... liegt nun bereits zwei Wochen zurück, aber hier kommt endlich mein Bericht darüber, der gleichzeitig der 500. Beitrag auf diesem Blog ist! 🎉
Wie bereits im letzten Jahr bin ich bereits am Freitag angereist, da die Entfernung zwischen Berlin und München ja doch ein wenig größer ist. In diesem Jahr hatte ich mich für den Abend mit einigen anderen Bloggern zum Essen in der Innenstadt verabredet. So konnte ich dies mit einem kleinen Bummel durch die Fußgängerzone sowie einem Besuch bei Hugendubel am Stachus verbinden. Die interessanten Gespräche beim Essen haben schon auf das Veranstaltungswochenende eingestimmt und zurück im Hotel gab es in der Hotelbar noch einen kleinen Plausch mit weiteren Besuchern der lit.Love.
Nach dem Frühstück am Samstag war es nicht weit vom Hotel zum Veranstaltungsort, den Verlagsräumen der Gruppe Randomhouse, die wieder liebevoll dekoriert waren.
Das Programm bot an beiden Tagen viele Veranstaltungen, so dass für jeden Geschmack etwas dabei gewesen ist. Da verschiedene Veranstaltungen parallel liefen, musste ich an der einen oder anderen Stelle schweren Herzens eine Entscheidung treffen, was aber doch eher "Luxusprobleme" waren.
Besucht habe ich mehrere interessante Talkrunden,
wo ich nicht nur liebgewonnene Autorinnen wieder getroffen habe, sondern auch neue kennen- und schätzen gelernt habe. Darüber hinaus sind Lesungen natürlich immer ein Highlight
und haben mal wieder zu einer Erhöhung meiner Wunschliste geführt. (Denn ich war eisern und habe vor Ort kein einziges Buch erworben.) Auch die Kombination Interviews / Häppchenlesung von Anouk Schollähn mit Wladimir Kaminer bzw. Beth O'Leary waren toll.
Die Happy-Hour am Samstag konnte bei leckeren Getränken für viele Gespräche und den Austausch erster Eindrücke genutzt werden. Am Sonntag musste ich leider schon am frühen Nachmittag meine Zelte abbrechen, da es Probleme bei der Bahn gab. So fielen ein paar Programmpunkte für mich weg.
Aber es war dennoch wieder eine super gelungene Veranstaltung, die hoffentlich in 2020 auch wieder stattfindet!
Achso, eine Goodiebag gab es selbstverständlich auch:
22 November 2019
15 November 2019
Mallorquinische Leiche zum Sa Rua
… von Susan Carner ist am 07.08.2019 im Self-Publishing via Books on Demand als Taschenbuch erschienen, hat 306 Seiten und kostet EUR 10,99 (bzw. als E-Book EUR 3,99). Es ist der zweite Mallorca-Krimi um die Kommissarin Mayerhuber, aber kann problemlos ohne Kenntnis des ersten Buches gelesen werden. Ich habe das Taschenbuch von der Autorin signiert als Rezensionsexemplar erhalten; daher [WERBUNG].
Zum Inhalt:
Während des Karnevalsumzugs in Palma (dem „Sa Rua“) wird ein Berliner Geschäftsmann ermordet. Seine mitgereiste Familie ist entsetzt, genau wie die Berliner Familie, die im Nebenbungalow wohnt. War es ein geplanter Mord oder ein Zufall? Bei ihren Ermittlungen stößt die leitende Kommissarin Mercédès Mayerhuber auf immer mehr Ungereimtheiten …
Meine Meinung:
Zum Inhalt:
Während des Karnevalsumzugs in Palma (dem „Sa Rua“) wird ein Berliner Geschäftsmann ermordet. Seine mitgereiste Familie ist entsetzt, genau wie die Berliner Familie, die im Nebenbungalow wohnt. War es ein geplanter Mord oder ein Zufall? Bei ihren Ermittlungen stößt die leitende Kommissarin Mercédès Mayerhuber auf immer mehr Ungereimtheiten …
Meine Meinung:
Es ist bereits das dritte Buch, welches ich von dieser Autorin gelesen habe, und wieder schafft sie es, dass ich durch den klaren und lebensnahen Erzählstil von Beginn an „in der Story drin war“.
An den Beschreibungen von Mallorca erkennt man, dass die Autorin ein Fan dieser Insel ist. Obwohl ich persönlich erst zwei Mal dort war, habe ich aber auch den einen oder anderen Ort wiedererkannt. So fühlte ich mich noch mehr „mittendrin“.
Die Geschichte hat wieder Bezug zu einem aktuellen Thema, welches ich aus Spoilergründen hier nicht nennen möchte, und rüttelt den Leser diesbezüglich ein wenig auf, wenn auch das Thema behutsam angegangen wird.
Gelungen finde ich auch die Mischung zwischen dem Kriminalfall und Einblicken in das Privatleben der Kommissarin. Diese Perspektive kommt für mich in manch anderen Krimis oft ein wenig zu kurz, obwohl sie doch die Protagonisten erst „lebendig“ macht.
Fazit: ein interessanter Krimi, der aber auch ein wenig Urlaubsstimmung verbreitetIch vergebe auf meiner Schulnoten-Skala eine 2.
07 November 2019
Genau richtig
… mit dem Untertitel „Die kurze Geschichte einer langen Nacht“ von Jostein Gaarder (Übersetzung Gabriele Haefs) ist als Hardcover am 22.07.2019 im Carl Hanser Verlag erschienen, hat 125 Seiten und kostet EUR 16,00. Ich habe das Buch im Rahmen des „BookBlindDate“ auf Empfehlung von Florian Valerius aka „literarischernerd“ erworben.
Zum Inhalt:
Albert hat eine schlechte Diagnose seiner Ärztin erhalten. Seine Frau ist beruflich am anderen Ende der Welt und so macht er sich allein auf zur einsam gelegenen Ferienhütte der Familie, um sein bisheriges Leben Revue passieren zu lassen und zu überlegen, wie bzw. ob sein Leben weitergehen soll …
Leseprobe des Verlags
Meine Meinung:
Zum Inhalt:
Albert hat eine schlechte Diagnose seiner Ärztin erhalten. Seine Frau ist beruflich am anderen Ende der Welt und so macht er sich allein auf zur einsam gelegenen Ferienhütte der Familie, um sein bisheriges Leben Revue passieren zu lassen und zu überlegen, wie bzw. ob sein Leben weitergehen soll …
Leseprobe des Verlags
Meine Meinung:
Als ich das doch recht dünne Buch erhalten habe, dachte ich, dass ich das im Handumdrehen ausgelesen habe. Allerdings erwies es sich als „gehaltvoller“ als ich erwartet hatte und so habe ich doch einige Tage mit Unterbrechungen benötigt, um es zu beenden.
Obwohl es im Buch um ein ernstes Thema geht, schafft es der Autor dieses einerseits locker und andererseits sachlich bis analytisch darzustellen. Es gibt fast keine Dialoge und der Leser taucht ein in die Gedankenwelt des Protagonisten. Der Handlungsort ist Norwegen, könnte aber auch in jedem anderen Land sein. Der Schreibstil hat es mir leicht gemacht, quasi von Beginn an in Alberts Geschichte zu versinken.
Fast philosophisch lässt Gaarder seine Hauptfigur über die Zusammenhänge menschlichen Lebens und des Universums nachdenken. Für mich persönlich war es an einigen Stellen zu „wissenschaftlich“, was meinen Lesefluss etwas gebremst hat.
Fazit: ein Buch, bei dem es sich lohnt, dranzubeibenIch vergebe eine 2 auf meiner Schulnoten-Skala.
04 November 2019
Effi liest
… von Anna Moretti ist am 31.07.2019 bei Bastei Lübbe erschienen, hat 349 Seiten und kostet als Hardcover EUR 20,00 bzw. als E-Book EUR 16,99. Ich habe das E-Book vorab vom Verlag als Rezensionsexemplar erhalten; daher [WERBUNG].
Zum Inhalt:
Die junge Elena von Burow, Spitzname Effi, findet zufällig ein Buch, welches Ende des 19. Jahrhunderts „leicht verrucht“ zu sein scheint. Noch bevor sie die ersten Seiten lesen kann, wird sie deswegen vom Internat verwiesen.
Zuhause angekommen sorgt ihr Vater dafür, dass seine Schwester bei ihnen einzieht, um die gesellschaftliche Ausbildung seiner Tochter zu übernehmen. Doch Effi hat andere Pläne und sucht Antworten auf ihre Fragen. Und dann ist da ja noch der junge Arzt Max von Waldau …
Eine Leseprobe findet Ihr auf der Verlagswebseite .
Meine Meinung:
Zum Inhalt:
Die junge Elena von Burow, Spitzname Effi, findet zufällig ein Buch, welches Ende des 19. Jahrhunderts „leicht verrucht“ zu sein scheint. Noch bevor sie die ersten Seiten lesen kann, wird sie deswegen vom Internat verwiesen.
Zuhause angekommen sorgt ihr Vater dafür, dass seine Schwester bei ihnen einzieht, um die gesellschaftliche Ausbildung seiner Tochter zu übernehmen. Doch Effi hat andere Pläne und sucht Antworten auf ihre Fragen. Und dann ist da ja noch der junge Arzt Max von Waldau …
Eine Leseprobe findet Ihr auf der Verlagswebseite .
Meine Meinung:
Die Geschichte weist vom Setting her große Ähnlichkeit mit „Der Trotzkopf“ auf, was sicher auch dadurch bedingt ist, dass sie in der gleichen Epoche handelt. Das war es auch, warum ich das Buch lesen wollte. Während jedoch „Der Trotzkopf“ ein Produkt seiner Zeit ist, schwingt bei „Effi liest“ stets ein Augenzwinkern aus der heutigen Zeit mit.
Außerordentlich gut hat mir gefallen, dass jedem Kapitel eine Aussage der damaligen Zeit von Ärzten, Pädagogen, Benimmexperten etc. vorangestellt ist, die sich allesamt mit der „holden Weiblichkeit“ befassen, ihrer Psyche, ihrem Verhalten und ihrem Körper. Einiges davon ist amüsant, manches aber auch erschreckend.
Ansonsten ist es eine entzückende Liebesgeschichte und zugleich ein Spiegelbild des ausgehenden 19. Jahrhunderts, welches erste Bemühungen um Gleichberechtigung aufzeigt und auch die Tatsache, dass nicht alles so war, wie es den äußeren Anschein hatte.
Ich bin zügig durch die Geschichte geflogen und habe mich sehr gut unterhalten gefühlt.
Fazit: eine Leseempfehlung für alle, die gern Geschichten aus dieser Epoche lesenAuf meiner Schulnoten-Skala vergebe ich eine 2+.
02 November 2019
Endspurt
... beim #litlovecountdown, denn heute in einer Woche findet sie endlich statt, die #litlove2019.
Ich freue mich schon riesig und werde jetzt am Wochenende auch meine finalen Terminplanungen abschließen, bevor ich mich am kommenden Freitag nach München aufmache. 💖
Heute steht die Autorin Katherine Webb im Fokus unseres Countdowns, schaut doch mal bei Heike vorbei!
Ich freue mich schon riesig und werde jetzt am Wochenende auch meine finalen Terminplanungen abschließen, bevor ich mich am kommenden Freitag nach München aufmache. 💖
Heute steht die Autorin Katherine Webb im Fokus unseres Countdowns, schaut doch mal bei Heike vorbei!
29 Oktober 2019
Atme!
… von Judith Merchant ist am 22.08.2019 als Paperback im Verlag Kiepenheuer & Witsch erschienen, hat 375 Seiten und kostet EUR 15,00. Ich habe das Buch als Rezensionsexemplar vom Verlag erhalten; daher [WERBUNG].
Zum Inhalt:
Nile ist glücklich mit ihrer großen Liebe Ben. Doch dann verschwindet dieser plötzlich. Nile ist überzeugt, dass ihm etwas zugestoßen sein muss. Doch niemand will ihr bei der Suche helfen, außer ihrer Konkurrentin Flo, der Noch-Ehefrau von Ben …
LESEPROBE
Meine Meinung:
Zum Inhalt:
Nile ist glücklich mit ihrer großen Liebe Ben. Doch dann verschwindet dieser plötzlich. Nile ist überzeugt, dass ihm etwas zugestoßen sein muss. Doch niemand will ihr bei der Suche helfen, außer ihrer Konkurrentin Flo, der Noch-Ehefrau von Ben …
LESEPROBE
Meine Meinung:
Der sowohl optisch, als auch textlich ein wenig ungewöhnliche Kapitelaufbau hat mir den Einstieg in die Geschichte nicht ganz leicht gemacht. Doch bald war ich gespannt, wie sich die verschiedenen Verwicklungen wohl auflösen würden.
Die gesamte Story wird aus Niles Sicht erzählt und das aktuelle Geschehen wird öfter mit Rückblenden oder auch Niles Gedankengängen unterbrochen. Dennoch verliert man als Leser den roten Faden nicht aus den Augen.
Gegen Mitte des Buches hatte ich eine Vermutung zum Ausgang, was mich ein wenig enttäuschte. Gegen Ende taten sich nochmals mehrere neue Aspekte auf und ließen mich wieder an meiner These zweifeln.
Fazit: ein Thriller mit dem ich nicht richtig warm geworden binDa mich die Geschichte nicht richtig überzeugt hat, kann ich auf meiner Schulnoten-Skala diesmal nur eine 4 vergeben.
26 Oktober 2019
Die Aufregung steigt
22 Oktober 2019
Buchstäblich Liebe
… von Michelle Kalus und Ali Berg (Übersetzung Larissa Rabe) ist am 15.07.2019 als Taschenbuch im Blanvalet Verlag erschienen, hat 449 Seiten (ohne Bücherliste und Danksagungen) und kostet EUR 9,99. Ich habe das Buch als Rezensionsexemplar über das Randomhouse Bloggerportal erhalten; daher [WERBUNG].
Zum Inhalt:
Nach der schon länger zurückliegenden Trennung von ihrem Freund liegt das Liebesleben der Buchhändlerin Frankie brach. Und obwohl in der Buchhandlung schon ab und zu mal ein interessanter Typ auftaucht, disqualifiziert er sich aus Frankies Sicht immer bei den Einkäufen durch seinen Buchgeschmack.
Da kommt sie, angestachelt durch einen nicht ganz erst gemeinten Vorschlag ihrer besten Freundin Cat, auf die Idee, in verschiedenen Zügen des öffentlichen Nahverkehrs Bücher auszulegen, die sie für lesenswert hält und im hinteren Teil mit einem Vermerk zu versehen, der die Bitte um ein Rendezvous enthält.
Dieses Experiment stellt Frankies ohnehin recht chaotisches Leben noch mehr auf den Kopf …
LESEPROBE
Meine Meinung:
Zum Inhalt:
Nach der schon länger zurückliegenden Trennung von ihrem Freund liegt das Liebesleben der Buchhändlerin Frankie brach. Und obwohl in der Buchhandlung schon ab und zu mal ein interessanter Typ auftaucht, disqualifiziert er sich aus Frankies Sicht immer bei den Einkäufen durch seinen Buchgeschmack.
Da kommt sie, angestachelt durch einen nicht ganz erst gemeinten Vorschlag ihrer besten Freundin Cat, auf die Idee, in verschiedenen Zügen des öffentlichen Nahverkehrs Bücher auszulegen, die sie für lesenswert hält und im hinteren Teil mit einem Vermerk zu versehen, der die Bitte um ein Rendezvous enthält.
Dieses Experiment stellt Frankies ohnehin recht chaotisches Leben noch mehr auf den Kopf …
LESEPROBE
Meine Meinung:
Schon die Grundidee für die Geschichte hat mich angesprochen, daher wollte ich es unbedingt lesen. Und ich wurde nicht enttäuscht!
Die beiden Autorinnen, die sich selbst als Bookaholics bezeichnen, haben das Auslegen von Büchern im ÖPNV selbst in Melbourne verwirklicht, wenn auch nicht mit amourösem Hintergrund. Aber die Story, die sie rund um ihr Vorhaben erschaffen haben, ist überaus gelungen. Hier gibt es jede Menge skurrile Charaktere, die aber alle trotz ihrer „Macken“ einfach liebenswert sind. Hinzu kommen lustige Alltagssituationen, die fast jeder kennt, kombiniert mit viel Buchwissen und natürlich einer ordentlichen Portion Romantik.
Mir hat auch sehr gefallen, dass die Protagonistin beginnt, einen Blog über ihre Erfahrungen mit den durch Bücher inszenierten Dates zu schreiben. Dies gibt dem Ganzen noch einen sehr aktuellen Extra-Schwung.
Fazit: ein absolutes Must-Read für romantische BuchliebhaberinnenIch kann daher einfach nicht anders und muss auf meiner Schulnoten-Skala eine 1 vergeben!
19 Oktober 2019
In drei Wochen
... ist es endlich soweit, und die #litlove2019 öffnet ihre Pforten.
Ich freue mich schon sehr!!!
Heute sollten Ihr mal bei Marie vorbeischauen, denn sie hat etwas zu Adriana Popescu vorbereitet.
#litlovecountdown
Ich freue mich schon sehr!!!
Heute sollten Ihr mal bei Marie vorbeischauen, denn sie hat etwas zu Adriana Popescu vorbereitet.
#litlovecountdown
12 Oktober 2019
Hoppla
... da habe ich doch letzte Woche meinen Beitrag zum #litlovecountdown vergessen!
Am letzten Samstag wurde die Autorin Persephone Haasis vorgestellt. Beiträge zu ihr findet Ihr bei Anya und Alexandra.
Diese Woche steht Manuela Inusa im Mittelpunkt unserer Vorstellungen zur #litlove2019.
Schaut doch mal bei Susanne, Franziska und Anya vorbei.
Jetzt sind es tatsächlich nur noch 4 Wochen und dann bin ich schon in München - yeah!!!
Am letzten Samstag wurde die Autorin Persephone Haasis vorgestellt. Beiträge zu ihr findet Ihr bei Anya und Alexandra.
Diese Woche steht Manuela Inusa im Mittelpunkt unserer Vorstellungen zur #litlove2019.
Schaut doch mal bei Susanne, Franziska und Anya vorbei.
Jetzt sind es tatsächlich nur noch 4 Wochen und dann bin ich schon in München - yeah!!!
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