22 September 2016

Sommer in St. Ives

… von Anne Sanders ist am 24.05.2016 als Taschenbuch bei Blanvalet erschienen, hat 416 Seiten und kostet EUR 14,99. Ich habe über das Randomhouse Bloggerportal ein Rezensionsexemplar erhalten.

 
Zum Inhalt:

Lola ist gemeinsam mit ihrer Familie auf dem Weg nach Cornwall, genauer nach St. Ives. Denn ihre Großmutter möchte, dass die gesamte Familie dort den Sommer zusammen verbringt. Das ist zwar etwas ungewöhnlich, aber da der Großvater vor einem Jahr gestorben ist, mag ihr niemand den Wunsch abschlagen. Es stellt sich heraus, dass die Großmutter in ihrer Jugend bereits dort war. Aber das ist nicht die einzige Überraschung, die auf die Familie wartet …

Eine Leseprobe habe ich diesmal leider nicht für Euch!
 
Meine Meinung:

Anne Sanders hat hier einen wunderschönen Sommerroman zu Papier gebracht. Ich habe mich von Anfang an im Geschehen wohl gefühlt und über die Eigenarten der einzelnen Familienmitglieder geschmunzelt. Auch der Handlungsort wirkte auf mich bezaubernd und obwohl ich nicht abschätzen kann, wie viel davon Fiktion ist, habe ich Lust bekommen, einmal dorthin zu reisen. 
Durch den klaren Schreibstil führte auch der Aufbau der Story in zwei verschiedenen Zeitebenen (heute und Jugendzeit der Großmutter) nicht zu Verwirrung beim Lesen. 
Insgesamt hat die Geschichte viel Spaß gemacht, wozu auch die liebevoll ausgearbeiteten Charaktere beigetragen haben. Einige Entwicklungen waren vorhersehbar, aber dennoch kann ich besten Gewissens eine Leseempfehlung aussprechen!

Ich vergebe auf meiner Schulnoten-Skala eine 2.

19 September 2016

Eine Premiere

... findet nächste Woche für mich statt:

Ich nehme zum ersten Mal an einer Blogparade teil!


Dementsprechend bin ich auch schon ein wenig aufgeregt und hoffe, dass ich alles richtig mache.
#MörderischGut

HIER kommt Ihr zur Ankündigung der Autorin; und eine Facebook-Veranstaltung gibt es auch!

18 September 2016

Dein perfektes Jahr

… von Charlotte Lucas ist am 09.09.2016 als Hardcover bei Bastei Lübbe erschienen, hat 576 Seiten und kostet EUR 16,00. Ich durfte im Rahmen der Lesejury von Bastei Lübbe die Geschichte vorab als Manuskript lesen.

Charlotte Lucas ist eines der Pseudonyme der bekannten Thriller-Autorin Wiebke Lorenz, die ich im Rahmen der Krimi- und Thrillerwoche kürzlich hier auf meinem Blog interviewt habe.


Zum Inhalt:
Die quirlige und lebensfrohe Hannah steht kurz davor, sich ihrem Lebenstraum zu erfüllen: Sie wird zusammen mit einer Freundin eine Kindertagesstätte mit besonderem Betreuungsprogramm eröffnen. Vollkommen perfekt wäre es, wenn ihr Freund Simon ihr nun endlich den lange erwarteten Heiratsantrag macht. Doch dieser steckt gerade in einer Krise nach seinem Jobverlust. Als bei ihm auch noch eine schwere Krankheit diagnostiziert wird, fällt er in ein tiefes Loch. Um ihm neuen Mut zu geben, plant Hannah für Simon ein „perfektes Jahr“, doch ist er dazu bereit … ?

Zur Leseprobe des Verlags geht es H I E R.

Meine Meinung:
Mir hat mir der Schreibstil sehr gut gefallen. Die abwechselnd aus der Sicht von zwei völlig unterschiedlichen Protagonisten erzählten Kapitel lassen viel Raum für mich als Leser, um über Zusammenhänge zu spekulieren. Auch der Einblick in die Gedankenwelt der Hauptfiguren passt hervorragend zur Art der Geschichte. 
Angetan hat es mir u.a. folgender Gedankengang von Hannah (Seite 23): „… weil man ja bekanntlich am Ende seines Lebens nie die Dinge bereuen würde, die man getan hatte, sondern die, die man nicht getan hatte.“ 
Die einzelnen Personen sind sowohl liebenswert, als auch schrullig und manchmal nerven sie einfach - aber das macht die Story so besonders. Zusätzlich zur schönen Grundidee hat die Autorin so einiges an Verwicklungen und Unvorhersehbarem eingebaut. Obwohl es auch traurige Momente gibt, hat für mich der „Schmunzelfaktor“ überwogen.  
Insgesamt ist es ein Buch, das mir ausnahmslos gut gefallen hat, sozusagen „ganz großes Kino“. Eine echte Leseempfehlung, z.B. für Fans von den romantischen Filmen mit Meg Ryan!

Daher kann ich nur die Schulnote 1 vergeben!

05 September 2016

Die Wahrheit

… von Melanie Raabe ist am 29.08.2016 im btb-Verlag als Taschenbuch erschienen, hat 441 Seiten und kostet EUR 16,--. Ich habe ein Rezensionsexemplar über das Randomhouse Bloggerportal erhalten.

 
Zum Inhalt:

Sarahs Mann, Philipp, ist vor über 7 Jahren auf einer Geschäftsreise in Südamerika verschollen. Obwohl sie sich weigert, ihn für tot erklären zu lassen, fängt sie langsam an, sich das Leben mit ihrem 8jährigen Sohn Leo ohne ihn einzurichten.

Da erhält sie plötzlich einen Anruf vom Auswärtigen Amt, dass Philipp nach Hause kommt. Sie fühlt sich durch die Nachricht wie benommen.

Als Sarah am Hamburger Flughafen mit ihrem Sohn steht und das landende Flugzeug beobachtet, erwartet sie alles; aber nicht, dass ein völlig Fremder aussteigt und der wartenden Presse als Philipp präsentiert wird …

H I E R geht es zur Leseprobe.

Meine Meinung:
Die Geschichte wird auf zwei Ebenen erzählt, die beide fließend ineinander übergehen: einerseits sind da die realen Geschehnisse und Handlungen, andererseits bekommt der Leser häufig einen tiefen Einblick in die Gedankenwelt von Sarah sowie des Fremden. Dies alles macht das Buch sehr intensiv und spannend. 
Trotz der teilweise überlappenden Ebenen und einiger Rückblicke in die Vergangenheit hat der klare Schreibstil dazu beigetragen, dass ich nie den „Faden verloren“ habe und dem Fortgang der Story gut folgen konnte. 
Die Autorin schafft es trotz einiger Passagen, in denen eigentlich nichts passiert, den Spannungsbogen aufrecht zu erhalten und den Leser zu Spekulationen über das Ende zu veranlassen. Der Ausgang kommt jedoch völlig unerwartet (und auch nicht vollkommen plausibel), wenn auch m.E. passend. 
Kurzum: ein unblutiger Psychothriller, den es sich zu lesen lohnt.

Auf meiner Schulnoten-Skala vergebe ich aufgrund kleinerer Längen und ein paar wenigen Unplausibilitäten eine gute 2.

04 September 2016

Neue Bücher im August

Folgende Bücher sind im letzten Monat neu bei mir eingezogen:

Da wäre zunächst ein Vorabexemplar zum Rezensieren, welches ich als "Mainwunder Buchblogger" erhalten habe. Meine Rezension ist bereits online.

Dann habe ich über Jellybooks von Droemer Knaur ein E-Book zum Rezensieren erhalten; auch diese Rezi habe ich bereits veröffentlicht.

Ebenfalls über Jellybooks wurde mir ein E-Book vom Ullstein-Verlag angeboten (dieses lese ich aktuell noch).

Über das Randomhouse Bloggerportal habe ich dieses Rezensionsexemplar angefragt und bewilligt bekommen. Freitagnacht habe ich es ausgelesen und schreibe kurzfristig die Rezension.

Auch dieses Rezensionsexemplar hat über das Randomhouse Bloggerportal den Weg zu mir gefunden und "ist als nächstes dran".




Und schließlich konnte ich einem "ausgewählte E-Books für EUR 0,99"-Angebot nicht widerstehen und habe die Reihe um die Baum-Schwestern komplettiert.

24 August 2016

Für alle Tage, die noch kommen

… von Teresa Driscoll ist am 01.09.2015 als Hardcover bei Knaur erschienen, hat 368 Seiten und kostet EUR 16,99; als E-Book ist es am 27.08.2015 erschienen und kostet EUR 9,99. Ich habe über Jellybooks das E-Book zum Rezensieren erhalten.

 
Zum Inhalt:

Melissa erhält kurz vor ihrem 25. Geburtstag durch eine Rechtsanwaltskanzlei ein geheimnisvolles „Tagebuch“. Sie erkennt sofort die Handschrift ihrer Mutter Eleanor, die verstarb als sie acht Jahre alt war. Da Melanie sich die Erinnerung an ihre Mutter über all die Jahre nicht erlaubt hat, ist sie sehr verstört. Dennoch entschließt sie sich zögernd, in dem Buch zu lesen …
H I E R geht es zur Leseprobe des Verlags.

 
Meine Meinung:
Ich habe schon lange kein Buch mehr gelesen, bei dem ich so nah dran war, zu weinen! Es ist jedoch kein Buch mit einer traurigen Geschichte, sondern stellenweise einfach nur herzergreifend. 
Der Schreibstil ist klar und trotz der Zeitsprünge verliert man nie den Faden. Es wird abwechselnd die aktuelle Geschichte der 25jährigen Melissa und die Geschichte der verstorbenen Mutter aus der Zeit, als sie das Buch für ihre Tochter geschrieben hat, erzählt. Man bekommt einen guten Einblick in die Gedankengänge und Empfindungen der beiden. Aber auch Max, der Vater und Ehemann, hat „seine eigenen“ Kapitel, die alle in der Gegenwart angesiedelt sind. 
Das „Tagebuch“ der Mutter enthält sowohl Ratschläge und Erklärungen für die Tochter, als auch einige Familienrezepte, die allesamt lecker klingen und Lust machen, sie nachzukochen bzw. -backen. 
Ich habe das Buch an zwei Nachmittagen in wenigen Stunden ausgelesen, obwohl ich es durch das vorgegebene Format am PC lesen musste, was ich sehr anstrengend finde. Auch diese Tatsache spricht ja wohl für die Story!

Ich vergebe auf jeden Fall auf meiner Schulnoten-Skala eine 1.

20 August 2016

Blind Date mit der Liebe

… von Kari Lessír ist eine vollständig überarbeitete Neuauflage des bereits 2008/2012 bei BoD erschienenen Romans „Aus dem Blick“. Ich habe als „Mainwunder-Buchblogger“ ein kostenloses Vorableseexemplar von der Autorin erhalten, dieses hat 232 Seiten. Die aktuelle E-Book-Ausgabe über Qindie hat angabegemäß 270 Seiten.

 
Zum Inhalt:

Nina ist sehr eingespannt in ihrem Job als Anzeigenverkäuferin. Ein Privatleben findet bei ihr fast nicht statt. Um abzuschalten, joggt sie durch den Kurpark -in Gedanken noch immer im Büro- als sie mit einem sehr attraktiven Mann zusammenstößt. Er gibt ihr die Schuld am Zusammenprall und ist auch sonst nicht gerade freundlich.
Dann sieht sie ihn kurze Zeit später nochmals und erkennt: er ist blind. Ihr ist das Ganze fürchterlich peinlich und sie entschuldigt sich bei ihm. Jan, so heißt er, lädt sie daraufhin spontan zu einem Drink am Abend ein.

Nina zweifelt, ob sie die Einladung annehmen soll. Zwar hat sie sich zu Jan hingezogen gefühlt, aber seine Behinderung macht ihr Angst.
Jan wiederum wundert sich über sich selbst: normalerweise ist er nicht so spontan und in sein sehr strukturiertes Leben passt eigentlich auch keine Frau.

Eine Leseprobe gibt es auf der Homepage der Autorin.

Meine Meinung:
Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Es ist nicht nur eine Liebesgeschichte, wie so viele andere, sondern bringt durch die Blindheit von Jan besondere Elemente ein. Trotz allem wird hier nie „auf die Tränendrüse“ gedrückt und auch sogenannte „Gutmenschen“ kommen nicht vor. 
Die Autorin hat sehr schön die Empfindungen und Bedenken von Nina und ihrem Umfeld dargestellt, die diese haben, als sie auf Jan treffen. Ich konnte diese sehr gut verstehen, da auch ich noch nie näher mit einem Blinden in Verbindung gekommen bin. 
Ebenso hat mir die Beschreibung von Jans Alltag gefallen, vieles ist „uns Sehenden“ gar nicht bewusst. Ich hatte den Eindruck, dass hier wirklich gut recherchiert wurde. 
Ich habe mich in der Geschichte wohl gefühlt und gemeinsam mit Nina und Jan auf ein Happyend gehofft.

Auf meiner Schulnoten-Skala vergebe ich daher eine 2.

10 August 2016

Die Liebe ist ein schlechter Verlierer

… von Katie Marsh ist als Taschenbuch am 28.03.2016 in Diana-Verlag erschienen, hat 411 Seiten und kostet EUR 12,99. Ich habe über das Randomhouse Bloggerportal ein Rezensionsexemplar erhalten.

 
Zum Inhalt:

Hannah ist nicht mehr glücklich in ihrer Ehe mit Tom und auch im Job läuft es nicht rund. Doch gerade als sie ihr Leben in beruflich in neue Bahnen lenken und sich auch von Tom trennen will, passiert es: Tom bekommt einen Schlaganfall …


Meine Meinung:
In dem Buch geht es darum, wie Hannah mit der verpassten Chance und der auf ihr lastenden Verantwortung zurechtkommt; aber auch darum, was dieser Schicksalsschlag für Tom bedeutet und wie er damit umgeht. Gleichzeitig ist es aber auch eine Liebesgeschichte: Gibt es für Hannah und Tom einen Neubeginn für ihre Ehe? 
Der Schreibstil lässt sich flüssig lesen und die Protagonisten sind lebensnah beschrieben. Auch der innere Zwiespalt von Hannah wird dem Leser gut nahegebracht. Selbst die „Randfiguren“, wie Hannahs Vorgesetzte, die Eltern von Hannah oder Toms Familie kann man mit all ihren Eigenarten quasi vor sich sehen. 
In den ersten ca. zwei Dritteln des Buches handeln die Kapitel immer abwechselnd in der Gegenwart und als Rückblende auf die „Anfänge“ von Tom und Hannah. Dies stört jedoch keineswegs den Lesefluss, sondern lässt aktuelle Handlungen und Gedankengänge eher plausibel erscheinen. 
Leider kam für meinen Geschmack nicht genug Gefühl „rüber“ und gegen Ende der Story löst sich alles mit ein wenig zu viel Harmonie auf.

Daher kann ich auf meiner Schulnoten-Skala nur eine 3 vergeben.

03 August 2016

Schwestern bleiben wir immer

… von Barbara Kunath erscheint am 12.08.2016 im Ullstein-Verlag als Taschenbuch, hat 304 Seiten und kostet EUR 9,99. Ich durfte das E-Book über NetGalley bereits vorab lesen.

 
Zum Inhalt:

Nach dem Tod ihrer Mutter Ines findet Alexa unter den wenigen Dingen, die zu sichten und zu entsorgen sind, einen nicht vollendeten Brief der Mutter an ihre Töchter Alexa und Katja. Dieser deutet auf ein Geheimnis in der Vergangenheit hin und so macht sich Alexa zusammen mit ihrer Schwester auf, diesem auf die Spur zu kommen …

Meine Meinung:
Hier handelt es sich um eine Familiengeschichte, die nach und nach erst aufgedeckt wird. Vieles wird in Rückblicken erzählt oder kommt nur in Erinnerungen und Gedanken ans Licht. 
Durch den häufigen Wechsel von aktuellem Geschehen und gedanklichen Rückerinnerungen ist es nicht ganz leicht, der Geschichte zu folgen. Ich persönlich empfand es zeitweise als recht anstrengend. 
Die Grundidee der Story ist jedoch wohl durchdacht und bietet Ansätze, die eigenen Familienbeziehungen zu überdenken. 
Leider bleiben die Charaktere teilweise ein wenig blass. 
Alles in allem ein gutes Buch, was mich jedoch nicht ganz überzeugen konnte.

Daher vergebe ich auf meiner Schulnoten-Skala eine 3.

02 August 2016

Neue Bücher im Juli

Auch im Juli sind wieder sage und schreibe 12 Bücher neu bei mir eingezogen. Dieses Mal alles Taschenbücher, also kein E-Book.

Zunächst hat nach meinem Urlaub mein Überraschungspaket der Krimi- und Thrillerwoche doch noch den Weg zu mir gefunden. Enthalten waren 5 Bücher von teilnehmenden Autoren:



Kurz darauf kam das Buch an, das ich bei Franziska auf ihrem Blog Büchertatzen gewonnen habe. Ich freue mich schon darauf, es zu lesen.



Das Juli- sowie das August-Buch aus meinem Abo des Berlin-Verlags kamen zusammen an:




Dann konnte ich einer großen Kiste mit "Mängelexemplaren" nicht widerstehen und musste drei Wunschlistenbücher kaufen:



Last but not least konnte ich mein Rezensionsexemplar vom Randomhouse Bloggerportal am vergangenen Samstag endlich bei der Post abholen, wo es schon fast eine Woche lag:



Aber trotz allem sind auch zwei Bücher auf die Wunschliste gewandert: