25 Januar 2017

Glücksmädchen

… von Mikaela Bley erscheint am 10.02.2017 als Taschenbuch im Ullstein-Verlag, hat 312 Seiten und kostet EUR 12,99. Ich habe das Buch im Rahmen einer Kooperation vom Verlag mit dem EMOTION-Magazin als Vorab-Leseexemplar erhalten.

 
Zum Inhalt:

Ellen arbeitet als Kriminalreporterin beim Fernsehsender TV4. Da bekommt sie den Auftrag, über ein verschwundenes 8jähriges Mädchen, Lycke, zu berichten. Sie geht vollkommen in diesem Fall auf, denn er erinnert sie daran, dass ihre Zwillingsschwester auch im Alter von 8 Jahren verunglückt ist. Die näheren Umstände von Lyckes Verschwinden erscheinen umso rätselhafter, je näher man ihr Umfeld betrachtet …

Eine Leseprobe findet Ihr auf der Verlags-Webseite .

Meine Meinung:
Ohne langes Vorgeplänkel ist man gleich mitten im Geschehen und mit jeder Seite, die man weiterliest, will man mehr erfahren. So habe ich das Buch auch in einem Tag ausgelesen. 
Ungewöhnlich für diesen Thriller ist, dass die Polizei (-arbeit) kaum eine Rolle spielt. Hier liegt der Fokus mehr auf den Recherchen des TV-Teams. 
Daneben spielt sich sehr viel auf der psychologischen Ebene ab, angefangen bei Ellen und ihrer Vergangenheit bis hin zu den geschiedenen Eltern und der Stiefmutter von Lycke. Jeder hat mit seinen eigenen Dämonen zu kämpfen und irgendwie macht sich das gesamte Umfeld des kleinen Mädchens verdächtig. Dies nutzt die Autorin geschickt und hält den Spannungsbogen bis zum Ende hin hoch. 
Der deutsche Titel „Glücksmädchen“  scheint nicht zu einem Thriller zu passen, aber der Originaltitel „Lycke“ hätte wohl kaum einen deutschen Leser angesprochen.  Erst spät im Buch habe ich erfahren, dass Lycke Glück bedeutet und so hat sich mir dann auch der Titel erklärt. Das Cover an sich mit dem Blau- und Grüntönen sowie dem kleinen Mädchen passt aber m.E. sehr gut zum Buch. 
Fazit: Ein spannend geschriebener Psychothriller, den zu lesen es sich wirklich lohnt!

Auf meiner Schulnoten-Skala kann es nur eine 1 geben!

21 Januar 2017

Herr S. bekommt Besuch

… von Patrick Hinz ist im Dezember 2016 als E-Book im Verlag Dotbooks erschienen, hat 225 Seiten und kostet derzeit EUR 0,99. Mir wurde das Buch von Verlag als Rezensionsexemplar angeboten.

 
Zum Inhalt:
Herr S. hält nichts von Gefühlen und begegnet aufkommenden Emotionen mit Sarkasmus. Er lebt allein, trotz diverser Damenbekanntschaften, und hat seit dem Tod von Vater und Bruder keinen Kontakt mehr zu seiner Mutter. Doch eines Tages steht sie vor seiner Tür …

Eine Leseprobe findet Ihr auf der Verlagsseite .

Meine Meinung:
Ein flüssig zu lesender Schreibstil hat es mir leicht gemacht, den etwas seichten Beginn zügig hinter mir zu lassen. Im weiteren Verlauf hat mich die Geschichte in ihren Bann gezogen und zum Nachdenken angeregt. Denn am Beispiel von „Herrn S.“ zeigt der Autor sehr subtil auf, wie sich fehlende Kommunikation innerhalb der Familie auf die einzelnen Mitglieder auswirken kann. Gerade im „engsten Kreis“ bleibt aus falsch verstandener Rücksicht so manches unausgesprochen – mit entsprechenden Konsequenzen. 
Im Buch wird dem Thema „Tod enger Familienangehöriger“ mit angemessenem Ernst, Aufarbeitung widersprüchlicher Emotionen, aber auch mit einer Prise Humor begegnet. Und gerade die humorigen Stellen haben mir geholfen, mich auf das Thema einzulassen, ohne mich dabei unwohl zu fühlen. 
Die Protagonisten haben alle ihre „Macken“, aber gerade das macht sie so lebendig und echt. Fast glaubt man, sie im wahren Leben zu kennen. Ich denke, der Autor hat eine gute Beobachtungsgabe und verwendet so einiges, was er sieht, um seinen Charakteren Profil zu geben. 
Erzählt wird die Story parallel in der Gedankenwelt von Herrn S. sowie in realen Handlungen. Die Übergänge sind zwar fließend, aber für den Leser gut zu erkennen und hemmen auch nicht den Lesefluss. 
Einziges Manko für mich war das Cover / Titelbild, welches m.E. überhaupt nicht zum Buch passt. (Aber vielleicht ist das auch eine Metapher für etwas in der Geschichte, was ich nicht verstanden habe?) 
Mein Fazit: Man muss sich auf das Buch einlassen, aber es lohnt sich.

Auf meiner Schulnoten-Skala vergebe ich eine 2.

19 Januar 2017

TTT - Top Ten Thursday

Ich mache heute wieder mit bei dieser Aktion, die von Steffi organisiert wird.


Das heutige Thema lautet

"(meine) 10 Bücherflops aus 2016"
 

Ich habe zwar keine 10 Bücher zusammen bekommen, sondern nur 7 - aber das ist doch schon mal ein gutes Zeichen! Außerdem sind es nicht direkt Flops gewesen, sondern eher Bücher, die mich enttäuscht haben.
Die Reihenfolge entspricht wieder meiner Leseabfolge und stellt keine Wertigkeit dar.

  


 

14 Januar 2017

Bücher Bücher Bücher

Zum Jahresbeginn habe ich meine Bücherregale mal wieder neu durchsortiert und in diesem Zusammenhang auch gleich einiges aussortiert, von dem ich glaube, dass ich es ohnehin nicht mehr lesen werde. Demzufolge habe ich im Kollegenkreis Bücher weitergegeben. Mein SuB hat sich somit auf 245 verkleinert, davon sind 67 E-Books.

Da ich Buchverlosungen oder Buchgewinnspielen nicht widerstehen kann, habe ich mithilfe meiner Losfee ein signiertes Buch über Facebook bei der lieben Karla aka Buchkolumne gewonnen!

Und auch bei der großen Jahresanfangs-Verlosung von Lovelybooks nach dem Motto "(Weihnachts-)Bäume raus - Bücher rein" war mir das Glück hold und ich habe ein Buch gewonnen; nämlich "Sonnenbraut" von Christian David. Ich hatte schon den Vorgänger "Mädchenauge" mit den gleichen Protagonisten gelesen und bin daher sehr gespannt.

11 Januar 2017

Das Glück der fast perfekten Tage

… von Fioly Bocca ist am 16.12.2016 als Hardcover im Verlag Wunderlich erschienen, hat 187 Seiten und kostet EUR 16,95 (als E-Book EUR 14,99). Ich habe das Buch als Rezensionsexemplar über die Buchboutique erhalten.

 

Zum Inhalt:

Anita lebt ihr Leben in eingefahrenen Wegen: Ihr Job dient nur zum Geldverdienen und ist weit von dem entfernt, was sie sich mal erträumt hat. Ihre Beziehung zu Tancredi hat sich im Laufe der Jahre zur Gewohnheit entwickelt und aktuell deutet nichts auf die ursprünglich mal geplante Hochzeit und Familie hin.

Doch ihrer schwer kranken Mutter gegenüber schildert Anita ihr Leben so, wie sie es sich erträumt hatte. Als sie auf dem Weg zu einem längeren Besuch bei ihrer Mutter ist, trifft sie im Zug auf Arun, der etwas in ihr „zum Klingen bringt“.

Dann stirbt Anitas Mutter …

 
Eine Leseprobe findet Ihr auf der Verlagswebseite .

 
Meine Meinung:
Als ich das Buch erhielt, war ich zunächst erstaunt, wie dünn es ist. Aber es ist optisch sehr schön gestaltet. Der Schutzumschlag ist in harmonischen Grüntönen gehalten. Der Name der Autorin (in kräftigerem Grün) sowie der Titel (in pink) sind in einer schönen Schreibschrift leicht erhaben aufgedruckt, so dass schon der haptische Eindruck sehr ansprechend ist. Außerdem enthält das Buch ein Lesebändchen in dem gleichen Pink wie der Titeldruck. (Ich liebe es, wenn Bücher Lesebändchen haben!) Dazu kommt noch, dass sich das Papier im Inneren überaus glatt anfühlt.
Der poetische Schreibstil ist trotz kleinerer „Schnörkel“ klar und hat mich durch etliche zitierenswerte Stellen begeistert. Erzählt wird fast ausschließlich aus der Sicht und der Gedankenwelt von Anita. Und obwohl die Geschichte demzufolge manchmal ein wenig „hin und her springt“, hatte ich keine Mühe dem roten Faden zu folgen. 
Das Hauptaugenmerk liegt hier nicht auf viel Handlung, sondern auf der Entwicklung von Anita. Und dies regt zum Nachdenken über das eigene Leben sowie Ziele, Wünsche und Träume an! 
Von all den vielen Stellen im Buch, die ich mir markiert bzw. rausgeschrieben habe, fiel es mir schwer eine hier als Zitat auszuwählen. Schlussendlich habe ich mich aber entschieden für:
"Sich etwas vorzustellen heißt zwar noch nicht, dass es auch tatsächlich passiert, aber es kann ein Impuls sein, das Leben selbst in die Hand zu nehmen."
Auf meiner Schulnoten-Skala vergebe ich eine sehr gute 2!

08 Januar 2017

Psychopathenpolka

… von Christine Sylvester ist am 07.03.2014 als Taschenbuch im Sutton-Verlag erschienen, hat 396 Seiten und kostet EUR 12,99. Ich habe das Buch bei einem Facebook-Gewinnspiel des Verlags anlässlich des „Welttages des Buches“ gewonnen. Dann ist es irgendwie auf meinem SuB „versackt“, bis ich es letzten Oktober dort „befreit“ habe.

 
Zum Inhalt:

Kriminalkommissarin Lale Petersen hat es vor Jahren nach ihrer Scheidung mit ihrem Sohn von Hamburg nach Dresden verschlagen. Die Mordkommission dort ist ein eingespieltes Team, das freundschaftlich miteinander umgeht. Als störend empfindet Lale lediglich, dass sie beruflich des Öfteren mit ihrem Ex-Mann zu tun hat, der als Staatsanwalt in Dresden tätig ist.
Eines Morgens hat sie auf dem Weg zur Arbeit einen Zusammenstoß mit einem Radfahrer. Dieser beteuert, keinen Schaden genommen zu haben, und sie kann ihm gerade noch ihre Visitenkarte zustecken, bevor er weiterradelt.

Im Laufe desselben Tages wird sie zusammen mit ihrer Kollegin zu einem Todesfall in einer EDV-Firma gerufen. Lale bekommt einen Riesenschreck, als sie bemerkt, dass der Tote der Radfahrer vom Morgen ist; zumal eine erste Begutachtung der Leiche keine Fremdeinwirkung erkennen lässt …

Auf der Verlagsseite findet Ihr auch eine Leseprobe!

Meine Meinung:
Gleich von Beginn an ist man als Leser „mitten im Geschehen“ und kann sich gut in die Hauptprotagonistin hineinversetzen. Ein klarer Schreibstil, ohne überflüssige Schnörkel, hilft dabei, die Geschichte flüssig zu lesen. 
Obwohl es Tote gibt und einiges an anderen Straftaten passiert, war ich sehr oft am Schmunzeln. Und genau das ist es, was mich hier irritiert hat: Die Story war ein wenig zu amüsant für einen „ernsthaften“ Krimi. Sicher kann man einwenden, dass es einige lustige Krimis auf dem Markt gibt. Das ist richtig und ich habe auch schon welche gelesen. Aber bei diesem Buch hat nichts darauf hingedeutet: weder der Klappentext, noch das Cover.
Dennoch habe ich mich gut unterhalten gefühlt und vergebe auf meiner Schulnoten-Skala eine 3.

05 Januar 2017

TTT - Top Ten Thursday

Ich mache heute mit bei dieser Aktion, die von Steffi organisiert wird.


Das heutige Thema lautet

"(meine) 10 Highlights aus 2016"
 

Die Auswahl war nicht ganz so einfach, da es mehr als 10 waren (nämlich 15). Aber ich habe zunächst die beiden gestrichen, die ich bereits als Halbjahres-Highlights im Blog genannt habe. Und dann den verbliebenen Rest nochmal kritisch Revue passieren lassen. So sind folgende übrig geblieben (in chronologischer Reihenfolge, wie ich sie gelesen habe):






Kennt Ihr welche der Bücher? Wie haben sie Euch gefallen?

02 Januar 2017

Neue Bücher im Dezember

Was soll ich sagen ...  es sind schon wieder 16 Bücher geworden!

Als erstes erreichte mich das Dezember-Buch und zugleich das letzte aus dem gewonnenen Bücher-Abo vom Berlin-Verlag:

Dann kam mein Überraschungs-Gewinn-Paket von Lovelybooks aus der Aktion rund um den Leserpreis 2016 an - 10 Bücher!!!

Als ich ein Geburtstagsgeschenkbuch besorgt habe, konnte ich einem Wunschbuch für mich nicht widerstehen:

Dann kam ein Vorab-Rezensionsexemplar aus der Buchboutique an:

Zum Geburtstag durfte ich mir ein Rezensions-E-Book bei bookshouse Verlag aussuchen:

Bei Forever war ein E-Book von meiner April-Wunschliste reduziert:

Und last but not least hat dotbooks ein Rezensionsexemplar angeboten, welches ich gern angenommen habe:

31 Dezember 2016

Statistik - Rückblick - Ausblick

Das Jahresende steht kurz bevor, da ist es an der Zeit ein wenig zurückzublicken.

Ich habe in 2016 insgesamt 53 Bücher mit 18.918 Seiten gelesen. So viel war es noch nie (seit ich 2012 begonnen habe, hierüber Buch zu führen)! Meinen Stapel ungelesener Bücher habe ich trotzdem auf 298 erhöht. (Das sind 65 mehr als am Jahresanfang!!!) Ich weiß auch nicht, wie ich das immer schaffe.

Mein Lese-Highlight im zweiten Halbjahr war wieder ein Thriller, nämlich "Asphaltseele":
Ein Buch, auf das ich selbst nicht unbedingt gekommen wäre, welches mir aber direkt vom Verlag als Rezensionsexemplar angeboten wurde. Ein Glück, dass ich zugegriffen habe. Ich habe es auch bereits in der Familie weitergegeben und man war genauso begeistert wie ich.

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Rückblickend möchte ich auch noch ein Produkt bewerten, welches ich mir selbst gekauft habe, den "Brandnooz Adventskalender":
Sehr groß (knapp einen Meter hoch) und auch recht schwer hat er gleich mit als Weihnachtsdekoration gedient. Alle Artikel waren sicher verpackt und haben den Transport mit der Post gut überstanden. Der Preis mit EUR 27,99 erschien mir angemessen. Der enthaltene Warenwert lag bei EUR 42,92, wie ich nun nach Öffnen aller Türchen weiß - also ein Plus / Mehrwert von EUR 14,93. Der Inhalt ging querbeet von Getränken (alkoholisch und nicht alkoholisch) über Knabbereien und Süßigkeiten bis zu Brotaufstrichen (Bilder gab es jeweils im Wochenrückblick). Von den 24 Produkten waren 9 dabei, die mir entweder gar nicht geschmeckt haben, oder die ich aufgrund meiner Allergien nicht essen konnte. Beim Rest war von "lecker" bis "ganz nett" alles dabei.

Mein Fazit:
Das Preis-Leistungsverhältnis hat gestimmt. Es war jeden Tag eine Überraschung, was sich hinter den einzelnen Türchen verbarg. Aber begeistert war ich nicht.

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Und nun zum Blog:  Was hatte ich mir für 2016 vorgenommen? Und habe ich es auch umgesetzt?

Ich wollte mehr Regelmäßigkeit bei meinen Rezensionen durch 1 - 2 wöchentliche Posts erreichen. Das habe ich bis auf wenige Ausnahmen geschafft.
Es sollte einen monatlichen "Neue Bücher - Post" geben - Haken dran!
Ferner wollte ich meine Challenge-Seiten monatlich aktualisieren. Hier habe ich bei einer Challenge abgebrochen, aber die andere weiter durchgezogen.
Der "Freitagsfüller" sowie der "Wochenrückblick" sind regelmäßig bei "Dies und Das" veröffentlicht worden!
Meine Wandlung vom stillen Leser anderer Blogs zum aktiven Kommentator hat nicht so ganz funktioniert.

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Aber wenn nicht heute, wann sollte ich dann wieder neue Blog-Vorsätze fassen:
  • In 2017 werde ich an keiner Challenge teilnehmen, sondern einfach nur lesen, wonach mir gerade ist!
  • Den "Neue Bücher - Post" werde ich monatlich beibehalten, ein kürzerer Rhythmus macht für mich derzeit keinen Sinn.
  • Ich möchte mindestens 1 x monatlich an der Aktion "TTT - Top Ten Thursday" teilnehmen.
  • Unter "Dies und Das" werde ich neben dem Freitagsfüller und dem Wochenrückblick wieder das "Zitat der Woche" einführen, das es schon seinerzeit auf meinem privaten Blog gab. Allerdings möchte ich zum Zitat auch jeweils ein paar eigene Gedanken beisteuern.
  • Im Laufe des Jahres habe ich mir weitere Ziele / Aufgaben gesetzt:
    • Ich möchte die Fotos für meine Rezensionen mehr "gestalten".
    • Ich möchte meine Artikel zusätzlich in sozialen Netzwerken wie Twitter etc. verbreiten. 
    • Ich möchte den Aufbau meiner Rezensionen verfeinern.
    • Und last but not least denke ich über die Anlage einer Facebook-Seite zum Blog nach.
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So, dies war jetzt ein recht langer, aber mein letzter Post in diesem Jahr. Ich wünschen allen meinen Lesern einen guten Rutsch sowie ein phantastisches 2017!!!

28 Dezember 2016

Das Kind im Wald

… von Sarah Graves ist am 11.10.2016 als Taschenbuch im Diana-Verlag erschienen, hat 399 Seiten und kostet EUR 9,99. Ich habe über das Randomhouse Bloggerportal ein Rezensionsexemplar erhalten.

 
Zum Inhalt:

Als Lizzie Snow von der Mordkommission in Boston auf die Stelle eines stellvertretenden Deputy-Sheriffs in eine Kleinstadt in Maine wechselt, ist das keine Beförderung. Aber sie hat es selbst veranlasst. Denn sie hat erfahren, dass ihre 7-jährige Nichte dort in den Wäldern gesehen worden sein soll. Die Nichte ist vor 6 Jahren nach dem mysteriösen Tod von Lizzies Schwester verschwunden.

H I E R  geht es zur Leseprobe!

 
Meine Meinung:
Ich empfinde die Klassifizierung als Kriminalroman als passend, da die Ermittlungsarbeit der Polizei ein wesentlicher Bestandteil der Geschichte ist. 
Das ländliche Umfeld und die damit verbundene Umstellung für die Protagonistin werden sehr anschaulich beschrieben. Und wie ich denke, auch sehr realitätsnah – jedenfalls stelle ich mir das Leben in so einer Kleinstadt entsprechend vor. Hier kennt jeder jeden und alles spricht sich schnell rum.  
Die handelnden Charaktere sind in ihrer Komplexität gut dargestellt; allerdings wird vieles auch nur „angerissen“ und mit dubiosen Andeutungen mit Bezug auf die Vergangenheit belegt. Dies finde ich schade, denn gerade das macht die Story für mich ein wenig „unrund“. Es gab zu viele offene Spuren, die im Verlaufe der Handlung bedeutungslos waren, und zu viele Verbindungen, die nicht detailliert genug weiterverfolgt wurden. 
Kurzum: Obwohl mich das Buch unterhalten hat, konnte es mich nicht nachhaltig fesseln und beeindrucken.

Dennoch kann ich auf meiner Schulnoten-Skala guten Gewissens eine 3 vergeben.