07 Januar 2020

Neu in 2020: #litlovetalk


Die #litlovebloggerinnen starten ab heute eine neue monatliche Aktion: den lit.Love-Talk. Jeden Monat am 7. stellen wir eine Frage mit Bezug zur lit.Love und beantworten diese auf unserem jeweiligen Blog. Ihr seid herzlich eingeladen mitzumachen - sei es auf Eurem eigenen Blog, anderen sozialen Medien oder auch als Kommentar.

Welcher der lit.Love-Romane war 2019 Dein Favorit? Und auf welchen freust Du Dich 2020 am meisten?

Die Frage ist für mich nicht ganz so einfach zu beantworten. Denn wenn ich auch natürlich nicht alle Bücher der lit.Love-Autorinnen/Autoren aus 2019 gelesen habe, waren es doch einige, die alle auf ihre Art gut waren.
Schlussendlich würde ich sagen, mein Favorit 2019 war "Love to share" von Beth O'Leary. Hier hat mir besonders die ungewöhnliche Art gefallen, wie sich die beiden Protagonisten näherkommen, bevor sie sich überhaupt von Angesicht zu Angesicht gegenüberstehen.

Von den bisher angekündigten Neuerscheinungen in 2020 habe ich mir drei ausgesucht, die allesamt sehr vielversprechend klingen und in "mein Beuteschema" passen sollten:

Schaut doch auch gern bei den anderen #litlovebloggerinnen vorbei, z.B. bei Anya.

Wenn Ihr mitmachen wollt, dürft Ihr gern unser Logo kopieren und verwenden. Ich würde mich freuen, wenn Ihr Euren Beitrag (auf welchem Social Media auch immer) hier als Kommentar verlinkt. 

31 Dezember 2019

Same procedure

... as every year mit ein wenig Statistik, Rückblick auf 2019 und Ausblick / Plänen für 2020.

In 2019

  • war ich auf der LBM, der LitBlogCon, der Loveletter Convention sowie der lit.Love
    • hier habe ich viele nette Blogger, Autoren und Verlagsmitarbeiter wieder getroffen, aber auch viele neue kennengelernt
  • besuchte ich außerdem in Berlin / Potsdam vier Lesungen
  • habe ich fast 45 Bücher gelesen (mein letztes werde ich wohl erst Neujahr beenden 😉)
  • kaufte ich durch meinen (Aushilfs-)Job in der Buchhandlung mehr Bücher als geplant (man findet da ja immer wieder etwas interessantes 😇)

Mein SuB


besteht zum Jahresende aus 186 Büchern 😲 und setzt sich wie folgt zusammen:
- 78 Krimi / Thriller
- 59 Romane
- 25 Liebesgeschichten
- 14 historische Geschichten
-   7 Sachbücher
-   3 Biografien

Von 17 Büchern werde ich mich trennen, ohne sie zu lesen, da sie nicht mehr meinem aktuellen Geschmack entsprechen.

Für 2020


sieht meine Leseplanung wie folgt aus:
  • ich habe mir ein Ziel von durchschnittlich 3 Büchern im Monat gesetzt, das wäre dann ein Minimalziel von 36 Büchern im Jahr (was ich wohl aber übererfüllen werde)
  • dabei sollen es mindestens 12 Bücher vom SuB sein, die dort länger als ein Jahr liegen
  • außerdem mindestens 6 Bücher aus meinen Book-Blind-Dates, die alle toll klingen, aber irgendwie immer in den Hintergrund geraten
  • schön wäre es auch, wenn ich mal was vom Kindle lesen würde, denn die E-Books sind in der SuB-Aufstellung nicht enthalten 😨
  • ferner werde ich die ungelesenen Bücher zum Quartalsende jeweils kritisch prüfen und aussortieren

Folgende Messen / Conventions habe ich fest eingeplant:
  • die LBM (Zug, Hotel sind fest gebucht, Akkreditierung habe ich auch schon) - ich werde in 2020 erstmals von Donnerstag bis Sonntag dort sein
  • die LitBlogCon (Zug und Hotel sind auch hier bereits reserviert, Tickets gibt es ja noch nicht) - hier werde ich, wie bereits im Vorjahr, am Freitagnachmittag anreisen
  • die FBM (Hotel ist reserviert, Zug kann erst sechs Monate vorher gebucht werden und auch akkreditieren kann man sich noch nicht) - aber wie auf der LBM werde ich erstmals von Donnerstag bis Sonntag vor Ort sein
  • die lit.Love - hier gibt es noch keinen Termin, aber ich hoffe sehr, dass auch in 2020 wieder eine stattfindet

26 Dezember 2019

Dich schickt der Himmel

… von Sophie Kinsella (Übersetzung Jörn Ingwersen) ist am 15.07.2019 als Taschenbuch im Goldmann Verlag erschienen, hat 525 Seiten und kostet EUR 10,00. Ich habe das Buch im Rahmen einer Sommeraktion zusammen mit einer Flasche Roséwein als Rezensionsexemplar direkt vom Verlag erhalten; daher [WERBUNG].


Zum Inhalt:
Fixie, die im Haushaltswarenladen ihrer Familie in London arbeitet, ist schon seit ihrer Schulzeit in Ryan, den Freund ihres Bruders verliebt. Als sie in einem Cafe den Laptop eines gutaussehenden Fremden vor der einstürzenden Decke rettet, besteht dieser darauf, ihr einen Gefallen zu schulden. Eigentlich will sie diesen nie einfordern, doch dann braucht Ryan auf einmal dringend einen Job. Also tauscht Fixie den Gefallen gegen einen Job für Ryan ein. Doch damit beginnen die Probleme erst richtig …

LESEPROBE

Meine Meinung:
Eine leicht und locker geschriebene Liebesgeschichte, die ihr Potenzial vor allem aus diversen Missverständnissen zieht. Durch die teilweise doch sehr schrägen Protagonisten kommt auch der Humor nicht zu kurz.
Fixie, die Hauptfigur, ist zwar durchweg sympathisch, jedoch manchmal so weltfremd, dass man sie schütteln möchte.
Auch wenn vieles sehr überzeichnet dargestellt wird, erkennt fast jeder beim Lesen Situationen oder Menschen aus dem eigenen Umfeld wieder. Das macht die Geschichte in meinen Augen so charmant.
Fazit: Auch wenn der Ausgang der Story vorhersehbar ist, habe ich mich gut unterhalten gefühlt.
Auf meiner Schulnotenskala gibt es eine 2-3.

22 Dezember 2019

Eden

… von Jeanne M. Blasberg (Übersetzung Christine Strüh) ist am 19.08.2019 als Taschenbuch im Goldmann Verlag erschienen, hat 437 Seiten und kostet EUR 14,00. Ich habe das Buch als Rezensionsexemplar direkt vom Verlag erhalten; daher [WERBUNG].


Zum Inhalt:
Eden ist die Sommervilla der Familie Meister an der Küste Neuenglands. Seit mehreren Generationen in Familienbesitz werden hier so einige Feste gefeiert, aber es gibt auch traurige Momente. Aktuell ist es an Becca, zurückzublicken und zu versuchen, die Familie zusammenzuhalten …

LESEPROBE

Meine Meinung:
Die Geschichte spielt im Jahre 2000, aber es gibt viele Rückblicke bis in die 1920er Jahre. Diese verwirren den Leser jedoch nicht, sondern helfen zu verstehen, wie die aktuellen Probleme entstanden sind. Gleichzeitig werden die unterschiedlichen Lebensanschauungen der verschiedenen Epochen deutlich, wobei vor allem die Stellung der Frauen beleuchtet wird. 
Es handelt sich also um eine generationenübergreifende Familiengeschichte mit gesellschaftskritischen Ansätzen. Für die Familiengeschichte empfand ich es als sehr hilfreich, dass vorne im Buch ein Stammbaum abgedruckt ist. 
Obwohl sich der Schreibstil flüssig lesen lässt, gibt es einige Stellen, die m.E. zu langatmig beschrieben waren. 
Leider hat mich die Story dann aber doch nicht richtig gefesselt. Ich hatte mir nach Kurzbeschreibung und Klappentext mehr versprochen. 
Fazit: Das Buch war nicht schlecht, aber ich habe schon deutlich interessantere Familiensagas gelesen.
Auf meiner Schulnoten-Skala gibt es daher nur eine 3-4.

09 Dezember 2019

Eine Insel zum Verlieben

… von Karen Swan (Übersetzung Gertrud Wittich) ist am 18.06.2019 als Taschenbuch im Goldmann-Verlag erschienen, hat 509 Seiten und kostet EUR 10,00. Ich habe das Buch als Rezensionsexemplar über das Randomhouse Bloggerportal erhalten; daher [WERBUNG].


Zum Inhalt:
Nach einer geplatzten Beziehung hat Chloe einen Neuanfang in New York gewagt. Ihr Job in der Agentur für anspruchsvolle Klienten gefällt ihr gut und sie hat auch neue Freunde gefunden. Als sie den Auftrag erhält, für Joe eine Immobilie in Griechenland zu finden, kommt sie ihm näher als geplant. Doch ist Joe wirklich der, für den er sich ausgibt?

Hier geht es zu einer Leseprobe!

Meine Meinung:
Wie ich es bereits aus einem anderen Buch der Autorin kannte, wird auch diese Geschichte auf zwei Ebenen erzählt, die -wie es scheint- zunächst nichts miteinander zu tun haben. Dennoch hat dies den Lesefluß nicht gestört, sondern eher meine Neugier angefacht.
Karen Swan ist es wieder gelungen, eine wundervolle Symbiose aus emotionaler Liebesgeschichte, spannenden geschäftlichen Verwicklungen und einladenden geografischen Beschreibungen zu erschaffen. Die Charaktere sind lebendig und erzeugen beim Leser recht schnell Sympathie oder auch Abneigung.
Mir hat besonders gefallen, dass die Story trotz zu erwartendem Happyend viel Raum für nachdenklich stimmende Momente, aber auch Komik in Alltagssituationen gelassen hat.
Fazit: keine 0815-Lovestory, die ich daher kaum aus der Hand legen wollte
Auf meiner Schulnoten-Skala vergebe ich eine 1.

30 November 2019

Ultimatum

… von Christian v. Ditfurth ist am 26.08.2019 als Paperback im Verlag C. Bertelsmann erschienen, hat 446 Seiten und kostet EUR 15,00. Ich habe es über „Buchflüsterer“ als Leseexemplar erhalten; daher [WERBUNG].


Zum Inhalt:
Der Mann der deutschen Kanzlerin wird gekidnappt und als die absurden Forderungen der Kidnapper nicht erfüllt werden (können), schickt man eine Hand des Opfers an die Polizei. Als es dieser gelingt, den Kanzlergatten zu befreien, wird die Frau des französischen Präsidenten gekidnappt …

Hier geht's zur Leseprobe.

Meine Meinung:
Es handelt sich hier um einen sehr aktuellen und realistischen Thriller. Die Bezüge zu lebenden Personen sind nicht zu verkennen und die dargestellten (fiktiven?) Hintergründe geben zu denken.
Der Autor hat einen ungewöhnlichen Erzählstil gewählt, mit dem ich nicht auf Anhieb „warm geworden“ bin. Doch nach und nach erwies er sich sogar als spannungssteigernd.
Nach knapp der Hälfte der Lektüre ging es mir jedoch wie den Mitarbeitern von Hauptkommissar de Bodt: Seine vielen philosophischen Zitate nervten mich. Dennoch fesselte mich die Story und ich habe sie nur zugunsten meines dringend benötigten Nachtschlafs unterbrochen.
Fazit: hochaktuell und es lohnt sich, dran zu bleiben
Auf meiner Schulnoten-Skala gibt es eine 2-.

28 November 2019

Die Schwestern vom Ku'damm

… mit dem Untertitel „Wunderbare Zeiten“ ist der 2. Teil einer Trilogie von Brigitte Riebe und am 17.09.2019 als Hardcover mit 480 Seiten im Wunderlich Verlag erschienen. Das Buch kostet EUR 19,95. Ich habe das Buch als Rezensionsexemplar über Vorablesen erhalten; daher [WERBUNG].


Zum Inhalt:
Es sind die Nachkriegsjahre in Berlin. Das Modekaufhaus Thalheim hat sich zwar etabliert, aber es gibt auch immer wieder Konkurrenten, die versuchen, das Geschäft zu torpedieren. Nach der Rückkehr von Oskar, Silvies Zwillingsbruder, aus der russischen Gefangenschaft muss sich Rike die Geschäftsleitung auf Wunsch des Vaters mit ihm teilen. Doch Oskar ist mehr am Nachtleben, als am Geschäft interessiert. So gerät Silvie, die Karriere beim RIAS macht, immer wieder zwischen die geschwisterlichen Fronten. Die Eskapaden von Flori, der jüngsten, machen das Ganze nicht einfacher ...

Eine Leseprobe gibt es auf der Verlagsseite.

Meine Meinung:
Der zweite Teil der Trilogie spielt von 1952 – 1957 und zeigt sehr authentisch den aufkommenden Wohlstand und die Lebenslust der Nachkriegsjahre auf.
Die Mode, die Musik und die Filmleidenschaft, auch angefacht durch die BERLINALE, werden in das Leben der Familie Thalheim hervorragend eingebunden. Auch wenn ich selbst erst 1959 geboren wurde, kommt mir vieles durch die Erzählungen meiner Eltern bekannt vor. Und auch der RIAS Berlin, wo Silvie Karriere macht, ist ein Radiosender, der mich bis in meine Teenagerzeit begleitet hat.
Ich warte nun schon sehnsüchtig auf den 3. Teil, der im April 2020 erscheinen soll.
Sehr gefallen hat mir auch die Zusammenfassung von politischen und kulturellen Ereignissen am Ende des Buches!
Fazit: eine überaus gelungene und lesenswerte Fortsetzung
So kann ich wieder auf meiner Schulnoten-Skala "nur" eine 1 vergeben.

22 November 2019

Die lit.Love 2019

... liegt nun bereits zwei Wochen zurück, aber hier kommt endlich mein Bericht darüber, der gleichzeitig der 500. Beitrag auf diesem Blog ist! 🎉

Wie bereits im letzten Jahr bin ich bereits am Freitag angereist, da die Entfernung zwischen Berlin und München ja doch ein wenig größer ist. In diesem Jahr hatte ich mich für den Abend mit einigen anderen Bloggern zum Essen in der Innenstadt verabredet. So konnte ich dies mit einem kleinen Bummel durch die Fußgängerzone sowie einem Besuch bei Hugendubel am Stachus verbinden. Die interessanten Gespräche beim Essen haben schon auf das Veranstaltungswochenende eingestimmt und zurück im Hotel gab es in der Hotelbar noch einen kleinen Plausch mit weiteren Besuchern der lit.Love.


Nach dem Frühstück am Samstag war es nicht weit vom Hotel zum Veranstaltungsort, den Verlagsräumen der Gruppe Randomhouse, die wieder liebevoll dekoriert waren.

Das Programm bot an beiden Tagen viele Veranstaltungen, so dass für jeden Geschmack etwas dabei gewesen ist. Da verschiedene Veranstaltungen parallel liefen, musste ich an der einen oder anderen Stelle schweren Herzens eine Entscheidung treffen, was aber doch eher "Luxusprobleme" waren.
Besucht habe ich mehrere interessante Talkrunden,
wo ich nicht nur liebgewonnene Autorinnen wieder getroffen habe, sondern auch neue kennen- und schätzen gelernt habe. Darüber hinaus sind Lesungen natürlich immer ein Highlight
und haben mal wieder zu einer Erhöhung meiner Wunschliste geführt. (Denn ich war eisern und habe vor Ort kein einziges Buch erworben.) Auch die Kombination Interviews / Häppchenlesung von Anouk Schollähn mit Wladimir Kaminer bzw. Beth O'Leary waren toll.

Die Happy-Hour am Samstag konnte bei leckeren Getränken für viele Gespräche und den Austausch erster Eindrücke genutzt werden. Am Sonntag musste ich leider schon am frühen Nachmittag meine Zelte abbrechen, da es Probleme bei der Bahn gab. So fielen ein paar Programmpunkte für mich weg.

Aber es war dennoch wieder eine super gelungene Veranstaltung, die hoffentlich in 2020 auch wieder stattfindet!

Achso, eine Goodiebag gab es selbstverständlich auch:

15 November 2019

Mallorquinische Leiche zum Sa Rua

… von Susan Carner ist am 07.08.2019 im Self-Publishing via Books on Demand als Taschenbuch erschienen, hat 306 Seiten und kostet EUR 10,99 (bzw. als E-Book EUR 3,99). Es ist der zweite Mallorca-Krimi um die Kommissarin Mayerhuber, aber kann problemlos ohne Kenntnis des ersten Buches gelesen werden. Ich habe das Taschenbuch von der Autorin signiert als Rezensionsexemplar erhalten; daher [WERBUNG].


Zum Inhalt:
Während des Karnevalsumzugs in Palma (dem „Sa Rua“) wird ein Berliner Geschäftsmann ermordet. Seine mitgereiste Familie ist entsetzt, genau wie die Berliner Familie, die im Nebenbungalow wohnt. War es ein geplanter Mord oder ein Zufall? Bei ihren Ermittlungen stößt die leitende Kommissarin Mercédès Mayerhuber auf immer mehr Ungereimtheiten …

Meine Meinung:
Es ist bereits das dritte Buch, welches ich von dieser Autorin gelesen habe, und wieder schafft sie es, dass ich durch den klaren und lebensnahen Erzählstil von Beginn an „in der Story drin war“.
An den Beschreibungen von Mallorca erkennt man, dass die Autorin ein Fan dieser Insel ist. Obwohl ich persönlich erst zwei Mal dort war, habe ich aber auch den einen oder anderen Ort wiedererkannt. So fühlte ich mich noch mehr „mittendrin“.
Die Geschichte hat wieder Bezug zu einem aktuellen Thema, welches ich aus Spoilergründen hier nicht nennen möchte, und rüttelt den Leser diesbezüglich ein wenig auf, wenn auch das Thema behutsam angegangen wird.
Gelungen finde ich auch die Mischung zwischen dem Kriminalfall und Einblicken in das Privatleben der Kommissarin. Diese Perspektive kommt für mich in manch anderen Krimis oft ein wenig zu kurz, obwohl sie doch die Protagonisten erst „lebendig“ macht.
Fazit: ein interessanter Krimi, der aber auch ein wenig Urlaubsstimmung verbreitet
Ich vergebe auf meiner Schulnoten-Skala eine 2.

07 November 2019

Genau richtig

… mit dem Untertitel „Die kurze Geschichte einer langen Nacht“ von Jostein Gaarder (Übersetzung Gabriele Haefs) ist als Hardcover am 22.07.2019 im Carl Hanser Verlag erschienen, hat 125 Seiten und kostet EUR 16,00. Ich habe das Buch im Rahmen des „BookBlindDate“ auf Empfehlung von Florian Valerius aka „literarischernerd“ erworben.


Zum Inhalt:
Albert hat eine schlechte Diagnose seiner Ärztin erhalten. Seine Frau ist beruflich am anderen Ende der Welt und so macht er sich allein auf zur einsam gelegenen Ferienhütte der Familie, um sein bisheriges Leben Revue passieren zu lassen und zu überlegen, wie bzw. ob sein Leben weitergehen soll …

Leseprobe des Verlags

Meine Meinung:
Als ich das doch recht dünne Buch erhalten habe, dachte ich, dass ich das im Handumdrehen ausgelesen habe. Allerdings erwies es sich als „gehaltvoller“ als ich erwartet hatte und so habe ich doch einige Tage mit Unterbrechungen benötigt, um es zu beenden.
Obwohl es im Buch um ein ernstes Thema geht, schafft es der Autor dieses einerseits locker und andererseits sachlich bis analytisch darzustellen. Es gibt fast keine Dialoge und der Leser taucht ein in die Gedankenwelt des Protagonisten. Der Handlungsort ist Norwegen, könnte aber auch in jedem anderen Land sein. Der Schreibstil hat es mir leicht gemacht, quasi von Beginn an in Alberts Geschichte zu versinken.
Fast philosophisch lässt Gaarder seine Hauptfigur über die Zusammenhänge menschlichen Lebens und des Universums nachdenken. Für mich persönlich war es an einigen Stellen zu „wissenschaftlich“, was meinen Lesefluss etwas gebremst hat.
Fazit: ein Buch, bei dem es sich lohnt, dranzubeiben
Ich vergebe eine 2 auf meiner Schulnoten-Skala.