noch lesen will.
  • Dazu kommen noch 38 E-Books, die auf meinem Kindle warten.
  • Macht also insgesamt 156 ungelesene Bücher!
  • Davon sind 5 nur ausgeliehen. ;-)
  • Bleiben trotzdem noch über 150 auf den SuB!!!
Ich hoffe dann mal auf einen dunklen und grauen Herbst, wo man sowieso nichts unternehmen möchte. ;-(

23 August 2014

Monsieur Claude und seine Töchter


Letzten Sonntag waren wir mal wieder im Kino. Dieses Mal in einem "Traditionskino", da wir uns gedacht haben: Einen französischen Film sollte man sich in einem französischen Kino ansehen. Das CINEMA PARIS gibt es schon ewig. Es wurde zwar ein wenig "aufgehübscht", aber es gibt z.B. keine nummerierten Sitzplätze. Demzufolge gab es kurz vor Beginn der Vorstellung ein wenig Unruhe durch die spät kommenden Kinobesucher, die nach einem Platz gesucht haben. Wir haben aber gut gesessen und die Kinosessel waren auch bequem. Leider war die Ton ein wenig zu leise, dadurch konnte man an einigen Stellen, an denen das ganze Kino gelacht hat, den Dialogen nicht richtig folgen.

Aber nun zum Film:

Claude und seine Frau Marie leben in der französischen „Provinz“ und haben 4 Töchter, die mittlerweile alle nach Paris gezogen sind. Dort haben die ältesten drei nacheinander einen Araber, einen Juden und einen Chinesen geheiratet. Das stellt für die recht konservativen Eltern einen Schock dar, zumal sie vollkommen in den „üblichen“ Vorurteilen gefangen sind. Feierlichkeiten wie die Beschneidung des kleinen Jungen aus der Ehe mit dem Juden erschweren ihr Befremden noch weiter.

Kurz bevor es zum völligen Auseinanderbrechen der Familie kommt, beschließt Marie, alle zu einem gemeinsamen Weihnachtsfest in ihrem Hause einzuladen. Im Gegensatz zu ihrem Mann versucht sie, sich mit der „Globalisierung“ ihrer Familie zu arrangieren und richtet das Weihnachtsessen in drei verschiedenen Varianten, den Kulturen ihrer Schwiegersöhne angepaßt, aus. Da sich alle um Toleranz bemühen, wird es ein harmonisches Fest.

Für ihre jüngste Tochter haben sich Claude und Marie einen Nachbarssohn ausgeguckt, der ebenfalls über Weihnachten bei seiner Familie auftaucht. Nach einem verkrampften Besuch von diesem gesteht die jüngste Tochter, daß auch sie bereits Hochzeitspläne hat. Zur Freude der Eltern heißt der Bräutigam Charles (wie De Gaulle) und ist katholisch; da nehmen sie es auch ganz gelassen hin, daß er Schauspieler ist. Allerdings verschweigt die Tochter zunächst, daß ihr Liebster von der Elfenbeinküste kommt und „schwarz“ ist.

Die folgenden Verwicklungen, Katastrophen und Schwierigkeiten im Rahmen der Hochzeitsvorbereitungen und dem Besuch der künftigen Schwiegereltern kann man sich ungefähr vorstellen.

Mir ist jedoch speziell eine Szene „hängengeblieben“:
Beim Weihnachtsfest hat sich Claude mit seinen Schwiegersöhnen zurückgezogen und die Männer kommen auf das Thema Fußball (obwohl Marie dieses Claude gegenüber als Tabu vorgegeben hatte). Claude deutet an, daß es ihm mißfällt, daß viele Spieler die Nationalhymne nicht kennen, da sie Migrationshintergrund haben. Doch bevor er mit seinen Ausführungen ins Detail gehen kann, fängt der arabischstämmige Schwiegersohn an die Marseillaise zu schmettern, nach und nach fallen die anderen beiden ein.

Diese Szene zeigt mir, daß es anscheinend nicht nur in Deutschland so ist, daß die Nationalspieler mit Migrationshintergrund bei der Nationalhymne stumm bleiben. (Die Aufzählung von Namen spare ich mir, da ja fast jeder von euch im Rahmen der WM bestimmt ein Spiel von Deutschland gesehen hat.)

Diesbezüglich geht es mir wie Claude: Ich finde das gar nicht gut!

 

Insgesamt war es ein Film, bei dem ich viel gelacht habe. Die Geschichte ist allerdings ziemlich vorhersehbar und von der Grundidee nicht wirklich etwas Neues. Auch bleiben die Schauspieler recht blaß und erfüllen einfach nur die vorgegebenen Klischees.

Fazit:

Der Film war nett und für einen amüsanten Nachmittag oder Abend im Kino kann ich ihn empfehlen. Ich vergebe eine gute 3 auf meiner Schulnotenskala.