25 April 2016

The Club - Flirt (Band 1)

… von Lauren Rowe ist im Piper-Verlag am 1.3.2016 als E-Book sowie am 1.4.2016 als Taschenbuch erschienen und hat 400 Seiten. Das Taschenbuch kostet EUR 12,99 und das E-Book 9,99. Ich habe das E-Book als Rezensionsexemplar über Netgalley erhalten.

Zum Inhalt:
Jonas, reich und gutaussehend, meldet sich beim „Club“ an, um seine sexuellen Bedürfnisse ohne zwischenmenschliche „Komplikationen“ ausleben zu können.
Die Jurastudentin Sarah arbeitet als Aufnahmeassistentin beim „Club“. Das bedeutet, dass sie die Bewerbungen interessierter Männer liest und einiges an Hintergrundrecherche über ebendiese anstellt.
Irgendetwas an Jonas und seiner Bewerbung zieht Sarah magisch an und daher nimmt sie Kontakt mit ihm auf, was ihr eigentlich vom „Club“ verboten ist.

H I E R geht es zur Buchseite des Verlages, wo Ihr auch eine Leseprobe findet.


Meine Meinung:
Im ersten Drittel des Buches habe ich mehrfach darüber nachgedacht, es abzubrechen, da mir die „erotischen Schilderungen“ doch zu explizit waren. Dann jedoch nahm eine Rahmenhandlung Gestalt an, so dass ich weitergelesen habe. 
Die Geschichte wird abwechselnd aus der Sicht von Jonas und Sarah erzählt und es gibt nur wenige weitere Protagonisten, die erwähnenswert wären. Im Verlauf des Buches werden diverse „Geheimnisse“ bzw. offene Fragen aufgeworfen, die anscheinend jedoch erst in einem der Folgebände beantwortet werden, und natürlich fehlt der übliche Cliffhanger an Ende nicht. 
Die Grundidee der Geschichte erinnert ein wenig an „Pretty Woman“, ist jedoch einfacher gestrickt. Dafür kommen diverse pikante Sexszenen hinzu. Aber m.E. passt das nicht so richtig zusammen: Sobald es im Buch ansatzweise romantisch wird, driften die beiden Hauptfiguren in wilde Bettszenen ab. Ich habe den Eindruck, dass sich die Autorin nicht so ganz entscheiden konnte, was für eine Geschichte sie erzählen wollte. 
Kurzum: Das Buch ist nicht schlecht, aber konnte mich nicht so packen, dass ich mir die Folgebände kaufen werde.

Leider kann ich auf meiner Schulnoten-Skala daher nur eine 4 vergeben.

21 April 2016

Nachtrag zur LLC 2016

Da habe ich Dussel doch bei meinem vorherigen Beitrag vergessen, die Loveletter Convention - Seite zu verlinken. Das habe ich jetzt bereinigt. ;-)


Außerdem werde ich heute meine Planung nochmal überarbeiten bzw. konkretisieren, denn zum einen weiß ich nun, wann die Geburtstagsfeier meiner Schwester steigt, und zum anderen stehe ich auf der Teilnehmerliste zum speziellen "Get-together" für Blogger!


Nächste Woche gibt es dann meine "Nachlese" zur LLC, aber ich werde direkt am Wochenende versuchen, über Instagram oder Twitter ein wenig "live" zu berichten.

19 April 2016

Die Loveletter Convention 2016

... steht quasi vor der Tür. Daher will ich schon mal einen kleinen Vorbericht schreiben.


Ich habe dieses Jahr wieder ein Wochenendticket und freue mich schon sehr, dass es nun endlich losgeht. Mein Ticket habe ich schließlich bereits im letzten September erworben! Am Samstag werde ich definitiv den ganzen Tag dort verbringen. Am Sonntag hat meine Schwester Geburtstag, so dass ich -je nach dem wann sie feiert- entweder vorher hingehen werde, oder anschließend.

Neu ist in diesem Jahr, dass es sowohl am Sonntag, als auch am Samstag eine Signierstunde geben wird! Für beide Signierstunden stehen die Autoren schon fest. Eine weitere Neuerung, die mir sehr gefällt, ist, dass auch schon bekanntgegeben wurde, welche Bücher die einzelnen Autorinnen zum Signieren dabei haben. Dadurch kann man auch die Signierstunden viel besser planen.

Apropos planen: Selbstverständlich habe ich mich durch die Programmvorschau gewühlt und alles markiert, was mich interessiert. Einige Programmpunkte sind für mich ein Muss, andere fallen in die Kategorie vielleicht. Da öfter für mich interessante Veranstaltungen parallel laufen, werde ich mich diesbezüglich vor Ort entscheiden, je nach Andrang und Laune. Erfahrungsgemäß brauche ich zwischendurch auch mal eine kleine Auszeit, die ich mir ebenfalls bei Bedarf spontan gönnen werde.

Es ist die 5. LLC und ich bin stolz, dass es immerhin auch meine 4. ist. ;-)

13 April 2016

Nur ein Tag

… von Gayle Forman ist am 22.03.2016 im Fischer-Verlag FJB als Taschenbuch erschienen, hat 423 Seiten und kostet EUR 14,99. Zeitgleich ist der zweite Teil „Und ein ganzes Jahr“ erschienen. Ich habe „Nur ein Tag“ im Rahmen der Fischer-Jahreschallenge bei Lovelybooks gewonnen.

 
Zum Inhalt:

Die 18jährige Allyson hat von ihren Eltern zum bestandenen Highschool-Abschluß eine Europareise geschenkt bekommen. Diese tritt sie zusammen mit ihrer besten Freundin Melanie bei „TeenTours“ an. Auf ihrer letzten Station in Stratford-upon-Avon lernt die introvertierte Allyson Willem kennen, der ihr sofort gefällt. Auf der Bahnfahrt nach London, wo sie und Melanie noch ein paar Tage bei deren Cousine verbringen wollen, taucht Willem auf einmal wieder auf. Spontan bietet er Allyson an, für einen Tag mit ihr nach Paris zu fahren, wohin sie unbedingt wollte. Allyson sagt nach kurzer Überlegung zu, was überhaupt nicht ihrem sonstigen, sehr geplanten und organisierten Verhalten entspricht. Melanie hat zwar große Bedenken, aber will ihr den Spaß nicht verderben und verspricht Rückendeckung gegenüber den Eltern. Der Tag in Paris verläuft manchmal nicht ganz so, wie Allyson es sich vorgestellt hat, aber hat dennoch schöne Momente. Am nächsten Morgen ist Willem verschwunden …

HIER geht es zur Leseprobe des Verlags.

Meine Meinung:
Die Aufmachung des Buches ist ein echter Hingucker, speziell mit Band 2 zusammen! Nur leider wird kaum jemand den Platz haben, die Bücher in seinem Regal so zu präsentieren. ;-) 
Der Schreibstil lässt sich flüssig lesen und nimmt mich mit auf die Reise nach Paris. Die Charaktere sind gut ausgearbeitet und haben durchaus Ecken und Kanten sowie manchmal auch nervige Eigenschaften. Dieser erste Band wird ausschließlich aus der Sicht von Allyson erzählt und lässt an so mancher Stelle die Frage offen, wie Willem das erlebt hat. 
Leider flacht die Story zwischendurch ziemlich ab, was schade ist. Zum Ende hin wird es jedoch wieder deutlich besser und das offene Ende veranlasst den Leser dazu, unbedingt den zweiten Band lesen zu wollen! (Ich habe ihn mir bereits gekauft.)

Ich kann hier "nur" die Schulnote 3 auf meiner Skala vergeben.

11 April 2016

MINDEXX

… mit dem Untertitel „Tödlicher IQ“ von Dr. Katharina Stock ist am 17.03.2016 im Magnolia-Verlag als Taschenbuch erschienen, hat 464 Seiten und kostet EUR 9,90. Ich habe das Buch als Rezensionsexemplar über vorablesen erhalten.

 
Zum Inhalt:

Die 13jährige Nathalie wird aus einer Jugendherberge entführt, zusammen mit ihr verschwindet auch Niklas.
Als sie zu sich kommt, findet sie sich allein in einem bis zur Decke gefliesten Raum wieder, in dem sich außer einem Bett und einer winzigen Sanitärecke nichts befindet. Es gibt kein Fenster und die Tür ist durch ein elektronisches Zahlenschloss gesichert.

Schon bald merkt sie, dass sie mit Rebellion nicht weiter kommt, sondern alles tun muss, um zu überleben. Daher lässt sie sich auf die Manipulationen in dieser Klinik der besonderen Art ein: unter Einnahme von Mindexx werden erstaunliche Gehirnleistungen erzielt.
Doch eines Tages ist ein Mörder hinter geheimen Firmendaten her und auch Nathalies Leben gerät in Gefahr …


Meine Meinung:
Der Debütroman von Dr. Katharina Stock hat „es in sich“! Die Autorin versteht es, ihren Thriller gerade mit der ausreichenden Portion an medizinischen Fakten zu würzen, dass dem Leser das Szenario realistisch vorkommt. 
Der Aufbau des Buches ist nicht durchweg chronologisch. Erzählt wird ausschließlich aus der Perspektive von Nathalie, die zwischen aktuellen Geschehnissen, gedanklichen Rückblenden und Schilderungen anderen Personen gegenüber wechselt. Dennoch hatte ich keine Probleme den Faden zu verlieren. 
Die Geschichte selbst empfand ich als fesselnd und interessant, aber gleichzeitig auch recht beklemmend, da sie mir sehr real erschien. Gerade auch der innerliche Zwiespalt, in dem sich Nathalie befindet, wird sehr gut herausgearbeitet. Ich kann das Buch also besten Gewissens weiterempfehlen. 
Als einziges Manko musste ich feststellen, dass das Buch in dieser 1. Auflage doch einige Schreibfehler enthält, bei denen ich jedes Mal kurz ins Stocken geraten bin. Um meinen Lesefluss jedoch nicht zu unterbrechen, habe ich darauf verzichtet, sie zu kennzeichnen (was für den Verlag jedoch sicher hilfreich gewesen wäre).

Ich vergebe auf meiner Schulnoten-Skala eine 1-.

05 April 2016

Muchachas

… mit dem Untertitel „Tanz in den Tag“ von Katherine Pancol ist am 08.03.2016 als Taschenbuch bei carls’s books erschienen, hat 345 Seiten und der Verkaufspreis beträgt EUR 14,99. Es ist der erste Teil einer Trilogie und die weiteren Bände erscheinen im April sowie Mai 2016. Ich habe das Buch als Rezensionsexemplar über das Randomhouse Bloggerportal erhalten.

 
Zum Inhalt:

Im ersten Teil lernen wir die verschiedenen Frauen, von deren Leben die Reihe handelt, zunächst kennen. Über einige erfahren wir mehr, über andere weniger. Während Hortense, Calypso und Josephine eigentlich nur „vorgestellt“ werden, taucht der Leser in das Leben von Leonie und Stella tief ein. Aber alle Protagonistinnen erleben Höhen und Tiefen.
Natürlich endet das Buch mit einem Cliffhanger par excellence.

Eine Leseprobe gibt es H I E R.

Meine Meinung:
Der deutsche Untertitel irritiert ein wenig, da er m.E. keinen Bezug zur Geschichte hat. Das französische Original heißt nur „Muchachas 1“ und ich finde, das reicht auch aus. 
Das Cover des Buches ist etwas Besonderes, da es nicht glatt und glänzend wie die meisten anderen Taschenbücher ist. Der Untergrund ist ein wenig uneben, aber nicht gleichmäßig. Der Titelkreis in der Mitte zwar auch, aber wie mit einem Lack überzogen. Kurzum, es fasst sich gut an! Auch die optische Gestaltung ist gelungen: Die Kombination der dunklen "Schattenschnitte" verschiedener Frauen steht in einem angenehmen Kontrast zu den eleganten Blumenabbildungen. 
Der Schreibstil von Katherine Pancol ist teilweise gewöhnungsbedürftig und erfordert die volle Konzentration der Leser. Wenn man dazu jedoch bereit ist, fliegt man förmlich durch das Buch. Die einzelnen Szenen werden sehr detailreich beschrieben und helfen dabei, Bilder vor dem inneren Auge entstehen zu lassen. Ferner arbeitet die Autorin sehr viel mit Rückblenden, die nicht immer sofort zu erkennen sind.  
Mein Fazit: Wer bereit ist, sich auf das Buch und die Erzählweise einzulassen, wird mit vielen interessanten Charakteren Bekanntschaft schließen und mit den Protagonistinnen leiden und lieben.

Hier gibt es auf meiner Schulnoten-Skala eine 2-.

31 März 2016

Neue Bücher im März

... gab es reichlich; aber seht selbst:

Als erstes erwartete mich gleich, als ich aus dem Winterurlaub zurückkehrte, ein Buch, das ich über das Randomhouse Bloggerportal erhalten habe:
Ich habe es schon ausgelesen und rezensiert.

Dann habe ich bei Amazon zwei reduzierte E-Books erworben:

 
Auch das Februar-Buch aus meinem gewonnenen Jahres-Abo vom Berlin Verlag kam an:

Als ich durch Thalia schlenderte (= großer Fehler!) konnte ich nicht widerstehen und habe ein Buch von meiner Februar-Wunschliste gekauft:

Durch Zufall bin ich auf ein neues Bücherportal, NetGalley, gestoßen und habe dort gleich ein E-Book als Rezensionsexemplar erhalten:
Auch dieses habe ich bereits gelesen und rezensiert.

Angestachelt durch eine Leserunde bei LovelyBooks habe ich mir über das Randomhouse Bloggerportal folgendes Buch besorgt:
Ich habe es gerade ausgelesen und die Rezension folgt kurzfristig.

Das März-Buch aus dem Jahres-Abo ist schon angekommen:

Dann habe ich mich bei LovelyBooks für das Buch des Monats aus der Fischer-Jahreschallenge beworben und es tatsächlich gewonnen:

Auch bei Vorablesen habe ich mal wieder ein interessantes Buch gefunden und gewonnen:

Als der erste Band der "Sternschnuppen-Reihe" von Katrin Koppold als E-Book bei Amazon reduziert wurde, gab es kein Halten:

Schlussendlich habe ich mir heute noch ein Buch aus dem Fischer-Verlag gekauft, über das ich im Rahmen der Fischer-Jahreschallenge bei LovelyBooks aufmerksam geworden bin:


Somit sind 12 Bücher diesen Monat neu bei mir eingezogen! Und obwohl ich in diesem Jahr bereits 14 Bücher gelesen habe, ist mein SuB größer als am Jahresanfang. Ich darf gar nicht daran denken, dass nächsten Monat auch noch die LoveLetter Convention ansteht ...

Für meine Wunschliste sind im März dennoch zwei Bücher übrig geblieben:

29 März 2016

Verletzlich

… von Liza Marklund ist am 14.03.2016 im Ullstein-Verlag als Taschenbuch erschienen, hat 352 Seiten und kostet EUR 14,99. Ich habe es als Rezensionsexemplar als E-Book über das relativ neue Portal NetGalley erhalten.

 
Zum Inhalt:

Für die Journalistin Annika Bengtzon scheint ihr Privatleben langsam in ruhiges Fahrwasser zu kommen. Allerdings wird sie von Panikattacken geplagt und findet mit Hilfe einer Psychologin heraus, dass sie sich „den Schatten ihrer Vergangenheit“ stellen muss. Parallel dazu wird sie erneut mit dem ersten Kriminalfall, über den sie für das „Abendblatt“ berichtet hatte, konfrontiert. Im Rahmen einer Rückschau soll sie erneut über den Fall berichten, was alte Wunden in ihr aufreißt.

Meine Meinung:
Die Autorin schafft hier einen atmosphärisch packenden Thriller, der auch viel mit unterschwelligen Ängsten „spielt“. Der durchgehende Spannungsbogen wird u.a. durch die Sicht von verschiedenen Protagonisten aufrechterhalten. 
Insgesamt liest sich die Story sehr flüssig; wenn man sich erst einmal an die vielen schwedischen Orts- und Straßennamen gewöhnt hat. 
Es handelt sich bei diesem Buch um die Fortsetzung der „Annika Bengtzon-Reihe“. Dennoch hat es eine in sich abgeschlossene Handlung. Ich persönlich fand es jedoch sehr hilfreich, dass ich bereits das Vorgängerbuch „Jagd“ gelesen hatte. Es gibt einigen Bezug auf Ereignisse in der Vergangenheit und so empfand ich es als angenehm, zumindest einen Teil davon zu kennen (beim Vorgängerbuch -meinem ersten der Reihe- hat mich das in meinem Lesevergnügen beeinträchtigt). 
Ich bin gespannt, ob weitere Fortsetzungen folgen.
 
Auf meiner Schulnoten-Skala vergebe ich hier eine 2.

23 März 2016

Was wirklich zählt

… von Maddie Dawson habe ich im April letzten Jahres aufgrund eines Newsletters von "feelings" über reduzierte E-Books für EUR 2,99 erworben. Normalerweise kostet das E-Book mit 340 Seiten EUR 6,99. Im Winterurlaub bin ich nun endlich dazu gekommen, es zu lesen.

 
Zum Inhalt:
Annabelle, um die fünfzig, bricht mitten im Supermarkt in Tränen aus, was ihr äußerst peinlich ist. Dies ist der Startschuss, um über ihr Leben, ihre Ehe mit Grant und ihre Familie nachzudenken.

Meine Meinung:
Die Protagonistin, Annabelle, denkt über ihr Leben und getroffene Entscheidungen nach. Das wird durch Rückblenden untermauert. So kann der Leser verstehen, warum sie manche Dinge so und nicht anders getan hat. 
Ich habe durch die lockere Schreibweise der Autorin gut in die Geschichte hineingefunden. Alles wird sehr natürlich und wie aus dem Leben gegriffen erzählt. Daher ist es auch verständlich, dass die Story an einigen Stellen ein wenig zäh wie Kaugummi wird. 
Dennoch hat mich das Buch gut unterhalten, auch wenn ich es nicht als besonders herausragend empfand.
Ich vergebe die Schulnote 3. 

21 März 2016

Das Seehaus

… von Kate Morton ist am 29.02.2016 als Hardcover im Diana-Verlag erschienen, kostet EUR 22,99 und hat 601 Seiten. Ich habe es als Rezensionsexemplar über das Randomhouse Bloggerportal erhalten.

 
Zum Inhalt:

In Cornwall 1933 steht das große Mittsommernachtsfest der Familie Edevane bevor. Nicht nur die mittlere Tochter Alice fiebert diesem mit großen Erwartungen entgegen. Aber dann kommt alles anders und durch die Geschehnisse dieser Nacht ist anschließend nichts mehr so wie es war.

Rund 70 Jahre später stößt die beurlaubte Polizistin Sadie auf das verlassene Anwesen am See. Als sie von den tragischen Ereignissen der Vergangenheit hört, setzt sie alles daran, die Geheimnisse aufzuklären.

HIER geht es zur Leseprobe.

Meine Meinung:
Dieses Buch ist eine gelungene Mischung aus einer Familiengeschichte über mehrere Generationen hinweg sowie einer spannenden Detektivstory. Die Autorin schafft es ferner hervorragend, die Zeitsprünge zwischen den Geschehnissen der Vergangenheit sowie den Handlungen in der Gegenwart natürlich erscheinen zu lassen. Als Leser hatte ich keinerlei Probleme dem Erzählfaden zu folgen. 
Der Schreibstil von Kate Morton ist sehr angenehm. Sowohl die Gegenwart, als auch die Vergangenheit werden genau mit dem richtigen Maß an Details beschrieben, so dass man als Leser immer das passende Bild vor Augen hat und quasi durch die Geschichte fliegt. Der beträchtliche Umfang des Buches ist m.E. genau passend für eine solche Story und braucht niemanden abzuschrecken. 
Der Spannungsbogen wird durch immer wieder überraschende Erkenntnisse bis zum Schluss aufrechterhalten. Insofern hat mich nicht nur die Familiengeschichte bezaubert (und ein wenig an „Vom Winde verweht“ oder „Fackeln im Sturm“ erinnert), sondern ich habe mit Sadie „zusammen“ über die vergangenen Ereignisse mitgerätselt und bin dabei so mancher falschen Spur gefolgt. 
Insgesamt ein Buch, das mir sehr gefallen hat und das ich guten Gewissens weiterempfehlen werde.

Auf meiner Schulnoten-Skala gibt es daher eine glatte 1.