10 Juni 2023

Abschied auf italienisch

… von Andrea Bonetto ist am 03.04.2023 im Droemer Verlag erschienen, hat 304 Seiten und kostet EUR 16,99. Ich habe das Buch vorab als Rezensionsexemplar über den Verlag direkt erhalten; daher [WERBUNG].
Zum Inhalt / der Klappentext:
Sein römisches Revier hat der mit allen Wassern gewaschene Commissario Vito Grassi im Griff, aber privat gehen ihm die Felle schwimmen. Als er nach dem plötzlichen Tod seines Vaters dessen Haus in Ligurien erbt, wagt er die Flucht nach vorn und lässt sich in die Provinz versetzen. Doch neben atemberaubenden Aussichten auf die Küste der Cinque Terre und dem liebevoll hergerichteten Rustico mit eigenem Olivenhain erwarten Grassi gleich zwei Morde – und eine kluge junge Kollegin, mit der er es sich beinahe schon am ersten Tag verscherzt. Und dann ist da auch noch Toni, die streitbare Mitbewohnerin seines Vaters, die gar nicht daran denkt, aus dem Haus auszuziehen …

Meine Meinung:
Der Autor hat hier sehr schön die Stimmung Italiens eingefangen, u.a. auch durch die vielen Landschaftsbeschreibungen.
Es geht hier jedoch nicht nur um die Aufklärung von Verbrechen, sondern auch die private Seite der Hauptfigur ist in der Story verwoben. Sehr gut wird italienisches Machogehabe beschrieben und macht an manchen Stellen die Ermittlung kompliziert. Es gibt bei den Nebenfiguren recht knorrige Charaktere und insgesamt ist nicht so ganz klar, wer Sympathieträger ist und wer nicht.
Natürlich kommt gutes Essen nicht zu kurz, so wie hier:
„… Die Pizza mit Burrata-Käse, gelben Tomaten, Chili und Sardellen war herb und scharf und köstlich … Der Teig war dünn und knusprig in der Mitte und am Rand luftig und brüchig. …“
Das Buch hatte viele Elemente, die mir gefallen haben, jedoch hat mich das Ende nicht überzeugt und der kriminalistische Teil hat sich für meinen Geschmack stellenweise zäh angefühlt.
Fazit: Ich bin nach der Lektüre zwiegespalten.
Daher vergebe ich auf meiner Schulnoten-Skala eine 3.

04 Juni 2023

Nachts ist man am besten wach

… von Kristina Sanders (alias Kristina Günak) ist am 16.03.2023 im dtv Verlag erschienen, hat 368 Seiten und kostet EUR 9,99 als E-Book sowie EUR 12,95 als Taschenbuch. Ich habe das E-Book als Rezensionsexemplar über NetGalley erhalten; daher [WERBUNG].
Zum Inhalt / der Klappentext:
Plötzlich wird für Sophia alles anders: Ihr Ex-Mann erwartet ein Kind mit seiner Neuen, und kurz darauf stirbt ihre Mutter. Es beginnt eine Zeit der unendlichen Einsamkeit – und Schlaflosigkeit. Tagsüber fühlt sich Sophia wie ein Zombie, nachts treibt sie sich auf Twitter herum. Bis sie sich traut, selbst etwas zu twittern: »Suche andere Schlaflose im Raum Hamburg«. Gleich drei Frauen melden sich: Margarete, Klara und Katharina – alle sind schlaflos. Aber nur auf den ersten Blick ist dies ihre Gemeinsamkeit, denn in der Dunkelheit der Nacht teilen sie ihre Sorgen und Sehnsüchte miteinander. Als eines Tages eine von ihnen Hilfe braucht, zeigt sich, ob ihre Freundschaft auch im wahren Leben Bestand hat.

Meine Meinung:
Wenn es ein neues Buch von Kristina Günak gibt, auch wenn es unter einem Pseudonym bzw. Alias geschrieben ist, greife ich automatisch zu! Und auch bei diesen Buch wurde ich nicht enttäuscht.
Dieses Mal hat die Autorin den ernsteren Themen in der Story einen größeren Raum als sonst eingeräumt. Dies hat mich, trotz der dennoch vorhandenen Leichtigkeit, mehr zum Nachdenken und Reflektieren angeregt. So auch an dieser Stelle:
... Man konnte wirklich nicht wissen, welche Dämonen die Menschen in ihrem Rucksack verstaut hatten. ...
Die verschiedenen Protagonistinnen sind wunderbar ausgearbeitet und ich konnte gut mit ihnen mitfühlen. An manchen Stellen habe ich mich auch ein wenig wiedererkannt, z.B. hier:
... Elvira konnte die Themen wechseln wie keine andere. Damit ihre Mitmenschen hinterherkamen, kündigte sie das zumindest mittlerweile an. ...
Lediglich an der Ankündigung muss ich noch arbeiten. 😄
Über die gute Beobachtungsgabe der Autorin bin ich immer wieder erstaunt. Zusammen mit ihrem Schreibstil macht sie so jede Geschichte zu etwas Besonderem. Ich habe das Buch innerhalb von zwei Tagen ausgelesen.
Kurzum: eine Leseempfehlung von mir für einen gelungenen Roman über das Leben von Frauen unterschiedlichen Alters
Auf meiner Schulnoten-Skala vergebe ich eine 2.

01 Juni 2023

TTT - Top Ten Thursday

Diese Aktion gibt es schon seit 2011 und wird inzwischen von Alexandra alias Aleshanee organisiert.


Heute lautet das Thema: Zeige uns 10 Bücher, deren Titel mit dem Buchstaben N beginnt
Bei diesem Buchstaben ist es mir sehr leicht gefallen, passende Bücher zu finden.
  • "Nachts kommt die Angst" von Gabriela Gwisdek (meine Rezension)
  • "Nachtwild" von Gin Phillips (meine Rezension)
  • "Nur noch ein bisschen Glück" von Simona Ahrnstedt (meine Rezension)
  • "Nur ein Tag" von Gayle Forman (meine Rezension)
  • "Nächstes Jahr in Havanna" von Chanel Cleeton (meine Rezension)
  • "Nur ein kleiner Gefallen" von Darcey Bell (meine Rezension)
  • "Night Falls - Du kannst dich nicht verstecken" von Jenny Milchman liegt seit September 2019 auf meinem SuB
  • "Nicht ein Wort" von Brad Parks liegt auch auf meinem SuB (seit August 2020)
  • "Nur eine Prise Mord" von Tanja Griesel (meine Rezension)
  • "No Shopping" von Judith Levine war mit eines der ersten Bücher, die ich im Oktober 2012 rezensiert habe

26 Mai 2023

Last but not least

... war da ja noch mein 4. Messetag in Leipzig, der uns mit schönsten Wetter begrüßt hat.


Anbetracht der Tatsache, dass mein Zug Richtung Heimat am Nachmittag ging, hatte ich nur einen festen Termin: das Lesejury-Communityevent. Die Mitarbeiter haben sich richtig ins Zeug gelegt. Von der lieben Einladungsmail, über die Auswahl der Meet & Greet - Autoren und die tolle Goodiebag, bis hin zu dem leckeren Frühstück war es einfach klasse! 💖

Es haben sich interessante Gespräche mit den Autoren und anderen Bloggern ergeben und zum Ende wurden die drei Bücher auch noch signiert.

Glücklich und schwer bepackt bin ich dann langsam schlendernd durch Halle 4 und 2 zum Ausgang gegangen. Zurück im Hotel musste ich aufgrund der weiteren Bücher meinen Koffer nochmal ein wenig umpacken, was ich jedoch gern getan habe.

Und wie heißt es doch so schön: Nach der Messe ist vor der Messe. Daher habe ich mein Hotelzimmer für's nächste Jahr auch bereits reserviert.

25 Mai 2023

TTT - Top Ten Thursday

Diese Aktion gibt es schon seit 2011 und wird inzwischen von Alexandra alias Aleshanee organisiert.


Heute lautet das Thema: Zeige uns 10 Bücher, in deren Titel das Wort LEBEN steckt
Dieses Thema hatte es ja in sich! Ich dachte erst, das schaffe ich nie - habe daber dann doch 10 Bücher zusammen bekommen.
  • "Maritas Couch und die Liebe zum Leben" von Birgit Schlieper habe ich "vor Urzeiten" gelesen, aber nicht rezensiert
  • "Das Leben ist ein zotteliges Ungetüm" von Jesko Wilke (meine Rezension)
  • "Ein Sommer und ein ganzes Leben" von Kristina Valentin (meine Rezension)
  • "Traum des Lebens" von Jeffrey Archer (meine Rezension)
  • "Die Lebenshungrigen" von Roberto Saviano liegt seit Herbst 2019 auf meinem SuB
  • "Das Leben ist eins der härtesten" von Guilia Becker hat es im Sommer 2019 auf meinen SuB geschafft
  • "Mehr als nur ein halbes Leben" von Lisa Genova habe ich ungelesen weitergegeben
  • "Die sieben oder acht Leben der Stella Fortuna" von Juliet Grames war Anfang 2020 eines meiner BookBlindDates und liegt ebenfalls auf meinem SuB
  • "Ein Leben und eine Nacht" von Anne Griffin habe ich mir Ende 2019 gekauft, aber noch nicht gelesen
  • "Der verborgene Zauber eines ganz normalen Lebens" von William Nicholson ist ebenfalls ungelesen weggegangen


Wie ist es Euch ergangen? Habt Ihr viele Bücher mit "Leben" im Titel?

22 Mai 2023

Besser spät als nie

... geht es mit meinem Bericht von der Leipziger Buchmesse weiter. In diesem Fall mit dem Samstag, meinem dritten Messetag.

Da mein erster Termin das Blogger-Event vom Dumont-Verlag um 11 Uhr war, konnte ich es beim Frühstück etwas ruhiger angehen lassen, zumal ich aus den Erfahrungen der Vorjahre vorhatte, direkt vom Hotel mit einem Taxi zur Messe zu fahren. Es dauerte zwar eine ganze Weile bis das vom Hotel gerufene Taxi ankam, dafür hatte der Taxifahrer von seiner Zentrale den Tipp bekommen, von "hinten" ans Messegelände zu fahren, da auf der normalen Zufahrt alles verstopft war.

Es war die erste Bloggerveranstaltung vom Dumont Verlag und ich hoffe, es werden noch viele folgen! Torsten Woywod, Liesa und Johanna haben das Ganze sehr souverän moderiert, die Vorschau auf das kommende Programm war gut und nicht zu lang gewählt, die anwesenden Autoren, Ewald Arenz und Caroline Wahl, haben interessante Einblicke gegeben und die Goodiebag bot neben Nervennahrung vielversprechende Lektüre.


Ich hatte mich für den Samstag mit Jenny verabredet und wir haben uns bereits bei Dumont getroffen. Danach haben wir im Rahmen von #litloveontour ein Gespräch von Günter Keil mit Caren Benedict verfolgt.
Anbetracht der Tatsache, dass das Gedränge in den Hallen immer größer wurde, haben wir uns nur noch ganz gezielt in Halle 3 ein wenig umgeschaut, bevor Jenny rechtzeitig zum Bahnhof (Die Ärmste war am Samstagmorgen angereist und fuhr auch am Nachmittag wieder zurück.) und auch ich lieber ein wenig in der Stadt bummeln wollte.

Mein Plan war im Hotel ein wenig zu chillen, dann etwas essen zu gehen, um rechtzeitig zur ersten von zwei Abendveranstaltungen vor Ort zu sein - so weit, so gut. Jedoch waren fast ausnahmslos alle Restaurants bis hin zu MacD knüppeldicke voll. Also gab es zunächst kein Essen, sondern stattdessen ein wenig Sightseeing (und Shopping).

So konnte ich mich dann rechtzeitig anstellen, um in der Alten Handelsbörse Martin Walker anläßlich des 15. Bruno-Romans im Gespräch mit Shelly Kupferberg zu lauschen. Zum Abschluß gab es sogar eine Gesangseinlage von Martin Walker auf französisch!

Danach ging es schnurstracks zu Hugendubel, wo Thomas Hermanns sein Buch "Sexy Sixty" vorstellte. Ehrlich gesagt bin ich nicht gerade ein Fan von Herrn Hermanns, aber das Buch klang amüsant und so war diese Veranstaltung dann auch!


Bevor ich todmüde ins Bett gefallen bin, gab es erst noch einen kleinen Imbiß im Hotel sowie anschließend einen Negroni als Absacker.

21 Mai 2023

Wirbel um die Komtess

… von Hannah Conrad ist am 11.05.2023 im Heyne Verlag erschienen, hat 512 Seiten und kostet EUR 13,00. Es ist der dritte Band der "Lilienpalais-Reihe", die vier Bücher umfasst. Ich habe das Buch als Rezensionsexemplar vorab über das Randomhouse Bloggerportal erhalten; daher [WERBUNG].
Zum Inhalt der Klappentext:
Augenscheinlich ist Isabella von Seybach bereit für die kommende Ballsaison. Bereit für atemberaubende Kleider, rauschende Feste und die Suche nach einem Ehemann. Insgeheim schmiedet sie aber ganz andere Pläne: Sie will ihre Leidenschaft für das Theater ausleben! Als Rudolf Heiland, Hofschauspieler und der wohl begehrenswerteste Mann Münchens, Isabella seine verruchte und aufregende Welt zeigt, kann sie nicht widerstehen. Ihr engster Vertrauter Leopold von Löwenstein plant inzwischen seine eigene Zukunft – ohne Isabella. Das weckt Gefühle in ihr, die sie lange vor sich selbst versteckt hat. Isabella muss sich entscheiden. Für was – und vor allem für wen – schlägt ihr Herz wirklich?

LESEPROBE

Meine Meinung:
Auch wenn die einzelnen Bände unabhängig voneinander gelesen werden können, ist es definitiv schöner, sie in der richtigen Reihenfolge zu lesen.
Ansonsten bin ich auch hier wieder von der ersten Seite an mittendrin gewesen, im München des 19. Jahrhunderts. Es geht um die Einschränkungen für bestimmte Personengruppen und die Zwänge innerhalb der „besseren Gesellschaft“; aber auch um mutige Frauen und Männer, die versuchen, trotzdem ihren Weg zu gehen / ihren Traum zu leben.
Die Protagonisten sind sehr gut beschrieben, so dass ich sie auch ohne Verfilmung vor mir gesehen habe. Gleichermaßen kommen die Gedanken und Gefühlen direkt bei mir an. Hierbei hilft es, dass die Kapitel abwechselnd aus der Perspektive von Isabella oder von Leopold erzählt werden.
Richtig gut gefallen hat mir der Ausdruck, dass der englische Koch im Herrenclub die zur Teatime gereichten Sandwiches „bavarisiert“ hat.
Fazit: mein Lieblingsband dieser Reihe und ich freue mich schon auf Band 4
Hier gibt es auf meiner Schulnoten-Skala eine 1.

18 Mai 2023

TTT - Top Ten Thursday

Diese Aktion gibt es schon seit 2011 und wird inzwischen von Alexandra alias Aleshanee organisiert.


Heute lautet das Thema: Zeige uns 10 Bücher mit einem roten Cover
Wider Erwarten musste ich doch ganz schön suchen und im Endeffekt auch auf Wunschbücher zurückgreifen.
  • "Schuld war nur der Mistelzweig" von Judy Astley (meine Rezension)
  • "The Maid" von Nita Prose (meine Rezension)
  • "Ein Tor zu Eurer Welt" von Aaron Wahl (meine Rezension)
  • "Ein fast perfekter Tag" von Lisa Straubinger (meine Rezension)
  • "Das rote Adressbuch" von Sofia Lundberg 💓 (meine Rezension)
  • "Kammerflimmern und Klabusterbeeren" von Rafael Eigner schmort schon ewig auf meinem Kindle
  • "Fake" von Arno Strobel ist ein Wunschlistenbuch
  • "Die drei Schwestern" von Jung Chang liegt seit Mitte 2020 auf meinem SuB
  • "Die wunderbaren Freunde der Miss Kate" von Monica Gutierrez steht ebenfalls auf meine Wunschliste
  • "Stille blutet" von Ursula Poznanski ist ein Wunschlistenbuch; ich weiß, dass bereits der Folgeband erschienen ist

Kennt Ihr etwas davon? Oder habt Ihr eine Meinung zu den noch nicht gelesenen Büchern?

15 Mai 2023

Glück ist da, wo man es hinträgt

… von Kristina Günak ist am 28.04.2023 im Lübbe Verlag erschienen, hat 320 Seiten und kostet EUR 11,00 bzw. als E-Book EUR 4,99. Ich habe das E-Book vorab als Rezensionsexemplar über die Lesejury erhalten; daher [WERBUNG].
Zum Inhalt der Klappentext:
Katharina zögert nicht, als ihr Bruder Simon sie eines Nachts zu Hilfe ruft. Nach einem schweren Sturz kann er sich nicht um die Event-Agentur kümmern, und Promihochzeiten warten nicht. Doch gern kehrt sie nicht zurück auf das heimische Gut, so idyllisch es auch ist. Zu viele schlechte Erinnerungen hängen daran. Seither hat sie sich mit ihrer Tochter ein eigenes Leben aufgebaut, fern von Glanz und Glamour. Kaum angekommen trifft Katharina auf Leonard von Bredow, der alles verkörpert, was sie hasst. Leider entpuppt sich Leonard als wahre Stütze in der Krise und wächst ihr mehr ans Herz, als ihr lieb ist. Und wie heißt es so schön? Der Kopf ist rund, damit das Denken die Richtung ändern kann ...

Meine Meinung:
Wie immer schafft es die Autorin, dass ich sofort in der Geschichte drin bin und mit den Protagonisten fühle. Der Schreibstil liest sich sehr flüssig und die Story beginnt gleich mit einem „großen Knall“. So will man als Leser unbedingt wissen, wie es weitergeht.
Insgesamt die die Figuren sehr authentisch und real beschrieben. Sie haben ihre Ecken und Kanten sowie einige „Macken“ und das macht sie so lebendig. Die Handlungen sind stimmig und irgendwie passen auch die auftretenden Probleme ins Gesamtbild. Ich bin immer wieder von der guten Beobachtungsgabe von Kristina Günak beeindruckt. Sie versteht es, Alltagssituationen so in ihre Bücher einzuarbeiten, dass man das Gefühl hat „ja, das ist mir (oder Freund xy) auch schon passiert“.
Frau Günak schreckt auch vor schweren Themen nicht zurück, aber geht damit behutsam um. Auch hier ist sicher einiges an Recherchearbeit notwendig gewesen. Dennoch halten sich Ernsthaftigkeit und Leichtigkeit hervorragend die Waage.
Es gab viele Stellen, die ich hätte zitieren können; entschieden habe ich mich für:
„… In etwas so Einfachem wie Joghurt sollten wohl keine Dinge sein, deren Namen ich nicht aussprechen konnte. …“ 😊
Kurzum: mit Büchern von Kristina Günak liegt man nie falsch, aber dieses empfehle ich besonders gern weiter
So gibt es auf Schulnoten-Skala eine 1.

08 Mai 2023

Mein Tag 2 auf der Leipziger Buchmesse 2023

Nach einer nicht ganz so problemlosen Nacht (Kissen war ungewohnt, Bettdecke zu warm und der Digitalwecker zu hell) konnte ich den Tag in aller Ruhe beim Frühstück beginnen. Der Frühstücksraum im Hotel war sehr gut besucht, was sich jedoch kurz nach 9.00 Uhr änderte. Ich musste keine Eile an den Tag legen, denn mein erster "Termin" war ein Treffen der #litlovebloggerinnen .
Es war schön Anya, Bettina und Susanne endlich mal wieder live zu sehen.

Die Hallen waren jetzt bereits deutlich gefüllter als am Donnerstag und so war ich froh, dass ich mir zwischen den einzelnen geplanten Veranstaltungen jeweils ein größeres Zeitpolster eingebaut hatte.

Ich hatte mir meist zwei bis drei Alternativen vorgemerkt, um mich ggfs. aufgrund der Fülle oder Entfernung spontan umentscheiden zu können, ohne vorher das Programm zu Rate ziehen zu müssen. Es war aber eine gute Entscheidung bei meiner ersten Wahl "Crimethrill live" zu bleiben. Die Autoren haben wirklich gut miteinander interagiert, so dass es sehr kurzweilig und z.T. auch äußerst amüsant wurde. Mir hat es besser gefallen als letztes Jahr in Frankfurt!

Am Nachmittag habe ich dann aber eine "falsche" Wahl getroffen. Die Lesung, für die ich mich entschieden hatte, entsprach so gar nicht dem, was ich erwartet hatte, so dass ich sie vorzeitig verlassen habe.

Meine Pläne für den Abend habe ich schließlich auf Anregung von Anya aufgegeben, um mit ihr und dem "Büchertreff" einen entspannten Abend unter Büchverrückten in der "Milchbar Pinguin" zu verbringen.