• Autor*in: Frank Goldammer
• Verlag: dtv
• Erscheinungsdatum: 28.02.2019
• Format: Paperback
• Seiten: 240
• Preis: EUR 16,90 (04/2019)
Ich habe mir das Buch im April 2019 gekauft, nachdem ich durch einen Newsletter darauf aufmerksam geworden bin.
Zum Inhalt verweise ich auf den Klappentext:
Das Familienroulette:
Einer gibt den Löffel ab!
Der alte, kranke und steinreiche Patriarch Joseph lädt die gesamte Familie in seine Villa an der Ostsee ein. Die Sonne brennt – doch die dicke Luft ist nicht nur der Hitze geschuldet. Josephs Söhne sind seit Jahren zerstritten, die Aussicht auf das Erbe lässt sie aber mit Kind und Kegel anreisen. Da trifft der biedere CDU-Mann Erwin aus Berlin auf den halbseidenen Harald aus Dresden. Uwe, das schwarze Schaf der Familie, hat – unfassbar! – eine attraktive Frau dabei. Die Gästeliste birgt also reichlich Zündstoff, die Stimmung kocht, die Ereignisse spitzen sich zu. Bis es, im wahrsten Sinne des Wortes, knallt.
Meine Meinung:
• Das Cover ist verhältnismäßig einfach gehalten, aber passt bildlich zum Titel / dem Klappentext. Sehr hilfreich war es, dass in der hinteren Umschlagseite ein Personenregister enthalten ist.
• Ich bin mit dem Buch erst recht spät „warm geworden“. Irgendwie hat mich der Schreibstil nicht angesprochen.
• Die Figuren sind durchweg sehr detailliert und lebensnah beschrieben. Der Autor muss wahrlich eine gute Personenbeobachtung haben, denn viele Wesensarten kennt bestimmt jeder aus seinem Umfeld.
• Diese Beobachtungsgabe zeigt sich auch in folgendem Zitat:
„… Männer stehen am Wasser, machen die Schultern breit und ziehen den Bauch ein, bis sie es irgendwann vergessen, sich entspannen und die Schwerkraft ihre Arbeit tun lassen. ...“
• FAZIT: Das Buch ist zeitweise auf eine gemeine Art amüsant, hat mich jedoch nicht überzeugt.
22 April 2025
07 April 2025
Fatal Secrets
• Autor*in: Sarah Saxx
• Verlag: Self Publishing
• Erscheinungsdatum: 07.04.2025
• Format: E-Book
• Seiten: 336
• Preis: EUR 2,99
Das Buch ist Teil 1 der „Dark Hunt – Dilogie“ – Teil 2 „Broken Promises“ erscheint am 14.07.2025. Ich habe das E-Book vorab als Rezensionsexemplar von der Autorin erhalten; daher [WERBUNG].
Zum Inhalt verweise ich auf den Klappentext:
Mit Romain in die USA auszuwandern, schien wie der Beginn eines Traums. Bis ich feststellen musste, dass ich mich in so ziemlich allen Punkten in meinem Verlobten geirrt hatte. Auf der Flucht vor ihm und gefangen in meinem persönlichen Albtraum laufe ich geradewegs in Jaxons Arme. Mit einer Waffe in der Hand steht er vor mir. Und ich weiß nicht, ob er mein Retter in der Not ist oder mich noch tiefer in den Abgrund reißen wird. Aber die Dunkelheit in seinen Augen lässt nichts Gutes erahnen …
Alles, was ich wollte, war, meine Schwester zu finden. Sie aus den Fängen ihres Entführers zu befreien und sicher nach Hause zu bringen. Doch dann hat Solène meinen Plan durchkreuzt und jetzt wird mir klar, dass ich gewaltig in der Scheiße sitze. Denn auch wenn die hübsche Französin offenbar mit dem Feind unter einer Decke steckt, ist sie wahrscheinlich die Einzige, die mich zu meiner Schwester führen kann …
Meine Meinung:
• Das Cover passt sehr gut zum Genre Dark Romance, denn es vermittelt eine düstere Stimmung trotz der Blumen.
• Der Schreibstil ist wie immer sehr gut zu lesen und hat mich förmlich in die Story eingesaugt.
• Die beiden Hauptfiguren sind sehr gut und detailliert beschrieben. Jaxon war mir sehr sympathisch, während meine Gefühle für Solène eher ambivalent waren. Einige Seiten an ihr bzw. einige ihrer Handlungen kamen mir nicht realistisch vor.
• Die Story ist sehr rasant und ich hatte das Gefühl, es passiert ständig etwas Neues. Eigentlich wollte ich vor der LBM nur kurz für ein paar Kapitel in das Buch reinschnuppern, habe es aber dann doch in einem Rutsch ausgelesen!
• Es gibt zwar zu Beginn des Buches eine sehr umfangreiche Triggerwarnung, dennoch möchte auch ich (als Warnung) anmerken, dass es wirklich sehr „dark“ zugeht und ich an der einen oder anderen Stelle schlucken musste.
• FAZIT: Wer sich von den harten Szenen laut Triggerwarnung nicht unterkriegen lässt, bekommt eine turbulente Geschichte, die jedoch mit einem Cliffhanger endet. (Vielleicht mit der Lektüre warten, bis Teil 2 erscheint.😉)
• Verlag: Self Publishing
• Erscheinungsdatum: 07.04.2025
• Format: E-Book
• Seiten: 336
• Preis: EUR 2,99
Das Buch ist Teil 1 der „Dark Hunt – Dilogie“ – Teil 2 „Broken Promises“ erscheint am 14.07.2025. Ich habe das E-Book vorab als Rezensionsexemplar von der Autorin erhalten; daher [WERBUNG].
Zum Inhalt verweise ich auf den Klappentext:
Mit Romain in die USA auszuwandern, schien wie der Beginn eines Traums. Bis ich feststellen musste, dass ich mich in so ziemlich allen Punkten in meinem Verlobten geirrt hatte. Auf der Flucht vor ihm und gefangen in meinem persönlichen Albtraum laufe ich geradewegs in Jaxons Arme. Mit einer Waffe in der Hand steht er vor mir. Und ich weiß nicht, ob er mein Retter in der Not ist oder mich noch tiefer in den Abgrund reißen wird. Aber die Dunkelheit in seinen Augen lässt nichts Gutes erahnen …
Alles, was ich wollte, war, meine Schwester zu finden. Sie aus den Fängen ihres Entführers zu befreien und sicher nach Hause zu bringen. Doch dann hat Solène meinen Plan durchkreuzt und jetzt wird mir klar, dass ich gewaltig in der Scheiße sitze. Denn auch wenn die hübsche Französin offenbar mit dem Feind unter einer Decke steckt, ist sie wahrscheinlich die Einzige, die mich zu meiner Schwester führen kann …
Meine Meinung:
• Das Cover passt sehr gut zum Genre Dark Romance, denn es vermittelt eine düstere Stimmung trotz der Blumen.
• Der Schreibstil ist wie immer sehr gut zu lesen und hat mich förmlich in die Story eingesaugt.
• Die beiden Hauptfiguren sind sehr gut und detailliert beschrieben. Jaxon war mir sehr sympathisch, während meine Gefühle für Solène eher ambivalent waren. Einige Seiten an ihr bzw. einige ihrer Handlungen kamen mir nicht realistisch vor.
• Die Story ist sehr rasant und ich hatte das Gefühl, es passiert ständig etwas Neues. Eigentlich wollte ich vor der LBM nur kurz für ein paar Kapitel in das Buch reinschnuppern, habe es aber dann doch in einem Rutsch ausgelesen!
• Es gibt zwar zu Beginn des Buches eine sehr umfangreiche Triggerwarnung, dennoch möchte auch ich (als Warnung) anmerken, dass es wirklich sehr „dark“ zugeht und ich an der einen oder anderen Stelle schlucken musste.
• FAZIT: Wer sich von den harten Szenen laut Triggerwarnung nicht unterkriegen lässt, bekommt eine turbulente Geschichte, die jedoch mit einem Cliffhanger endet. (Vielleicht mit der Lektüre warten, bis Teil 2 erscheint.😉)
05 April 2025
The Surf House
• Autor*in: Lucy Clarke
• Übersetzung: Urban Hofstetter
• Verlag: dtv
• Erscheinungsdatum: 28.03.2025
• Format: Paperback
• Seiten: 432
• Preis: EUR 17,00
Ich habe das Buch vorab als Rezensionsexemplar über Vorablesen erhalten; daher [WERBUNG].
Zum Inhalt verweise ich auf den Klappentext:
Mit einer Auszeit in Marokko will Bea ihr Leben neu sortieren. Doch nach einer gefährlichen Begegnung in den engen Gassen Marrakeschs sind Geld und Ausweis weg. Dass sie trotzdem einen Job ergattert, scheint wie ein Wink des Schicksals: Die Belegschaft eines Surfhotels an den endlosen, goldenen Sandstränden des Landes nimmt sie mit offenen Armen auf. Das Meer ist kristallklar, am Abend taucht die Sonne die roten Klippen in ein magisches Licht. Surfer und Yogis gehen ein und aus. Doch es dauert nicht lange, bis die Idylle Risse zeigt. Bea kommen Gerüchte über eine spurlos verschwundene Urlauberin zu Ohren. Dann spült die Brandung die Leiche eines Gastes an. Und Bea muss sich fragen, wem sie noch trauen kann …
Meine Meinung:
• Das Cover passt zwar zum Titel, aber ich hätte in der Buchhandlung lediglich aufgrund der Autorin zugegriffen.
• Da das Buch ist aus der Sicht eines Erzählers geschrieben ist (mit Ausnahme einiger Vergangenheitskapitel), hat es mich nicht richtig mitgenommen. Und obwohl es im Buch definitiv Spannungsmomente gibt, empfand ich es streckenweise als zu langatmig.
• Zur Hälfte des Buches gab es dann Verdächtige, jedoch für mein Dafürhalten zu viele.
• Die Figuren sind sämtlichst sehr ausführlich beschrieben. Jedoch war für mich niemand ein großer Sympathieträger.
• FAZIT: Ich habe andere Bücher von Lucy Clarke gelesen, die ich deutlich besser fand.
• Übersetzung: Urban Hofstetter
• Verlag: dtv
• Erscheinungsdatum: 28.03.2025
• Format: Paperback
• Seiten: 432
• Preis: EUR 17,00
Ich habe das Buch vorab als Rezensionsexemplar über Vorablesen erhalten; daher [WERBUNG].
Zum Inhalt verweise ich auf den Klappentext:
Mit einer Auszeit in Marokko will Bea ihr Leben neu sortieren. Doch nach einer gefährlichen Begegnung in den engen Gassen Marrakeschs sind Geld und Ausweis weg. Dass sie trotzdem einen Job ergattert, scheint wie ein Wink des Schicksals: Die Belegschaft eines Surfhotels an den endlosen, goldenen Sandstränden des Landes nimmt sie mit offenen Armen auf. Das Meer ist kristallklar, am Abend taucht die Sonne die roten Klippen in ein magisches Licht. Surfer und Yogis gehen ein und aus. Doch es dauert nicht lange, bis die Idylle Risse zeigt. Bea kommen Gerüchte über eine spurlos verschwundene Urlauberin zu Ohren. Dann spült die Brandung die Leiche eines Gastes an. Und Bea muss sich fragen, wem sie noch trauen kann …
Meine Meinung:
• Das Cover passt zwar zum Titel, aber ich hätte in der Buchhandlung lediglich aufgrund der Autorin zugegriffen.
• Da das Buch ist aus der Sicht eines Erzählers geschrieben ist (mit Ausnahme einiger Vergangenheitskapitel), hat es mich nicht richtig mitgenommen. Und obwohl es im Buch definitiv Spannungsmomente gibt, empfand ich es streckenweise als zu langatmig.
• Zur Hälfte des Buches gab es dann Verdächtige, jedoch für mein Dafürhalten zu viele.
• Die Figuren sind sämtlichst sehr ausführlich beschrieben. Jedoch war für mich niemand ein großer Sympathieträger.
• FAZIT: Ich habe andere Bücher von Lucy Clarke gelesen, die ich deutlich besser fand.
01 April 2025
Lesezeit im März
... hatte ich trotz der Buchmesse nebst Vorbereitungen sowie diversen Outdoor-Aktivitäten erstaunlich viel.
Und zwar habe ich folgende Rezensionsexemplare gelesen und bereits rezensiert:
Coast Road von Alan Murrin, Kein CEO ist auch keine Lösung von Karin Lindberg, Zum Glück gibt's Wunder von Katie Jay Adams und Wackelkontakt von Wolf Haas.
Außerdem habe ich "Die Auszeit" von Emily Rudolf aus meinem SuB befreit. Dieses Buch hat im Frühjahr 2024 als Buchhändler-Leseexemplar seinen Weg zu mir gefunden.
Es ist ein wirklich ein gut gemachter Single Location - Thriller, der mich ein wenig an "Offline" von Arno Strobel erinnert hat. Erstaunlich fand ich, dass man als Leser erst nach einem knappen Viertel des Buches erfährt, wer die Leiche ist. Ich hatte da jemand anderen "auf dem Schirm".
Dieses Zitat habe ich ausgewählt:
"... aber was habe ich vorhin über Wahrheiten gesagt? Sie müssen ausgesprochen werden. Und manchmal muss man sie sich anhören. Egal, ob man will oder nicht. ..."
Ich habe es auch deshalb jetzt gelesen, da mir für die LBM 2025 ein Lesungstermin mit der Autorin für ihr neues Buch "Das Dinner" zugesagt wurde; auch wieder ein Single Location - Thriller.
Und ich habe mein viertes Buch von Lucy Clarke gelesen, denn ich habe "The Surf House" als Rezensionsexemplar erhalten.
Die Rezension folgt in den nächsten Tagen. Aber ich kann schon mal sagen, dass es andere Bücher der Autorin gab, die mir besser gefallen haben.
Last but not least durfte ich das neue Buch von Sarah Saxx die Dark Romance "Fatal Secrets" vorab lesen. Es ist Teil einer Dilogie und erscheint am 7.4., dann gibt es auch meine Rezension.
Und zwar habe ich folgende Rezensionsexemplare gelesen und bereits rezensiert:
Coast Road von Alan Murrin, Kein CEO ist auch keine Lösung von Karin Lindberg, Zum Glück gibt's Wunder von Katie Jay Adams und Wackelkontakt von Wolf Haas.
Außerdem habe ich "Die Auszeit" von Emily Rudolf aus meinem SuB befreit. Dieses Buch hat im Frühjahr 2024 als Buchhändler-Leseexemplar seinen Weg zu mir gefunden.
Es ist ein wirklich ein gut gemachter Single Location - Thriller, der mich ein wenig an "Offline" von Arno Strobel erinnert hat. Erstaunlich fand ich, dass man als Leser erst nach einem knappen Viertel des Buches erfährt, wer die Leiche ist. Ich hatte da jemand anderen "auf dem Schirm".
Dieses Zitat habe ich ausgewählt:
"... aber was habe ich vorhin über Wahrheiten gesagt? Sie müssen ausgesprochen werden. Und manchmal muss man sie sich anhören. Egal, ob man will oder nicht. ..."
Ich habe es auch deshalb jetzt gelesen, da mir für die LBM 2025 ein Lesungstermin mit der Autorin für ihr neues Buch "Das Dinner" zugesagt wurde; auch wieder ein Single Location - Thriller.
Und ich habe mein viertes Buch von Lucy Clarke gelesen, denn ich habe "The Surf House" als Rezensionsexemplar erhalten.
Die Rezension folgt in den nächsten Tagen. Aber ich kann schon mal sagen, dass es andere Bücher der Autorin gab, die mir besser gefallen haben.
Last but not least durfte ich das neue Buch von Sarah Saxx die Dark Romance "Fatal Secrets" vorab lesen. Es ist Teil einer Dilogie und erscheint am 7.4., dann gibt es auch meine Rezension.
21 März 2025
Wackelkontakt
• Autor*in: Wolf Haas
• Verlag: Hanser
• Erscheinungsdatum: 09.01.2025
• Format: E-Book
• Seiten: 240
• Preis: EUR 18,99
Ich habe das E-Book als Rezensionsexemplar über den Verlag erhalten; daher [WERBUNG].
Zum Inhalt verweise ich auf den Klappentext:
Franz Escher wartet auf den Elektriker. Seine Steckdose hat einen Wackelkontakt. Um sich die Zeit zu vertreiben, liest er ein Buch über den Mafia-Kronzeugen Elio Russo. Elio sitzt im Gefängnis und wartet auf die Entlassung. Er hat so viele Leute verraten, dass er um sein Leben fürchtet. Aus Angst liegt er nachts wach und liest ein Buch. Es handelt von Franz Escher. Der wartet auf den Elektriker. Seine Steckdose hat einen Wackelkontakt.
Wolf Haas' neuer Roman zündet ein erzählerisches Feuerwerk: Was beginnt wie zwei halbwegs übersichtliche Lebensgeschichten, verwirbelt sich zu einem schwindelerregenden Tanz - mit einem toten Handwerker, familiären Verstrickungen und vielen ungelösten Geheimnissen, funkenschlagend und spannend bis zum finalen Kurzschluss.
Meine Meinung:
• Aufmerksam bin ich auf das Buch geworden, da es für den Preis der Leipziger Buchmesse 2025 nominiert wurde.
• Das Cover sticht nicht nur durch seine gelbe Farbe hervor, sondern auch durch die „verschwommene“ Schrift, die sehr gelungen den Wackelkontakt optisch darstellt.
• Obwohl der Schreibstil im eigentlichen Sinne recht klar ist, erfordert der ungewöhnliche Aufbau doch große Aufmerksamkeit. Die Wörter, Zeilen und Handlungen reihen sich quasi „ohne Punkt und Komma“ aneinander. Natürlich gibt es eine „normale“ Verwendung von Satzzeichen in der Geschichte, allerdings keine Kapitel oder Absätze. Die gesamte Story wird lediglich in zwei Teilen erzählt.
• Es gibt nur wenige Figuren, von denen zumindest eine, nämlich Escher, doch leicht seltsam ist.
• Die Spannung erzielt das Buch durch die originelle Struktur. Wenn man sich als Leser erst einmal darauf eingelassen hat, will man unbedingt wissen, wie das Ganze ausgeht.
• Es gibt im Buch sehr viele Stellen, an denen ich mich aufgrund der Realitätsnähe wiedererkannt habe (wie sicher viele andere Leser auch), so dass ich lange überlegen musste, was ich als Zitat auswähle. Schließlich ist es folgende Stelle geworden:
„… Oft war man ja gerade an der Sprechanlage in einer an Panik grenzenden Eile. Damit der Bote nicht davonlief, musste man zur Sprechanlage rennen ...“
• FAZIT: Auch wenn der Einstieg in die Erzählweise vielleicht etwas schwer fällt, es lohnt sich dran zu bleiben!
• Verlag: Hanser
• Erscheinungsdatum: 09.01.2025
• Format: E-Book
• Seiten: 240
• Preis: EUR 18,99
Ich habe das E-Book als Rezensionsexemplar über den Verlag erhalten; daher [WERBUNG].
Zum Inhalt verweise ich auf den Klappentext:
Franz Escher wartet auf den Elektriker. Seine Steckdose hat einen Wackelkontakt. Um sich die Zeit zu vertreiben, liest er ein Buch über den Mafia-Kronzeugen Elio Russo. Elio sitzt im Gefängnis und wartet auf die Entlassung. Er hat so viele Leute verraten, dass er um sein Leben fürchtet. Aus Angst liegt er nachts wach und liest ein Buch. Es handelt von Franz Escher. Der wartet auf den Elektriker. Seine Steckdose hat einen Wackelkontakt.
Wolf Haas' neuer Roman zündet ein erzählerisches Feuerwerk: Was beginnt wie zwei halbwegs übersichtliche Lebensgeschichten, verwirbelt sich zu einem schwindelerregenden Tanz - mit einem toten Handwerker, familiären Verstrickungen und vielen ungelösten Geheimnissen, funkenschlagend und spannend bis zum finalen Kurzschluss.
Meine Meinung:
• Aufmerksam bin ich auf das Buch geworden, da es für den Preis der Leipziger Buchmesse 2025 nominiert wurde.
• Das Cover sticht nicht nur durch seine gelbe Farbe hervor, sondern auch durch die „verschwommene“ Schrift, die sehr gelungen den Wackelkontakt optisch darstellt.
• Obwohl der Schreibstil im eigentlichen Sinne recht klar ist, erfordert der ungewöhnliche Aufbau doch große Aufmerksamkeit. Die Wörter, Zeilen und Handlungen reihen sich quasi „ohne Punkt und Komma“ aneinander. Natürlich gibt es eine „normale“ Verwendung von Satzzeichen in der Geschichte, allerdings keine Kapitel oder Absätze. Die gesamte Story wird lediglich in zwei Teilen erzählt.
• Es gibt nur wenige Figuren, von denen zumindest eine, nämlich Escher, doch leicht seltsam ist.
• Die Spannung erzielt das Buch durch die originelle Struktur. Wenn man sich als Leser erst einmal darauf eingelassen hat, will man unbedingt wissen, wie das Ganze ausgeht.
• Es gibt im Buch sehr viele Stellen, an denen ich mich aufgrund der Realitätsnähe wiedererkannt habe (wie sicher viele andere Leser auch), so dass ich lange überlegen musste, was ich als Zitat auswähle. Schließlich ist es folgende Stelle geworden:
„… Oft war man ja gerade an der Sprechanlage in einer an Panik grenzenden Eile. Damit der Bote nicht davonlief, musste man zur Sprechanlage rennen ...“
• FAZIT: Auch wenn der Einstieg in die Erzählweise vielleicht etwas schwer fällt, es lohnt sich dran zu bleiben!
13 März 2025
Zum Glück gibt's Wunder
• Autor*in: Katie Jay Adams
• Verlag: Montlake
• Erscheinungsdatum: 11.03.2025
• Format: Taschenbuch
• Seiten: 248
• Preis: EUR 11,99
Ich habe das Buch vorab als Rezensionsexemplar über die Autorin erhalten; daher [WERBUNG].
Zum Inhalt verweise ich auf den Klappentext:
Die junge Ärztin Saskia hat gelernt, dass Wunder eine Seltenheit sind. Deswegen sorgt sie dafür, dass ihr Leben stets in geregelten Bahnen verläuft. Sie hat einen tollen Job in Aussicht, wohnt in einer aufregenden Millionenstadt und Henry III. wird ihr bald einen Antrag machen. Fehlt nur noch der Aquamarinring, den ihre Mutter ihr zum Schutz vor den Stürmen des Lebens hinterlassen hat.
Doch als Saskia ihren Vater an der Ostsee besucht und auch gleich besagten Ring mitnehmen möchte, ist der Schmuck verschwunden. Das ist wohl kein besonders gutes Omen! Außerdem versucht ihr Bruder, sie als Landärztin zu gewinnen, und beim Wiedersehen mit Ex-Mann Nick fliegen zuerst die Fetzen – und dann die Funken. Bis Henry sich ankündigt. Allerdings scheint er, kaum angekommen, seine eigenen Pläne an der See zu verfolgen.
Ist eine neue Liebe immer stärker als alte Gefühle? Oder kann zwischen Sonnenstrahlen, Seegras und Wellenrauschen vielleicht doch noch ein Wunder geschehen?
Meine Meinung:
• Das Cover passt sich von der Gestaltung her dem ersten Band an, wenngleich die Farbgebung hier eine andere ist. Mich „zwingen“ Cover in Pinktönen ja ohnehin immer zuzugreifen.
• Der Schreibstil ist ruhig und aus Sicht der Hauptfigur geschrieben.
• Obwohl man das Buch sicher auch als Einzelroman lesen könnte, ist es hilfreich Band 1 „Strandgeflüster mit Herz“ zu kennen. Denn fast alle der handelnden Personen hatten schon dort ihren Anteil an der Geschichte.
• Natürlich ist der Ausgang der Lovestory zu erahnen, doch der Weg dahin bringt noch andere Verwicklungen mit sich. So wird u.a. eine gut dargestellte Kritik an der heutigen ärztlichen Versorgung eingeflochten und Vieles, was ich aus Spoilergründen nicht benennen kann.
• Ich habe mich für diese zwei stimmungsvollen Zitate entschieden:
„… Wie wichtig bin ich ihm, wenn er mir nicht mal zuhört? …“
und
„… Wenn einem die Worte fehlen, kann man sich auch umarmen, ...“
• FAZIT: ein absoluter Wohlfühlroman, den ich weiterempfehle
• Verlag: Montlake
• Erscheinungsdatum: 11.03.2025
• Format: Taschenbuch
• Seiten: 248
• Preis: EUR 11,99
Ich habe das Buch vorab als Rezensionsexemplar über die Autorin erhalten; daher [WERBUNG].
Zum Inhalt verweise ich auf den Klappentext:
Die junge Ärztin Saskia hat gelernt, dass Wunder eine Seltenheit sind. Deswegen sorgt sie dafür, dass ihr Leben stets in geregelten Bahnen verläuft. Sie hat einen tollen Job in Aussicht, wohnt in einer aufregenden Millionenstadt und Henry III. wird ihr bald einen Antrag machen. Fehlt nur noch der Aquamarinring, den ihre Mutter ihr zum Schutz vor den Stürmen des Lebens hinterlassen hat.
Doch als Saskia ihren Vater an der Ostsee besucht und auch gleich besagten Ring mitnehmen möchte, ist der Schmuck verschwunden. Das ist wohl kein besonders gutes Omen! Außerdem versucht ihr Bruder, sie als Landärztin zu gewinnen, und beim Wiedersehen mit Ex-Mann Nick fliegen zuerst die Fetzen – und dann die Funken. Bis Henry sich ankündigt. Allerdings scheint er, kaum angekommen, seine eigenen Pläne an der See zu verfolgen.
Ist eine neue Liebe immer stärker als alte Gefühle? Oder kann zwischen Sonnenstrahlen, Seegras und Wellenrauschen vielleicht doch noch ein Wunder geschehen?
Meine Meinung:
• Das Cover passt sich von der Gestaltung her dem ersten Band an, wenngleich die Farbgebung hier eine andere ist. Mich „zwingen“ Cover in Pinktönen ja ohnehin immer zuzugreifen.
• Der Schreibstil ist ruhig und aus Sicht der Hauptfigur geschrieben.
• Obwohl man das Buch sicher auch als Einzelroman lesen könnte, ist es hilfreich Band 1 „Strandgeflüster mit Herz“ zu kennen. Denn fast alle der handelnden Personen hatten schon dort ihren Anteil an der Geschichte.
• Natürlich ist der Ausgang der Lovestory zu erahnen, doch der Weg dahin bringt noch andere Verwicklungen mit sich. So wird u.a. eine gut dargestellte Kritik an der heutigen ärztlichen Versorgung eingeflochten und Vieles, was ich aus Spoilergründen nicht benennen kann.
• Ich habe mich für diese zwei stimmungsvollen Zitate entschieden:
„… Wie wichtig bin ich ihm, wenn er mir nicht mal zuhört? …“
und
„… Wenn einem die Worte fehlen, kann man sich auch umarmen, ...“
• FAZIT: ein absoluter Wohlfühlroman, den ich weiterempfehle
08 März 2025
Kein CEO ist auch keine Lösung
• Autor*in: Karin Lindberg
• Verlag: Self-Publishing
• Erscheinungsdatum: 10.03.2025
• Format: E-Book
• Seiten: 280
• Preis: EUR 2,99
Ich habe das E-Book vorab als Rezensionsexemplar von der Autorin erhalten; daher [WERBUNG].
Zum Inhalt verweise ich auf den Klappentext:
Manchmal muss man ans andere Ende der Welt fliehen, um sein Glück zu finden.
Chelsea hat genau das getan: England gegen Dubai getauscht, Regenwolken gegen Wüstensonne, und ihre zerbrochenen Träume gegen einen Neuanfang. Zwischen Wolkenkratzern und einem Gestüt für Rennpferde hat sie sich ein neues Leben aufgebaut – eines, in dem für Männer und gebrochene Herzen kein Platz mehr ist.
Das funktioniert auch wunderbar, bis sie auf einer luxuriösen Yacht-Party vor Dubais atemberaubender Skyline auf Aidan trifft. Er ist charmant, erfolgreich und gewohnt, dass ihm die Frauenherzen nur so zufliegen. Als er mit seiner üblichen Masche bei Chelsea landen will, bekommt er eine Abfuhr, die sich gewaschen hat. Ein selbstverliebter CEO ist das Letzte, was sie braucht!
Ausgerechnet als sie beschließt, ihm fortan aus dem Weg zu gehen, taucht er als Retter in der Not auf. Der erklärte Herzensbrecher legt sich mächtig ins Zeug, um sie für sich zu gewinnen. Ist das nur seine übliche Masche, oder sollte Chelsea sich überzeugen lassen, dass er es ernst meint?
Meine Meinung:
• Das Cover springt durch das knallige Pink natürlich gleich ins Auge. Die abgebildeten Figuren spiegeln auch die Story wider.
• Der Schreibstil ist wie gewohnt natürlich und lässt sich leicht lesen.
• Die beiden Hauptfiguren sind gut beschrieben und waren mir von Anfang an sympathisch. Die wenigen Nebenfiguren blieben hingegen recht blass.
• Das Setting hinsichtlich Dubai und Pferdesport war für mich etwas ganz Neues. Und ich denke, dass es von der Autorin gut recherchiert ist. Nichtsdestotrotz war der Verlauf der Geschichte vorhersehbar.
• Ich finde, das der Titel nicht so ganz passt. Er ist für mich zu allgemein.
• Obwohl ich dieses Genre gern lesen, bin ich hinsichtlich der erotischen Szenen ein wenig „altmodisch“ – hier indes fanden sie in einem für mich erträglichen Rahmen statt.
• FAZIT: eine Lovestory, in der das Setting den Unterschied ausmacht
• Verlag: Self-Publishing
• Erscheinungsdatum: 10.03.2025
• Format: E-Book
• Seiten: 280
• Preis: EUR 2,99
Ich habe das E-Book vorab als Rezensionsexemplar von der Autorin erhalten; daher [WERBUNG].
Zum Inhalt verweise ich auf den Klappentext:
Manchmal muss man ans andere Ende der Welt fliehen, um sein Glück zu finden.
Chelsea hat genau das getan: England gegen Dubai getauscht, Regenwolken gegen Wüstensonne, und ihre zerbrochenen Träume gegen einen Neuanfang. Zwischen Wolkenkratzern und einem Gestüt für Rennpferde hat sie sich ein neues Leben aufgebaut – eines, in dem für Männer und gebrochene Herzen kein Platz mehr ist.
Das funktioniert auch wunderbar, bis sie auf einer luxuriösen Yacht-Party vor Dubais atemberaubender Skyline auf Aidan trifft. Er ist charmant, erfolgreich und gewohnt, dass ihm die Frauenherzen nur so zufliegen. Als er mit seiner üblichen Masche bei Chelsea landen will, bekommt er eine Abfuhr, die sich gewaschen hat. Ein selbstverliebter CEO ist das Letzte, was sie braucht!
Ausgerechnet als sie beschließt, ihm fortan aus dem Weg zu gehen, taucht er als Retter in der Not auf. Der erklärte Herzensbrecher legt sich mächtig ins Zeug, um sie für sich zu gewinnen. Ist das nur seine übliche Masche, oder sollte Chelsea sich überzeugen lassen, dass er es ernst meint?
Meine Meinung:
• Das Cover springt durch das knallige Pink natürlich gleich ins Auge. Die abgebildeten Figuren spiegeln auch die Story wider.
• Der Schreibstil ist wie gewohnt natürlich und lässt sich leicht lesen.
• Die beiden Hauptfiguren sind gut beschrieben und waren mir von Anfang an sympathisch. Die wenigen Nebenfiguren blieben hingegen recht blass.
• Das Setting hinsichtlich Dubai und Pferdesport war für mich etwas ganz Neues. Und ich denke, dass es von der Autorin gut recherchiert ist. Nichtsdestotrotz war der Verlauf der Geschichte vorhersehbar.
• Ich finde, das der Titel nicht so ganz passt. Er ist für mich zu allgemein.
• Obwohl ich dieses Genre gern lesen, bin ich hinsichtlich der erotischen Szenen ein wenig „altmodisch“ – hier indes fanden sie in einem für mich erträglichen Rahmen statt.
• FAZIT: eine Lovestory, in der das Setting den Unterschied ausmacht
06 März 2025
TTT - Top Ten Thursday
Diese Aktion gibt es schon seit 2011 und wird inzwischen von Alexandra alias Aleshanee organisiert.
Heute lautet das Thema: Zeige uns 10 Bücher, die ein Ü im Titel haben
Diese Aufgabe ist mir schwerer gefallen, als ich erwartet hatte. Es sind dann 2x Glück und 2x Küsse geworden. 😘
Ich freue mich über Eure Meinungen und Kommentare zu meiner Auswahl!
Heute lautet das Thema: Zeige uns 10 Bücher, die ein Ü im Titel haben
Diese Aufgabe ist mir schwerer gefallen, als ich erwartet hatte. Es sind dann 2x Glück und 2x Küsse geworden. 😘
- "Ein Tropfen vom Glück" von Antoine Laurain habe ich 2019 mit diesem Fazit beendet: Dieses Buch ist etwas Besonderes und eine absolute Leseempfehlung!
- "Eine sanfte Brise Glück" von Katie Jay Adams habe ich 2023 mit "durch und durch ein Wohlfühlroman, den ich definitiv weiterempfehle" beurteilt
- "Für immer im Dezember" von Emily Stone hat mich Ende 2022 zu folgender Aussage veranlasst: manchmal braucht eine Lovestory kein Happyend
- "Aprikosenküsse" von Claudia Winter ist zwar schon 2016 erschienen, ich habe es allerdings erst 2020 mit "eine absolute Leseempfehlung, nicht nur für Italienfans" beurteilt
- Zu "Die Liste der vergessenen Wünsche" von Robin Gold habe ich 2014 gefolgert: Kurzum, das Buch hat mir wirklich gut gefallen und ich habe viel geschmunzelt!
- "BuchTraumKüsse" von Ellen McCoy war für mich: eine Leseempfehlung für alle buchaffinen Romantikerinnen
- "Eine fast perfekte Debütantin" von Hannah Conrad ist Teil 1 der Lilienpalais-Reihe und ich fand: ein unterhaltsamer Regency-Roman, der Lust macht auf die Fortsetzungen
- "Schund und Sühne" von Anna Basener war mal etwas anderes, nämlich: eine kurzweilige Geschichte, die trotz Kitsch und Tragik stets ein Augenzwinkern bereit hält
- "Scharfschütze" von Christian Kärger ist der einzige Thriller, den ich diese Woche hier vorstelle - mit dem Fazit: Trotz eines Spannungsabfalls zur Mitte hin machen Anfang und Ende das Buch zu einem lesenswerten Thriller
- "Lügen über meine Mutter" von Daniela Dröscher hat mich ein wenig zwiespältig zurückgelassen: ein sehr ausdrucksvolles Gesellschaftsbild, das an die Substanz geht
Ich freue mich über Eure Meinungen und Kommentare zu meiner Auswahl!
03 März 2025
Coast Road
• Autor*in: Alan Murrin
• Übersetzung: Anna-Nina Kroll
• Verlag: dtv
• Erscheinungsdatum: 13.02.2025
• Format: Hardcover
• Seiten: 384
• Preis: EUR 24,00
Ich habe das Buch als Rezensionsexemplar vom Verlag erhalten; daher [WERBUNG].
Zum Inhalt verweise ich auf den Klappentext:
Herbst 1994. Die Bewohner des irischen Küstenstädtchens Ardglas beschäftigt nur ein Thema: Colette Crowley – Dichterin, Bohemienne, die Frau, die ihre Familie verlassen hat, um in Dublin ihr Glück zu finden – ist zurück und wohnt in einem kleinen Cottage an der Coast Road. Jeder ihrer Schritte wird von der Gemeinde argwöhnisch beäugt. Hat sie es verdient, dass ihr Mann ihr den Zugang zu den Kindern verwehrt? In ihrer Verzweiflung bittet Colette eine Bekannte um Hilfe, Izzy Keaveney, Hausfrau und Mutter, unglücklich verheiratet mit einem Lokalpolitiker, der sich ausgerechnet für die Legalisierung der Scheidung im Land einsetzt. Und so entsteht zwischen den beiden sehr unterschiedlichen Frauen eine Bindung, die ihre Leben in ungeahnte Bahnen lenkt.
Meine Meinung:
• Das Cover ist ein echter Hingucker. Nicht nur der Schutzumschlag ist interessant, sondern auch der darunterliegende Bucheinband ist sehr ungewöhnlich gestaltet.
• Durch den klaren Schreibstil lässt sich das Buch wirklich angenehm lesen.
• Die einzelnen Personen werden erst nach und nach beschrieben, so dass für den Leser eine entsprechende Zuordnung der Beziehungen dieser untereinander leichter ist.
• Meine Sympathie für die verschiedenen Protagonisten wechselte im weiteren Verlauf der Geschichte mehrfach.
• Ich bin erstaunt, wie der Autor die Stimmungen und Gedanken der weiblichen Hauptfiguren so realistisch entwickelt hat.
• Ob ich mit folgendem Zitat konform gehen kann, werde ich wohl noch ein wenig länger drüber nachdenken:
„… dass Hinnahme nicht gleichbedeutend war mit Resignation. …“
• FAZIT: eine ansprechende Lektüre ohne große Effekthascherei, aber mit Tiefgang
• Übersetzung: Anna-Nina Kroll
• Verlag: dtv
• Erscheinungsdatum: 13.02.2025
• Format: Hardcover
• Seiten: 384
• Preis: EUR 24,00
Ich habe das Buch als Rezensionsexemplar vom Verlag erhalten; daher [WERBUNG].
Zum Inhalt verweise ich auf den Klappentext:
Herbst 1994. Die Bewohner des irischen Küstenstädtchens Ardglas beschäftigt nur ein Thema: Colette Crowley – Dichterin, Bohemienne, die Frau, die ihre Familie verlassen hat, um in Dublin ihr Glück zu finden – ist zurück und wohnt in einem kleinen Cottage an der Coast Road. Jeder ihrer Schritte wird von der Gemeinde argwöhnisch beäugt. Hat sie es verdient, dass ihr Mann ihr den Zugang zu den Kindern verwehrt? In ihrer Verzweiflung bittet Colette eine Bekannte um Hilfe, Izzy Keaveney, Hausfrau und Mutter, unglücklich verheiratet mit einem Lokalpolitiker, der sich ausgerechnet für die Legalisierung der Scheidung im Land einsetzt. Und so entsteht zwischen den beiden sehr unterschiedlichen Frauen eine Bindung, die ihre Leben in ungeahnte Bahnen lenkt.
Meine Meinung:
• Das Cover ist ein echter Hingucker. Nicht nur der Schutzumschlag ist interessant, sondern auch der darunterliegende Bucheinband ist sehr ungewöhnlich gestaltet.
• Durch den klaren Schreibstil lässt sich das Buch wirklich angenehm lesen.
• Die einzelnen Personen werden erst nach und nach beschrieben, so dass für den Leser eine entsprechende Zuordnung der Beziehungen dieser untereinander leichter ist.
• Meine Sympathie für die verschiedenen Protagonisten wechselte im weiteren Verlauf der Geschichte mehrfach.
• Ich bin erstaunt, wie der Autor die Stimmungen und Gedanken der weiblichen Hauptfiguren so realistisch entwickelt hat.
• Ob ich mit folgendem Zitat konform gehen kann, werde ich wohl noch ein wenig länger drüber nachdenken:
„… dass Hinnahme nicht gleichbedeutend war mit Resignation. …“
• FAZIT: eine ansprechende Lektüre ohne große Effekthascherei, aber mit Tiefgang
02 März 2025
Die Leipziger Buchmesse
... 2025 geht in vier Wochen bereits zu Ende und ich habe bisher noch keinen Bericht über meinen Besuch auf der LBM 2024 geschrieben!
Also gibt es den jetzt hier nach dem (abgeänderten) Motto:
Ich war von Donnerstagmorgen bis Sonntagnachmittag vor Ort. Das Wetter ließ mit diversen Regengüssen zu wünschen übrig und am Freitag hat der ÖPNV gestreikt. Doch das hat mich nicht davon abgehalten, meinen Messebesuch zu genießen.
Anders als in den Vorjahren hatte ich mir 2024 bereits im Vorfeld für alle Abende Veranstaltungstickets besorgt sowie entsprechende Restaurantreservierungen vorgenommen. Es sollte mir nicht so gehen wie 2023, wo ich in keinem Restaurant der Innenstadt einen Platz gefunden habe, um vor der Lesung noch etwas zu essen.
Den Auftakt am Donnerstag machte die dtv-Thriller-Gala "Augenzeugen gesucht" im Kupfersaal mit Henri Faber,
Benjamin Cors,
Ivar Leon Menger
und Frank Goldammer. Ein interessanter und gelungener Abend.
Am Freitag habe ich mich aufgrund des Streiks sehr zeitig zum Messegelände aufgemacht, so dass ich vor dem Diogenes-Bloggertreffen mit Überraschungsgast Connie Palmen noch Zeit hatte ein wenig durch die Hallen zu stromern.
Im Kaiserbad fand dann der "Große New-Adult-Abend" von Penguin Random House unter dem Motto "Glamour, Glanz und große Gefühle" statt. Die Autorinnen Isabel Clivia, Bianca Iosivoni, Julia Hausburg und Maren Vivien Haase gaben sehr unterhaltsame Einblicke in ihre aktuellen Bücher sowie ihr Autorenleben.
Dem großen Andrang am Messesamstag bin ich aus dem Weg gegangen, da ich nur das DUMONT-Bloggertreffen als einzigen Tagespunkt hatte. Das vorgestellte Herbstprogramm hat das eine oder andere Buch auf meine Wunschliste wandern lassen. Der Autor Jaap Robben war sehr sympathisch und hat mit Torsten Woywod nicht nur über sein Buch "Kontur eines Lebens" geplaudert.
In der Moritzbastei fand dann der "Fischer-Krimiabend" mit Klaus-Peter Wolf, Emily Rudolf und Arno Strobel in ungewöhnlicher Kulisse statt.
Sonntag wechselten sich zunächst Sonnenschein und Regen ab. Ohne feste Termine bin ich dann noch ein wenig auf der Messe rumgeschlendert, bevor am Nachmittag bei Sonnenschein mein Zug Richtung Heimat ging.
An allen Messetagen habe ich immer wieder andere Bloggerinnen getroffen, woraus sich gute Gespräche ergaben. Diese spontanen Begegnungen sind für mich stets ein großes Plus bei den Buchmessen!
Meinen Bericht von diesem Jahr werde ich aber zeitnah schreiben, denn auch die FBM steht 2025 wieder bei mir auf dem Programm.
Also gibt es den jetzt hier nach dem (abgeänderten) Motto:
Vor der Messe ist nach der Messe. 😋
Ich war von Donnerstagmorgen bis Sonntagnachmittag vor Ort. Das Wetter ließ mit diversen Regengüssen zu wünschen übrig und am Freitag hat der ÖPNV gestreikt. Doch das hat mich nicht davon abgehalten, meinen Messebesuch zu genießen.
Anders als in den Vorjahren hatte ich mir 2024 bereits im Vorfeld für alle Abende Veranstaltungstickets besorgt sowie entsprechende Restaurantreservierungen vorgenommen. Es sollte mir nicht so gehen wie 2023, wo ich in keinem Restaurant der Innenstadt einen Platz gefunden habe, um vor der Lesung noch etwas zu essen.
Den Auftakt am Donnerstag machte die dtv-Thriller-Gala "Augenzeugen gesucht" im Kupfersaal mit Henri Faber,
Benjamin Cors,
Ivar Leon Menger
und Frank Goldammer. Ein interessanter und gelungener Abend.
Am Freitag habe ich mich aufgrund des Streiks sehr zeitig zum Messegelände aufgemacht, so dass ich vor dem Diogenes-Bloggertreffen mit Überraschungsgast Connie Palmen noch Zeit hatte ein wenig durch die Hallen zu stromern.
Im Kaiserbad fand dann der "Große New-Adult-Abend" von Penguin Random House unter dem Motto "Glamour, Glanz und große Gefühle" statt. Die Autorinnen Isabel Clivia, Bianca Iosivoni, Julia Hausburg und Maren Vivien Haase gaben sehr unterhaltsame Einblicke in ihre aktuellen Bücher sowie ihr Autorenleben.
Dem großen Andrang am Messesamstag bin ich aus dem Weg gegangen, da ich nur das DUMONT-Bloggertreffen als einzigen Tagespunkt hatte. Das vorgestellte Herbstprogramm hat das eine oder andere Buch auf meine Wunschliste wandern lassen. Der Autor Jaap Robben war sehr sympathisch und hat mit Torsten Woywod nicht nur über sein Buch "Kontur eines Lebens" geplaudert.
In der Moritzbastei fand dann der "Fischer-Krimiabend" mit Klaus-Peter Wolf, Emily Rudolf und Arno Strobel in ungewöhnlicher Kulisse statt.
Sonntag wechselten sich zunächst Sonnenschein und Regen ab. Ohne feste Termine bin ich dann noch ein wenig auf der Messe rumgeschlendert, bevor am Nachmittag bei Sonnenschein mein Zug Richtung Heimat ging.
An allen Messetagen habe ich immer wieder andere Bloggerinnen getroffen, woraus sich gute Gespräche ergaben. Diese spontanen Begegnungen sind für mich stets ein großes Plus bei den Buchmessen!
Meinen Bericht von diesem Jahr werde ich aber zeitnah schreiben, denn auch die FBM steht 2025 wieder bei mir auf dem Programm.
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