14 Oktober 2020

Das Tartarus Projekt

… von Gerd Schilddorfer ist Mitte September 2020 als Klappenbroschur im Ueberreuter Verlag erschienen, hat 304 Seiten und kostet EUR 15,00. Ich habe das Buch als Rezensionsexemplar über Vorablesen erhalten; daher [WERBUNG].



Zum Inhalt:
Obwohl er sich nicht erklären kann, wie er auf die Gästeliste einer exklusiven Party in München-Grünwald gekommen ist, lässt sich der Autor und Journalist Michael Landorff diese nicht entgehen. Umso erschütterter ist er, als er am nächsten Tag erfährt, dass der Gastgeber auf grausame Weise ermordet wurde. Als er beginnt, Nachforschungen anzustellen, ahnt er nicht, worauf er sich dabei einlässt ...

Leseprobe bei Vorablesen

Meine Meinung:
Auf den ersten Blick wirkt das Cover recht nichtssagend und verleitet sicher nicht dazu, sich in der Buchhandlung näher mit den Buch zu befassen. Aber man sollte sich nicht von Äußerlichkeiten leiten lassen.  
Ein flüssig zu lesender Schreibstil und nicht zu lange Kapitel machen den Einstieg in die Story leicht. Und bevor es spannend wird, gibt es so einiges zum Schmunzeln. Da prallen Gegensätze wie der bodenständige Autor und seine (neue) Agentin aus der Schickeria aufeinander und es werden bitterböse Seitenhiebe auf die Buchbranche verteilt.

Amüsiert hat mich z.B. auch diese Aussage einer älteren Dame auf Seite 81: "... Das können wir alten Menschen ganz gut. Ein verständnisvolles Gesicht machen und an etwas ganz anderes denken. ..."

Doch wenn es dann an die Ermittlungen geht, werden diese sehr interessant beschrieben und die Spannung wird sehr gut aufgebaut, ohne ein Zuviel an Drumherum. Als Leser möchte man unbedingt „am Ball bleiben“ und selbst über eine Aufklärung miträtseln.  
Die Charaktere sind wirklich sehr gut beschrieben, so dass ich sie deutlich vor mir sehen konnte. Natürlich werden auch so einige Klischees bedient, was jedoch passend war. Lediglich an manchen Stellen kam mir Landorff zu vertrauensselig vor, was im Gegensatz zu seinem sonstigen Gebaren stand.  
Fazit: ein überzeugender Thriller, den ich einfach weiterempfehlen muss
Es muss auf meiner Schulnoten-Skala eine 1 sein.

12 Oktober 2020

Die Glossybox Spa Edition

 ... will ich hier noch schnell im Detail vorstellen, bevor mich diese Woche die Oktober-Ausgabe erreichen wird. 😉

Vorab möchte ich gleich sagen, dass ich dieses Mal noch keines der Produkte ausprobiert habe. 

Folgendes war in meiner Box enthalten:

Dieser Jaderoller von Mélusine Paris soll das Gesicht bei regelmäßiger Anwendung straffer und konturierter wirken lassen. Ich bin mir noch nicht sicher, ob ich mit diesem Produkt etwas anfangen kann.

Die "Perfect Glow" - Ampullen von Babor hingegen sind mein Top-Produkt aus dieser Box.

Die Pflegedusche "Eucalyptus" von Dove wird auch ganz sicher zum Einsatz kommen.

Eine Handcreme braucht man immer und so wird diese von Feel Free sicher auch bald mal ausprobiert.

Blasenpflaster von Compeed nutze ich schon länger und so finden diese Pflaster für die Ferse im nächsten Sommer definitiv Verwendung.

Die Feuchtigkeitscreme und Reinigungslotion von Cetaphil kommen aufgrund der handlichen Größe bei einer Kurzreise mit. (Wenn das nach Corona mal wieder möglich ist. 😕)

Die Peelingmaske von Luvos Heilerde werde ich auch noch testen.

Fazit: Schon durch die Ampullen von Babor hat sich diese Box für mich gelohnt. Mal sehen, was der Oktober so bringt.

10 Oktober 2020

Unsere Jahre in Miller's Valley

… von Anna Quindlen (Übersetzung Tanja Handels) ist am 21.08.2017 als Hardcover im DVA Verlag erschienen und hat 320 Seiten. Im September 2019 ist es neu als Taschenbuch unter dem Titel „Unsere Tage im Haus am Fluss“ verlegt worden. Für mich war das Buch im November 2018 mein erstes BookBlindDate, welches ich auf Empfehlung von Literarischernerd erworben habe. Allerdings habe ich es erst im Mai d.J. gelesen.


Zum Inhalt lt. Klappentext:
Seit Generationen leben die Millers in Miller‘s Valley. Doch jetzt soll das Tal geflutet werden, und die elfjährige Mimi wächst in dem Wissen auf, dass der Ort, den sie Heimat nennt, nicht mehr lange existieren wird. Während die Dorfgemeinschaft noch gegen die drohende Veränderung ankämpft, muss Mimi den Mut finden, ihren eigenen Weg zu gehen. 

Meine Meinung:
Der Klappentext wird m.E. dem Inhalt nicht gerecht und hätte mich in der Buchhandlung ganz sicher nicht dazu gebracht, mich näher mit dem Buch zu befassen. Doch dann hätte ich etwas verpasst. 
Die Autorin erzählt hier eine Geschichte, die irgendwie unspektakulär ist, aber in ihrer Einfachheit doch berührt. Es ist eigentlich „nur“ die Beschreibung einer Familie und ihrem Leben in einem kleinen Ort. Aber mich hat sie dennoch gefesselt – oder vielleicht gerade deswegen? 
Obwohl alles aus der Perspektive von Mimi erzählt wird, schafft es die Autorin, mir als Leser vielfältige Eindrücke der Beziehungen von Familie und Freunden zu vermitteln.
Mir hat auch sehr gefallen, wie in kleinen, unbedeutenden Nebensätzen Einblicke in Mimis Leben gegeben werden, ohne dass sie selbst davon berichtet. 
Am Ende sind nicht alle offenen Fragen geklärt; aber komischerweise hat mich das in diesem Buch nicht gestört. Im „echten“ Leben klärt sich schließlich auch nicht alles auf. 
Fazit: ein unaufgeregtes Buch, welches bei mir aber noch nachhallen wird 
Daher gibt es auf meiner Schulnoten-Skala eine 1.

05 Oktober 2020

Herzblitze

… von Kristina Valentin ist am 14.09.2020 als Taschenbuch im DIANA Verlag erschienen, hat 315 Seiten und kostet EUR 9,99. Ich habe das Buch als Rezensionsexemplar als Buchbotschafterin der Wortfinderinnen über die Autorin direkt erhalten; daher [WERBUNG].


Zum Inhalt:
Felicitas Morgenstern wird vom Blitz getroffen. Organisch fehlt ihr nichts. Aber das vergangene Jahr ist aus ihrer Erinnerung gelöscht ...

Meine Meinung: 
Als ich das erste Mal von diesem Buch gehört habe, fand ich die zugrundeliegende Idee total interessant. Dies zusammen mit der Tatsache, dass ich die Bücher von Kristina Valentin / Günak ohnehin sehr mag, führte dazu, dass mir klar war: Ich muss dieses Buch lesen. 
Eigentlich war der Erscheinungstermin im April geplant, aber Corona hat dafür gesorgt, dass ich es nun erst im September in den Händen halten konnte. 
Gleich der Einstieg in die Geschichte war so, wie ich es von der Autorin gewohnt bin und hat mich zum Schmunzeln gebracht. So zum Beispiel (auf Seite 13), wenn die Protagonistin noch ganz benommen von der Diagnose ist, aber dennoch auf ihre Tochter, die gerade einen Rucksack abstellen will, wie folgt reagiert: 
... „Stell ihn auf den Tisch“ sagte ich. „Im Krankenhaus soll man nichts auf den Boden stellen. Wegen der Bakterien.“ Es kam irgendwie automatisch aus mir heraus. … Irgendein Teil in mir schien also noch funktionsfähig zu sein. ... 
Das findet vielleicht nicht jeder amüsant, aber ich habe mich da zu 100% wiedererkannt.  
Wenngleich es im Buch auch um Liebe geht, liegt das Hauptaugenmerk m.E. auf der Entwicklung von Felicitas und ihre Chance, das Leben durch diesen „Reset“, der ihr widerfahren ist, genauer zu hinterfragen. Sie bekommt dadurch die Möglichkeit, sich aus verfahrenen Situationen zu befreien, in die sie vorher einfach so „reingerutscht“ ist. Ich denke, fast jeder von uns kennt diese Situationen oder Beziehungsgeflechte, die eigentlich nicht (mehr) passen, aus denen man aber nicht so ohne weiteres entkommt. 
Die stets gute Recherchearbeit von Kristina Valentin/Günak macht sich hier am Thema Tod/Beerdigung bemerkbar. Für viele (wie auch mich) ist das ein unangenehmes Thema, was gern verdrängt wird. In diesem Buch allerdings wurde es irgendwie „neutral“ dargestellt. Es hat mich nicht abgeschreckt und ich habe vieles darüber gelernt. Es passte einfach in den Kontext. 
Fazit: Amüsant und dennoch ernsthaft geht diese Geschichte ans Herz – definitiv eine Leseempfehlung

 Auf meiner Schulnoten-Skala vergebe ich eine 2+.

29 September 2020

Terrorland

… von Christian v. Ditfurth ist am 31.08.2020 als Paperback im Verlag C. Bertelsmann erschienen, hat 442 Seiten und kostet EUR 15,00. Ich habe das Buch als Rezensionsexemplar über das Randomhouse Bloggerportal erhalten; daher [WERBUNG].


Zum Inhalt:
Kurz bevor ein Staatsbesuch des amerikanischen Präsidenten in Berlin ansteht, explodiert ein Stadtrundfahrtbus direkt vor der russischen Botschaft. Unter den toten Touristen sind auch Diplomaten aus Frankreich und den USA. Mehrere russische Diplomaten werden in Europa umgebracht. Das Team um Hauptkommissar de Bodt fragt sich, ob dies alles zusammenhängt ...

LESEPROBE

Meine Meinung:
Gleich am Cover erkennt man, dass Berlin der Hauptschauplatz dieses Thrillers ist. Im Vergleich mit anderen Büchern fällt auf, dass der Name des Autors deutlich größer abgedruckt ist als der Buchtitel. Bedeutet das, dass dieses Buch eher aufgrund des Autors gekauft wird?
Hier wurden -genau wie im Vorgängerbuch „Ultimatum“- wieder sehr aktuelle Themen verarbeitet, die zusammen mit der fiktiven Story eine große Brisanz ausstrahlen. Ein Pluspunkt ist für mich ja immer, wenn eine Story in Berlin angesiedelt ist und ich daher mit den Schauplätzen vertraut bin.
Dennoch konnte mich dieses Buch nur phasenweise fesseln. Zum einen brauchte ich gut ein Drittel bis ich mich an den Erzählstil gewöhnt hatte. Darüber hinaus empfand ich die Lektüre anfangs aufgrund der vielen Szenenwechsel und nicht erkennbaren Zusammenhänge als recht anstrengend. Auch die vielen philosophischen Zitate von de Bodt haben mich dieses mal durchgehend genervt.
Ab der Mitte des Buches nahm die Dramatik Fahrt auf und es wurde interessant.
Unbedingt erwähnen möchte ich folgende Stelle (Seite 152), bei ich ich sehr schmunzeln musste:
"… Floire war wie Rotz beim Nasebohren. Der blieb auch immer irgendwo kleben, wenn man ihn wegschnipsen wollte. …"
Fazit: sehr aktueller und realistischer Thriller, der für mich leider nicht ganz das gehalten hat, was er versprach

Somit kann ich auf meiner Schulnoten-Skala nur eine 3 vergeben.

26 September 2020

Lost you - Ich werde dich finden

… von Haylen Beck (Übersetzung Wolfram Ströle) ist am 21.08.2020 als Taschenbuch im dtv Verlag erschienen, hat 384 Seiten und kostet EUR 10,95 bzw. als E-Book EUR 9,99. Mir ist das Buch bereits in der Herbstvorschau des Verlags aufgefallen und Anfang September habe ich das E-Book als Rezensionsexemplar über NetGalley erhalten; daher [WERBUNG]


Zum Inhalt:
Libby macht zum ersten Mal nach ihrer Scheidung zusammen mit ihrem kleinen Sohn Ethan Urlaub. Das Luxusresort bietet alles, was den beiden gefällt: verschiedene Pools für Ethan, aber auch nette Bekanntschaften, mit denen die beiden ihre Abende verbringen. Doch einer dieser Abende wird zu Libbys Albtraum – Ethan läuft alleine in einen der Aufzüge – die Türen schließen sich – der Fahrstuhl fährt los – und Ethan wird auch vom Sicherheitspersonal nicht gefunden ...

LESEPROBE auf der Verlagsseite

Meine Meinung:
Das Cover passt für mich ideal zum Buch – leere Liegen an einem Pool in abendlicher Stimmung. 
Und auch der Schreibstil ist so, wie ich es bereits aus einem anderen Buch dieses Autors kenne; spannend, psychologisch verwirrend, mit immer wieder neuen Wendungen. 
Mir ist wieder aufgefallen, dass die Charaktere durchweg nicht nur gut oder nur böse sind. Alle Personen haben bei mir Sympathie, als auch Abneigung ausgelöst; selbst die Hauptprotagonistin konnte ich nicht uneingeschränkt mögen. 
Außerdem habe ich den Eindruck, dass der Autor sehr um Gerechtigkeit bemüht ist, denn in seinen Büchern, die ich bisher gelesen habe, ist noch niemand ohne angemessene Strafe davongekommen. 
Fazit: ein Thriller, der psychologisch „eng gestrickt“ ist und bis zum Schluss Überraschungen bietet 
Ich vergebe auf meiner Schulnoten-Skala eine 2.

20 September 2020

Kisses from the guy next door

… von Piper Rayne (Übersetzung Cherokee Moon Agnew) ist am 03.08.2020 als E-Book im Forever Verlag erschienen, hat 464 Seiten und kostet EUR 4,99. Das Taschenbuch ist am 31.08.2020 bei Ullstein erschienen und kostet EUR 12,99. Es ist der zweite Band der „Baileys-Reihe“, kann aber m.E. auch ohne Kenntnis des ersten Buches gelesen werden. Ich habe das E-Book als Rezensionsexemplar über NetGalley erhalten; daher [WERBUNG]


Zum Inhalt:
Brooklyn Bailey erhält in der Kirche eine SMS ihres Bräutigams, in der er ihr mitteilt, dass die Hochzeit ausfällt. Nur gut, dass sie ihre Familie um sich hat, die sich sofort um alles kümmert. Doch den Schmerz können auch Pizza und einige Drinks nicht auslöschen. So sitzt sie nun allein in der Wohnung, die ihr gemeinsames Zuhause werden sollte. Und in der Wohnung gegenüber zieht ein sehr gut aussehender Mann ein ...

LESEPROBE auf der Verlagsseite

Meine Meinung:
Wie bereits im ersten Band wird die Geschichte abwechselnd aus der Perspektive von Brooklyn und Wyatt, dem neuen Nachbarn, erzählt. Das hat mir sehr gefallen, denn es bringt dem Leser einen kleinen Wissensvorsprung gegenüber den Protagonisten. 
Die Familienverhältnisse der Baileys werden ausreichend beschrieben. Und zwar auf eine Weise, die für neue Leser genügend wichtige Informationen enthält, aber zugleich Kenner des ersten Buches nicht langweilt. Das ist sehr geschickt umgesetzt! 
Wenngleich eine sitzengelassene Braut keine völlig neue Idee ist, finde ich die Umsetzung in diesem Buch wirklich gelungen. Es hat Spaß gemacht, die Verwicklungen und Missverständnisse zu verfolgen. 
Obwohl das Ende vorhersehbar ist, wird das Lesevergnügen dadurch keinesfalls geschmälert. 
Im Gegensatz zu Band 1 sind die Sexszenen hier etwas „dezenter“, was mir auch mehr zugesagt hat. 
Fazit: eine wirklich gelungene Fortsetzung, die Lust macht auf Teil 3 
Somit gibt es auf meiner Schulnoten-Skala eine  2.

13 September 2020

Die Glossybox Birthday Edition

... habe ich mir im August bestellt. Ich hatte früher schon mal ein Abo der Glossybox, welches ich aber nach ein paar Monaten gekündigt hatte, da die enthaltenen Produkte mich nicht mehr ansprachen. Aufgrund eines Newsletters musste ich es jedoch bei der Geburtstags-Ausgabe noch einmal versuchen.

Diese Box jetzt war auf jeden Fall schon mal optisch ein Hingucker:


Die Box enthielt 5 Produkte sowie eine Leseprobe und das Glossy-Magazin, in dem nähere Infos zu den einzelnen Produkten enthalten sind.


Der Hauptgrund, warum ich diese Box bestellt habe, war der lose Puder von Ciaté London:

Dieser Puder hat mich völlig überzeugt; sowohl von der Konsistenz, als auch von der Anwendung her. Ich nutze ihn jetzt immer, wenn ich mich schminke, und werde ihn ganz sicher nachkaufen.

Des Weiteren waren enthalten

  • eine Augencreme aus der neuen Glossybox-Skincare-Serie (ist m.E. okay, aber unterscheidet sich nicht von anderen Augencremes, die ich bisher benutzt habe) 
  • ein Coffee-Scrub Körperpeeling von MineTan (hat mich zwar von Geruch her angesprochen, aber die Konsistenz war mir zu krümelig)
  • ein Lipgloss von KVD Vegan Beauty (der mich zwar von der Farbe her interessiert hat, aber Lippenstift mit Glimmerpartikeln ist für mich leider gar nichts => hier war meine Nichte dann ein freudiger Abnehmer) 

  • schließlich noch ein Lidschatten-Primer von WUNDER2 (zum einen benutze ich so gut wie nie Lidschatten und zum anderen empfand ich den Geruch als unangenehm => aber auch hiermit konnte ich meine Nichte erfreuen) 

Alles in allem bin ich zufrieden, denn ich habe für die Box weniger gezahlt, als der Puder normalerweise kostet. Jetzt bin ich gespannt auf die September Box zum Thema "Spa", die bereits unterwegs ist.

09 September 2020

Stille Zeugen

… mit dem Untertitel „Ein Fall für Engel und Sander“ von Angela Lautenschläger ist am 23.11.2017 als E-Book im dotbooks Verlag erschienen, hat 357 Seiten und kostet EUR 1,99. Ich habe das Buch im Juli d.J. als Rezensionsexemplar vom Verlag erhalten; daher [WERBUNG].


Zum Inhalt:
Friedlinde Engel ist Nachlasspflegerin und versucht Hinweise auf mögliche Erben zu finden. Doch eine Leiche im Keller einer Verstorbenen war ihr bisher noch nicht untergekommen. Und der attraktive Kommissar Nicolas Sander scheint recht arrogant zu sein. Doch immer wieder kreuzen sich die Wege der beiden im Rahmen der jeweiligen Ermittlungen ...

Meine Meinung:
Das recht schlicht, in dunklen Farben gehaltene Cover lässt nicht vermuten, dass es sich hier um einen doch in Teilen recht amüsanten Krimi handelt. 
Die Protagonisten sind durchweg alle ein wenig „besonders“ in ihrem Wesen und ihren Eigenarten. Doch das wirkt nicht überzogen, sondern macht den Reiz der Geschichte aus. 
Der sehr lebensnahe Schreibstil der Autorin macht es leicht, den Verwicklungen zu folgen. Auch gelingt es ihr gut, die schwereren Themen mit der gewissen Leichtigkeit der übrigen Story zu verbinden. 
An manchen Stellen gab es für mich zu viel „Beiwerk“, was aber sicher der Tatsache geschuldet ist, dass es sich um den ersten Teil einer Reihe handelt und gewisse Grundlagen erklärt werden sollten. 
Besonders gut hat mir das folgende Zitat gefallen: „… Diese Computer stürzen ja immer ab. Aber Papier bleibt. ...“ 
Fazit: ein solider Krimi im „Miss Marple - Stil“
Auf meiner Schulnoten-Skala gibt es eine 3.

07 September 2020

Es ist wieder Zeit für den #litlovetalk


Diesen Monat lautet die Frage:
Liest du mehr historische lit.Love-Romane oder eher zeitgemäße Unterhaltungsromane?

Ich persönlich lese eher die zeitgemäßen Unterhaltungsromane. Etwas historisches habe ich schon länger nicht mehr gelesen, obwohl die Veranstaltungen auf der lit.Love mit den Autorinnen historischer Romane mir immer sehr gefallen haben. (Merkwürdig 😏 )

Wobei für es für mich nicht historisch ist, wenn es in den 1920er Jahren oder später handelt, denn so etwas lese ich schon ab und zu. Historisch ist für mich eher etwas aus dem 19. Jahrhundert oder davor.

Vor einigen Jahren habe ich mehr historische Romane gelesen. Allerdings kann ich nicht sagen, warum ich davon abgekommen bin.

Wenn Ihr wissen wollt, wie andere #litlovebloggerinnen die Frage beantworten, schaut doch mal bei Susanne und Anya rein.