Zum Jahresbeginn habe ich meine Bücherregale mal wieder neu durchsortiert und in diesem Zusammenhang auch gleich einiges aussortiert, von dem ich glaube, dass ich es ohnehin nicht mehr lesen werde. Demzufolge habe ich im Kollegenkreis Bücher weitergegeben. Mein SuB hat sich somit auf 245 verkleinert, davon sind 67 E-Books.
Da ich Buchverlosungen oder Buchgewinnspielen nicht widerstehen kann, habe ich mithilfe meiner Losfee ein signiertes Buch über Facebook bei der lieben Karla aka Buchkolumne gewonnen!
Und auch bei der großen Jahresanfangs-Verlosung von Lovelybooks nach dem Motto "(Weihnachts-)Bäume raus - Bücher rein" war mir das Glück hold und ich habe ein Buch gewonnen; nämlich "Sonnenbraut" von Christian David. Ich hatte schon den Vorgänger "Mädchenauge" mit den gleichen Protagonisten gelesen und bin daher sehr gespannt.
14 Januar 2017
11 Januar 2017
Das Glück der fast perfekten Tage
… von Fioly Bocca ist am 16.12.2016 als Hardcover im Verlag
Wunderlich erschienen, hat 187 Seiten und kostet EUR 16,95 (als E-Book EUR
14,99). Ich habe das Buch als Rezensionsexemplar über die Buchboutique
erhalten.
Eine Leseprobe findet Ihr auf der Verlagswebseite .
Meine Meinung:
Zum Inhalt:
Anita lebt ihr Leben in eingefahrenen Wegen: Ihr Job dient
nur zum Geldverdienen und ist weit von dem entfernt, was sie sich mal erträumt
hat. Ihre Beziehung zu Tancredi hat sich im Laufe der Jahre zur Gewohnheit
entwickelt und aktuell deutet nichts auf die ursprünglich mal geplante Hochzeit
und Familie hin.
Doch ihrer schwer kranken Mutter gegenüber schildert Anita
ihr Leben so, wie sie es sich erträumt hatte. Als sie auf dem Weg zu einem
längeren Besuch bei ihrer Mutter ist, trifft sie im Zug auf Arun, der etwas in
ihr „zum Klingen bringt“.
Dann stirbt Anitas Mutter …
Als ich das Buch erhielt, war ich zunächst erstaunt, wie dünn es ist. Aber es ist optisch sehr schön gestaltet. Der Schutzumschlag ist in harmonischen Grüntönen gehalten. Der Name der Autorin (in kräftigerem Grün) sowie der Titel (in pink) sind in einer schönen Schreibschrift leicht erhaben aufgedruckt, so dass schon der haptische Eindruck sehr ansprechend ist. Außerdem enthält das Buch ein Lesebändchen in dem gleichen Pink wie der Titeldruck. (Ich liebe es, wenn Bücher Lesebändchen haben!) Dazu kommt noch, dass sich das Papier im Inneren überaus glatt anfühlt.
Der poetische Schreibstil ist trotz kleinerer „Schnörkel“ klar und hat mich durch etliche zitierenswerte Stellen begeistert. Erzählt wird fast ausschließlich aus der Sicht und der Gedankenwelt von Anita. Und obwohl die Geschichte demzufolge manchmal ein wenig „hin und her springt“, hatte ich keine Mühe dem roten Faden zu folgen.
Das Hauptaugenmerk liegt hier nicht auf viel Handlung, sondern auf der Entwicklung von Anita. Und dies regt zum Nachdenken über das eigene Leben sowie Ziele, Wünsche und Träume an!
Von all den vielen Stellen im Buch, die ich mir markiert bzw. rausgeschrieben habe, fiel es mir schwer eine hier als Zitat auszuwählen. Schlussendlich habe ich mich aber entschieden für:
"Sich etwas vorzustellen heißt zwar noch nicht, dass es auch tatsächlich passiert, aber es kann ein Impuls sein, das Leben selbst in die Hand zu nehmen."Auf meiner Schulnoten-Skala vergebe ich eine sehr gute 2!
08 Januar 2017
Psychopathenpolka
… von Christine Sylvester ist am 07.03.2014 als Taschenbuch
im Sutton-Verlag erschienen, hat 396 Seiten und kostet EUR 12,99. Ich habe das
Buch bei einem Facebook-Gewinnspiel des Verlags anlässlich des „Welttages des
Buches“ gewonnen. Dann ist es irgendwie auf meinem SuB „versackt“, bis ich es letzten
Oktober dort „befreit“ habe.
Zum Inhalt:
Kriminalkommissarin Lale Petersen hat es vor Jahren nach
ihrer Scheidung mit ihrem Sohn von Hamburg nach Dresden verschlagen. Die
Mordkommission dort ist ein eingespieltes Team, das freundschaftlich
miteinander umgeht. Als störend empfindet Lale lediglich, dass sie beruflich
des Öfteren mit ihrem Ex-Mann zu tun hat, der als Staatsanwalt in Dresden tätig
ist.
Eines Morgens hat sie auf dem Weg zur Arbeit einen
Zusammenstoß mit einem Radfahrer. Dieser beteuert, keinen Schaden genommen zu
haben, und sie kann ihm gerade noch ihre Visitenkarte zustecken, bevor er
weiterradelt.
Im Laufe desselben Tages wird sie zusammen mit ihrer
Kollegin zu einem Todesfall in einer EDV-Firma gerufen. Lale bekommt einen
Riesenschreck, als sie bemerkt, dass der Tote der Radfahrer vom Morgen ist;
zumal eine erste Begutachtung der Leiche keine Fremdeinwirkung erkennen lässt …
Auf der Verlagsseite findet Ihr auch eine Leseprobe!
Meine Meinung:
Gleich von Beginn an ist man als Leser „mitten im Geschehen“ und kann sich gut in die Hauptprotagonistin hineinversetzen. Ein klarer Schreibstil, ohne überflüssige Schnörkel, hilft dabei, die Geschichte flüssig zu lesen.
Obwohl es Tote gibt und einiges an anderen Straftaten passiert, war ich sehr oft am Schmunzeln. Und genau das ist es, was mich hier irritiert hat: Die Story war ein wenig zu amüsant für einen „ernsthaften“ Krimi. Sicher kann man einwenden, dass es einige lustige Krimis auf dem Markt gibt. Das ist richtig und ich habe auch schon welche gelesen. Aber bei diesem Buch hat nichts darauf hingedeutet: weder der Klappentext, noch das Cover.
Dennoch habe ich mich gut unterhalten gefühlt und vergebe
auf meiner Schulnoten-Skala eine 3.
05 Januar 2017
TTT - Top Ten Thursday
Ich mache heute mit bei dieser Aktion, die von Steffi organisiert wird.
Das heutige Thema lautet
Kennt Ihr welche der Bücher? Wie haben sie Euch gefallen?
Das heutige Thema lautet
"(meine) 10 Highlights aus 2016"
Die Auswahl war nicht ganz so einfach, da es mehr als 10 waren (nämlich 15). Aber ich habe zunächst die beiden gestrichen, die ich bereits als Halbjahres-Highlights im Blog genannt habe. Und dann den verbliebenen Rest nochmal kritisch Revue passieren lassen. So sind folgende übrig geblieben (in chronologischer Reihenfolge, wie ich sie gelesen habe):Kennt Ihr welche der Bücher? Wie haben sie Euch gefallen?
02 Januar 2017
Neue Bücher im Dezember
Was soll ich sagen ... es sind schon wieder 16 Bücher geworden!
Als erstes erreichte mich das Dezember-Buch und zugleich das letzte aus dem gewonnenen Bücher-Abo vom Berlin-Verlag:
Dann kam mein Überraschungs-Gewinn-Paket von Lovelybooks aus der Aktion rund um den Leserpreis 2016 an - 10 Bücher!!!
Als ich ein Geburtstagsgeschenkbuch besorgt habe, konnte ich einem Wunschbuch für mich nicht widerstehen:
Dann kam ein Vorab-Rezensionsexemplar aus der Buchboutique an:
Zum Geburtstag durfte ich mir ein Rezensions-E-Book bei bookshouse Verlag aussuchen:
Bei Forever war ein E-Book von meiner April-Wunschliste reduziert:
Und last but not least hat dotbooks ein Rezensionsexemplar angeboten, welches ich gern angenommen habe:
Als erstes erreichte mich das Dezember-Buch und zugleich das letzte aus dem gewonnenen Bücher-Abo vom Berlin-Verlag:
Dann kam mein Überraschungs-Gewinn-Paket von Lovelybooks aus der Aktion rund um den Leserpreis 2016 an - 10 Bücher!!!
Als ich ein Geburtstagsgeschenkbuch besorgt habe, konnte ich einem Wunschbuch für mich nicht widerstehen:
Dann kam ein Vorab-Rezensionsexemplar aus der Buchboutique an:
Zum Geburtstag durfte ich mir ein Rezensions-E-Book bei bookshouse Verlag aussuchen:
Bei Forever war ein E-Book von meiner April-Wunschliste reduziert:
Und last but not least hat dotbooks ein Rezensionsexemplar angeboten, welches ich gern angenommen habe:
31 Dezember 2016
Statistik - Rückblick - Ausblick
Das Jahresende steht kurz bevor, da ist es an der Zeit ein wenig zurückzublicken.
Ich habe in 2016 insgesamt 53 Bücher mit 18.918 Seiten gelesen. So viel war es noch nie (seit ich 2012 begonnen habe, hierüber Buch zu führen)! Meinen Stapel ungelesener Bücher habe ich trotzdem auf 298 erhöht. (Das sind 65 mehr als am Jahresanfang!!!) Ich weiß auch nicht, wie ich das immer schaffe.
Mein Lese-Highlight im zweiten Halbjahr war wieder ein Thriller, nämlich "Asphaltseele":
Ein Buch, auf das ich selbst nicht unbedingt gekommen wäre, welches mir aber direkt vom Verlag als Rezensionsexemplar angeboten wurde. Ein Glück, dass ich zugegriffen habe. Ich habe es auch bereits in der Familie weitergegeben und man war genauso begeistert wie ich.
Rückblickend möchte ich auch noch ein Produkt bewerten, welches ich mir selbst gekauft habe, den "Brandnooz Adventskalender":
Sehr groß (knapp einen Meter hoch) und auch recht schwer hat er gleich mit als Weihnachtsdekoration gedient. Alle Artikel waren sicher verpackt und haben den Transport mit der Post gut überstanden. Der Preis mit EUR 27,99 erschien mir angemessen. Der enthaltene Warenwert lag bei EUR 42,92, wie ich nun nach Öffnen aller Türchen weiß - also ein Plus / Mehrwert von EUR 14,93. Der Inhalt ging querbeet von Getränken (alkoholisch und nicht alkoholisch) über Knabbereien und Süßigkeiten bis zu Brotaufstrichen (Bilder gab es jeweils im Wochenrückblick). Von den 24 Produkten waren 9 dabei, die mir entweder gar nicht geschmeckt haben, oder die ich aufgrund meiner Allergien nicht essen konnte. Beim Rest war von "lecker" bis "ganz nett" alles dabei.
Mein Fazit:
Das Preis-Leistungsverhältnis hat gestimmt. Es war jeden Tag eine Überraschung, was sich hinter den einzelnen Türchen verbarg. Aber begeistert war ich nicht.
Und nun zum Blog: Was hatte ich mir für 2016 vorgenommen? Und habe ich es auch umgesetzt?
Ich wollte mehr Regelmäßigkeit bei meinen Rezensionen durch 1 - 2 wöchentliche Posts erreichen. Das habe ich bis auf wenige Ausnahmen geschafft.
Es sollte einen monatlichen "Neue Bücher - Post" geben - Haken dran!
Ferner wollte ich meine Challenge-Seiten monatlich aktualisieren. Hier habe ich bei einer Challenge abgebrochen, aber die andere weiter durchgezogen.
Der "Freitagsfüller" sowie der "Wochenrückblick" sind regelmäßig bei "Dies und Das" veröffentlicht worden!
Meine Wandlung vom stillen Leser anderer Blogs zum aktiven Kommentator hat nicht so ganz funktioniert.
Aber wenn nicht heute, wann sollte ich dann wieder neue Blog-Vorsätze fassen:
So, dies war jetzt ein recht langer, aber mein letzter Post in diesem Jahr. Ich wünschen allen meinen Lesern einen guten Rutsch sowie ein phantastisches 2017!!!
Ich habe in 2016 insgesamt 53 Bücher mit 18.918 Seiten gelesen. So viel war es noch nie (seit ich 2012 begonnen habe, hierüber Buch zu führen)! Meinen Stapel ungelesener Bücher habe ich trotzdem auf 298 erhöht. (Das sind 65 mehr als am Jahresanfang!!!) Ich weiß auch nicht, wie ich das immer schaffe.
Mein Lese-Highlight im zweiten Halbjahr war wieder ein Thriller, nämlich "Asphaltseele":
Ein Buch, auf das ich selbst nicht unbedingt gekommen wäre, welches mir aber direkt vom Verlag als Rezensionsexemplar angeboten wurde. Ein Glück, dass ich zugegriffen habe. Ich habe es auch bereits in der Familie weitergegeben und man war genauso begeistert wie ich.
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Rückblickend möchte ich auch noch ein Produkt bewerten, welches ich mir selbst gekauft habe, den "Brandnooz Adventskalender":
Sehr groß (knapp einen Meter hoch) und auch recht schwer hat er gleich mit als Weihnachtsdekoration gedient. Alle Artikel waren sicher verpackt und haben den Transport mit der Post gut überstanden. Der Preis mit EUR 27,99 erschien mir angemessen. Der enthaltene Warenwert lag bei EUR 42,92, wie ich nun nach Öffnen aller Türchen weiß - also ein Plus / Mehrwert von EUR 14,93. Der Inhalt ging querbeet von Getränken (alkoholisch und nicht alkoholisch) über Knabbereien und Süßigkeiten bis zu Brotaufstrichen (Bilder gab es jeweils im Wochenrückblick). Von den 24 Produkten waren 9 dabei, die mir entweder gar nicht geschmeckt haben, oder die ich aufgrund meiner Allergien nicht essen konnte. Beim Rest war von "lecker" bis "ganz nett" alles dabei.
Mein Fazit:
Das Preis-Leistungsverhältnis hat gestimmt. Es war jeden Tag eine Überraschung, was sich hinter den einzelnen Türchen verbarg. Aber begeistert war ich nicht.
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Und nun zum Blog: Was hatte ich mir für 2016 vorgenommen? Und habe ich es auch umgesetzt?
Ich wollte mehr Regelmäßigkeit bei meinen Rezensionen durch 1 - 2 wöchentliche Posts erreichen. Das habe ich bis auf wenige Ausnahmen geschafft.
Es sollte einen monatlichen "Neue Bücher - Post" geben - Haken dran!
Ferner wollte ich meine Challenge-Seiten monatlich aktualisieren. Hier habe ich bei einer Challenge abgebrochen, aber die andere weiter durchgezogen.
Der "Freitagsfüller" sowie der "Wochenrückblick" sind regelmäßig bei "Dies und Das" veröffentlicht worden!
Meine Wandlung vom stillen Leser anderer Blogs zum aktiven Kommentator hat nicht so ganz funktioniert.
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Aber wenn nicht heute, wann sollte ich dann wieder neue Blog-Vorsätze fassen:
- In 2017 werde ich an keiner Challenge teilnehmen, sondern einfach nur lesen, wonach mir gerade ist!
- Den "Neue Bücher - Post" werde ich monatlich beibehalten, ein kürzerer Rhythmus macht für mich derzeit keinen Sinn.
- Ich möchte mindestens 1 x monatlich an der Aktion "TTT - Top Ten Thursday" teilnehmen.
- Unter "Dies und Das" werde ich neben dem Freitagsfüller und dem Wochenrückblick wieder das "Zitat der Woche" einführen, das es schon seinerzeit auf meinem privaten Blog gab. Allerdings möchte ich zum Zitat auch jeweils ein paar eigene Gedanken beisteuern.
- Im Laufe des Jahres habe ich mir weitere Ziele / Aufgaben gesetzt:
- Ich möchte die Fotos für meine Rezensionen mehr "gestalten".
- Ich möchte meine Artikel zusätzlich in sozialen Netzwerken wie Twitter etc. verbreiten.
- Ich möchte den Aufbau meiner Rezensionen verfeinern.
- Und last but not least denke ich über die Anlage einer Facebook-Seite zum Blog nach.
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So, dies war jetzt ein recht langer, aber mein letzter Post in diesem Jahr. Ich wünschen allen meinen Lesern einen guten Rutsch sowie ein phantastisches 2017!!!
28 Dezember 2016
Das Kind im Wald
… von Sarah Graves ist am 11.10.2016 als Taschenbuch im
Diana-Verlag erschienen, hat 399 Seiten und kostet EUR 9,99. Ich habe über das
Randomhouse Bloggerportal ein Rezensionsexemplar erhalten.
Zum Inhalt:
H I E R geht es zur Leseprobe!
Meine Meinung:
Als Lizzie Snow von der Mordkommission in Boston auf die
Stelle eines stellvertretenden Deputy-Sheriffs in eine Kleinstadt in Maine
wechselt, ist das keine Beförderung. Aber sie hat es selbst veranlasst. Denn
sie hat erfahren, dass ihre 7-jährige Nichte dort in den Wäldern gesehen worden
sein soll. Die Nichte ist vor 6 Jahren nach dem mysteriösen Tod von Lizzies
Schwester verschwunden.
Ich empfinde die Klassifizierung als Kriminalroman als passend, da die Ermittlungsarbeit der Polizei ein wesentlicher Bestandteil der Geschichte ist.
Das ländliche Umfeld und die damit verbundene Umstellung für die Protagonistin werden sehr anschaulich beschrieben. Und wie ich denke, auch sehr realitätsnah – jedenfalls stelle ich mir das Leben in so einer Kleinstadt entsprechend vor. Hier kennt jeder jeden und alles spricht sich schnell rum.
Die handelnden Charaktere sind in ihrer Komplexität gut dargestellt; allerdings wird vieles auch nur „angerissen“ und mit dubiosen Andeutungen mit Bezug auf die Vergangenheit belegt. Dies finde ich schade, denn gerade das macht die Story für mich ein wenig „unrund“. Es gab zu viele offene Spuren, die im Verlaufe der Handlung bedeutungslos waren, und zu viele Verbindungen, die nicht detailliert genug weiterverfolgt wurden.
Kurzum: Obwohl mich das Buch unterhalten hat, konnte es mich nicht nachhaltig fesseln und beeindrucken.
Dennoch kann ich auf meiner Schulnoten-Skala guten Gewissens
eine 3 vergeben.
20 Dezember 2016
Gestorben wird immer
… von Alexandra Fröhlich ist am 11.10.2016 als Taschenbuch
im Penguin-Verlag erschienen, hat 333 Seiten und kostet EUR 13,--. Ich habe das
Buch über das Randomhouse Bloggerportal erhalten.
Zum Inhalt:
Agnes ist mit ihren 91 Jahren noch immer die Chefin des
Steinmetzbetriebes Weisgut & Söhne und bestimmt außerdem die Geschicke der
Familie. Doch nun hat sie genug. Bevor sie sich zurückzieht, hat sie den
Familienmitgliedern jedoch noch einiges aus der Vergangenheit mitzuteilen. Also
beauftragt sie ihre Enkelin Birte alle zusammenzutrommeln.
Eine Leseprobe findet Ihr H I E R .
Meine Meinung:
Hier handelt es sich um eine wunderbare Familiengeschichte, die auf drei Zeitebenen erzählt wird. Da ist zum einen die Jugendzeit von Agnes, die in Ostpreußen zu Deutschlands dunkelster Vergangenheit spielt. Zum anderen wird aus Birtes Kindheit in den 1980er Jahren berichtet. Und natürlich handelt die Story auch in der Gegenwart.
Alle drei Erzählstränge werden abwechselnd dargestellt – das hilft die Zusammenhänge und Entwicklungen besser zu verstehen.
Mein Lieblingspart war Agnes Jugendzeit sowie ihr Leben als junge Erwachsene. Ich denke, das liegt nicht (nur) daran, dass meine Oma aus Ostpreußen kam und ich gern mehr von damals gewusst hätte. Geschichten aus dieser Zeit sprechen mich meist auf eine ganz eigene Art an. So habe ich seit meiner Kindheit schon mehrfach die „Nesthäkchen“-Reihe von Else Ury gelesen. Immer mit großem Vergnügen. Auch „Honigtot“ von Hanni Münzer geht in diese Richtung. Und genau dort wie auch in diesem Buch hier zeigt sich, was in der damaligen Zeit nötig war, um zu überleben … nämlich starke Frauen.
Kurzum ein Buch, das mich für eine kleine Zeitreise gefangen genommen hat – und eine Leseempfehlung!
Daher vergebe ich auf meiner Schulnoten-Skala die 1.
15 Dezember 2016
Ende der Welt
… von Thomas Pyczak ist im Self-Publishing als Taschenbuch
im Juli 2016 erschienen, hat 265 Seiten und kostet EUR 10,--. Ich habe im
Rahmen einer von Mainwunder veranstalteten Blogtour ein Rezensionsexemplar
erhalten.
Zum Inhalt:
Ich vergebe eine 2 auf meiner Schulnoten-Skala.
Zum Inhalt:
Der Student Andre bereist Amerika. Vor seiner Heimreise nach
Hamburg zu seiner Freundin Stella, ist Ushuaia in Argentinien sein letztes Ziel.
Doch er kehrt nie zu Stella zurück.
22 Jahre später macht sich Stella zusammen mit ihrem Sohn
Jan auf den Weg nach Ushuaia. Plötzlich verschwindet auch Jan. Stella nimmt die
Suche auf …
Meine Meinung:
Das Buch beginnt mit der Ankunft von Andre in Ushuaia und erzählt zunächst von seinem Aufenthalt dort. – Ich bin ganz ehrlich: hier habe ich mich schon irgendwie durchgequält.
Auch als der zeitliche Umbruch zur Reise von Stella und Jan erfolgte, brauchte ich ein wenig Zeit um endlich in der Geschichte anzukommen. Aber nach dem Verschwinden von Jan und damit verbunden Stellas Suche nach ihm, hat die Story meinen Geschmack getroffen und ich bin nur so durch die Seiten geflogen.
Insgesamt merkt man sehr wohl, dass der Autor die Orte, über die er schreibt, selbst bereist hat und sich einen persönlichen Eindruck über Land, Leute und Geschichte verschafft hat. Die entsprechenden Schilderungen im Buch wirken authentisch und nicht überzogen.
Gefallen hat mir auch die Entwicklung, die Stella durchmacht, als sie in dem fremdem Land auf sich allein gestellt ist. Diese Darstellung war für mein Empfinden sehr realistisch und gut nachvollziehbar.
Kurzum: Rückblickend betrachtet kann ich das Buch, trotz meiner „Startschwierigkeiten“, guten Gewissens weiterempfehlen!
Ich vergebe eine 2 auf meiner Schulnoten-Skala.
12 Dezember 2016
Blogtour mit Gewinnspiel: 2 Länder - 2 Bücher - 1 Autor
Das heutige Thema lautet:
Das Abenteuer
Ich nehme dazu Bezug auf das Buch "Ende der Welt" und bei Lena findet Ihr etwas zum Buch "Starnberg - Marrakesch - Starnberg".
Ein fantastisches Abenteuer ist für Andre im Buch seine gesamte Reise durch Amerika. Aber erst am Ende in Ushuaia beginnt er auch das Abenteuer, sein Inneres zu ergründen. Ausgelöst durch einen Mitreisenden, der ihm orakelhafte Aussagen mit auf den Weg gibt, wie
"Das Ende der Welt wird dich verändern.Es verändert jeden. Von hier aus ist alles Anfang. Wer am Ende der Welt war, muss sich neu finden, neu erfinden."
Bei genauerem Nachdenken über das Buch stelle ich fest, dass diese Aussage nicht nur auf Andre und Stella zutrifft, sondern auch auf einige der anderen Protagonisten.
Ich persönlich denke, dass das Leben an sich ein Abenteuer ist. Immer wieder trifft man Entscheidungen ohne deren Auswirkungen zu kennen. Da kann man vorher noch so viel Abwägen, Planen und Recherchieren - es kommt doch öfter anders als gedacht.
Es gibt Menschen, die eher bereit sind, sich darauf einzulassen, und andere, die (manchmal krampfhaft) versuchen, dieses Abenteuer zu umgehen.
Auch muss man nicht unbedingt ans Ende der Welt reisen, um sich neu zu erfinden. Das geht auch in der heimischen Umgebung. Es braucht einfach ein wenig Mut ... und da sind wir wieder beim "Abenteuer".
Und nicht vergessen, heute Abend um 19.00 Uhr gibt es noch die Live-Lesung nebst Gewinnspiel-Auslosung! (H I E R findet Ihr den Weg!)
Hier die heutige Gewinnspiel-Frage:
Warum wird Marrakesch auch als "Die rote Stadt" bezeichnet?
Eure Antworten sendet Ihr bitte per Mail an gewinnspiel@mainwunder.de
Und das gibt es zu gewinnen:
(Ein Halstuch, das der Autor von seiner letzten Reise aus Afrika mitgebracht hat.)
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