30 März 2015

Jagd

... von Liza Marklund ist im März 2015 als Taschenbuch im Ullstein-Verlag erschienen, hat 375 Seiten und kostet EUR 16,99. Ich habe es als Rezensionsexemplar bei Vorablesen gewonnen.


Zum Inhalt:

Der Prolog beginnt mit der grausamen Folterung eines Menschen, ohne daß man weiß warum.
Im weiteren Verlauf erfährt man, daß das Opfer ein angesehener Lokalpolitiker ist. Die Ehefrau des Opfers ist „vom Erdboden verschwunden“. Sowohl die Kriminalpolizei sowie die Presse versuchen, die Tat aufzuklären und die Hintergründe aufzudecken.

 
Meine Meinung:
Das Cover ist ansprechend gestaltet, auch wenn es im Nachhinein nicht unbedingt zur Story passt: ein felsiges Küstenmotiv, pinkfarbene Wolken und ein paar Farbkleckse in gleicher Farbe. Die Buchstaben des Titels sowie der Name der Autorin sind leicht erhaben gedruckt, wodurch sich das Buch von anderen Taschenbüchern abhebt. 
Im Verlauf der Geschichte wechselt immer mal wieder die Erzählperspektive. Somit wird das Geschehen quasi von mehreren Seiten beleuchtet. Der Schreibstil ist im wesentlichen klar und verständlich; mich persönlich haben jedoch die vielen skandinavischen Straßen- und Ortsnamen ein wenig „ausgebremst“. Jemand, der öfter Skandinavien-Krimis liest, hat sicher keine Probleme damit. Was die Lektüre für mich ebenfalls „unrund“ gemacht hat, ist die Tatsache, daß mehrfach auf Geschehnisse bezug genommen wird, die anscheinend in einem der vorherigen Bücher mit der Hauptprotagonistin Annika Bengtzon passiert sind. Insofern las sich die Story mitunter ein wenig zäh. Im letzten Viertel wird jedoch nochmal Fahrt aufgenommen und es gibt einige überraschende Wendungen. Das Ende an sich läßt einige Fragen offen; aber vielleicht sind das „Cliffhanger“ für ein nächstes Buch. 
Das Buch hat durchaus sehr interessante Facetten, hat mich aber nicht 100 %ig überzeugt.
Ich vergebe hier die Schulnote 3.

22 März 2015

Der Sarg

... von Arno Strobel ist im Februar 2013 als Taschenbuch im Fischer-Verlag erschienen, hat 365 Seiten und kostet EUR 9,99. Ich habe das Buch im Rahmen der Lese-Challenge auf Lovelybooks in 02/2013 erhalten, konnte es aber seinerzeit aus Termingründen dann doch nicht lesen. Das habe ich aber jetzt (endlich) nachgeholt.

Zum Inhalt:

Sie wacht auf und um sie herum ist Dunkelheit. Eigentlich müßte sie das schwache Licht der Ziffern auf ihrem Wecker sehen …
Sie will nach dem Wecker tasten, aber beim Aufrichten stößt sie sich den Kopf. Sie hebt den Arm und nach einem kleinen Stück ertastet sie weichen Stoff und dahinter eine Wand …
Ihr stockt der Atem – liegt sie in einem Sarg?
 
Meine Meinung:

Es handelt sich um das erste Buch, welches ich von Arno Strobel gelesen habe und ich frage mich wieso: Hier hält die Spannung von der ersten bis zur letzten Seite an. Es ist beklemmend und viele Fährten führen den Leser mit seinen Vermutungen manchmal in die Irre. Nicht alles ist so, wie es zu sein scheint. Das überraschende Finale gibt aber dann Antworten auf die noch offenen Fragen. 
Der Autor verwendet eine klare Sprache, die sich flüssig lesen läßt. Die Beschreibungen zur Polizeiarbeit sowie psychologische Erklärungen deuten auf eine fundierte Recherchearbeit hin. 
Ich war begeistert und habe mir schon ein weiteres Buch dieses Autors bestellt.
Auf meiner Schulnoten-Skala muß es diesmal eine 1+ sein.

Als Rezensionsexemplar

... habe ich den Krimi "Treibsand - Stettner & Moretti" von Volker C. Dützer als E-Book vom bookshouse Verlag erhalten. Er ist im Januar 2015 erschienen und kostet EUR 6,49. Als Taschenbuch hat er 436 Seiten und kostet EUR 14,99.

 
 
Zum Inhalt (lt. Verlag):
So hatte sich die Trickdiebin Sammy den Abend nicht vorgestellt. Mit einem Dutzend geklauter Kreditkarten in der Tasche beobachtet sie unfreiwillig einen Mord. Ihre clevere Idee, ihr Wissen in einen Haufen Geld zu verwandeln, erweist sich als tödlicher Bumerang. Oder soll sie der Polizei wirklich erzählen, dass der Chef der Mordkommission eine Leiche in einem alten Töpferbrennofen verschwinden ließ?
Sammy bleibt nur eine Chance: Sie muss den jungen Mordermittler Mario Moretti davon überzeugen, dass ihr ausgerechnet aus den Reihen der Polizei Gefahr droht. Moretti vertraut Sammy seinem ehemaligen Kollegen Jan Stettner an, der sich seine Brötchen inzwischen als Privatdetektiv verdient und mal wieder dringend Geld braucht.
Hals über Kopf schlittert Stettner in seinen ersten Fall …
 
Meine Meinung:
Die Handlung beschränkt sich auf einen Zeitraum von gut 2 Wochen, was u.a. dadurch deutlich gemacht wird, daß einige Kapitel mit Datumsangaben versehen sind. Im Nachhinein war ich darüber erstaunt, denn ich hätte „gefühlt“ einen kürzeren Zeitraum genannt. Zu den einzelnen Daten gibt es mitunter Kapitel aus der Sicht verschiedener Protagonisten. 
In den ersten Kapiteln lernt man die Hauptfiguren gleich „richtig“ kennen; in ihren Tätigkeiten und mit ihren Eigenarten / Macken. Aber gerade das machte sie mir auch sympathisch. Insgesamt ist man gleich von Anfang an „mitten im Geschehen“, auch wenn dieses zunächst nicht zusammenzupassen scheint. 
Der Autor schafft es gut, die Eigenheiten einer Kleinstadt mit all ihren Besonderheiten sowie verwobenen Beziehungen und Geklüngel darzustellen. Es gibt deutliche Unterschiede zu einer „anonymen“ Großstadt, in der doch sehr viele Krimis handeln. Nicht umsonst trägt das Buch auch die Bezeichnung „Westerwald-Krimi“. 
Den Erzählstil habe ich als sehr angenehm und flüssig empfunden und auch die Story kam plausibel rüber. Dieses Buch soll der Beginn einer Reihe sein und ich werde dann sicher noch einen weiteren Krimi mit Stettner & Moretti lesen.
Auf meiner Schulnoten-Skala vergebe ich eine solide 2.

15 März 2015

Im Rückstand

... bin ich mit meinen Rezensionen :-(

Aber irgendwie mag ich im Moment lieber lesen, als die anschließenden Rezensionen zu schreiben. Ich habe zwar für die zu rezensierenden Büchern meine stichpunktartigen Notizen, jedoch kann ich mich einfach nicht aufraffen, das alles nett auszuformulieren.

Naja, vielleicht gibt es nicht nur eine Leseflaute, sondern auch eine Rezensionsflaute ...

Zurückgehalten

... habe ich mich mit der Anschaffung von neuen Büchern seit dem letzten Post Anfang Februar! Es sind "nur" drei Bücher neu eingezogen:

Dieses Buch habe ich von einem Kunden zum Jahresanfang anstelle einer Aufmerksamkeit zu Weihnachten bekommen; konnte es jedoch aufgrund meiner krankheitsbedingten Abwesenheit im Büro erst Mitte Februar im Empfang nehmen.

Das hat sich in meine "Wichtel-Bestellung" bei Rebuy mit reingemogelt. ;-) Es stand schon länger auf meiner Wunschliste.

Diesen Thriller habe ich bei Vorablesen bekommen und Ende dieser Woche ist das Buch endlich angekommen.

Außerdem habe ich festgestellt, daß das Lesen von Verlags-Newslettern meine Wunschliste ständig anwachsen läßt. Aber ich schaffe es nur ganz selten, diese Newsletter ungelesen zu löschen!

Zum Beispiel läuft bei Medimops bis zum Monatsende wieder eine Aktion "Kauf 5, bezahl 4". Ich hatte schon einen Warenkorb mit Wunschbüchern gefüllt, ihn aber dann doch gelöscht. Mal sehen, ob ich es schaffe, standhaft zu bleiben?!


22 Februar 2015

Helene geht baden

… der Erstlingsroman von Isabella Archan ist im September 2014 als Taschenbuch im Conte-Verlag erschienen, hat 311 Seiten und kostet EUR 13,90. Ich habe ein Rezensionsexemplar im Rahmen einer Leserunde bei Lovelybooks bekommen.

 


Zum Inhalt:
Helene ist Single und badet leidenschaftlich gern zur Entspannung. Fritz ist Witwer und sein neuestes Hobby ist es, Nachbarn mit dem Fernglas zu beobachten. Willa arbeitet bei der Kripo und ist erst vor kurzem aus Graz nach Köln gekommen. Alle drei werden durch ein grausames Verbrechen verbunden.

Meine Meinung:
Das Cover des Buches ist sehr puristisch gehalten, strahlt aber trotzdem eine unterschwellige Bedrohung aus. Es paßt m.E. sehr gut zum Inhalt. 
Die Story ist im wesentlichen realistisch. Speziell das „fehlerhafte“ Verhalten vieler Protagonisten ist menschlich und nachvollziehbar, führt jedoch zu Komplikationen. Der Schreibstil läßt sich flüssig lesen und findet genau das richtige Maß zwischen Detaildarstellungen und einem zuviel an Information. Obwohl es wirklich sehr „blutige“ Szenen gibt, hat die Autorin ein interessantes Stilmittel gefunden, um dem Leser die Möglichkeit zu geben, ein wenig „Abstand zu halten“. 
Insgesamt ein gelungener erster Roman, bei dem man über kleine Schwächen gern hinwegsieht.

Auf meiner Schulnoten-Skala gibt es eine gute 3.

Land in Sicht

... von Kristina Steffan ist im Juni 2014 im Diana-Verlag als Taschenbuch erschienen, hat 330 Seiten und kostet EUR 8,99. Ich habe mir das Buch von meiner Schwester ausgeliehen.

 
Zum Inhalt:

Lotta erbt gemeinsam mit ihrer Schwester Lea das Häuschen von Oma auf dem Lande. Allerdings ist die Erbschaft, die auch noch einen nicht unbeträchtlichen Geldbetrag für jede von beiden beinhaltet, an die Bedingung geknüpft, daß die ungleichen Schwestern dort ein Jahr lang gemeinsam leben. Lotta hat Bedenken, da sie bisher stets das Gefühl hatte, ihre Schwester treibt sie in den Wahnsinn. Dennoch entschließen sich die beiden, das Wagnis einzugehen …

Meine Meinung:
Nach den ersten Seiten hatte ich Zweifel, ob ich das Buch wirklich beenden soll. Es kam mir eher seicht und langweilig vor. Zum Glück habe ich aber nicht gleich aufgegeben, denn die Geschichte entwickelte sich zu einem sehr amüsanten „Frauenroman“. 
Das Buch wird aus der Perspektive von Lotta erzählt. Ihre Sicht auf die Dinge ist nicht immer ganz vorurteilsfrei und ihre kleinen Macken machen das Ganze stellenweise unfreiwillig komisch. 
Neben dem familiären Tohuwabohu kommen auch kleine Seitenhiebe auf den deutschen Behördenwahnsinn und den damit verbundenen Formularwust, die Eigenheiten der Landbevölkerung und auf Handwerker im Allgemeinen nicht zu kurz. 
Insgesamt ist es ein schmunzelnder Roman über geschwisterliche Streitigkeiten, skurrile Nachbarn und komplizierte Liebesbeziehungen.

Auf meiner Schulnoten-Skala vergebe ich eine gute 3.

Alleine war gestern

... von Beatrice Meier erscheint im Februar als Taschenbuch im KiWi-Verlag, hat 303 Seiten und kostet EUR 9,99. Ich habe es über Vorablesen als Rezensionsexemplar erhalten.

 
Zum Inhalt:

Philip, Ricarda, Harry, Eckart und Uschi sind Anfang sechzig und finden sich gemeinsam in einer WG wieder. Die Beweggründe jedes einzelnen von ihnen sind so unterschiedlich wie ihre Wesenszüge. Doch irgendwie raufen sie sich zusammen. Doch das nächste Problem in Gestalt eines Schlaganfalls steht ihnen schon bevor …

Meine Meinung:
Das Cover mit den unterschiedlichen Macarones läßt auf ein amüsantes Buch schließen, was auch durch den Klappentext unterstützt wird. Und ja, trotz aller Probleme, die im Buch thematisiert werden, ist es sehr unterhaltsam. 
Der Schreibstil ist sehr lebensnah und authentisch. Die einzelnen Personen kommen einem durch ihre Macken irgendwie bekannt vor. Jeder ist auf seine Weise liebenswert. Die recht kurzen Kapitel sind angenehm zu lesen, dadurch gibt es immer wieder Gelegenheit, das Gelesene kurz zu reflektieren. Gerade wenn man selbst altersmäßig nicht mehr allzuweit von den Protagonisten entfernt ist, bekommt man auf einige Dinge einen anderen Blickwinkel geboten. 
Stellenweise wird mit „klugen Sprüchen“ im Buch nicht gespart, aber mir persönlich ist einer davon nachhaltig im Gedächtnis geblieben: 
Verzage nie, denn die Scheiße von heute ist der Dünger von morgen! 
Insgesamt ein sehr unterhaltsames Buch, daß ich gerne weiterempfehle.
Auf meiner Schulnoten-Skala gibt es eine 2. 

15 Februar 2015

Aus 2012

... habe ich noch eine meiner ersten Buchbesprechungen nachzuholen:

Bei Vorablesen hatte ich "An und für Dich" von Ella Griffin als Hardcover aus dem Verlag Kiepenheuer & Witsch gewonnen. Das Buch hat 475 Seiten.


Zum Inhalt:

Erzählt wird die Geschichte von Saffy, die in einer Werbeagentur arbeitet, und ihrem Freund Greg, einem erfolgreichen Serienstar sowie von ihrem befreundetem Paar Conor und Jess, die mit ihren Zwillingen Luke und Lucie in bescheidenen Verhältnissen leben. Das Ganze spielt in Irland, wo auch die Autorin lebt, und beginnt am Valentinstag, der für Saffy und Greg ganz anders verläuft als erwartet.
Meine Meinung:
Das Buch hat mir sehr gut gefallen, sodaß ich die 475 Seiten innerhalb von zweieinhalb Tagen ausgelesen habe. Kurzum: ich habe es nur aus der Hand gelegt, wenn etwas Dringendes zu erledigen war. Es ist sehr flüssig geschrieben und durch unerwartete Wendungen bleibt man stets gespannt, wie es sich weiterentwickelt. Es hat genau die richtige Mischung von Romantik, Realität und Komik. 
Aus meiner Sicht handelt es sich hier um einen nur zu empfehlenden Frauenroman.
Hier gab es die Schulnote 1.

08 Februar 2015

Iglo Gerührt & Verführt

... ist ein neues Produkt, welches ich über trnd testen durfte.


Es sind Pfannengerichte, die in 10 Minuten fertig sind.
Verkauft werden 1-Portionspackungen mit 350-375 g sowie 2-Portionen mit 700-750 g.
Testen sollte ich acht der 1-Portionspackungen.

Angeboten werden sechs italienische Pastagerichte
  • Tagliatelle ai Funghi Porcini
  • Tortelloni Ricotta e Spinaci al Formaggio
  • Pappardelle alle Bolognese
  • Penne con Spinaci e Pomodoro
  • Penne all' Arrabbiata
  • Rigatoni alle Carbonara
und zwei asiatische Reisgerichte
  • Thai Hühnchen mit Basmati-Reis
  • Indisches Curry mit Hühnchen.
Leider habe ich nicht die ganze Auswahl bekommen und mußte mich daher mit den Tagliatelle, den Tortelloni und dem indischen Curry begnügen.

Jetzt aber zum Produkt:
+ Ich war erstaunt, daß die Gerichte tatsächlich in 10 Minuten fertig sind. Die Zubereitung geht also wirklich schnell!


- Die Ein-Portionen-Packungen machen nicht richtig satt. Sie taugen eher als kleiner Mittagsimbiß oder als Beilage.

+ Die Gerichte sehen optisch ansprechend aus.

- Geschmacklich sind sie okay, aber für meinen Geschmack zu lasch gewürzt.

Mein Fazit: Als Beilage schnell zubereitet und wenn man die Gerichte selbst noch ein wenig "verfeinert" sind sie eine Alternative!